Gesetze / Gesetzblätter
Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 1996, S. 1712
BGBl. 1996 I S. 1712 · 36.775 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Dreizehntes Gesetz
zur Änderung des Bundeswahlgesetzes
Vom 15. November1996
Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:
Artikel 1
Änderung des Bundeswahlgesetzes
DcIB Bundeswahlgesetz in der Fassung der Bekannt-
machungen vom 23. Juli 1993 (BGBI. 1 S. 1288, 1594)
sowie vom 30. März 1994 (BGBI. 1 S. 680) und 15. Sep-
tember 1994 (BGBI. 1 S. 2417), zuletzt geändert durch
Gesetz vom 10. Mai 1994 (BGBI. 1 S. 993), wird wie folgt
geändert:
1. In § 1 Abs. 1 wird die Zahl „656" durch die Zahl „598"
ersetzt; in § 1 Abs. 2 wird die Zahl „328" durch die Zahl
,,299" ersetzt.
2. § 3 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt gefaßt:
,,(1) Bei der Wahlkreiseinteilung sind folgende
Grundsätze zu beachten:
1. Die Ländergrenzen sind einzuhalten.
2. Die Zahl der Wahlkreise in den einzelnen Län-
dern muß deren Bevölkerungsanteil soweit wie
möglich entsprechen.
3. Die Bevölkerungszahl eines Wahlkreises soll von
der durchschnittlichen Bevölkerungszahl der
Wahlkreise nicht um mehr als 15 vom Hundert
nach oben oder unten abweichen; beträgt die
Abweichung mehr als 25 vom Hundert, ist eine
Neuabgrenzung vorzunehmen.
4. Der Wahlkreis soll ein zusammenhängendes
Gebiet bilden.
5. Die Grenzen der Gemeinden, Kreise und kreis-
freien Städte sollen nach Möglichkeit ein-
gehalten werden.
Bei Ermittlung der Bevölkerungszahlen bleiben
Ausländer (§ 1 Abs. 2 des Ausländergesetzes)
unberücksichtigt."
b) Der bisherige Absatz 1 wird Absatz 2.
c) Absatz 3 wird wie folgt gefaßt:
,,(3) Die Wahlkreiskommission hat die Aufgabe,
über Änderungen der Bevölkerungszahlen im Wahl-
gebiet zu berichten und darzulegen, ob und welche
Änderungen der Wahlkreiseinteilung sie im Hinblick
darauf für erforderlich hält. Sie kann in ihrem Bericht
auch aus anderen Gründen Änderungsvorschläge
machen. Bei ihren Vorschlägen zur Wahlkreisein-
teilung hat sie die in Absatz 1 genannten Grund-
sätze zu beachten."
d) Die bisherigen Absätze 3 und 4 werden die Ab-
sätze 4 und 5.
3. In der Anlage zu § 2 Abs. 2 erhalten die in der Anlage zu
diesem Gesetz aufgeführten Wahlkreise die daraus
ersichtliche Abgrenzung und Beschreibung.
Artikel2
Festlegung der
Wahlkreiseinteilung für 299 Wahlkreise
Die Wahlkreiseinteilung für 299 Wahlkreise wird bis zum
Ablauf der 13. Wahlperiode in einem die Anlage zu § 2
Abs. 2 des Bundeswahlgesetzes ändernden Gesetz fest-
gelegt; dies gilt nicht, wenn die 13. Wahlperiode vorzeitig
endet. Dabei sind die unter Artikel 1 Nr. 2 genannten
Grundsätze zu beachten.
Artikel 3
Bekanntmachung von
Neubeschreibungen von Wahlkreisen
Das Bundesministerium des Innern wird ermäcntigt,
in der Anlage zum Bundeswahlgesetz die Abgrenzung
von Wahlkreisen auf Grund kommunaler Gebiets- oder
Namensänderungen neu zu beschreiben und im Bundes-
gesetzblatt bekannt zu machen.
