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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 1998, S. 230

BGBl. 1998 I S. 230 · 312.404 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 1998, Seite 230 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 230
                                                 Verordnung
                     zur Neuordnung lebensmittelrechtlicher Vorschriften über Zusatzstoffe*)
                                                               Vom 29. Januar 1998

   Es verordnen
das Bundesministerium für Gesundheit

– auf Grund des § 2 Abs. 3, des § 9 Abs. 1 Nr. 3, 4 Buch-
  stabe a und b, Nr. 5 und 6 und in Verbindung mit Abs. 3,
  des § 19 Abs. 1 Nr. 1 und 2 Buchstabe b und d, Nr. 3
  und 4 Buchstabe a, b und c und des § 20 Abs. 3

  Nr. 1 und 2 Buchstabe a des Lebensmittel- und

  Bedarfsgegenständegesetzes in der Fassung der Be-

*) Mit dieser Verordnung werden die Richtlinien
   – 94/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni
      1994 über Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden
      dürfen (ABl. EG Nr. L 237 S. 3),
   – 94/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni
      1994 über Farbstoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen
      (ABl. EG Nr. L 237 S. 13),
   – 95/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Fe-
      bruar 1995 über andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und
      Süßungsmittel (ABl. EG Nr. L 61 S. 1),
   – 95/31/EG der Kommission vom 5. Juli 1995 zur Festlegung spezifi-
      scher Reinheitskriterien für Süßungsmittel, die in Lebensmitteln ver-
      wendet werden dürfen (ABl. EG Nr. L 178 S. 1),

   – 95/45/EG der Kommission vom 26. Juli 1995 zur Festlegung spezifi-
      scher Reinheitskriterien für Lebensmittelfarbstoffe (ABl. EG Nr. L 226
      S. 1),
   – 96/21/EG des Rates vom 29. März 1996 zur Änderung der Richtlinie
      94/54/EG der Kommission über Angaben, die zusätzlich zu den in
      der Richtlinie 79/112/EWG des Rates aufgeführten Angaben auf
      dem Etikett bestimmter Lebensmittel vorgeschrieben sind (ABl. EG
      Nr. L 88 S. 5),

   – 96/70/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom
      28. Oktober 1996 zur Änderung der Richtlinie 80/777/EWG des Rates
      zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über
      die Gewinnung von und den Handel mit natürlichen Mineralwässern

      (ABl. EG Nr. L 299 S. 26),
   – 96/77/EG der Kommission vom 2. Dezember 1996 zur Festlegung
      spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe
      als Farbstoffe und Süßungsmittel (ABl. EG Nr. L 339 S. 1),

   – 96/83/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. De-
      zember 1996 zur Änderung der Richtlinie 94/35/EG über Süßungs-
      mittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (ABl. EG
      Nr. L 48 S. 16) und

   – 96/85/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. De-
      zember 1996 zur Änderung der Richtlinie 95/2/EG über andere
      Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ABl. EG
      Nr. L 86 S. 4)
   sowie die Entscheidung
   – 292/97/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom
      19. Dezember 1996 über die Aufrechterhaltung einzelstaatlicher Ver-
      bote der Verwendung bestimmter Zusatzstoffe bei der Herstellung
      einiger Lebensmittel (ABl. EG Nr. L 48 S. 13)
   in deutsches Recht umgesetzt. Die Verpflichtungen aus der Richtlinie
   83/189/EWG des Rates vom 28. März 1983 über ein Informationsverfah-
   ren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften (ABl. EG

   Nr. L 109 S. 8), zuletzt geändert durch die Richtlinie 94/10/EG des
   Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. März 1994 (ABl. EG
   Nr. L 100 S. 30), sind beachtet worden.

  kanntmachung vom 9. September 1997 (BGBl. I
  S. 2296), von denen § 9 gemäß Artikel 13 der Verord-
  nung vom 21. September 1997 (BGBl. I S. 2390) ge-
  ändert worden ist, im Einvernehmen mit den Bundes-
  ministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  und für Wirtschaft,

– auf Grund des § 12 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 Nr. 1, 2a

  und 3 in Verbindung mit Abs. 3 und des § 16 Abs. 1

  Satz 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-
  gesetzes im Einvernehmen mit den Bundesministerien
  für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, für Umwelt,
  Naturschutz und Reaktorsicherheit und für Wirtschaft,

– auf Grund des § 44 Nr. 2 des Lebensmittel- und
  Bedarfsgegenständegesetzes,

– auf Grund des § 49 Abs. 1 Satz 1 des Lebensmittel-
  und Bedarfsgegenständegesetzes im Einvernehmen
  mit dem Bundesministerium der Finanzen,

– auf Grund des Artikels 4 Abs. 1 Nr. 8 und 9 des Gesetzes
  zur Gesamtreform des Lebensmittelrechts vom 15. Au-

  gust 1974 (BGBl. I S. 1945) sowie

– auf Grund des § 25 Nr. 1 des Vorläufigen Biergesetzes in
  der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Juli 1993
  (BGBl. I S. 1399)

und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten

– auf Grund des § 7 Satz 1 Nr. 1 des Milch- und Margarine-

  gesetzes vom 25. Juli 1990 (BGBl. I S. 1471), der gemäß
  Artikel 51 der Verordnung vom 26. Februar 1993 (BGBl. I
  S. 278) geändert worden ist, im Einvernehmen mit den
  Bundesministerien für Gesundheit, der Justiz und für

  Wirtschaft,

– auf Grund des § 13 Abs. 3 Nr. 1, 2 und 3 und des § 24
  Abs. 3 Nr. 4 des Weingesetzes vom 8. Juli 1994 (BGBl. I

  S. 1467) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium

  für Gesundheit sowie

– auf Grund des § 15 Nr. 7, des § 16 Abs. 2 Satz 1, auch in
  Verbindung mit Satz 2 Nr. 1 und 2, des § 21 Abs. 1 Nr. 3
  und des § 24 Abs. 2 Nr. 1 des Weingesetzes:

                     Inhaltsübersicht

  Artikel 1   Zusatzstoff-Zulassungsverordnung

  Artikel 2   Zusatzstoff-Verkehrsverordnung
  Artikel 3   Änderung der Diätverordnung

  Artikel 4   Änderung der Fleisch-Verordnung
BGBl. 1998, Seite 231 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 231
  Artikel 5    Änderung der Eiprodukte-Verordnung
  Artikel 6    Änderung der Milcherzeugnisverordnung
  Artikel 7    Änderung der Butterverordnung

  Artikel 8    Änderung der Käseverordnung
  Artikel 9    Änderung der Verordnung über Teigwaren

  Artikel 10   Änderung der Konfitürenverordnung

  Artikel 11   Änderung der Fruchtsaft-Verordnung
  Artikel 12   Änderung der Verordnung über Fruchtnektar
               und Fruchtsirup
  Artikel 13   Änderung der Kaffeeverordnung
  Artikel 14   Änderung der Kakaoverordnung

  Artikel 15   Änderung der Verordnung über Speiseeis
  Artikel 16   Änderung der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung

  Artikel 17   Änderung bierrechtlicher Vorschriften
  Artikel 18   Änderung der Verordnung zur Ausführung des
               Weingesetzes
  Artikel 19   Änderung der Aromenverordnung

  Artikel 20   Änderung der Extraktionslösungsmittelverordnung

  Artikel 21   Änderung der Tabakverordnung
  Artikel 22   Änderung der Lebensmittel-Kennzeichnungsver-
               ordnung

  Artikel 23   Änderung der Nährwert-Kennzeichnungsverord-
               nung
  Artikel 24   Änderung der Weinverordnung

  Artikel 25   Verordnung über den Übergang auf das neue
               Zusatzstoffrecht
  Artikel 26   Neubekanntmachung der Weinverordnung
  Artikel 27   Inkrafttreten, Außerkrafttreten

                            Artikel 1

                   Verordnung

      über die Zulassung von Zusatzstoffen
  zu Lebensmitteln zu technologischen Zwecken
   (Zusatzstoff-Zulassungsverordnung – ZZulV)

                                §1

                  Allgemeine Vorschriften
  (1) Die in den Anlagen aufgeführten Zusatzstoffe sind
nach Maßgabe dieser Verordnung für die Verwendung
beim gewerbsmäßigen Herstellen und Behandeln von
Lebensmitteln zu den in den §§ 3 bis 6 angegebenen tech-
nologischen Zwecken zugelassen.
  (2) Eine Kenntlichmachung der Lebensmittel hinsichtlich
des Gehaltes an den durch diese Verordnung zugelasse-
nen Zusatzstoffen ist abweichend von § 16 Abs. 1 Satz 1
des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes nur
erforderlich, soweit die Kenntlichmachung durch § 9 vor-
geschrieben wird. Rechtsvorschriften, die bei bestimmten

Lebensmitteln die Kenntlichmachung abweichend von
den Vorschriften dieser Verordnung regeln, sowie die Vor-
schriften der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung
über das Verzeichnis der Zutaten bleiben unberührt.

   (3) Diese Verordnung gilt mit Ausnahme der §§ 8 und 9
nicht für Zusatzstoffe, die für die Aufbereitung von Trink-
wasser oder für Aromen bestimmt sind. Diese Verordnung
gilt ferner nicht für Erzeugnisse, die dem Weingesetz vom
8. Juli 1994 (BGBl. I S. 1467) in der jeweils geltenden Fas-
sung unterliegen.

                            §2
                 Begriffsbestimmungen

  Im Sinne dieser Verordnung bedeutet:

1. „unbehandelte Lebensmittel“: Lebensmittel, die keiner
   Herstellung oder Behandlung unterzogen worden sind,

   die zu einer substantiellen Änderung des Originalzu-
   stands der Lebensmittel führt; eine substantielle Ände-
   rung liegt insbesondere nicht vor, wenn die Lebens-
   mittel geteilt, ausgelöst, getrennt, ausgebeint, fein
   zerkleinert, enthäutet, geschält, gemahlen, geschnit-

   ten, gesäubert, garniert, tiefgefroren, gefroren, gekühlt,
   geschliffen oder enthülst, verpackt oder ausgepackt
   worden sind;

2. „Höchstmenge“: höchstzulässiger Gehalt an zugesetz-
   ten Zusatzstoffen in Lebensmitteln in dem Zustand, in
   dem die Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden,
   falls in den Anlagen zu dieser Verordnung nichts ande-
   res festgelegt ist; sofern ein Lebensmittel noch der
   Zubereitung bedarf, bezieht sich die jeweilige Höchst-

   menge auf das nach der Gebrauchsanleitung zuberei-
   tete Lebensmittel;
3. „ohne Zuckerzusatz“: ohne Zusatz von Monosaccha-

   riden oder Disacchariden und ohne Zusatz von
   Lebensmitteln, die wegen ihrer süßenden Eigenschaf-
   ten verwendet werden;

4. „brennwertvermindert“: Lebensmittel mit einem Brenn-
   wert, der mindestens um 30 vom Hundert gegenüber
   dem Brennwert des ursprünglichen Lebensmittels
   oder eines gleichartigen Erzeugnisses vermindert ist.

                            §3
                        Farbstoffe

  (1) Zum Färben von Lebensmitteln oder zum Erzielen

von Farbeffekten bei Lebensmitteln sind die in Anlage 1
aufgeführten Zusatzstoffe und deren Aluminiumlacke für
die jeweils dort genannten Lebensmittel zugelassen.

  (2) Zusatzstoffe nach Absatz 1 sind nicht für die Herstel-
lung von Bier zugelassen, das unter der Bezeichnung
„nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut“ oder
gleichsinnigen Angaben in den Verkehr gebracht wird.
  (3) Die in Anlage 1 aufgeführten Zusatzstoffe sind zum
Färben von Eiern oder zum Erzielen von Farbeffekten bei
Eiern oder für Stempelaufdrucke auf Schalen von Eiern im
Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 1274/91 der Kommission
mit Durchführungsvorschriften für die Verordnung (EWG)
Nr. 1907/90 des Rates über bestimmte Vermarktungsnor-
men für Eier vom 15. Mai 1991 (ABl. EG Nr. L 121 S. 11),
zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1511/96
(ABl. EG Nr. L 189 S. 96), zugelassen.

                            §4

                      Süßungsmittel

  (1) Zum Süßen von Lebensmitteln sind die in Anlage 2
aufgeführten Zusatzstoffe für die dort genannten Lebens-
mittel und für Tafelsüßen zugelassen.

  (2) Zusatzstoffe nach Absatz 1 sind nicht für die Herstel-
lung von Bier zugelassen, das unter der Bezeichnung
„nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut“ oder
gleichsinnigen Angaben in den Verkehr gebracht wird.
BGBl. 1998, Seite 232 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 232
                           §5
                  Andere Zusatzstoffe
           als Farbstoffe und Süßungsmittel

  (1) Die in den Anlagen 3, 4 und 5 aufgeführten Zusatz-
stoffe sind für die dort genannten Lebensmittel zu den in
Anlage 7 angegebenen technologischen Zwecken zuge-
lassen.
   (2) Für nichtalkoholische, aromatisierte Getränke, alko-
holfreien Wein und Flüssigteekonzentrat ist Dimethyldi-
carbonat (E 242) als Zusatzstoff zugelassen. Bei dem
gewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln der in Satz 1
genannten Getränke dürfen nicht mehr als 250 Milligramm
Dimethyldicarbonat (E 242) je Liter zugesetzt werden. Die
in Satz 1 genannten Getränke dürfen an den Verbraucher
nur abgegeben werden, wenn Dimethyldicarbonat (E 242)
in dem Getränk nicht mehr nachweisbar ist.

  (3) Abweichend von Absatz 1 dürfen bei der Herstel-

lung von Bier, das unter der Bezeichnung „nach dem
deutschen Reinheitsgebot gebraut“ oder gleichsinnigen
Angaben in den Verkehr gebracht wird, nur verwendet
werden:

1. bei der Bierbereitung abgefangenes Kohlendioxid,
2. Kohlendioxid und Stickstoff, wenn sie bis auf technisch
   unvermeidbare Mengen nicht in das Bier übergehen;
   eine Erhöhung des Kohlensäuregehaltes des Bieres
   darf durch die Verwendung nicht eintreten.

                           §6
                   Zusatzstoffe für
          Säuglings- und Kleinkindernahrung

  Die in Anlage 6 aufgeführten Zusatzstoffe sind für die
dort genannten Lebensmittel zu den in Anlage 7 ange-
gebenen technologischen Zwecken zugelassen.

                           §7
             Höchstmengenfestsetzungen

   (1) Bei dem Herstellen oder Behandeln von Lebensmit-
teln, die in den Anlagen 1 bis 6 aufgeführt und die dazu
bestimmt sind, in den Verkehr gebracht zu werden, dürfen
die nach § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 und § 6 zuge-
lassenen Zusatzstoffe über die in den Anlagen jeweils
festgesetzten Höchstmengen, auch im Sinne des Ab-
satzes 2, hinaus nicht verwendet werden. Bei den in An-
lage 1 aufgeführten Lebensmitteln ist die Höchstmenge
auf die Menge der färbenden Anteile des Zusatzstoffes zu
beziehen.

  (2) Sind in den Anlagen Zusatzstoffe für Lebensmittel
„quantum satis (qs)“ zugelassen, dürfen sie nach der
guten Herstellungspraxis nur in der Menge verwendet
werden, die erforderlich ist, um die gewünschte Wirkung
zu erzielen, und unter der Voraussetzung, daß der Ver-
braucher dadurch nicht irregeführt wird.
  (3) Sofern in den Anlagen für Lebensmittel mehrere
Zusatzstoffe mit einer gemeinsamen Höchstmenge zuge-
lassen sind, dürfen diese Stoffe vorbehaltlich besonderer
Regelungen einzeln oder insgesamt bis zu dieser Höchst-
menge verwendet werden.

                            §8
  Verwendung von Lebensmitteln mit Zusatzstoffen

  (1) Lebensmitteln, die als Zutat für ein anderes Lebens-
mittel bestimmt sind, dürfen auch die Zusatzstoffe zuge-
setzt werden, die nur für das andere Lebensmittel zuge-
lassen sind.
  (2) Lebensmittel mit einem zulässigen Gehalt an Farb-
stoffen dürfen auch als Zutat für andere Lebensmittel ver-
wendet werden, für die diese Zusatzstoffe nicht zugelas-
sen sind. Dies gilt nicht für in Anlage 1 Teil A Nr. 1 bis 30
aufgeführte Lebensmittel.
  (3) Lebensmittel mit einem zulässigen Gehalt an
Süßungsmitteln dürfen auch als Zutat für Lebensmittel
ohne Zuckerzusatz oder mit vermindertem Brennwert,
diätetische Lebensmittel, die für eine Reduktionsdiät
bestimmt sind, oder für Lebensmittel mit langer Haltbar-
keit verwendet werden, für die diese Zusatzstoffe nicht

zugelassen sind.

  (4) Lebensmittel mit einem zulässigen Gehalt an Zusatz-
stoffen im Sinne des § 5 dürfen auch als Zutat für andere
Lebensmittel verwendet werden, für die diese Zusatz-
stoffe nicht zugelassen sind. Dies gilt nicht für in Anlage 4
Teil A Nr. 1 bis 13 aufgeführte Lebensmittel.
  (5) Die Absätze 1 bis 4 gelten nicht für Säuglings- und
Kleinkindernahrung, sofern in Anlage 6 nichts anderes
bestimmt ist.

                            §9
                   Kenntlichmachung
  (1) Der Gehalt an Zusatzstoffen in Lebensmitteln muß
bei der Abgabe an Verbraucher wie folgt nach Absatz 6
kenntlich gemacht werden:

1. bei Lebensmitteln mit einem Gehalt an Farbstoffen
   durch die Angabe „mit Farbstoff“,
2. bei Lebensmitteln mit einem Gehalt an Zusatzstoffen,
   die zur Konservierung verwendet werden, durch die
   Angabe „mit Konservierungsstoff“ oder „konserviert“,
3. bei Lebensmitteln mit einem Gehalt an Zusatzstoffen,
   die als Antioxidationsmittel verwendet werden, durch
   die Angabe „mit Antioxidationsmittel“,

4. bei Lebensmitteln mit einem Gehalt an Zusatzstoffen,
   die als Geschmacksverstärker verwendet werden,
   durch die Angabe „mit Geschmacksverstärker“,
5. bei Lebensmitteln mit einem Gehalt an Zusatzstoffen
   der Anlage 5 Teil B von mehr als 10 Milligramm in
   einem Kilogramm oder einem Liter, berechnet als
   Schwefeldioxid, durch die Angabe „geschwefelt“,

6. bei Oliven mit einem Gehalt an Eisen-II-gluconat (E 579)
   oder Eisen-II-lactat (E 585) durch die Angabe „ge-
   schwärzt“,
7. bei frischen Zitrusfrüchten, Melonen, Äpfeln und Bir-
   nen mit einem Gehalt an Zusatzstoffen der Nummern
   E 901 bis E 904, E 912 oder E 914, die zur Oberflächen-
   behandlung verwendet werden, durch die Angabe
   „gewachst“,
8. bei Fleischerzeugnissen mit einem Gehalt an Zusatz-
   stoffen der Nummern E 338 bis E 341, E 450 bis E 452,
   die bei der Herstellung der Fleischerzeugnisse verwen-
   det werden, durch die Angabe „mit Phosphat“.
BGBl. 1998, Seite 233 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 233
  (2) Der Gehalt an einem Zusatzstoff der Anlage 2 in
Lebensmitteln, ausgenommen Tafelsüßen, ist in Verbin-
dung mit der Verkehrsbezeichnung durch die Angabe „mit
Süßungsmittel“, bei mehreren Zusatzstoffen der Anlage 2
durch die Angabe „mit Süßungsmitteln“ nach Absatz 6
kenntlich zu machen. Bei Lebensmitteln, ausgenommen
Tafelsüßen, mit einem Gehalt an einem Zuckerzusatz im
Sinne des § 2 Nr. 3 und einem Zusatzstoff der Anlage 2 ist
dies durch die Angabe „mit einer Zuckerart und Süßungs-
mittel“, sofern mehrere Zuckerzusätze oder mehrere
Zusatzstoffe der Anlage 2 enthalten sind, sind die betref-
fenden Zutaten in der Mehrzahl jeweils in Verbindung mit
der Verkehrsbezeichnung nach Absatz 6 kenntlich zu
machen. Werden Lebensmittel im Sinne des Satzes 2
lose oder nach Maßgabe des § 1 Abs. 2 der Lebensmittel-
Kennzeichnungsverordnung an den Verbraucher abge-
geben, so reicht die Angabe nach Satz 1 aus.
  (3) Bei Tafelsüßen ist der Gehalt an Zusatzstoffen der
Anlage 2 durch die Angabe „auf der Grundlage von …“,
ergänzt durch den oder die Namen der für die Tafelsüße
verwendeten Süßungsmittel, in Verbindung mit der Ver-
kehrsbezeichnung nach Absatz 6 kenntlich zu machen.
  (4) Tafelsüßen und andere Lebensmittel, die Aspartam
enthalten, dürfen nur in den Verkehr gebracht werden,
wenn der Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ nach
Absatz 6 angegeben ist.
   (5) Tafelsüßen mit einem Gehalt an Zusatzstoffen der
Nummern E 420, E 421, E 953, E 965 bis E 967 und andere
Lebensmittel mit einem Gehalt an diesen Zusatzstoffen
von mehr als 100 Gramm in einem Kilogramm oder einem

Liter dürfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn
der Hinweis „kann bei übermäßigem Verzehr abführend
wirken“ nach Absatz 6 angegeben ist.

   (6) Die Angaben nach Absatz 1 bis 5 sind gut sichtbar, in
leicht lesbarer Schrift und unverwischbar anzugeben. Sie
sind wie folgt anzubringen:

1. bei loser Abgabe von Lebensmitteln auf einem Schild

    auf oder neben dem Lebensmittel,
2. bei der Abgabe von Lebensmitteln in Umhüllungen
    oder Fertigpackungen nach § 1 Abs. 2 der Lebensmit-
    tel-Kennzeichnungsverordnung auf einem Schild auf
    oder neben dem Lebensmittel, auf der Umhüllung oder
    auf der Fertigpackung,
3. bei der Abgabe von Lebensmitteln in Fertigpackungen,
    die nach der Lebensmittel-Kennzeichnungsverord-
    nung zu kennzeichnen sind, auf der Fertigpackung
    oder dem mit ihr verbundenen Etikett,
4. bei der Abgabe von Lebensmitteln im Versandhandel
    auch in den Angebotslisten,
5. bei der Abgabe von Lebensmitteln in Gaststätten auf
    Speise- und Getränkekarten,
6. bei der Abgabe von Lebensmitteln in Einrichtungen zur
    Gemeinschaftsverpflegung auf Speisekarten oder in
    Preisverzeichnissen oder, soweit keine solchen ausge-
    legt sind oder ausgehändigt werden, in einem sonsti-
    gen Aushang oder einer schriftlichen Mitteilung.
In den Fällen der Nummern 5 und 6 dürfen die vorge-
schriebenen Angaben in Fußnoten angebracht werden,
wenn bei der Verkehrsbezeichnung auf diese hingewiesen
wird.
  (7) Bei Lebensmitteln, die in zur Abgabe an den Ver-
braucher bestimmten Fertigpackungen verpackt sind und
deren Haltbarkeit durch eine Schutzatmosphäre verlän-

gert wird, ist der Hinweis „unter Schutzatmosphäre ver-
packt“ anzugeben. Absatz 6 Satz 1 und 2 Nr. 3 gilt ent-
sprechend.
  (8) Die Angaben nach Absatz 1 können entfallen,

1. wenn Zusatzstoffe nur den Zutaten eines Lebensmittels
   zugesetzt sind, sofern die Zusatzstoffe in dem Lebens-
   mittel keine technologische Wirkung mehr ausüben,
2. bei Lebensmitteln in Fertigpackungen, wenn auf der
   Umhüllung oder der Fertigpackung ein Verzeichnis der
   Zutaten im Sinne der Lebensmittel-Kennzeichnungs-
   verordnung angegeben ist, oder
3. bei Lebensmitteln, die lose oder in Umhüllungen oder
   Fertigpackungen nach § 1 Abs. 2 der Lebensmittel-
   Kennzeichnungsverordnung an den Endverbraucher
   abgegeben werden, wenn in einem Aushang oder in
   einer schriftlichen Aufzeichnung, die dem Endverbrau-
   cher unmittelbar zugänglich ist, alle bei der Herstellung
   des Lebensmittels verwendeten Zusatzstoffe angege-
   ben werden; auf die Aufzeichnung muß bei dem
   Lebensmittel oder in einem Aushang hingewiesen wer-
   den; Absatz 6 Satz 1 sowie die §§ 5 und 6 der Lebens-
   mittel-Kennzeichnungsverordnung gelten entsprechend.
   (9) Die Angaben nach Absatz 1 Nr. 2 und 7 müssen bei
Zitrusfrüchten, die an andere Personen als Verbraucher
abgegeben werden, auf einer Außenfläche der Packungen
oder Behältnisse angebracht sein; Absatz 6 Satz 1 gilt ent-
sprechend.

                            § 10

         Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

   (1) Nach § 51 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 bis 4 des Lebensmit-
tel- und Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer
vorsätzlich oder fahrlässig

1. entgegen § 5 Abs. 2 Satz 2 Dimethyldicarbonat über

   die dort genannte Höchstmenge hinaus zusetzt oder

2. entgegen § 5 Abs. 2 Satz 3 ein nichtalkoholisches, aro-
   matisiertes Getränk, alkoholfreien Wein oder ein Flüs-
   sigteekonzentrat, in denen Dimethyldicarbonat nach-
   weisbar ist, gewerbsmäßig an den Verbraucher abgibt.
  (2) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 2 des Lebensmittel- und
Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer entgegen
§ 9 Abs. 4 oder 5 ein dort genanntes Lebensmittel
gewerbsmäßig in den Verkehr bringt.
  (3) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 4 des Lebensmittel- und
Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer entgegen
§ 7 Abs. 1 Satz 1 bei dem gewerbsmäßigen Herstellen
oder Behandeln eines dort genannten Lebensmittels
einen Zusatzstoff über die festgesetzte Höchstmenge hin-
aus verwendet.
   (4) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 8 des Lebensmittel- und
Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer entgegen
§ 9 Abs. 1, 2 Satz 1 oder 2 oder Abs. 3 bei der gewerbs-
mäßigen Abgabe von Lebensmitteln an Verbraucher den
Gehalt an einem Zusatzstoff nicht, nicht richtig, nicht voll-
ständig oder nicht in der vorgeschriebenen Weise kennt-
lich macht.
  (5) Wer eine in den Absätzen 2 bis 4 bezeichnete Hand-
lung fahrlässig begeht, handelt nach § 53 Abs. 1 des
Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes ord-
nungswidrig.
BGBl. 1998, Seite 234 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 234
Anlage 1
(zu § 3 Abs. 1 und § 7)

Zusatzstoffe,
                                       die zum Färben von Lebensmitteln oder
                           zum Erzielen von Farbeffekten bei Lebensmitteln zugelassen sind

Teil A
                                          Farbstoffe, die für Lebensmittel allgemein,
                                    ausgenommen

     E-                        Zusatzstoff
   Nummer
      1                             2

 E 101         i) Riboflavin
               ii) Riboflavin-5'-Phosphat

 E 140         i) Chlorophylle
               ii) Chlorophylline

 E 141         i)  kupferhaltige Komplexe
                   der Chlorophylle
               ii) kupferhaltige Komplexe
                   der Chlorophylline
 E 150a        Einfaches Zuckerkulör

 E 150b        Sulfitlaugen-Zuckerkulör

 E 150c        Ammoniak-Zuckerkulör

 E 150d        Ammonsulfit-Zuckerkulör

 E 153         Pflanzenkohle

 E 160a        Carotine

               i) gemischte Carotine
               ii) Beta-Carotin
 E 160c        Paprikaextrakt;
               Capsanthin; Capsorubin

 E 162         Beetenrot
 E 163         Anthocyane
 E 170         Calciumcarbonat
 E 171         Titandioxid

 E 172         Eisenoxide und
               Eisenhydroxide
bestimmte Lebensmittel, zugelassen sind

                               Lebensmittel                          Höchst-
                                                                     menge
                                    3                                     4

           Lebensmittel allgemein

           Vorbehaltlich besonderer Regelungen in Teil B oder C
           gelten die Zulassungen nicht für:

        1. Unbehandelte Lebensmittel

        2. Jegliches in Flaschen abgefülltes oder verpacktes
           Wasser
        3. Milch, teilentrahmte und entrahmte Milch, pasteurisiert
           oder sterilisiert (einschließlich Sterilisation durch
           Ultrahocherhitzung) (nicht aromatisiert)

        4. Schokoladenmilch

        5. Fermentierte Milch (nicht aromatisiert)

        6. Trockenmilch und eingedickte Milch im Sinne der

           Milcherzeugnisverordnung (nicht aromatisiert)

        7. Buttermilch (nicht aromatisiert)

        8. Sahne und Sahnepulver (nicht aromatisiert)
        9. Öle und Fette tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

       10. Eier und Eiprodukte im Sinne der Eiprodukte-Verord-
           nung
       11. Mehl und andere Müllereierzeugnisse sowie Stärke-
           erzeugnisse
       12. Brot oder ähnliche Erzeugnisse
                                                                     qs
       13. Teigwaren oder Gnocchi

       14. Zucker und alle übrigen Mono- und Disaccharide
       15. Tomatenmark oder Tomatenkonserven
       16. Saucen auf Tomatenbasis
       17. Fruchtsaft im Sinne der Fruchtsaft-Verordnung,
           Fruchtnektar im Sinne der Verordnung über Frucht-
           nektar und Fruchtsirup sowie Gemüsesaft
       18. Obst, Gemüse, Kartoffeln und Pilze, behandelt, kon-
           serviert oder getrocknet
       19. Konfitüre extra, Gelee extra und Maronenkrem im
           Sinne der Konfitürenverordnung; Crème de pruneaux
       20. Fisch, Weichtiere und Krebstiere, Fleisch, Geflügel und
           Wild sowie deren Zubereitungen, ausgenommen zube-
           reitete Mahlzeiten, die diese Zutaten enthalten
       21. Kakaoerzeugnisse und Schokoladenbestandteile in
           Schokoladenerzeugnissen im Sinne der Kakaoverord-
           nung
       22. Röstkaffee; Tee; Zichorie; Tee- und Zichorienextrakte;
           Tee-, Pflanzen-, Frucht- und Getreideaufgußzuberei-
           tungen sowie Mischungen und Instant-Mischungen
           dieser Erzeugnisse
       23. Salz; Kochsalzersatz; Gewürze oder Gewürzmischun-
           gen
BGBl. 1998, Seite 235 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 235
      E-                            Zusatzstoff                                                  Lebensmittel                                Höchst-
    Nummer
        1                                2                                                            3

                                                                     24. Korn, Kornbrand, Obstspirituosen,
                                  menge
                                        4

Obstbrände, Ouzo,
                                                                         Grappa, Tsikoudia aus Kreta, Tsipouro aus Mazedo-
                                                                         nien, Tsipouro aus Thessalien, Tsipouro aus Tyrnavos,
                                                                         Eau-de-vie de marc Marque nationale luxembourge-
                                                                         oise, Eau-de-vie de seigle Marque
nationale luxem-
                                                                         bourgeoise und London Gin im Sinne der Verordnung
                                                                         (EWG) Nr. 1576/89
                                                                     25. Sambuca, Maraschino und Mistra im
                                                                         ordnung (EWG) Nr. 1180/91
                                                                     26. Weinessig

Sinne der Ver-
                                   qs
                                                                     27. Honig im Sinne der Honigverordnung
                                                                     28. Malz- und Malzerzeugnisse
                                                                     29. Reifender und nichtreifender Käse

(nicht aromatisiert)
                                                                     30. Butter aus Schafs- und Ziegenmilch
                                                                     31. In Teil C aufgeführte Lebensmittel

                                                                         Teil B
                                      Farbstoffe, die für bestimmte Lebensmittel zugelassen sind*)

      E-                         Zusatzstoff                                      Lebensmittel
    Nummer
        1                            2                                                 3

  E 100            Kurkumin                                 Nichtalkoholische, aromatisierte Getränke
  E 102            Tartrazin

  E 104            Chinolingelb
                                                            Kandierte Früchte oder kandiertes Gemüse;
  E 110            Gelborange S                             Mostarda di frutta
  E 120            Echtes Karmin                            Rote Obstkonserven
  E 122            Azorubin                                 Süßwaren
  E 124            Cochenillerot A

  E 129            Allurarot AC
                                                            Dekorationen oder Überzüge
  E 131            Patentblau V
  E 132            Indigotin I                              Feine Backwaren (z.B. Frühstücksgebäck,
                                                            Kekse, Kuchen und Waffeln)
  E 133            Brillantblau FCF
  E 142            Grün S                                   Speiseeis
  E 151            Brillantschwarz BN

  E 155            Braun HT
                                                            Aromatisierter Schmelzkäse
  E 160d           Lycopin
                                                            Dessertspeisen einschließlich aromatisierter
  E 160e           Beta-apo-8�-Carotinal
                                                            Milcherzeugnisse
                   (C 30)

  E 160f           Beta-apo-8�-Carotin-
                   säure-Ethylester (C 30)
                                                            Saucen; Würzmittel (z.B. Currypulver, Tan-
  E 161b           Lutein                                   doori); Pickles; Appetithappen; Chutney und
                                                            Piccalilli
                                                            Senf
                                                            Fisch- oder Krebstierpasten
                                                            Vorgekochte Krebstiere
                                                            Lachsersatz
                                                            Surimi
                                                            Fischrogen

____________

            Höchst-
            menge
                4

100 mg/l, davon
E 110, E 122, E 124, E 155
jeweils nur 50 mg/l

200 mg/kg

200 mg/kg
300 mg/kg, davon
E 110, E 122, E 124, E 155
jeweils nur 50 mg/kg

500 mg/kg

200 mg/kg, davon
E 110, E 122, E 124, E 155
jeweils nur 50 mg/kg
150 mg/kg, davon
E 110, E 122, E 124, E 155
jeweils nur 50 mg/kg

100 mg/kg

150 mg/kg, davon

E 110, E 122, E 124, E 155

jeweils nur 50 mg/kg oder
50 mg/l

500 mg/kg

300 mg/kg
100 mg/kg
250 mg/kg
500 mg/kg
500 mg/kg
300 mg/kg
*) Sofern in Teil B nichts anderes festgelegt ist, dürfen den genannten Lebensmitteln auch die in Teil A aufgeführten Zusatzstoffe zugesetzt werden.
BGBl. 1998, Seite 236 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 236
    E-                  Zusatzstoff                        Lebensmittel
  Nummer
      1                     2                                    3

