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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 1992, S. 297

BGBl. 1992 I S. 297 · 326.091 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 1992, Seite 297 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 297
1992                                       Ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1992

        Tag
                                                                                              297

Teil 1                                                                  Z 5702 A

                                                                                       Nr. 9

    Inhalt                                                                            Seite
    25. 2. 92           Gesetz zur Entlastung der Familien und zur Verbesserung d_~r Rahmenbedingungen für lnvesti•
                        tionen und Arbeitsplätze (Steueränderungsgesetz 1992 - StAndG 1992) ................... .                                                                   297
                             neu: 611-1-22; 611-1, 611-2, 610-6-5, 611-1-1, 4120-4, 7612-1, 611-9-4-8, 611-4-4, 707-6-1-5, 611-5, 611-5-1, 611-10-14, 610-7,
                             610-7-1, 611-6-3-2, 611-8-2-2, 610-6-8, 611-4-5, 610-6-11, 600-1, 611-17, 611-18, 610-10, 610-1-3, 85-1, 2330-9, 610-6-10, 605-1,
                             910-6, 215-7, 610-7-14, 612-14, 610-6-11, 612-1-6, 800-22, 2330-2, 402-27, 610-1-4
    26. 2. 92           Zweite Verordnung zur Änderung von Verordnungen zur Durchführung des Mineralölsteuergesetzes ..                                                             359
                             612-14-1, 612-14-16, 612-16
                                                                   Hinweis auf andere Verkündungsblätter

                        Bundesgesetzblatt Teil II Nr. 7 . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .           365
                        Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaften......................................                                                                    366

                                         Gesetz
      zur Entlastung der Familien und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen
                          für Investitionen und Arbeitsplätze
                     {Steueränderungsgesetz 1992 - StÄndG 1992)
                                                                                Vom 25. Februar 1992

  Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates
das folgende Gesetz beschlossen:

                                 Inhaltsübersicht

Änderung des Einkommensteuergesetzes ............ .

Änderung der Lohnsteuer-Durchführungsverordnung . . . .

Änderung des Berlinförderungsgesetzes . . . . . . . . . . . . . .

Änderung der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung
Änderung des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften
Änderung des Auslandinvestment-Gesetzes . . . . . . . . . . .
Änderung des Ausführungsgesetzes Grenzgänger Nieder-
lande . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Änderung des Körperschaftsteuergesetzes . . . . . . . . . . . .
Änderung des lnvestitionszulagengesetzes 1991 . . . . . . .
Änderung des Gewerbesteuergesetzes . . . . . . . . . . . . . . . 10
Änderung der Gewerbesteuer-Durchführungsverordnung 11
Änderung des Umsatzsteuergesetzes . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Änderung des Bewertungsgesetzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

                                                                                              Artikel
          Änderung der Durchführungsverordnung zum Bewer-
          tungsgesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

          Änderung des Vermögensteuergesetzes . . . . . . . . . . . . . . 15
          Änderung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuer-
Artikel   gesetzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

          Änderung des Außensteuergesetzes ...·. . . . . . . . . . . . . . 17
          Änderung des Gesetzes über steuerliche Maßnahmen bei
  2
          Änderung der Unternehmensform . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
  3
          Änderung des Solidaritätszuschlaggesetzes . . . . . . . . . . . 19
  4       Änderung des Finanzverwaltungsgesetzes . . . . . . . . . . . . 20
  5       Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes . . . . . . . . . . . 21
  6       Änderung des Feuerschutzsteuergesetzes . . . . . . . . . . . . 22
          Änderung des Steuerberatungsgesetzes ....... ·. . . . . . . 23
  7       Änderung der Abgabenordnung . . . . . . • . . . . . . . . . . . . . . 24
  8       Änderung des Bundeskindergeldgesetzes . . . . . . . . . . . . . 25
  9       Änderung des Wohnungsbau-Prämiengesetzes . . . . . . . . 26
          Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes . . . . . . . . . . . . 27
          Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes . . . . . . . . . 28
          Änderung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes . 29
          Änderung des Schutzbaugesetzes . . • . . . . . . . . . . . . . . . . 30
BGBl. 1992, Seite 298 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 298
298                                                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

Änderung des Gesetzes zur Änderung des Hauptfest-
stellungszeitraums für die wirtschaftlichen Einheiten des
Betriebsvermögens und der Mineralgewinnungsrechte
sowie des Hauptveranlagungszeitraums für die Ver-
mögensteuer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Änderung des Mineralölsteuergesetzes . . . . . . . . . . . . . . .
Änderung des Tabaksteuergesetzes . . . . . . . . . . . . . . . . .
Änderung des Gesetzes zur Verbesserung der betrieb-
lichen Altersversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Änderung des Zweiten Wohnungsbaugesetzes . . . . . . . . .
Änderung des Wohnungsbaugesetzes für das Saarland . .
Änderung des Wohngeldgesetzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Änderung des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung
Neufassung der betroffenen Gesetze und Rechtsverord-
nungen, Rückkehr zum einheitlichen Verordnungsrang . . .
Inkrafttreten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

                                        Artikel 1
          Änderung des Einkommensteuergesetzes

  Das Einkommensteuergesetz in der Fassung der Be-
kanntmachung vom 7. September 1990 (BGBI. 1 S. 1898,
1991 1S. 808), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Geset-

zes vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1322), wird wie folgt

geändert:

  1. In § 2 Abs. 3 werden die Worte ,, , den Ausbildungs-

     platz-Abzugsbetrag und die nach § 34 c Abs. 2 und 3

     abgezogene Steuer" durch die Worte „und den Abzug
     nach § 13 Abs. 3" ersetzt.

 2. § 2 a Abs. 1 und 2 wird wie folgt gefaßt:

         ,,(1) Negative Einkünfte
       1. aus einer in einem ausländischen Staat belegenen
          land- und forstwirtschaftlichen Betriebsstätte,
      2. aus einer in einem ausländischen Staat belegenen
         gewerblichen Betriebsstätte,
      3. a) aus dem Ansatz des niedrigeren Teilwerts
            eines zu einem Betriebsvermögen gehörenden
            Anteils an einer Körperschaft, die weder ihre
            Geschäftsleitung noch ihren Sitz im Inland hat
            (ausländische Körperschaft), oder

            b) aus der Veräußerung oder Entnahme eines zu
               einem Betriebsvermögen gehörenden Anteils
               an einer ausländischen Körperschaft oder aus
               der Auflösung oder Herabsetzung des Kapitals
               einer ausländischen Körperschaft,

      4. in den Fällen des § 17 bei einem Anteil an einer

         Kapitalgesellschaft, die weder ihre Geschäfts-

         leitung noch ihren Sitz im Inland hat,

      5. aus der Beteiligung an einem Handelsgewerbe als
         stiller Gesellschafter und aus partiarischen Dar-
         lehen, wenn der Schuldner Wohnsitz, Sitz oder
         Geschäftsleitung in einem ausländischen Staat
         hat,
      6. a) aus der Vermietung oder der Verpachtung von
            unbeweglichem Vermögen oder von Sachinbe-
            griffen, wenn diese in einem ausländischen
            Staat belegen sind, oder
            b) aus der Vermietung oder der Verpachtung von
               Schiffen, wenn diese Einkünfte nicht tatsächlich
               der inländischen Besteuerung unterliegen, oder

    Artikel      c) aus dem Ansatz des niedrigeren Teilwerts oder
                    der Übertragung eines zu einem Betriebsver-
                    mögen gehörenden Wirtschaftsguts im Sinne
                    der Buchstaben a und b,

    31        7. a) aus dem Ansatz des niedrigeren Teilwerts, der
    32              Veräußerung oder Entnahme eines zu einem
    33              Betriebsvermögen gehörenden Anteils an
                 b) aus der Auflösung oder Herabsetzung des
    34
                    Kapitals,
    35
    36           c) in den Fällen des § 17 bei einem Anteil an
    37           einer Körperschaft mit Sitz oder Geschäftsleitung
    38           im Inland, soweit die negativen Einkünfte auf einen
                 der in den Nummern 1 bis 6 genannten Tat-
    39           bestände zurückzuführen sind,
.   40
              dürfen nur mit positiven Einkünften der jeweils selben
              Art aus demselben Staat, in den Fällen der Nummer 7
              auf Grund von Tatbeständen der jeweils selben Art
              aus demselben Staat, ausgeglichen werden; sie dür-
              fen auch nicht nach § 1O d abgezogen werden. Den
              negativen Einkünften sind Gewinnminderungen
              gleichgestellt. Soweit die negativen Einkünfte nicht

              nach Satz 1 ausgeglichen werden können, mindern

              sie die positiven Einkünfte der jeweils selben Art, die

              der Steuerpflichtige in den folgenden Veranlagungs-
              zeiträumen aus demselben Staat, in den Fällen der

              Nummer 7 auf Grund von Tatbeständen der jeweils

              selben Art aus demselben Staat, erzielt. Die Minde-

              rung ist nur insoweit zulässig, als die negativen Ein-
              künfte in den vorangegangenen Veranlagungszeiträu-
              men nicht berücksichtigt werden konnten (verblei-

              bende negative Einkünfte}. Die am Schluß eines Ver-
              anlagungszeitraums verbleibenden negativen Ein-
              künfte sind gesondert festzustellen; § 1O d Abs. 3 gilt
              sinngemäß.
                 (2) Absatz 1 Nr. 2 ist nicht anzuwenden, wenn der
              Steuerpflichtige nachweist, daß die negativen Ein-
              künfte aus einer gewerblichen Betriebsstätte im Aus-
              land stammen, die ausschließlich oder fast aus-
              schließlich die Herstellung oder Lieferung von Waren,
              außer Waffen, die Gewinnung von Bodenschätzen
              sowie die Bewirkung gewerblicher Leistungen zum
              Gegenstand hat, soweit diese nicht in der Errichtung

              oder dem Betrieb von Anlagen, die dem Fremdenver-
              kehr dienen, oder in der Vermietung oder der Ver-
              pachtung von Wirtschaftsgütern einschließlich der
              Überlassung von Rechten, Plänen, Mustern, Verfah-
              ren, Erfahrungen und Kenntnissen bestehen; das

              unmittelbare Halten einer Beteiligung von mindestens

              einem Viertel am Nennkapital einer Kapitalgesell-

              schaft, die ausschließlich oder fast ausschließlich die
              vorgenannten Tätigkeiten zum Gegenstand hat, sowie
              die mit dem Halten der Beteiligung in Zusammenhang
              stehende Finanzierung gilt als Bewirkung gewerb-
              licher Leistungen, wenn die Kapitalgesellschaft weder
              ihre Geschäftsleitung noch ihren Sitz im Inland hat.
              Absatz 1 Nr. 3 und 4 ist nicht anzuwenden, wenn der
              Steuerpflichtige nachweist, daß die in Satz 1 genann-
              ten Voraussetzungen bei der Körperschaft entweder
              seit ihrer Gründung oder während der letzten fünf
              Jahre vor und in dem Veranlagungszeitraum vorge-
              legen haben, in dem die negativen Einkünfte bezogen
              werden."
BGBl. 1992, Seite 299 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 299
3. § 3 wird wie folgt geändert:
   a) In Nummer 1 Buchstabe d werden das Wort
      „sowie" durch einen Beistrich ersetzt und vor dem
      Strichpunkt folgende Worte eingefügt:
      ,,sowie der Zuschuß nach § 4 a Mutterschutz-

      verordnung oder einer entsprechenden Landes-
      regelung".

  b) In Nummer 2 werden nach dem Wort „Arbeitsför-
     derungsgesetz" die Worte „und den entsprechen-
     den Programmen des Bundes und der Länder" und
     nach dem Wort „Arbeitsförderungsgesetzes" die
     Worte „und Leistungen auf Grund der in § 141 m
     Abs. 1 und § 141 n Abs. 2 des Arbeitsförderungs-
     gesetzes genannten Ansprüche" eingefügt.
  c) Nummer 4 wird wie folgt geändert:

     aa) Buchstabe c wird wie folgt gefaßt:

          „c) im Einsatz gewährte Verpflegung oder
              Verpflegungszuschüsse, ".

     bb) In Buchstabe d wird das Wort „Ehefrauen"

         durch das Wort „Ehegatten" ersetzt.

  d) In Nummer 13 wird das Zitat,,§ 9 Abs. 4" durch das
     Zitat ,,§ 4 Abs. 5 Nr. 5" ersetzt.

  e) In Nummer 16 wird das Zitat,,§ 9 Abs. 4" durch das

     Zitat ,,§ 4 Abs. 5 Nr. 5" ersetzt.

  f) Nach Nummer 32 wird folgende Nummer 33 ein-
     gefügt:

     ,,33. Leistungen des Arbeitgebers zur Unterbrin-
           gung und Betreuung von nicht schulpflichti-
           gen Kindern der Arbeitnehmer in Kindergär-
           ten oder vergleichbaren Einrichtungen;".

  g) Nummer 58 wird wie folgt gefaßt:

     „58. das Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz
          und dem Wohngeldsondergesetz, die sonsti-
          gen Leistungen zur Senkung der Miete oder
          Belastung im Sinne des § 38 des Wohngeld-
          gesetzes und öffentliche Zuschüsse zur Dek-
          kung laufender Aufwendungen für eine zu
          eigenen Wohnzwecken genutzte Wohnung im

          eigenen Haus oder eine zu eigenen Wohn-
          zwecken genutzte Eigentumswohnung, deren
          Nutzut1gswert nicht zu besteuern ist, soweit
          sie nicht durch ein Dienstverhältnis veranlaßt
          sind;".
  h) Nummer 59 wird aufgehoben.

  i) In Nummer 62 werden die Worte „soweit sie auf
     Grund gesetzlicher Verpflichtung geleistet werden"
     durch die Worte „soweit der Arbeitgeber dazu nach
     sozialversicherungsrechtlichen oder anderen ge-
     setzlichen Vorschriften oder nach einer auf gesetz-
     licher Ermächtigung beruhenden Bestimmung ver-
     pflichtet ist" ersetzt.
  j) Nummer 64 wird wie folgt geändert:

     aa) Der erste Halbsatz wird wie folgt gefaßt:
         „bei Arbeitnehmern, die zu einer inländischen
         juristischen Person des öffentlichen Rechts in
         einem Dienstverhältnis stehen und dafür
         Arbeitslohn aus einer inländischen öffentlichen
         Kasse beziehen, die Bezüge für eine Tätigkeit
         im Ausland insoweit, als sie den Arbeitslohn

          übersteigen, der dem Arbeitnehmer bei einer
          gleichwertigen Tätigkeit am Ort der zahlenden
          öffentlichen Kasse zustehen würde;".
      bb) Im zweiten Halbsatz werden die Worte „in ein
          Gebiet außerhalb des Inlands" durch die
          Worte „in das Ausland" ersetzt.

4. § 3 a wird aufgehoben.

5. In§ 4 Abs. 5 Nr. 8 werden der Strichpunkt durch einen
   Punkt ersetzt und folgender Satz angefügt:
   „Das Abzugsverbot für Geldbußen gilt nicht, soweit
   der wirtschaftliche Vorteil, der durch den Gesetzesver-
   stoß erlangt wurde, abgeschöpft worden ist, wenn die
   Steuern vom Einkommen und Ertrag, die auf den
   wirtschaftlichen Vorteil entfallen, nicht abgezogen

   worden sind; Satz 3 ist insoweit nicht anzuwenden."