Artikel4
Inkrafttreten
(1) Artikel 1 Nr. 1 tritt an dem Tage in Kraft, an dem das
in Artikel 2 genannte Gesetz in Kraft tritt. Das Bundes-
ministerium des Innern gibt den Tag des lnkrafttretens im
Bundesgesetzblatt bekannt.
(2) Artikel 1 Nr. 2 tritt am Tage der konstituierenden
Sitzung des 14. Deutschen Bundestages in Kraft. Das
Bundesministerium des Innern gibt den Tag des lnkraft-
tretens im Bundesgesetzblatt bekannt.
(3) Im übrigen tritt dieses Gesetz am Tage nach der
Verkündung in Kraft.
Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.
Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und wird im Bundesgesetzblatt verkündet.
Berlin, den 15. November 1996
Der Bundespräsident
Roman Herzog
Der Bundeskanzler
Dr. Helmut Kohl
Der Bundesminister des Innern
Kanther

Anlage
(zu Artikel 1 Nr. 3)
Wahlkreis
Gebiet des Wahlkreises
Nr. Name
Schleswig-Holstein
8 Segeberg - Stormarn-Nord Kreis Segeberg,
vom Kreis Stormarn
die amtsfreien Gemeinden
Bad Oldesloe, Bargteheide, Tangstedt,
die Ämter
Bad Oldesloe-Land (= Gemeinden Grabau, Lasbek,
Meddewade, Neritz, Pölitz, Rethwisch, Rümpel, Stein-
burg, Travenbrück),
Bargteheide-Land (= Gemeinden Sargfeld-Stegen, De-
lingsdorf, Elmenhorst, Harnmoor, Jersbek, Nienwohld,
Todendorf, Tremsbüttel)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 9, 10).
9 Ostholstein Kreis Ostholstein,
vom Kreis Stormarn
die amtsfreie Gemeinde
Reinfeld (Holstein),
das Amt
Nordstormarn (= Gemeinden Badendorf, Barnitz, Feld-
horst, Harnberge, Heidekamp, Heilshoop, Klein Wesen-
berg, Mönkhagen, Rehhorst, Wesenberg, Westerau,
Zarpen)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 8, 10).
Bremen
50 Bremen-Ost Von der kreisfreien Stadt Bremen
der Stadtbezirk Ost
(Ortsteile 311 bis 385),
vom Stadtbezirk Süd
der Stadtteil Obervieland (Ortsteile 231 bis 234)
(Übrige Stadt- und Ortsteiles. Wkr. 51).
51 Bremen-West Von der kreisfreien Stadt Bremen
·•
der Stadtbezirk West (Ortsteile 411 bis 445),
vom Stadtbezirk Mitte
der Stadtteil Mitte (Ortsteile 111 bis 113),
vom Stadtteil Häfen
die Ortsteile Handelshäfen, Industriehäfen, Neustädter
Hafen, Hohentorshafen (Ortsteile 121,122, 124, 125)
(Übriger Ortsteil s. Wkr. 52),
vom Stadtbezirk Süd
die Stadtteile Neustadt, Huchting, Woltmershausen
(Ortsteile 211 bis 218, 241 bis 252),
die Ortsteile Seehausen, Strom (Ortsteile 261,271)
(Übriger Stadtteil s. Wkr. 50).

Wahlkreis
Gebiet des Wahlkreises
Nr. Name
Nordrhein-Westfalen
92 Recklinghausen II - Borken 1 Vom Kreis Recklinghausen
die Gemeinden Datteln, Dorsten, Haltern, Marl, Oer-
Erkenschwick
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 91, 93, 94, 95),
vom Kreis Borken
die Gemeinden Heiden, Raesfeld, Raken
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 96).
93 Gelsenkirchen 1 Von der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen
die Stadtbezirke Gelsenkirchen 1 (Mitte), Gelsen-
kirchen 3 (West), Gelsenkirchen 5 (Süd)
(Übriger Stadtbezirks. Wkr. 94),
vom Kreis Recklinghausen
von der Gemeinde Gladbeck
der Stadtbezirk 6 Brauck
(Übrige Gemeinden und Stadtbezirke s. Wkr. 91, 92,
94, 95).