                                        Räucherfisch

           Höchst-
           menge
             4

100 mg/kg
                                        Snacks: gesalzene und trockene Knabberer-
                                        zeugnisse auf der Basis von Kartoffeln, Getrei-
                                        de oder Stärke:
                                        – extrudierte und expandierte
                                          Knabbererzeugnisse

gesalzene     200 mg/kg
                                        – sonstige gesalzene Knabbererzeugnisse            100 mg/kg
                                          sowie gesalzene Knabbererzeugnisse auf
                                          der Basis von Nüssen und Erdnüssen
                                        Eßbare Käserinden und eßbare Wursthüllen           qs
                                        Vollständige Zubereitungen, die als
                                        oder Tagesration für Übergewichtige
                                        stimmt sind
Mahlzeit       50 mg/kg
be-
                                        Vollständige Zubereitungen und Ernährungs-         50 mg/kg
                                        zusätze, die unter ärztlicher Kontrolle einge-
                                        nommen werden
                                        Nahrungsergänzungsmittel/Diätergänzungs-           100 mg/l
                                        stoffe in flüssiger Form
                                        Nahrungsergänzungsmittel/Diätergänzungs-           300 mg/kg
                                        stoffe in fester Form
                                        Suppen

50 mg/l
                                        Fleisch- oder Fischanaloge auf pflanzlicher        100 mg/kg
                                        Proteinbasis
                                        Spirituosen (einschl. Erzeugnisse mit einem        200 mg/l
                                        Alkoholgehalt von weniger als 15 % vol.)
                                        (mit Ausnahme der in Teil A Spalte 3 Nr. 24 und
                                        Teil C aufgeführten Spirituosen)
                                        Obstweine/Fruchtweine (ausgenommen Cidre           200 mg/l
                                        bouché), auch schäumend und/oder aromati-
                                        siert
 E 123     Amaranth                     Aperitifweine; Spirituosen, einschließlich Er-     30 mg/l
                                        zeugnisse mit einem Alkoholgehalt von weni-
                                        ger als 15 % vol. (mit Ausnahme der
in Teil A
                                        Spalte 3 Nr. 24 und Teil C aufgeführten Spiri-
                                        tuosen)
                                        Fischrogen

30 mg/kg
 E 127     Erythrosin                   Cocktailkirschen und kandierte Kirschen            200 mg/kg
                                        Bigarreaux-Kirschen (Kaiserkirschen) in Sirup      150 mg/kg
                                        und in Obstcocktails

 E 128     Rot 2G                       Breakfast Sausages mit mindestens 6
                                        treideanteil; Hackfleisch mit einem

% Ge-          20 mg/kg
pflanzlichen
                                        und/oder Getreideanteil von mindestens 4 %

 E 154     Braun FK                     Kippers

 E 160b    Annatto;                     Dekorationen und Überzüge
           Bixin;                       Feine Backwaren
           Norbixin
                                        Speiseeis

20 mg/kg

20 mg/kg
10 mg/kg

20 mg/kg
                                        Liköre, einschließlich zugesetzten Alkohol ent-    10 mg/l
                                        haltende Getränke mit weniger als 15 Volu-
                                        menprozent Alkohol
                                        Aromatisierter Schmelzkäse
                                        Dessertspeisen

15 mg/kg
10 mg/kg
                                        Snacks: gesalzene und trockene Knabber-
                                        erzeugnisse auf der Basis von Kartoffeln, Ge-
                                        treide oder Stärke:
                                        – extrudierte und expandierte gesalzene            20 mg/kg
                                           Knabbererzeugnisse
BGBl. 1998, Seite 237 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 237
   E-                             Zusatzstoff
 Nummer
    1                                 2

Lebensmittel                       Höchst-
                                   menge
     3                               4
                                                        – sonstige gesalzene Knabbererzeugnisse    10 mg/kg
                                                          sowie gesalzene Knabbererzeugnisse auf
                                                          der
Basis von Nüssen und Erdnüssen
                                                        Räucherfisch                               10 mg/kg
                                                        Eßbare Käserinde oder eßbare Wursthüllen   20 mg/kg
E 161g         Canthaxanthin                            Saucisses de Strasbourg                    15 mg/kg
E 173          Aluminium                                Überzüge von Zuckerwaren zur Dekoration    qs
                                                        von Kuchen und Feinen Backwaren
E 174          Silber                                   Überzüge von Süßwaren; Verzierung von      qs
                                                        Pralinen; Liköre
E 175          Gold                                     Überzüge von Süßwaren; Verzierung von      qs
                                                        Pralinen; Liköre
E 180          Litholrubin BK                           Eßbare Käserinde                           qs

Teil C
                                Lebensmittel, für die nur bestimmte Farbstoffe zugelassen sind

               Lebensmittel                         E-
                                                  Nummer
                      1                             2

Malt Bread                                      E 150a
                                                E 150b

                                                E 150c
                                                E 150d

Bier;                                           E 150a
Cidre bouché                                    E 150b

                                                E 150c
                                                E 150d

Butter (einschließlich Butter mit redu-         E 160a
ziertem Fettgehalt sowie Butter-
schmalz)

Margarine; Halbfettmargarine; andere            E 100

Fettemulsionen und wasserfreie Fette            E 160a
                                                E 160b

Sage-Derby-Käse                                 E 140

                                                E 141

Reifender orangefarbener, gelber und            E 160a
perlweißer Käse; nichtaromatisierter            E 160c
Schmelzkäse
                                                E 160b

Red-Leicester-Käse                              E 160b

Mimolette-Käse                                  E 160b

Morbier-Käse                                    E 153

                    Zusatzstoff                     Höchst-
                                                    menge
                          3                             4

Einfaches Zuckerkulör
Sulfitlaugen-Zuckerkulör
                                         qs
Ammoniak-Zuckerkulör
Ammonsulfit-Zuckerkulör

Einfaches Zuckerkulör
Sulfitlaugen-Zuckerkulör
                                         qs
Ammoniak-Zuckerkulör
Ammonsulfit-Zuckerkulör

Carotine                                 qs

Kurkumin
                                         qs
Carotine
Annatto; Bixin; Norbixin                 10 mg/kg

i) Chlorophylle
ii) Chlorophylline
i) kupferhaltige Komplexe                qs
    der Chlorophylle
ii) kupferhaltige Komplexe
    der Chlorophylline

Carotine
Paprikaextrakt; Capsanthin;              qs
Capsorubin
Annatto; Bixin; Norbixin                 15 mg/kg

Annatto; Bixin; Norbixin                 50 mg/kg

Annatto; Bixin; Norbixin                 35 mg/kg

Pflanzenkohle                            qs
BGBl. 1998, Seite 238 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 238
               Lebensmittel                     E-
                                              Nummer
                      1                             2

 Rot geäderter Käse                         E 120
                                            E 163

 Essig                                      E 150a
                                            E 150b

                                            E 150c
                                            E 150d

 Whisky, Whiskey, Getreidespirituosen       E 150a
 (mit Ausnahme von Korn oder Korn-          E 150b
 brand oder Eau-de-vie de seigle            E 150c
 Marque nationale luxembourgeoise),         E 150d
 Branntwein, Rum, Brandy, Weinbrand,
 Trester, Tresterbrand (außer Tsikoudia,
 Tsipouro und Eau-de-vie de marc
 Marque nationale luxembourgeoise),
 Grappa invecchiata und Bagaceira
 velha im Sinne der Verordnung (EWG)
 Nr. 1576/89 des Rates zur Festlegung
 der allgemeinen Regeln für die Begriffs-
 bestimmungen, Bezeichnung und Auf-
 machung von Spirituosen vom 29. Mai
 1989 (ABl. EG Nr. L 160 S. 1)

 In Essig, Salzlake oder Speiseöl einge-    E 101
 legtes Gemüse (außer Oliven)
                                            E 140

                                            E 141

                                            E 150a
                                            E 150b
                                            E 150c
                                            E 150d
                                            E 160a
                                            E 162
                                            E 163

 Extrudierte, gepuffte und/oder mit         E 150c
 Fruchtgeschmack aromatisierte Früh-        E 160a
 stücksgetreideprodukte                     E 160b
                                            E 160c

 Mit Fruchtgeschmack aromatisierte          E 120
 Frühstücksgetreideprodukte                 E 162
                                            E 163

 Konfitüren, Gelees und Marmeladen im       E 100
 Sinne der Konfitürenverordnung und         E 140
 ähnliche Zubereitungen, einschließlich
 kalorienverminderter Produkte              E 141

                                            E 150a
                                            E 150b
                                            E 150c
                                            E 150d
                                            E 160a
                                            E 160c
                                            E 162
                                            E 163

                Zusatzstoff                    Höchst-
                                               menge
                     3                              4

Echtes Karmin                            125 mg/kg
Anthocyane                               qs

Einfaches Zuckerkulör
Sulfitlaugen-Zuckerkulör
                                         qs
Ammoniak-Zuckerkulör
Ammonsulfit-Zuckerkulör

Einfaches Zuckerkulör
Sulfitlaugen-Zuckerkulör
Ammoniak-Zuckerkulör
Ammonsulfit-Zuckerkulör

                                         qs

i)  Riboflavin
ii) Riboflavin-5'-Phosphat
i)  Chlorophylle
ii) Chlorophylline
i)  kupferhaltige Komplexe
    der Chlorophylle
ii) kupferhaltige Komplexe               qs
    der Chlorophylline
Einfaches Zuckerkulör
Sulfitlaugen-Zuckerkulör
Ammoniak-Zuckerkulör
Ammonsulfit-Zuckerkulör
Carotine
Beetenrot
Anthocyane

Ammoniak-Zuckerkulör
Carotine                                 qs
Annatto; Bixin; Norbixin                 25 mg/kg
Paprikaextrakt; Capsanthin; Capsorubin   qs

Echtes Karmin
Beetenrot                                200 mg/kg
Anthocyane

Kurkumin
i) Chlorophylle
ii) Chlorophylline
i) kupferhaltige Komplexe
    der Chlorophylle
ii) kupferhaltige Komplexe
    der Chlorophylline                   qs
Einfaches Zuckerkulör
Sulfitlaugen-Zuckerkulör
Ammoniak-Zuckerkulör
Ammonsulfit-Zuckerkulör
Carotine
Paprikaextrakt; Capsanthin; Capsorubin
Beetenrot
Anthocyane
BGBl. 1998, Seite 239 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 239
              Lebensmittel                    E-
                                            Nummer
                    1                         2

                                          E 104
                                          E 110
                                          E 120
                                          E 124
                                          E 142
                                          E 160d
                                          E 161b

Wurst, Paté und Schüssel-Pasteten         E 100
                                          E 120
                                          E 150a
                                          E 150b
                                          E 150c
                                          E 150d
                                          E 160a
                                          E 160c
                                          E 162

Luncheon Meat                             E 129

Breakfast Sausages mit mindestens 6 %     E 120
Getreideanteil;                           E 129
Hackfleisch mit mindestens 4 % pflanz-    E 150a
lichen und/oder Getreideanteilen          E 150b
                                          E 150c
                                          E 150d

Chorizo-Wurst;                            E 120
Salchichon                                E 124

Sobrasada                                 E 110
                                          E 124

Pasturmas (eßbarer Überzug)               E 100
                                          E 101

                                          E 120

Kartoffelflocken                          E 100

Processed Mushy and Garden Peas           E 102
(Konserven)                               E 133
                                          E 142

Fleisch, das gemäß fleischhygiene-        E 129
rechtlicher und handelsklassenrecht-
licher Vorschriften zu kennzeichnen ist   E 133
                                          E 155

                   Zusatzstoff                     Höchst-
                                                   menge
                       3                                4

Chinolingelb
Gelborange S
Echtes Karmin
Cochenillerot A                              100 mg/kg
Grün S
Lycopin
Lutein

Kurkumin                                     20 mg/kg
Echtes Karmin                                100 mg/kg
Einfaches Zuckerkulör
Sulfitlaugen-Zuckerkulör                     qs
Ammoniak-Zuckerkulör
Ammonsulfit-Zuckerkulör
Carotine                                     20 mg/kg
Paprikaextrakt; Capsanthin; Capsorubin       10 mg/kg
Beetenrot                                    qs

Allurarot AC                                 25 mg/kg

Echtes Karmin                                100 mg /kg
Allurarot AC                                 25 mg/kg
Einfaches Zuckerkulör
Sulfitlaugen-Zuckerkulör                     qs
Ammoniak-Zuckerkulör
Ammonsulfit-Zuckerkulör

Echtes Karmin                                200 mg/kg
Cochenillerot A                              250 mg/kg

Gelborange S                                 135 mg/kg
Cochenillerot A                              200 mg/kg

Kurkumin
i) Riboflavin
                                             qs
ii) Riboflavin-5�-Phosphat
Echtes Karmin

Kurkumin                                     qs

Tartrazin                                    100 mg/kg
Brillantblau FCF                             20 mg/kg
Grün S                                       10 mg/kg

Allurarot AC oder eine Mischung aus
Brillantblau (E 133) und Allurarot (E 129)
Brillantblau FCF                             qs
Braun HT
(jeweils nur zur Kennzeichnung)
BGBl. 1998, Seite 240 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 240
Anlage 2
(zu § 4 Abs. 1 und § 7)
                                  Zum Süßen von Lebensmitteln zugelassene Zusatzstoffe

     E-                       Zusatzstoff
   Nummer
      1                               2

 E 420          Sorbit
                i) Sorbit
                ii) Sorbitsirup
 E 421          Mannit
 E 953          Isomalt
 E 965          Maltit
                i) Maltit
                ii) Maltitsirup
 E 966          Lactit

 E 967          Xylit

      Lebensmittel           E 950            E 951
                          Acesulfam-K       Aspartam

            1                     2            3

 Brennwertvermin-
 derte(s) oder ohne
 Zuckerzusatz her-
 gestellte(s)

 – aromatisierte Ge-          350             600
   tränke auf Was-
   serbasis*)

           Teil A
Zuckeraustauschstoffe

                               Lebensmittel                       Höchst-
                                                                  menge
                                    3                                  4

    Brennwertverminderte(s) oder ohne Zuckerzusatz herge-
    stellte(s)
    – aromatisierte Dessertspeisen auf Wasserbasis

    – Zubereitungen auf der Basis von Milch oder Milchpro-
      dukten
    – Dessertspeisen auf der Basis von Obst oder Gemüse
    – Dessertspeisen auf der Basis von Eiern

    – Dessertspeisen auf der Basis von Getreide

    – Frühstücksgetreide oder Frühstückserzeugnisse auf der
      Basis von Getreide
    – Dessertspeisen auf der Basis von Fetten
    – Speiseeis
    – Konfitüren, Gelees und Marmeladen
    – Obstzubereitungen außer solchen, die für die Herstellung
      von Getränken auf Fruchtsaftbasis bestimmt sind             qs
    – Süßwaren auf Trockenfruchtbasis
    – Süßwaren auf Stärkebasis
    – Erzeugnisse auf Kakaobasis
    – Brotaufstriche auf Kakao-, Milch-, Trockenfrucht- oder
      Fettbasis
    – Feine Backwaren
    Süßwaren ohne Zuckerzusatz
    Kaugummi ohne Zuckerzusatz
    Saucen
    Senf
    Erzeugnisse für besondere Ernährungszwecke
    Nahrungsergänzungsmittel/Diätergänzungsstoffe in fester
    Form

           Teil B
      Süßstoffe

                Höchstmengen*)
               mg/kg bzw. mg/l
        E 952           E 954             E 957            E 959
    Cyclohexan-     Saccharin und       Thaumatin     Neohesperidin DC
   sulfamidsäure        seine
    und ihre Na-     Na-, K- und
   und Ca-Salze,      Ca-Salze,
   berechnet als    berechnet als
     freie Säure     freies Imid
           4             5                    6              7

        400               80                         30
BGBl. 1998, Seite 241 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 241
                                                            Höchstmengen*)
                                                           mg/kg
    Lebensmittel          E 950        E 951          E 952
                       Acesulfam-K   Aspartam     Cyclohexan-
                                                 sulfamidsäure
                                                  und ihre Na-
                                                 und Ca-Salze,
                                                 berechnet als
                                                   freie Säure
         1                 2            3             4

– Getränke auf der         350         600           400
  Basis von Milch
  oder Milchpro-
  dukten oder auf
  Fruchtsaftbasis*)

– aromatisierte            350        1000           250
  Dessertspeisen
  auf Wasserbasis

– Zubereitungen            350        1000           250
  auf der Basis von
  Milch oder Milch-
  produkten

– Dessertspeisen           350        1000           250
  auf der Basis von
  Obst oder Gemüse

– Dessertspeisen           350        1000           250
  auf der Basis von
  Eiern

– Dessertspeisen           350        1000           250
  auf der Basis von
  Getreide

– Dessertspeisen           350        1000           250
  auf der Basis von
  Fetten

– Süßwaren auf             500        2000           500
  Kakao- oder
  Trockenfrucht-
  basis

– Süßwaren auf           1000         2000           500
  Stärkebasis

– Brotaufstriche auf     1000         1000           500
  Kakao-, Milch-,
  Trockenfrucht-
  oder Fettbasis

– Speiseeis                800         800           250

– Obstkonserven            350        1000          1000

– Frühstücksge-          1200         1000
  treideerzeug-
  nisse mit einem
  Faseranteil von
  mehr als 15 %
  und einem Kleie-
  anteil von minde-
  stens 20 %

Brennwertvermin-
derte(s)
– Konfitüren, Gelees     1000         1000          1000
  und Marmeladen
– Obst- oder Gemü-         350        1000           250
  sezubereitungen
bzw. mg/l
    E 954         E 957            E 959
Saccharin und   Thaumatin     Neohesperidin DC
    seine
 Na-, K- und
  Ca-Salze,
berechnet als
 freies Imid
     5             6                 7

      80                     50

                                    für auf Frucht-
                             30     saftbasis herge-
                                    stellte Getränke

    100                      50

    100                      50

    100                      50

    100                      50

    100                      50

    100                      50

    500            50       100

    300                     150

    200                      50

    100            50       50

    200                     50

    100                      50

    200                     50

    200                     50
BGBl. 1998, Seite 242 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 242
                                                                Höchstmengen*)
                                                               mg/kg
        Lebensmittel         E 950         E 951          E 952
                          Acesulfam-K    Aspartam     Cyclohexan-
                                                     sulfamidsäure
                                                      und ihre Na-
                                                     und Ca-Salze,
                                                     berechnet als
                                                       freie Säure
             1                 2            3             4

 – Suppen*)                   110          110
 – Bier*)                      25           25
 – Süßwaren in                500
   Tafelform
 Süßsaure Obst- und           200          300
 Gemüsekonserven
 Süßsaure Konserven           200          300
 oder Halbkonserven
 von Fischen und
 Marinaden von
 Fischen, Krebstieren
 und Weichtieren
 Saucen                       350          350

 Senf                         350          350

 Feine Backwaren für         1000         1700          1600
 besondere Ernäh-
 rungszwecke

 Vollständige Zube-           450          800           400
 reitungen, die als
 Mahlzeit oder
 Tagesration für
 Übergewichtige
 bestimmt sind

 Vollständige Zube-           450         1000           400
 reitungen und
 Ernährungszusätze,
 die unter ärztlicher
 Kontrolle eingenom-
 men werden

 Nahrungsergän-               350          600           400
 zungsmittel/Diät-
 ergänzungsstoffe
 in flüssiger Form

 Nahrungsergän-               500         2000           500
 zungsmittel/Diät-
 ergänzungsstoffe
 in fester Form

 Nahrungsergän-              2000         5500          1250
 zungsmittel/Bestand-
 teile einer Diät auf
 Vitamin- und/oder
 Mineralstoffbasis in
 Form von Sirup oder
 Kautabletten

 Gaseosa: nichtalko-
 holisches Getränk
 auf Wasserbasis, mit
 Zusatz von Koh-
 lensäure, Süßungs-
 mittel und Aromen*)
bzw. mg/l
    E 954         E 957            E 959
Saccharin und   Thaumatin     Neohesperidin DC
    seine
 Na-, K- und
  Ca-Salze,
berechnet als
 freies Imid
     5             6                 7

    110                      50
                             10

    160                     100

    160                      30

    160                      50

    320                      50

    170                     150

    240                     100

    200                     100

      80                     50

    500                     100

   1200            400      400

    100
BGBl. 1998, Seite 243 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 243
                                                                             Höchstmengen*)
                                                                            mg/kg bzw. mg/l
       Lebensmittel             E 950              E 951              E 952
                             Acesulfam-K         Aspartam         Cyclohexan-
                                                                 sulfamidsäure
                                                                  und ihre Na-
                                                                 und Ca-Salze,
                                                                 berechnet als
                                                                   freie Säure
             1                     2                 3                 4

  Snacks: gesalzene               350               500
  und trockene Knab-
  bererzeugnisse auf
  der Basis von Stärke
  oder Nüssen, vorver-
  packt und bestimmte
  Aromen enthaltend
  Süßwaren ohne                   500              1000               500
  Zuckerzusatz
  Sehr kleine Süß-               2500              6000             2500
  waren ohne Zucker-
  zusatz zur Erfri-
  schung des Atems
  Kaugummi ohne                  2000              5500             1500
  Zuckerzusatz
  Eistüten und -waffeln          2000
  ohne Zuckerzusatz
  Eßoblaten                      2000

  Feinkostsalate                  350               350
  Spirituosen mit                 350               600
  einem Alkohol-
  gehalt von weniger
  als 15 % vol.
  Getränke aus einer              350               600               250
  Mischung von Bier,
  Apfelwein, Birnenwein,
  Spirituosen oder Wein
  und nichtalkoholi-
  schen Getränken*)
  Apfel- oder Birnen-             350               600
  wein*)
  Alkoholfreies Bier              350               600
  bzw. Bier mit einem
  Alkoholgehalt von
  höchstens 1,2 % vol.*)
  Bière de table/Tafel-           350               600
  bier/Table Beer (mit
  einem Stammwürze-
  gehalt von weniger
  als 6 %), ausgenom-
  men Obergäriges
  Einfachbier*)
 Bier mit einem Min-              350               600
 destsäuregehalt von
 30 Milliäquivalenten,
 ausgedrückt in NaOH*)

  Dunkles Bier der Art            350               600
  oud bruin*)
  Stark aromatisierte                              2000
  Rachenerfrischungs-
  pastillen ohne
  Zuckerzusatz
    E 954             E 957            E 959
Saccharin und       Thaumatin     Neohesperidin DC
    seine
 Na-, K- und
  Ca-Salze,
berechnet als
 freies Imid
       5                 6               7

      100                        50

      500               50      100

    3000                        400

    1200                50      400

      800                       50

      800

      160                        50
       80                       30

       80                        30

       80                       20

       80                       10

       80                       10

       80                       10

       80                       10
*) Bei den mit *) gekennzeichneten Lebensmitteln sind die Höchstmengen auf Milligramm pro Liter zu beziehen.
BGBl. 1998, Seite 244 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 244
Anlage 3
(zu § 5 Abs. 1 und § 7)

Allgemein zugelassene Zusatzstoffe
        E-                                   Zusatzstoff                                          Lebensmittel               Höchst-
      Nummer
        1

 E 938         Argon
 E 939         Helium
 E 942         Distickstoffmonoxid
 E 948         Sauerstoff

  E 290         Kohlendioxid
  E 941         Stickstoff

  –             Luft

 E 290         Kohlendioxid
 E 941         Stickstoff
 –             Luft

Anlage 4
(zu § 5 Abs. 1 und § 7)
                                                                              menge
  2                                                     3                          4

                                       Lebensmittel                          qs

       als Treibgas                    Lebensmittel,                         qs
       (unbeschadet des § 11           ausgenommen Bier
       Abs. 2 Nr. 2 des Lebens-
       mittel- und Bedarfsgegen-

       ständegesetzes)

                                       Bier                                  qs

Begrenzt zugelassene Zusatzstoffe
                  Teil A
                                        Zusatzstoffe, die für Lebensmittel allgemein,
                                   ausgenommen
        E-                     Zusatzstoff
      Nummer
        1                          2

 E 170         Calciumcarbonate
               i) Calciumcarbonat
               ii) Calciumhydrogencarbonat
 E 260         Essigsäure
 E 261         Kaliumacetat
 E 262         Natriumacetate
               i) Natriumacetat
               ii) Natriumdiacetat

 E 263         Calciumacetat

 E 270         Milchsäure
 E 296         Äpfelsäure
 E 300         Ascorbinsäure

 E 301         Natriumascorbat

 E 302         Calciumascorbat

 E 304         Fettsäureester der

               Ascorbinsäure

               i) Ascorbylpalmitat
               ii) Ascorbylstearat
bestimmte Lebensmittel, zugelassen sind
                                       Lebensmittel                               Höchst-
                                                                                  menge
                                              3                                        4

              Lebensmittel allgemein
              Vorbehaltlich besonderer Regelungen in Teil C gelten die
              Zulassungen nicht für:
               1. Unbehandelte Lebensmittel
               2. Honig im Sinne der Honigverordnung
               3. Nicht emulgierte Öle und Fette tierischen oder pflanzli-
                  chen Ursprungs

               4. Butter

               5. Pasteurisierte und (auch durch Ultrahocherhitzung)
                  sterilisierte Milch und Sahne (auch entrahmt oder teil-
                  entrahmt)
               6. Nicht aromatisierte, mit lebenden Bakterien fermentier-
                  te Milcherzeugnisse                                             qs

               7. Natürliches Mineralwasser und Quellwasser im Sinne

                  der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung

               8. Kaffee (ausgenommen aromatisierter Instantkaffee)

                  und Kaffee-Extrakte

               9. Nicht aromatisierter Blatt-Tee
 E 306         Stark tocopherolhaltige Extrakte              10. Zuckerarten im Sinne der Zuckerartenverordnung
 E 307         Alpha-Tocopherol
 E 308         Gamma-Tocopherol

 E 309         Delta-Tocopherol

 E 322         Lecithine
 E 325         Natriumlactat
11. Trockene Teigwaren
12. Natürliche nicht aromatisierte Buttermilch (ausgenom-
    men sterilisierte Buttermilch)

13. Lebensmittel, die in Teil C aufgeführt sind
BGBl. 1998, Seite 245 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 245

   E-                     Zusatzstoff                               Lebensmittel                Höchst-
 Nummer                                                                                         menge
    1                         2                                          3                           4

E 326     Kaliumlactat
E 327     Calciumlactat
E 330     Citronensäure
E 331     Natriumcitrate
          i) Mononatriumcitrat
          ii) Dinatriumcitrat
          iii) Trinatriumcitrat
E 332     Kaliumcitrate
          i) Monokaliumcitrat
          ii) Trikaliumcitrat
E 333     Calciumcitrate
          i) Monocalciumcitrat
          ii) Dicalciumcitrat
          iii) Tricalciumcitrat
E 334     L(+)-Weinsäure
E 335     Natriumtartrate
          i) Mononatriumtartrat
          ii) Dinatriumtartrat
E 336     Kaliumtartrate
          i) Monokaliumtartrat
          ii) Dikaliumtartrat
E 337     Kaliumnatriumtartrat
E 350     Natriummalate
          i) Natriummalat
          ii) Natriumhydrogenmalat
E 351     Kaliummalat
E 352     Calciummalate
          i) Calciummalat
          ii) Calciumhydrogenmalat                                                              qs
E 354     Calciumtartrat
E 380     Triammoniumcitrat
E 400     Alginsäure
E 401     Natriumalginat
E 402     Kaliumalginat
E 403     Ammoniumalginat
E 404     Calciumalginat
E 406     Agar-Agar
E 407     Carrageen
E 407a    Verarbeitete Eucheuma-Algen
E 410     Johannisbrotkernmehl
E 412     Guarkernmehl                           ausgenommen zur Herstellung
                                                 künstlich getrockneter Lebensmittel,
E 415     Xanthan                                die beim Verzehr rehydratisieren sollen
E 417     Tarakernmehl
E 413     Traganth
E 414     Gummi arabicum
E 418     Gellan
E 422     Glycerin
E 440     Pektine
          i) Pektin
          ii) Amidiertes Pektin
E 460     Cellulose
          i) Mikrokristalline Cellulose
          ii) Cellulosepulver
E 461     Methylcellulose

BGBl. 1998, Seite 246 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 246


    E-                     Zusatzstoff                            Lebensmittel                   Höchst-
  Nummer                                                                                         menge
      1                        2                                       3                              4

 E 463     Hydroxypropylcellulose
 E 464     Hydroxypropylmethylcellulose
 E 465     Ethylmethylcellulose
 E 466     Carboxymethylcellulose,
           Natriumcarboxymethylcellulose
 E 470a    Natrium-, Kalium- und Calcium-
           salze von Speisefettsäuren
 E 470b    Magnesiumsalze von Speise-
           fettsäuren
 E 471     Mono- und Diglyceride von
           Speisefettsäuren
 E 472a    Essigsäureester von Mono- und
           Diglyceriden von Speisefett-
           säuren
 E 472b    Milchsäureester von Mono- und
           Diglyceriden von Speisefett-
           säuren
 E 472c    Citronensäureester von Mono-
           und Diglyceriden von Speise-
           fettsäuren
 E 472d    Weinsäureester von Mono- und
           Diglyceriden von Speisefett-
           säuren
 E 472e    Mono- und Diacetylweinsäure-
           ester von Mono- und Diglyce-
           riden von Speisefettsäuren
 E 472f    Gemischte Wein- und Essig-
           säureester von Mono- und Digly-
           ceriden von Speisefettsäuren                                                          qs
 E 500     Natriumcarbonate
           i) Natriumcarbonat
           ii) Natriumhydrogencarbonat
           iii) Natriumsesquicarbonat
 E 501     Kaliumcarbonate
           i) Kaliumcarbonat
           ii) Kaliumhydrogencarbonat
 E 503     Ammoniumcarbonate
           i) Ammoniumcarbonat
           ii) Ammoniumhydrogencarbonat
 E 504     Magnesiumcarbonate
           i) Magnesiumcarbonat
           ii) Magnesiumhydroxid-
               carbonat, Magnesium-
               hydrogencarbonat
 E 507     Salzsäure
 E 508     Kaliumchlorid
 E 509     Calciumchlorid
 E 511     Magnesiumchlorid
 E 513     Schwefelsäure
 E 514     Natriumsulfate
           i) Natriumsulfat
           ii) Natriumhydrogensulfat
 E 515     Kaliumsulfate
           i) Kaliumsulfat
           ii) Kaliumhydrogensulfat
 E 516     Calciumsulfat
 E 524     Natriumhydroxid

BGBl. 1998, Seite 247 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 247
         E-                        Zusatzstoff
       Nummer
          1                             2

      E 525       Kaliumhydroxid
      E 526       Calciumhydroxid
      E 527       Ammoniumhydroxid
      E 528       Magnesiumhydroxid
      E 529       Calciumoxid
      E 530       Magnesiumoxid
      E 570       Fettsäuren
      E 574       Gluconsäure
      E 575       Glucono-delta-lacton
      E 576       Natriumgluconat
      E 577       Kaliumgluconat
      E 578       Calciumgluconat
      E 640       Glycin und dessen Natriumsalz
      E 1200      Polydextrose
      E 1404      Oxidierte Stärke
      E 1410      Monostärkephosphat
      E 1412      Distärkephosphat
      E 1413      Phosphatiertes Distärke-
                  phosphat
      E 1414      Acetyliertes Distärkephosphat
      E 1420      Acetylierte Stärke
      E 1422      Acetyliertes Distärkeadipat
      E 1440      Hydroxypropylstärke
      E 1442      Hydroxypropyldistärkephosphat
      E 1450      Stärkenatriumoctenylsuccinat

                                                                  Teil B

Lebensmittel                                     Höchst-
                                                 menge
      3                                               4

                                                 qs
                                   Zusatzstoffe, die nur für bestimmte Lebensmittel zugelassen sind
                                                                        Liste 1
                                                                 Nitrite und Nitrate

         E-               Zusatzstoff                              Lebensmittel
       Nummer
          1                    2                                        3

                                                   Nichthitzebehandelte gepökelte und
                                                   getrocknete Fleischerzeugnisse
      E 249       Kaliumnitrit
      E 250       Natriumnitrit                    Andere gepökelte Fleischerzeugnisse;
                                                   Fleischerzeugnisse in Dosen;
                  (Zusatz zu Lebens-
                  mitteln nur als                  Foie gras, foie gras entier,
                  Nitritpökelsalz)                 blocs de foie gras
                                                   Gepökelter Speck
                                                   Gepökelte Fleischerzeugnisse;
      E 251       Natriumnitrat                    Fleischerzeugnisse in Dosen
      E 252       Kaliumnitrat                     Hartkäse, Schnittkäse und halbfester
                                                   Schnittkäse;
                                                   Käseanaloge auf Milchbasis
                                                   Eingelegte Heringe und Sprotten
(1)
    Kaliumnitrit (E 249) und Natriumnitrit (E 250), einzeln oder vermischt, ausgedrückt als
(2)
    Höchstmenge von Kaliumnitrit (E 249) und Natriumnitrit (E 250), einzeln oder vermischt,
    braucher, ausgedrückt als NaNO2.
(3)
    Ausgedrückt als NaNO3.
(4)
    Höchstmenge einschließlich des aus Nitrat entstandenen Nitrits, ausgedrückt als NaNO2.

            zugesetzte Menge            Höchstmenge
            (Richtwert) mg/kg              mg/kg
                   4                           5

      150 (1)                         50 (2)

      150 (1)                       100 (2)

                                    175(2)
      300                           250 (3)

                                      50 (3)

                                    200 (4)

NaNO2.

in den Lebensmitteln zum Zeitpunkt der Abgabe an den Endver-
BGBl. 1998, Seite 248 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 248
                                                    Liste 2
                                           Andere Zusatzstoffe
    E-                  Zusatzstoff                                Lebensmittel
  Nummer
      1                      2                                          3

Höchst-
menge
   4
 E 297     Fumarsäure                        Füllungen und Überzüge für Feine Backwaren             2,5 g/kg
                                             Zuckerwaren
                                             Geleeartige Desserts;
                                             Desserts mit Früchtegeschmack;
                                             Trockendessertmischungen in Pulverform
1 g/kg
4 g/kg
                                             Instantpulver für Getränke auf Früchtebasis;           1 g/l
                                             Instantteepulver
                                             Kaugummi

2 g/kg
 E 338     Phosphorsäure                     Nichtalkoholische, aromatisierte Getränke              700 mg/l,
berechnet als P2O5
 E 338     Phosphorsäure                     Sterilisierte oder ultrahocherhitzte Milch             1 g/l
 E 339     Natriumphosphate                  Eingedickte Milch mit weniger als 28% Trocken-         1 g/kg
           i) Mononatriumphosphat            masse
           ii) Dinatriumphosphat             Eingedickte Milch mit mehr als 28% Trockenmasse        1,5 g/kg
           iii) Trinatriumphosphat
                                             Milchpulver oder Magermilchpulver
 E 340     Kaliumphosphate

