Gesetze / Gesetzblätter
Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 1999, S. 1938
BGBl. 1999 I S. 1938 · 46.174 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Achte Verordnung
zur Änderung seeverkehrsrechtlicher
(SeeRVsÄndV8)*)
Vorschriften
Vom 28. September 1999
Auf Grund des § 7 Abs. 1 Satz 1, des § 9 Abs. 1 Satz 1
Nr. 2, 3, 4, 5 und 6, Satz 2, Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, des § 9c
sowie des § 12 Abs. 2 Satz 1 des Seeaufgabengesetzes
in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Septem-
ber 1998 (BGBl. I S. 2986) in Verbindung mit dem 2. Ab-
schnitt des Verwaltungskostengesetzes vom 23. Juni
1970 (BGBl. I S. 821) und in Verbindung mit Artikel 56
des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. März
1975 (BGBl. I S. 705) sowie dem Organisationserlaß vom
27. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3288) verordnet das Bundes-
ministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, hin-
sichtlich des Artikels 5 Nr. 1 und des Artikels 6 Nr. 9 im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen:
Artikel 1
Änderung der Anlaufbedingungsverordnung
Die Anlage zu § 1 Abs. 1 der Anlaufbedingungsverord-
nung vom 23. August 1994 (BGBl. I S. 2246), die zuletzt
durch Artikel 1 der Verordnung vom 22. Dezember 1998
(BGBl. I S. 4016) geändert worden ist, wird wie folgt ge-
ändert:
1. Nummer 2.6 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 1 Buchstabe a wird das Wort „Rufzeichen“
durch die Wörter „Unterscheidungssignal, gege-
benenfalls die IMO-Kennnummer,“ ersetzt.
b) In Satz 4 wird das Wort „Rufzeichen“ durch die
Wörter „Unterscheidungssignal sowie gegebenen-
falls die IMO-Kennnummer“ ersetzt.
2. Anhang 1 wird wie folgt geändert:
a) Das Wort „Telegraphie“ wird jeweils durch das Wort
„Telegrafie“ ersetzt.
*) Artikel 1 der Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 98/74/EG
der Kommission vom 1. Oktober 1998 zur Änderung der Richtlinie
93/75/EWG des Rates über Mindestanforderungen an Schiffe, die See-
häfen der Gemeinschaft anlaufen oder aus ihnen auslaufen und gefähr-
b) Die Tabelle wird wie folgt geändert:
aa) Bei dem Schlüsselbuchstaben „K“ wird die
Spalte „Funktion“ wie folgt gefasst:
„Datum, Zeit sowie Austrittszeitpunkt aus dem
System oder Ankunft am Bestimmungsort“.
bb) Folgende Schlüsselbuchstaben werden ange-
fügt:
„Y Weitergabe Bitte um Inhalt der
(Yankee) Weitergabe Meldung
der Mel-
dung an ein
anderes
System z.B.
AMVER,
AUSREP,
JASREP,
MAREP
usw.
Z Ende der Ende der Keine wei-
Meldung Meldung tere Infor-
(Zulu) mation not-
wendig“.
3. Anhang 3 wird wie folgt geändert:
Bei Buchstabe A. „Angaben zum Schiff“ wird unter
dem Wort „Unterscheidungssignal“ der Klammerzu-
satz „(Rufzeichen)“ gestrichen und unter dem Wort
„IMO-Kennnummer“ vor das Wort „gegebenenfalls)“
ein offenes Klammerzeichen eingefügt.
Artikel 2
Änderung der Seeschiffahrtsstraßen-Ordnung
Die Seeschiffahrtsstraßen-Ordnung in der Fassung der
Bekanntmachung vom 22. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3209,
liche oder umweltschädliche Güter befördern (ABl. EG Nr. L 276 S. 7). 1999 I S. 193), wird wie folgt geändert:

1. § 1 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
a) Nummer 17 wird wie folgt gefasst:
„17. Nord-Ostsee-Kanal – einschließlich Audorfer
See und Schirnauer See – von der Verbin-
dungslinie zwischen den Molenköpfen in
Brunsbüttel bis zu der Verbindungslinie zwi-
schen den Einfahrtsfeuern in Kiel-Holtenau mit
Obereidersee mit Enge, Borgstedter See mit
Enge, Flemhuder See und Achterwehrer
Schifffahrtskanal;“.
b) Nummer 19 wird wie folgt gefasst:
„19. Warnow mit Nebenarmen am Mühlendamm
bis zur Südkante der Eisenbahnbrücke
Rostock – Stralsund;“.