6. § 4 d wird wie folgt geändert:

   a} Absatz 1 wird wie folgt geändert:

      aa) Nummer 1 wird wie folgt geändert:

          aaa) In Buchstabe a werden der Beistrich
               durch einen Punkt ersetzt und folgende

               Sätze angefügt:

               ,,Leistungsempfänger ist jeder Arbeitneh-
               mer oder ehemalige Arbeitnehmer des

               Trägerunternehmens, der von der Unter-
               stützungskasse Leistungen erhält; soweit
               die Kasse Hinterbliebenenversorgung
               gewährt, ist Leistungsempfänger der Hin-
               terbliebene eines ehemaligen Arbeitneh-
               mers des Trägerunternehmens, der von

               der Kasse Leistungen erhält. Dem Arbeit-
               nehmer oder ehemaligen Arbeitnehmer
               stehen andere Personen gleich, denen
               Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder
               Hinterbliebenenversorgung aus Anlaß
               ihrer Tätigkeit für das Trägerunterneh-
               men zugesagt worden sind;''.

          bbb) Buchstabe b wird wie folgt gefaßt:

               „b) in jedem Wirtschaftsjahr für jeden
                   Leistungsanwärter,
                    aa) wenn die Kasse nur lnvaliditäts-
                        versorgung oder nur Hinterblie-
                        benenversorgung gewährt, je-
                        weils 6 vom Hundert,

                    bb) wenn die Kasse Altersversor-
                        gung mit oder ohne Einschluß
                        von lnvaliditätsversorgung oder
                        Hinterbliebenenversorgung ge-
                        währt, 25 vom Hundert
                    des Durchschnittsbetrags der jähr-
                    lichen Versorgungsleistungen, den
                    die Leistungsanwärter oder, wenn
                    nur Hinterbliebenenversorgung ge-
                    währt wird, deren Hinterbliebene
                    nach den Verhältnissen am Schluß
                    des Wirtschaftsjahrs der Zuwendung
                    im letzten Zeitpunkt der Anwart-
                    schaft, spätestens im Zeitpunkt der
                    Vollendung des 65. Lebensjahrs
BGBl. 1992, Seite 300 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 300
300                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

                erhalten können. Leistungsanwärter
                ist jeder Arbeitnehmer oder ehema-
                lige Arbeitnehmer des Trägerunter-
                nehmens, der von der Unterstüt-
                zungskasse Leistungen erhalten
                kann und am Schluß des Wirt-
                schaftsjahrs, in dem die Zuwendung
                erfolgt, das 30. Lebensjahr vollendet
                hat; soweit die Kasse nur Hinterblie-
                benenversorgung gewährt, gilt als
                Leistungsanwärter jeder Arbeitneh-
                mer oder ehemalige Arbeitnehmer
                des Trägerunternehmens, der am
                Schluß des Wirtschaftsjahrs, in dem
                die     Zuwendung      erfolgt,    das
                30. Lebensjahr vollendet hat und
                dessen Hinterbliebene die Hinter-
                bliebenenversorgung erhalten kön-
                nen. Das Trägerunternehmen kann
                bei der Berechnung nach Satz 1 statt
               des dort maßgebenden Betrags den
                Durchschnittsbetrag der von der
                Kasse im Wirtschaftsjahr an Lei-
               stungsempfänger im Sinne von
               Buchstabe a Satz 2 gewährten Lei-
               stungen zugrunde legen. In diesem
               Fall sind Leistungsanwärter im Sinne
               des Satzes 2 nur die Arbeitnehmer
               oder ehemaligen Arbeitnehmer des
               Trägerunternehmens, die am Schluß
               des Wirtschaftsjahrs, in dem die
               Zuwendung erfolgt, das 50. Lebens-
               jahr vollendet haben. Dem Arbeit-
               nehmer oder ehemaligen Arbeitneh-
               mer als Leistungsanwärter stehen
               andere Personen gleich, denen Lei-
               stungen der Alters-, Invaliditäts- oder
               Hinterbliebenenversorgung           aus
               Anlaß ihrer Tätigkeit für das Träger-
               unternehmen       zugesagt      worden
               sind;".

      ccc) Buchstabe c wird wie folgt gefaßt:
           „c) den Betrag der Prämie, den die
               Kasse an einen Versicherer zahlt,
               soweit sie sich die Mittel für ihre Ver-

               sorgungsleistungen, die die Lei-
               stungsanwärter oder Leistungsemp-
               fänger nach den Verhältnissen am
               Schluß des Wirtschaftsjahrs der
               Zuwendung erhalten können, durch

               Abschluß einer Versicherung ver-

               schafft; die Zuwendungen nach den

               Buchstaben a oder b sind in diesem

               Fall in dem Verhältnis zu vermindern,

               in dem die Leistungen der Kasse
               durch die Versicherung gedeckt sind.
               Bei Versicherungen für einen Lei-
               stungsanwärter ist der Abzug der
               Prämie nur zulässig, wenn der Lei-
               stungsanwärter die in Buchstabe b
               Satz 2 und 5 genannten Vorausset-
               zungen erfüllt, die Versicherung für
               die Dauer bis zu dem Zeitpunkt
               abgeschlossen ist, für den erstmals
               Leistungen der Altersversorgung

                      vorgesehen sind, mindestens jedoch
                      bis zu dem Zeitpunkt, an dem der
                      Leistungsanwärter das 55. Lebens-
                      jahr vollendet hat, und während die-
                      ser Zeit jährlich Prämien gezahlt wer-
                      den, die der Höhe nach gleichbleiben
                      oder steigen. Das gleiche gilt für Lei-
                      stungsanwärter, die das 30. Lebens-
                      jahr noch nicht vollendet haben, für
                      Leistungen der Invaliditäts- oder Hin-
                      terbliebenenversorgung, für Leistun-
                      gen der Altersversorgung unter der
                      Voraussetzung, daß die Leistungs-
                      anwartschaft bereits unverfallbar ist.
                      Ein Abzug ist ausgeschlossen, wenn
                      die Ansprüche aus der Versicherung
                      der Sicherung eines Darlehens die-
                      nen;".

           ddd) In Buchstabe d werden nach dem Wort
                „Leistungsanwärter" die Worte „im Sinne
                von Buchstabe b Satz 2 und 5" eingefügt.
           eee) In Satz 2 wird das Wort „und" durch das
                Wort „oder" ersetzt.

           fff)   In Satz 3 werden die Worte „der Kasse
                  ist" durch die Worte „der Kasse sind"
                  ersetzt und vor dem Strichpunkt folgen-
                  der Satzteil eingefügt:
                  ,, , und noch nicht fällige Ansprüche aus
                  einer Versicherung mit dem Wert des
                  geschäftsplanmäßigen Deckungskapitals
                  zuzüglich des Guthabens aus Beitrags-
                  rückerstattung am Schluß des Wirt-
                  schaftsjahrs".

          ggg) In Satz 4 werden die Worte „der
               Anspruch gegen die Versicherung" durch
               die Worte „der Wert des geschäftsplan-
               mäßigen Deckungskapitals aus der Ver-
               sicherung zuzüglich des Guthabens aus
               Beitragsrückerstattung am Schluß des
               Wirtschaftsjahrs" ersetzt.
      bb) In Nummer 2 wird das Zitat „Nummer 1 Satz 5"
          durch das Zitat „Nummer 1 Satz 3" ersetzt.

   b) In Absatz 2 wird folgender Satz angefügt:

      ,,§ 5 Abs. 1 Satz 2 ist nicht anzuwenden."

7. In § 7 g Abs. 2 wird folgender Satz angefügt:

  „Ist ein Einheitswert des Betriebs für steuerliche

  Zwecke außerhalb dieser Vorschrift nicht festzustel-

  len, tritt an seine Stelle der Wert des Betriebs, der sich

  in entsprechender Anwendung der §§ 95 bis 109 a

  des Bewertungsgesetzes zum Ende des dem Zeit-
  punkt der Anschaffung oder Herstellung des Wirt-
  schaftsguts vorangehenden Wirtschaftsjahrs ergeben
  würde."

8. § 9 wird wie folgt geändert:
  a) Absatz 4 wird aufgehoben.

   b) Absatz 5 wird wie folgt gefaßt:
       ,,(5) § 4 Abs. 5 Nr. 1 bis 5, 7 bis 8a und Abs. 6 gilt
      sinngemäß."
BGBl. 1992, Seite 301 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 301
9. § 10 wird wie folgt geändert:
  a) In Absatz 2 wird folgender Satz angefügt:
      ,,Als Sonderausgaben können Beiträge zu Ver-
      sicherungen im Sinne des Absatzes 1 Nr. 2 Buch-
      stabe b Doppelbuchstaben bb, cc und dd nicht
      abgezogen werden, wenn die Ansprüche aus Ver-

      sicherungsverträgen während deren Dauer im
      Erlebensfall der Tilgung oder Sicherung eines Dar-
      lehens dienen, dessen Finanzierungskosten
      Betriebsausgaben oder Werbungskosten sind, es
      sei denn,

      a) das Darlehen dient unmittelbar und ausschließ-
         lich der Finanzierung von Anschaffungs- oder
         Herstellungskosten eines Wirtschaftsgutes, das
         dauernd zur Erzielung von Einkünften bestimmt
         und keine Forderung ist, und die ganz oder zum
         Teil zur Tilgung oder Sicherung verwendeten
         Ansprüche aus Versicherungsverträgen über-
         steigen nicht die mit dem Darlehen finanzierten
         Anschaffungs- oder Herstellungskosten,

      b) es handelt sich um eine Direktversicherung
         oder
     c) die Ansprüche aus Versicherungsverträgen die-
        nen insgesamt nicht länger als drei Jahre der
        Sicherung betrieblich veranlaßter Darlehen; in
        diesen Fällen können die Versicherungsbei-

        träge in den Veranlagungszeiträumen nicht als

        Sonderausgaben abgezogen werden, in denen

        die Ansprüche aus Versicherungsverträgen der

        Sicherung des Darlehens dienen."

  b) In Absatz 3 Nr. 2 Buchstabe b werden nach den
     Worten „höchstens des" die Worte „zu Beginn des
     Veranlagungszeitraums jeweils maßgebenden"
     eingefügt.
  c) Absatz 5 wird wie folgt geändert:

      aa) Die Nummer 1 wird durch folgende Num-
          mern 1 und 2 ersetzt:

          ,, 1. bei Versicherungen im Sinne des Absat-

                zes 1 Nr. 2 Buchstabe b Doppelbuchsta-

                ben bb, cc und dd, wenn die Vorausset-
                zungen für den Sonderausgabenabzug
                nach Absatz 2 Satz 2 nicht erfüllt sind;
           2. bei Rentenversicherungen gegen Einmal-
              beitrag (Absatz 1 Nr. 2 Buchstabe b Dop-
              pelbuchstabe bb), wenn vor Ablauf der
              Vertragsdauer, außer im Schadensfall
              oder bei Erbringung der vertragsmäßigen

              Rentenleistung, Einmaibeiträge ganz oder

              zum Teil zurückgezahlt werden;".

      bb) Die bisherige Nummer 2 wird Nummer 3 und
          der vorletzte Satz wie folgt gefaßt:

          ,,Als Wohnungsbau gelten auch bauliche Maß-
          nahmen des Mieters zur Modernisierung sei-
          ner Wohnung sowie der Erwerb von Rechten
          zur dauernden Selbstnutzung von Wohnraum
          in Alten-, Altenpflege- und Behinderteneinrich-
          tungen oder -anlagen."

10. § 1O c wird wie folgt geändert:
    a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
       aa) In Satz 1 wird das Zitat ,,§ 1O Abs. 1 Nr. 1, 1a,
           4 bis 8" durch das Zitat,,§ 1O Abs. 1 Nr. 1, 1a,
           4 bis 9" ersetzt.

       bb) Satz 2 wird gestrichen.

    b) In Absatz 4 Satz 1 Nr. 1 wird das Zitat „Absatz 2
       Nr. 1 bis 3" durch das Zitat „Absatz 1, 2 Nr. 1 bis 3"
       ersetzt.

11. § 10 e wird wie folgt geändert:

    a) Absatz 1 Satz 1 wird wie folgt gefaßt:
       ,, Der Steuerpflichtige kann von den Herstellungs-
       kosten einer Wohnung in einem im Inland belege-
       nen eigenen Haus oder einer im Inland belegenen
       eigenen Eigentumswohnung zuzüglich der Hälfte
       der Anschaffungskosten für den dazugehörenden
       Grund und Boden (Bemessungsgrundlage) im Jahr
       der Fertigstellung und in den drei folgenden Jahren
       jeweils bis zu 6 vom Hundert, höchstens jeweils
       19 800 Deutsche Mark, und in den vier darauf-
       folgenden Jahren jeweils bis zu 5 vom Hundert,
       höchstens jeweils 16 500 Deutsche Mark, wie Son-.
       derausgaben abziehen."
   b) Absatz 3 Satz 1 wird wie folgt gefaßt:

       „Der Steuerpflichtige kann die Abzugsbeträge

       nach den Absätzen 1 und 2, die er in einem Jahr

       des Abzugszeitraums nicht ausgenutzt hat, bis

       zum Ende des Abzugszeitraums abziehen."

   c) Absatz 4 wird wie folgt geändert:

       aa) Nach Satz 5 wird folgender neuer Satz 6 ein-
           gefügt:
           ,,Für das Folgeobjekt sind die Vomhundert-
           sätze der vom Erstobjekt verbliebenen Jahre
           maßgebend."

       bb) Die bisherigen Sätze 6 bis 9 werden Sätze 7
           bis 10.

      cc) Im neuen Satz 9 werden die Worte „des Sat-

          zes 7" durch die Worte „des Satzes 8" ersetzt.

      dd) Der neue Satz 10 wird wie folgt gefaßt:
           „Die Sätze 2 und 4 bis 6 sind für im Satz 8
           bezeichnete Objekte sinngemäß anzuwen-
           den."
   d) Nach Absatz 5 wird folgender neuer Absatz Sa
      eingefügt:

        ,,(5 a) Die Abzugsbeträge nach den Absätzen 1

      und 2 können nur für die Veranlagungszeiträume in

      Anspruch genommen werden, in denen der Ge-
      samtbetrag der Einkünfte 120 000 Deutsche Mark,
      bei nach § 26 b zusammenveranlagten Ehegatten
      240 000 Deutsche Mark nicht übersteigt. Eine
      Nachholung von Abzugsbeträgen nach Absatz 3
      Satz 1 ist nur für Veranlagungszeiträume möglich,
      in denen die in Satz 1 genannten Voraussetzungen
      vorgelegen haben; Entsprechendes gilt für nach-
      trägliche Herstellungskosten oder Anschaffungs-
      kosten im Sinne des Absatzes 3 Satz 2."
BGBl. 1992, Seite 302 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 302
302                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

      e) Nach Absatz 6 wird folgender neuer Absatz 6 a
         eingefügt:
          ,,(6 a) Nimmt der Steuerpflichtige Abzugsbeträge
        für ein Objekt nach den Absätzen 1 oder 2 in
        Anspruch oder ist er auf Grund des Absatzes 5 a
        zur Inanspruchnahme von Abzugsbeträgen für ein
        solches Objekt nicht berechtigt, so kann er die mit
        diesem Objekt in wirtschaftlichem Zusammenhang
        stehenden Schuldzinsen, die für die Zeit der Nut-
        zung zu eigenen Wohnzwecken entstehen, im Jahr
        der Herstellung oder Anschaffung und in den bei-
        den folgenden Kalenderjahren bis zur Höhe von
        jeweils 12 000 Deutsche Mark wie Sonderaus-
        gaben abziehen, wenn er das Objekt vor dem
        1. Januar 1995 fertiggestellt oder vor diesem Zeit-
        punkt bis zum Ende des Jahres der Fertigstellung
        angeschafft hat. Soweit der Schuldzinsenabzug
        nach Satz 1 nicht in vollem Umfang im Jahr der
        Herstellung oder Anschaffung in Anspruch genom-
        men werden kann, kann er in dem dritten auf das
        Jahr der Herstellung oder Anschaffung folgenden
        Kalenderjahr nachgeholt werden. Absatz 1 Satz 6
        gilt sinngemäß."

   f) In Absatz 7 werden in Satz 1 die Worte „nach
      Absatz 6 Satz 1" durch die Worte „nach den Absät-
      zen 6 und 6 a" ersetzt.