95 Bottrop - Recklinghausen IV Kreisfreie Stadt Bottrop,
vom Kreis Recklinghausen
von der Gemeinde Gladbeck
die Stadtbezirke 1 Mitte, 2 Zweckei, 3 Rentfort, 4 Elling-
horst, 5 Butendorf
(Übrige Gemeinden und Stadtbezirke s. Wkr. 91, 92,
93, 94).
96 Borken II Vom Kreis Borken
die Gemeinden Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher,
Gronau (Westf.), Heek, Isselburg, Legden, Rhede,
Schöppingen, Stadtlohn, Südlohn, Velen, Vreden
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 92).
101 Gütersloh Vom Kreis Gütersloh
die Gemeinden Borgholzhausen, Gütersloh, Halle
(Westf.), Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Langen-
berg, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Schloß Holte-
Stukenbrock, Steinhagen, Verl, Versmold
(Übrige Gemeinde s. Wkr. 102).
102 Bielefeld Kreisfreie Stadt Bielefeld,
vom Kreis Gütersloh
die Gemeinde Werther (Westf .)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 101 ).
103 Herford - Minden-Lübbecke 1 Kreis Herford,
vom Kreis Minden-Lübbecke
von der Gemeinde Bad Oeynhausen
die Ortsteile Lohe, Rahme
(Übrige Gemeinden und Ortsteiles. Wkr. 104).

Wahlkreis
Gebiet des Wahlkreises
Nr. Name
104 Minden-Lübbecke II Vom Kreis Minden-Lübbecke
die Gemeinden Espelkamp, Hille, Hüllhorst, Lübbecke,
Minden, Petershagen, Porta Westfalica, Preußisch
Oldendorf, Rahden, Stemwede,
von der Gemeinde Bad Oeynhausen
die Ortsteile Bad Oeynhausen, Dehme, Eidinghausen,
Volmerdingsen, Werste, Wulferdingsen
(Übrige Ortsteiles. Wkr. 103).
111 Bochum II - Ennepe-Ruhr-Kreis II Von der kreisfreien Stadt Bochum
die Stadtbezirke 4 Bochum-Ost, 5 Bochum-Süd,
vom Stadtbezirk 3 Bochum-Nord
die Bezirke 32 Voede-Harpen und 33 Gerthe-Rosenberg
(Übrige Stadtbezirke und Bezirkes. Wkr. 110, 112),
vom Ennepe-Ruhr-Kreis
die Gemeinde Witten
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 109).
112 Herne - Bochum III Kreisfreie Stadt Herne,
von der kreisfreien Stadt Bochum
vom Stadtbezirk 3 Bochum-Nord
der Bezirk 31 Bergen-Hiltrop
(Übrige Stadtbezirke und Bezirkes. Wkr. 110, 111 ).
Rheinland-Pfalz
148 Koblenz Kreisfreie Stadt Koblenz,
vom Landkreis Mayen-Koblenz
die verbandsfreien Gemeinden
Bendorf, Hatzenport,
die Verbandsgemeinden
Rhens(= Gemeinden Brey, Rhens, Spay, Waldesch),
Untermosel (= Gemeinden Alken, Brodenbach, Burgen,
Dieblich, Kobern-Gendorf, Lehmen, Löf, Macken, Nie-
derfell, Nörtershausen, Oberfell, Winningen, Wolken),
Vallendar (= Gemeinden Niederwerth, Urbar, Vallendar,
Weitersburg),
Weißenthurm (= Gemeinden Bassenheim, Kalten-
engers, Kettig, Mülheim-Kärlich, Sankt Sebastian,
Urmitz, Weißenthurm)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 147),
vom Rhein-Hunsrück-Kreis
die verbandsfreie Gemeinde
Boppard,
die Verbandsgemeinden
Emmelshausen (= Gemeinden Badenhard, Beulich,
Bickenbach, Birkheim, Dörth, Emmelshausen, Gon-
dershausen, Halsenbach, Hausbay, Hungenroth, Kar-
bach, Kratzenburg, Leiningen, Lingerhahn, Maisborn,
Mermuth, Morshausen, Mühlpfad, Ney, Niedert,
Norath, Pfalzfeld, Schwall, Thörlingen, Utzenhain),

Wahlkreis
Gebiet des Wahlkreises
Nr. Name
Sankt Goar-Oberwesel (= Gemeinden Damscheid, Lau-
dert, Niederburg, Oberwesel, Perscheid, Sankt Goar,
Wiebelsheim)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 149},
vom Rhein-Lahn-Kreis
die Verbandsgemeinde
Loreley (= Gemeinden Auel, Bornich, Dahlheim, Dör-
scheid, Kaub, Kestert, Lierschied, Lykershausen,
Nochern, Patersberg, Prath, Reichenberg, Reitzenhain,
Loreleystadt Sankt Goarshausen, Sauerthal, Weisel,
Weyer)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 153).
