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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2005, S. 2159

BGBl. 2005 I S. 2159 · 4.349 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2005, Seite 2159 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2159




                                                Verordnung
                                             zur Änderung der
                         Bedarfsgegenständeverordnung und der Kosmetik-Verordnung*)

                                                             Vom 13. Juli 2005


  Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft verordnet auf Grund
– des § 26 Abs. 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 32 Abs. 1 Nr. 1 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes in der
  Fassung der Bekanntmachung vom 9. September 1997 (BGBl. I S. 2296), von denen § 26 Abs. 1 durch Artikel 34
  Nr. 3 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304) und § 32 Abs. 1 durch Artikel 3 Nr. 2 des Gesetzes
  vom 20. Juni 2002 (BGBl. I S. 2076) geändert worden sind, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirt-
  schaft und Arbeit,
– des § 32 Abs. 1 Nr. 1 und 4 in Verbindung mit Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, § 32
  Abs. 3 zuletzt geändert durch Artikel 34 Nr. 4 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304), im Einver-
  nehmen mit den Bundesministerien für Wirtschaft und Arbeit und für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit,
– des § 44 Abs. 1 Nr. 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes:


                                                                   Artikel 1
                                         Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung
  Die Bedarfsgegenständeverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Dezember 1997 (BGBl. 1998 I
S. 5), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 13. Juli 2005 (BGBl. I S. 2150), wird wie folgt geändert:

1. In Anlage 1 wird die Nummer 6 aufgehoben.

2. Der Anlage 5a wird folgende Nummer 3 angefügt:
    „3. Stäbe jedweder Form, die in  Nickel und seine Verbindungen                          Weniger als 0,2 µg Nickel/cm2/Woche,
        durchstochene Ohren oder                                                            freigesetzt von den Stäben jedweder
        andere durchstochene Körper-                                                        Form, die in durchstochene Ohren oder
        partien eingeführt werden                                                           andere durchstochene Körperpartien ein-
                                                                                            geführt werden“.


3. Anlage 10 wird wie folgt geändert:
    a) Nummer 5a wird aufgehoben.
    b) Die bisherigen Nummern 5b und 5c werden die neuen Nummern 5a und 5b.
   c) In der neuen Nummer 5a wird die Spalte 2 „Untersuchung“ wie folgt gefasst:
        „Referenzprüfverfahren zur Bestimmung der Nickellässigkeit bei Bedarfsgegenständen im Sinne der Anlage 5a
        Nr. 1 bis 3 dieser Verordnung“.

*) Diese Verordnung dient auch der Umsetzung der Richtlinie 2004/96/EG der Kommission vom 27. September 2004 zur Änderung der Richtlinie
   76/769/EWG des Rates vom 27. Juli 1976 hinsichtlich der Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung von Nickel für nach dem
   Durchstechen von Körperteilen eingeführte Erststecker zwecks Anpassung ihres Anhangs I an den technischen Fortschritt (ABl. EU Nr. L 301 S. 51,
   2005 Nr. L 101 S. 20).

BGBl. 2005, Seite 2160 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2160

                                                              Artikel 2
                                           Änderung der Kosmetik-Verordnung

  In Anlage 1 Nr. 419 Buchstabe a der Kosmetik-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Oktober
1997 (BGBl. I S. 2410), die zuletzt durch die Verordnung vom 30. Juni 2005 (BGBl. I S. 2019) geändert worden ist, werden
nach der Angabe „(ABl. EG Nr. L 147 S. 1)“ die Wörter „ , zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1993/2004 der
Kommission vom 19. November 2004 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 (ABl. EU Nr. L 344 S. 12),“ ein-
gefügt.


                                                              Artikel 3

  Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.



                                   Der Bundesrat hat zugestimmt.


                                   Bonn, den 13. Juli 2005

                                                  Die Bundesministerin
                      f ü r Ve r b r a u c h e r s c h u t z , E r n ä h r u n g u n d L a n d w i r t s c h a f t
                                                        Renate Künast

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2005 I S. 2159. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

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