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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2000, S. 127
BGBl. 2000 I S. 127 · 3.480 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Verordnung
zur Änderung der Soldatenversorgungs-Übergangsverordnung
und der Beamtenversorgungs-Übergangsverordnung
Vom 15. Februar 2000
Auf Grund des § 92a des Soldatenversorgungsgesetzes
in der Fassung der Bekanntmachung vom 6. Mai 1999
(BGBl. I S. 882, 1491), der durch Artikel 7 des Gesetzes
vom 19. November 1999 (BGBl. I S. 2198) geändert
worden ist, und auf Grund des § 107a Abs. 1 des Beam-
tenversorgungsgesetzes in der Fassung der Bekannt-
machung vom 16. März 1999 (BGBl. I S. 322, 847, 2033),
der durch Artikel 6 des Gesetzes vom 19. November 1999
(BGBl. I S. 2198) geändert worden ist, verordnet die Bun-
desregierung:
Artikel 1
Soldatenversorgungs-Übergangsverordnung
In § 2 Nr. 1 der Soldatenversorgungs-Übergangsverord-
nung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. März
1993 (BGBl. I S. 378), die zuletzt durch Artikel 16 des
Gesetzes vom 29. Juni 1998 (BGBl. I S. 1666) geändert
worden ist, wird nach Satz 2 folgender Satz angefügt:
„Die Sätze 1 und 2 finden in den Fällen keine Anwendung,
in denen erhöhtes Unfallruhegehalt im Sinne des § 27 des
Soldatenversorgungsgesetzes in Verbindung mit § 37
des Beamtenversorgungsgesetzes gewährt oder die Hin-
terbliebenenversorgung daraus errechnet wird, wenn das
schädigende Ereignis während einer besonderen Ver-
wendung im Sinne des § 58a Abs. 1 und 2 des Bundes-
besoldungsgesetzes eingetreten ist; dies gilt sinngemäß
auch für die Berechnung des Ausbildungszuschusses und
der Dienstzeitversorgung der Soldaten auf Zeit und ihrer
Hinterbliebenen.“
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Berlin, den 15. Februar 2000
Artikel 2
Beamtenversorgungs-Übergangsverordnung
In § 2 Nr. 2 der Beamtenversorgungs-Übergangsverord-
nung in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. März
1993 (BGBl. I S. 369), die zuletzt durch Artikel 15 des
Gesetzes vom 29. Juni 1998 (BGBl. I S. 1666, 3128) ge-
ändert worden ist, werden nach Satz 2 folgende Sätze 3
und 4 angefügt:
„Die Sätze 1 und 2 finden in den Fällen keine Anwendung,
in denen erhöhtes Unfallruhegehalt im Sinne des § 37 des
Beamtenversorgungsgesetzes gewährt oder die Hinter-
bliebenenversorgung daraus errechnet wird, wenn das
schädigende Ereignis während einer besonderen Verwen-
dung im Sinne des § 58a Abs. 1 und 2 des Bundesbesol-
dungsgesetzes eingetreten ist. Steht in den Fällen des
Satzes 3 ein Unfallausgleich nach § 35 des Beamtenver-
sorgungsgesetzes zu, finden die in Anlage I Kapitel VIII
Sachgebiet K Abschnitt III Nr. 1 Buchstabe a des Eini-
gungsvertrages vom 31. August 1990 (BGBl. II S. 885,
1067) zu § 31 Abs. 1 des Bundesversorgungsgesetzes
genannten Maßgaben keine Anwendung.“
Artikel 3
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juli 1999
in Kraft.
Der Bund eskanzler
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Der Bund esminist er
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Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2000 I S. 127. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
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