2,5 g/kg
                                             Pasteurisierte, sterilisierte oder ultrahocherhitzte   5 g/kg
           i) Monokaliumphosphat
                                             Sahne
           ii) Dikaliumphosphat
           iii) Trikaliumphosphat            Schlagsahne oder Analoge aus Pflanzenfett              5 g/kg
 E 341     Calciumphosphate                  Frischkäse (außer Mozzarella)
           i) Monocalciumphosphat            Schmelzkäse oder Schmelzkäseanaloge
           ii) Dicalciumphosphat
                                             Fleischerzeugnisse
           iii) Tricalciumphosphat
                                             Getränke für Sportler; Tafelwasser
 E 450     Diphosphate
           i) Dinatriumdiphosphat            Nahrungsergänzungsmittel
           ii) Trinatriumdiphosphat          Kochsalz oder Kochsalzersatz
           iii) Tetranatriumdiphosphat       Pflanzeneiweißgetränke
           iv) Dikaliumdiphosphat
           v) Tetrakaliumdiphosphat          Getränkeweißer
           vi) Dicalciumdiphosphat           Getränkeweißer für Automaten
           vii) Calciumdihydrogen-           Speiseeis
                diphosphat
                                             Desserts
 E 451     Triphosphate
           i) Pentanatriumtriphosphat        Trockendessert in Pulverform
           ii) Pentakaliumtriphosphat        Feine Backwaren
 E 452     Polyphosphate                     Mehl
           i) Natriumpolyphosphat            Mehl, backfertig
           ii) Kaliumpolyphosphat
           iii) Natriumcalciumpoly-          Soda bread
                phosphat                     Flüssigei (Eiklar, Eigelb oder Vollei)
           iv) Calciumpolyphosphat           Saucen
                                             Suppen oder Brühen
                                             Tee oder Kräutertee
                                             Apfel- oder Birnenwein
2 g/kg
20 g/kg

5 g/kg

0,5 g/l

qs
10 g/kg
20 g/l

30 g/kg
50 g/kg
1 g/kg

3 g/kg

7 g/kg
20 g/kg
2,5 g/kg
20 g/kg

20 g/kg
10 g/kg
5 g/kg
3 g/kg
2 g/l
2 g/l
                                             Schokoladen- und Malzgetränke auf Milchbasis           2 g/l
                                             Alkoholische Getränke
                                             (ausgenommen Wein und Bier)
                                             Frühstücksgetreidekost
                                             Knabbererzeugnisse
                                             Surimi
                                             Fischpaste oder Paste von Krebstieren
1 g/l

5 g/kg
5 g/kg
1 g/kg
5 g/kg
                                             Überzüge (Sirup für Pfannkuchen, aromatisierter        3 g/kg
                                             Sirup für Milchmischgetränke und Speiseeis;
                                             ähnliche Erzeugnisse)
                                             Lebensmittel für besondere Ernährungszwecke            5 g/kg
                                             Glasur für Fleisch- oder Gemüseerzeugnisse             4 g/kg
BGBl. 1998, Seite 249 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 249
   E-                    Zusatzstoff                            Lebensmittel
 Nummer
    1                        2                                       3

                                            Zuckerwaren
                                            Puderzucker
                                            Noodles (Nudeln chinesischer Art)
                                            Rührteig; Panaden

        Höchst-
        menge
           4

5 g/kg
10 g/kg
2 g/kg
5 g/kg
                                            Filets von unverarbeitetem Fisch, gefroren oder        5 g/kg
                                            tiefgefroren
                                            Krebstiererzeugnisse, gefroren oder tiefgefroren       5 g/kg
                                            Verarbeitete (einschließlich gefrorener, tief-         5 g/kg
                                            gefrorener, gekühlter oder getrockneter) Kartoffel-
                                            erzeugnisse

E 341     ii) Dicalciumphosphat             Kaugummi
E 341     iii) Tricalciumphosphat           Trockenlebensmittel in Pulverform
E 353     Metaweinsäure                     Made wine

jeweils berechnet
als P2O5
qs
10 g/kg
100 mg/l
E 355     Adipinsäure                       Füllungen und Überzüge für Feine Backwaren             2 g/kg
E 356     Natriumadipat                     Trockendesserts in Pulverform
E 357     Kaliumadipat                      Geleeartige Desserts
                                            Desserts mit Früchtegeschmack
1 g/kg
6 g/kg
1 g/kg
                                            Pulver für die Herstellung von Getränken in privaten   10 g/l
                                            Haushalten

E 363     Bernsteinsäure                    Desserts
                                            Suppen oder Brühen

jeweils berechnet
als Adipinsäure
6 g/kg
5 g/kg
                                            Pulver für die Herstellung von Getränken in privaten   3 g/l
                                            Haushalten
E 385     Calciumdinatriumethylen-          Emulgierte Saucen

75 mg/kg
          diamintetraacetat (Calcium-       Dosen- oder Glaskonserven von Hülsenfrüchten,          250 mg/kg
          dinatrium-EDTA)                   Leguminosen, Pilzen und Artischocken
                                            Dosen- oder Glaskonserven von Krebs- und               75 mg/kg
                                            Weichtieren
                                            Dosen- oder Glaskonserven von Fischen
                                            Halbfettmargarine
                                            Gefrorene oder tiefgefrorene Krebstiere
E 405     Propylenglycolalginat             Fettemulsionen
                                            Feine Backwaren

75 mg/kg
100 mg/kg
75 mg/kg
3 g/kg
2 g/kg
                                            Füllungen, Glasuren und Überzüge für Feine Back-       5 g/kg
                                            waren und Desserts
                                            Zuckerwaren
                                            Speiseeis auf Wasserbasis

1,5 g/kg
3 g/kg
                                            Knabbererzeugnisse auf Getreide- oder Kartoffel-       3 g/kg
                                            basis
                                            Saucen
                                            Bier
                                            Kaugummi
                                            Obst- oder Gemüsezubereitungen

8 g/kg
100 mg/l
5 g/kg
5 g/kg
                                            Nichtalkoholische, aromatisierte Getränke              300 mg/l
                                            Emulsionsliköre
10 g/l
                                            Diätlebensmittel für besondere medizinische Zwecke;    1,2 g/kg
                                            Diätnahrung, die als Mahlzeit oder Tagesration für
                                            Übergewichtige bestimmt ist
                                            Nahrungsergänzungsmittel

1 g/kg
BGBl. 1998, Seite 250 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 250
    E-                       Zusatzstoff                             Lebensmittel                           Höchst-
  Nummer
      1                          2                                        3

 E 416     Karayagummi                        Knabbererzeugnisse auf Getreide-
                                              basis
                                              Überzüge für Nüsse
                                              Füllungen und Überzüge für Feine
                                              Desserts
                                              Emulgierte Saucen
                                              Liköre auf Eierbasis
                                              Nahrungsergänzungsmittel
                                              Kaugummi
                             menge
                               4

oder Kartoffel-      5 g/kg

                     10 g/kg
Backwaren            5 g/kg
                     6 g/kg
                     10 g/kg
                     10 g/l
                     qs
                     5 g/kg
 E 420     Sorbit                             Lebensmittel allgemein (ausgenommen Ge-
           i) Sorbit                          tränke und Lebensmittel gemäß Teil A Spal-
           ii) Sorbitsirup                    te 3 Nr. 1 bis 13);
 E 421     Mannit                             Fisch, Krebstiere, Weichtiere und Kopffüßler,
                                              unverarbeitet, gefroren oder tiefgefroren;
 E 953     Isomalt
                                              Liköre
 E 965     Maltit
           i) Maltit
           ii) Maltitsirup
 E 966     Lactit
 E 967     Xylit
           (außer als Süßungsmittel)

 E 432     Polyoxyethylen-sorbitan-mono-      Feine Backwaren
           laurat (Polysorbat 20)             Fettemulsionen für Backzwecke
 E 433     Polyoxyethylen-sorbitan-mono-      Milch- oder Sahneanaloge
           oleat (Polysorbat 80)
                                              Speiseeis
 E 434     Polyoxyethylen-sorbitan-mono-
           palmitat (Polysorbat 40)           Desserts
 E 435     Polyoxyethylen-sorbitan-mono-      Zuckerwaren
           stearat (Polysorbat 60)            Emulgierte Saucen
 E 436     Polyoxyethylen-sorbitan-           Suppen
           tristearat (Polysorbat 65)
                                              Kaugummi
                                              Nahrungsergänzungsmittel

qs

3 g/kg
10 g/kg
5 g/kg

1 g/kg

3 g/kg
1 g/kg
5 g/kg
1 g/kg

5 g/kg
qs
                                              Diätlebensmittel für besondere medizinische Zwecke;   1 g/kg
                                              Diätnahrung, die als Mahlzeit oder Tagesration für
                                              Übergewichtige bestimmt ist
 E 442     Ammoniumsalze                      Kakao- und Schokoladenerzeugnisse im Sinne            10 g/kg
           von Phosphatidsäuren               der Kakaoverordnung
                                              Süßwaren auf Kakaobasis

 E 444     Saccharoseacetatisobutyrat         Nichtalkoholische, aromatisierte

 E 445     Glycerinester aus Wurzelharz       Nichtalkoholische, aromatisierte

 E 473     Zuckerester von Speisefett-        Kaffee abgepackt, flüssig
           säuren

                     10 g/kg

trübe Getränke       300 mg/l

trübe Getränke       100 mg/l

                     1 g/l
                     5 g/kg
                                              Hitzebehandelte Fleischerzeugnisse
 E 474     Zuckerglyceride

                                              Fettemulsionen für Backzwecke
                                              Feine Backwaren
                                              Getränkeweißer
                                              Speiseeis
                                              Zuckerwaren
                                              Desserts
                                              Saucen
                                              Suppen oder Brühen
auf den Fett-
gehalt bezogen
10 g/kg
10 g/kg
20 g/kg
5 g/kg
5 g/kg
5 g/kg
10 g/kg
2 g/kg
BGBl. 1998, Seite 251 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 251
   E-                   Zusatzstoff                             Lebensmittel
 Nummer
    1                       2                                        3

Höchst-
menge
   4
                                            Frischobst (nur zur Oberflächenbehandlung)            qs
                                            Nichtalkoholische Anis-Getränke
5 g/l
                                            Nichtalkoholische Kokosnuß- oder Mandelgetränke       5 g/l
                                            Alkoholische Getränke (außer Wein und Bier)           5 g/l
                                            Pulver zur Herstellung heißer Getränke                10 g/l
                                            Getränke auf der Basis von Milch oder Milch-          5 g/l
                                            erzeugnissen
                                            Nahrungsergänzungsmittel

qs
                                            Diätlebensmittel für besondere medizinische Zwecke;   5 g/kg
                                            Diätnahrung, die als Mahlzeit oder
                                            Übergewichtige bestimmt ist
                                            Kaugummi

E 475     Polyglycerinester von Speise-     Feine Backwaren
          fettsäuren                        Emulsionsliköre
                                            Eiprodukte
                                            Getränkeweißer
                                            Kaugummi
                                            Fettemulsionen
                                            Milch- oder Sahneanaloge
                                            Zuckerwaren
                                            Desserts
                                            Nahrungsergänzungsmittel
Tagesration für

                   10 g/kg

                   10 g/kg
                   5 g/l
                   1 g/kg
                   0,5 g/kg
                   5 g/kg
                   5 g/kg
                   5 g/kg
                   2 g/kg
                   2 g/kg
                   qs
                                            Diätlebensmittel für besondere medizinische Zwecke;   5 g/kg
                                            Diätnahrung, die als Mahlzeit oder
                                            Übergewichtige bestimmt ist
Tagesration für
                                            Frühstücksgetreidekost der Art Granola                10 g/kg
E 476     Polyglycerin-Polyricinoleat       Fettreduzierte und fettarme Aufstriche                4 g/kg
                                            und Salatsaucen
                                            Süßwaren auf Kakaobasis, einschließlich Schokolade    5 g/kg

E 477     Propylenglycolester von           Feine Backwaren
          Speisefettsäuren                  Fettemulsionen für Backzwecke
                                            Milch- oder Sahneanaloge
                                            Getränkeweißer
                                            Speiseeis
                                            Zuckerwaren
                                            Desserts

5 g/kg
10 g/kg
5 g/kg
1 g/kg
3 g/kg
5 g/kg
5 g/kg
                                            Geschlagene Dessertgarnierungen, außer Sahne          30 g/kg
                                            Diätlebensmittel für besondere medizinische Zwecke;   1 g/kg
                                            Diätnahrung, die als Mahlzeit oder
                                            Übergewichtige bestimmt ist

E 479b    Thermooxidiertes Sojaöl mit       Fettemulsionen zum Braten
          Mono- und Diglyceriden von
          Speisefettsäuren

E 481     Natriumstearoyl-2-lactylat        Feine Backwaren
E 482     Calciumstearoyl-2-lactylat        Schnellkochender Reis
                                            Frühstücksgetreidekost
                                            Emulsionsliköre
Tagesration für

                   5 g/kg

                   5 g/kg
                   4 g/kg
                   5 g/kg
                   8 g/l
                                            Spirituosen mit weniger als 15 vol. % Alkohol         8 g/l
                                            Kaugummi
                                            Fettemulsionen
                                            Desserts
2 g/kg
10 g/kg
5 g/kg
BGBl. 1998, Seite 252 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 252
    E-                       Zusatzstoff                          Lebensmittel
  Nummer
      1                          2                                     3

                                             Zuckerwaren
                                             Getränkeweißer
                                             Knabbererzeugnisse auf Getreide- oder
                                             Kartoffelbasis

        Höchst-
        menge
           4

5 g/kg
3 g/kg
5 g/kg
                                             Konserven von Fleischerzeugnissen, gehackt oder         4 g/kg
                                             in Würfel zerteilt
                                             Pulver zur Herstellung heißer Getränke

2 g/l
                                             Diätlebensmittel für besondere medizinische Zwecke;     2 g/kg
                                             Diätnahrung, die als Mahlzeit oder Tagesration für
                                             Übergewichtige bestimmt ist
                                             Brot (außer Brot im Sinne von Teil C)
                                             Mostarda di frutta

3 g/kg
2 g/kg
 E 483     Stearoyltartrat                   Backwaren (außer Brot im Sinne von Teil C)              4 g/kg
                                             Desserts

 E 491     Sorbitanmonostearat               Feine Backwaren
5 g/kg

10 g/kg
 E 492     Sorbitantristearat                Glasuren und Überzüge für Feine Backwaren               5 g/kg
 E 493     Sorbitanmonolaurat                Fettemulsionen
 E 494     Sorbitanmonooleat                 Milch- oder Sahneanaloge
 E 495     Sorbitanmonopalmitat              Getränkeweißer
10 g/kg
5 g/kg
5 g/kg
                                             Teekonzentrate oder Früchte- oder Kräutertee-           0,5 g/l
                                             konzentrate (Flüssigkeit)
                                             Speiseeis
                                             Desserts
                                             Zuckerwaren
                                             Emulgierte Saucen
                                             Nahrungsergänzungsmittel
                                             Hefen für Backzwecke
                                             Kaugummi

0,5 g/kg
5 g/kg
5 g/kg
5 g/kg
qs
qs
5 g/kg
                                             Diätlebensmittel für besondere medizinische Zwecke;     5 g/kg
                                             Diätnahrung, die als Mahlzeit oder Tagesration für
                                             Übergewichtige bestimmt ist

 E 492     Sorbitantristearat                Süßwaren auf Kakaobasis, einschließlich
                                             Schokolade

 E 493     Sorbitanmonolaurat                Fruchtgelee; Marmelade

 E 512     Zinn-II-chlorid                   Dosen- oder Glaskonserven von Spargel

 E 520     Aluminiumsulfat                   Eiklar

10 g/kg

25 mg/kg

25 mg/kg,
berechnet als Zinn

30 mg/kg
 E 521     Aluminiumnatriumsulfat            Kandiertes, kristallisiertes oder glasiertes Obst und   200 mg/kg
 E 522     Aluminiumkaliumsulfat             Gemüse

 E 523     Aluminiumammoniumsulfat

jeweils berechnet
als Aluminium
 E 541     Saures Natriumaluminium-          Feine Backwaren (nur scones und Biskuitgebäck)          1 g/kg,
           phosphat

 E 535     Natriumferrocyanid
 E 536
           Kaliumferrocyanid                 Kochsalz oder Kochsalzersatz
 E 538     Calciumferrocyanid
berechnet
als Aluminium

20 mg/kg,
berechnet als
wasserfreies
Kaliumferrocyanid
BGBl. 1998, Seite 253 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 253
   E-                      Zusatzstoff                           Lebensmittel
 Nummer
    1                          2                                      3

Höchst-
menge
     4
E 551     Siliciumdioxid                     Trockenlebensmittel in Pulverform (einschließlich   10 g/kg
                                             Zuckerarten)
E 552     Calciumsilicat
                                             Kochsalz oder Kochsalzersatz
E 553a    i) Magnesiumsilicat
          ii) Magnesiumtrisilicat            Nahrungsergänzungsmittel

10 g/kg

qs
E 553b    Talkum                             Lebensmittel in Form von Komprimaten oder           qs
                                             Dragées
E 554     Natriumaluminiumsilicat
                                             Hartkäse und Schmelzkäse in Scheiben                10 g/kg
E 555     Kaliumaluminiumsilicat
E 556     Calciumaluminiumsilicat
E 559     Aluminiumsilicat (Kaolin)

E 553b    Talkum                             Kaugummi;
                                             Reis;

qs
                                             Würste (nur zur Oberflächenbehandlung);
                                             Geleezuckerwaren (nur zur Oberflächen-
                                             behandlung)

E 579     Eisen-II-gluconat

E 585     Eisen-II-lactat
                                             Oliven
          (jeweils zur Oxidationswirkung –

          Dunkelfärbung)

150 mg/kg,

berechnet

als Eisen
E 620     Glutaminsäure                      Lebensmittel (ausgenommen Lebensmittel im           10 g/kg
E 621                                        Sinne von Teil A Spalte 3 Nr. 1 bis 13)
          Mononatriumglutamat
E 622     Monokaliumglutamat                 Würzmittel
E 623     Calciumdiglutamat
E 624
          Monoammoniumglutamat
E 625     Magnesiumdiglutamat

qs
berechnet als
Glutaminsäure
E 626     Guanylsäure                        Lebensmittel (ausgenommen Lebensmittel im           500 mg/kg
                                             Sinne von Teil A Spalte 3 Nr. 1 bis 13)
E 627     Dinatriumguanylat
E 628     Dikaliumguanylat                   Würzmittel
E 629     Calciumguanylat

E 630     Inosinsäure
E 631     Dinatriuminosinat
E 632     Dikaliuminosinat
E 633     Calciuminosinat
E 634     Calcium-5'-ribonukleotid
E 635     Dinatrium-5'-ribonukleotid

qs
berechnet als
Guanylsäure
E 900     Dimethylpolysiloxan                Konfitüren, Gelees und Marmeladen im Sinne der      10 mg/kg
                                             Konfitürenverordnung oder ähnliche
Fruchtauf-
                                             striche, einschließlich brennwertverminderte
                                             Erzeugnisse
                                             Suppen oder Brühen
                                             Bratöle oder Bratfette
                                             Süßwaren (außer Schokolade)

10 mg/kg
10 mg/kg
10 mg/kg
                                             Nichtalkoholische, aromatisierte Getränke           10 mg/l
                                             Ananassaft
                                             Dosen- oder Glaskonserven von Obst
                                             Kaugummi
                                             Sød …saft; Sødet …saft
                                             Rührteig
                 10 mg/l
und Gemüse       10 mg/kg
                 100 mg/kg
                 10 mg/l
                 10 mg/kg
BGBl. 1998, Seite 254 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 254
        E-                         Zusatzstoff
      Nummer
        1                              2

  E 901           Bienenwachs, weiß und gelb

  E 902           Candelillawachs

  E 903           Carnaubawachs
  E 904           Schellack

  E 912           Montansäureester
  E 914
                  Polyethylenwachsoxidate

  E 927b          Carbamid
  E 950           Acesulfam-K
  E 951           Aspartam
  E 957           Thaumatin
  E 959           Neohesperidin DC
                  (jeweils nur als Geschmacks-
                  verstärker)
  E 959           Neohesperidin DC
                  (nur als Geschmacksverstärker)

  E 999           Quillajaextrakt

  E 1201          Polyvinylpyrrolidon
  E 1202
                  Polyvinylpolypyrrolidon

  E 1505          Triethylcitrat
  –               Aluminiumoxid
  –               Butadien-Styrol-Copolymerisate
  E 1518          Glycerintriacetat
  –               Gutta
  –               Isobutylen-Isopren-Copoly-
                  merisate
  –               Kautschuk
  –               Mastix
  –               Mikrokristalline Wachse
  –               Kolophonium
  –               Kolophonester
  –               Paraffine
  –               Polyethylen
  –               Polyisobutylen
  –               Polyvinylester der unverzweig-
                  ten Fettsäuren C2 bis C18
  –               Propan-1,2-diol (Propylenglycol)
  –               Wachsester
  –               Wollwachs

*) Bei Kombinationen von E 950, E 951, E 957 und E 959 sind

                           Lebensmittel                     Höchst-
                                                            menge
                                 3                              4

     Als Überzugsmittel für:
     – Süßwaren (einschließlich Schokolade)

     – mit Schokolade überzogene kleine
       Feine Backwaren
     – Knabbererzeugnisse
     – Nüsse
                                                      qs
     – Kaffeebohnen;
     Nahrungsergänzungsmittel;
     Frische Zitrusfrüchte, Melonen, Äpfel und
     Birnen (nur zur Oberflächenbehandlung);
     Kaumasse für Kaugummi
     Frische Zitrusfrüchte (nur zur Oberflächen-      qs
     behandlung)

     Kaugummi ohne Zuckerzusatz                       30 g/kg
     Kaugummi mit Zuckerzusatz                        800 mg/kg*)
     Kaugummi mit Zuckerzusatz                        2500 mg/kg*)
     Kaugummi mit Zuckerzusatz                        10 mg/kg*)
     Kaugummi mit Zuckerzusatz                        150 mg/kg*)

     Margarine;

     Halbfettmargarine;
     Fleischerzeugnisse;                              5 mg/kg
     Früchtegelees;
     Pflanzeneiweiß
     Nichtalkoholische, aromatisierte Getränke auf   200 mg/l,
     Wasserbasis                                     berechnet als
                                                     wasserfreier Extrakt
     Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kompri-     qs
     maten oder Dragees

     Eiklarpulver                                     qs

     Kaumasse für Kaugummi                            qs

die Einzelhöchstmengen anteilig zu reduzieren.
BGBl. 1998, Seite 255 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 255
      E-                     Zusatzstoff
    Nummer
      1                          2

–             Cystin (zur Veränderung der
              Klebereigenschaften)

–             Cystein
–             Cysteinhydrochlorid
              (jeweils zur Veränderung der
              Klebereigenschaften)

                             Lebensmittel, für die nur

              Lebensmittel                       E-
                                               Nummer
                   1                                 2

Kakao- und Schokoladenerzeugnisse            E 330
im Sinne der Kakaoverordnung                 E 322
                                             E 334
                                             E 422
                                             E 471

                                             E 414
                                             E 440

                                             E 170
                                             E 500
                                             E 501
                                             E 503
                                             E 504
                                             E 524
                                             E 525
                                             E 526
                                             E 527
                                             E 528
                                             E 530

Fruchtsäfte im Sinne der Fruchtsaft-         E 300
Verordnung                                   E 330

Ananassaft im Sinne der Fruchtsaft-          E 296
Verordnung

Fruchtnektare im Sinne der Verordnung        E 270
über Fruchtnektar und Fruchtsirup            E 300
                                             E 330

Traubensaft im Sinne der Fruchtsaft-         E 170
Verordnung                                   E 336

Konfitüre extra und Gelee extra im           E 270
Sinne der Konfitürenverordnung               E 296
                                             E 300
                                             E 327
                                             E 330
                                             E 331
                                             E 333
                                             E 334
                                             E 335
                                             E 350
                                             E 440
                                             E 471

                      Lebensmittel                      Höchst-
                                                        menge
                           3                                 4

  Weizenmahlerzeugnisse                            100 mg/kg
  für Brot einschließlich Kleingebäck

  Weizenmahlerzeugnisse
  – für Brot einschließlich Kleingebäck            30 mg/kg
  – für Feine Backwaren                            150 mg/kg

                                                   jeweils berechnet
                                                   als Cystein

     Teil C
bestimmte Zusatzstoffe zugelassen sind

                       Zusatzstoff                    Höchst-
                                                      menge
                           3                             4

     Citronensäure                            0,5 %
     Lecithine                                qs
     L(+)-Weinsäure                           0,5 %
     Glycerin                                 qs
     Mono- und Diglyceride von Speise-        qs
     fettsäuren

     Gummi arabicum
     Pektine                                  qs
     (jeweils nur als Überzugsmittel)

     Calciumcarbonate
     Natriumcarbonate
     Kaliumcarbonate
     Ammoniumcarbonate
     Magnesiumcarbonate                       7 % auf Trocken-
     Natriumhydroxid                          masse ohne Fett,
     Kaliumhydroxid                           berechnet als
     Calciumhydroxid                          Kaliumcarbonat
     Ammoniumhydroxid
     Magnesiumhydroxid
     Magnesiumoxid

     Ascorbinsäure                            qs
     Citronensäure                            3 g/l

     Äpfelsäure                               3 g/l

     Milchsäure                               5 g/l
     Ascorbinsäure                            qs
     Citronensäure                            5 g/l

     Calciumcarbonate
     Kaliumtartrate                       }   qs

     Milchsäure
     Äpfelsäure
     Ascorbinsäure
     Calciumlactat
     Citronensäure
     Natriumcitrate
     Calciumcitrate                           qs
     L(+)-Weinsäure
     Natriumtartrate
     Natriummalate
     Pektine
     Mono- und Diglyceride von Speise-
     fettsäuren
BGBl. 1998, Seite 256 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 256
                 Lebensmittel                    E-
                                               Nummer
                      1                          2

 Konfitüren, Gelees und Marmeladen im        E 270
 Sinne der Konfitürenverordnung oder         E 296
 andere ähnliche Fruchtaufstriche,           E 300
 einschließlich brennwertverminderte         E 327
 Erzeugnisse                                 E 330
                                             E 331
                                             E 333
                                             E 334
                                             E 335
                                             E 350
                                             E 440
                                             E 509
                                             E 524
                                             E 400
                                             E 401
                                             E 402
                                             E 403
                                             E 404
                                             E 406
                                             E 407
                                             E 410
                                             E 412
                                             E 415
                                             E 418

 Trockenmilch und eingedickte Milch im       E 300
 Sinne der Milcherzeugnisverordnung          E 301
                                             E 304
                                             E 322
                                             E 331
                                             E 332
                                             E 407
                                             E 500
                                             E 501
                                             E 509

 Sterilisierte, pasteurisierte oder ultra-   E 270
 hocherhitzte Sahne, brennwertver-           E 322
 minderte Sahne oder pasteurisierte,         E 325
 fettarme Sahne                              E 326
                                             E 327
                                             E 330
                                             E 331
                                             E 332
                                             E 333
                                             E 400
                                             E 401
                                             E 402
                                             E 403
                                             E 404
                                             E 406
                                             E 407
                                             E 410
                                             E 415
                                             E 440
                                             E 460
                                             E 461
                                             E 463
                                             E 464
                                             E 465
                                             E 466

                                             E 471

                                             E 508
                                             E 509
                                             E 1404
                                             E 1410
                                             E 1412

                  Zusatzstoff                   Höchst-
                                                menge
                      3                           4

Milchsäure
Äpfelsäure
Ascorbinsäure
Calciumlactat
Citronensäure
Natriumcitrate
Calciumcitrate                         qs
L(+)-Weinsäure
Natriumtartrate
Natriummalate
Pektine
Calciumchlorid
Natriumhydroxid
Alginsäure
Natriumalginat
Kaliumalginat
Ammoniumalginat
Calciumalginat
Agar-Agar                              10 g/kg
Carrageen
Johannisbrotkernmehl
Guarkernmehl
Xanthan
Gellan

Ascorbinsäure
Natriumascorbat
Fettsäureester der Ascorbinsäure
Lecithine
Natriumcitrate
Kaliumcitrate                          qs
Carrageen
ii) Natriumhydrogencarbonat
ii) Kaliumhydrogencarbonat
Calciumchlorid

Milchsäure
Lecithine
Natriumlactat
Kaliumlactat
Calciumlactat
Citronensäure
Natriumcitrate
Kaliumcitrate
Calciumcitrate
Alginsäure
Natriumalginat
Kaliumalginat
Ammoniumalginat
Calciumalginat
Agar-Agar
Carrageen
Johannisbrotkernmehl
Xanthan
Pektine
Cellulose
Methylcellulose
Hydroxypropylcellulose
Hydroxypropylmethylcellulose
Ethylmethylcellulose                   qs
Carboxymethylcellulose,
Natriumcarboxymethylcellulose
Mono- und Diglyceride von Speise-
fettsäuren
Kaliumchlorid
Calciumchlorid
Oxidierte Stärke
Monostärkephosphat
Distärkephosphat
BGBl. 1998, Seite 257 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 257
                 Lebensmittel                 E-
                                            Nummer
                      1                        2

                                          E 1413
                                          E 1414
                                          E 1420
                                          E 1422
                                          E 1440
                                          E 1442
                                          E 1450

Nicht verarbeitetes Obst und Gemüse,      E 300
gefroren oder tiefgefroren;               E 301
Obstkompott;                              E 302
nicht verarbeitete Fische, Krebs- und     E 330
Weichtiere, auch gefroren oder tief-      E 331
gefroren                                  E 332
                                          E 333

Schnellkochreis                           E 471

                                          E 472a

Nicht emulgierte tierische oder pflanz-   E 304
liche Öle und Fette (ausgenommen          E 306
natives Öl und Olivenöl)                  E 307
                                          E 308
                                          E 309
                                          E 330
                                          E 331
                                          E 332
                                          E 333
                                          E 322
                                          E 471

Raffiniertes Olivenöl einschließlich      E 307
Oliventresteröl
Gereifter Käse                            E 170
                                          E 504

                                          E 509
                                          E 575
Mozzarella oder Molkenkäse                E 270
                                          E 330
                                          E 575
Glas- oder Dosenkonserven von Obst        E 260
und Gemüse                                E 261
                                          E 262
                                          E 263
                                          E 270
                                          E 300
                                          E 301
                                          E 302
                                          E 325
                                          E 326
                                          E 327
                                          E 330
                                          E 331
                                          E 332
                                          E 333
                                          E 334
                                          E 335
                                          E 336
                                          E 337
                                          E 509
                                          E 575
Gehakt                                    E 330
                                          E 331
                                          E 332
                                          E 333

                  Zusatzstoff                     Höchst-
                                                  menge
                       3                            4

Phosphatiertes Distärkephosphat
Acetyliertes Distärkephosphat
Acetylierte Stärke
Acetyliertes Distärkeadipat
Hydroxypropylstärke
Hydroxypropyldistärkephosphat
Stärkenatriumoctenylsuccinat

Ascorbinsäure
Natriumascorbat
Calciumascorbat
Citronensäure                           qs
Natriumcitrate
Kaliumcitrate
Calciumcitrate

Mono- und Diglyceride von Speise-
fettsäuren
Essigsäureester von Mono- und Di-       qs
glyceriden von Speisefettsäuren

Fettsäureester der Ascorbinsäure
Stark tocopherolhaltige Extrakte
Alpha-Tocopherol
Gamma-Tocopherol
Delta-Tocopherol                         qs
Citronensäure
Natriumcitrate
Kaliumcitrate
Calciumcitrate
Lecithine                                30 g/l
Mono- und Diglyceride von Speise-        10 g/l
fettsäuren

Alpha-Tocopherol                        200 mg/l

Calciumcarbonate
Magnesiumcarbonate
                                        qs
Calciumchlorid
Glucono-delta-lacton
Milchsäure
Citronensäure                           qs
Glucono-delta-lacton
Essigsäure
Kaliumacetat
Natriumacetate
Calciumacetat
Milchsäure
Ascorbinsäure
Natriumascorbat
Calciumascorbat
Natriumlactat
Kaliumlactat
Calciumlactat                           qs
Citronensäure
Natriumcitrate
Kaliumcitrate
Calciumcitrate
L(+)-Weinsäure
Natriumtartrate
Kaliumtartrate
Kaliumnatriumtartrat
Calciumchlorid
Glucono-delta-lacton
Citronensäure
Natriumcitrate
Kaliumcitrate                           qs
Calciumcitrate
BGBl. 1998, Seite 258 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 258
                Lebensmittel                E-
                                          Nummer
                      1                      2

 Zubereitungen aus frischem Hack-       E 300
 fleisch, vorverpackt                   E 301
                                        E 302
                                        E 330
                                        E 331
                                        E 332
                                        E 333

 Ausschließlich aus Weizenmehl,         E 260
 Wasser, Hefe oder Sauerteig und        E 261
 Salz hergestelltes Brot                E 262
                                        E 263
                                        E 270
                                        E 300
                                        E 301
                                        E 302
                                        E 304
                                        E 322
                                        E 325
                                        E 326
                                        E 327
                                        E 471

                                        E 472a

                                        E 472d

                                        E 472e

                                        E 472f

 Pain courant français                  E 260
                                        E 261
                                        E 262
                                        E 263
                                        E 270
                                        E 300
                                        E 301
                                        E 302
                                        E 304
                                        E 322
                                        E 325
                                        E 326
                                        E 327
                                        E 471

 Frische Teigwaren                      E 270
                                        E 300
                                        E 301
                                        E 322
                                        E 330
                                        E 334
                                        E 471

                                        E 575

 Bier                                   E 270
                                        E 300
                                        E 301
                                        E 330
                                        E 414

 Foie gras, foie gras entier,           E 300
 blocs de foie gras                     E 301

                  Zusatzstoff                    Höchst-
                                                 menge
                      3                            4

Ascorbinsäure
Natriumascorbat
Calciumascorbat
Citronensäure                           qs
Natriumcitrate
Kaliumcitrate
Calciumcitrate

Essigsäure
Kaliumacetat
Natriumacetate
Calciumacetat
Milchsäure
Ascorbinsäure
Natriumascorbat
Calciumascorbat
Fettsäureester der Ascorbinsäure
Lecithine
Natriumlactat
Kaliumlactat
Calciumlactat                           qs
Mono- und Diglyceride von Speise-
fettsäuren
Essigsäureester von Mono- und Di-
glyceriden von Speisefettsäuren
Weinsäureester von Mono- und Di-
glyceriden von Speisefettsäuren
Mono- und Diacetylweinsäureester
von Mono- und Diglyceriden von
Speisefettsäuren
Gemischte Wein- und Essigsäure-
ester von Mono- und Diglyceriden
von Speisefettsäuren

Essigsäure
Kaliumacetat
Natriumacetate
Calciumacetat
Milchsäure
Ascorbinsäure
Natriumascorbat
Calciumascorbat                         qs
Fettsäureester der Ascorbinsäure
Lecithine
Natriumlactat
Kaliumlactat
Calciumlactat
Mono- und Diglyceride von Speise-
fettsäuren

Milchsäure
Ascorbinsäure
Natriumascorbat
Lecithine
Citronensäure                           qs
L(+)-Weinsäure
Mono- und Diglyceride von Speise-
fettsäuren
Glucono-delta-lacton

Milchsäure
Ascorbinsäure
Natriumascorbat                         qs
Citronensäure
Gummi arabicum

Ascorbinsäure
Natriumascorbat                     }   qs
BGBl. 1998, Seite 259 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 259
                                                                                Anlage 5
                                                                   (zu § 5 Abs. 1 und § 7)
Zusatzstoffe, die Lebensmitteln
                            zur Konservierung oder als Antioxidationsmittel zugesetzt werden