153 Montabaur Westerwaldkreis,
vom Rhein-Lahn-Kreis
die verbandsfreie Gemeinde
Lahnstein,
die Verbandsgemeinden
Bad Ems(= Gemeinden Arzbach, Bad Ems, Becheln,
Dausenau, Fachbach, Frücht, Kemmenau, Miellen,
Nievern),
Braubach (= Gemeinden Braubach, Dachsenhausen,
Filsen, Kamp-Bornhofen, Osterspai),
Diez (= Gemeinden Altendiez, Aufl, Balduinstein, Birlen-
bach, Charlottenberg, Gramberg, Diez, Dörnberg,
Eppenrod, Geilnau, Gückingen, Harnbach, Heisten-
bach, Hirschberg, Holzappet, Holzheim, Horhausen,
lsselbach, Langenscheid, Laurenburg, Scheidt, Steins-
berg, Wasenbach),
Hahnstätten (= Gemeinden Burgschwalbach, Flacht,
Hahnstätten, Kaltenholzhausen, Lohrheim, Muders-
hausen, Netzbach, Niederneisen, Oberneisen, Schies-
heim),
Katzenelnbogen (= Gemeinden Allendorf, Berghausen,
Berndroth, Biebrich, Bramberg, Dörsdorf, Eberts-
hausen, Eisighofen, Ergeshausen, Gutenacker, Herold,
Katzenelnbogen, Klingelbach, Kördorf, Mittelfischbach,
Niedertiefenbach, Oberfischbach, Reckenroth, Rettert,
Roth, Schönborn),
Nassau (= Gemeinden Attenhausen, Dessighofen,
Dienethal, Domholzhausen, Geisig, Hömberg, Loll-
schied, Misselberg, Nassau, Obernhof, Oberwies, Pohl,
Schweighausen, Seelbach, Singhofen, Sulzbach,
Weinähr, Winden, Zir1:1merschied),
Nastätten (= Gemeinden Berg, Bettendorf, Bogel,
Buch, Diethardt, Ehr, Endlichhofen, Eschbach, Gem-
merich, Hainau, Himmighofen, Holzhausen an der
Haide, Hunzel, Kasdorf, Kehlbach, Lautert, Lipporn,
Marienfels, Miehlen, Nastätten, Niederbachheim,
Niederwallmenach, Oberbachheim, Obertiefenbach,
Oberwallmenach, Oelsberg, Rettershain, Rupperts-
hofen, Strüth, Weidenbach, Welterod, Winterwerb)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 148).

