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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2004, S. 3096
BGBl. 2004 I S. 3096 · 3.111 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
Textauszug (durchsuchbar)

Verordnung
zur Änderung und Aufhebung
lastenausgleichsrechtlicher Vorschriften
Vom 29. November 2004
Auf Grund
– des § 367 Abs. 1 des Lastenausgleichsgesetzes in der Fassung der Bekannt-
machung vom 2. Juni 1993 (BGBl. I S. 845, 1995 I S. 248),
– des § 312 Abs. 2 Satz 2 des Lastenausgleichsgesetzes, der durch Artikel 2 Nr. 5
des Gesetzes vom 20. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3180) eingefügt worden ist,
und
– des § 43 Abs. 1 Nr. 1 und des § 24 Abs. 1 des Feststellungsgesetzes in der
Fassung der Bekanntmachung vom 1. Oktober 1969 (BGBl. I S. 1885)
verordnet die Bundesregierung:
Artikel 1
Änderung der Verordnung
zur Übertragung von Zuständigkeiten
nach dem Lastenausgleichsgesetz auf das Bundesausgleichsamt
Die Verordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten nach dem Lastenaus-
gleichsgesetz auf das Bundesausgleichsamt vom 5. Juli 2000 (BGBl. I S. 1022),
geändert durch die Verordnung vom 7. November 2002 (BGBl. I S. 4337), wird
wie folgt geändert:
1. Nach § 2 wird folgender § 3 eingefügt:
„§ 3
Die Zuständigkeit zur Erteilung einheitlicher Bescheide über die Höhe des
Schadensausgleichs bei Beteiligungen an Familienstiftungen nach § 335b
Abs. 1, § 349 Abs. 3 Satz 3 des Lastenausgleichsgesetzes wird auf das Bun-
desausgleichsamt übertragen.“
2. Der bisherige § 3 wird neuer § 4.
Artikel 2
Aufhebung der Ersten Verordnung
zur Durchführung des Gesetzes über die
Feststellung von Vertreibungsschäden und Kriegssachschäden
Die Erste Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Feststellung
von Vertreibungsschäden und Kriegssachschäden in der im Bundesgesetzblatt
Teil III, Gliederungsnummer 622-1-DV1, veröffentlichten bereinigten Fassung,
zuletzt geändert durch die Verordnung vom 14. September 2001 (BGBl. I S. 2431),
wird aufgehoben.

Artikel 3
Inkrafttreten
(1) Artikel 1 tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.
(2) Artikel 2 tritt am 1. Januar 2005 in Kraft.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Berlin, den 29. November 2004
Der Bundeskanzler
Gerhard Schröder
Der Bundesminister des Innern
Schily
Der Bundesminister der Finanzen
Hans Eichel
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2004 I S. 3096. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
Prüfwert des Textes 3b003cdb97864c3d….