Teil A
Liste 1
                                    Zugelassene Sorbate, Benzoate und p-Hydroxybenzoate

                         E-Nummer
                              1

                         E 200
                         E 202
                         E 203

                         E 210
                         E 211
                         E 212
                         E 213

                         E 214
                         E 215
                         E 216
                         E 217
                         E 218
                         E 219

          Lebensmittel

               1

Nichtalkoholische, aromatisierte
Getränke (ausgenommen Ge-
tränke auf Milchbasis)
Teekonzentrate; Früchte- oder
Kräuterteekonzentrate
(Flüssigkeit)
Traubensaft, unvergoren, zur
sakramentalen Verwendung
Obst-/Fruchtwein (auch alkohol-
frei); Made wine
Sød …saft oder Sødet …saft
Alkoholfreies Bier im Faß
Met
Spirituosen mit weniger als
15 % vol. Alkohol
Füllungen von Ravioli und ähn-
lichen Erzeugnissen
Zuckerarme Konfitüren, Gelees,
Marmeladen sowie ähnliche
Erzeugnisse mit reduziertem
Brennwert oder zuckerfrei und
andere Aufstriche auf Früchte-
basis;
Mermeladas

                         Zusatzstoff                        Abkürzung
                             2                                 3

Sorbinsäure
Kaliumsorbat                                                   Ss
Calciumsorbat

Benzoesäure
Natriumbenzoat                                                 Bs
Kaliumbenzoat
Calciumbenzoat

Ethyl-p-hydroxybenzoat
Natriumethyl-p-hydroxybenzoat
Propyl-p-hydroxybenzoat                                       PHB
Natriumpropyl-p-hydroxybenzoat
Methyl-p-hydroxybenzoat
Natriummethyl-p-hydroxybenzoat

                       Liste 2
                  Zulassungen

                       Höchstmenge (mg/kg bzw. mg/l),
                          berechnet als freie Säure
  Ss             Bs               PHB           Ss + Bs1)       Ss + PHB2)      Ss + Bs + PHB3)

  2              3                     4            5               6                 7

  300            150                            250 Ss +
                                                150 Bs +

                                                   600

                                                  2000

  200

  500            200
                 200
  200
  200            200                               400

 1000

                 500                              1000
BGBl. 1998, Seite 260 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 260
            Lebensmittel

                  1

 Kandiertes, kristallisiertes oder
 glasiertes Obst und Gemüse
 Trockenfrüchte
 Frugtgrød oder Rote Grütze

 Früchte- oder Gemüsezuberei-
 tungen, einschließlich Saucen
 auf Früchtebasis (ausgenommen
 Konserven von Mark, Mousse,
 Kompott, Salaten und ähnlichen
 Erzeugnissen)

 Gemüse in Essig, Lake oder Öl
 (ausgenommen Oliven)
 Kartoffelteig oder vorgebackene
 Kartoffeln, geschnitten
 Gnocchi

 Polenta

 Oliven oder Zubereitungen auf
 Olivenbasis
 Geleeüberzug von gekochten,
 gepökelten oder getrockneten
 Fleischerzeugnissen;
 Pasteten

 Oberflächenbehandlung von ge-
 trockneten Fleischerzeugnissen
 Teilweise haltbar gemachte
 Fischerzeugnisse, einschließlich
 Fischrogenerzeugnisse

 Gesalzener, getrockneter Fisch

 Garnelen, gekocht

 Crangon crangon und Crangon
 vulgaris, gekocht

 Abgepackter und geschnittener
 Käse

 Nicht reifender Käse

 Schmelzkäse

 Schichtkäse und Käse mit bei-
 gegebenen Lebensmitteln

 Nicht hitzebehandelte Dessert-
 speisen auf Milchbasis

 Dickgelegte Milch

 Flüssigei (Eiklar, Eigelb oder
 Vollei)

 Eiprodukte, getrocknet, konzen-
 triert, gefroren oder tiefgefroren

 Abgepacktes und geschnittenes
 Brot und Roggenbrot

 Vorgebackene und abgepackte
 Backwaren für den Einzelhandel

                    Höchstmenge (mg/kg bzw. mg/l),
                       berechnet als freie Säure
 Ss           Bs               PHB           Ss + Bs 1)   Ss + PHB 2)   Ss + Bs + PHB 3)

 2             3                4                5            6                7

                                               1000

1000
1000          500

1000

                                               2000

2000

1000

 200

1000

                                                            1000

                                                                             qs

                                               2000

                                                200

                                               2000

                                               6000

1000

1000

2000

1000

                                                300

1000

                                               5000

1000

2000

2000
BGBl. 1998, Seite 261 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 261
                     Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 5. Februar 1998                             261

              Lebensmittel

                     1

    Feine Backwaren mit einer Was-
    seraktivität von mehr als 0,65
    Knabbererzeugnisse auf
    Getreide- oder Kartoffelbasis
    sowie überzogene Nüsse
    Rührteig; Panaden
    Süßwaren (außer Schokolade)

    Kaugummi

    Überzüge, Toppings
    (Sirup für Pfannkuchen, aroma-
    tisierter Sirup für Milchmisch-
    getränke und Speiseeis;
    ähnliche Erzeugnisse)
    Fettemulsionen (ausgenommen
    Butter) mit einem Fettgehalt von
    60 % oder mehr

    Fettemulsionen mit einem Fett-
    gehalt von weniger als 60 %

    Emulgierte Saucen mit einem
    Fettgehalt von 60 % oder mehr

    Emulgierte Saucen mit einem
    Fettgehalt von weniger als 60 %

    Nichtemulgierte Saucen

    Feinkostsalate

    Senf

    Würzmittel

    Flüssige Suppen und Brühen
    (außer in Dosen)

    Aspik

    Flüssige Nahrungsergänzungs-
    mittel

    Diätlebensmittel für besondere
    medizinische Zwecke; Diät-
    nahrung, die als Mahlzeit oder
    Tagesration für Übergewichtige
    bestimmt ist

    Flüssige Tafelsüßen mit einem
    Wassergehalt von mehr als
    75 vom Hundert

    Pektinlösungen zur Behandlung
    von Trockenobst einschließlich
    Weinbeeren

    Flüssige Enzymzubereitungen:
    Lab und Labaustauscher
    andere Enzyme

1

                         Höchstmenge (mg/kg bzw. mg/l),
                            berechnet als freie Säure
  Ss               Bs               PHB           Ss + Bs 1)   Ss + PHB 2)   Ss + Bs + PHB 3)

   2                3                4                5            6                7

 2000

                                                                  1000
                                                               (davon 300
                                                               PHB max.)
 2000
                                                                                1500
                                                                             (davon 300
                                                                             PHB max.)
                                                    1500

 1000

 1000

 2000

 1000

 2000

                                                    1000

                                                    1500

                                                    1000

                                                    1000

                                                     500

 1000              500

                                                                                 2000

                                                    1500

   500

10000

12000            12000             10000
 5000              5000             5000
 ) Ss + Bs: Ss und Bs einzeln oder in Kombination verwendet.
2
 ) Ss + PHB: Ss und PHB einzeln oder in Kombination verwendet.
3
 ) Ss + Bs + PHB: Ss, Bs und PHB einzeln

oder in Kombination verwendet.
BGBl. 1998, Seite 262 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 262
                        E-Nummer
                             1

                          E 220
                          E 221
                          E 222
                          E 223
                          E 224
                          E 226
                          E 227
                          E 228

                      Teil B
                      Liste 1
  Zugelassene(s) Schwefeldioxid und Sulfite

                            Zusatzstoff
                                2

Schwefeldioxid
Natriumsulfit
Natriumhydrogensulfit
Natriummetabisulfit
Kaliummetabisulfit
Calciumsulfit
Calciumbisulfit
Kaliumbisulfit

                      Liste 2
                  Zulassungen
                                   Lebensmittel                                            Höchstmenge (mg/kg bzw. mg/l),
                                                        berechnet als SO2
1                                                               2
 Burger meat mit einem Gemüse- und/oder Getreideanteil von mindestens 4%                                 450

 Breakfast sausages

 Longaniza fresca und Butifarra fresca

450

450
 Getrocknete und gesalzene Dorschfische (Gadidae)                                                        200

 Krebstiere oder Kopffüßler
 – frisch, gefroren oder tiefgefroren
 – gekocht

150
 50
              in den
 Krebstiere der Familien Penaeidae, Solenoceridae, Aristaeidae                                                        eßbaren
 – weniger als 80 Einheiten
 – zwischen 80 und 120 Einheiten
 – mehr als 120 Einheiten

 Hartkekse

 Stärke

 Sago

 Graupen

 Trockenkartoffeln, granuliert
150           Teilen
200
300

 50

 50

 30

 30

400
 Knabbererzeugnisse auf Getreide- oder Kartoffelbasis                                                     50

 Geschälte Kartoffeln

50
 Verarbeitete (einschließlich gefrorene oder tiefgefrorene) Kartoffeln                                   100

 Kartoffelteig

 Weiße Gemüsesorten, getrocknet

100

400
 Weiße Gemüsesorten, verarbeitet (einschließlich gefrorene oder tiefgefrorene                             50
 weiße Gemüsesorten)

 Getrockneter Ingwer

 Getrocknete Tomaten

 Meerrettichpulpe

 Pulpe von Speisezwiebeln, Knoblauch und

                                                                150

                                                                200

                                                                800

Schalotten                                                      300
BGBl. 1998, Seite 263 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 263
                                  Lebensmittel

                                        1

Gemüse und Obst in Essig, Öl oder Lake (ausgenommen Oliven und gelbe
Paprika in Lake)
Gelbe Paprika in Lake
Verarbeitete Pilze (einschließlich gefrorene Pilze)
Trockenpilze
Trockenfrüchte
– Aprikosen, Pfirsiche, Trauben, Pflaumen oder Feigen
– Bananen
– Äpfel oder Birnen
– Andere (einschließlich Nüsse mit Schale)
Getrocknete Kokosnüsse

Obst, Gemüse, Angelikawurzel und Zitrusschalen, kandiert, kristallisiert oder
glasiert
Konfitüren, Gelees und Marmeladen (ausgenommen Konfitüre extra oder
Gelee extra) oder ähnliche Fruchtaufstriche, einschließlich brennwertver-
minderte Erzeugnisse
Jams, jellies und marmelades aus geschwefelten Früchten

Pastetenfüllungen auf Früchtebasis

Würzmittel auf Zitrussaftbasis

Traubensaftkonzentrat zur Selbstherstellung von Wein

Mostarda di frutta

Obstgeliersaft und flüssiges Pektin zur Abgabe an den Endverbraucher

Weiße Herzkirschen, rehydratisierte Trockenfrüchte und Litschis in Gläsern

Zitronenscheiben in Gläsern

Zuckerarten im Sinne der Zuckerartenverordnung (ausgenommen Glukose-
sirup), auch getrocknet
Glukosesirup, auch getrocknet
Speisesirup oder Melasse

Andere Zuckerarten

Überzüge (Sirup für Pfannkuchen, aromatisierter Sirup für Milchmisch-
getränke oder Speiseeis; ähnliche Erzeugnisse)
Orangen-, Grapefruit-, Apfel- und Ananassaft für die Abgabe aus Großbehäl-
tern in der Gastronomie und in Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung
Limonen- oder Zitronensaft

Konzentrate auf der Basis von Fruchtsäften mit mindestens 2,5 % Gerste
(barley water)
Andere Konzentrate auf der Basis von Fruchtsäften oder zerkleinerten Früch-
ten; capilé groselha
Nichtalkoholische, aromatisierte Getränke, die Fruchtsaft enthalten

Nichtalkoholische, aromatisierte Getränke mit mindestens 235 g/l Glukosesirup

Traubensaft, unvergoren, zur sakramentalen Verwendung

Süßwaren auf Glukosesirupbasis

Bier

Bier mit Nachgärung im Faß

Alkoholfreier Wein

   Höchstmenge (mg/kg bzw. mg/l),
         berechnet als SO2
                 2

                 100

                 500
                  50
                 100

                2000
                1000
                 600
                 500
                  50

                 100

                  50

                 100

                 100

                 200

                2000

                 100

                 800

                 100

                 250

                  15

                  20
                  70

                  40

                  40

                  50

                 350

                 350

                 250

                   20
 (nur als Gehalt aus dem Konzentrat)
                  50

                  70

                    50
(nur als Gehalt aus dem Glukosesirup)
                  20

                  50

                 200
BGBl. 1998, Seite 264 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 264
                                   Lebensmittel

                                        1

 Made wine

 Obst-/Fruchtwein, Obst-/Fruchtschaumwein (jeweils
 freie Erzeugnisse)
 Met
 Gärungsessig

 Senf, außer Dijon-Senf

 Dijon-Senf

 Gelatine

                                           Höchstmenge (mg/kg bzw. mg/l),
                                                 berechnet als SO2
                                                         2

                                                        260

einschließlich alkohol-                                  200

                                                         200
                                                         170

                                                         250

                                                         500

                                                          50
 Fleisch-, Fisch- oder Krebstieranaloge auf pflanzlicher Proteinbasis                                       200
 Lebensmittel allgemein
                                     nicht mehr als 10

Teil C
                                                  Andere Konservierungsstoffe
    E-                        Zusatzstoff
  Nummer
       1                           2

 E 230          Biphenyl
                (nur zur Oberflächenbehandlung)

 E 231          Orthophenylphenol
 E 232          Natriumorthophenylphenol
                (jeweils nur zur Oberflächen-
                behandlung)

 E 234          Nisin

 E 235          Natamycin
                (nur zur Oberflächenbehandlung)

 E 239          Hexamethylentetramin

 E 280          Propionsäure
 E 281          Natriumpropionat
 E 282          Calciumpropionat
 E 283          Kaliumpropionat

 E 284          Borsäure
 E 285          Natriumtetraborat (Borax)

 E 1105         Lysozym
                     Lebensmittel                              Höchst-
                                                               menge
                          3                                          4

Zitrusfrüchte                                            70 mg/kg

Zitrusfrüchte                                            12 mg/kg,
                                                         berechnet als
                                                         Orthophenylphenol

Grieß- und Tapiokapudding und ähnliche                   3 mg/kg
Erzeugnisse
Gereifter Käse und Schmelzkäse                           12,5 mg/kg
Clotted cream                                            10 mg/kg

Hartkäse, Schnittkäse und halbfester Schnittkäse;        1 mg/dm2 Ober-
getrocknete, gepökelte Würste                            fläche (5 mm unter
                                                         der Oberfläche
                                                         nicht nachweisbar)

Provolone-Käse                                           25 mg/kg,
                                                         berechnet als
                                                         Formaldehyd

Abgepacktes und geschnittenes Brot und                   3000 mg/kg
Roggenbrot
Brot mit reduziertem Energiegehalt;
Vorgebackenes und abgepacktes Brot;
Abgepackte Feine Backwaren (einschließlich
Mehlwaren „flour confectionary“) mit einer               2000 mg/kg
Wasseraktivität von mehr als 0,65;
Abgepackte rolls, buns und pitta
Christmas pudding;
                                                         1000 mg/kg
Abgepacktes Brot
                                                         jeweils berechnet
                                                         als Propionsäure

Störrogen (Kaviar)                                       4 g/kg,
                                                         berechnet als
                                                         Borsäure

Gereifter Käse                                           qs
BGBl. 1998, Seite 265 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 265
                                                                        Teil D
                                              Antioxidationsmittel für bestimmte Lebensmittel
       E-                       Zusatzstoff                                        Lebensmittel
     Nummer
        1                            2                                                   3

Höchstmenge
  (mg/kg)
     4
    E 310         Propylgallat                               Fette und Öle für die gewerbliche Herstellung

    E 311         Octylgallat                                von hitzebehandelten Lebensmitteln;

    E 312         Dodecylgallat                              Bratöl oder -fett, außer Oliventresteröl;

    E 320         Butylhydroxyanisol (BHA)                   Schmalz; Fischöl; Rinder-, Geflügel- und

    E 321         Butylhydroxytoluol (BHT)                   Schaffett
                                                             Kuchenmischungen;
                                                             Knabbererzeugnisse auf Getreidebasis;
                                                             Milchpulver für Verkaufsautomaten;
                                                             Trockensuppen und -brühen;
                                                             Saucen;
                                                             Trockenfleisch;
                                                             Verarbeitete Nüsse;
                                                             Würzmittel;
                                                             Vorgekochte Getreidekost
                                                             Trockenkartoffeln, granuliert
                                                             Kaugummi;
                                                             Nahrungsergänzungsmittel

    E 315         Isoascorbinsäure                           Haltbar gemachte oder teilweise haltbar
    E 316         Natriumisoascorbat                         gemachte Fleischerzeugnisse
                                                             Haltbar gemachte oder teilweise haltbar
                                                             gemachte Fischerzeugnisse;
200*) (Gallate und BHA),

100*) (BHT),

auf den Fettgehalt

bezogen

200 (Gallate und BHA),
auf den Fettgehalt
bezogen

25 (Gallate und BHA)
400 (Gallate, BHA
und BHT)

500

1500
                                                             Fisch mit roter Haut, gefroren oder tiefgefroren              jeweils berechnet als

*) Bei gemeinsamer Verwendung von Gallaten, BHA oder BHT sind die Einzelmengen prozentual zu reduzieren.

                                In Säuglings- und Kleinkindernahrung zugelassene Zusatzstoffe

                                                                        Teil A
Isoascorbinsäure

                   Anlage 6
             (zu § 6 und § 7)
1. Für Säuglings- und Kleinkindernahrung werden E 414 (Gummi arabicum) und E 551 (Siliciumdioxid) zugelassen, sofern diese Stoffe
   über den Zusatz von Nahrungsergänzungsmitteln in diese Nahrung gelangen und die Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr als
   10 Gramm pro Kilogramm Zubereitung enthalten.
2. Mannit (E 421) wird als Trägerstoff für Vitamin B12 zugelassen. Das Verhältnis Vitamin B12 zu Mannit (E 421) darf nicht kleiner als
   1:1000 sein.

                                                                        Teil B
                                         In Säuglingsanfangsnahrung zugelassene Zusatzstoffe
     E-Nummer                                           Zusatzstoff
            1                                                2

    E 270            L(+)-Milchsäure
    E 330            Citronensäure

    E 338            Phosphorsäure

    E 306            Stark tocopherolhaltige Extrakte
    E 307            Alpha-Tocopherol
    E 308            Gamma-Tocopherol
    E 309            Delta-Tocopherol

    E 322            Lecithine
    E 471            Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

              Höchstmenge
                     3

                   qs
                   qs

nach Anlage 10 der Diätverordnung

                10 mg/l

                 1 g/l 1)
                 4 g/l 1)
) Wird einem Lebensmittel mehr als einer der Stoffe E 322 und E 471 zugesetzt, so ist bei jedem dieser Stoffe von der für dieses Lebensmittel festgesetz-
1

  ten Höchstmenge die Menge abzuziehen, in der der jeweils andere Stoff in diesem Lebensmittel vorhanden

ist.
BGBl. 1998, Seite 266 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 266
                                                                          Teil C
                                           In Säuglingsfolgenahrung zugelassene Zusatzstoffe
     E-Nummer                                            Zusatzstoff
            1                                                 2

    E 270             L(+)-Milchsäure
    E 330             Citronensäure

    E 306             Stark tocopherolhaltige Extrakte
    E 307             Alpha-Tocopherol

    E 308             Gamma-Tocopherol
    E 309             Delta-Tocopherol

    E 338             Phosphorsäure

    E 440             Pektine (nur in gesäuerter Folgenahrung)

    E 322             Lecithine
    E 471             Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

    E 407             Carrageen
    E 410             Johannisbrotkernmehl
    E 412             Guarkernmehl

1

              Höchstmenge
                     3

                    qs
                    qs

                 10 mg/l

nach Anlage 11 der Diätverordnung

                   5 g/l

                  1 g/l 1)
                  4 g/l 1)

                 0,3 g/l 2)
                  1 g/l 2)
                  1 g/l 2)
 ) Wird einem Lebensmittel mehr als einer der Stoffe E 322 und E 471 zugesetzt, so ist bei jedem dieser Stoffe von der für dieses Lebensmittel festgesetz-
   ten Höchstmenge die Menge abzuziehen, in der der jeweils andere Stoff in diesem Lebensmittel vorhanden
2
ist.
 ) Wird einem Lebensmittel mehr als einer der Stoffe E 407, E 410 und E 412 zugesetzt, so ist bei jedem dieser Stoffe von der für dieses Lebensmittel fest-
   gesetzten Höchstmenge die Menge abzuziehen, in der die jeweils anderen Stoffe in diesem Lebensmittel vorhanden sind.

                                                                          Teil D
                                                    In Entwöhnungsnahrung (Beikost)
                                         für Säuglinge und Kleinkinder zugelassene Zusatzstoffe
        E-                                                Zusatzstoff
      Nummer
            1                                                  2

    E 170             Calciumcarbonate
    E 260             Essigsäure
    E 261             Kaliumacetat
    E 262             Natriumacetate
    E 263             Calciumacetat

    E 270             Milchsäure
    E 325             Natriumlactat                                     nur L(+)-
    E 326             Kaliumlactat                                      Milchsäure
                                                                                            (nur zur
    E 327             Calciumlactat                                                         Korrektur

                                                                                            des pH-
    E 296             Äpfelsäure                                                            Wertes)
    E 330             Citronensäure
    E 331             Natriumcitrate
    E 332             Kaliumcitrate
    E 333             Calciumcitrate
    E 507             Salzsäure
    E 524             Natriumhydroxid
    E 525             Kaliumhydroxid
    E 526             Calciumhydroxid

    E 500             Natriumcarbonate
                                                                                            (nur als
    E 501             Kaliumcarbonate
                                                                                            Backtrieb-

    E 503             Ammoniumcarbonate                                                     mittel)

       Lebens-                 Höchst-
        mittel                 menge
          3                        4

Entwöhnungs-
                              qs
nahrung

Entwöhnungs-
                              qs
nahrung
BGBl. 1998, Seite 267 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 267
    E-                                     Zusatzstoff
  Nummer
        1                                        2

E 300        L-Ascorbinsäure
E 301        Natrium-L-Ascorbat

E 302        Calcium-L-Ascorbat

E 304        Fettsäureester der Ascorbinsäure

E 306        Stark tocopherolhaltige Extrakte

E 307        Alpha-Tocopherol
E 308        Gamma-Tocopherol

E 309        Delta-Tocopherol

E 338        Phosphorsäure
             (nur zur Korrektur des pH-Wertes)

E 339        Natriumphosphate

E 340        Kaliumphosphate
E 341        Calciumphosphate

E 322        Lecithine

E 471        Mono- und Diglyceride von Speise-
             fettsäuren
E 472a       Essigsäureester von Mono- und
             Diglyceriden von Speisefettsäuren

E 472b       Milchsäureester von Mono- und
             Diglyceriden von Speisefettsäuren
E 472c       Citronensäureester von Mono- und
             Diglyceriden von Speisefettsäuren

E 400        Alginsäure
E 401        Natriumalginat

E 402        Kaliumalginat
E 404        Calciumalginat

E 410        Johannisbrotkernmehl

E 412        Guarkernmehl
E 414        Gummi arabicum
E 415        Xanthan

E 440        Pektine

E 551        Siliciumdioxid
E 334        Weinsäure
E 335        Natriumtartrat
E 336        Kaliumtartrat

E 354        Calciumtartrat
E 450        i) Dinatriumdiphosphat
E 575        Glucono-delta-lacton

                          Lebens-             Höchst-
                           mittel             menge
                             3                   4

                    Getränke, Säfte oder    0,3 g/kg
                    Babynahrung auf
                    Obst- und Gemüse-
                    basis
                    Fetthaltige Lebens-     0,2 g/kg
                    mittel auf Getreide-
                    basis einschließlich
                    Kekse und Zwieback
                                            jeweils
                                            berechnet
                                            als Ascor-
                                            binsäure

                    Fetthaltige Getreide-

                    kost;
                    Kekse;                  0,1 g/kg
                    Zwieback oder
                    Babynahrung

                    Entwöhnungs-            1 g/kg,
                    nahrung                 berechnet
                                            als P2O5

                                            1 g/kg,
                    Getreidekost            berechnet
                                            als P2O5

                    Kekse oder Zwieback;    10 g/kg
                    Lebensmittel auf
                    Getreidebasis;
                    Babynahrung

                    Kekse oder Zwieback;
                    Lebensmittel auf
                                            5 g/kg
                    Getreidebasis;
                    Babynahrung

                    Desserts;
                                            0,5 g/kg
                    Pudding

                    Entwöhnungs-            10 g/kg
                    nahrung
                    Glutenfreie Lebens-     20 g/kg
                    mittel auf Getreide-
                    basis

                    Trockengetreidekost     2 g/kg

nur in L(+)-
Form
                    Kekse oder Zwieback     5 g/kg
BGBl. 1998, Seite 268 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 268


        E-                                         Zusatzstoff                                       Lebens-             Höchst-
      Nummer                                                                                          mittel             menge
        1                                              2                                                3                   4


 E 1404            Oxidierte Stärke
 E 1410            Monostärkephosphat
 E 1412            Distärkephosphat
 E 1413            Phosphatiertes Distärkephosphat                                             Entwöhnungs-            50 g/kg
 E 1414            Acetyliertes Distärkephosphat                                               nahrung
 E 1420            Acetylierte Stärke
 E 1422            Acetyliertes Distärkeadipat
 E 1450            Stärkenatriumoctenylsuccinat




Anlage 7
(zu § 5 Abs. 1)
                                      Zusatzstoffe für bestimmte technologische Zwecke

 1) „Konservierungsstoffe“ sind Stoffe, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern, indem sie sie vor den schädlichen Aus-
    wirkungen von Mikroorganismen schützen.
 2) „Antioxidationsmittel“ sind Stoffe, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern, indem sie sie vor den schädlichen Auswirkun-
    gen der Oxidation, wie Ranzigwerden von Fett und Farbveränderungen, schützen.
 3) „Trägerstoffe einschließlich Trägerlösungsmittel“ sind Stoffe, die verwendet werden, um einen Lebensmittelzusatzstoff zu lösen,
    zu verdünnen, zu dispergieren oder auf andere Weise physikalisch zu modifizieren, ohne seine technologische Funktion zu
    verändern (und ohne selbst eine technologische Wirkung auszuüben), um dessen Handhabung, Einsatz oder Verwendung zu
    erleichtern.
 4) „Säuerungsmittel“ sind Stoffe, die den Säuregrad eines Lebensmittels erhöhen und/oder diesem einen sauren Geschmack ver-
    leihen.
 5) „Säureregulatoren“ sind Stoffe, die den Säuregrad oder die Alkalität eines Lebensmittels verändern oder steuern.
 6) „Trennmittel“ sind Stoffe, die die Tendenz der einzelnen Partikel eines Lebensmittels, aneinander haften zu bleiben, herabsetzen.
 7) „Schaumverhüter“ sind Stoffe, die die Schaumbildung verhindern oder verringern.
 8) „Füllstoffe“ sind Stoffe, die einen Teil des Volumens eines Lebensmittels bilden, ohne nennenswert zu dessen Gehalt an verwert-
    barer Energie beizutragen.
 9) „Emulgatoren“ sind Stoffe, die es ermöglichen, die einheitliche Dispersion zweier oder mehrerer nichtmischbarer Phasen, wie
    z.B. Öl und Wasser, in einem Lebensmittel herzustellen oder aufrechtzuerhalten.
10) „Schmelzsalze“ sind Stoffe, die in Käse enthaltene Proteine in eine dispergierte Form überführen und hierdurch eine homogene
    Verteilung von Fett und anderen Bestandteilen herbeiführen.
11) „Festigungsmittel“ sind Stoffe, die dem Zellgewebe von Obst und Gemüse Festigkeit und Frische verleihen bzw. diese erhalten
    oder die zusammen mit einem Geliermittel ein Gel erzeugen oder festigen.
12) „Geschmacksverstärker“ sind Stoffe, die den Geschmack und/oder Geruch eines Lebensmittels verstärken.
13) „Schaummittel“ sind Stoffe, die die Bildung einer einheitlichen Dispersion einer gasförmigen Phase in einem flüssigen oder festen
    Lebensmittel ermöglichen.
14) „Geliermittel“ sind Stoffe, die Lebensmitteln durch Gelbildung eine verfestigte Form geben.
15) „Überzugmittel (einschließlich Gleitmittel)“ sind Stoffe, die der Außenoberfläche eines Lebensmittels ein glänzendes Aussehen
    verleihen oder einen Schutzüberzug bilden.
16) „Feuchthaltemittel“ sind Stoffe, die das Austrocknen von Lebensmitteln verhindern, indem sie die Auswirkungen einer Atmo-
    sphäre mit geringem Feuchtigkeitsgehalt ausgleichen, oder Stoffe, die die Auflösung eines Pulvers in einem wäßrigen Medium
    fördern.
17) „Modifizierte Stärken“ sind durch ein- oder mehrmalige chemische Behandlung aus eßbaren Stärken gewonnene Stoffe. Diese
    eßbaren Stärken können einer physikalischen oder enzymatischen Behandlung unterzogen und durch Säure- oder Alkalibehand-
    lung dünnkochend gemacht oder gebleicht worden sein.

BGBl. 1998, Seite 269 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 269
18) „Packgase“ sind Gase außer Luft, die vor oder nach dem Lebensmittel oder gleichzeitig mit diesem in das entsprechende Behält-
    nis abgefüllt worden sind.
19) „Treibgase“ sind Gase, die ein Lebensmittel aus seinem Behältnis herauspressen.
20) „Backtriebmittel“ sind Stoffe oder Kombinationen von Stoffen, die Gas freisetzen und dadurch das Volumen eines Teigs ver-
    größern.
21) „Komplexbildner“ sind Stoffe, die mit Metallionen chemische

Komplexe bilden.
22) „Stabilisatoren“ sind Stoffe, die es ermöglichen, den physikalisch-chemischen Zustand eines Lebensmittels aufrechtzuerhalten.
    Stabilisatoren enthalten sowohl Stoffe, die es ermöglichen,
die einheitliche Dispersion zweier oder mehrerer nichtmischbarer
    Phasen in einem Lebensmittel aufrechtzuerhalten, als auch Stoffe, durch welche die vorhandene Farbe eines Lebensmittels
    stabilisiert, bewahrt oder intensiviert wird.
23) „Verdickungsmittel“ sind Stoffe, die die Viskosität eines Lebensmittels erhöhen.
24) „Kaumasse“ ist die nur zum Kauen bestimmte nicht verdauliche Zubereitung, die als Grundstoff für die Herstellung von Kaugummi
    bestimmt und nicht zum Verschlucken bestimmt ist.
25) „Mehlbehandlungsmittel“ sind Stoffe – außer Emulgatoren –, die dem Mehl oder dem Teig zugefügt werden, um deren Backfähig-
    keit zu verbessern.

                      Artikel 2

                    Verordnung

               über Anforderungen an
       Zusatzstoffe und das Inverkehrbringen
    von Zusatzstoffen für technologische Zwecke
     (Zusatzstoff-Verkehrsverordnung – ZVerkV)

                              §1
                    Anwendungsbereich
  (1) Diese Verordnung regelt die Anforderungen an
Zusatzstoffe und den Zusatzstoffen gleichgestellte Stoffe,
die Lebensmitteln zu technologischen Zwecken zugesetzt
werden, sowie an Trägerstoffe und Trägerlösungsmittel
für diese Zusatzstoffe.
  (2) Diese Verordnung gilt nicht für Zusatzstoffe, die zur
Aufbereitung von Trinkwasser bestimmt sind.

                              §2
                       Gleichstellung

  Die in Anlage 1 aufgeführten Stoffe sind den Zusatzstof-
fen gleichgestellt.

                              §3

                 Reinheitsanforderungen

  (1) Die in Anlage 2 aufgeführten Zusatzstoffe müssen
den dort festgelegten Reinheitsanforderungen entspre-
chen.

  (2) Die Reinheit der in Anlage 2 aufgeführten Zusatz-
stoffe ist nach den in Anlage 3 aufgeführten Analysen-
methoden zu bestimmen.

                              §4

             Trägerstoffe und -lösungsmittel

  Die in Anlage 4 aufgeführten Zusatzstoffe sind unter den

dort festgelegten Bedingungen als Trägerstoffe oder Trä-

gerlösungsmittel für die in Anlage 2 aufgeführten Zusatz-
stoffe zugelassen.

                              §5
          Verwendungs- und Verkehrsverbote
  (1) Zusatzstoffe, die den in § 3 festgesetzten Reinheits-
anforderungen nicht entsprechen, dürfen bei dem ge-

werbsmäßigen Herstellen und Behandeln von Lebens-
mitteln, die dazu bestimmt sind, in den Verkehr gebracht

zu werden, nicht verwendet werden.

  (2) Essigsäure (E 260) darf zum Herstellen und Behan-
deln von Lebensmitteln nicht an Verbraucher im Sinne des
§ 6 Abs. 1 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-
gesetzes abgegeben werden, wenn sie in 100 Gramm
mehr als 25 Gramm wasserfreie Essigsäure enthält.
   (3) Die Farbstoffe Amaranth (E 123), Erythrosin (E 127),
Rot 2 G (E 128), Braun FK (E 154), Annatto, Bixin, Norbixin
(E 160b), Canthaxanthin (E 161g), Aluminium (E 173) und
Litholrubin BK (E 180) dürfen nicht an Verbraucher im
Sinne des § 6 Abs. 1 des Lebensmittel- und Bedarfs-
gegenständegesetzes abgegeben werden.
   (4) Nitrite dürfen in Betriebe, die Lebensmittel herstellen,
weder verbracht noch in diesen Betrieben aufbewahrt
oder gelagert werden. Dieses Verbot gilt nicht für das Ver-
bringen von Natrium- und Kaliumnitrit in Betriebe, die
Nitritpökelsalz (Mischungen aus Natrium- oder Kalium-
nitrit mit Kochsalz, jodiertem Kochsalz oder Kochsalz-
ersatz) herstellen.

  (5) Wer Nitritpökelsalz herstellen will, bedarf der Geneh-
migung der zuständigen Behörde. Die Genehmigung darf
nur erteilt werden, wenn der Antragsteller

1. zuverlässig ist und

2. über die erforderlichen Einrichtungen verfügt.