2. § 9 Abs. 1 wird wie folgt gefasst:
„(1) Fahrzeuge, die zur Führung der Bundesflagge
berechtigt sind, dürfen zur Führung der nach dieser
Verordnung vorgeschriebenen Lichter und zur Abgabe
der nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Schall-
signale nur solche Positionslaternen und Schallsignal-
anlagen verwenden, deren Baumuster von einer be-
nannten Stelle im Sinne des Artikels 9 in Verbindung
mit Artikel 10 der Richtlinie 96/98/EG des Rates
über Schiffsausrüstung vom 20. Dezember 1996 (ABl.
EG Nr. L 46 S. 25) zur Verwendung auf Seeschiffahrts-
straßen zugelassen ist. § 5 in Verbindung mit Anlage 1
Abschnitt A.I der Schiffssicherheitsverordnung vom
18. September 1998 (BGBl. I S. 3013, 3023), zuletzt
geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 24. Juni
1999 (BGBl. I S. 1462), gilt entsprechend.“
3. § 30 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa) In Nummer 1 Buchstabe a werden die Wörter
„Stickstoff und Kältemittel“ durch die Wörter
„Gase und Gasgemische der Klasse 2.2 ohne
Zusatzgefahr“ ersetzt.
bb) In Nummer 2 wird das Komma am Ende durch
einen Punkt ersetzt.
cc) Nummer 3 wird aufgehoben.
b) § 30 Abs. 2 wird wie folgt geändert:
aa) In Nummer 2 wird das Wort „und“ durch ein
Komma ersetzt.
bb) In Nummer 3 wird der Punkt durch das Wort
„und“ ersetzt.
cc) Folgende neue Nummer 4 wird angefügt:
„4. die Tankdeckel sind geschlossen zu hal-
ten.“
4. § 58 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 1 Buchstabe a wird das Wort „Ruf-
zeichen“ durch die Angabe „Unterscheidungs-
signal, gegebenenfalls die IMO-Kennnummer“ er-
setzt.
b) In Nummer 2 Buchstabe a wird das Wort „Ruf-
zeichen“ durch das Wort „Unterscheidungssignal“
ersetzt.
5. Die Anlage I Abschnitt I wird wie folgt geändert:
a) Folgende neue Nummer A.26 wird eingefügt:
„A.26 Einfahren in die Zufahrten zum Eidersperr-
werk
Einfahren verboten:
ein rotes schnelles Funkellicht.“
Rechts neben den Wörtern „ein rotes schnelles
Funkellicht.“ wird die Darstellung eines roten Fun-
kellichtes eingefügt.
b) Nach Nummer B.8 wird folgende neue Nummer B.9
eingefügt:
„B.9 Segelsurfbretter
(§ 31 Abs. 1 Satz 1)
Wasserflächen im Fahrwasser, auf denen das
Fahren mit Segelsurfbrettern erlaubt ist:
rechteckige blaue Tafel mit dem weißen Sym-
bol eines Segelsurfers.“
Rechts neben den Wörtern „Symbol eines Segel-
surfers.“ wird die Darstellung einer rechteckigen
blauen Tafel mit dem weißen Symbol eines Segel-
surfers eingefügt.
c) In Nummer B.11 wird am Ende von Buchstabe a
und Buchstabe b jeweils nach der Kennung „Q/Fkl.“
das Wort „oder“ durch ein Komma ersetzt und nach
der Kennung „Q/Fkl. unt.“ werden die Wörter „oder
Glt.“ angefügt.
6. Die Anlage II Abschnitt II.1 wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 3 wird der Text nach der Überschrift wie
folgt gefasst:
„Fahrzeuge der Bundeswehr und des Bundes-
grenzschutzes sowie Maschinenfahrzeuge, die
Schießscheiben schleppen, denen sich bei Nacht
Fahrzeuge in Gefahr drohender Weise nähern und
von denen ein ausreichender Abstand zu halten ist:
Leuchtkugeln mit weißen Sternen.“
b) Nach dem Wort „Deckshöhe“ in Nummer 11.2 wird
ein Absatz gemacht und folgende Wörter eingefügt:
„11.3 Ausnahmen und Sonderregelungen“.
c) Die bisherige Nummer 11.3 wird Nummer 11.4.