12. Nach § 10 f werden folgende §§ 10 g und 1O h ein-
    gefügt:
                         ,,§ 10 g
     Steuerbegünstigung für schutzwürdige Kulturgüter,
             die weder zur Einkunftserzielung
      noch zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden

      (1) Der Steuerpflichtige kann Aufwendungen für
   Herstellungs- und Erhaltungsmaßnahmen an eigenen

   schutzwürdigen Kulturgütern im Inland, soweit sie

   öffentliche oder private Zuwendungen oder etwaige

   aus diesen Kulturgütern erzielte Einnahmen überstei-

   gen, im Kalenderjahr des Abschlusses der Maßnahme

   und in den neun folgenden Kalenderjahren jeweils bis

   zu 10 vom Hundert wie Sonderausgaben abziehen.

   Kulturgüter im Sinne des Satzes 1 sind

   1. Gebäude oder Gebäudeteile, die nach den jeweili-
      gen landesrechtlichen Vorschriften ein Baudenk-
      mal sind,

   2. Gebäude oder Gebäudeteile, die für sich allein

      nicht die Voraussetzungen für ein Baudenkmal

      erfüllen, aber Teil einer nach den jeweiligen lan-

      desrechtlichen Vorschriften als Einheit geschütz-
      ten Gebäudegruppe oder Gesamtanlage sind,

   3. gärtnerische, bauliche und sonstige Anlagen, die
      keine Gebäude oder Gebäudeteile und nach den

      jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften unter

      Schutz gestellt sind,
   4. Mobiliar, Kunstgegenstände, Kunstsammlungen,
      wissenschaftliche Sammlungen, Bibliotheken oder
      Archive, die sich seit mindestens 20 Jahren im
      Besitz der Familie des Steuerpflichtigen befinden
      oder in das Verzeichnis national wertvollen Kultur-
      gutes oder das Verzeichnis national wertvoller
      Archive eingetragen sind und deren Erhaltung ·
      wegen ihrer Bedeutung für Kunst, Geschichte oder
      Wissenschaft im öffentlichen Interesse liegt,

wenn sie in einem den Verhältnissen entsprechenden
Umfang der wissenschaftlichen Forschung oder der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, es sei
denn, dem Zugang stehen zwingende Gründe des
Denkmal- oder Archivschutzes entgegen. Die Maß-
nahmen müssen nach Maßgabe der geltenden Be-
stimmungen der Denkmal- und Archivpflege erforder-
lich und in Abstimmung mit der in Absatz 3 genannten
Stelle durchgeführt worden sein; bei Aufwendungen
für Herstellungs- und Erhaltungsmaßnahmen an Kul-
turgütern im Sinne des Satzes 2 Nr. 1 und 2 ist § 7 i
Abs. 1 Sätze 1 bis 4 sinngemäß anzuwenden.

   (2) Die Abzugsbeträge nach Absatz 1 Satz 1 kann
der Steuerpflichtige nur in Anspruch nehmen, soweit
er die schutzwürdigen Kulturgüter im jeweiligen Kalen-
derjahr weder zur Erzielung von Einkünften im Sinne
des § 2 noch Gebäude oder Gebäudeteile zu eigenen
Wohnzwecken nutzt und die Aufwendungen nicht
nach § 10 e Abs. 6 oder § 10 h Satz 3 abgezogen hat.
Für Zeiträume, für die der Steuerpflichtige von Auf-
wendungen Absetzungen für Abnutzung, erhöhte
Absetzungen, Sonderabschreibungen· oder Beträge
nach§ 10 e Abs. 1 bis 5, den§§ 10 f, 10 h, 15 b des
Berlinförderungsgesetzes oder § 7 des Fördergebiets-
gesetzes abgezogen hat, kann er für diese Aufwen-
dungen keine Abzugsbeträge nach Absatz 1 Satz 1-in
Anspruch nehmen. Soweit die Kulturgüter während
des Zeitraums nach Absatz 1 Satz 1 zur Einkunfts-
erzielung genutzt werden, ist der noch nicht berück-
sichtigte Teil der Aufwendungen, die auf Erhaltungs-
arbeiten entfallen, im Jahr des Übergangs zur Ein-
kunftserzielung wie Sonderausgaben abzuziehen.

  (3) Der Steuerpflichtige kann den Abzug vorneh-
men, wenn er durch eine Bescheinigung der nach

Landesrecht zuständigen oder von der Landesregie-

rung bestimmten Stelle die Voraussetzungen des

Absatzes 1 für das Kulturgut und für die Erforderlich-

keit der Aufwendungen nachweist. Hat eine der für

Denkmal- oder Archivpflege zuständigen Behörden

ihm Zuschüsse gewährt, so hat die Bescheinigung

auch deren Höhe zu enthalten; werden ihm solche

Zuschüsse nach Ausstellung der Bescheinigung
gewährt, so ist diese entsprechend zu ändern.

  (4) Die Absätze 1 bis 3 sind auf Gebäudeteile, die
selbständige unbewegliche Wirtschaftsgüter sind,

sowie auf Eigentumswohnungen und im Teileigentum

stehende Räume entsprechend anzuwenden. § 10 e

Abs. 7 gilt sinngemäß.

                        § 10 h
                Steuerbegünstigung

         der unentgeltlich zu Wohnzwecken

      überlassenen Wohnung im eigenen Haus

   Der Steuerpflichtige kann von den Aufwendungen,
die ihm durch Baumaßnahmen zur Herstellung einer
Wohnung entstanden sind, im Jahr der Fertigstellung
und in den drei folgenden Jahren jeweils bis zu 6 vom
Hundert, höchstens jeweils 19 800 Deutsche Mark,
und in den vier darauffolgenden Jahren jeweils bis zu
5 vom Hundert, höchstens jeweils 16 500 Deutsche
Mark, wie Sonderausgaben abziehen. Voraussetzung
ist, daß
BGBl. 1992, Seite 303 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 303
     1. der Steuerpflichtige nach dem 30. September 1991
        den Bauantrag gestellt oder mit der Herstellung
        begonnen hat,
    2. die Baumaßnahmen an einem Gebäude im Inland
       durchgeführt worden sind, in dem der Steuerpflich-
       tige im jeweiligen Jahr des Zeitraums nach Satz 1
       eine eigene Wohnung zu eigenen Wohnzwecken
       nutzt,
    3. die Wohnung keine Ferienwohnung oder Wochen-
       endwohnung ist,

    4. der Steuerpflichtige die Wohnung insgesamt im
       jeweiligen Jahr des Zeitraums nach Satz 1 voll
       unentgeltlich an einen Angehörigen im Sinne des
       § 15 Abs. 1 Nr. 3 und 4 der Abgabenordnung auf
       Dauer zu Wohnzwecken überlassen hat und
    5. der Steuerpflichtige die Aufwendungen nicht in die
       Bemessungsgrundlage nach §§ 1O e, 1O f Abs. 1,
       § 10 g, 52 Abs. 21 Satz 6 oder nach § 7 des
       Fördergebietsgesetzes einbezogen hat.
    § 1O e Abs. 1 Sätze 5 und 6, Absätze 3, 5 a, 6 und 7
    gelten sinngemäß."

13. In § 12 wird das Zitat ,,§ 10 Abs. 1 Nr. 1, 2 bis 8" durch
    das Zitat ,,§ 1O Abs. 1 Nr. 1, 2 bis 9" ersetzt.

14. § 13 wird wie folgt geändert:
    a) Absatz 1 Nr.. 2 wird wie folgt gefaßt:

        ,,2. Einkünfte aus sonstiger land- und forstwirt-

             schaftlicher Nutzung (§ 62 Bewertungsge-
             setz);".

    b) Absatz 3 Satz 2 wird durch folgende Sätze ersetzt:

       „Satz 1 ist nur anzuwenden, wenn das Einkommen
       ohne Berücksichtigung des Freibetrags nach Satz 1
       50 000 Deutsche Mark nicht übersteigt. Im Fall der
       Zusammenveranlagung von Ehegatten verdoppeln
       sich die Beträge der Sätze 1 und 2."

15. § 14 a wird wie folgt geändert:

    a) In den Absätzen 1 und 4 werden jeweils die Worte

       „ 1 . Januar 1992" durch die Worte „ 1. Januar

       1996", die Worte „24 000 Deutsche Mark" durch
       die Worte „27 000 Deutsche Mark" und die Worte
       „48 000 Deutsche Mark" durch die Worte „54 000
       Deutsche Mark" ersetzt.
    b) Dem Absatz 2 werden folgende Sätze angefügt:

       ,,Der Freibetrag kommt auch dann in Betracht,
       wenn zum Betrieb ein forstwirtschaftlicher Teilbe-
       trieb gehört und dieser nicht mitveräußert, sondern
       als eigenständiger Betrieb vom Steuerpflichtigen
       fortgeführt wird. In diesem Falle ermäßigt sich der
       Freibetrag auf den Teil, der dem Verhältnis des
       tatsächlich entstandenen Veräußerungsgewinns
       zu dem bei einer Veräußerung des ganzen land-
       und forstwirtschaftlichen Betriebs erzielbaren Ver-
       äußerungsgewinn entspricht."

    c) In Absatz 5 werden die Worte „ 1. Januar 1993"

       durch die Worte „1. Januar 1996", die Worte
       „24 000 Deutsche Mark" durch die Worte „27 000
       Deutsche Mark" und die Worte „48 000 Deutsche

       Mark" durch die Worte „54 000 Deutsche Mark"
       ersetzt.

16. In § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 werden nach den Worten
    „Unternehmer (Mitunternehmer)0 die Worte „des
    Betriebs" eingefügt, der Strichpunkt durch einen
    Punkt ersetzt und folgender Satz 2 angefügt:
    ,,Der mittelbar über eine oder mehrere Personen-
    gesellschaften beteiligte Gesellschafter steht dem
    unmittelbar beteiligten Gesellschafter gleich; er ist als
    Mitunternehmer des Betriebs der Gesellschaft anzu-
    sehen, an der er mittelbar beteiligt ist, wenn er und die
    Personengesellschaften, die seine Beteiligung vermit-
    teln, jeweils als Mitunternehmer der Betriebe der Per-
    sonengesellschaften anzusehen sind, an denen sie
    unmittelbar beteiligt sind;".

17. § 17 wird wie folgt geändert:
    a) In Absatz 1 wird nach Satz 1 folgender neuer Satz
       eingefügt:
       ,,Die verdeckte Einlage von Anteilen an einer Kapi-
       talgesellschaft in eine Kapitalgesellschaft steht der
       Veräußerung der Anteile gleich."
    b) In Absatz 2 wird nach Satz 1 folgender neuer Satz
       eingefügt:
       „In den Fällen des Absatzes 1 Satz 2 tritt an die
       Stelle des Veräußerungspreises der Anteile ihr ge-
       meiner Wert."

18. § 20 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

    a) In Nummer 1 werden die Worte ,, , Kolonialgesell-
       schaften und" durch das Wort „sowie" ersetzt.

    b) Nummer 6 wird wie folgt geändert:

       aa) Nach Satz 2 wird folgender Satz eingefügt:
           „Satz 2 gilt in den Fällen des§ 10 Abs. 2 Satz 2
           nur, wenn die Voraussetzungen für den Son-
           derausgabenabzug nach § 1O Abs. 2 Satz 2
           Buchstabe a oder b erfüllt sind oder soweit
           bei Versicherungsverträgen Zinsen in Veranla-
           gungszeiträumen gutgeschrieben werden, in

           denen Beiträge nach § 10 Abs. 2 Satz 2 Buch-

           stabe c abgezogen werden können."

       bb) In dem neuen Satz 4 wird das Zitat „Sätze 1
           und 2" durch das Zitat „Sätze 1 bis 3" ersetzt.

19. Dem § 26 Abs. 1 wird folgender Satz angefügt:

    „Satz 2 gilt nicht, wenn eine Ehe durch Tod aufgelöst
    worden ist und die Ehegatten der neuen Ehe die
    besondere Veranlagung nach § 26c wählen."

20. In § 26 c Abs. 1 Satz 1 werden die Worte „als ob sie
    unverheiratet wären" durch die Worte „als ob sie
    diese Ehe nicht geschlossen hätten" ersetzt.

21. § 32 wird wie folgt geändert:

    a) Absatz 4 wird wie folgt geändert:

       aa) In Satz 1 wird Nummer 4 gestrichen.

       bb) In Satz 2 werden die Worte „Nummern 3 bis 5"
           durch die Worte „Nummern 3 und 5" ersetzt.
BGBl. 1992, Seite 304 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 304
304                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

    b) Absatz 6 wird wie folgt geändert:
       aa) In Satz 1 werden die Worte „1 512 Deutsche
           Mark" durch die Worte „2 052 Deutsche Mark"
           ersetzt.
       bb) In Satz 2 und 3 werden jeweils die Worte
           „3 024 Deutsche Mark" durch die Worte
           ,,4 104 Deutsche Mark" ersetzt.

       cc) In Satz 4 werden das Semikolon und der fol-
           gende Halbsatz gestrichen. folgende Sätze
           werden angefügt:
           ,,Eine für ein zurückliegendes oder das lau-
           fende Kalenderjahr erteilte Zustimmung kann
           nicht widerrufen werden. Eine für künftige
           Kalenderjahre erteilte Zustimmung kann nur
           vor Beginn des Kalenderjahrs widerrufen wer-
           den, für das sie erstmals nicht gelten soll."
    c) In Absatz 7 wird Satz 2 durch folgende Sätze
       ersetzt:
       ,,Kinder, die bei beiden Elternteilen gemeldet sind,
       werden dem Elternteil zugeordnet, in dessen Woh-
       nung sie im Kalenderjahr zuerst gemeldet waren,
       im übrigen der Mutter oder mit deren Zustimmung
       dem Vater; dieses Wahlrecht kann für mehrere
       Kinder nur einheitlich ausgeübt werden. Absatz 6
       Sätze 5 und 6 gilt entsprechend."
    d) In Absatz 8 letzter Satz werden die Worte „bei
       denen die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 vorlie-
       gen" ersetzt durch die Worte „die nach den §§ 26,
       26 b zusammen zur Einkommensteuer veranlagt
       werden".