Die Genehmigung ist mit der Auflage zu verbinden, daß
der Antragsteller

1. jede Charge mit einer laufenden Nummer zu versehen
   und diese Nummer auf den Packungen, Behältnissen
   oder sonstigen Umhüllungen, in denen Nitritpökelsalz
   in den Verkehr gebracht wird, anzubringen hat,

2. jede Charge daraufhin zu überprüfen hat oder über-

   prüfen läßt, ob das hergestellte Nitritpökelsalz den

   Reinheitsanforderungen entspricht,

3. Aufzeichnungen über die Ergebnisse der Kontrollunter-
   suchungen nach Nummer 2 zu machen und diese Auf-
   zeichnungen mindestens zwei Jahre lang aufzubewah-
   ren hat.
Nitritpökelsalz darf nur in Räumen hergestellt werden, die
ausschließlich zu diesem Zweck bestimmt sind.
BGBl. 1998, Seite 270 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 270
                           §6

            Kennzeichnung, Warnhinweise
  (1) Die in Anlage 2 aufgeführten Zusatzstoffe, Mischun-
gen dieser Zusatzstoffe untereinander sowie mit anderen
Stoffen, die die Lösung, Verdünnung, Standardisierung,
Lagerung oder den Verkauf erleichtern sollen, dürfen zur
Herstellung und Behandlung von Lebensmitteln gewerbs-
mäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie
dabei nach Absatz 2 mit folgenden Angaben versehen
sind:

1. dem Namen oder der Firma und der Anschrift des Her-
   stellers, des Verpackers oder eines in einem Mitglied-
   staat der Europäischen Gemeinschaft oder in einem
   anderen Vertragsstaat des Abkommens über den
   Europäischen Wirtschaftsraum niedergelassenen Ver-
   käufers,

2. einer Angabe zur Kennzeichnung der Partie,

3. in absteigender Reihenfolge der Gewichtsanteile der

   Angabe

   a) der Zusatzstoffe der Anlage 2 mit ihrer dort aufge-
      führten Verkehrsbezeichnung und, soweit vorhan-
      den, ihrer E-Nummer; soweit in Anlage 2 für einen
      Stoff mehrere Verkehrsbezeichnungen aufgeführt
      sind, genügt die Angabe einer dieser Bezeichnun-

      gen,

   b) der sonstigen Stoffe, die dem Erzeugnis beige-
      mengt worden sind, um die Lösung, Verdünnung,
      Standardisierung, Lagerung oder den Verkauf zu
      erleichtern,

4. wahlweise der Angabe „zur Verwendung in Lebens-
   mitteln“, der Angabe „für Lebensmittel, begrenzte Ver-
   wendung“ oder einem genauen Hinweis auf den Ver-
   wendungszweck,

5. einer Gebrauchsanweisung, wenn das Erzeugnis
   andernfalls nicht sachgemäß verwendet werden kann,

6. erforderlichenfalls besonderen Anweisungen für die
   Lagerung und Verwendung,

7. bei Erzeugnissen, die zur Abgabe an Verbraucher im
   Sinne des § 6 Abs. 1 des Lebensmittel- und Bedarfs-
   gegenständegesetzes bestimmt sind, zusätzlich

   a) der Verkehrsbezeichnung des Erzeugnisses, sofern
      sie von der Angabe nach Nummer 3 abweicht,

   b) dem Mindesthaltbarkeitsdatum entsprechend den
      Vorschriften der Lebensmittel-Kennzeichnungsver-
      ordnung,

8. bei Erzeugnissen, die nicht zur Abgabe an Verbraucher
   im Sinne des § 6 Abs. 1 des Lebensmittel- und
   Bedarfsgegenständegesetzes bestimmt sind, sofern
   die Erzeugnisse Bestandteile enthalten, die in Lebens-
   mitteln nur in begrenzter Menge vorhanden sein dür-
   fen, zusätzlich der Prozentsatz jedes Bestandteiles, für
   den Mengenbeschränkungen bestehen, oder einer
   ausreichenden sonstigen Beschreibung der Zusam-
   mensetzung, die es dem Verwender ermöglicht, diese
   Mengenbeschränkungen einzuhalten; gilt diese Men-
   genbegrenzung für eine Gruppe von Bestandteilen, so
   kann der gemeinsame Prozentsatz als einziger Wert
   angegeben werden.

   (2) Die Angaben nach Absatz 1 sind auf den Packungen
oder Behältnissen in deutscher Sprache deutlich sichtbar,
klar lesbar und unverwischbar anzubringen. Sie können
auch in einer anderen leicht verständlichen Sprache erfol-
gen, wenn dadurch die Information des Verbrauchers
nicht beeinträchtigt wird. Bei Erzeugnissen, die nicht zur
Abgabe an Verbraucher im Sinne des § 6 Abs. 1 des
Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes be-
stimmt sind, brauchen die Angaben nach Absatz 1 Nr. 1,
2, 3 Buchstabe b, Nr. 5 und 8 nur in den vor oder bei der
Lieferung vorzulegenden Begleitpapieren der Partie ge-
macht zu werden, sofern auf der Verpackung oder dem
Behältnis an gut sichtbarer Stelle der Hinweis „für die Her-
stellung von Lebensmitteln bestimmt, nicht für den Ver-
kauf im Einzelhandel“ angebracht ist.

  (3) Die in Absatz 1 bezeichneten Stoffe und Vermischun-
gen dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht
sowie in Lebensmittelbetrieben nur aufbewahrt, gelagert
und gebraucht werden, wenn die Packungen, Behältnisse
und sonstigen Umhüllungen die Gefahrensymbole, die

Gefahrenbezeichnungen, die Hinweise auf die besonde-

ren Gefahren und die Sicherheitsratschläge nach Anhang I
Nr. 1.2 bis 1.4 der Gefahrstoffverordnung, soweit dort
solche Warnhinweise oder warnende Aufmachungen für
in Anlage 2 aufgeführte Stoffe vorgesehen sind, auf-
weisen.

  (4) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für die Kennzeich-

nung von Aromen.

                            §7

         Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

  (1) Nach § 51 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 bis 4 des Lebens-
mittel- und Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft,
wer vorsätzlich oder fahrlässig

1. entgegen § 5 Abs. 2 oder 3 Essigsäure oder einen dort
   genannten Farbstoff abgibt oder

2. entgegen § 5 Abs. 5 Satz 4 Nitritpökelsalz herstellt.

  (2) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 2 des Lebensmittel- und
Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer

1. entgegen § 5 Abs. 4 Satz 1 Nitrite in einen dort bezeich-
   neten Betrieb verbringt oder dort aufbewahrt oder
   lagert,

2. ohne Genehmigung nach § 5 Abs. 5 Satz 1 Nitritpökel-
   salz herstellt oder

3. entgegen § 6 Abs. 3 dort aufgeführte Stoffe oder Ver-
   mischungen gewerbsmäßig in den Verkehr bringt, auf-
   bewahrt, lagert oder gebraucht.

  (3) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 4 des Lebensmittel- und
Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer entgegen
§ 5 Abs. 1 dort bezeichnete Stoffe verwendet.
  (4) Wer eine in Absatz 2 oder 3 bezeichnete Handlung
fahrlässig begeht, handelt nach § 53 Abs. 1 des Lebens-
mittel- und Bedarfsgegenständegesetzes ordnungswidrig.

  (5) Ordnungswidrig im Sinne des § 54 Abs. 1 Nr. 2 des
Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes handelt,
wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 6 Abs. 1 dort
aufgeführte Stoffe oder Mischungen gewerbsmäßig in den
Verkehr bringt.
BGBl. 1998, Seite 271 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 271
                              E-Nummer
                                   1

                          E 101
                          E 160a
                          E 260
                          E 270
                          E 296
                          E 297
                          E 300
                          E 306
                          E 307
                          E 330
                          E 334
                          E 355
                          E 363
                          E 570
                          E 574
                          E 1410
                          E 1412
                          E 1413
                          ––

                                                                                 Anlage 1
                                                                                  (zu § 2)
Den Zusatzstoffen gleichgestellte Stoffe

                                   Stoffe
                                     2

   i) Riboflavin
   ii) Beta-Carotin
   Essigsäure
   Milchsäure
   Äpfelsäure
   Fumarsäure
   Ascorbinsäure
   Stark tocopherolhaltige Extrakte
   Alpha-Tocopherol
   Citronensäure
   L(+)-Weinsäure
   Adipinsäure
   Bernsteinsäure
   Fettsäuren
   Gluconsäure
   Monostärkephosphat
   Distärkephosphat
   Phosphatiertes Distärkephosphat
   Nitritpökelsalz
   (Mischungen von Natrium- oder Kaliumnitrit mit Kochsalz,
   jodiertem Kochsalz oder Kochsalzersatz)

                                                                                 Anlage 2
                                                                            (zu § 3 Abs. 1)
                                     Verkehrsbezeichnungen und Reinheitsanforderungen
                                   von für technologische Zwecke zugelassene Zusatzstoffe

                 Liste A
Allgemeine Reinheitsanforderungen
                       Die allgemeinen Reinheitsanforderungen gelten für die in Liste B Teil I und Liste C auf-
                       geführten Stoffe, soweit dort auf Liste A verwiesen wird, sowie für die in Liste B Teil II auf-
                       geführten Stoffe, soweit dort nichts anderes festgelegt ist.

                          Arsen
                          Blei
                          Zink

max. 3 mg/kg
max. 10 mg/kg
max. 25 mg/kg
                          Kupfer und Zink zusammen                         max. 50 mg/kg

        Liste B Teil I
Zusatzstoffe mit E-Nummern*)
     E-                           Verkehrsbezeichnung                                     Reinheitsanforderungen            mögliche
   Nummer

      1                                   2

  E 100         Kurkumin

  E 101         i) Riboflavin
                ii) Riboflavin-5'-Phosphat
                           nach                    Bezeichnung
                                                  im Verzeichnis
                                                   der Zutaten
                            3                           4

Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1

Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
*) Bezugsquelle des Amtsblatts der Europäischen Gemeinschaften: Bundesanzeiger Verlag, Postfach 10 05 34, D-50445 Köln.
BGBl. 1998, Seite 272 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 272
    E-                     Verkehrsbezeichnung
  Nummer

      1                            2

 E 102     Tartrazin

 E 104     Chinolingelb

 E 110     Gelborange S

 E 120     Echtes Karmin

 E 122     Azorubin

 E 123     Amaranth

 E 124     Cochenillerot A

 E 127     Erythrosin

 E 128     Rot 2G

 E 129     Allurarot AC

 E 131     Patentblau V

 E 132     Indigotin I

 E 133     Brillantblau FCF

 E 140     i) Chlorophylle
           ii) Chlorophylline
 E 141     i) kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle
           ii) kupferhaltige Komplexe der Chlorophylline
 E 142     Grün S

 E 150a    Einfaches Zuckerkulör

 E 150b    Sulfitlaugen-Zuckerkulör

 E 150c    Ammoniak-Zuckerkulör

 E 150d    Ammonsulfit-Zuckerkulör

 E 151     Brillantschwarz BN

 E 153     Pflanzenkohle

 E 154     Braun FK

 E 155     Braun HT

 E 160a    Carotine
           i) gemischte Carotine
           ii) Beta-Carotin

             Reinheitsanforderungen         mögliche
                      nach                 Bezeichnung
                                          im Verzeichnis
                                           der Zutaten
                       3                        4

Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
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BGBl. 1998, Seite 273 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 273
   E-                      Verkehrsbezeichnung
 Nummer

    1                                2

E 160b    Annatto; Bixin; Norbixin

E 160c    Paprikaextrakt; Capsanthin; Capsorubin

E 160d    Lycopin

E 160e    Beta-apo-8'-Carotinal (C 30)

E 160f    Beta-apo-8'-Carotinsäure-Ethylester (C 30)

E 161b    Lutein

E 161g    Canthaxanthin

E 162     Beetenrot

E 163     Anthocyane

E 170     Calciumcarbonat

E 171     Titandioxid

E 172     Eisenoxide und Eisenhydroxide

E 173     Aluminium

E 174     Silber

E 175     Gold

E 180     Litholrubin BK

          Aluminiumlacke

E 200     Sorbinsäure

E 202     Kaliumsorbat

E 203     Calciumsorbat

E 210     Benzoesäure

E 211     Natriumbenzoat

E 212     Kaliumbenzoat

E 213     Calciumbenzoat

E 214     Ethyl-p-hydroxybenzoat

             Reinheitsanforderungen          mögliche
                      nach                  Bezeichnung
                                           im Verzeichnis
                                            der Zutaten
                       3                         4

Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
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Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 95/45/EG vom 26. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
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ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
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ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
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ABl. EG Nr. L 226 vom 22. 9. 1995, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

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BGBl. 1998, Seite 274 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 274
    E-                       Verkehrsbezeichnung
  Nummer

      1                              2

 E 215     Natriumethyl-p-hydroxybenzoat

 E 216     Propyl-p-hydroxybenzoat

 E 217     Natriumpropyl-p-hydroxybenzoat

 E 218     Methyl-p-hydroxybenzoat

 E 219     Natriummethyl-p-hydroxybenzoat

 E 220     Schwefeldioxid

 E 221     Natriumsulfit

 E 222     Natriumhydrogensulfit

 E 223     Natriummetabisulfit

 E 224     Kaliummetabisulfit

 E 226     Calciumsulfit

 E 227     Calciumbisulfit

 E 228     Kaliumbisulfit

 E 230     Biphenyl

 E 231     Orthophenylphenol

 E 232     Natriumorthophenylphenol

 E 234     Nisin

 E 235     Natamycin

 E 239     Hexamethylentetramin

 E 242     Dimethyldicarbonat

 E 249     Kaliumnitrit

 E 250     Natriumnitrit

 E 251     Natriumnitrat

 E 252     Kaliumnitrat

 E 260     Essigsäure

             Reinheitsanforderungen           mögliche
                      nach                   Bezeichnung
                                            im Verzeichnis
                                             der Zutaten
                       3                          4

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
BGBl. 1998, Seite 275 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 275
   E-                     Verkehrsbezeichnung
 Nummer

   1                              2

E 261     Kaliumacetat

E 262     Natriumacetate
          i) Natriumacetat
          ii) Natriumdiacetat
E 263     Calciumacetat

E 270     Milchsäure

E 280     Propionsäure

E 281     Natriumpropionat

E 282     Calciumpropionat

E 283     Kaliumpropionat

E 284     Borsäure

E 285     Natriumtetraborat (Borax)

E 290     Kohlendioxid

E 296     Äpfelsäure

E 297     Fumarsäure

E 300     Ascorbinsäure

E 301     Natriumascorbat

E 302     Calciumascorbat

E 304     Fettsäureester der Ascorbinsäure
          i) Ascorbylpalmitat
          ii) Ascorbylstearat

E 306     Stark tocopherolhaltige Extrakte

E 307     Alpha-Tocopherol

E 308     Gamma-Tocopherol

E 309     Delta-Tocopherol

E 310     Propylgallat

E 311     Octylgallat

E 312     Dodecylgallat

E 315     Isoascorbinsäure

             Reinheitsanforderungen           mögliche
                      nach                   Bezeichnung
                                            im Verzeichnis
                                             der Zutaten
                       3                          4

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Liste A

Liste A

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
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ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
BGBl. 1998, Seite 276 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 276
    E-                     Verkehrsbezeichnung
  Nummer

      1                            2

 E 316     Natriumisoascorbat

 E 320     Butylhydroxyanisol (BHA)

 E 321     Butylhydroxytoluol (BHT)

 E 322     Lecithine

 E 325     Natriumlactat

 E 326     Kaliumlactat

 E 327     Calciumlactat

 E 330     Citronensäure

 E 331     Natriumcitrate
           i) Mononatriumcitrat
           ii) Dinatriumcitrat
           iii) Trinatriumcitrat

 E 332     Kaliumcitrate
           i) Monokaliumcitrat
           ii) Trikaliumcitrat

 E 333     Calciumcitrate
           i) Monocalciumcitrat
           ii) Dicalciumcitrat
           iii) Tricalciumcitrat

 E 334     L(+)-Weinsäure

 E 335     Natriumtartrate
           i) Mononatriumtartrat
           ii) Dinatriumtartrat

 E 336     Kaliumtartrate
           i) Monokaliumtartrat
           ii) Dikaliumtartrat

 E 337     Kaliumnatriumtartrat

 E 338     Phosphorsäure

 E 339     Natriumphosphate
           i) Mononatriumphosphat
           ii) Dinatriumphosphat
           iii) Trinatriumphosphat
 E 340     Kaliumphosphate
           i) Monokaliumphosphat
           ii) Dikaliumphosphat
           iii) Trikaliumphosphat
 E 341     Calciumphosphate
           i) Monocalciumphosphat
           ii) Dicalciumphosphat
           iii) Tricalciumphosphat

 E 350     Natriummalate
           i) Natriummalat
           ii) Natriumhydrogenmalat

              Reinheitsanforderungen           mögliche
                       nach                   Bezeichnung
                                             im Verzeichnis
                                              der Zutaten
                        3                          4

 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

 Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
 ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1

Liste A                                      Salze der
                                             Äpfelsäure
BGBl. 1998, Seite 277 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 277
   E-                      Verkehrsbezeichnung
 Nummer

   1                               2

E 351     Kaliummalat

E 352     Calciummalate
          i) Calciummalat
          ii) Calciumhydrogenmalat

E 353     Metaweinsäure

E 354     Calciumtartrat

E 355     Adipinsäure

E 356     Natriumadipat

E 357     Kaliumadipat

E 363     Bernsteinsäure

E 380     Triammoniumcitrat

E 385     Calciumdinatriumethylendiamintetraacetat

E 400     Alginsäure

E 401     Natriumalginat

E 402     Kaliumalginat

E 403     Ammoniumalginat

E 404     Calciumalginat

E 405     Propylenglycolalginat

E 406     Agar-Agar

E 407     Carrageen

E 407a    Verarbeitete Eucheuma-Algen

E 410     Johannisbrotkernmehl

                  Reinheitsanforderungen              mögliche
                           nach                      Bezeichnung
                                                    im Verzeichnis
                                                     der Zutaten
                            3                             4

Liste A                                             Salze der
                                                    Äpfelsäure
Liste A                                             Salze der
                                                    Äpfelsäure

Liste A

Liste A                                             Salze der
Liste B Teil II                                     Weinsäure
Liste A

––

Liste A

Liste A

––                                                  Salz der
                                                    Citronensäure
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Alginat
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Alginat
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Alginat
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Alginat
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
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Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Alginat
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

––

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
BGBl. 1998, Seite 278 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 278
    E-                       Verkehrsbezeichnung
  Nummer

      1                              2

 E 412     Guarkernmehl

 E 413     Traganth

 E 414     Gummi arabicum

 E 415     Xanthan

 E 416     Karaya

 E 417     Tarakernmehl

 E 418     Gellan
 E 420     Sorbit
           i) Sorbit
           ii) Sorbitsirup

 E 421     Mannit

 E 422     Glycerin

 E 432     Polyoxyethylen-sorbitan-monolaurat
           (Polysorbat 20)
 E 433     Polyoxyethylen-sorbitan-monooleat
           (Polysorbat 80)
 E 434     Polyoxyethylen-sorbitan-monopalmitat
           (Polysorbat 40)
 E 435     Polyoxyethylen-sorbitan-monostearat
           (Polysorbat 60)
 E 436     Polyoxyethylen-sorbitan-tristearat
           (Polysorbat 65)
 E 440     Pektine
           i) Pektin
           ii) Amidiertes Pektin

 E 442     Ammoniumsalze von Phosphatidsäuren

 E 444     Saccharoseacetatisobutyrat

 E 445     Glycerinester aus Wurzelharz
 E 450     Diphosphate
           i) Dinatriumdiphosphat
           ii) Trinatriumdiphosphat
           iii) Tetranatriumdisphosphat
           iv) Dikaliumdiphosphat
           v) Tetrakaliumdiphosphat
           vi) Dicalciumdiphosphat
           vii) Calciumdihydrogendiphosphat

                  Reinheitsanforderungen              mögliche
                           nach                      Bezeichnung
                                                    im Verzeichnis
                                                     der Zutaten
                            3                              4

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Guar
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

 ––

 ––

 ––
 Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
 ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1

 Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
 ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1
Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
 ––

 ––

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Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
 Liste A

 ––

 Liste A

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Liste A                                             Phosphat
Liste A
Liste B Teil II
BGBl. 1998, Seite 279 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 279
   E-                    Verkehrsbezeichnung
 Nummer

   1                               2

E 451     Triphosphate
          i) Pentanatriumtriphosphat
          ii) Pentakaliumtriphosphat

E 452     Polyphosphate
          i) Natriumpolyphosphat
          ii) Kaliumpolyphosphat

          iii) Natriumcalciumpolyphosphat
          iv) Calciumpolyphosphat

E 460     Cellulose
          i) Mikrokristalline Cellulose
          ii) Cellulosepulver

E 461     Methylcellulose

E 463     Hydroxypropylcellulose

E 464     Hydroxypropylmethylcellulose

E 465     Ethylmethylcellulose

E 466     Carboxymethylcellulose,
          Natriumcarboxymethylcellulose

E 470a    Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von
          Speisefettsäuren

E 470b    Magnesiumsalze von Speisefettsäuren

E 471     Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

E 472a    Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden
          von Speisefettsäuren

E 472b    Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden
          von Speisefettsäuren

E 472c    Citronensäureester von Mono- und Diglyceriden
          von Speisefettsäuren

                  Reinheitsanforderungen              mögliche
                           nach                      Bezeichnung
                                                    im Verzeichnis
                                                     der Zutaten
                            3                             4

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Phosphat
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96             Phosphat
Liste A
Liste B Teil II

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Salze der
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert   Speisefett-
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,       säuren
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

––                                                  Salze der
                                                    Speisefett-
                                                    säuren

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Monoglycerid;
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert   Mono- und
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,       Diglycerid
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Verestertes
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert   Mono- und
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,       Diglycerid
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Verestertes
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert   Mono- und
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,       Diglycerid
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Verestertes
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert   Mono- und
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,       Diglycerid
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
BGBl. 1998, Seite 280 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 280
    E-                       Verkehrsbezeichnung
  Nummer

      1                              2

 E 472d    Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden
           von Speisefettsäuren

 E 472e    Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono-
           und Diglyceriden von Speisefettsäuren

 E 472f    Gemischte Wein- und Essigsäureester von
           Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

 E 473     Zuckerester von Speisefettsäuren

 E 474     Zuckerglyceride

 E 475     Polyglycerinester von Speisefettsäuren

 E 476     Polyglycerin-Polyricinoleat
 E 477     Propylenglycolester von Speisefettsäuren

 E 479b    Thermooxidiertes Sojaöl mit Mono- und
           Diglyceriden von Speisefettsäuren
 E 481     Natriumstearoyl-2-lactylat

 E 482     Calciumstearoyl-2-lactylat

 E 483     Stearoyltartrat

 E 491     Sorbitanmonostearat
 E 492     Sorbitantristearat
 E 493     Sorbitanmonolaurat
 E 494     Sorbitanmonooleat
 E 495     Sorbitanmonopalmitat
 E 500     Natriumcarbonate
           i) Natriumcarbonat
           ii) Natriumhydrogencarbonat
           iii) Natriumsesquicarbonat
 E 501     Kaliumcarbonate
           i) Kaliumcarbonat
           ii) Kaliumhydrogencarbonat

                  Reinheitsanforderungen              mögliche
                           nach                      Bezeichnung
                                                    im Verzeichnis
                                                     der Zutaten
                            3                             4

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Verestertes
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert   Mono- und
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,       Diglycerid
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Verestertes
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert   Mono- und
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,       Diglycerid
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Verestertes
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert   Mono- und
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,       Diglycerid
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG      Polyglycerin-
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert   ester
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
––
Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
––

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96

Richtlinie 78/663/EWG vom 25. 7. 1978, ABl. EG
Nr. L 223 vom 14. 8. 1978, S. 7, zuletzt geändert
durch die Richtlinie 92/4/EG vom 10. 2. 1992,
ABl. EG Nr. L 55 vom 29. 2. 1992, S. 96
––
––
––
––
––
Liste A                                             Natrium-
Liste B Teil II                                     carbonat

Liste A                                             Kalium-
                                                    carbonat,
                                                    Pottasche
BGBl. 1998, Seite 281 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 281
   E-                       Verkehrsbezeichnung
 Nummer

   1                                2

E 503     Ammoniumcarbonate
          i) Ammoniumcarbonat
          ii) Ammoniumhydrogencarbonat
E 504     Magnesiumcarbonate
          i) Magnesiumcarbonat
          ii) Magnesiumhydroxidcarbonat, Magnesium-
              hydrogencarbonat
E 507     Salzsäure

E 508     Kaliumchlorid

E 509     Calciumchlorid

E 511     Magnesiumchlorid

E 512     Zinn-II-chlorid

E 513     Schwefelsäure

E 514     Natriumsulfate
          i) Natriumsulfat
          ii) Natriumhydrogensulfat

E 515     Kaliumsulfate
          i) Kaliumsulfat
          ii) Kaliumhydrogensulfat

E 516     Calciumsulfat
E 517     Ammoniumsulfate
E 520     Aluminiumsulfat
E 521     Aluminiumnatriumsulfat
E 522     Aluminiumkaliumsulfat
E 523     Aluminiumammoniumsulfat
E 524     Natriumhydroxid
E 525     Kaliumhydroxid
E 526     Calciumhydroxid
E 527     Ammoniumhydroxid

E 528     Magnesiumhydroxid
E 529     Calciumoxid
E 530     Magnesiumoxid
E 535     Natriumferrocyanid

E 536     Kaliumferrocyanid

E 538     Calciumferrocyanid

E 541     Saures Natriumaluminiumphosphat

E 551     Siliciumdioxid

E 552     Calciumsilicat
E 553a    i) Magnesiumsilicat
          ii) Magnesiumtrisilicat

                  Reinheitsanforderungen      mögliche
                           nach              Bezeichnung
                                            im Verzeichnis
                                             der Zutaten
                            3                     4

Liste A

Liste A
Liste B Teil II

Liste A
Liste B Teil II
Liste A
Liste B Teil II
Liste A
Liste B Teil II
Liste A

––

Liste A
Liste B Teil II
Liste A

Liste A

Liste A
Liste A
Liste B Teil II
––
––
Liste B Teil II
Liste A
Liste A
Liste A
Liste A

Liste A
Liste A
Liste A
Liste A                                     gelbes Blut-
                                            laugensalz
Liste A                                     gelbes Blut-
                                            laugensalz
Liste A                                     gelbes Blut-
                                            laugensalz
––

Liste A                                     Kieselsäure
Liste B Teil II
Liste A                                     Kieselsäure
Liste A                                     Kieselsäure
BGBl. 1998, Seite 282 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 282
    E-                       Verkehrsbezeichnung
  Nummer

      1                              2

 E 553b    Talkum

 E 554     Natriumaluminiumsilicat
 E 555     Kaliumaluminiumsilicat
 E 556     Calciumaluminiumsilicat
 E 558     Bentonit
 E 559     Aluminiumsilicat (Kaolin)
 E 570     Fettsäuren

 E 574     Gluconsäure
 E 575     Glucono-delta-lacton
 E 576     Natriumgluconat
 E 577     Kaliumgluconat
 E 578     Calciumgluconat
 E 579     Eisen-II-gluconat

 E 585     Eisen-II-lactat
 E 620     Glutaminsäure

 E 621     Mononatriumglutamat
 E 622     Monokaliumglutamat
 E 623     Calciumdiglutamat
 E 624     Monoammoniumglutamat
 E 625     Magnesiumdiglutamat
 E 626     Guanylsäure
 E 627     Dinatriumguanylat
 E 628     Dikaliumguanylat
 E 629     Calciumguanylat
 E 630     Inosinsäure
 E 631     Dinatriuminosinat
 E 632     Dikaliuminosinat
 E 633     Calciuminosinat
 E 634     Calcium-5'-ribonucleotid
 E 635     Dinatrium-5'-ribonucleotid
 E 640     Glycin und dessen Natriumsalz
 E 900     Dimethylpolysiloxan
 E 901     Bienenwachs, weiß und gelb

 E 902     Candelillawachs

 E 903     Carnaubawachs

 E 904     Schellack

 E 912     Montansäureester

                  Reinheitsanforderungen       mögliche
                           nach               Bezeichnung
                                             im Verzeichnis
                                              der Zutaten
                            3                      4

Liste A                                      Kieselsäure
Liste B Teil II
Liste A                                      Kieselsäure
––                                           Kieselsäure
––                                           Kieselsäure
Liste B Teil II                              Kieselsäure
––                                           Kieselsäure
Liste A                                      Speisefett-
Liste B Teil II                              säuren
Liste A
Liste A
Liste A
Liste A
Liste A
Liste A
Liste B Teil II
Liste A
Liste A
Liste B Teil II
Liste A
Liste A
Liste A
––
Liste A
––                                           Guanylat
Liste A                                      Guanylat
Liste A                                      Guanylat
––                                           Guanylat
––                                           Inosinat
Liste A                                      Inosinat
Liste A                                      Inosinat
––                                           Inosinat
––
––
Liste A
––
Liste A
Liste B Teil II
Liste A
Liste B Teil II
Liste A
Liste B Teil II
Liste A
Liste B Teil II
Liste B Teil II
BGBl. 1998, Seite 283 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 283
   E-                       Verkehrsbezeichnung
 Nummer

   1                                2

E 914     Polyethylenwachsoxidate

E 927b    Carbamid
E 938     Argon
E 939     Helium
E 941     Stickstoff
E 942     Distickstoffmonoxid

E 948     Sauerstoff
E 950     Acesulfam-K

E 951     Aspartam

E 952     Cyclohexansulfamidsäure und ihre Na- und
          Ca-Salze
          i) Cyclohexansulfamidsäure
          ii) Natriumcyclamat
          iii) Calciumcyclamat
E 953     Isomalt

E 954     Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze
          i) Saccharin
          ii) Saccharin-Natrium
          iii) Saccharin-Calcium
          iv) Saccharin-Kalium
E 957     Thaumatin

E 959     Neohesperidin DC

E 965     Maltit
          i) Maltit
          ii) Maltitsirup
E 966     Lactit

E 967     Xylit

E 999     Quillajaextrakt
E 1105    Lysozym

E 1200    Polydextrose

E 1201    Polyvinylpyrrolidon

E 1202    Polyvinylpolypyrrolidon

E 1404    Oxidierte Stärke

E 1410    Monostärkephosphat

E 1412    Distärkephosphat

E 1413    Phosphatiertes Distärkephosphat

E 1414    Acetyliertes Distärkephosphat

                  Reinheitsanforderungen      mögliche
                           nach              Bezeichnung
                                            im Verzeichnis
                                             der Zutaten
                            3                     4

Liste A
Liste B Teil II
––
––
––
Liste A
Liste A
Liste B Teil II
Liste A
Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1
Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1
Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1

Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1
Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1

Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1
Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1
Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1

Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1
Richtlinie 95/31/EG vom 5. 7. 1995,
ABl. EG Nr. L 178 vom 28. 7. 1995, S. 1
––
Richtlinie 96/77/EG vom 2. 12. 1996,
ABl. EG Nr. L 339 vom 30. 12. 1996, S. 1
––

––

––

Liste A                                     modifizierte
Liste B Teil II                             Stärke
Liste A                                     modifizierte
Liste B Teil II                             Stärke
Liste A                                     modifizierte
Liste B Teil II                             Stärke
Liste A                                     modifizierte
Liste B Teil II                             Stärke
Liste A                                     modifizierte
Liste B Teil II                             Stärke
BGBl. 1998, Seite 284 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 284
284                   Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 5. Februar 1998

     E-                              Verkehrsbezeichnung
   Nummer

       1                                     2

  E 1420         Acetylierte Stärke

  E 1422         Acetyliertes Distärkeadipat

  E 1440         Hydroxypropylstärke

  E 1442         Hydroxypropyldistärkephosphat

  E 1450         Stärkenatriumoctenylsuccinat

  E 1505         Triethylcitrat
  E 1518         Glycerintriacetat

                  Reinheitsanforderungen                        mögliche
                           nach                                Bezeichnung
                                                              im Verzeichnis
                                                               der Zutaten
                            3                                        4

Liste A                                                       modifizierte
Liste B Teil II                                               Stärke
Liste A                                                       modifizierte
Liste B Teil II                                               Stärke
––                                                            modifizierte
                                                              Stärke
––                                                            modifizierte
                                                              Stärke
––                                                            modifizierte
                                                              Stärke
Liste A
Liste A
                                                               Liste B Teil II
                                   Spezifische Reinheitsanforderungen für Zusatzstoffe mit E-Nummern*)

     E-            Verkehrsbezeichnung           Chemische Bezeichnung,
   Nummer                                          Synonyme, sonstige
                                                     Beschreibung
       1                       2                           3

  E 354          Calciumtartrat                  C4H4O6Ca, wfr;
                                                 Calciumsalz der
                                                 L(+)-Weinsäure;
                                                 Salz der Weinsäure

  E 450          vii) Calciumdiphos-             CaH2P2O7, wfr
                      phat,Calcium-
                      dihydrogen-
                      diphosphat,
                      Saures Calcium-
                      pyrophosphat
  E 452          iii) Natriumcalcium-            (Na, 1⁄2Ca)n+2PnO3n+1
                      polyphosphat,              Natrium- und Cal-
                      Calciumnatrium-            ciumsalze von linear
                      polyphosphat               kondensierten Poly-
                                                 phosphorsäuren

                 iv) Calciumpoly-                (CaP2O6)n · CaO,
                     phosphat                    Calciumsalze von
                                                 linear kondensierten
                                                 Polyphosphorsäuren

  E 500          i)    Natriumcarbonat           Na2CO3, wfr und · 1,
                                                 · 7 oder · 10 H2O;
                                                 Soda;
                 ii) Natriumhydro-               NaHCO3, wfr;
                     gencarbonat                 Natriumcarbonat

  E 504          Magnesiumcarbonat               MgCO3, wfr und
                                                 · 3 H2O, auch im
                                                 Gemisch mit Mg
                                                 (HCO3)2 und
                                                 Mg(OH)HCO3;
                                                 Magnesit
  E 507          Salzsäure                       Wäßrige Lösungen
                                                 von HCl

*) Siehe Fußnote zu Liste C.