Artikel 3
Änderung der Verordnung
über die Sicherung der Seefahrt
Die Verordnung über die Sicherung der Seefahrt vom
27. Juli 1993 (BGBl. I S. 1417), geändert durch Artikel 4 der
Verordnung vom 24. Juni 1997 (BGBl. I S. 1537) wird wie
folgt geändert:
1. § 4 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 werden die Wörter „den nächsterreich-
baren Küstenplatz, bei Funkverbindung die nächste
Küstenfunkstelle,“ durch die Wörter „die nächst-
erreichbare zuständige Stelle an Land“ ersetzt.
b) Absatz 2 Satz 4 wird aufgehoben.

2. Nach § 8 wird folgender § 8a eingefügt:
„§ 8a
Befahren des Panamakanals
Der Betreiber eines Seeschiffes unter Bundesflagge,
das den Panamakanal befahren will, hat sicherzustel-
len, dass
1. spätestens nach dem Einlaufen in den ersten Hafen
des Kanals die Regeln für das Befahren des Pana-
makanals in der jeweils geltenden Fassung sich an
Bord befinden und mitgeführt werden und
2. die für die Durchfahrt allgemein anerkannten Re-
geln der Technik und der seemännischen Praxis
eingehalten werden.“
Artikel 4
Änderung der
Sportbootführerscheinverordnung-See
Die Sportbootführerscheinverordnung-See vom 20. De-
zember 1973 (BGBl. I S. 1988), zuletzt geändert durch Arti-
kel 3 der Verordnung vom 18. Dezember 1995 (BGBl. I
S. 1938) wird wie folgt geändert:
1. § 10 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
a) Nummer 8 wird wie folgt gefasst:
„8. für die vollständige bis zu 100 vom Hun-
oder teilweise Zu- dert der Gebühr für
rückweisung eines die angegriffene
Widerspruchs gegen Amtshandlung, min-
eine Sachentschei- destens DM 50,–“.
dung, soweit die
Erfolglosigkeit des
Widerspruchs nicht
nur auf der Unbeacht-
lichkeit der Verletzung
einer Verfahrens-
oder Formvorschrift
nach § 45 des Verwal-
tungsverfahrensge-
setzes beruht,
b) Nummer 10 wird wie folgt gefasst:
„10. in den Fällen der bis zu 75 vom Hun-
Zurücknahme eines dert der Wider-
Widerspruchs gegen spruchsgebühr, min-
eine Sachentschei- destens DM 30,–“.
dung nach Beginn
der sachlichen Bear-
beitung, jedoch vor
deren Beendigung,
2. In § 12 Abs. 1 Nr. 4 werden nach den Wörtern „den
Sportbootführerschein,“ die Wörter „den Sportküsten-
schifferschein,“ eingefügt.
3. Die Anlage wird in der Fassung des Anhangs 1 zu die-
ser Verordnung neu gefasst.
Artikel 5
Änderung der
Sportseeschifferscheinverordnung
Die Sportseeschifferscheinverordnung in der Fassung
der Bekanntmachung vom 3. März 1998 (BGBl. I S. 394),
geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 22. Dezem-
ber 1998 (BGBl. I S. 4016), wird wie folgt geändert:
1. § 1 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 2 Satz 1 wird das Wort „Basislinie“ durch
das Wort „Festlandküste“ ersetzt.
b) In Absatz 3 werden die Wörter „Museumsschiffe
und ähnliche“ durch das Wort „historische“ er-
setzt.