22. § 32 a Abs. 6 wird wie folgt geändert:

    a) Satz 1 Nr. 2 wird wie folgt geändert:
       aa) Die Worte „durch Tod, Scheidung oder Auf-

           hebung" werden gestrichen.

       bb) Folgender Satz wird angefügt:
           „Dies gilt nicht, wenn eine Ehe durch Tod
           aufgelöst worden ist und die Ehegatten der
           neuen Ehe die besondere Veranlagung nach
           § 26 c wählen."

    b) In Satz 2 werden nach dem Wort „Voraussetzung"

       die Worte „für die Anwendung des Satzes 1" ein-
       gefügt.

23. § 32 b Abs. 1 Nr. 1 wird wie folgt geändert:

    a) In Buchstabe a wird nach dem Wort „Übergangs-
       geld," das Wort „Altersübergangsgeld," eingefügt.
    b) In Buchstabe b werden nach dem Wort „Reichs-
       versicherungsordnung" die Worte ,, , nach dem
       Fünften oder Sechsten Buch Sozialgesetzbuch"
       und nach dem Wort „Landwirte" die Worte,,, dem
       Zweiten Gesetz über die Krankenversicherung der
       Landwirte" eingefügt.

    c) In Buchstabe c werden das Wort „sowie" durch
       einen Beistrich ersetzt und nach dem Wort „Mutter-
       schutzgesetz" die folgenden Worte eingefügt:
       ,,sowie den Zuschuß nach § 4 a Mutterschutz-
       verordnung oder einer entsprechenden Landes-
       regelung".

    d) Nach Buchstabe h werden ein Beistrich und der
       folgende Buchstabe i eingefügt:
       „i) Vorruhestandsgeld nach der Verordnung über
           die Gewährung von Vorruhestandsgeld vom
           8. Februar 1990 (GBI. 1 Nr. 7 S. 42), die nach
           Anlage II Kapitel VIII Sachgebiet E Abschnitt III
           Nr. 5 des Einigungsvertrags vom 31. August
           1990 in Verbindung mit Artikel 1 des Gesetzes
           vom 23. September 1990 (BGBI. 1990 II S. 885,
           1209) mit Änderungen und Maßgaben fortgilt,".

24. In § 33 Abs. 2 Satz 2 wird das Zitat ,,§ 10 Abs. 1 Nr. 7
    und 8" durch das Zitat,,§ 1OAbs. 1 Nr. 7 bis 9" ersetzt.

25. In § 33 a Abs. 1 Sätze 1 und 3 werden jeweils die Zahl
    ,,3 024" durch die Zahl „4 104" und die Zahl „5 400"
    durch die Zahl „6 300" ersetzt.

26. § 34 c wird wie folgt geändert:
    a) In Absatz 1 Satz 2 werden die Worte „zum
       Gesamtbetrag" durch die Worte „zur Summe"
       ersetzt.
    b) In den Absätzen 2 und 3 werden die Worte „bei der
       Ermittlung des Gesamtbetrages der Einkünfte"
       durch die Worte „bei der Ermittlung der Einkünfte"
       ersetzt.
    c) In Absatz 5 werden nach den Worten „Die ober-
       sten Finanzbehörden der Länder" die Worte „oder
       die von ihnen beauftragten Finanzbehörden" ein-
       gefügt.

27. § 34 e Abs. 1 Satz 1 wird wie folgt gefaßt:

    ,,Die tarifliche Einkommensteuer ermäßigt sich vor-
    behaltlich des Absatzes 2 um die Einkommensteuer,
    die auf den Gewinn des Veranlagungszeitraums aus
    einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb entfällt,

    höchstens jedoch um 2 000 Deutsche Mark, wenn der
    Gewinn des im Veranlagungszeitraums beginnenden
    Wirtschaftsjahrs weder geschätzt noch nach § 13 a
    ermittelt worden ist und den Betrag von 50 000 Deut-
    sche Mark nicht übersteigt."

28. § 34 f Abs. 3 wird durch folgende Absätze 3 und 4

    ersetzt:

      ,,(3) Bei Steuerpflichtigen, die die Steuerbegünsti-
    gung nach § 1O e Abs. 1, 2, 4 und 5 in Anspruch
    nehmen, ermäßigt sich die tarifliche Einkommen-
    steuer, vermindert um die sonstigen Steuerermäßi-
    gungen mit Ausnahme des § 35, auf Antrag um je
    1 000 Deutsche Mark für jedes Kind des Steuerpflich-
    tigen oder seines Ehegatten im Sinne des § 32 Abs. 1
    bis 5. Voraussetzung ist, daß das Kind zum Haushalt
    des Steuerpflichtigen gehört oder in dem für die Steu-
    erbegünstigung maßgebenden Zeitraum gehört hat,
    wenn diese Zugehörigkeit auf Dauer angelegt ist oder
    war. Soweit sich der Betrag der Steuerermäßigung
    nach Satz 1 bei der Ermittlung der festzusetzenden
    Einkommensteuer nicht steuerentlastend auswirkt, ist
    er von der tariflichen Einkommensteuer der zwei vor-
    angegangenen Veranlagungszeiträume abzuziehen.
    Steuerermäßigungen, die nach den Sätzen 1 und 3
    nicht berücksichtigt werden können, können bis zum
    Ende des Abzugszeitraums im Sinne des § 1O e und
BGBl. 1992, Seite 305 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 305
    in den zwei folgenden Veranlagungszeiträumen abge-
    zogen werden. Ist für einen Veranlagungszeitraum

    bereits ein Steuerbescheid erlassen worden, so ist er
    insoweit zu ändern, als die Steuerermäßigung nach
    den Sätzen 3 und 4 zu gewähren oder zu berichtigen
    ist; die Verjährungsfristen enden insoweit nicht, bevor
    die Verjährungsfrist für den Veranlagungszeitraum
    abgelaufen ist, für den die Steuerermäßigung nach
    Satz 1 beantragt worden ist.

       (4) Die Steuerermäßigungen nach den Absätzen 2
    oder 3 kann der Steuerpflichtige insgesamt nur bis zur
    Höhe der Bemessungsgrundlage der Abzugsbeträge
    nach § 10 e Abs. 1 oder 2 in Anspruch nehmen. Die
    Steuerermäßigung nach den Absätzen 1, 2 und 3
    Satz 1 kann der Steuerpflichtige im Kalenderjahr nur
    für ein Objekt in Anspruch nehmen."

29. In § 34 g Satz 1 werden die Worte „mit Ausnahme des
    § 35" durch die Worte „mit Ausnahme des § 34 f
    Abs. 3 und § 35" ersetzt.

30. § 37 Abs. 3 Satz 5 wird wie folgt gefaßt:

    ,,Außer Ansatz bleiben bis zur Anschaffung oder Fer-
    tigstellung der Objekte im Sinne des § 1O e Abs. 1 und
    2 und § 1O h auch die Aufwendungen, die nach § 1O e

    Abs. 6 und § 1O h Satz 3 wie Sonderausgaben ab-

    gezogen werden."

31. § 38 c Abs. 1 wird wie folgt geändert:
    a) In Satz 4 wird der zweite Teilsatz wie folgt gefaßt:
       „in dieser Tabelle ist für die nach § 32 a Abs. 2
       abgerundeten Beträge des zu versteuernden Ein-
       kommens jeweils die Einkommensteuer auszuwei-
       sen, die sich aus dem Zweifachen des Unter-
       schiedsbetrags zwischen dem Steuerbetrag für
       das Eineinviertelfache und dem Steuerbetrag für
       das Dreiviertelfache des abgerundeten zu versteu-
       ernden Einkommens nach § 32 a Abs. 1 ergibt;".
    b) In Satz 5 Nr. 5 werden die Zahl „3 024" durch die
       Zahl „4 104" und die Zahl „ 1 512" durch die Zahl
       ,,2 052" ersetzt.

32. § 39 wird wie folgt geändert:

    a) Absatz 3 wird wie folgt geändert:

       aa) Nummer 1 wird gestrichen.
       bb) In Nummer 3 werden die Zahl „1 512" durch
           die Zahl „2 052" und die Zahl „3 024" durch

           die Zahl „4 104" ersetzt.
    b) Absatz 3a wird wie folgt geändert:

       aa) Nach Satz 1 wird folgender Satz eingefügt:

           „Das Finanzamt kann auf nähere Angaben
           des Arbeitnehmers verzichten, wenn der
           Arbeitnehmer höchstens die auf seiner Lohn-
           steuerkarte für das vorangegangene Kalen-
           derjahr eingetragene Zahl der Kinderfreibe-
           träge beantragt und versichert, daß sich die
           maßgebenden Verhältnisse nicht wesentlich
           geändert haben."
       bb) Im bisherigen Satz 2 werden die Worte „gilt
           dies" durch die Worte „gelten die Sätze 1
           und 2" ersetzt.

33. § 39 a wird wie folgt geändert:

    a) In Absatz 1 Nr. 5 Satz 1 wird das Zitat ,,§§ 10 e,

       1O f, 52 Abs. 21 Sätze 4 bis 6" durch das Zitat
       ,,§§ 10 e, 10 f, 10 g, 10 h, 52 Abs. 21 Sätze 4 bis 6"
       ersetzt.
    b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:

       aa) -In Satz 1 werden der Punkt durch einen Strich-
            punkt ersetzt und folgender Teilsatz angefügt:

           „dabei ist der Freibetrag durch Aufteilung
           in Monatsfreibeträge, erforderlichenfalls Wo-
           chen- und Tagesfreibeträge, jeweils auf das
           Kalenderjahr gleichmäßig zu verteilen."

       bb) Nach Satz 4 wird folgender Satz eingefügt:
           „Das Finanzamt kann auf nähere Angaben
           des Arbeitnehmers verzichten, wenn der
           Arbeitnehmer höchstens den auf seiner Lohn-
           steuerkarte für das vorangegangene Kalen-
           derjahr eingetragenen Freibetrag beantragt
           und versichert, daß sich die maßgebenden
           Verhältnisse nicht wesentlich geändert haben."

    c) Dem Absatz 3 wird folgender Satz angefügt:

       ,,Satz 1 zweiter Halbsatz ist auch anzuwenden,

       wenn die tarifliche Einkommensteuer nach § 32 a

       Abs. 6 zu ermitteln ist."
    d) Nach Absatz 4 wird folgender Absatz 4 a eingefügt:
         ,,(4 a) Für die Eintragung eines Freibetrags oder
       anderer Besteuerungsmerkmale auf der Lohn-
       steuerkarte sowie ihrer Änderung ist das Finanz-
       amt örtlich zuständig, in dessen Bezirk der Arbeit-
       nehmer im Zeitpunkt der Antragstellung seine
       Wohnung hat, von der aus er seiner Beschäftigung
       regelmäßig nachgeht. Bei Ehegatten, die einen
       mehrfachen Wohnsitz haben, ist das Finanzamt
       des Familienwohnsitzes zuständig; bei Ehegatten,
       die beide Arbeitslohn beziehen und keinen Fami-
       lienwohnsitz haben, ist das für den älteren Ehe-
       gatten nach Satz 1 maßgebende Finanzamt örtlich
       zuständig. In den Fällen des§ 1 Abs. 2 und 3 ist
       das Finanzamt örtlich zuständig, in dessen Bezirk
       sich die öffentliche Kasse befindet, die den Arbeits-

       lohn zahlt."

34. § 40 wird wie folgt geändert:

    a) In Absatz 1 wird Satz 3 gestrichen.

    b) Absatz 2 Nr. 1 wird wie folgt gefaßt:

       „ 1. arbeitstäglich Mahlzeiten im Betrieb an die
            Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt

            abgibt oder Barzuschüsse an ein anderes
            Unternehmen leistet, das arbeitstäglich Mahl-
            zeiten an die Arbeitnehmer unentgeltlich oder
            verbilligt abgibt. Voraussetzung ist, daß die
            Mahlzeiten nicht als Lohnbestandteile verein-
            bart sind,".

35. In § 40 a Abs. 2 Satz 2 werden die Worte „der Arbeit-
    nehmer bei dem Arbeitgeber laufend beschäftigt wird
    und" gestrichen.
BGBl. 1992, Seite 306 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 306
 306                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

36. In § 41 Abs. 1 Satz 5 werden nach dem Wort „Mutter-
    schutzgesetz" die Worte ,, , der Zuschuß nach § 4 a
    Mutterschutzverordnung oder einer entsprechenden

    Landesregelung" eingefügt.

37. In § 41 a Abs. 2 Satz 2 wird die Zahl „600" jeweils

    durch die Zahl „ 1 200" ersetzt.

38. In § 41 b Abs. 1 Satz 4 werden der Beistrich nach den
    Worten „beendet wird" durch das Wort „oder" ersetzt
    und die Worte „oder beim Finanzamt den Lohnsteuer-
    Jahresausgleich beantragt" gestrichen.

39. Die §§ 42 und 42 a werden aufgehoben.

40. § 42 b Abs. 1 wird wie folgt geändert:
    a) Satz 1 wird wie folgt gefaßt:

       ,,Der Arbeitgeber ist berechtigt, seinen unbe-
       schränkt einkommensteuerpflichtigen Arbeitneh-
       mern, die während des abgelaufenen Kalender-
       jahrs (Ausgleichsjahr) ständig in einem Dienstver-

       hältnis gestanden haben, die für das Ausgleichs-

       jahr einbehaltene Lohnsteuer insoweit zu erstatten,

       als sie die auf den Jahresarbeitslohn entfallende
       Jahreslohnsteuer übersteigt (Lohnsteuer-Jahres-
       ausgleich)."

    b) In Nummer 4 werden nach dem Wort „Mutter-
       schutzgesetz" die Worte ,, , Zuschuß nach § 4 a
       Mutterschutzverordnung oder einer entsprechen-
       den Landesregelung" eingefügt.
    c) Nach Nummer 4 wird folgende Nummer 4 a ein-
       gefügt:

       „4 a. die Anzahl der im Lohnkonto eingetragenen
             oder auf der Lohnsteuerkarte bescheinigten
             Großbuchstaben U mindestens eins beträgt
             oder".

41. § 42 c wird gestrichen.

42. In § 42 d Abs. 2 Nr. 1 wird das Zitat „des § 41 c
    Abs. 4" durch das Zitat „des§ 38 Abs. 4 Satz 2 und
    des § 41 c Abs. 4" ersetzt.