     Beschaffenheit                        Verunreinigungen,
                                           Nebenbestandteile

           4                                         5

A: Weißes Kristall-             Flüchtige Anteile        max 1 % (105 °C
   pulver                                                bis zur Gewichts-
G: min 99 % i.T.                                         konstanz)
                                Oxalate                  max 0,05 %
                                                         (als Oxalsäure)
                                Fluoride                 max 30 mg/kg
                                                         (als F)

A: Weißes Kristall-             Fluoride                 max 50 mg/kg
   pulver                                                (als F)
G: min 95 %

A: Glasige Massen               Glühverlust              max 0,5 %
   bis weiße Kristall-                                   (4h, 105 °C, dann
   pulver                                                30 Min, 550 °C)
G: min 95,0 %                   Fluor                    max 50 mg/kg
                                Cyclische Phos-          max 8 %
                                phate

siehe Arzneibuch                                         siehe Arzneibuch

siehe Arzneibuch                                         siehe Arzneibuch

                                in Essigsäure            max 0,2 %
                                unlösliche Anteile

siehe Arzneibuch
BGBl. 1998, Seite 285 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 285
   E-      Verkehrsbezeichnung   Chemische Bezeichnung,           Beschaffenheit
 Nummer                            Synonyme, sonstige
                                     Beschreibung
   1                 2                       3                          4

E 508     Kaliumchlorid          KCl                         siehe Arzneibuch
E 509     Calciumchlorid         CaCl2 · 0–6 H2O             A: weißes, geruch-
                                                                loses, hygrosko-
                                                                pisches Pulver
                                                             G: min 93 % i.T.
E 513     Schwefelsäure          H2SO4                       A: Klare, viskose
                                                                Flüssigkeit
                                                             G: 96–98 %
E 520     Aluminiumsulfat        Al2(SO4)3 · 18 H2O          siehe Arzneibuch
E 523     Aluminium-             AlNH4 (SO4)2
          ammoniumsulfat         · 12 H2O; Alaun

E 551     Siliciumdioxid         SiO2, auch hydrati-         A: feines weißes
                                 siert; Kieselsäure;            Pulver
                                 gefällte Kieselsäure;
                                 Leichtkieselsäure
E 553b    Talkum                 Wasserhaltige               A: Sehr feines,
                                 Magnesiumsilicate              weißes oder
                                 wechselnder Zusam-             gräulich weißes,
                                 mensetzung                     kristallines, fettig
                                                                anzufühlendes
                                                                Pulver

E 558     Bentonit               Al2O3 · 4 SiO4 · n H2O;     Weißgelbliche bis
                                 Aluminiumsilikate der       bräunliche Pulver
                                 Montmorillonitgruppe        oder Granulate
                                                             Wirkungswert:
                                                             min 40 %

E 570     Stearinsäure           Gesättigte, lineare         A:  Weiße bis elfen-
                                 Monocarbonsäuren,               beinfarbene
                                 die in gehärteten               Stücke oder
                                 Speisefetten enthal-            Pulver
                                 ten sind, vorwiegend        FP: 55 bis 69 °C
                                 C18H36O2

E 579     Eisen-II-gluconat      Fe(C6H11O7)2 · 2 H2O        A: Gelbgraues bis
                                                                grüngelbes Pulver
                                                             G: min 95 % i.T.
E 620     Glutaminsäure          C5H9NO4;                    Weißes Kristallpulver
                                 L(+)-Glutaminsäure;         von schwachem
                                 L-2-Aminoglutarsäure        Eigengeruch und
                                                             -geschmack
E 901     Bienenwachs            Wachs, gewaschen,           siehe Arzneibuch
                                 filtriert, auch gebleicht
E 902     Candelillawachs        Pflanzenwachs
                                 aus Wolfsmilch-
                                 gewächsen

          Verunreinigungen,
          Nebenbestandteile

                    5

                        siehe Arzneibuch
Alkali- und             max 5 %
Magnesiumsalze

                        siehe Arzneibuch
Schwermetalle           max 20 mg/kg
Fluor                   max 30 mg/kg
Selen                   max 30 mg/kg
Alkalien und            max 0,5 %
Erdalkalien
Wasserlösliche          max 5 %
Anteile

Wasserlösliche          max 0,2 %
Bestandteile
(30 Min, 100 °C)
Salzsäurelösliche       max 2 %
Bestandteile
Fluorid                 max 20 mg/kg
Asbest                  n.n. (mikrosko-
                        pisch)
pH-Wert                 neutral
Trocknungs-             max 15 %
verlust                 (2h, 105 °C)
gebundene               max 10 g/kg
Kohlensäure
In 1 %iger Wein-
säurelösung lös-
liche Anteile:
– Natrium               max 5 g/kg
– Calcium               max 8 g/kg
– Magnesium             max 5 g/kg
– Eisen                 max 2 g/kg
– Arsen                 max 2 mg/kg
– Blei                  max 20 mg/kg
– Gesamtasche           max 30 g/kg
Sulfatasche             max 0,1 %
Jodzahl                 max 7
Unverseifbares          max 1,5 %
Säurezahl               197–212

Flüchtige Anteile       max 10 %
                        (4h, 105 °C)

Asche                   max 0,1 %

                        siehe Arzneibuch

Wäßriger Auszug:
– pH-Wert            4,0–5,0
– Trockenrück-       max 1,5 g/kg
  stand (1h, 105 °C) Wachs
BGBl. 1998, Seite 286 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 286
    E-      Verkehrsbezeichnung   Chemische Bezeichnung,          Beschaffenheit
  Nummer                            Synonyme, sonstige
                                      Beschreibung
      1                2                    3                           4

 E 903     Carnaubawachs          Schuppen von den
                                  Blättern der brasi-
                                  lianischen Wachs-
                                  palme, vorwiegend
                                  Cerotinsäuremyricyl-
                                  ester, C25H51COO-
                                  C30H61

 E 904     Schellack              Entfärbtes Exsudat         A: Hellgelbe bis
                                  der Schildlaus                gelblichbraune
                                  Coccus lacca                  muschelige
                                                                Stücke oder
                                                                ockerfarbenes
                                                                Pulver

 E 912     Montansäureester       Durch Chromsäure-
                                  oxidation gewonnene
                                  höhermolekulare, ge-
                                  sättigte, geradkettige,
                                  aliphatische Mono-
                                  carbonsäuren mit
                                  einer Kohlenstoffzahl
                                  C20 bis C36 verestert
                                  mit
                                  a) 1,2-Ethandiol
                                  b) 1,2-Ethandiol
                                      und
                                      1,3-Butandiol
                                  c) Mischung der
                                      Ester mit 1,3-Bu-
                                      tandiol mit Cal-
                                      ciumsalzen der
                                      Montansäuren

                                   Tropf-    Erstar-    Säure-     Versei-    Dichte
                                   punkt     rungs-    zahl (mg    fungs-      bei
                                     °C       punkt    KOH/g)     zahl (mg    20 °C
                                               °C                 KOH/g)

                                  a)

                                  78 bis    71 bis     25 bis     135 bis    1,00 bis

                                  83        76         35         155        1,02

                                  b)
                                  77 bis    69 bis     25 bis     135 bis    1,00 bis
                                  82        73         35         150        1,02
                                  c)
                                  100 bis   74 bis     10 bis     100 bis    1,01 bis
                                  105       79         15         115        1,03

 E 914     Polyethylenwachs-      Lineares Polyethylen,      Durchschnittliches
           oxidate                partiell oxidiert          Molekulargewicht
                                                             min 1200 (osmo-
                                                             metrisch)
                                                             Säurezahl: max 70
                                                             [DGF-M-IV-2(57)]
                                                             Tropfpunkt:
                                                             min 95 °C
                                                             [DGF-M-III-3(75)]
                                                             Viskosität bei
                                                             125 °C:
                                                             min 0,2 Pa · s
                                                             Dichte (20 °C):
                                                             0,93–1,05 g/cm3
                                                             [DGF-M-III-2a(57)]

 E 942     Distickstoffoxid       N2O, Lachgas,              A: Farbloses Gas
                                  Stickoxydul                G: min 97 vol. %

          Verunreinigungen,
          Nebenbestandteile

                   5

Asche (außer CaO)      max 0,1 %
Asche, Calcium-        max 5 %
oxidanteil
Freie Glycole          max 0,1 %
Polycyclische          max 0,05 mg/kg
Kohlenwasser-
stoffe
Monocarbon-            max 5 %*)
säuren mit Ketten-
länge unter C20
Aliphatische,          max 20 %*)
geradkettige
Dicarbonsäuren
                       *) jeweils bezo-
                          gen auf den
                          Säureanteil

Blei und Zink          max 30 mg/kg

Antimon und            max 10 mg/kg

Arsen

Kupfer                 max 5 mg/kg
Chrom (3-wertig)       max 20 mg/kg
Chrom (6-wertig)       max 3 mg/kg

Sauerstoffgehalt       max 9,1 %
Extrahierbare
Anteile:
– in Wasser            max 1,5 %
– in 10%igen           max 2,3 %
  Ethanol
– in 3%iger            max 1,8 %
  Essigsäure
– in n-Pentan          max 26,0 %

Andere Oxide           max 0,005 vol. %
des Stickstoffes
BGBl. 1998, Seite 287 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 287
  E-            Verkehrsbezeichnung      Chemische Bezeichnung,         Beschaffenheit
Nummer                                     Synonyme, sonstige
                                             Beschreibung
   1                    2                           3                         4

E 1404         Oxidierte Stärke                                     Pflanzenstärken,
                                                                    behandelt mit
                                                                    max 5,5 % Natrium-
                                                                    hypochlorit, berech-
                                                                    net als Cl
E 1410         Monostärkephosphat                                   Pflanzenstärken, ver-
                                                                    estert mit Alkali-
                                                                    orthophosphat oder
                                                                    linearem Triphosphat
                                                                    G: max 0,5 %
                                                                        Gesamt-Phosphor
E 1412         Distärkephosphat                                     Pflanzenstärken, ver-
                                                                    netzend verestert mit
                                                                    Natriumcyclotri-
                                                                    phosphat (Natrium-
                                                                    trimetaphosphat)
                                                                    oder mit max 0,1 %
                                                                    Phosphoroxidchlorid
                                                                    G: max 0,5 %
                                                                        Gesamt-Phosphor

E 1413         Phosphatiertes                                       Kombination der Ver-
               Distärkephosphat                                     fahren von Mono-
                                                                    stärkephosphat und
                                                                    Distärkephosphat
                                                                    G: max 0,5 %
                                                                        Gesamt-Phosphor
E 1414         Acetyliertes                                         Pflanzenstärken, ver-
               Distärkephosphat                                     netzend verestert mit
                                                                    max 0,1 % Phosphor-
                                                                    oxidchlorid und ver-
                                                                    estert mit max 10 %
                                                                    Essigsäureanhydrid
E 1420         Stärkeacetat                                         Pflanzenstärken, ver-
                                                                    estert mit max 10 %
                                                                    Essigsäureanhydrid

E 1422         Acetyliertes                                         Pflanzenstärken, ver-
               Distärkeadipat                                       estert mit max 0,12 %
                                                                    Adipinsäureanhydrid
                                                                    und max 10 % Essig-
                                                                    säureanhydrid

                                                        Liste C

Verunreinigungen,
Nebenbestandteile

       5

             Schweflige Säure
             max 50 mg/kg,
             berechnet als
             SO2

             Schweflige Säure
             max 50 mg/kg,
             berechnet als
             SO2

             Schweflige Säure
             max 50 mg/kg,
             berechnet als
             SO2

             Schweflige Säure
             max 50 mg/kg,
             berechnet als
             SO2

             Schweflige Säure
             max 50 mg/kg,
             berechnet als
             SO2

             Schweflige Säure
             max 50 mg/kg,
             berechnet als
             SO2

             Schweflige Säure
             max 50 mg/kg,
             berechnet als
             SO2
                         Spezifische Reinheitsanforderungen für Zusatzstoffe ohne E-Nummern*)
        Verkehrs-                         Chemische Bezeichnung,                         Beschaffenheit          Verunreinigungen,
       bezeichnung                    Synonyme, sonstige Beschreibung
           1                                        2

Aluminiumoxid                 Al2O3                                               A: Weißes
                                                                                     Körner
                     Nebenbestandteile
   3                           4

Pulver oder      Liste A
Wachsester                    Ester der Speisefettsäuren mit unverzweig-          Verseifungszahl 100–120    Ungeradzahlige Fett-
                              ten, geradzahligen Fettalkoholen der Kohlen-        Unverseifbare Anteile      säuren und Fettalkohole
                              stoffzahlen C10 bis C22                             45-52 %
max 3 %
                                                                                  A: Hellgelbe, halbfeste    Peroxidzahl max 10
                                                                                     bis feste wachsartige
                                                                                     Masse von fettartig-
Liste A
                                                                                     neutralem nicht ran-
                                                                                     zigem Geruch und
                                                                                     Geschmack
BGBl. 1998, Seite 288 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 288
          Verkehrs-                      Chemische Bezeichnung,
         bezeichnung                 Synonyme, sonstige Beschreibung
              1                                     2

 Paraffinöl                   Paraffin;
                              Gemische gereinigter, überwiegend
 Hartparaffin,
                              geradkettiger, gesättigter Kohlenwas-
 natürlich
                              serstoffe, die aus Erdöl, Braunkohle
                              oder Schieferteeröl gewonnen werden

 Hartparaffin,                Paraffin;
 synthetisch                  Durch Reaktion von Kohlenmonoxid mit
                              Wasserstoff hergestellt
 Mikrokristalline             Paraffin; Mikrowachse;
 Wachse                       Gemisch gereinigter, fester, überwie-
                              gend verzweigter, gesättigter mikrokri-
                              stalliner Kohlenwasserstoffe aus Erdöl
 Polyethylen                  künstliches Polymer

 Wollwachs                    Lanolin;
                              H: Die bei der Aufbereitung von Schafwolle
                                 gewonnene, gereinigte salbenartige
                                 Masse

 Gutta                        Gereinigte Pflanzenexudate (Gummen)
 Kautschuk                    Gereinigte Pflanzenexudate vorwiegend von
                              Hevea brasiliensis
 Kolophonium                  Der bei der Terpentinöldestillation zurück-
                              bleibende, bis zur Klärung geschmolzene
                              Teil des Kiefernharzes

 Mastix                       Harz von Pistatia lentiscus L. (Sapindaceae)
 Polyisobutylen;
 Butadien-Styrol-
 Copolymerisate;
 Isobutylen-Isopren-          künstliche Polymere für Kaumassen
 Copolymerisate               Weichmacherfrei

 Polyvinylester der
 unverzweigten Fett-
 säuren C2 bis C18

 Kolophonester                H: Glycerin-, Methyl- und Pentaerythritester
                                 des Kolophoniums, auch hydriert oder
                                 polymerisiert

 Aktivkohle                   Im wesentlichen aus Kohlenstoff bestehende,
                              großoberflächige Produkte, die aus organi-
                              schem bzw. kohlenstoffhaltigem Material
                              durch Verkohlen und Aktivieren bei hoher
                              Temperatur hergestellt werden

 Wasserstoffperoxid           H2O2, Perhydrol, Wasserstoffsuperoxid

 Monoammoniumortho-           (NH4)H2PO4,
 phosphat                     Monoammoniumdihydrogenorthophosphat
 Diammoniumortho-             (NH4)HPO4,
 phosphat                     Diammoniumhydrogenphosphat

 Calciumphytat                Salze der Inosithexaphosphorsäure,
 Calcium-Magnesium-           Hexa-O-phosphono-Inosit,
 phytat                       C6H18O24P6 bzw. C6H6(H2PO4)6

     Beschaffenheit           Verunreinigungen,
                              Nebenbestandteile
           3                         4

Entsprechend der Emp-
fehlung XXV der Kunst-
stoffkommission des
Bundesgesundheits-
amtes Stand: 1. 2. 1995

siehe Arzneibuch          siehe Arzneibuch

                          Wässriger Auszug
                          (nach L 57.12-1)
                          – farblos, geruchlos,
                            geschmacklos oder
                            leicht essigsauer
                          – pH-Wert 5,5–7,0
                          – Trockenrückstand
                            max 0,2 % der Kau-
                            base
Aluminiumstearat
max 0,75 %
                          Liste A

                          Frei von technisch ver-
                          meidbaren Resten
                          monomerer Ausgangs-
                          stoffe und von zugesetz-
                          ten extrahierbaren Fabri-
                          kationsstoffen sowie von
                          Chinon, Hydrochinon
                          und Formaldehyd

Schwarze, leichte,        In 20 %iger Salpeter-
trockene, geruch- und     säure lösliche Anteile
geschmacklose Pulver      – Blei max 50 mg/kg
und Granulate             – Zink max 1500 mg/kg
                          – Arsen max 5 mg/kg
                          Frei von Cyanverbin-
                          dungen, Teerprodukten
                          und Polycyclischen
                          Aromaten

siehe Arzneibuch          siehe Arzneibuch

A: Weiße hygroskopi-      Fluor max 10 mg/kg
   sche Kristalle
G: min 97 % i.T.          Liste A

                          Liste A
BGBl. 1998, Seite 289 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 289
                       Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 8, ausgegeben zu Bonn

              Verkehrs-                              Chemische Bezeichnung,
             bezeichnung                         Synonyme, sonstige Beschreibung
                  1                                            2

    Benzylalkohol                      C7H8O,
                                       1-Hydroxitoluol, Phenylmethanol

    Ethyllactat                        C5H10O3

    Tannin                             Gemisch von verschiedenen Estern und
                                       Glykosiden der Gallussäure

                                       H: Extrakte aus Teilen und Gallen verschie-

                                          dener Pflanzen

    Propan-1,2-diol                    C3H8O2,
    (Propylenglycol)                   1,2-Propandiol, Methylglykol, 1,2-Dihydroxi-
                                       propan

    Kaliumpermanganat                  KMnO4

    Schwefel                           S

    Natriumhypochlorit                 Natriumsalz der unterchlorigen Säure

    Cystein                            C3H7NO2S,
                                       L-2-Amino-3-mercapto-propionsäure

    Cysteinhydrochlorid                C3H7NO2S · HCl, wfr und · 1 H2O

    Cystin                             C6H12N2O4S2,
                                       Dimeres L-Cystein,
                                       2,2'-Diamino-3,3'-dithio-di-propionsäure
am 5. Februar 1998                                      289

        Beschaffenheit              Verunreinigungen,
                                    Nebenbestandteile
              3                              4

  A: Farblose, fast ge-         Liste A
     ruchlose Flüssigkeit

                                Liste A

  A: Gelbe bis braune           Asche max 1 %
     Pulver von adstrin-
     gierendem Ge-              Liste A

     schmack

  A:   Viskose, klare farb-     Sulfatasche
       und fast geruch-         max 0,07 % (800 ± 25 °C)
       lose, hygroskopi-        Dimere und Polymere
       sche Flüssigkeit         max 0,1 %
       von leicht süßsau-
       rem Geschmack            1,3-Propandiol
                                max 100 mg/kg
  G:   min 98,5 %
                                Organische Chlor-
  SP: 185 bis 189 °C            verbindungen
  Dichte d 204 :                max 1 mg/kg (als Cl)
  1,035 bis 1,037
  Brechungsindex
  n 20
    D :1,431 bis 1,433
                                Liste A

  siehe Arzneibuch              siehe Arzneibuch

                                Liste A

                                Liste A

                                Liste A

                                Liste A

                                Liste A
*) Die Reinheitsanforderungen beziehen sich auf die angegebenen Gehalte. Bei abweichenden Gehalten muß umgerechnet werden.

Die in den Listen B und C verwendeten Abkürzungen bedeuten:
A                     Aussehen, Geruch, Geschmack
FP                    Schmelzpunkt, Schmelzbereich
G                     Gehalt
H                     Herkunft
i.T.                  in der Trockenmasse bzw. bezogen auf Trockenmasse. Sind keine Bedingungen festgelegt, so ist bei 105 °C bis zur Gewichtskonstanz
                      zu trocknen.
max                   nicht mehr als
min                   nicht weniger als
Min                   Minuten
mg/kg                 Milligramm pro Kilogramm
Pa s                  Pascalsekunde (Dynamische Viskosität)
1m                    in wäßriger, 1-molarer Lösung
n.n.                  nicht nachweisbar nach der angegebenen Methode
SP                    Siedepunkt, Siedebereich
wfr                   kristallwasserfrei
· xH2O                mit x Mol Kristallwasser
..%ig                 in wässriger Lösung von ... Gramm pro 100 ml
(2 h, 105 °C)         nach 2stündigem Trocknen bei 105 Grad Celsius
BGBl. 1998, Seite 290 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 290
Anlage 3
(zu § 3 Abs. 2)
                                                       Analysenmethoden
                                für die in der Anlage 2 Liste B festgesetzten Reinheitskriterien
                         Untersuchungsmethode

                                    1

  Durch Ethylether extrahierbare Anteile von organischen Farb-
  stoffen
  Aldehyde in Sorbinsäure (E 200), Sorbaten (E 201–E 203) und
  Propionsäure (E 280)
  Salicylsäure in PHB-Estern (E 214–E 219)

  Nichtflüchtige Bestandteile von Propionsäure (E 280)

  In Toluol unlösliche Stoffe in Lecithin (E 322)

  Peroxidzahl von Lecithin (E 322)

  Ameisensäure und andere oxidierbare Verunreinigungen in
  Essigsäure und Acetaten (E 260–E 263)
  Freie Essigsäure in Natriumdiacetat (E 262)

  Reduzierende Stoffe in Lactaten (E 325–E 327)

  Flüchtige Säuren in Orthophosphorsäure (E 338)

  Nitrate in Orthophosphorsäure (E 338)

  Wasserunlösliche Anteile von Phosphaten (E 339 und E 340)

*) Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln.

Anlage 4
(zu § 4)
                              Trägerstoffe und Trägerlösungsmittel
      E-                         Zusatzstoff
    Nummer
       1                                2

  E 170           Calciumcarbonate
  E 263           Calciumacetat
               Nummer der                Fassung
          Amtlichen Sammlung*)
                      2                        3

     L 57.09-4 (EG)                      Mai 82

     L 57.15-1 (EG)                      Mai 82

     L 57.15.08-1 (EG)                   Mai 82

     L 57.15.09-1 (EG)                   Mai 82

     L 57.06.01-2 (EG)                   Mai 82

     L 57.06.01-1 (EG)                   Mai 82

     L 57.10.10-1 (EG)                  Nov. 86

     L 57.10.10-2 (EG)                   Mai 82

     L 57.10.16-1 (EG)                   Mai 82

     L 57.20.10-1 (EG)                   Mai 82

     L 57.20.10-2 (EG)                   Mai 82

     L 57.20.11-1 (EG)                   Mai 82

für Lebensmittelzusatzstoffe
            Beschränkung                           Höchst-
                                                   menge
                  3                                  4

                                        qs*)
  E 322           Lecithine                                Farbstoffe; fettlösliche Antioxidationsmittel   qs*)

  E 331           Natriumcitrate
  E 332           Kaliumcitrate
  E 341           Calciumphosphate
  E 400           Alginsäure
  E 401           Natriumalginat
  E 402           Kaliumalginat
  E 403           Ammoniumalginat
  E 404           Calciumalginat
  E 405           Propylenglykolalginat
  E 406           Agar-Agar

  E 407           Carrageen
  E 410           Johannisbrotkernmehl
  E 412           Guarkernmehl
  E 413           Traganth
  E 414           Gummi arabicum
  E 415           Xanthan
  E 420           i) Sorbit
                  ii) Sorbitsirup
  E 421           Mannit
  E 422           Glycerin

qs*)
BGBl. 1998, Seite 291 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 291

   E-                     Zusatzstoff                           Beschränkung                        Höchst-
 Nummer                                                                                             menge
    1                          2                                      3                               4

E 432     Polyoxyethylen-sorbitan-
          monolaurat (Polysorbat 20)
E 433     Polyoxyethylen-sorbitan-
          monooleat (Polysorbat 80)
E 434     Polyoxyethylen-sorbitan-          Farbstoffe; fettlösliche Antioxidationsmittel;
                                                                                             qs*)
          monopalmitat (Polysorbat 40)      Schaumverhüter
E 435     Polyoxyethylen-sorbitan-
          monostearat (Polysorbat 60)
E 436     Polyoxyethylen-sorbitan-
          tristearat (Polysorbat 65)

E 440     Pektine                                                                            qs*)

E 442     Ammoniumsalze von                 Antioxidationsmittel                             qs*)
          Phosphatidsäuren

E 460     i) Mikrokristalline Cellulose
          ii) Cellulosepulver
E 461     Methylcellulose
E 463     Hydroxypropylcellulose
                                                                                             qs*)
E 464     Hydroxypropylmethylcellulose
E 465     Ethylmethylcellulose
E 466     Carboxymethylcellulose,
          Natriumcarboxymethylcellulose

E 470b    Magnesiumsalze von Speise-
          fettsäuren
E 471     Mono- und Diglyceride von
          Speisefettsäuren
E 472a    Essigsäureester von Mono- und
          Diglyceriden von Speisefett-
          säuren
E 472c    Citronensäureester von Mono-
          und Diglyceriden von Speise-      Farbstoffe; fettlösliche Antioxidationsmittel    qs*)
          fettsäuren
E 472e    Mono- und Diacetylweinsäure-
          ester von Mono- und Diglyce-
          riden von Speisefettsäuren
E 473     Zuckerester von Speisefett-
          säuren
E 475     Polyglycerinester von Speise-
          fettsäuren

E 491     Sorbitanmonostearat
E 492     Sorbitantristearat
E 493     Sorbitanmonolaurat                Farbstoffe; Schaumverhüter                       qs*)
E 494     Sorbitanmonooleat
E 495     Sorbitanmonopalmitat

E 501     Kaliumcarbonate
E 504     Magnesiumcarbonate
E 508     Kaliumchlorid
E 509     Calciumchlorid
E 511     Magnesiumchlorid                                                                   qs*)
E 514     Natriumsulfate
E 515     Kaliumsulfate
E 516     Calciumsulfat
E 517     Ammoniumsulfate

BGBl. 1998, Seite 292 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 292
      E-                            Zusatzstoff
    Nummer
         1                              2

  E 551           Siliciumdioxid

  E 552           Calciumsilicat

  E 553b          Talkum
  E 558           Bentonit
  E 559           Aluminiumsilicat (Kaolin)

  E 577           Kaliumgluconat
  E 640           Glycin und dessen Natriumsalz

  E 901           Bienenwachs

  E 953           Isomalt
  E 965           i) Maltit
                  ii) Maltitsirup

  E 966           Lactit
  E 967           Xylit
  E 1200          Polydextrose

  E 1201          Polyvinylpyrrolidon

  E 1202          Polyvinylpolypyrrolidon

  E 1404          Oxidierte Stärke
  E 1410          Monostärkephosphat
  E 1412          Distärkephosphat
  E 1413          Phosphatiertes Distärkephosphat
  E 1414          Acetyliertes Distärkephosphat
  E 1420          Acetylierte Stärke

  E 1422          Acetyliertes Distärkeadipat
  E 1440          Hydroxypropylstärke
  E 1442          Hydroxypropyldistärkephosphat
  E 1450          Stärkenatriumoctenylsuccinat
  E 1505          Triethylcitrat
  E 1518          Glycerintriacetat (Triacetin)

  ––              Propan-1,2-diol (Propylenglycol)

  ––              L-Leucin

                      Beschränkung                         Höchst-
                                                           menge
                           3                                 4

Farbstoffe; Emulgatoren                             5%

Farbstoffe                                          5%

                                                    qs*)

Farbstoffe                                          qs*)

                                                    qs*)

Süßungsmittel                                       qs*)

                                                    qs*)

Farbstoffe;                                         0,1 % im Lebens-
Antioxidationsmittel; Emulgatoren; Enzyme           mittel
Süßungsmittel                                       qs*)
*) qs = quantum satis im Sinne des § 7 Abs. 2 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung.

                              Artikel 3

               Änderung der Diätverordnung
  Die Diätverordnung in der Fassung der Bekannt-
machung vom 25. August 1988 (BGBl. I S. 1713), zuletzt
geändert durch die Verordnung vom 21. November 1996
(BGBl. I S. 1812), wird wie folgt geändert:

 1. § 1 Abs. 3 wird wie folgt gefaßt:
        „(3) Diätetisches Lebensmittel ist auch Kochsalz-
       ersatz.“

 2. § 2 wird wie folgt geändert:
       a) In Absatz 2 Satz 2 wird die Angabe „§§ 4, 6 Abs. 3,
          §§ 14, 19 und 22“ durch die Angabe „§§ 4, 14, 19
          und 22“ ersetzt.

    b) In Absatz 4 werden die Worte „Trinkbranntwein im
       Sinne des Gesetzes über das Branntweinmono-
       pol“ durch die Worte „Spirituosen und entspre-
       chend hergestellte Getränke mit einem Alkohol-
       gehalt von weniger als 15 Prozent“ ersetzt.

3. § 5 Abs. 1 wird wie folgt gefaßt:
     „(1) Bei der Gewinnung, Herstellung und Zubereitung
    diätetischer Lebensmittel dürfen Zusatzstoffe nur nach
    Maßgabe dieser Verordnung zugesetzt werden.“

4. § 6 wird wie folgt gefaßt:
                                „§ 6
       Für die Verwendung von Zusatzstoffen in diäteti-
    schen Lebensmitteln zu technologischen Zwecken gilt
    die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung. Zusätzlich zu
BGBl. 1998, Seite 293 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 293
    den dort zugelassenen Zusatzstoffen sind für diäteti-
    sche Lebensmittel, ausgenommen diätetische Lebens-
    mittel für Säuglinge oder Kleinkinder, folgende Stoffe
    als Zusatzstoffe zugelassen, sofern sie dazu bestimmt
    sind, einem technologischen Zweck zu dienen:
    1. die in Anlage 5 Nr. 2 der Aromenverordnung auf-
       geführten Stoffe als geschmacksbeeinflussende
       Stoffe für Aromen,

    2. die in Anlage 5 Nr. 3 der Aromenverordnung auf-

       geführten Stoffe als Lösungsmittel und Träger-

       stoffe für Aromen.

    Der Gehalt an diesen Zusatzstoffen darf die in An-

    lage 5 Nr. 2 und 3 der Aromenverordnung festge-
    setzten Höchstmengen nicht überschreiten.“

 5. Die §§ 8 und 8a werden aufgehoben.

 6. In § 12 Abs. 1 Nr. 2 wird der zweite Halbsatz wie folgt

    gefaßt:

    „anstelle dieser Stoffe dürfen nur Fructose sowie

    Süßungsmittel nach Maßgabe der Anlage 2 der Zu-
    satzstoff-Zulassungsverordnung zugesetzt sein.“

 7. § 15 wird wie folgt geändert:
    a) In Satz 1 wird die Angabe „§§ 16 bis 18“ durch die
       Angabe „§ 17 und 18“ ersetzt.
    b) In Satz 2 werden die Worte „sowie § 8 Abs. 1
       Satz 3 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung“
       gestrichen.

 8. § 16 wird aufgehoben.

 9. § 18 wird wie folgt geändert:
    a) Satz 1 Nr. 1 wird aufgehoben.
    b) Satz 2 wird aufgehoben.

10. § 20 wird wie folgt geändert:

    a) Die Absätze 1 und 4 werden aufgehoben.
    b) In Absatz 2 werden die Worte „Zusätzlich zu den
       Angaben nach Absatz 1“ durch die Worte „Bei diä-
       tetischen Lebensmitteln für Diabetiker“ ersetzt.

11. § 23 Abs. 1 und 2 wird aufgehoben.

12. § 25 wird wie folgt geändert:

    a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
       aa) In Nummer 1 wird die Angabe „§ 20 Abs. 1, 3
           und 4“ durch die Angabe „§ 20 Abs. 3“ ersetzt.
       bb) Nummer 3 wird wie folgt gefaßt:
           „3. die Angaben nach § 18 und § 21 Abs. 2
               Nr. 1 in Verbindung mit der nach § 3
               Abs. 1 Nr. 1 der Lebensmittel-Kennzeich-
               nungsverordnung vorgeschriebenen Ver-
               kehrsbezeichnung angebracht werden;
               die Angabe nach § 22 Abs. 1 Satz 1 darf
               an einer anderen Stelle der Fertigpackung
               erfolgen, wenn hierauf besonders hin-
               gewiesen wird; im übrigen gilt § 3 Abs. 3
               Satz 1 der Lebensmittel-Kennzeichnungs-
               verordnung entsprechend.“

    b) In Absatz 3 werden die Angabe „den §§ 16 und 17
       Abs. 2“ durch die Angabe „§ 17 Abs. 2“ ersetzt
       und die Angabe „ , § 20 Abs. 1 und 4“ gestrichen.
    c) In Absatz 4 wird die Angabe „§ 8 Abs. 2 Nr. 5
       und 6“ durch die Angabe „§ 9“ ersetzt.

13. § 26 wird wie folgt geändert:

    a) Absatz 2 Nr. 4 wird wie folgt geändert:

       aa) In Buchstabe b wird die Angabe „oder 4“

           gestrichen.

       bb) In Buchstabe g wird die Angabe „Abs. 1 Satz 2

           oder“ gestrichen.

    b) In Absatz 3 wird die Angabe „§ 6 Abs. 1 Satz 3 in
       Verbindung mit den in § 6 Abs. 1 genannten Ver-
       ordnungen und Anlagen, § 6 Abs. 3 Satz 3 in Ver-
       bindung mit Anlage 1 Liste B, auch in Verbindung
       mit § 2 Abs. 2 Satz 2“ durch die Angabe „§ 6

       Satz 3“ ersetzt und die Angabe „ , § 8 Abs. 2“

       gestrichen.

    c) In Absatz 4 wird die Angabe „§ 16,“ gestrichen.

    d) In Absatz 5 Nr. 2 Buchstabe a wird die Angabe
       „Trinkbranntweine“ durch die Angabe „dort
       bezeichnete alkoholische Getränke“ ersetzt.
    e) Absatz 7 Nr. 2 wird wie folgt geändert:
       aa) Buchstabe b wird gestrichen.
       bb) In Buchstabe f wird die Angabe „1 Satz 1,
           Abs. 2,“ gestrichen.

14. Die Anlagen 1 und 1a werden aufgehoben.

                          Artikel 4
          Änderung der Fleisch-Verordnung
  Die Fleisch-Verordnung in der Fassung der Bekannt-
machung vom 21. Januar 1982 (BGBl. I S. 89), zuletzt
geändert durch die Verordnung vom 15. Dezember 1995
(BGBl. I S. 1777), wird wie folgt geändert:

1. Die §§ 1, 2 und 11 werden aufgehoben.

2. § 13 wird wie folgt geändert:
   a) Die Absätze 1 und 2 werden aufgehoben.
   b) In Absatz 4 wird die Angabe „den Absätzen 1 bis 3“
      durch die Angabe „Absatz 3“ ersetzt.

3. Die Anlage 1 wird aufgehoben.

                          Artikel 5
       Änderung der Eiprodukte-Verordnung
  Die Eiprodukte-Verordnung vom 17. Dezember 1993
(BGBl. I S. 2288), geändert durch Artikel 3 der Verordnung
vom 6. November 1997 (BGBl. I S. 2665), wird wie folgt
geändert:

1. § 4 wird aufgehoben.

2. § 14 Abs. 3 wird aufgehoben.

3. In § 15 Abs. 1 wird die Angabe „§ 14 Abs. 2 oder 3“
   durch die Angabe „§ 14 Abs. 2“ ersetzt.
BGBl. 1998, Seite 294 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 294
                         Artikel 6
      Änderung der Milcherzeugnisverordnung

   Die Milcherzeugnisverordnung vom 15. Juli 1970
(BGBl. I S. 1150), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Ver-
ordnung vom 3. Februar 1997 (BGBl. I S. 144), wird wie
folgt geändert:

1. Dem § 3 Abs. 1 wird folgender Satz angefügt:
   „§ 9 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung ist anzu-
   wenden.“

2. Dem § 5 wird folgender Absatz 4 angefügt:
    „(4) Die Vorschriften der Zusatzstoff-Zulassungsver-
   ordnung sind anzuwenden.“

3. § 6 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

   a) In Nummer 2 wird am Ende das Wort „und“ durch
      einen Punkt ersetzt.
   b) Nummer 3 wird gestrichen.