2. § 3 Abs. 2 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 1 wird der Halbsatz „ , welche die Zulas-
sungsvoraussetzungen prüft, den Erfordernissen
entsprechend die Prüfungstermine und Prüfungs-
orte festlegt, das Bestehen der Prüfung feststellt
und die entsprechenden Scheine ausstellt“ durch
den Halbsatz „ , die sich bei der Zulassung zur
Prüfung und deren Durchführung sowie der Ertei-
lung der Scheine einschließlich der Erhebung und
Einziehung der Kosten der Prüfungsausschüsse
nach § 4a bedient“ ersetzt.
b) Nach Satz 1 wird folgender neuer Satz eingefügt:
„Die Zentrale Verwaltungsstelle wird von einem
Leiter geführt, der vom Bundesministerium für Ver-
kehr, Bau- und Wohnungswesen bestellt wird.“
c) In dem neuen Satz 3 werden nach den Wörtern
„sowie Erteilung des Scheins“ die Wörter „ein-
schließlich der Erhebung und Einziehung der
Kosten“ eingefügt.
3. § 5 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
a) Die Nummer 3 wird wie folgt gefasst:
„3. bei Beantragung des Sportküsten- oder des
Sportseeschifferscheins den Sportbootführer-
schein-See und die Nachweise nach § 6
Abs. 1 Nr. 2 oder § 6 Abs. 2 Nr. 2 für die jewei-
lige Antriebsart,“.
b) In Nummer 4 werden nach dem Wort „Sportsee-
schifferschein“ die Wörter „mit der jeweiligen
Antriebsart“ gestrichen und nach der Angabe „§ 6
Abs. 3 Nr. 3“ die Wörter „jeweils für die jeweilige
Antriebsart“ eingefügt.
4. § 6 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Nr. 2 werden nach dem Wort „Yach-
ten“ die Wörter „mit der jeweiligen Antriebsart“
eingefügt.
b) In Absatz 2 Nr. 2 Buchstabe a und c werden jeweils
nach dem Wort „Yachten“ die Wörter „mit der
jeweiligen Antriebsart“ eingefügt.
c) In Absatz 4 werden vor den Wörtern „den Sport-
seeschifferschein“ die Wörter „den Sportküsten-
schifferschein,“ eingefügt.
5. In § 8 Abs. 2 Satz 1 wird nach der Angabe „§ 4“ die
Angabe „oder nach § 4a Abs. 2“ eingefügt.
6. § 11 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
In Nummer 1 werden die Wörter „Personal zur Be-
dienung von Funk- und Kommunikationsanlagen“
durch das Wort „Funkpersonal“ ersetzt.

7. Nach § 11 wird folgender neuer § 11a eingefügt:
„§ 11a
Fahrerlaubnis zum
Führen von gewerbsmäßig genutzten
Sportfahrzeugen und deren Besetzung
(1) Wer ein Sportfahrzeug im Anwendungsbereich
des § 1 Abs. 1 der Verordnung gewerbsmäßig führt,
ohne dass es als Kauffahrteischiff eingesetzt wird,
bedarf einer Fahrerlaubnis. Ist das Sportfahrzeug in
den Küstengewässern eingesetzt, ist die Fahrerlaub-
nis durch Vorlage des Sportseeschifferscheins nach-
zuweisen. Ist das Sportfahrzeug in den küstennahen
Seegewässern oder in der weltweiten Fahrt einge-
setzt, ist die Fahrerlaubnis durch den Sporthochsee-
schifferschein nachzuweisen.
(2) Als Sportfahrzeug im Sinne des Absatzes 1 gilt
ein für Sport- und Freizeitzwecke gebautes Fahrzeug,
das gewerbsmäßig für die Ausbildung zum Führen
von Sportfahrzeugen oder für ähnliche Sport- und
Freizeitzwecke, wie Tauchschulung oder Angelsport,
eingesetzt wird und auf dem sich nicht mehr als zwölf
Personen neben der Besatzung an Bord befinden.
(3) Gewerbsmäßig genutzte Sportfahrzeuge im
Sinne des Absatzes 2 müssen entsprechend ihrer
Antriebsart mindestens die sich aus Anlage 5 erge-
bende Besetzung mit Inhabern von Befähigungs-
nachweisen nach Absatz 1 haben.“
8. In § 14 Abs. 1 Satz 2 wird nach der Angabe „§ 12
Abs. 1“ die Angabe „und 2“ eingefügt.
9. § 15 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 6 wird der Klammerzusatz „(SKS/SSS/
SHS)“ durch den Klammerzusatz „(SSS/SHS)“
ersetzt.
b) Nach Nummer 6 wird folgende neue Nummer 6a
eingefügt:
„6a. für die Wiederholung einer
theoretischen Teilprüfung (SKS) 75,– DM“.