43. § 43 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

    a) In Nummer 4 wird der Strichpunkt durch einen
       Punkt ersetzt und folgender Satz angefügt:

       „ Der Steuerabzug vom Kapitalertrag ist in den

       Fällen des § 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 3 nur vorzuneh-
       men, wenn das Versicherungsunternehmen auf
       Grund einer Mitteilung des Finanzamts weiß oder
       infolge der Verletzung eigener Anzeigeverpflich-
       tungen nicht weiß, daß die Kapitalerträge nach
       dieser Vorschrift zu den Einkünften aus Kapitalver-
       mögen gehören;".

   b) In Nummer 5 Satz 2 werden die Worte „und nicht
      auf Zinsen, die nach § 3 a steuerfrei sind" durch
      die Worte „und nicht auf Zinsen aus Wertpapieren
      im Sinne des § 3 a in der bis einschließlich 1991
      gültigen Fassung" ersetzt.

44. Nach § 44 c wird folgender § 44 d eingefügt:
                         ,,§ 44d

            Bemessung der Kapitalertragsteuer

           bei bestimmten Kapitalgesellschaften
      (1) Auf Antrag wird die Kapitalertragsteuer für Kapi-

   talerträge im Sinne des § 20 Abs. 1 Nr. 1 und des § 43

   Abs. 1 Nr. 6, die einer Muttergesellschaft, die weder
   ihren Sitz noch ihre Geschäftsleitung im Inland hat,
   nach dem 31. Dezember 1991 aus Ausschüttungen
   einer unbeschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesell-
   schaft im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 des Körper-
   schaftsteuergesetzes oder aus der Vergütung von
   Körperschaftsteuer zufließen, auf
    1. 5 vom Hundert des Kapitalertrages, wenn der
       Gläubiger die Kapitalertragsteuer trägt,
   2. 5,26 vom Hundert des tatsächlich ausgezahlten
      Betrages, wenn der Schuldner die Kapitalertrag-
      steuer übernimmt,

   ermäßigt. Regelungen in einem Abkommen zur Ver-
   meidung der Doppelbesteuerung, die einen niedrige-
   ren Steuersatz vorsehen, bleiben unberührt. Für nach
   dem 30. Juni 1996 zufließende Kapitalerträge im

   Sinne des Satzes 1 wird auf Antrag die Kapitalertrag-

   steuer nicht erhoben.

      (2) Muttergesellschaft im Sinne des Absatzes 1 ist
   eine Gesellschaft, die die in der Anlage 4 zu diesem
   Gesetz bezeichneten Voraussetzungen des Artikels 2
   der Richtlinie Nr. 90/435/EWG des Rates vom 23. Juli
   1990 (ABI. EG Nr. L 225 S. 6) erfüllt und die im
   Zeitpunkt der Entstehung der Kapitalertragsteuer
   gemäß § 44 Abs. 1 Satz 2 nachweislich seit minde-
   stens zwölf Monaten ununterbrochen mindestens zu
   einem Viertel unmittelbar am Nennkapital der unbe-
   schränkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft beteiligt
   ist.

      (3) Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 gilt auch,
   wenn die Beteiligung der Muttergesellschaft am Nenn-
   kapital der unbeschränkt steuerpflichtigen Kapital-
   gesellschaft mindestens ein Zehntel beträgt, der
   Staat, in dem die Muttergesellschaft nach einem mit
   einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen
   Gemeinschaften abgeschlossenen Abkommen zur
   Vermeidung der Doppelbesteuerung als ansässig gilt,
   dieser Gesellschaft für Gewinnausschüttungen der
   unbeschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft
   eine Steuerbefreiung oder eine Anrechnung der deut-

   schen Körperschaftsteuer auf die Steuer der Mutter-
   gesellschaft gewährt und seinerseits Gewinnaus-
   schüttungen an eine unbeschränkt steuerpflichtige
   Kapitalgesellschaft ab der gleichen Beteiligungshöhe

   von der Kapitalertragsteuer befreit.

      (4) Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 und Ab-
   satz 3 gilt auch für Ausschüttungen anderer un-
   beschränkt steuerpflichtiger Körperschaften, Perso-
   nenvereinigungen und Vermögensmassen im Sinne
   des § 1 Abs. 1 des Körperschaftsteuergesetzes, wenn
   der Staat, in dem die Muttergesellschaft nach einem
   mit einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen
   Gemeinschaften abgeschlossenen Abkommen zur
   Vermeidung der Doppelbesteuerung als ansässig gilt,
   dieser Gesellschaft für Gewinnausschüttungen der
   unbeschränkt steuerpflichtigen Körperschaft, Perso-
   nenvereinigung oder Vermögensmasse im Sinne des
BGBl. 1992, Seite 307 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 307
    § 1 Abs. 1 des Körperschaftsteuergesetzes eine
    Steuerbefreiung oder eine Anrechnung der deutschen

    Körperschaftsteuer auf die Steuer der Muttergesell-
    schaft gewährt und seinerseits Gewinnausschüttun-
    gen an eine andere unbeschränkt steuerpflichtige
    Körperschaft, Personenvereinigung oder Vermögens-
    masse im Sinne des § 1 Abs. 1 des Körperschaft-
    steuergesetzes ab der gleichen Beteiligungshöhe von
    der Kapitalertragsteuer befreit."

45. § 46 wird wie folgt geändert:

    a) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
       aa) Nummer 4 wird wie folgt gefaßt:

             ,,4. wenn auf der Lohnsteuerkarte des Steuer-

                  pflichtigen ein Kinderfreibetrag im Sinne

                  des § 39 Abs. 3 a oder ein Freibetrag im

                  Sinne des § 39 a Abs. 1 Nr. 1 bis 3 und 5
                  eingetragen worden ist;".

       bb) Nummer 4 a wird wie folgt geändert:

             aaa) In Buchstabe a werden die Worte „3 024

                  Deutsche Mark" durch die Worte „4 104

                  Deutsche Mark" ersetzt.

             bbb) Buchstabe d wird wie folgt gefaßt:
                  „d) im Fall des § 33 a Abs. 2 Satz 11
                      beide Elternteile die Übertragung des
                      einem Elternteil zustehenden Anteils
                      am abzuziehenden Ausbildungsfrei-
                      betrag auf den anderen Elternteil
                      beantragen oder".
       cc) Nummer 5 wird aufgehoben.

       dd) Nummer 7 wird aufgehoben.
       ee) Nummer 8 wird wie folgt gefaßt:

             ,,8. wenn die Veranlagung beantragt wird, ins-

                  besondere zur Anrechnung von Lohn-

                  steuer auf die Einkommensteuer. Der

                  Antrag ist bis zum Ablauf des auf den
                  Veranlagungszeitraum folgenden zweiten
                  Kalenderjahrs durch Abgabe einer Ein-
                  kommensteuererklärung zu stellen. Wird
                  der Antrag zur Berücksichtigung von Ver-
                  lustabzügen nach § 10 d oder einer
                  Steuerermäßigung nach § 34 f Abs. 3
                  gestellt, ist er für den zweiten vorangegan-
                  genen Veranlagungszeitraum bis zum
                  Ablauf des diesem folgenden vierten
                  Kalenderjahrs und für den ersten voran-
                  gegangenen Veranlagungszeitraum bis
                  zum Ablauf des diesem folgenden dritten
                  Kalenderjahrs zu stellen."

       ff)   Die Sätze 2 und 3 werden gestrichen.

    b) In Absatz 3 Satz 1 werden die Worte „Nr. 1 bis 7
       und 8 Buchstaben a, c, d und e" gestrichen.
    c) Absatz 4 Satz 2 wird wie folgt gefaßt:
       ,,§ 42 b bleibt unberührt."

    d) In Absatz 5 werden die Worte „bis 7" gestrichen.

46. In § 50 Abs. 7 werden nach den Worten „Die obersten
    Finanzbehörden der Länder" die Worte „oder die von
    ihnen beauftragten Finanzbehörden" eingefügt.

47. § 50 a Abs. 4 wird wie folgt geändert:

    a) Nach Satz 3 wird folgender Satz eingefügt:

       „Satz 3 ist auch auf Einnahmen im Sinne des
       Satzes 1 Nr. 1 und 2 anzuwenden, wenn die Tätig-
       keit bei der Herstellung einer Rundfunk- oder Fern-
       sehsendung stattfindet, die in einem ausländi-
       schen Staat, der nicht der Wohnsitzstaat des
       Steuerpflichtigen ist, für die ausschließliche Aus-
       strahlung im Inland zusammengestellt wird, und
       die Vergütung für die Tätigkeit von einer inländi-
       schen Rundfunk- oder Fernsehanstalt gezahlt
       wird."

    b) Der neue Satz 5 wird wie folgt gefaßt:

       „Dem Steuerabzug unterliegt der volle Betrag der

       Einnahmen einschließlich der Beträge im Sinne

       des§ 3 Nr. 13 und 16."

48. § 50 d wird wie folgt geändert:

    a) In Absatz 1 Satz 1 werden nach den Worten „dem

       Steuerabzug auf Grund des § 50 a unterliegen,"

       die Worte „nach § 44 d oder" und nach dem Wort

       ,,ungeachtet" die Worte „des § 44 d und" ein-
       gefügt.
    b) In Absatz 2 Satz 1 werden nach dem Wort „Steuer-
       ermäßigung" die Worte „nach § 44 d oder" ein-
       gefügt.

    c) Absatz 3 Sätze 1 bis 3 werden wie folgt gefaßt:
       „In den Fällen des§ 44 d und des§ 50 a Abs. 4
       kann der Schuldner den Steuerabzug nach Maß-
       gabe des § 44d oder des Abkommens unterlassen
       oder nach einem niedrigeren Steuersatz vorneh-
       men, wenn das Bundesamt für Finanzen auf An-
       trag bescheinigt, daß die Voraussetzungen dafür

       vorliegen (Freistellungsverfahren); das gilt auch

       bei Kapitalerträgen, die einer nach einem Abkom-

       men zur Vermeidung der Doppelbesteuerung im

       anderen Vertragsstaat ansässigen Kapitalgesell-
       schaft, die am Nennkapital einer unbeschränkt
       steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft im Sinne des
       § 1 Abs. 1 Nr. 1 des Körperschaftsteuergesetzes in
       dem in § 26 Abs. 7 des Körperschaftsteuergeset-
       zes festgelegten Umfang unmittelbar beteiligt ist
       und im Staat ihrer Ansässigkeit den Steuern vom
       Einkommen oder Gewinn unterliegt, ohne davon
       befreit zu sein, von der unbeschränkt steuerpflichti-
       gen Kapitalgesellschaft zufließen. Das Freistel-
       lungsverfahren ist in den Fällen des§ 50 a Abs. 4
       auch anzuwenden, wenn das Bundesamt für
       Finanzen den Schuldner auf Antrag hierzu allge-
       mein ermächtigt (Kontrollmeldeverfahren). Die

       Ermächtigung nach Satz 2 kann in Fällen geringer
       steuerlicher Bedeutung erteilt und die Freistellung
       nach den Sätzen 1 und 2 kann mit Auflagen ver-
       bunden werden."

49. § 51 wird wie folgt geändert:

    a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
       aa) In Nummer 2 werden am Ende von Buch-
           stabe k der Strichpunkt gestrichen und folgen-
           der Halbsatz angefügt:
BGBl. 1992, Seite 308 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 308
308                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

           ,,und letztmals für Wirtschaftsjahre, die im Ver-
           anlagungszeitraum 1994 enden;".

       bb) In Nummer 3 wird das Zitat ,,§ 7 Abs. 2,"

           gestrichen.

    b) In Absatz 4 Nr. 1 Buchstabe c werden der Beistrich

       vor dem Zitat ,,§ 39 a Abs. 2" durch das Wort „und"

       ersetzt sowie die Worte „und § 42 Abs. 2" ge-
       strichen.

50. § 51 a wird wie folgt geändert:
    In Absatz 2 werden die Zahl „ 1 512" durch die Zahl
    ,,2 052" und die Zahl „3 024" durch die Zahl „4 104"
    ersetzt.

51. § 52 wird wie folgt geändert:

    a) In Absatz 1 werden die Zahl „ 1991" durch die Zahl
       „ 1992" und die Zahl „ 1990" jeweils durch die Zahl
       ,, 1991" ersetzt.
    b) Nach Absatz 2 a werden folgende neue Ab-
       sätze 2 b und 2 c eingefügt:
        ,,(2 b) § 3 Nr. 1 Buchstabe d ist erstmals für den
       Veranlagungszeitraum 1991 anzuwenden.
          (2 c) § 3 Nr. 2 in der Fassung dieses Gesetzes
       ist auch für Veranlagungszeiträume vor 1992 anzu-
       wenden."

   c) Die bisherigen Absätze 2 b bis 2 f werden die
      neuen Absätze 2 d bis 2 h.
   d) Nach dem neuen Absatz 2 h wird folgender Ab-
      satz 2 i eingefügt:

       ,,(2 i) § 3 Nr. 64 ist erstmals für den Veranla-
      gungszeitraum 1991 anzuwenden."

   e) Der bisherige Absatz 2 g wird Absatz 2 j.
   f) Nach Absatz 5 wird folgender neuer Absatz 5 a
      eingefügt:

        ,,(5 a) § 4 Abs. 5 Nr. 8 Satz 4 ist auch für Ver-

      anlagungszeiträume vor 1992 anzuwenden, soweit

      Steuerbescheide noch nicht bestandskräftig sind,

      unter dem Vorbehalt der Nachprüfung stehen oder

      die Steuer hinsichtlich der Abzugsfähigkeit der

      festgesetzten Geldbußen als Betriebsausgaben

      vorläufig festgesetzt worden ist."

   g) Die bisherigen Absätze 5 a und 5 b werden
      Absätze 5 b und 5 d.
   h) Nach dem neuen Absatz 5 b wird folgender Ab-
      satz 5 c eingefügt:

       ,,(5 c) § 4 d Abs. 1 ist erstmals für Wirtschaftsjahre
      anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 1991
      beginnen."
   i) Absatz 13 a wird wie folgt geändert:

      aa) Nach Satz 3 werden folgende Sätze eingefügt:

          ,,§ 10 Abs. 2 Satz 2 ist erstmals anzuwenden,
          wenn die Ansprüche aus dem Versicherungs-
          vertrag nach dem 13. Februar 1992 zur Til-
          gung oder Sicherung eines Darlehens dienen,
          es sei denn, der Steuerpflichtige weist nach,
          daß bis zu diesem Zeitpunkt die Darlehens-
          schuld entstanden war und er sich verpflichtet
          hatte, die Ansprüche aus dem Versicherungs-

        vertrag zur Tilgung oder Sicherung dieses
        Darlehens einzusetzen. § 10 Abs. 3 Nr. 2
        Buchstabe bin der Fassung dieses Gesetzes

        ist erstmals für den Veranlagungszeitraum

        1991 anzuwenden."

    bb) Im bisherigen Satz 4, der Satz 6 wird, werden

        das Zitat ,,§ 1O Abs. 5 Nr. 1" durch das Zitat

        ,,§ 1o Abs. 5 Nr. 2" ersetzt und nach dem Wort
        „ist" die Worte „und nach dem 8. November
        1991 ganz oder zum Teil zurückgezahlt wird"
        angefügt.
   cc) Folgender Satz wird angefügt:

        ,,§ 10 Abs. 5 Nr. 2 in der Fassung der Bekannt-
        machung vom 7. September 1990 (BGBI. 1
        S. 1898, 1991 1S. 808) ist letztmals für den Ver-

        anlagungszeitraum 1990 und § 10 Abs. 5 Nr. 3
        vorletzter Satz in der Fassung dieses Geset-
        zes erstmals für den Veranlagungszeitraum
        1991 anzuwenden."
j) Nach Absatz 13 b wird folgender Absatz 13 c ein-
   gefügt:
    ,,(13 c) § 10 c Abs. 1 in der Fassung der Bekannt-
   machung vom 7. September 1990 (BGBI. 1
   S. 1898, 1991 1 S. 808) ist erstmals für den Ver-
   anlagungszeitraum 1990, § 1Oc Abs. 1 in der
   Fassung dieses Gesetzes erstmals für den Ver-
   anlagungszeitraum 1991 und § 1Oc Abs. 4 Nr. 1
   erstmals für den Veranlagungszeitraum 1990
   anzuwenden."
k) Der bisherige Absatz 13 c wird Absatz 13 d.