Bundesgesetzblatt Jariryang 1996 Teil I Nr. 58, ausgegeben zu Bonn am 18. Novemoer 1996 1717
Wahlkreis
Gebiet des Wahlkreises
Nr. Name
Baden-Württemberg
170 Neckar-Zaber Vom Landkreis Heilbronn
die Gemeinden Abstatt, Beilstein, Brackenheim, Clee-
bronn, Flein, Güglingen, llsfeld, Lauffen am Neckar,
Neckarwestheim, Nordheim, Pfaffenhofen, Talheim,
Untergruppenbach, Zaberfeld
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 171 ),
vom Landkreis Ludwigsburg
die Gemeinden Affalterbach, Benningen am Neckar,
Besigheim, Bietigheim-Bissingen, Bönnigheim, Erd-
mannhausen, Erligheim, Freiberg am Neckar, Freuden-
tal, Gemmrigheim, Großbottwar, Hessigheim, lngers-
heim, Kirchheim am Neckar, Löchgau, Marbach am
Neckar, Mundeisheim, Murr, Oberstenfeld, Pleidels-
heim, Sachsenheim, Steinheim an der Murr, Tamm,
Walheim
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 169).
171 Heilbronn Stadtkreis Heilbronn,
vom Landkreis Heilbronn
die Gemeinden Bad Friedrichshall, Bad Rappenau, Bad
Wimpfen, Eberstadt, Ellhofen, Eppingen, Erlenbach,
Gemmingen, Gundelsheim, Hardthausen am Kocher,
lttlingen, Jagsthausen, Kirchardt, Langenbrettach,
Lehrensteinsfeld, Leingarten, Löwenstein, Massen-
bachhausen, Möckmühl, Neckarsulm, Neudenau,
Neuenstadt am Kocher, Obersulm, Oedheim, Offenau,
Roigheim, Schwaigern, Siegelsbach, Untereisesheim,
Weinsberg, Widdern, Wüstenrot
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 170).
175 Karlsruhe-Stadt Stadtkreis Karlsruhe,
vom Landkreis Karlsruhe
die Gemeinde Rheinstetten
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 176, 177, 183).
176 Karlsruhe-Land Vom Landkreis Karlsruhe
die Gemeinden Bad Schönborn, Bretten, Bruchsal,
Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Forst, Gon-
delsheim, Graben-Neudorf, Harnbrücken, Karlsbad,
Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal, Kronau, Kürnbach,
Linkenheim-Hochstetten, Marxzell, Oberhausen-Rhein-
hausen, Östringen, Pfinztal, Philippsburg, Stutensee,
Sulzfeld, Ubstadt-Weiher, Waghäusel, Waldbronn,
Walzbachtal, Weingarten (Baden), Zaisenhausen
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 175, 177, 183).
177 Rastatt Stadtkreis Baden-Baden,
Landkreis Rastatt,
vom Landkreis Karlsruhe
die Gemeinden Ettlingen, Malsch
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 175, 176, 183).

Wahlkreis
Gebiet des Wahlkreises
Nr. Name
183 Pforzheim Stadtkreis Pforzheim,
Enzkreis,
vom Landkreis Karlsruhe
die Gemeinde Oberderdingen
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 175, 176, 177).
Bayern
199 Altötting Landkreise Ebersberg, Mühldorf a. Inn,
vom Landkreis Altötting
die Gemeinden Altötting, Burghausen, Burgkirchen
a. d. Alz, Garching a. d. Alz, Haiming, Neuötting, Pleis-
kirchen, Töging a. Inn, Winhöring,
die Verwaltungsgemeinschaften
Emmerting (= Gemeinden Emmerting, Mehring),
Marktl(= Gemeinden Marktl, Stammharn),
Reischach (= Gemeinden Erlbach, Perach, Reischach),
Tüßling (= Gemeinden Teising, Tüßling),
Unterneukirchen(= Gemeinden Kastl, Unterneukirchen)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 211 ).
200 Freising Landkreise Freising, Pfaffenhofen a.d. Ilm,
vom Landkreis Erding
die Gemeinden Bockhorn, Dorfen, Erding, Fraunberg,
lsen, Lengdorf, Sankt Wolfgang, Taufkirchen (Vils),
die Verwaltungsgemeinschaften
Steinkirchen (= Gemeinden Hohenpolding, Inning
a. Holz, Kirchberg, Steinkirchen),
Wartenberg (= Gemeinden Berglern, Langenpreising,
Wartenberg)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 208).