Bonn, den 28. September 1999
10. Anlage 1 wird in der Fassung des Anhangs 2 neu
gefasst.
11. Anlage 1a wird in der Fassung des Anhangs 3 neu
gefasst.
12. Anlage 2 wird in der Fassung des Anhangs 4 neu
gefasst.
13. Anlage 4 (zu § 11 Abs. 2) wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 2 der Grundsätze werden nach dem
Wort „Küstengewässern“ die Wörter „und küsten-
nahen Seegewässern“ eingefügt.
b) In der Tabelle zur Regelbesatzung werden in der
Spalte „Rumpflänge/Fahrtbereich“ nach dem Wort
„Küstengewässern“ jeweils die Wörter „und
küstennahen Seegewässern“ eingefügt.
14. Es wird eine neue Anlage 5 (zu § 11a) in der Fassung
des Anhangs 5 angefügt.
Artikel 6
Neubekanntmachungserlaubnis
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Woh-
nungswesen kann den Wortlaut der Sportbootführer-
scheinverordnung-See und der Sportseeschifferschein-
verordnung in der ab 1. April 2000 geltenden Fassung im
Bundesgesetzblatt bekannt machen.
Artikel 7
Inkrafttreten
(1) Diese Verordnung tritt vorbehaltlich des Absatzes 2
am 1. Oktober 1999 in Kraft.
(2) Artikel 4 Nr. 3 und Artikel 5 Nr. 10 und 12 treten am
1. April 2000 in Kraft.
Der Bund esminist er
f ü r Ve r k e h r , B a u -
u n d W o h n u n g s w e s e n
In Vertretung
El k e
Fe r n e r

„Anlage
1942
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 30. September 1999
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND Fahrerlaubnis / Licence / Permis / Licencia
FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY B U N D ES REP U B L I K D EU TS C H L A N D
Dem Inhaber (Angaben umstehend) wird hiermit die
Fahrerlaubnis zum Führen von motorisierten Sportbooten auf den
Seeschiffahrtsstraßen der Bundesrepublik Deutschland
(bis zu 3 Seemeilen Abstand von der Festlandküste) erteilt.
(§ 1 Sportbootführerscheinverordnung-See).
The holder (See overleaf) is entitled to operate any motor-
equipped yacht on the water ways for seagoing vessels and on
the coastal waters at a distance not exceeding 3 nautical miles
from the nearest coast.
Le détenteur (Voir au verso) est autorisé à conduire un bateau de
plaissance propulsion par moteur sur les voies d’eau maritimes et
sur les voies navigables du littoral à toute distance de la terre la
Anhang 1
plus proche ne dépassent pas 3 milles marins.
El titular (Vease a la vuelta) es apto para conducir yates a máquina
INTERNATIONALES ZERTIFIKAT motriz en las aquas costeras en una distancia de hasta 3 millas
FÜR FÜHRER VON SPORT- UND FREIZEITFAHRZEUGEN marinas de la costa.
AUF DEN SEESCHIFFAHRTSSTRASSEN (BIS 3 SEEMEILEN
VON DER FESTLANDKÜSTE)
In Übereinstimmung mit der Resolution Nr. 40 der Hauptarbeitsgruppe
„Binnenschiffahrt“
Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa
INTERNATIONAL CERTIFICATE
SPORTBOOT-
FOR OPERATORS OF PLEASURE CRAFT FÜHRERSCHEIN
IN COASTAL WATERS NOT EXCEEDING 3 NAUTICAL MILES SEE
FROM THE NEAREST COAST
In conformity with resolution No. 40 of the Working Party
on Inland Water Transport
United Nations Economic Commission for Europe

Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 30. September 1999
ZERTIFIKAT / CERTIFICATE Nr. 000000-B Auflagen nach § 2 Abs. 3 Sportbootführerscheinverordnung-See /
GÜLTIG FÜR / VALID FOR Conditions:
SPORTBOOTE MIT ANTRIEBSMASCHINE AUF
Eigenhändige Unterschrift des Inhabers / Holders Signature SEESCHIFFAHRTSSTRASSEN
MOTORIZED PLEASURE CRAFTS IN COASTAL WATERS NOT
EXCEEDING 3 NAUTICAL MILES FROM THE NEAREST COAST
Vor- und Zuname / Name and Surname
Lichtbild des Inhabers
Geburtsland und -ort / Place and Country of Birth
Geburtsdatum / Date of Birth
Staatsangehörigkeit / Nationality
Anschrift / Address
Anschrift / Address
Ort und Datum der Ausstellung / Place and Date of Issue
Ausgestellt durch / Issued by
DEUTSCHER MOTORYACHTVERBAND E.V.