4. Anlage 1 wird wie folgt geändert:
   a) In Gruppe IX werden in Spalte 1 Buchstabe b
      die Worte „ , auch unter Verwendung von E 300
      L-Ascorbinsäure unter den in Anlage 2 Nr. 4
      genannten Bedingungen“ gestrichen.
   b) In Gruppe XII wird die Spalte 3 wie folgt geändert:
       aa) Nummer 3 Buchstabe a wird wie folgt gefaßt:
            „a) wie Spalte 1, XII b), jedoch aus entrahmter
                Milch; durch Fällung mit Hilfe von Säuren,
                Molke oder milchsäurebildenden Bakte-
                rienkulturen; gewaschen und getrocknet“.

       bb) Nummer 5 Buchstabe a wird wie folgt gefaßt:

            „a) wie Spalte 1, XII b), jedoch aus entrahmter
                Milch; durch Fällung mit Hilfe von Säuren,
                Molke oder milchsäurebildenden Bakte-

                rienkulturen; behandelt mit neutralisieren-
                den Stoffen und Trocknung; oder aus
                Kasein, das mit neutralisierenden Stoffen
                behandelt wurde“.

5. Die Anlage 2 Nr. 1 bis 12 wird aufgehoben; die verblei-
   benden Nummern werden die Nummern 1 bis 3.

                         Artikel 7

            Änderung der Butterverordung

  Die Butterverordnung vom 3. Februar 1997 (BGBl. I
S. 144) wird wie folgt geändert:

1. § 2 Abs. 4 wird wie folgt gefaßt:

    „(4) Die Vorschriften der Zusatzstoff-Zulassungsver-
   ordnung sind anzuwenden.“

2. § 5 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 2 wird wie folgt gefaßt:

       „(2) Butter der Handelsklassen darf nur unter Ver-
      wendung von Wasser und Speisesalz, auch jodier-
      tem Speisesalz, hergestellt werden.“

   b) Folgender Absatz 5 wird angefügt:
       „(5) Die Vorschriften der Zusatzstoff-Zulassungs-
      verordnung sind anzuwenden.“

                         Artikel 8

            Änderung der Käseverordnung
  Die Käseverordnung in der Fassung der Bekannt-
machung vom 14. April 1986 (BGBl. I S. 412), zuletzt ge-
ändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 3. Februar
1997 (BGBl. I S. 144), wird wie folgt geändert:

1. § 3 Abs.1 wird wie folgt geändert:
   a) In Nummer 1 wird Buchstabe d gestrichen.

   b) Nummer 2 wird wie folgt geändert:

      aa) Buchstabe d wird gestrichen.
      bb) Buchstabe e wird wie folgt gefaßt:
           „e) die zur Lösung oder Emulgierung von
               Beta-Carotin (E 160a) erforderliche Menge
               Speiseöl unter Mitverwendung von Speise-
               gelatine und Stärke;“.
   c) In Nummer 4 werden die Worte „sowie Luft, Stick-
      stoff und Kohlendioxid zum Aufschäumen“ gestri-
      chen und das Semikolon durch einen Punkt ersetzt.
   d) Nummer 5 wird gestrichen.

2. § 4 Abs. 1 Nr. 2 und 3 wird gestrichen.

3. Dem § 14 Abs. 1 wird folgender Satz angefügt:

   „§ 9 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung ist anzu-
   wenden.“

4. Dem § 15 wird folgender Absatz 5 angefügt:

    „(5) Hartkäse, Schnittkäse und halbfester Schnitt-
   käse, der mit Lebensmittelbedarfsgegenständen aus
   Kunststoff beschichtet worden ist, darf nur in den Ver-
   kehr gebracht werden, wenn er durch die Angabe
   „Kunststoffüberzug nicht zum Verzehr geeignet“
   kenntlich gemacht ist.“

5. § 23 wird wie folgt gefaßt:

                             „§ 23

                  Zulassen von Zusatzstoffen

      Als Zusatz beim Herstellen und Behandeln von Käse
   und Erzeugnissen aus Käse werden die in Anlage 3
   aufgeführten Zusatzstoffe für die dort bezeichneten

   Verwendungszwecke und unter den dort bezeichneten
   Verwendungsbedingungen zugelassen. Beim ge-
   werbsmäßigen Herstellen und Behandeln von Käse,
   der dazu bestimmt ist, in den Verkehr gebracht zu wer-
   den, und von Erzeugnissen aus Käse mit dem gleichen
   Bestimmungszweck dürfen Zusatzstoffe nach Satz 1

   über die in der Anlage 3 festgesetzten Höchstmengen
   hinaus nicht verwendet werden. Die Vorschriften der
   Zusatzstoff-Zulassungsverordnung bleiben unbe-
   rührt.“
BGBl. 1998, Seite 295 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 295
6. § 28 wird wie folgt geändert:
   a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
       aa) In Nummer 2 wird am Ende das Wort „ , und“
           durch einen Punkt ersetzt.

       bb) Nummer 3 wird gestrichen.

   b) Absatz 4 wird aufgehoben.

7. § 30 wird wie folgt geändert:
   a) Absatz 2 wird wie folgt gefaßt:

       „(2) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 4 des Lebensmittel- und
      Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft, wer
      entgegen § 23 Satz 2 bei dem gewerbsmäßigen
      Herstellen oder Behandeln von Käse oder Erzeug-

      nissen aus Käse einen Zusatzstoff über die festge-

      setzte Höchstmenge hinaus verwendet.“

   b) Absatz 3 wird aufgehoben.
   c) Absatz 3a wird wie folgt gefaßt:

       „(3a) Nach § 52 Abs. 1 Nr. 11 des Lebensmittel-
      und Bedarfsgegenständegesetzes wird bestraft,
      wer entgegen § 15 Abs. 5 oder § 28 Abs. 3 Satz 1
      dort genannten Käse oder ein Erzeugnis aus Käse in
      den Verkehr bringt.“

8. Anlage 3 wird wie folgt geändert:

   a) Die Angabe „Anlage 3 (zu § 23 Abs. 1)“ wird durch

      die Angabe „Anlage 3 (zu § 23)“ ersetzt.

   b) In der Angabe „1. Käse und Erzeugnisse aus Käse
      zur äußerlichen Anwendung“ werden die Worte
      „1. Käse und Erzeugnisse aus Käse“ gestrichen.
   c) Die Nummern 2 bis 5 werden gestrichen.

                         Artikel 9
     Änderung der Verordnung über Teigwaren

  Die Verordnung über Teigwaren in der im Bundes-
gesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 2125-4-8, ver-
öffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch
§ 16 Abs. 1 der Verordnung vom 17. Dezember 1993
(BGBl. I S. 2288), wird wie folgt geändert:

1. § 4 wird wie folgt geändert:
   a) Im einleitenden Satzteil werden die Worte „ , außer
      im Falle der Nummer 5,“ gestrichen.

   b) In Nummer 4 wird das Semikolon durch einen Punkt
      ersetzt.

   c) Die Nummern 5 bis 7 werden gestrichen.

2. § 5b wird wie folgt geändert:
   a) In Nummer 2 wird die Angabe „§ 4 Nr. 1 bis 4, 6
      oder 7“ durch die Angabe „§ 4 Nr. 1, 2, 3 oder 4“

      und das Komma am Ende durch das Wort „oder“

      ersetzt.

   b) Nummer 3 wird gestrichen.

                        Artikel 10
         Änderung der Konfitürenverordnung
  Die Konfitürenverordnung vom 26. Oktober 1982
(BGBl. I S. 1434), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Ver-
ordnung vom 18. Dezember 1992 (BGBl. I S. 2423), wird

wie folgt geändert:

1. § 2 wird wie folgt geändert:
   a) Absatz 3 wird wie folgt gefaßt:
       „(3) Für die Herstellung von Erzeugnissen nach
      Anlage 1 dürfen ferner

      1. die in Anlage 3 aufgeführten Lebensmittel nach
         Maßgabe dieser Anlage und

      2. Ethylvanillin bei Erzeugnissen nach Anlage 1

         Nr. 1 bis 4, die aus Äpfeln, Quitten oder Hage-

         butten hergestellt sind, und bei dem Erzeugnis
         nach Anlage 1 Nr. 6
      verwendet werden.“

   b) Absatz 4 wird wie folgt gefaßt:
       „(4) Andere als die in den Absätzen 1 bis 3
      bezeichneten Zutaten dürfen beim gewerbsmäßi-
      gen Herstellen von Erzeugnissen nach Anlage 1
      nicht verwendet werden. Die Vorschriften der
      Zusatzstoff-Zulassungsverordnung sind anzuwen-
      den.“

2. § 3 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 2 Nr. 4 wird wie folgt gefaßt:

      „4. die in § 2 Abs. 3 Nr. 2 aufgeführte Zutat,“.
   b) In Absatz 5 werden die Worte „den durch den § 2
      Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Anlage 4 zu-
      gelassenen Zusatzstoffen“ durch die Worte „dem
      durch § 2 Abs. 3 Nr. 2 zugelassenen Zusatzstoff“
      ersetzt.

3. § 5 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 1 wird aufgehoben.
   b) In Absatz 3 wird die Angabe „den Absätzen 1
      oder 2“ durch die Angabe „Absatz 2“ ersetzt.

4. Die §§ 6 bis 8 werden gestrichen.

5. § 10 wird neuer § 6; in ihm werden die Absätze 2 und 3
   gestrichen.

6. Anlage 3 Nr. 11 und 12 wird gestrichen.

7. Anlage 4 wird gestrichen.

                        Artikel 11
        Änderung der Fruchtsaft-Verordnung

  Die Fruchtsaft-Verordnung in der Fassung der Bekannt-

machung vom 17. Februar 1982 (BGBl. I S. 193), zuletzt

geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 11. Juli 1990
(BGBl. I S. 1400), wird wie folgt geändert:
BGBl. 1998, Seite 296 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 296
1. § 2 wird wie folgt geändert:
   a) In Absatz 3 Nr. 3 werden die Worte „L-Ascorbin-
      säure (E 300) in der für die Oxidationshemmung
      erforderlichen Menge sowie mit Kohlendioxid
      (E 290), Stickstoff,“ gestrichen.
   b) In Absatz 4 werden in Nummer 3 am Ende das
      Komma durch einen Punkt ersetzt und Nummer 4
      gestrichen.

   c) Absatz 5 wird wie folgt gefaßt:
       „(5) Zur Herstellung von Fruchtsaft dürfen unbe-
      schadet des Absatzes 8 nur die nachstehenden
      Stoffe einzeln oder in Mischung verwendet werden:
      1. Zusatzstoffe nach Maßgabe der Zusatzstoff-
         Zulassungsverordnung,

      2. Zuckerarten nach Maßgabe der folgenden Ab-
         sätze.“

   d) In Absatz 8 werden die Worte „über den Zusatz von
      Konservierungsstoffen und Schwefeldioxid sowie“
      gestrichen.

2. In § 3 Abs. 1 Nr. 1 wird die Angabe „§ 2 Abs. 3 bis 5
   Nr. 1 und 2 und Abs. 8“ durch die Angabe „§ 2 Abs. 3
   bis 5 Nr. 1 und Abs. 8“ ersetzt.

3. § 4 Abs. 7 wird wie folgt gefaßt:

    „(7) Der Zusatz von L-Ascorbinsäure zur Oxidations-
   hemmung berechtigt nicht zu einem Hinweis auf
   Vitamin C.“

4. Die §§ 7 und 8 werden gestrichen.

5. § 9 wird neuer § 7; in ihm werden die Absätze 2 und 3
   gestrichen.

                         Artikel 12

             Änderung der Verordnung
          über Fruchtnektar und Fruchtsirup
  Die Verordnung über Fruchtnektar und Fruchtsirup in
der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Februar 1982
(BGBl. I S. 198), zuletzt geändert durch die Verordnung
vom 22. Juli 1993 (BGBl. I S. 1341), wird wie folgt ge-
ändert:

1. § 2 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 1 Nr. 7 wird wie folgt gefaßt:

      „7. Zusatzstoffe nach Maßgabe der Zusatzstoff-

          Zulassungsverordnung; Citronensäure kann

          ganz oder teilweise durch eine gleichwertige
          Menge Zitronensaft ersetzt werden.“

   b) In Absatz 2 Nr. 3 werden die Worte „L-Ascorbin-
      säure (E 300) in der für die Oxidationshemmung

      erforderlichen Menge sowie mit Kohlendioxid
      (E 290), Stickstoff,“ gestrichen.

2. § 3 Abs. 1 Nr. 7 wird wie folgt gefaßt:
   „7. Zusatzstoffe nach Maßgabe der Zusatzstoff-Zu-
       lassungsverordnung.“

3. § 4 Abs. 7 wird wie folgt gefaßt:
    „(7) Der Zusatz von L-Ascorbinsäure zur Oxidations-
   hemmung berechtigt nicht zu einem Hinweis auf Vi-
   tamin C.“

4. § 7 und § 8 Abs. 2 werden gestrichen.

                        Artikel 13

           Änderung der Kaffeeverordnung
  Die Kaffeeverordnung vom 12. Februar 1981 (BGBl. I
S. 225), zuletzt geändert durch Artikel 22 des Gesetzes
vom 27. April 1993 (BGBl. I S. 512, 2436), wird wie folgt
geändert:

1. § 2 wird wie folgt gefaßt:

                                „§ 2

                          Zusatzstoffe
     Die Vorschriften der Zusatzstoff-Zulassungsverord-
   nung sind anzuwenden.“

2. § 5 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 1 wird aufgehoben.

   b) In Absatz 4 wird die Angabe „den Absätzen 1 bis 3“
      durch die Angabe „Absatz 3“ ersetzt.

3. Die §§ 6 und 7 werden gestrichen.

4. § 8 wird neuer § 6; in ihm wird Satz 2 gestrichen.

                        Artikel 14

           Änderung der Kakaoverordnung
  Die Kakaoverordnung vom 30. Juni 1975 (BGBl. I
S. 1760), zuletzt geändert durch Artikel 19 des Gesetzes
vom 27. April 1993 (BGBl. I S. 512, 2436), wird wie folgt
geändert:

1. § 3 wird aufgehoben.

2. § 5 Abs. 1 und 2 wird aufgehoben.

3. § 7 wird wie folgt geändert:

   a) Die Angabe „§§ 3 bis 6“ wird durch die Angabe
      „§§ 4 und 6“ ersetzt.

   b) Folgender Satz wird angefügt:

      „Die Vorschriften der Zusatzstoff-Zulassungsver-

      ordnung sind anzuwenden.“

4. § 14 Nr. 5 wird gestrichen.

5. § 16 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 1 wird aufgehoben.
   b) In Absatz 4 wird die Angabe „Absätze 1 bis 3“ durch
      die Angabe „Absatz 2 oder 3“ ersetzt.

6. Die §§ 17 bis 20 werden aufgehoben.
BGBl. 1998, Seite 297 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 297
7. § 21 wird neuer § 17; er wird wie folgt geändert:
   a) In Absatz 1 wird die Angabe „(1)“ gestrichen.

   b) Die Absätze 2 bis 4 werden gestrichen.

8. In Nummer 1.2 der Anlage werden die Worte „– vor-
   behaltlich der Bestimmung des § 3 Abs. 3 der Verord-
   nung –“ gestrichen.

                        Artikel 15

      Änderung der Verordnung über Speiseeis
   Die §§ 2a und 7b der Verordnung über Speiseeis in
der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer
2125-4-7, veröffentlichten bereinigten Fassung, die zu-
letzt durch die Verordnung vom 24. April 1995 (BGBl. I
S. 543) geändert worden ist, werden aufgehoben.

                        Artikel 16

                Änderung der Mineral-
             und Tafelwasser-Verordnung
  Die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. Au-
gust 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Arti-

kel 26 des Gesetzes vom 27. April 1993 (BGBl. I S. 512,

2436), wird wie folgt geändert:

 1. In § 3 Abs. 3 Satz 1 und 2 wird jeweils die Angabe
    „zwei“ durch die Angabe „fünf“ ersetzt.

 2. § 8 Abs. 7 Nr. 2 wird wie folgt gefaßt:

    „2. die Angabe der analytischen Zusammensetzung
        unter Nennung der charakteristischen Bestand-
        teile (Analysenauszug);“.

 3. In § 10 Abs. 2 wird die Angabe „in § 11 Abs. 1 und 2
    genannten“ durch die Angabe „von § 11 Abs. 1 erfaß-
    ten“ ersetzt.

 4. § 11 wird wie folgt geändert:
    a) Absatz 1 wird wie folgt gefaßt:
        „(1) Zur Herstellung von Tafelwasser dürfen außer
       Trinkwasser und natürlichem Mineralwasser nur
       verwendet werden:
       1. Natürliches salzreiches Wasser (Natursole)
           oder durch Wasserentzug im Gehalt an Salzen
           angereichertes natürliches Mineralwasser,
       2. Meerwasser,
       3. Natriumchlorid,
       4. Zusatzstoffe nach Maßgabe der Zusatzstoff-
           Zulassungsverordnung. § 11 Abs. 2 Nr. 2 des
           Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegeset-
           zes bleibt unberührt.“

    b) Die Absätze 2 und 4 werden aufgehoben.

 5. § 12 wird wie folgt gefaßt:

                             „§ 12

                    Gewinnung, Abfüllung

      (1) Quellwasser darf nur aus Quellen gewonnen
    oder abgefüllt werden, die den Anforderungen der
    Anlage 2 entsprechen.

      (2) Erfüllt das aus der Quelle gewonnene Quellwas-
   ser nicht mehr die mikrobiologischen Anforderungen
   des § 13, enthält es chemische Verunreinigungen
   oder geben sonstige Umstände einen Hinweis auf
   eine sonstige Verunreinigung der Quelle, so muß der
   Abfüller unverzüglich jede Gewinnung und Abfüllung
   zum Zweck des Inverkehrbringens solange unterlas-
   sen, bis die Ursache für die Verunreinigung beseitigt
   ist und das Wasser wieder den mikrobiologischen und
   chemischen Anforderungen entspricht.

     (3) Quellwasser darf in die zur Abgabe an den Ver-
   braucher bestimmten Fertigpackungen nur am Quell-
   ort abgefüllt werden.“

6. § 14 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 4 wird aufgehoben.
   b) Absatz 5 wird wie folgt gefaßt:

       „(5) Für Quellwasser gilt § 8 Abs. 7 Nr. 1 und 3, für
      Quellwasser und Tafelwasser § 8 Abs. 9 entspre-
      chend.“

7. § 15 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

   a) In Nummer 1 werden nach dem Wort „Säuerling,“

      die Worte „bei Tafelwasser auch die Bezeichnun-

      gen“ eingefügt.
   b) In Nummer 2 werden die Worte „eines Quellwas-
      sers oder“ gestrichen und das Wort „ihrer“ durch
      das Wort „seiner“ ersetzt.
   c) In Nummer 3 werden vor dem Wort „zusätzlich“
      die Worte „bei Quellwasser“ eingefügt.

8. § 16 wird wie folgt geändert:
   a) In Nummer 6 wird die Angabe „§ 11 Abs. 2“ durch
      die Angabe „§ 11 Abs. 1 Nr. 1 bis 3“ ersetzt.

   b) In Nummer 8 wird am Ende der Punkt durch ein
      Komma ersetzt.
   c) Folgende Nummer 9 wird angefügt:
      „9. Quellwasser, das nach § 12 Abs. 2 nicht ge-
          wonnen oder abgefüllt werden darf.“

9. § 17 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
      aa) In Nummer 1 wird nach der Angabe „§ 5
          Abs. 3“ die Angabe „oder § 12 Abs. 2“ und
          nach den Worten „natürliches Mineralwasser“
          die Worte „oder Quellwasser“ eingefügt.
      bb) Nummer 2 wird wie folgt geändert:

          aaa) In Buchstabe b wird am Ende das Wort
               „oder“ durch ein Komma ersetzt.

          bbb) In Buchstabe c wird nach dem Wort
               „Trinkwasser“ das Wort „oder“ angefügt.

          ccc) Folgender Buchstabe d wird nach Buch-
               stabe c eingefügt:

                „d) entgegen § 16 Nr. 9 Quellwasser“.

   b) In Absatz 5 Nr. 2 wird die Angabe „§ 12“ durch die
      Angabe „§ 12 Abs. 3“ ersetzt.
BGBl. 1998, Seite 298 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 298
10. § 19 und § 20 Abs. 1 und 3 werden gestrichen.

11. § 21 wird gestrichen; der bisherige § 22 wird neuer
    § 21; in ihm wird Satz 2 gestrichen.

12. In Anlage 2 wird die Angabe „(zu § 3 Abs. 3 und § 5
    Abs. 2)“ durch die Angabe „(zu § 3 Abs. 3, § 5 Abs. 2
    und § 12 Abs. 1)“ ersetzt.

                        Artikel 17

        Änderung bierrechtlicher Vorschriften
  (1) § 9 Abs. 11 des Vorläufigen Biergesetzes in der Fas-
sung der Bekanntmachung vom 29. Juli 1993 (BGBl. I
S. 1399) wird aufgehoben.

  (2) Die Verordnung zur Durchführung des Vorläufigen
Biergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom
29. Juli 1993 (BGBl. I S. 1422) wird wie folgt geändert:

1. § 17 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

   a) Die Angabe „§ 9 Abs. 1, 2, 4 und 11 des Gesetzes“

      wird durch die Angabe „§ 9 Abs. 1, 2 und 4 des
      Gesetzes“ ersetzt.
   b) Nach Satz 1 wird folgender Satz 2 eingefügt:

      „Die Vorschriften der Zusatzstoff-Zulassungsver-
      ordnung sind anzuwenden.“

2. In § 22 Abs. 1 Satz 1 werden die Worte „, Süßstoff und
   aus Zucker hergestellte Farbmittel“ durch die Worte
   „und aus Zucker hergestellte Farbmittel (gebräunter
   Zucker)“ ersetzt.

  (3) Die Bierverordnung vom 2. Juli 1990 (BGBl. I
S. 1332), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung
vom 7. Dezember 1994 (BGBl. I S. 3743), wird wie folgt
geändert:

1. § 1 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

   a) Die Angabe „§ 9 Abs. 1, 2, 4 bis 6 und 11 des Vor-
      läufigen Biergesetzes,“ wird durch die Angabe „§ 9
      Abs. 1, 2 und 4 bis 6 des Vorläufigen Biergesetzes
      und“ ersetzt.
   b) Die Angabe „und § 4 Abs. 1 und 2“ wird gestrichen.

2. § 4 wird aufgehoben.

                        Artikel 18

              Änderung der Verordnung
          zur Ausführung des Weingesetzes

  Die Verordnung zur Ausführung des Weingesetzes in
der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnum-
mer 2125-5-1, veröffentlichten bereinigten Fassung,
zuletzt geändert durch Artikel 18 der Verordnung vom
22. November 1981 (BGBl. I S. 1625), wird wie folgt ge-
ändert:

1. Artikel 7 Abs. 2 Nr. 4 bis 6, 12, 18 und 19 wird aufge-
   hoben.

2. Die Artikel 13 und 14 werden aufgehoben.

                        Artikel 19

          Änderung der Aromenverordnung
  Die Aromenverordnung vom 22. Dezember 1981
(BGBl. I S. 1625, 1676), zuletzt geändert durch Artikel 2
der Verordnung vom 20. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2304),
wird wie folgt geändert:

1. In § 2 Abs. 4 wird folgender Satz angefügt:

   „Satz 1 gilt nicht für mit frisch entwickeltem Rauch
   geräucherte Lebensmittel.“

2. § 3 wird wie folgt geändert:
   a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:

      aa) In Nummer 5 wird der Punkt durch ein Komma

          ersetzt.

      bb) Folgende Nummern 6 und 7 werden angefügt:
           „6. die in Anlage 5 Nr. 4 aufgeführten Kon-
               servierungsstoffe für wasserhaltige Aromen
               mit einem Alkoholgehalt unter 12 vom Hun-
               dert,
           „7. die in Anlage 5 Nr. 5 aufgeführten Anti-
               oxidationsmittel für die dort aufgeführten
               Aromen.“

   b) Absatz 2 wird wie folgt gefaßt:
       „(2) Der Gehalt an diesen Zusatzstoffen darf die in
      Anlage 5 jeweils festgesetzten Höchstmengen nicht
      überschreiten.“

   c) Nach Absatz 2 werden folgende Absätze 3 und 4
      eingefügt:
       „(3) Zum Räuchern von Lebensmitteln allgemein,
      ausgenommen das Räuchern von Wasser, wässri-
      gen Lösungen, Speiseölen, anderen Flüssigkeiten
      und Nitritpökelsalz, wird frisch entwickelter Rauch
      aus naturbelassenen Hölzern und Zweigen, Heide-
      kraut und Nadelholzsamenständen, auch unter
      Mitverwendung von Gewürzen, zugelassen. Der
      durchschnittliche Gehalt an 3,4-Benzpyren in ge-
      räuchertem Fleisch, geräucherten Fleischerzeug-
      nissen sowie Fleischerzeugnissen mit Anteilen
      geräucherter Lebensmittel darf 1 Mikrogramm in
      einem Kilogramm nicht überschreiten.
        (4) Zum Räuchern von Malz für die Whisky-
      herstellung wird frisch entwickelter Rauch aus Torf
      zugelassen.“

   d) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 5; in ihm wird in
      Satz 1 die Angabe „Absatz 1“ durch die Angabe
      „die Absätze 1, 3 und 4“ ersetzt.

3. In § 6 Abs. 2 wird die Angabe „§ 3 Abs. 2“ durch die
   Angabe „§ 3 Abs. 2 oder Abs. 3 Satz 2“ ersetzt.
BGBl. 1998, Seite 299 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 299
4. Anlage 5 wird wie folgt gefaßt:
   „Anlage 5
    (zu § 3)

       E-Nummer

             1

                       a) Äthylvanillin
                          Allylphenoxiacetat
                          α-Amylzimtaldehyd
                          Anisylaceton
                          Hydroxicitronellal

           Zusatzstoffe
           1. Aromastoffe

                                      Höchstmenge mg/kg
Aromastoffe
                                   verzehrfertiges Lebensmittel
    2                                           3

                                              250
                                                2
                                                1
                                               25
                          Hydroxicitronellaldiäthylacetal                               insgesamt 25, berechnet als
Hydroxicitronellal
                          Hydroxicitronellaldimethylacetal
                          6-Methylcumarin
                          Methylheptincarbonat
                          β-Naphthylmethylketon
                          2-Phenylpropionaldehyd
                          Piperonylisobutyrat
                          Propenylguaethol
                          Resorcindimethyläther
                          Vanillinacetat
                       b) Ammoniumchlorid
                       c) Chininhydrochlorid

                          Chininsulfat

   *) Die Höchstmengen beziehen sich auf einen Liter.

                                                   2.

       E-Nummer

             1

                       L-Alanin
                       L-Arginin
                       L-Asparaginsäure
                       L-Citrullin
                       L-Cystein
                       L-Cystin

     E 640             Glycin
                       L-Histidin

                       L-Isoleucin
                       L-Leucin
                       L-Lysin
                       L-Methionin
                       L-Phenylalanin
                       L-Serin
                       Taurin
                       L-Threonin
                       L-Valin
                                                 30
                                                  4
                                                  5
                                                  1
                                                  3
                                                 25
                                                  5
                                                 25
                                            20 000

                                  insgesamt 300 bei Spirituosen,
                                  85 bei alkoholfreien Erfrischungs-
                                  getränken, jeweils berechnet
                                  als Chinin (einschließlich
                                  der Zusätze nach Anlage 4)*)

Geschmacksbeeinflussende Stoffe

                                        Höchstmenge mg/kg
    Stoffe
                                     verzehrfertiges Lebensmittel
      2                                           3

                                  insgesamt 500 und nicht mehr
                                  als 300 je Einzelsubstanz,
                                  jeweils berechnet als Amino-
                                  säure
                       sowie die Natrium- und Kaliumverbindungen
                       und die Hydrochloride dieser Aminosäuren
BGBl. 1998, Seite 300 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 300


                                                                                               Höchstmenge mg/kg
       E-Nummer                                       Stoffe
                                                                                            verzehrfertiges Lebensmittel
              1                                         2                                                3


      E 620          Glutaminsäure
      E 621          Mononatriumglutamat                                             insgesamt 10 000, berechnet
                                                                                     als Glutaminsäure
      E 622          Monokaliumglutamat

      E 627          Dinatriumguanylat
      E 628          Dikaliumguanylat
      E 629          Calciumguanylat
                                                                                     insgesamt 500
      E 631          Dinatriuminosinat
      E 632          Dikaliuminosinat
      E 633          Calciuminosinat

                     Maltol                                                                             10
                     Äthylmaltol                                                                        50




                                                 3. Lösungsmittel und Trägerstoffe

                                                                                               Höchstmenge mg/kg
       E-Nummer                             Lösungsmittel/Trägerstoffe
                                                                                            verzehrfertiges Lebensmittel
              1                                         2                                                3


      E 170          Calciumcarbonate
      E 260          Essigsäure
      E 261          Kaliumacetat
      E 262          Natriumacetate
      E 263          Calciumacetat
      E 270          Milchsäure
      E 296          Äpfelsäure
      E 322          Lecithine
      E 325          Natriumlactat
      E 326          Kaliumlactat
      E 327          Calciumlactat
      E 330          Citronensäure
      E 331          Natriumcitrate
      E 332          Kaliumcitrate
      E 333          Calciumcitrate
      E 334          L(+)-Weinsäure
      E 400          Alginsäure
      E 401          Natriumalginat
      E 402          Kaliumalginat
      E 404          Calciumalginat
      E 406          Agar-Agar
      E 407          Carrageen
      E 410          Johannisbrotkernmehl
      E 412          Guarkernmehl
      E 413          Traganth
      E 414          Gummi arabicum
                                                                                     qs*)
      E 415          Xanthan
      E 420          Sorbit
      E 422          Glycerin

BGBl. 1998, Seite 301 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 301

                                                                                            Höchstmenge mg/kg
    E-Nummer                                 Lösungsmittel/Trägerstoffe
                                                                                         verzehrfertiges Lebensmittel
          1                                               2                                           3


  E 440             Pektine
  E 461             Methylcellulose
  E 466             Carboxymethylcellulose, Natriumcarboxymethylcellulose
  E 470a            Natrium-, Kalium- und Calciumsalze von Speisefettsäuren
  E 470b            Magnesiumsalze von Speisefettsäuren
  E 471             Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
  E 472a           Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von
                   Speisefettsäuren
  E 472b           Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von
                   Speisefettsäuren
  E 472c           Citronensäureester von Mono- und Diglyceriden von
                   Speisefettsäuren
  E 472d           Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von
                   Speisefettsäuren
  E 472e           Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono- und
                   Diglyceriden von Speisefettsäuren
  E 500             Natriumcarbonate
  E 501             Kaliumcarbonate
  E 504             Magnesiumcarbonate
  E 1414            Acetyliertes Distärkephosphat
  E 1420            Acetylierte Stärke
  E 1422            Acetyliertes Distärkeadipat
  E 1518            Glycerintriacetat
  E 1505            Triethylcitrat
  ––                Glycerindiacetat
  ––                Propan-1,2-diol (Propylenglycol)
  ––                Ethyllactat
  ––                Benzylalkohol

  E 341             Calciumphosphate
                                                                                      1000 einzeln oder
  E 551            Siliciumdioxid                                                     in Kombination
                   (jeweils nur für pulverförmige Aromen)


*) qs = quantum satis im Sinne des § 7 Abs. 2 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung.




                                                         4. Konservierungsstoffe

                                                                                            Höchstmenge g/kg
    E-Nummer                                    Konservierungstoffe                               Aroma
                                                                                          berechnet als freie Säure
          1                                               2                                           3

  E 200             Sorbinsäure                                                                     1,0
  E 202             Kaliumsorbat                                                                einzeln oder
  E 203             Calciumsorbat                                                             in Kombination

  E 210             Benzoesäure
                                                                                                    1,5
  E 211             Natriumbenzoat                                                              einzeln oder
  E 212             Kaliumbenzoat                                                             in Kombination
  E 213             Calciumbenzoat

  E 214             Ethyl-p-hydroxybenzoat
  E 215             Natriumethyl-p-hydroxybenzoat
                                                                                                    1,5
  E 216             Propyl-p-hydroxybenzoat
                                                                                                einzeln oder
  E 217             Natriumpropyl-p-hydroxybenzoat                                            in Kombination
  E 218             Methyl-p-hydroxybenzoat
  E 219             Natriummethyl-p-hydroxybenzoat

BGBl. 1998, Seite 302 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 302
302                   Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 5. Februar 1998

       E-Nummer                     Antioxidationsmittel

              1                              2

      E 310                Propylgallat
      E 311                Octylgallat
      E 312                Dodecylgallat

      E 320                Butylhydroxyanisol (BHA)

                                Artikel 20
                    Änderung der
         Extraktionslösungsmittelverordnung

  Die Extraktionslösungsmittelverordnung vom 8. No-
vember 1991 (BGBl. I S. 2100), zuletzt geändert durch
Artikel 3 der Verordnung vom 8. März 1996 (BGBl. I
S. 460), wird wie folgt geändert:

1. Die Überschrift wird wie folgt gefaßt:
   „Verordnung über die Verwendung von Extraktions-
   lösungsmitteln und anderen technischen Hilfsstoffen
   bei der Herstellung von Lebensmitteln (Technische
   Hilfsstoff-Verordnung – THV)“.

2. Nach § 2 wird folgender § 2a eingefügt:

                                   „§ 2a
                          Technische Hilfsstoffe
     Die in Anlage 5 aufgeführten Stoffe sind für die dort
   genannten Lebensmittel zu den dort bezeichneten Ver-
   wendungszwecken zugelassen.“

7. Folgende Anlage 5 wird angefügt:

                  Zusatzstoff              Verwendungszweck
                      1                             2

      Kaliumpermanganat                Bleichmittel

      Natriumhypochlorit               Bleichmittel

      Wasserstoffperoxid               Bleichmittel

5. Antioxidationsmittel

                                                 Höchstmenge
                Lebensmittel                        mg/kg
                                                    Aroma
                     3                                   4

   ätherische Öle                                    1000
   andere Aromen                                     1100
                                          einzeln oder in Kombination

   ätherische Öle                                    1000
   andere Aromen                                      200“.

             3. § 3 wird wie folgt geändert:
                 a) Der bisherige Wortlaut wird Absatz 1.

                 b) Folgender Absatz 2 wird angefügt:

                       „(2) Der Gehalt an den in Anlage 5 aufgeführten
                     Stoffen darf die dort festgesetzten Höchstmengen
                     in den genannten Lebensmitteln nicht überschrei-
                     ten.“

             4. In § 5 werden die Worte „als Extraktionslösungsmittel“
                durch die Angabe „nach dieser Verordnung“ ersetzt.

             5. In § 7 Abs. 1 wird die Angabe „§ 3 oder § 4 Satz 1
                Stoffe als Extraktionslösungsmittel“ durch die Angabe

                „§ 3 Abs. 1 oder § 4 Satz 1 Stoffe als Extraktions-
                lösungsmittel oder entgegen § 3 Abs. 2 Stoffe der An-
                lage 5“ ersetzt.

             6. Die §§ 8 und 9 werden aufgehoben; § 10 wird neuer
                § 8.

                                                               „Anlage 5
                                                 (zu § 2a und § 3 Abs. 2)
Technische Hilfsstoffe

                Lebensmittel                   Höchstmenge
                     3                               4

       Stärke                     50 mg in 1 kg, berechnet
                                  als Mangandioxid

       Stärke                     qs*)
       Schale von Walnüssen       500 mg in 1 kg Nüsse, berechnet
                                  als gebundenes Chlor

       Stärke
       Gelatine                   qs*)
       Fischmarinaden
   *) qs = quantum satis im Sinne des § 7 Abs. 2 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung.