208 München-Land Landkreis München,
vom Landkreis Erding
die Gemeinden Finsing, Forstern, Moosinning,
die Verwaltungsgemeinschaften
Hörlkofen (= Gemeinden Walpertskirchen, Wörth),
Oberding (= Gemeinden Eitting, Oberding),
Oberneuching (= Gemeinden Neuching, Ottenhofen),
Pastetten (= Gemeinden Buch a. Buchrain, Pastetten)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 200).
211 Traunstein Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein,
vom Landkreis Altötting
die Verwaltungsgemeinschaft
Kirchweidach (= Gemeinden Feichten a.d. Alz, Hals-
bach, Kirchweidach, Tyrlaching)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 199).

Wahlkreis
Gebiet des Wahlkreises
Nr. Name
238 Augsburg-Stadt Kreisfreie Stadt Augsburg,
vom Landkreis Augsburg
die Gemeinde Königsbrunn
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 239).
239 Augsburg-Land Vom Landkreis Augsburg
die Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Aystetten,
Biberbach, Bobingen, Diedorf, Dinkelscherben,
Fischach, Gablingen, Gersthofen, Graben, Horgau,
Kutzenhausen, Langweid a. Lech, Meitingen, Neusäß,
Schwabmünchen, Stadtbergen, Thierhaupten, Wehrin-
gen, Zusmarshausen,
die Verwaltungsgemeinschaften
Gessertshausen (= Gemeinden Gessertshausen,
Ustersbach),
Großaitingen (= Gemeinden Großaitingen, Kleinaitin-
gen, Oberottmarshausen),
Langenneufnach (= Gemeinden Langenneufnach,
Mickhausen, Mittelneufnach, Scherstetten, Walkerts-
hofen),
Langerringen(= Gemeinden Hiltenfingen, Langerringen),
Lechfeld (= Gemeinden Klosterlechfeld, Untermeitingen),
Nordendort (= Gemeinden Allmannshofen, Ehingen,
EIigau, Kühlenthal, Nordendort, Westendorf),
Weiden (= Gemeinden Bonstetten, Emersacker,
Heretsried, Weiden)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 238),
vom Landkreis Aichach-Friedberg
die Gemeinden Affing, Aichach, Friedberg, Hollenbach,
Kissing, Merching, Rehling, Ried,
die Verwaltungsgemeinschaften
Aindling (= Gemeinden Aindling, Petersdorf, Todten-
weis),
Dasing (= Gemeinden Adelzhausen, Dasing, Eurasburg,
Obergriesbach, Sielenbach),
Mering (= Gemeinden Mering, Schmiechen, Steindorf)
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 240).
240 Donau-Ries Landkreise Dillingen a.d. Donau, Donau-Ries,
vom Landkreis Aichach-Friedberg
die Gemeinde lnchenhofen,
die Verwaltungsgemeinschaften
Kühbach (= Gemeinden Kühbach, Schiltberg),
Pöttmes (= Gemeinden Pöttmes, Saar (Schwaben))
(Übrige Gemeinden s. Wkr. 239).

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beträgt 7%.
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
Aus dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 23. August 1996
- 1 BvR 1651 /94 - wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:
Die einstweilige Anordnung vom 15. September 1994, bestätigt durch
Beschluß vom 11 . Oktober 1994, wird erneut wiederholt mit der Maßgabe,
daß die einstweilige Aussetzung der Anwendung des § 4 7 Absatz 1 Num-
mer 2 Buchstabe f des Arzneimittelgesetzes in der Fassung des Fünften
Gesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes vom 9. August 1994
(Bundesgesetzblatt I Seite 2071) bis zur Entscheidung über die Verfassungs-
beschwerde, längstens bis zum 15. März 1997, gilt.
Die vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß§ 31 Abs. 2 des Gesetzes
über das Bundesverfassungsgericht Gesetzeskraft.
Bonn, den 28. Oktober 1996
Der Bundesminister der Justiz
Schmidt-Jortzig
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 1996 I S. 1712. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
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