DEUTSCHER SEGLER-VERBAND E.V.
Unterschrift / Signature
* Nichtzutreffendes bitte streichen Ermächtigt durch / Authorized by
* Cancel if not applicable BUNDESMINISTERIUM FÜR VERKEHR, BAU- UND WOHNUNGSWESEN “.
1943

„Anlage 1
1944
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 30. September 1999
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND Befähigung / Qualification / Qualification / Habilitacion
FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY B U N D ES REP U B L I K D EU TS C H L A N D
Der Inhaber (Angaben umstehend) ist befähigt zum Führen von Yachten mit
Antriebsmaschine* / unter Segel* auf den Küstengewässern aller Meere bis
zu 30 Seemeilen Abstand von der Festlandküste sowie für die Seegebiete
der Ost- und Nordsee, des Kanals, des Bristolkanals, der Irischen und
Schottischen See sowie des Mittelmeeres und des Schwarzen Meeres
(§ 1 Sportseeschifferscheinverordnung).
The holder (See overleaf) is duly qualified to navigate any power-
driven* / sailing yacht* in the coastal waters of any sea at any distance not
exceeding 30 nautical miles from the nearest land as well as anywhere in
the Baltic and the North Sea, the English and the Bristol Channel, the Irish,
the Scottish, the Mediterranean and the Black Sea.
Le titulaire (Voir au verso) est dûment qualifié à naviguer tout yacht à
propulsion par moteur* / à voile* dans les eaux côtières de toute mer à toute
distance de la terre la plus proche ne dépassant pas 30 milles marins ainsi
Anhang 2
que partout dans la Mer Baltique, la Mer du Nord, la Manche, le Canal de
Bristol, la Mer d’Irlande, la Mer d’Ecosse, la Méditerrannée et la Mer Noire.
INTERNATIONALES ZERTIFIKAT El titular (Vease a la vuelta) es apto para conducir yates a máquina motriz* / a
FÜR FÜHRER VON SPORT- UND FREIZEITFAHRZEUGEN la vela* en las aguas costeras de todos los mares en una distancia de hasta
IN KÜSTENGEWÄSSERN BIS 30 SEEMEILEN 30 millas marinas de la costa asi como en las aguas del Mar Báltico y del
Mar del Norte, del Canal de la Mancha, del Canal de Bristol, del Mar de
In Übereinstimmung mit der Resolution Nr. 40 der Hauptarbeitsgruppe Irlanda y del Mar Escocia, del Mar Mediterràneo y del Mar Negro.
„Binnenschiffahrt“
Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa
INTERNATIONAL CERTIFICATE
FOR OPERATORS OF PLEASURE CRAFT
SPORTSEE-
IN COASTAL WATERS NOT EXCEEDING 30 NAUTICAL MILES SCHIFFERSCHEIN
In conformity with resolution No. 40 of the Working Party
on Inland Water Transport
United Nations Economic Commission for Europe
* Siehe Innenseite / See inside / Voir page intérieure / Véase adentro

Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 30. September 1999
ZERTIFIKAT / CERTIFICATE Nr. 000000-D Auflagen nach § 6 Abs. 4 Sportseeschifferscheinverordnung /
GÜLTIG FÜR / VALID FOR Conditions:
YACHTEN MIT ANTRIEBSMASCHINE* / UNTER SEGEL*
Eigenhändige Unterschrift des Inhabers / Holders Signature IN KÜSTENGEWÄSSERN BIS 30 SEEMEILEN
MOTORIZED* / SAILING* YACHTS IN COASTAL WATERS NOT
EXCEEDING 30 NAUTICAL MILES FROM THE NEAREST COAST
Vor- und Zuname / Name and Surname
Lichtbild des Inhabers
Geburtsland und -ort / Place and Country of Birth
Geburtsdatum / Date of Birth
Staatsangehörigkeit / Nationality
Anschrift / Address
Anschrift / Address
Ort und Datum der Ausstellung / Place and Date of Issue
Ausgestellt durch / Issued by
DEUTSCHER MOTORYACHTVERBAND E.V.
