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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 1999, S. 2493
BGBl. 1999 I S. 2493 · 2.587 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
Textauszug (durchsuchbar)

Zweites Eigentumsfristengesetz
(2. EFG)
Vom 20. Dezember 1999
Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:
Artikel 1
Verlängerung eigentumsrechtlicher Fristen
(1) Das Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche in der Fassung der
Bekanntmachung vom 21. September 1994 (BGBl. I S. 2494; 1997 I S. 1061),
zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 1 des Gesetzes vom 21. Juli 1999 (BGBl. I
S. 1642), wird wie folgt geändert:
1. In Artikel 231 § 5 Abs. 3 Satz 1 und Abs. 4 Satz 1 wird jeweils das Datum
„31. Dezember 1999“ durch das Datum „31. Dezember 2000“ ersetzt.
2. Artikel 233 wird wie folgt geändert:
a) In § 4 Abs. 4 und 5 Satz 2 und § 5 Abs. 2 Satz 3 wird jeweils das Datum
„31. Dezember 1999“ durch das Datum „31. Dezember 2000“ ersetzt.
b) In § 4 Abs. 2 Satz 1 und § 5 Abs. 2 Satz 1 wird jeweils das Datum „1. Januar
2000“ durch das Datum „1. Januar 2001“ ersetzt.
(2) Das Datum „31. Dezember 1999“ wird in
1. § 9a Abs. 1 Satz 1 des Einführungsgesetzes zu dem Gesetz über die Zwangs-
versteigerung und die Zwangsverwaltung in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 310-13, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zu-
letzt durch Artikel 1 Abs. 2 Nr. 1 des Gesetzes vom 20. Dezember 1996 (BGBl. I
S. 2028) geändert worden ist , sowie
2. § 38 Abs. 2 Satz 4, § 111 Abs. 1, § 113 Abs. 3 Satz 1 und § 116 Abs. 2 Satz 1
des Sachenrechtsbereinigungsgesetzes vom 21. September 1994 (BGBl. I
S. 2457), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Dezember 1998
(BGBl. I S. 3836) geändert worden ist,
durch das Datum „31. Dezember 2000“ ersetzt.
Artikel 2
Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkündung in Kraft.
Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.
Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und wird im Bundesgesetz-
blatt verkündet.
Berlin, den 20. Dezember 1999
Der Bundespräsident
Johannes Rau
Der Bundeskanzler
Gerhard Schröder
Die Bundesministerin der Justiz
Däubler-Gmelin
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 1999 I S. 2493. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
Prüfwert des Textes 60adac32c39d76e5….