                                Artikel 21
              Änderung der Tabakverordnung
  Die Tabakverordnung vom 20. Dezember 1977 (BGBl. I
S. 2831), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung
vom 8. März 1996 (BGBl. I S. 460), wird wie folgt geändert:
1. In § 1 Abs. 3 wird die Angabe „vom 10. Juli 1984
   (BGBl. I S. 897)“ gestrichen.

2. Anlage 1 wird wie folgt geändert:
     a) In Nummer 3 Buchstabe a wird nach dem Wort
        „Äthylcellulose“ die Angabe „(E 462)“ gestrichen.
     b) In Nummer 8 Buchstabe d wird die Angabe „Liste
        13“ gestrichen.
     c) In Nummer 9 wird nach dem Wort „Natriumsorbat“
        die Angabe „(E 201)“ gestrichen.
BGBl. 1998, Seite 303 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 303
   d) In Nummer 10 Buchstabe a werden nach dem Wort
      „Echtrot E“ die Angabe „(E 122)“ sowie nach dem
      Wort „Orange GGN“ die Angabe „(E 111)“ ge-
      strichen.
   e) Nummer 13 wird wie folgt geändert:
      aa) In Buchstabe a wird die Angabe „Anlage 6“
          gestrichen.

      bb) In Buchstabe c werden nach dem Wort
          „Chrysoin S“ die Angabe „(E 103)", nach dem
          Wort „Echtgelb“ die Angabe „(E 105)", nach
          dem Wort „Orseille“ die Angabe „(E 121)", nach
          dem Wort „Scharlach GN“ die Angabe
          „(E 125)", nach dem Wort „Ponceau 6 R“ die
          Angabe „(E 126)", nach dem Wort „Anthrachi-
          nonblau“ die Angabe „(E 130)“ und nach dem
          Wort „Schwarz 7984“ die Angabe „(E 152)“
          gestrichen.

                        Artikel 22
                Änderung der Lebens-
         mittel-Kennzeichnungsverordnung
  Die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung in der
Fassung der Bekanntmachung vom 6. September 1984
(BGBl. I S. 1221), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Ver-
ordnung vom 8. März 1996 (BGBl. I S. 460), wird wie folgt
geändert:

1. In § 1 Abs. 1 wird die Angabe „§ 14 Abs. 1“ durch die
   Angabe „§ 6 Abs. 1“ ersetzt.

2. In § 3 Abs. 3 wird die Angabe „§ 16 Abs. 1“ durch die

   Angabe „§ 7 Abs. 1“ ersetzt.

3. § 6 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 3 Satz 2 wird die Angabe „Spalte 6“ durch
      die Angabe „Spalte 4“ ersetzt.

   b) Absatz 5 Satz 3 wird gestrichen.

                        Artikel 23
              Änderung der Nährwert-
             Kennzeichnungsverordnung
  Die Nährwert-Kennzeichnungsverordnung vom 25. No-
vember 1994 (BGBl. I S. 3526) wird wie folgt geändert:

1. In § 6 Abs. 2 werden die Nummern 2 und 3 wie folgt
   gefaßt:

   „2. auf einen verminderten Brennwert hindeuten,

       wenn der Brennwert den durchschnittlichen

       Brennwert vergleichbarer herkömmlicher Lebens-

       mittel um weniger als 30 vom Hundert unter-
       schreitet;
   „3. auf einen verminderten Nährstoffgehalt hindeuten,
       wenn der Gehalt an Nährstoffen den durchschnitt-
       lichen Nährstoffgehalt vergleichbarer herkömm-
       licher Lebensmittel um weniger als 30 vom Hun-
       dert unterschreitet; abweichend davon darf auf
       eine Kochsalz- oder Natriumverminderung nur bei
       den in Anlage 2 genannten Lebensmitteln hin-
       gewiesen werden; die dort festgesetzten Höchst-

       werte der Natriumgehalte dürfen nicht überschrit-
       ten werden;".

2. Anlage 2 wird gestrichen.

3. Die bisherige Anlage 3 wird Anlage 2, und ihre Bezeich-
   nung wird wie folgt gefaßt:

   „Anlage 2
    (zu § 6 Abs. 2 Nr. 3)“.

                         Artikel 24
            Änderung der Weinverordnung

   Die Weinverordnung vom 9. Mai 1995 (BGBl. I S. 630),
zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom
3. Juni 1997 (BGBl. I S. 1347), wird wie folgt geändert:

 1. § 11 wird wie folgt geändert:
    a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
       aa) In der Überschrift wird die Angabe „§ 13
           Abs. 3 Nr. 1“ durch die Angabe „§ 13 Abs. 3
           Nr. 1 und 3“ ersetzt.
       bb) Im einleitenden Satzteil werden nach dem
           Wort „dürfen“ die Worte „vorbehaltlich des
           Absatzes 3“ eingefügt.

       cc) Folgender Satz wird angefügt:

            „Bei den zur Herstellung von weinhaltigen
            Getränken bestimmten Erzeugnissen dürfen
            vorbehaltlich der Absätze 3 und 5 nur die in
            Artikel 15 der Verordnung (EWG) Nr. 822/87

            genannten Behandlungsverfahren angewen-

            det und die dort aufgeführten Stoffe zugesetzt
            worden sein.“

    b) Absatz 2 wird wie folgt gefaßt:

        „(2) Solange und soweit nicht auf Grund anderer
       Rechtsvorschriften etwas Abweichendes be-
       stimmt ist, dürfen vorbehaltlich der Absätze 3
       und 5 bei der Behandlung eines in einem Drittland
       hergestellten Likörweines im Inland nur die in
       Anhang VI der Verordnung (EWG) Nr. 822/87 auf-
       geführten Stoffe zugesetzt werden.“
    c) Nach Absatz 2 werden folgende neue Absätze ein-
       gefügt:
        „(3) Bei der Herstellung von zur Gewinnung von
       Tafelwein geeignetem Wein, Tafelwein, Schaum-
       wein, Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure,
       Perlwein, Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure,
       Likörwein und Qualitätswein b.A. darf als Konser-

       vierungsstoff im Sinne der Anlage 7 Nr. 1 der Zu-

       satzstoff-Zulassungsverordnung Calciumsorbat

       zugesetzt werden.

         (4) Bei der Herstellung von aromatisiertem Wein,
       aromatisierten weinhaltigen Getränken und aro-
       matisierten weinhaltigen Cocktails dürfen vorbe-
       haltlich des Absatzes 7 Satz 1 und 2 neben den in
       Anlage 4 genannten Stoffen
       1. als Konservierungsstoffe im Sinne der Anlage 7
          Nr. 1 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung
          nur Sorbinsäure, Kaliumsorbat und Calcium-
          sorbat,
BGBl. 1998, Seite 304 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 304
      2. als Trägerstoffe und Trägerlösungsmittel im
         Sinne der Anlage 7 Nr. 3 der Zusatzstoff-Zulas-
         sungsverordnung für Stoffe, die bei ihrer Her-
         stellung zugesetzt werden dürfen, nur die in
         Anlage 4 der Zusatzstoff-Verkehrsverordnung
         zugelassenen Stoffe unter den dort festge-
         legten Bedingungen sowie

      3. nur

         a) die durch § 5 Abs. 1 in Verbindung mit An-
            lage 4 Teil A der Zusatzstoff-Zulassungs-
            verordnung für Lebensmittel allgemein zu-
            gelassenen Stoffe und
         b) die in Anlage 2 genannten Stoffe

         zu den sich aus § 5 Abs. 1 in Verbindung mit

         Anlage 7 Nr. 2 und 4 bis 25 der Zusatzstoff-

         Zulassungsverordnung ergebenden Zwecken

      zugesetzt werden. Bei der Herstellung von wein-
      haltigen Getränken dürfen vorbehaltlich des Ab-
      satzes 7 Satz 1 und 2 neben den in Anlage 4
      genannten Stoffen

      1. nur

         a) die durch § 5 Abs. 1 in Verbindung mit An-
            lage 4 Teil A der Zusatzstoff-Zulassungs-
            verordnung für Lebensmittel allgemein zu-
            gelassenen Stoffe und
         b) die in Anlage 2 genannten Stoffe

         zu den sich aus § 5 Abs. 1 in Verbindung mit
         Anlage 7 Nr. 2 und 4 bis 25 der Zusatzstoff-
         Zulassungsverordnung ergebenden Zwecken,

      2. als Trägerstoffe und Trägerlösungsmittel im
         Sinne der Anlage 7 Nr. 3 der Zusatzstoff-Zulas-

         sungsverordnung für Stoffe, die bei ihrer Her-

         stellung zugesetzt werden dürfen, nur die durch

         § 4 in Verbindung mit Anlage 4 der Zusatzstoff-
         Verkehrsverordnung zugelassenen Stoffe unter
         den dort festgelegten Bedingungen sowie
      3. als Stoffe, die dazu verwendet werden, einem
         Erzeugnis einen süßen Geschmack zu verlei-
         hen (Süßungsmittel), nur die in Anlage 3 ge-

         nannten Stoffe

      zugesetzt werden. Abweichend von Satz 1 Nr. 3

      Buchstabe b und Satz 2 Nr. 1 Buchstabe b darf

      Kohlendioxid den dort genannten Erzeugnissen
      auch zu anderen als den dort aufgeführten
      Zwecken zugesetzt werden.

        (5) Bei der Herstellung von
      1. aromatisierten weinhaltigen Getränken mit
         Ausnahme von Sangria, Clarea und Zurra,
      2. aromatisiertem Wein,
      3. aromatisierten weinhaltigen Cocktails,

      4. weinhaltigen Getränken,
      5. Likörwein und

      6. Qualitätslikörwein b.A.

      dürfen als Stoffe, die einem Erzeugnis Farbe

      geben oder die Farbe in einem Erzeugnis wieder-
      herstellen (Farbstoffe), nur die in Anlage 4 genann-
      ten Stoffe zugesetzt werden.

         (6) Soweit für die bei den in den Absätzen 3 bis 5
      genannten Stoffen durch § 4 in Verbindung mit
      Anlage 4 der Zusatzstoff-Verkehrsverordnung
      oder § 13 Abs. 1 ein Höchstgehalt nicht festgesetzt
      worden ist, dürfen diese Stoffe gemäß der guten
      Herstellungspraxis nur in einer Menge zugesetzt
      werden, die erforderlich ist, um die gewünschte
      Wirkung zu erzielen. Der Verbraucher darf durch

      den Zusatz der in Satz 1 genannten Stoffe nicht
      irregeführt werden. Soweit für Farbstoffe durch
      § 13 Abs. 1 ein Höchstgehalt festgesetzt worden
      ist, bezieht sich dieser auf die Menge des färben-
      den Anteils des Farbstoffs.
         (7) Soweit einem zur Herstellung von weinhalti-
      gen Getränken, aromatisierten weinhaltigen

      Getränken, aromatisierten weinhaltigen Cocktails

      oder aromatisiertem Wein bestimmten Bestandteil

      ein Stoff zugesetzt werden darf, der bei diesen
      Erzeugnissen nicht zugelassen ist, darf dieser
      Bestandteil bei der Herstellung dieser Erzeugnisse
      verwendet werden. Einem für die Herstellung von
      weinhaltigen Getränken, aromatisierten weinhalti-
      gen Getränken, aromatisierten weinhaltigen Cock-

      tails oder aromatisiertem Wein bestimmten
      Erzeugnis oder Lebensmittel, das kein Erzeugnis
      ist, dürfen auch die Stoffe zugesetzt werden, die
      nur bei der Herstellung des jeweiligen Erzeugnis-
      ses zugelassen sind. Einem Erzeugnis, das als
      Zutat für ein anderes Lebensmittel, das kein
      Erzeugnis ist, bestimmt ist, dürfen auch die
      Zusatzstoffe zugesetzt werden, die nur für das
      andere Lebensmittel zugelassen sind.“

   d) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 8; in ihm wird
      Satz 1 wie folgt gefaßt:

      „Soweit in Rechtsakten der Europäischen Ge-

      meinschaft nichts anderes bestimmt ist, dürfen bei

      im Inland hergestellten

      1. weinhaltigen Getränken (inländische weinhal-
         tige Getränke),
      2. aromatisierten weinhaltigen Getränken (inländi-
         sche aromatisierte weinhaltige Getränke),

      3. aromatisierten weinhaltigen Cocktails (inländi-

         sche aromatisierte weinhaltige Cocktails) und

      4. aromatisierten Weinen (inländische aromati-

         sierte Weine) sowie

      5. bei der Behandlung von anderen als inländi-
         schen weinhaltigen Getränken, aromatisierten
         weinhaltigen Getränken, aromatisierten wein-
         haltigen Cocktails und aromatisierten Weinen
         im Inland
      nur Behandlungsverfahren angewendet werden,
      wenn durch sie kein Stoff zugesetzt wird.“

2. In § 12 wird die Angabe „Anlage 2“ durch die Angabe
   „Anlage 5“ ersetzt.

3. § 13 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 1 wird die Angabe „Anlage 3“ durch die

      Angabe „Anlage 6“ ersetzt.

   b) In Absatz 2 wird die Angabe „Anlage 4“ durch die
      Angabe „Anlage 7“ ersetzt.
BGBl. 1998, Seite 305 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 305
 4. § 13a wird wie folgt geändert:
    a) Absatz 1 Satz 1 wird wie folgt gefaßt:

       „Soweit bei der Herstellung von aromatisierten
       weinhaltigen Getränken, aromatisierten weinhalti-
       gen Cocktails und aromatisiertem Wein Aromen
       verwendet werden, gelten § 2 Abs. 1 und § 3
       Abs. 1 Nr. 5 bis 7 der Aromenverordnung ent-
       sprechend.“
    b) Absatz 2 Satz 1 wird wie folgt gefaßt:
       „Für aromatisierte weinhaltige Getränke, aromati-
       sierte weinhaltige Cocktails und aromatisierten
       Wein, die zum offenen Ausschank feilgehalten
       oder abgefüllt in den Verkehr gebracht werden
       sollen, gelten
       1. § 2 Abs. 2 Satz 2, Abs. 3 Satz 3 und 4 und
          Abs. 4 Satz 1,
       2. § 3 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 Nr. 4, soweit
          dort Stoffe zur Geschmacksbeeinflussung von
          Aromen zugelassen werden, sowie

       3. § 3 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 Nr. 5 bis 7
       der Aromenverordnung entsprechend.“

 5. In § 17 Satz 1 wird die Angabe „Anlage 5“ durch die

    Angabe „Anlage 8“ ersetzt.

 6. § 18 wird wie folgt geändert:

    a) In Absatz 3 Satz 1 wird das Wort „nur“ durch die
       Worte „vorbehaltlich des § 11 Abs. 4 Satz 2, Abs. 5
       und 7 Satz 1 und 2 nur“ ersetzt.
    b) Folgender neuer Absatz 14 wird angefügt:
        „(14) Ein Erzeugnis, das als Zutat für ein anderes
       Lebensmittel, das kein Erzeugnis ist, bestimmt ist
       und dem Zusatzstoffe zugesetzt worden sind, die
       nur für das andere Lebensmittel zugelassen sind,
       darf nur mit dieser Zweckbestimmung in den Ver-
       kehr gebracht werden.“

 7. In § 22 Abs. 1 Satz 2 und in § 24 Abs. 1 Satz 4 werden
    jeweils die Angabe „Anlage 6“ durch die Angabe „An-
    lage 9“ ersetzt.

 8. In § 23 Abs. 1 Satz 2 wird die Angabe „Anlage 7“
    durch die Angabe „Anlage 10“ ersetzt.

 9. In § 26 Abs. 2 und in § 45 Abs. 2 Satz 2 werden jeweils
    die Angabe „Anlage 8“ durch die Angabe „Anlage 11“
    ersetzt.

10. Nach § 46 wird folgender neuer § 46a eingefügt:

                            „§ 46a

                     Zusatzstoffangaben
                   (zu § 24 Abs. 2 Nr. 1 und
                Abs. 3 Nr. 4 des Weingesetzes)
      (1) Bei weinhaltigen Getränken ist der Gehalt an
    1. einem in Anlage 6 Nr. 10 genannten Stoff durch die
       Angabe „mit Süßungsmittel“,

    2. mehreren in Anlage 6 Nr. 10 genannten Stoffen
       durch die Angabe „mit Süßungsmitteln"

    in Verbindung mit der Verkehrsbezeichnung auf den
    Behältnissen anzugeben.

       (2) Bei weinhaltigen Getränken, die Zucker und
    einen in Anlage 6 Nr. 10 genannten Stoff enthalten, ist
    dies auf den Behältnissen durch die Angabe „mit einer
    Zuckerart und Süßungsmittel“ in Verbindung mit der
    Verkehrsbezeichnung anzugeben; soweit sie Zucker
    und mehrere in Anlage 6 Nr. 10 genannte Stoffe ent-
    halten, ist dies auf den Behältnissen durch die Angabe
    „mit Zucker und Süßungsmitteln“ in Verbindung mit
    der Verkehrsbezeichnung anzugeben.
      (3) Soweit weinhaltige Getränke Aspartam enthal-
    ten, ist der Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“
    anzubringen.
       (4) Für die Angaben nach den Absätzen 1 bis 3 gilt
    § 9 Abs. 6 Satz 2 Nr. 4 bis 6 und Satz 3 der Zusatz-
    stoff-Zulassungsverordnung entsprechend.“

11. § 52 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
    a) Nach Nummer 1 wird folgende neue Nummer 2
       eingefügt:

       „2. entgegen § 11 Abs. 4 Satz 1 oder 2 oder Abs. 5
           einen anderen Stoff zusetzt,“.
    b) Die bisherigen Nummern 2 bis 14 werden die
       neuen Nummern 3 bis 15.

    c) In der neuen Nummer 3 wird die Angabe „§ 11

       Abs. 3 Satz 1“ durch die Angabe „§ 11 Abs. 8
       Satz 1“ ersetzt.

    d) In der neuen Nummer 4 wird die Angabe „§ 11
       Abs. 3 Satz 2“ durch die Angabe „§ 11 Abs. 8
       Satz 2“ ersetzt.

12. Nach der Anlage 1 werden folgende neue Anlagen
    eingefügt:
    „Anlage 2
     (zu § 11 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 Buchstabe b und Satz 2
     Nr. 1 Buchstabe b)

              Stoffe, die bei der Herstellung
      bestimmter Erzeugnisse zugesetzt werden dürfen
     Bei der Herstellung von weinhaltigen Getränken, aro-
     matisiertem Wein, aromatisierten weinhaltigen Ge-
     tränken und aromatisierten weinhaltigen Cocktails
     dürfen nur
     1. E 290    Kohlendioxid,

     2. E 413    Traganth,
     3. E 414    Gummi arabicum,
     4. E 415    Xanthan,

     5. E 452   Polyphosphate (Natriumpolyphosphat,
                Kaliumpolyphosphat, Natriumcalcium-
                polyphosphat, Calciumpolyphosphat),

     6. E 473    Zuckerester von Speisefettsäuren,

     7. E 474    Zuckerglyceride,
     8. E 626    Guanylsäure,
     9. E 627    Dinatriumguanylat,
    10. E 628    Dikaliumguanylat,

    11. E 629    Calciumguanylat,

    12. E 630    Inosinsäure,

    13. E 631    Dinatriuminosinat,
    14. E 632    Dikaliuminosinat,
BGBl. 1998, Seite 306 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 306
      15. E 633     Calciuminosinat,
      16. E 634     Calcium-5�-ribonukleotid,
      17. E 635     Dinatrium-5�-ribonukleotid,
      18. E 938     Argon,

      19. E 939     Helium,
      20. E 941     Stickstoff,
      21. E 942     Distickstoffmonoxid und
      22. E 948     Sauerstoff
      zugesetzt werden.

      Anlage 3

      (zu § 11 Abs. 4 Satz 2 Nr. 3)

             Süßungsmittel, die bei der Herstellung
         weinhaltiger Getränke zugesetzt werden dürfen
      Bei der Herstellung von weinhaltigen Getränken dür-
      fen als Süßungsmittel nur
      1. E 950    Acesulfam-K,
      2. E 951    Aspartam,
      3. E 952    Cyclohexansulfamidsäure und ihre Na-
                  und Ca-Salze,
      4. E 954    Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze
                  und
      5. E 959    Neohesperidin DC
      zugesetzt werden.

      Anlage 4
      (zu § 11 Abs. 5)

              Farbstoffe, die bei der Herstellung
        bestimmter Erzeugnisse zugesetzt werden dürfen

      A. Bei der Herstellung von aromatisierten weinhalti-

         gen Getränken mit Ausnahme von Sangria, Clareia
         und Zurra sowie aromatisiertem Wein dürfen als
         Farbstoffe nur
         1. E 150a       Einfaches Zuckerkulör,
         2. E 150b       Sulfitlaugen-Zuckerkulör,
         3. E 150c       Ammoniak-Zuckerkulör und
         4. E 150d       Ammonsulfit-Zuckerkulör

         zugesetzt werden.

      B. Bei der Herstellung von Wermut/Wermutwein darf
         neben den in Buchstabe A genannten Farbstoffen
         als Farbstoff nur E 123 Amaranth zugesetzt wer-
         den.
      C. Bei der Herstellung von Americano dürfen neben
         den in Buchstabe A genannten Farbstoffen als
         Farbstoffe nur

         1. E 100     Kurkumin,

         2. E 101     Riboflavin, Riboflavin-5�-Phosphat,

         3. E 102     Tartrazin,

         4. E 104     Chinolingelb,

         5. E 120     Cochenille, Karminsäure, Karmin,
         6. E 122     Azorubin, Carmoisin,
         7. E 123     Amaranth,

   8. E 124     Ponceau 4R und
   9. E 163     Anthocyane
   zugesetzt werden.
D. Bei der Herstellung von Bitter soda und Bitter vino
   dürfen neben den in Buchstabe A genannten Farb-
   stoffen als Farbstoffe nur
    1. E 100    Kurkumin,
    2. E 101    Riboflavin, Riboflavin-5�-Phosphat,
    3. E 102    Tartrazin,
    4. E 104    Chinolingelb,
    5. E 110    Sunsetgelb FCF, Gelborange S,

    6. E 120    Cochenille, Karminsäure, Karmin,

    7. E 122    Azorubin, Carmoisin,

    8. E 123    Amaranth,
    9. E 124    Ponceau 4R, Cochenillerot A und
   10. E 129    Allurarot AC
   zugesetzt werden.
E. Bei der Herstellung von Likörwein und Qualitäts-
   likörwein b.A. dürfen als Farbstoffe nur
   1. E 150a     Einfaches Zuckerkulör,
   2. E 150b     Sulfitlaugen-Zuckerkulör,
   3. E 150c     Ammoniak-Zuckerkulör,
   4. E 150d     Ammonsulfit-Zuckerkulör und
   5. E 123      Amaranth
   zugesetzt werden.

F. Bei der Herstellung von weinhaltigen Getränken
   und aromatisierten weinhaltigen Cocktails dürfen
   als Farbstoffe nur

    1. E 101      Riboflavin, Riboflavin-5�-Phosphat,

    2. E 140      Chlorophylle und Chlorophylline,

    3. E 141      Kupferhaltige Komplexe der Chloro-
                  phylle und Chlorophylline,
    4. E 150a     Einfaches Zuckerkulör,
    5. E 150b     Sulfitlaugen-Zuckerkulör,
    6. E 150c     Ammoniak-Zuckerkulör,
    7. E 150d     Ammonsulfit-Zuckerkulör,

    8. E 153      Pflanzenkohle,

    9. E 160a     Carotine,
   10. E 160c    Paprikaextrakt, Capsanthin, Capso-
                 rubin,
   11. E 162      Beetenrot, Betanin,
   12. E 163      Anthocyane,

   13. E 170      Calciumcarbonat,

   14. E 171      Titandioxid und

   15. E 172      Eisenoxide und -hydroxide
   zugesetzt werden.

G. Bei der Herstellung von aromatisierten weinhalti-

   gen Cocktails dürfen neben den in Buchstabe F
   genannten Farbstoffen als Farbstoffe nur
    1. E 100      Kurkumin,
    2. E 102      Tartrazin,
BGBl. 1998, Seite 307 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 307
        3. E 104     Chinolingelb,
        4. E 110     Sunsetgelb FCF, Gelborange S,

        5. E 120     Cochenille, Karminsäure, Karmin,

        6. E 122     Azorubin, Carmoisin,
        7. E 124     Ponceau 4R, Cochenillerot A,

        8. E 129     Allurarot AC,
        9. E 131     Patentblau V,

       10. E 132     Indigotin I, Indigokarmin,
       11. E 133     Brillantblau FCF,
       12. E 142     Grün S,
       13. E 151     Brillantschwarz BN, Schwarz PN,

       14. E 155     Braun HT,

       15. E 160d    Lycopin,
       16. E 160e    Beta-apo-8�-Carotinal (C30),
       17. E 160f    Beta-apo-8�-Carotinsäure-Ethyl-
                     ester (C30) und

       18. E 161b    Lutein

       zugesetzt werden.“

13. Die bisherigen Anlagen 2 bis 8 werden die neuen
    Anlagen 5 bis 11.

14. Die neue Anlage 6 wird wie folgt geändert:
    a) Die Nummer 1 wird wie folgt geändert:

       aa) Der Buchstabe b wird gestrichen.

       bb) Die bisherigen Buchstaben c und d werden
           die neuen Buchstaben b und c.
       cc) Im neuen Buchstaben c werden im Doppel-
           buchstaben gg am Ende das Komma durch
           einen Punkt ersetzt und die Doppelbuch-
           staben hh bis kk gestrichen.
    b) Die Nummer 2 wird wie folgt geändert:
       aa) Die Buchstaben b und c werden gestrichen.
       bb) Die bisherigen Buchstaben d und e werden

           die neuen Buchstaben b und c.

       cc) Im neuen Buchstaben c werden im Doppel-
           buchstaben dd am Ende das Komma durch
           einen Punkt ersetzt und die Doppelbuch-

           staben ee bis hh gestrichen.

    c) Nach Nummer 3 werden folgende neue Nummern
       4 bis 10 angefügt:
       „4. Zur Gewinnung von Tafelwein geeigneter
           Wein, Tafelwein, Schaumwein, Schaumwein
           mit zugesetzter Kohlensäure, Perlwein, Perl-
           wein mit zugesetzter Kohlensäure, Likörwein,

           Qualitätswein b.A., weinhaltige Getränke, aro-
           matisierte weinhaltige Getränke, aromatisierte
           weinhaltige Cocktails und aromatisierter Wein
           dürfen, wenn sie zum offenen Ausschank feil-

           gehalten oder abgefüllt in den Verkehr ge-
           bracht werden sollen, keinen Gehalt an
           Sorbinsäure aufweisen, der in einem Liter
           200 mg/l übersteigt.

       „5. Weinhaltige Getränke, aromatisierter Wein,
           aromatisierte weinhaltige Getränke und aro-
           matisierte weinhaltige Cocktails dürfen, wenn

    sie zum offenen Ausschank feilgehalten oder
    abgefüllt in den Verkehr gebracht werden
    sollen, keinen Gehalt aufweisen an

    a) E 452 Polyphosphate (Natriumpolyphos-
       phat, Kaliumpolyphosphat, Natriumcalci-
       umpolyphosphat, Calciumpolyphosphat),
       der in einem Liter insgesamt 1 g/l,

    b) E 473 Zuckerester von Speisefettsäuren
       und E 474 Zuckerglyceriden, der in einem
       Liter insgesamt 5 g/l,
    c) folgenden Stoffen, als Guanylsäure be-
       rechnet, der in einem Liter insgesamt
       500 mg/l übersteigt:

       A. E 626   Guanylsäure,

       B. E 627   Dinatriumguanylat,
       C. E 628   Dikaliumguanylat,
       D. E 629   Calciumguanylat,

       E. E 630   Inosinsäure,

       F. E 631   Dinatriuminosinat,

       G. E 632   Dikaliuminosinat,
       H. E 633   Calciuminosinat,

       I. E 634   Calcium-5�-ribonukleotid und

       J. E 635   Dinatrium-5�-ribonukleotid.
„6. Americano darf, wenn er zum offenen Aus-
    schank feilgehalten oder abgefüllt in den Ver-

    kehr gebracht werden soll, keinen Gehalt an
    folgenden Stoffen aufweisen, der in einem
    Liter insgesamt 100 mg/l übersteigt:
    A. E 100   Kurkumin,

    B. E 101   Riboflavin, Riboflavin-5�-Phosphat,
    C. E 102   Tartrazin,
    D. E 104   Chinolingelb,
    E. E 120   Cochenille, Karminsäure, Karmin,

    F. E 122   Azorubin, Carmoisin,

    G. E 123   Amaranth und

    H. E 124   Ponceau 4R.

„7. Bitter soda und Bitter vino dürfen, wenn sie

    zum offenen Ausschank feilgehalten oder
    abgefüllt in den Verkehr gebracht werden sol-
    len, keinen Gehalt an folgenden Stoffen auf-
    weisen, der in einem Liter insgesamt 100 mg/l
    übersteigt:
    A. E 100   Kurkumin,

    B. E 101   Riboflavin, Riboflavin-5�-Phosphat,

    C. E 102   Tartrazin,
    D. E 104   Chinolingelb,

    E. E 110   Sunsetgelb FCF, Gelborange S,

    F. E 120   Cochenille, Karminsäure, Karmin,
    G. E 122   Azorubin, Carmoisin,

    H. E 123   Amaranth,

    I. E 124   Ponceau 4R, Cochenillerot A und
    J. E 129   Allurarot AC.
BGBl. 1998, Seite 308 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 308
         „8. Aromatisierte weinhaltige Cocktails dürfen,
             wenn sie zum offenen Ausschank feilgehalten
             oder abgefüllt in den Verkehr gebracht werden

             sollen, keinen Gehalt an folgenden Stoffen
             aufweisen, der in einem Liter insgesamt
             200 mg/l übersteigt:
             A. E 100       Kurkumin,
             B. E 102       Tartrazin,

             C. E 104       Chinolingelb,

             D. E 110       Sunsetgelb FCF, Gelborange S,

             E. E 120       Cochenille, Karminsäure, Karmin,

             F. E 122       Azorubin, Carmoisin,
             G. E 124       Ponceau 4R, Cochenillerot A,
             H. E 129       Allurarot AC,

             I. E 131       Patentblau V,
             J. E 132       Indigotin I, Indigokarmin,
             K. E 133       Brillantblau FCF,
             L. E 142       Grün S,
             M. E 151       Brillantschwarz BN, Schwarz PN,
             N. E 155       Braun HT,
             O. E 160d      Lycopin,
             P. E 160e      Beta-apo-8�-Carotinal (C30),
             Q. E 160f      Beta-apo-8�-Carotinsäure-Ethyl-
                            ester (C30) und

             R. E 161b      Lutein.
         „9. Likörwein, Qualitätslikörwein b.A. und Wer-
             mut/Wermutwein dürfen, wenn sie zum offe-
             nen Ausschank feilgehalten oder abgefüllt in
             den Verkehr gebracht werden sollen, keinen
             Gehalt an E 123 Amaranth aufweisen, der in
             einem Liter 30 mg/l übersteigt.

         10. Weinhaltige Getränke dürfen, wenn sie zum

             offenen Ausschank feilgehalten oder abgefüllt

             in den Verkehr gebracht werden sollen, keinen
             Gehalt aufweisen an
             a) E 950 Acesulfam-K, der in einem Liter
                350 mg/l,

             b) E 951 Aspartam, der in einem Liter
                600 mg/l,

             c) E 952 Cyclohexansulfamidsäure und ihre

                Na- und Ca-Salze, als freie Säure berech-

                net, der in einem Liter 250 mg/l,
             d) E 954 Saccharin und seine Na-, K- und
                Ca-Salze, als freies Imid berechnet, der in
                einem Liter 80 mg/l,

             e) E 959 Neohesperidin DC, der in einem Liter
                30 mg/l

             übersteigt.“

15. In der neuen Anlage 7 werden die Buchstaben a bis n
    wie folgt gefaßt:
                                           „Milligramm
                                          in einem Liter

      a) Aluminium                                   8,00

      b) Arsen                                       0,10

      c) Blei                                        0,25
      d) Bor, berechnet als Borsäure                35,00

                                             Milligramm
                                            in einem Liter

    e) Brom, gesamtes                            0,50

    f) Fluor                                     0,50
    g) Cadmium                                   0,01
    h) Kupfer                                    2,00

    i) Zink                                      5,00

    j) Zinn                                      1,00

    k) Trichlormethan                            0,10

    l) Trichlorethen                             0,10

    m) Tetrachlorethen                           0,10
    n) Trichlormethan, Trichlorethen
       und Tetrachlorethen zusammen              0,20“.

                         Artikel 25
                       Verordnung
                   über den Übergang
              auf das neue Zusatzstoffrecht
  Bis zum 28. Oktober 1998 dürfen Lebensmittel sowie
Erzeugnisse, die dem Weingesetz vom 8. Juli 1994
(BGBl. I S. 1467) unterliegen, die den durch die Verord-
nung zur Neuordnung lebensmittelrechtlicher Vorschriften
über Zusatzstoffe neu erlassenen oder geänderten Vor-
schriften nicht entsprechen, nach den bis zum 6. Februar
1998 geltenden Vorschriften hergestellt, behandelt oder
gekennzeichnet und bis zum Abbau der Vorräte in den
Verkehr gebracht werden. Satz 1 gilt für die Zusatzstoff-
Verkehrsverordnung vom 10. Juli 1984 (BGBl. I S. 897),
zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom
22. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2092) nur insoweit, als in
der Zusatzstoff-Verkehrsverordnung vom 29. Januar 1998

(BGBl. I S. 230, 269) keine Reinheitsanforderungen für die

Zusatzstoffe geregelt sind.

                         Artikel 26

     Neubekanntmachung der Weinverordnung

  Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten kann den Wortlaut der Weinverordnung in der

vom Inkrafttreten dieser Verordnung an geltenden Fas-

sung im Bundesgesetzblatt bekanntmachen.

                         Artikel 27

              Inkrafttreten, Außerkrafttreten

   (1) Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung
in Kraft.

  (2) Zu dem in Absatz 1 genannten Zeitpunkt treten
außer Kraft:
1. die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung vom 22. De-
   zember 1981 (BGBl. I S. 1633), zuletzt geändert durch
   Artikel 2 der Verordnung vom 26. September 1997
   (BGBl. I S. 2366),

2. die Zusatzstoff-Verkehrsverordnung vom 10. Juli 1984

   (BGBl. I S. 897), zuletzt geändert durch Artikel 2
   der Verordnung vom 22. Dezember 1993 (BGBl. I
   S. 2092).
BGBl. 1998, Seite 309 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 309

                Der Bundesrat hat zugestimmt.


                Bonn, den 29. Januar 1998

                   Der Bundesminister für Gesundheit
                            Horst Seehofer

                         Der Bundesminister
              für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
                          Jochen Borchert

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 1998 I S. 230. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 08baa1c8fd27b3fd….