DEUTSCHER SEGLER-VERBAND E.V.
Unterschrift / Signature
* Nichtzutreffendes bitte streichen Ermächtigt durch / Authorized by
* Cancel if not applicable BUNDESMINISTERIUM FÜR VERKEHR, BAU- UND WOHNUNGSWESEN “.
1945

„Anlage 1a
1946
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 30. September 1999
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND Befähigung / Qualification / Qualification / Habilitacion
FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY B U N D ES REP U B L I K D EU TS C H L A N D
Der Inhaber (Angaben umstehend) ist befähigt zum Führen von
Yachten mit Antriebsmaschine* / unter Segel* auf den
Küstengewässern aller Meere bis zu 12 Seemeilen Abstand von
der Festlandküste (§ 1 Sportseeschifferscheinverordnung).
The holder (See overleaf) is duly qualified to navigate any power-
driven* / sailing yacht* in the coastal waters of any sea at any
distance not exceeding 12 nautical miles from the nearest land.
Le titulaire (Voir au verso) est dûment qualifié à naviguer tout
yacht à propulsion par moteur* / à voile* dans les eaux côtières de
toute mer à toute distance de la terre la plus proche ne dépassant
pas 12 milles marins.
Anhang 3
El titular (Vease a la vuelta) es apto para conducir yates a máquina
motriz* / a la vela* en las aguas costeras de todos los mares en
una distancia de hasta 12 millas marinas de la costa.
INTERNATIONALES ZERTIFIKAT
FÜR FÜHRER VON SPORT- UND FREIZEITFAHRZEUGEN
IN KÜSTENGEWÄSSERN BIS 12 SEEMEILEN
In Übereinstimmung mit der Resolution Nr. 40 der Hauptarbeitsgruppe
„Binnenschiffahrt“
Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa
INTERNATIONAL CERTIFICATE
FOR OPERATORS OF PLEASURE CRAFT
SPORTKÜSTEN-
IN COASTAL WATERS NOT EXCEEDING 12 NAUTICAL MILES SCHIFFERSCHEIN
In conformity with resolution No. 40 of the Working Party
on Inland Water Transport
United Nations Economic Commission for Europe
* Siehe Innenseite / See inside / Voir page intérieure / Véase adentro

Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 30. September 1999
ZERTIFIKAT / CERTIFICATE Nr. 000000-C Auflagen nach § 6 Abs. 4 Sportseeschifferscheinverordnung /
GÜLTIG FÜR / VALID FOR Conditions:
YACHTEN MIT ANTRIEBSMASCHINE* / UNTER SEGEL*
Eigenhändige Unterschrift des Inhabers / Holders Signature IN KÜSTENGEWÄSSERN BIS 12 SEEMEILEN
MOTORIZED* / SAILING* YACHTS IN COASTAL WATERS NOT
EXCEEDING 12 NAUTICAL MILES FROM THE NEAREST COAST
Vor- und Zuname / Name and Surname
Lichtbild des Inhabers
Geburtsland und -ort / Place and Country of Birth
Geburtsdatum / Date of Birth
Staatsangehörigkeit / Nationality
Anschrift / Address
Anschrift / Address
Ort und Datum der Ausstellung / Place and Date of Issue
Ausgestellt durch / Issued by
DEUTSCHER MOTORYACHTVERBAND E.V.
DEUTSCHER SEGLER-VERBAND E.V.
Unterschrift / Signature
* Nichtzutreffendes bitte streichen Ermächtigt durch / Authorized by
* Cancel if not applicable BUNDESMINISTERIUM FÜR VERKEHR, BAU- UND WOHNUNGSWESEN “.
1947

„Anlage 2
1948
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 30. September 1999
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND Befähigung / Qualification / Qualification / Habilitacion
FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY B U N D ES REP U B L I K D EU TS C H L A N D
Der Inhaber (Angaben umstehend) ist befähigt zum Führen von
Yachten mit Antriebsmaschine* / unter Segel* auf allen Meeren
(§ 1 Sportseeschifferscheinverordnung).