1) Absatz 14 wird wie folgt gefaßt:

     ,,(14) Für nach dem 31. Dezember 1986 und vor
   dem 1. Januar 1991 hergestellte oder angeschaffte
   Wohnungen im eigenen Haus oder Eigentumswoh-
   nungen sowie in diesem Zeitraum fertiggestellte
   Ausbauten oder Erweiterungen ist § 1O e des Ein-
   kommensteuergesetzes 1990 in der Fassung der

   Bekanntmachung vom 7. September 1990 (BGBI. 1

   S. 1898, 1991 1 S. 808) weiter anzuwenden. Für

   nach dem 31. Dezember 1990 hergestellte oder

   angeschaffte Wohnungen im eigenen Haus oder

   Eigentumswohnungen sowie in diesem Zeitraum

   fertiggestellte Ausbauten oder Erweiterungen ist

   § 1O e des Einkommensteuergesetzes in der durch
   Artikel 1 des Gesetzes vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1
   S. 1322) geänderten Fassung weiter anzuwenden.
   Abweichend von Satz 2 ist § 1O e Abs. 1 bis 5 und 6
   bis 7 in der Fassung dieses Gesetzes erstmals für
   den Veranlagungszeitraum 1991 bei Objekten im
   Sinne des § 10 e Abs. 1 und 2 anzuwenden, wenn
   im Fall der Herstellung der Steuerpflichtige nach
   dem 30. September 1991 den Bauantrag gestellt
   oder mit der Herstellung begonnen hat oder im Fall
   der Anschaffung der Steuerpflichtige das Objekt

   nach dem 30. September 1991 auf Grund eines
   nach diesem Zeitpunkt rechtswirksam abgeschlos-
   senen obligatorischen Vertrags öder gleichstehen-
   den Rechtsakts angeschafft hat oder mit der Her-
   stellung des Objekts nach dem 30. September
   1991 begonnen worden ist. § 1O e Abs. 5 a ist
   erstmals bei in § 1O e Abs. 1 und 2 bezeichneten
   Objekten anzuwenden, für die der Steuerpflichtige
   den Bauantrag nach dem 31. Dezember 1991 ge-
BGBl. 1992, Seite 309 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 309
   stellt oder, falls ein solcher nicht erforderlich ist, mit
   deren Herstellung er nach diesem Zeitpunkt be-
   gonnen hat. In den Fällen des§ 10 e Abs. 1 Satz 4
   ist § 10 e Abs. 5 a erstmals anzuwenden, wenn der
   Steuerpflichtige das Objekt auf Grund eines nach
   dem 31. Dezember 1991 rechtswirksam abge-
   schlossenen obligatorischen Vertrags oder gleich-
   stehenden Rechtsakts angeschafft hat."

m) Nach Absatz 14 a werden die folgenden Ab-

   sätze 14 b und 14 c eingefügt:

     .,(14 b) § 10 g ist erstmals auf Aufwendungen für
   Maßnahmen anzuwenden, die nach dem 31. De-
   zember 1991 abgeschlossen worden sind. Hat der
   Steuerpflichtige Aufwendungen für vor dem 1. Ja-
   nuar 1992 abgeschlossene Maßnahmen nach den
   §§ 7i, 10 f, 82 i der Einkommensteuer-Durchfüh-
   rungsverordnung oder § 52 Abs. 21 Sätze 4 und 7
   in Verbindung mit § 82 i der Einkommensteuer-
   Durchführungsverordnung abgezogen, so kann er
   für den restlichen Verteilungszeitraum, in dem er

   das Gebäude oder den Gebäudeteil nicht mehr zur

   Einkunftserzielung oder zu eigenen Wohnzwecken

   nutzt, § 10 g in Anspruch nehmen. Aufwendungen

   für nach dem 31. Dezember 1991 abgeschlossene

   Maßnahmen, die bereits für einen Veranlagungs-

   zeitraum vor 1992 berücksichtigt worden sind, kön-
   nen nicht in die Bemessungsgrundlage nach § 1o g
   einbezogen werden.

    (14 c) § 10 h ist erstmals für den Veranlagungs-
   zeitraum 1991 anzuwenden."
n) Die bisherigen Absätze 14 b und 14 c werden
   Absätze 14 d und 14 e.

o) Absatz 14 e wird wie folgt gefaßt:
    ,,(14 e) § 12 in der Fassung der Bekanntmachung
   vom 7. September 1990 (BGBI. 1 S. 1898, 1991 1
   S. 808) ist erstmals für den Veranlagungszeitraum

   1990 und § 12 in der Fassung dieses Gesetzes
   erstmals für den Veranlagungszeitraum 1991
   anzuwenden. § 12 Nr. 3 ist auch für Veranlagungs-
   zeiträume vor 1990 anzuwenden, soweit die Vor-
   schrift den Abzug steuerlicher Nebenleistungen

   untersagt."

p) In Absatz 17 werden in Satz 1 das Zitat
   ,,31. Dezember 1985" durch das Zitat „31. Dezem-
   ber 1991" und in Satz 2 das Zitat „ 1. Januar 1986"
   jeweils durch das Zitat „1. Januar 1992" ersetzt.
q) Nach Absatz 17 wird folgender neuer Absatz 18
   eingefügt:

    ,,(18) § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ist erstmals für

   das Wirtschaftsjahr anzuwenden, das nach dem

   31. Dezember 1991 endet. Bereits gebildete Pen-
   sionsrückstellungen sind spätestens in der Schluß-
   bilanz des Wirtschaftsjahrs, das nach dem 31. De-
   zember 1991 endet, in voller Höhe gewinnerhö-

   hend aufzulösen."

r) Der bisherige Absatz 18 wird Absatz 18 a.
s) Absatz 20 wird wie folgt gefaßt:
    ,,(20) § 20 Abs. 1 Nr. 6 in der Fassung der
   Bekanntmachung vom 7. September 1990 (BGBI. 1
   S. 1898, 1991 1 S. 808) ist erstmals für nach dem
   31. Dezember 1974 zugeflossene Zinsen aus Ver-

   sicherungsverträgen anzuwenden, die nach dem
   31. Dezember 1973 abgeschlossen worden sind.
   Für die Anwendung des § 20 Abs. 1 Nr. 6 in der
   Fassung dieses Gesetzes gilt Absatz 13 a Satz 4
   entsprechend."

t) In Absatz 21 c wird nach Satz 1 folgender Satz
   eingefügt:
   ,,§ 32 Abs. 8 in der Fassung dieses Gesetzes ist

   erstmals für den Veranlagungszeitraum 1991 an-

   zuwenden."

u) Folgende Absätze 21 e und 21 f werden eingefügt:
     ,,(21 e) § 32 b Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a- hinsicht-
   lich des Altersübergangsgeldes -, § 32 b Abs. 1
   Nr. 1 Buchstabe c - hinsichtlich ·des Zuschusses
   nach § 4 a Mutterschutzverordnung oder einer ent-
   sprechenden Landesregelung - und § 32 b Abs. 1
   Nr. 1 Buchstabe i ist erstmals für den Ver-
   anlagungszeitraum 1991 anzuwenden.

     (21 f) § 33 Abs. 2 Satz 2 in der Fassung der

   Bekanntmachung vom 7. September 1990 (BGBI. 1

   S. 1898, 1991 1 S. 808) ist erstmals für den Ver-

   anlagungszeitraum 1990 und § 33 Abs. 2 Satz 2 in

   der Fassung dieses Gesetzes erstmals für den

   Veranlagungszeitraum 1991 anzuwenden."

v) Dem Absatz 24 werden folgende Sätze angefügt:

   ,,§ 34 f Abs. 3 und 4 Satz 2 in der Fassung dieses
   Gesetzes sind erstmals anzuwenden bei Inan-
   spruchnahme der Steuerbegünstigung nach § 10 e
   Abs. 1 bis 5 in der Fassung dieses Gesetzes. § 34 f
   Abs. 4 Satz 1 ist erstmals anzuwenden bei Inan-
   spruchnahme der Steuerbegünstigung nach § 10 e
   Abs. 1 bis 5 oder nach § 15 b des Berlinförderungs-
   gesetzes für nach dem 31. Dezember 1991 herge-
   stellte oder angeschaffte Objekte."

w) Dem Absatz 24 a wird folgender Satz angefügt:

   ,,§ 34 g Satz 1 in der Fassung dieses Gesetzes ist
   erstmals für den Veranlagungszeitraum 1991 an-
   zuwenden."

x) Absatz 25 a wird wie folgt gefaßt:

    ,,(25 a) § 37 Abs. 3 Satz 5 in der Fassung dieses
   Gesetzes ist erstmals für den Veranlagungszeit-
   raum 1991 anzuwenden. Für negative Einkünfte
   aus Vermietung und Verpachtung, die bei Inan-
   spruchnahme erhöhter Absetzungen nach § 14 c
   oder § 14 d des Berlinförderungsgesetzes entste-
   hen, ist § 37 Abs. 3 Satz 8 nur anzuwenden, wenn
   die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der

   erhöhten Absetzungen erstmals nach dem 31 . De-

   zember 1990 eingetreten sind."

y) Nach Absatz 25 a wird folgender Absatz 25 b ein-
   gefügt:

    ,,(25 b) § 39 Abs. 3 a Satz 2 und§ 39 a Abs. 2

   Satz 5 in der Fassung dieses Gesetzes sind erst-
   mals für das Kalenderjahr 1993 anzuwenden."
z) In Absatz 27 a werden das Wort „auch" gestrichen
   und folgender Satz angefügt:
   ,,Die§§ 42 und 42 a des Einkommensteuergeset-
   zes 1990 sind letztmals für das Kalenderjahr 1990
   anzuwenden."
BGBl. 1992, Seite 310 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 310
310                                      Bundesgesetzblatt, J~hrgang 1992, Teil 1

   za) Absatz 29 wird wie folgt gefaßt:
        ,,(29) § 46 Abs. 2 Nr. 4 in der Fassung dieses
       Gesetzes ist erstmals für den Veranlagungszeit-
       raum 1993 anzuwenden. § 46 Abs. 2 Nr. 5 des
       Einkommensteuergesetzes 1990 ist letztmals für
       den Veranlagungszeitraum 1992 anzuwenden. § 46
       Abs. 2 Nr. 7 und Abs. 2 Sätze 2 und 3 des Einkom-
       mensteuergesetzes 1990 sind letztmals für den
       Veranlagungszeitraum 1990 anzuwenden. § 46
       Abs. 2 Nr. 8 in der Fassung dieses Gesetzes ist
       erstmals für den Veranlagungszeitraum 1991
       anzuwenden."
   zb) Dem Absatz 32 wird folgender Satz angefügt:

       ,,§ 50 d Abs. 3 Satz 1 zweiter Halbsatz ist erstmals
       auf nach dem 31. Dezember 1991 zufließende
       Kapitalerträge anzuwenden."
   zc) Folgender Absatz 34 wird angefügt:

        ,,(34) § 57 Abs. 6 ist erstmals für den Ver-
       anlagungszeitraum 1991 anzuwenden."

52. Dem§ 57 wird folgender Absatz 6 angefügt:
     ,,(6) § 34 f Abs. 3 Satz 3 ist erstmals auf die in dem in
   Artikel 3 des Einigungsvertrags genannten Gebiet für
   die zweite Hälfte des Veranlagungszeitraums 1990
   festgesetzte Einkommensteuer anzuwenden."

53. Folgende Anlage 4 wird angefügt:
                         „Anlage 4
                     (zu § 44d EStG)
          Gesellschaften im Sinne des Artikels 2
              der Richtlinie Nr. 90/435/EWG
    des Rates vom 23. Juli 1990 (ABI. EG Nr. L 225 S. 6)
           über das gemeinsame Steuersystem
          der Mutter- und Tochtergesellschaften
               verschiedener Mitgliedstaaten
   Gesellschaft im Sinne des Artikels 2 der genannten
   Richtlinie ist jede Gesellschaft, die
   1. eine der aufgeführten Formen aufweist:

      - Gesellschaften      belgischen    Rechts    mit der
        Bezeichnung:

         naamloze vennootschap/societe anonyme, com-
         menditaire vennootschap op aandelen/societe
         en commandite par actions, besloten vennoot-
         schap . met beperkte aansprakelijkheid/societe
                 a
         privee responsabilite limitee sowie öffentlich-
         rechtliche Körperschaften, deren Tätigkeit unter
         das Privatrecht fällt;
      - Gesellschaften      dänischen     Rechts    mit   der
        Bezeichnung:
         aktieselskab, anpartsselskab;
      - Gesellschaften     deutschen      Rechts    mit   der
        Bezeichnung:
         Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft auf
         Aktien, Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
         bergrechtliche Gewerkschaft;

      - Gesellschaften griechischen Rechts mit der
        Bezeichnung:

         Avwvuµri EtmQLa;

   - Gesellschaften spanischen        Rechts mit der
     Bezeichnung:
      sociedad anonima, sociedad comanditaria por
      acciones, sociedad de responsabilidad limitada
      sowie    öffentlich-rechtliche Körperschaften,
      deren Tätigkeit unter das Privatrecht fällt;

   - Gesellschaften französischen Rechts mit der
     Bezeichnung:
      societe anonyme, societe en commandite par
      actions, societe  aresponsabilite limitee sowie
      die staatlichen Industrie- und Handelsbetriebe
      und -unternehmen;

   - Gesellschaften irischen Rechts mit der Bezeich-
     nung:
      public companies limited by shares or by
      guarantee, private companies limited by shares
      or by guarantee, gemäß den lndustrial and Pro-
      vident Societies Acts eingetragene Einrichtun-
      gen oder gemäß den Building Societies Acts
      eingetragene „building societies";
   - Gesellschaften italienischen Rechts mit der
     Bezeichnung:
      societa per azioni, societa in accomandita per
      azioni, societa a responsabilita limitata sowie die
      staatlichen und privaten Industrie- und Handels-
      unternehmen;
   - Gesellschaften luxemburgischen Rechts mit der
     Bezeichnung:
      societe anonyme, societe en commandite par
      actions, societe a responsabilite limitee;

   - Gesellschaften niederländischen Rechts mit der
     Bezeichnung:
      naamloze vennootschap, besloten vennoot-
      schap met beperkte aansprakelijkheid;
   - Gesellschaften portugiesischen Rechts in Form
     von Handelsgesellschaften, zivilrechtlichen Han-
     delsgesellschaften oder Genossenschaften
     sowie die öffentlichen Unternehmen;

   - nach dem Recht des Vereinigten Königreichs
     gegründete Gesellschaften,

2. nach dem Steuerrecht eines Mitgliedstaats in
   bezug auf den steuerlichen Wohnsitz als in diesem
   Staat ansässig und auf Grund eines mit einem

   dritten Staat geschlossenen Doppelbesteuerungs-
   abkommens in bezug auf den steuerlichen Wohn-
   sitz nicht als außerhalb der Gemeinschaft ansässig
   betrachtet wird und
3. ohne Wahlmöglichkeit einer der nachstehenden
   Steuern
   - vennootschapsbelasting/imp0t des societes in
     Belgien,
   - selskabsskat in Dänemark,

   - Körperschaftsteuer in Deutschland,

   - <pOQO~ EL<JOÖT)µa,:o~ voµLXWV '1:QOO<.t),C(J)V XEQ-
     öoaxomxotJ xaQaXi:T)Qa in Griechenland,

   - impuesto sobre sociedades in Spanien,
BGBl. 1992, Seite 311 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 311
       - impöt sur les societes in Frankreich,
       - corporation tax in Irland,

       - imposta sul reddito delle persone giuridiche in
         Italien,

       - impöt sur le revenu des collectivites in Luxem-
         burg,
       - vennootschapsbelasting in den Niederlanden,
       - imposto sobre o rendimento das pessoas colec-
         tivas in Portugal,
       - corporation tax im Vereinigten Königreich
       oder irgendeiner Steuer, die eine dieser Steuern
       ersetzt, unterliegt, ohne davon befreit zu sein."