The holder (See overleaf) is duly qualified to navigate any power-
driven* / sailing yacht* in any sea area.
Le titulaire (Voir au verso) est dûment qualifié à naviguer tout
yacht à propulsion par moteur* / à voile* en tout mer.
El titular (Vease a la vuelta) es apto para conducir yates a máquina
motriz* / a la vela* en todos los mares.
Anhang 4
INTERNATIONALES ZERTIFIKAT
FÜR FÜHRER VON SPORT- UND FREIZEITFAHRZEUGEN
IN ALLEN KÜSTENGEWÄSSERN
In Übereinstimmung mit der Resolution Nr. 40 der Hauptarbeitsgruppe
„Binnenschiffahrt“
Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa
INTERNATIONAL CERTIFICATE
FOR OPERATORS OF PLEASURE CRAFT
SPORTHOCHSEE-
IN COASTAL WATERS SCHIFFERSCHEIN
In conformity with resolution No. 40 of the Working Party
on Inland Water Transport
United Nations Economic Commission for Europe
* Siehe Innenseite / See inside / Voir page intérieure / Véase adentro

Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 30. September 1999
ZERTIFIKAT / CERTIFICATE Nr. 000000-E Auflagen nach § 6 Abs. 4 Sportseeschifferscheinverordnung /
GÜLTIG FÜR / VALID FOR Conditions:
YACHTEN MIT ANTRIEBSMASCHINE* / UNTER SEGEL*
Eigenhändige Unterschrift des Inhabers / Holders Signature MOTORIZED* / SAILING* YACHTS
Vor- und Zuname / Name and Surname
Lichtbild des Inhabers
Geburtsland und -ort / Place and Country of Birth
Geburtsdatum / Date of Birth
Staatsangehörigkeit / Nationality
Anschrift / Address
Anschrift / Address
Ort und Datum der Ausstellung / Place and Date of Issue
Ausgestellt durch / Issued by
DEUTSCHER MOTORYACHTVERBAND E.V.
DEUTSCHER SEGLER-VERBAND E.V.
Unterschrift / Signature
* Nichtzutreffendes bitte streichen Ermächtigt durch / Authorized by
* Cancel if not applicable BUNDESMINISTERIUM FÜR VERKEHR, BAU- UND WOHNUNGSWESEN “.
1949

Anhang 5
„Anlage 5
(zu § 11a)
Besetzung von gewerbsmäßig genutzten Sportfahrzeugen
Rumpflänge des Fahrzeugs/Fahrtgebiet
Bis 15 m Rumpflänge:
– Küstengewässer
– Küstennahe Seegewässer
– Weltweite Fahrt
15 bis 25 m Rumpflänge:
– Küstengewässer
– Küstennahe Seegewässer
– Weltweite Fahrt
Über 25 m Rumpflänge:
– Küstengewässer
– Küstennahe Seegewässer
– Weltweite Fahrt
______________
Besetzung1)
1 u Sportseeschifferschein 2)
1 u Sporthochseeschifferschein 3)
1 u Sporthochseeschifferschein
1 u Sportseeschifferschein
1 u Sportseeschifferschein 3)
1 u Sporthochseeschifferschein
1 u Sportseeschifferschein
2 u Sporthochseeschifferschein
2 u Sportseeschifferschein
1 u Sporthochseeschifferschein
1 u Sportseeschifferschein
2 u Sporthochseeschifferschein
1) Befähigungsnachweis entsprechend der Antriebsart des Fahrzeugs.
2) Fahrzeuge, die innerhalb von 24 Stunden länger
als 10 Stunden fahren, müssen zusätzlich mit einem
Inhaber des Sportbootführerscheins besetzt werden, der den Nachweis nach § 6 Abs. 2 Nr. 2 führt.
3) Fahrzeuge, die innerhalb von 24 Stunden länger
Inhaber des Sportküstenschifferscheins besetzt
als 10 Stunden fahren, müssen zusätzlich mit einem
werden.“
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 1999 I S. 1938. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
Prüfwert des Textes 4cc274fa5ed27b81….