                          Artikel 2

                    Änderung

     der Lohnsteuer-Durchführungsverordnung
  Die Lohnsteuer-Durchführungsverordnung in der Fas-
sung der Bekanntmachung vom 10. Oktober 1989 (BGBI. 1
S. 1848) wird wie folgt geändert:

1 . § 4 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 1 Nr. 1 wird wie folgt geändert:
      aa) In Satz 1 werden die Worte „die Steuerklasse
          und die auf der Lohnsteuerkarte oder in einer
          entsprechenden Bescheinigung eingetragene
          Zahl der Kinderfreibeträge und Zahl der durch
          die Berlinzulage begünstigten Kinder, das Reli-
          gionsbekenntnis," gestrichen und nach den
          Worten „ausgestellt worden ist" ein Beistrich
          und die Worte „sowie die auf der Lohnsteuer-
          karte oder in einer entsprechenden Bescheini-
          gung eingetragenen allgemeinen Besteue-
          rungsmerkmale" eingefügt.
      bb) In Satz 2 werden die Worte „Steuerklasse oder
          die auf der Lohnsteuerkarte oder in einer ent-
          sprechenden Bescheinigung eingetragene Zahl
          der Kinderfreibeträge und der Zahl der durch
          die Berlinzulage begünstigten Kinder" durch die
          Worte „auf der Lohnsteuerkarte oder in einer
          entsprechenden Bescheinigung eingetragenen
          allgemeinen Besteuerungsmerkmale" ersetzt.
   b) In Absatz 2 Nr. 8 wird nach Satz 4 folgender Satz 5
      angefügt:
      „Sind in den Fällen der Sätze 3 und 4 Bezüge nicht
      mit dem ermäßigten Kirchensteuersatz besteuert
      worden, so ist zusätzlich der fehlende Kirchen-
      steuerabzug aufzuzeichnen und auf die als Beleg
      aufzubewahrende Unterlage hinzuweisen, aus der
      hervorgeht, daß der Arbeitnehmer keiner Religions-
      gemeinschaft angehört, für die die Kirchensteuer
      von den Finanzbehörden erhoben wird."

2. § 9 wird gestrichen.

                          Artikel 3

      Änderung des Berlinförderungsgesetzes

  Das Berlinförderungsgesetz 1990 in der Fassung der
Bekanntmachung vom 2. Februar 1990 (BGBI. 1 S. 173),

zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 24. Juni
1991 (BGBI. 1 S. 1322), wird wie folgt geändert:

1. In § 28 Abs. 4 a Nr. 1 werden die Worte „das
   16. Lebensjahr" durch die Worte „das 18. Lebensjahr"
   ersetzt.

2. § 31 wird wie folgt geändert:
   a) Nach Absatz 13 wird folgender Absatz 13 a ein-
      gefügt:
       ,,(13 a) § 18 ist letztmals für den Veranlagungszeit-
      raum 1990 anzuwenden."
   b) Nach Absatz 14 a wird folgender Absatz 14 b ein-
      gefügt:
        ,,(14 b) § 28 Abs. 4 a Nr. 1 ist erstmals bei der
      Eintragung der Kinderzahl auf der Lohnsteuerkarte

      für das Kalenderjahr 1992 anzuwenden."

                        Artikel 4
                   Änderung
  der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung

   Die Einkommensteuer-Durchführungsverordnung 1986
in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Juli 1986 ·
(BGBI. 1 S. 1239), zuletzt geändert durch Artikel 4 des
Gesetzes vom 18. Dezember 1989 (BGBI. 1S. 2212), wird
wie folgt geändert:

1. § 29 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 1 wird wie folgt gefaßt:
        ,,(1) Der Sicherungsnehmer sowie das Versiche-
      rungsunternehmen auch in den Fällen, in denen der
      Sicherungsnehmer Wohnsitz, Sitz oder Geschäfts-
      leitung im Ausland hat, haben nach amtlich vor-
      geschriebenem Muster dem für ihre Veranlagung
      zuständigen Finanzamt (§§ 19, 20 Abgabenord-
      nung) unverzüglich die Fälle anzuzeigen, in denen
      Ansprüche aus Versicherungsverträgen nach dem
      13. Februar 1992 zur Tilgung oder Sicherung von
      Darlehen eingesetzt werden, die den Betrag von
      50 000 DM übersteigen."
   b) Die bisherigen Absätze 1 bis 5 werden Absätze 2
      bis 6.
   c) Im neuen Absatz 2 werden das Klammerzitat ,,(§ 52
      Abs. 15 des Gesetzes)" durch das Klammerzitat
      ,,(§ 52 Abs. 13 a Satz 2 des Gesetzes)", das Klam-
      merzitat ,,(§ 10 Abs. 6 Nr. 1 des Gesetzes)" durch
      das Klammerzitat ,,(§ 10 Abs. 5 Nr. 2 des Geset-
      zes)", die Worte „von zwölf Jahren seit dem Ver-
      tragsabschluß" durch die Worte „der Vertrags-
      dauer", der Beistrich am Schluß der Nummer 1
      durch das Wort „oder" und das Wort „oder" am
      Schluß der Nummer 2 durch einen Punkt ersetzt; die
      Nummer 3 wird gestrichen.
   d) Im neuen Absatz 3 werden die Zitate ,,§ 10 Abs. 6
      Nr. 2" jeweils durch die Zitate ,,§ 10 Abs. 5 Nr. 3"

      ersetzt.

  e) Im neuen Absatz 4 wird das Klammerzitat ,,(Ab-
     sätze 1 und 2)" durch das Klammerzitat ,,(Absätze 1
     bis 3)" ersetzt.
BGBl. 1992, Seite 312 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 312
312                                     Bundesgesetzblatt, J~hrgang 1992, Teil 1

   f) Im neuen Absatz 5 werden die Worte „einem Ver-
      sicherungsvertrag oder" gestrichen.
   g) Der neue Absatz 6 wird wie folgt gefaßt:
       ,,(6) Als völlig erwerbsunfähig (§ 10 Abs. 5 Nr. 3
      Buchstabe c des Gesetzes) gilt ein Steuerpflichtiger
      oder sein von ihm nicht dauernd getrennt lebender
      Ehegatte mit einem Grad der Behinderung von min-
      destens 95. Die völlige Erwerbsunfähigkeit ist durch
      einen Ausweis nach dem Schwerbehindertengesetz
      oder durch einen Bescheid der für die Durchführung
      des     Bundesversorgungsgesetzes      zuständigen
      Behörde nachzuweisen."

2. § 30 wird wie folgt geändert:

   a) Im bisherigen Wortlaut, der Absatz 1 wird, werden
      der Klammerzusatz ,,(§ 52 Abs. 15 des Gesetzes)"
      durch den Klammerzusatz ,,(§ 52 Abs. 13 a Satz 2
      des Gesetzes)", der Klammerzusatz ,,(§ 10 Abs. 6
      Nr. 1 des Gesetzes)" durch den Klammerzusatz
      ,,(§ 10 Abs. 5 Nr. 2 des Gesetzes)", die Worte „von
      zwölf Jahren seit dem Vertragsabschluß" durch die
      Worte „der Vertragsdauer", der Beistrich am Schluß
      der Nummer 1 durch das Wort „oder" und in der
      Nummer 2 die Worte „oder werden" durch einen
      Beistrich ersetzt; die Nummer 3 wird gestrichen.
   b) Folgender Absatz 2 wird angefügt:
        ,,(2) Eine Nachversteuerung ist entsprechend
      Absatz 1 auch durchzuführen, wenn der Sonderaus-
      gabenabzug von Beiträgen zu Lebensversicherun-
      gen nach § 10 Abs. 2 des Gesetzes zu versagen
      ist."

3. In § 31 werden die Zitate ,,§ 10 Abs. 6 Nr. 2" jeweils

   durch die Zitate ,,§ 10 Abs. 5 Nr. 3" ersetzt.

4. a) In § 84 wird folgender Absatz 8 angefügt:
        ,,(8) In Anlage 3 (zu § 80 Abs. 1) ist die Nummer 26
      erstmals für das Wirtschaftsjahr anzuwenden, das
      nach dem 31. Dezember 1990 beginnt. Für Wirt-
      schaftsjahre, die vor dem 1. Januar 1991 beginnen,
      ist die Nummer 26 in Anlage 3 in der vor diesem
      Zeitpunkt geltenden Fassung anzuwenden."
   b) In der Anlage 3 (zu § 80 Abs. 1) werden in Nummer
      26 die Worte „Tapioka-(Cassava-, Manioka-)mehl"
      durch die Worte „Pellets von Tapioka- (Cassava-,
      Maniok-)C_hips" ersetzt.

                        Artikel 5

                    Änderung
   des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften

   Das Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften in der
Fassung der Bekanntmachung vom 14. Januar 1970
(BGBI. 1 S. 127), zuletzt geändert durch Artikel 2 des
Gesetzes vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1322), wird wie
folgt geändert:

1. In § 40 Abs. 4 Satz 2 werden die Worte „zum Gesamt-
   betrag" durch die Worte „zur Summe" ersetzt.

2. § 54 wird gestrichen.

                          Artikel 6
     Änderung des Auslandinvestment-Gesetzes
   Das Auslandinvestment-Gesetz vom 28. Juli 1969
(BGBI. 1 S. 986), zuletzt geändert durch Artikel 2 des
Gesetzes vom 22. Februar 1990 (BGBI. 1S. 266), wird wie
folgt geändert:

1. § 19 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 1 Satz 2 werden die Worte „zum Gesamt-
      betrag" durch die Worte „zur Summe" ersetzt.
   b) In Absatz 5 Satz 1 werden nach dem Wort „Steuer-
      bescheides" der Beistrich und die Worte „aber vor
      Ablauf der Verjährungsfrist" gestrichen.

2. § 21 wird gestrichen.

                          Artikel 7

         Änderung des Ausführungsgesetzes
              Grenzgänger Niederlande
  Das Ausführungsgesetz Grenzgänger Niederlande in
der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Februar 1986
(BGB!. 1 S. 321) wird wie folgt geändert:

1. In § 1 Abs. 2 Satz 1 zweiter Halbsatz wird das Zitat
   ,,§ 41 b Abs. 1 Satz 2 bis 7 und Abs. 3" durch das Zitat
   ,,§ 41 b Abs. 1 Satz 2 bis 7 und Abs. 2" ersetzt.

2. § 2 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 1 wird die Nummer 3 gestrichen.
   b) In Absatz 2 Satz 2 werden nach dem Zitat ,,§ 10 c

      Abs. 4" der Beistrich und das Zitat ,,§ 32 Abs. 8

      Satz 2" gestrichen.

3. In § 4 Satz 2 wird das Zitat ,,§ 39 a Abs. 6" durch das
   Zitat ,,§ 39 a Abs. 5" ersetzt.

4. In § 5 Satz 2 wird das Zitat ,,§ 32 b Abs. 1 Nr. 1 und
   Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2" durch das Zitat,,§ 32 b
   Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 Nr. 1" ersetzt.

5. In § 7 Satz 1 wird das Zitat ,,§ 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 und 5,
   Abs. 2 und § 4 dieses Gesetzes" durch das Zitat ,,§ 2
   Abs. 1 Nr. 1, 2 und 5, Abs. 2 und § 4 dieses Gesetzes"
   ersetzt.

6. § 8 wird wie folgt gefaßt:

                              ,,§ 8

     (1) Dieses Gesetz ist, soweit im folgenden Absatz
   nichts anderes bestimmt ist, erstmals für das Kalen-
   derjahr 1990 anzuwenden. Beim Steuerabzug vom
   Arbeitslohn gilt Satz 1 mit der Maßgabe, daß das
   Gesetz erstmals auf den laufenden Arbeitslohn anzu-
   wenden ist, der für einen nach dem 31. Dezember 1989
   endenden Lohnzahlungszeitraum gezahlt wird, und auf
   sonstige Bezüge, die nach dem 31. Dezember 1989
   zufließen.
     (2) § 2 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 ist erstmals für den
   Veranlagungszeitraum 1991 in der folgenden Fassung
   anzuwenden:
BGBl. 1992, Seite 313 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 313
     „Bei der Veranlagung zur Einkommensteuer nach § 5
     können die tatsächlichen Vorsorgeaufwendungen im
     Sinne des § 10 Abs. 1 Nr. 2 und 3 des Einkommen-
     steuergesetzes, die der Arbeitnehmer und sein nicht
     dauernd getrennt lebender Ehegatte geleistet haben,
     nach Maßgabe der übrigen hierfür nach § 1O des
     Einkommensteuergesetzes geltenden Vorschriften als
     Sonderausgaben abgezogen werden."

     § 5 ist erstmals für den Veranlagungszeitraum 1991 in
     der folgenden Fassung anzuwenden:

     ,,Arbeitnehmer, die die Voraussetzungen des§ 2 erfül-

     len, können hinsichtlich ihrer Einkünfte aus nichtselb-

     ständiger Arbeit eine Veranlagung zur Einkommen-

     steuer nach Maßgabe des§ 46 Abs. 2 Nr. 8 Sätze 1
     und 2 des Einkommensteuergesetzes beantragen.
     § 32 b Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 Nr. 1 sowie § 46 Abs. 2
     Nr. 8 Sätze 1 und 2 des Einkommensteuergesetzes
     sind sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, daß
     vor Ablauf des Kalenderjahrs die Veranlagung nur
     durchgeführt werden kann, wenn der Arbeitnehmer
     oder im Fall der Zusammenveranlagung von Ehegat-
     ten beide l=hegatten verstorben sind."
     § 6 Abs. 2 Satz 1 ist erstmals für den Veranlagungs-
     zeitraum 1991 in der folgenden Fassung anzuwen-
     den:

     „Für die Veranlagung zur Einkommensteuer nach § 5

     ist das Betriebsstättenfinanzamt, bei mehreren Be-

     triebsstättenfinanzämtern das Betriebsstättenfinanz-
     amt, in dessen Bezirk der Arbeitnehmer zuletzt be-
     schäftigt war, zuständig."

     § 7 Satz 3 ist erstmals für den Veranlagungszeitraum
     1991 in der folgenden Fassung anzuwenden:

     ,,§ 46 des Einkommensteuergesetzes ist mit der Maß-

     gabe anzuwenden, daß die von dem beschränkt ein-

     kommensteuerpflichtigen Ehegatten in der Bundes-

     republik Deutschland bezogenen Einkünfte aus nicht-

     selbständiger Arbeit und die davon einbehaltene

     Lohnsteuer einzubeziehen sind.""

7.   § 9 wird gestrichen.

                         Artikel 8

      Änderung des Körperschaftsteuergesetzes
  Das Körperschaftsteuergesetz in der Fassung der
Bekanntmachung vom 11. März 1991 (BGBI. 1 S. 638),
geändert durch Artikel 18 des Gesetzes vom 24. Juni 1991
(BGBI. 1 S. 1322), wird wie folgt geändert:

 1. In § 1 Abs. 1 Nr. 1 wird in dem Klammerzusatz das
    Wort „Kolonialgesellschaften," gestrichen.

 2. § 5 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
     a) Nummer 2 wird wie folgt geändert:

        aa) Die Worte „die Wirtschaftsaufbaukasse
            Schleswig-Holstein Aktiengesellschaft," und

            die Worte „die Wohnungsbaukreditanstalt des
            Landes Schleswig-Holstein," werden gestri-
            chen.
        bb) Vor den Worten „und die Liquiditäts-Konsor-
            tialbank" werden die Worte ,, , die Investitions-
            bank Schleswig-Holstein - Zentralbereich der

          Landesbank Schleswig-Holstein Girozentrale,
          die Landesinvestitionsbank Brandenburg" ein-
          gefügt.
   b) Nummer 3 wird wie folgt geändert:

      In Buchstabe e Satz 2 werden die Worte „der
      Kasse ist" durch die Worte „der Kasse sind"
      ersetzt und vor dem Semikolon folgender Satzteil
      eingefügt:

      ,, , und noch nicht fällige Ansprüche aus einer
      Versicherung mit dem Wert des geschäftsplanmä-

      ßigen Deckungskapitals zuzüglich des Guthabens

      aus Beitragsrückerstattung am Schluß des Wirt-

      schaftsjahres".

   c) Nummer 5 wird wie folgt gefaßt:
      „5. Berufsverbände ohne öffentlich-rechtlichen
          Charakter sowie kommunale Spitzenverbände
          auf Bundes- oder Landesebene einschließlich
          ihrer Zusammenschlüsse, wenn der Zweck
          dieser Verbände nicht auf einen wirtschaft-
          lichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist. Wird ein
          wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb unterhalten,
          ist die Steuerbefreiung insoweit ausgeschlos-
          sen. Die Sätze 1 und 2 gelten auch für Zusam-
          menschlüsse von juristischen Personen des
          öffentlichen Rechts, die wie die Berufsver-

          bände allgemeine ideelle und wirtschaftliche

          Interessen ihrer Mitglieder wahrnehmen;".

  d) Nach Nummer 16 werden der Punkt durch einen
     Strichpunkt ersetzt und folgende Nummer 17 an-
     gefügt:

      ,, 17. Bürgschaftsbanken (Kreditgarantiegemein-
             schaften), deren Tätigkeit sich auf die Wahr-

             nehmung von Wirtschaftsförderungsmaßnah-

             men insbesondere in Form der Übernahme

             und Verwaltung von staatlichen Bürgschaften

             und Garantien oder von Bürgschaften und

             Garantien mit staatlichen Rückbürgschaften

             oder auf der Grundlage staatlich anerkannter
             Richtlinien gegenüber Kreditinstituten, Ver-
             sicherungsunternehmen, Leasinggesellschaf-
             ten und Beteiligungsgesellschaften für Kre-
             dite, Leasingforderungen und Beteiligungen
             an mittelständischen Unternehmen zu ihrer
             Gründung und zur Erhaltung und Förderung
             ihrer Leistungsfähigkeit beschränkt. Voraus-
             setzung ist, daß das Vermögen und etwa
             erzielte Überschüsse nur zur Erreichung des
             in Satz 1 genannten Zwecks verwendet wer-
             den."

3. In § 12 Abs. 2 werden der Punkt durch einen Beistrich
   ersetzt und folgende Worte angefügt:
   „ausgenommen in den Fällen des § 20 Abs. 8 des
   Gesetzes über steuerliche Maßnahmen bei Änderung
   der Unternehmensform."

4. § 14 wird wie folgt geändert:

   a) In Nummer 2 wird folgender Satz 3 angefügt:
      „Der Beherrschungsvertrag muß zu Beginn des
      Wirtschaftsjahrs der Organgesellschaft, für das die
      organisatorische Eingliederung auf Grund des Ver-
      trags erstmals bestehen soll, abgeschlossen sein
BGBl. 1992, Seite 314 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 314
314                                   Bundesgesetzblatt, J~hrgang 1992, Teil 1

      und durchgeführt werden und bis zum Ende des
      folgenden Wirtschaftsjahrs wirksam werden."
   b) Nummer 4 wird wie folgt gefaßt:

      „4. Der Gewinnabführungsvertrag muß bis zum
           Ende des Wirtschaftsjahrs der Organgesell-
          schaft, für das Satz 1 erstmals angewendet
          werden_ soll, auf mindestens fünf Jahre abge-
          schlossen und bis zum Ende des folgenden
          Wirtschaftsjahrs wirksam werden. Er muß
          während seiner gesamten Geltungsdauer
          durchgeführt werden. Eine vorzeitige Beendi-
          gung des Vertrags durch Kündigung ist
          unschädlich, wenn ein wichtiger Grund die
          Kündigung rechtfertigt. Die Kündigung oder
          Aufhebung des Gewinnabführungsvertrags
          auf einen Zeitpunkt während des Wirtschafts-
          jahrs der Organgesellschaft wirkt auf den
          Beginn dieses Wirtschaftsjahrs zurück."
   c) In Nummer 5 werden die Worte „freie Rücklagen"
      durch die Worte „die Gewinnrücklagen (§ 272

      Abs. 3 des Handelsgesetzbuchs) mit Ausnahme
      der gesetzlichen Rücklagen" ersetzt.

5. § 17 wird wie folgt gefaßt:

                          ,,§ 17

               Andere Kapitalgesellschaften
                  als Organgesellschaft

      Die §§ 14 bis 16 gelten entsprechend, wenn eine
   andere als die in § 14 Satz 1 bezeichnete Kapital-
   gesellschaft mit Geschäftsleitung und Sitz im Inland
   sich wirksam verpflichtet, ihren ganzen Gewinn an ein
   anderes Unternehmen im Sinne des § 14 abzuführen.
   Weitere Voraussetzung ist, daß

   1. eine Gewinnabführung den in § 301 des Aktien-
      gesetzes genannten Betrag nicht überschreitet und
   2. eine Verlustübernahme entsprechend den Vor-
      schriften des § 302 des Aktiengesetzes vereinbart
      wird."

6. § 26 wird wie folgt geändert:

   a) Nach Absatz 2 wird folgender Absatz 2 a eingefügt:
        ,,(2 a) Gilt eine Gesellschaft, die die in der An-
      lage 4 zum Einkommensteuergesetz bezeichneten

      Voraussetzungen des Artikels 2 der Richtlinie
      Nr. 90/435/EWG des Rates vom 23. Juli 1990 (ABI.
      EG Nr. L 225 S. 6) erfüllt, nach einem Abkommen
      zur Vermeidung der Doppelbesteuerung als in
      einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen
      Gemeinschaften ansässig, ist auf Antrag der Mut-
      tergesellschaft, die nachweislich ununterbrochen
      seit mindestens zwölf Monaten vor dem Ende des
      Veranlagungszeitraums oder des davon abwei-
      chenden Gewinnermittlungszeitraums mindestens
      zu einem Zehntel am Kapital dieser Gesellschaft
      beteiligt ist, auf deren Körperschaftsteuer von
      Gewinnanteilen aus Ausschüttungen der anderen
      Gesellschaft eine vom Gewinn erhobene Steuer
      der anderen Gesellschaft nach Maßgabe des
      Absatzes 2 Satz 2 bis 7 anzurechnen, soweit diese

      Gewinnanteile nicht schon nach einem Abkommen
      zur Vermeidung der Doppelbesteuerung befreit
      oder nach den Absätzen 2 oder 3 begünstigt sind.

      Zu den Gewinnanteilen im Sinne des Satzes 1
      gehören nicht Bezüge der Muttergesellschaft, die
      auf Grund einer Herabsetzung des Kapitals oder
      nach Auflösung der anderen Gesellschaft an-
      fallen."

   b) In Absatz 8 werden die Worte „nach den Absät-
      zen 2 oder 3" durch die Worte „nach den Absät-
      zen 2 bis 3" ersetzt.

7. § 31 Abs. 3 wird wie folgt gefaßt:
    ,,(3) In den Fällen des § 30 Abs. 3 sind bei der
   Ermittlung des Einkommens nichtabziehbare Aus-
   gaben für vor dem Stichtag der Eröffnungsbilanz ab-
   gelaufene Wirtschaftsjahre, die das Betriebsvermö-
   gen in einem später abgelaufenen Wirtschaftsjahr
   gemindert haben, dem Teilbetrag im Sinne des§ 30
   Abs. 2 Nr. 4 zuzuordnen."

8. § 47 wird wie folgt gefaßt:

                          ,,§ 47

                 Gesonderte Feststellung
               von Besteuerungsgrundlagen
     (1) Gesondert festgestellt werden

   1. die nach § 30 ermittelten Teilbeträge des verwend-

      baren Eigenkapitals,

   2. der für Ausschüttungen verwendbare Teil des
      Nennkapitals im Sinne des § 29 Abs. 3.

  Der Bescheid über die gesonderte Feststellung ist
  Grundlagenbescheid für den Bescheid über die
  gesonderte Feststellung zum folgenden Feststel-
  lungszeitpunkt. Der Bescheid über die gesonderte
  Feststellung nach Satz 1 Nr. 1 ist Grundlagenbe-
  scheid für den Körperschaftsteuerbescheid, in dem
  nach § 27 Abs. 3 die Änderung der Körperschaftsteuer
  aufgrund von Gewinnausschüttungen und sonstigen
  Leistungen zu berücksichtigen ist, für die die fest-
  gestellten Teilbeträge als verwendet gelten.
     (2) Der Körperschaftsteuerbescheid ist Grundlagen-
   bescheid

   1. für den Bescheid über die gesonderte Feststellung
      nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 hinsichtlich
      a) des zu versteuernden Einkommens,

      b) der Tarifbelastung,

      c) der Steuerermäßigung nach§ 21 Abs. 2 Satz 1
         oder Abs. 3 Satz 1 des Berlinförderungsgeset-
         zes,
      d) der Minderung und Erhöhung der Körper-
         schaftsteuer nach § 27,

  2. für den Körperschaftsteuerbescheid des Verlust-
     rücktragsjahrs hinsichtlich eines Verlustes, der sich
     bei der Ermittlung des Einkommens ergeben hat,
  3. für den Bescheid über die gesonderte Feststellung
     nach § 10d Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes
     hinsichtlich des Einkommens."

9. § 54 wird wie folgt geändert:

  a) Absatz 2 wird wie folgt gefaßt:

       ,,(2) § 5 Abs. 1 Nr. 2 des Körperschaftsteuer-
      gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung
BGBl. 1992, Seite 315 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 315
       vom 11. März 1991 (BGBI. 1 S. 638) ist für
       die Wirtschaftsaufbaukasse Schleswig-Holstein
       Aktiengesellschaft letztmals für den Veranlagungs-
       zeitraum 1992 anzuwenden."
    b) Folgender neuer Absatz 2 b wird eingefügt:

        ,,(2 b) § 5 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe eist erstmals für
       den Veranlagungszeitraum 1992 anzuwenden."

    c) Folgender neuer Absatz 5 a wird eingefügt:

         ,,(5 a) § 6 Abs. 5 Satz 1 ist im Veranlagungszeit-

       raum 1992 nur anzuwenden, soweit sich aus § 5

       Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe e in der bis Veranlagungs-
       zeitraum 1991 geltenden Fassung ein übersteigen-
       des Vermögen ergeben würde. § 6 Abs. 6 bleibt
       unberührt."
    d) Folgender neuer Absatz 8 a wird eingefügt:

        ,,(8 a) § 12 Abs. 2 ist erstmals auf Vermögens-

       übertragungen anzuwenden, die nach dem

       31. Dezember 1991 vorgenommen werden."

    e) Der bisherige Absatz 8 a wird Absatz 8 b.
    f) Absatz 10 wird wie folgt gefaßt:

        ,,(10) § 26 Abs. 2 a ist erstmals auf nach dem

       31. Dezember 1991 vorgenommene Gewinnaus-
       schüttungen anzuwenden. § 26 Abs. 8 ist erstmals
       auf Gewinnminderungen anzuwenden, die auf
       nach dem 23. Juni 1988 vorgenommene Gewinn-
       ausschüttungen zurückzuführen sind."

10. § 55 wird gestrichen.

                        Artikel 9

  Änderung des lnvestitionszulagengesetzes 1991

  § 1 Abs. 1 Satz 1 des lnvestitionszulagengesetzes 1991
vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1318, 1333) wird wie folgt
gefaßt:

„Steuerpflichtige im Sinne des Einkommensteuergesetzes

und des Körperschaftsteuergesetzes, die im Fördergebiet
begünstigte Investitionen im Sinne der §§ 2 und 3 vorneh-
men, haben Anspruch auf eine Investitionszulage, soweit
sie nicht nach § 5 des Körperschaftsteuergesetzes von der
Körperschaftsteuer befreit sind."

                       Artikel 10
       Änderung des Gewerbesteuergesetzes

  Das Gewerbesteuergesetz in der Fassung der Bekannt-
machung vom 21. März 1991 (BGBI. 1 S. 814), geändert
durch Artikel 3 des Gesetzes vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1
S. 1322), wird wie folgt geändert:

 1. In § 2 Abs. 2 wird in dem Klammerzusatz das Wort
    ,,Kolonialgesellschaften," gestrichen.

 2. § 3 wird wie folgt geändert:

    a) Nummer 2 wird wie folgt geändert:
       aa) Die Worte „die Wirtschaftsaufbaukasse
           Schleswig-Holstein Aktiengesellschaft, 11 und
           die Worte „die Wohnungsbaukreditanstalt des
           Landes Schleswig-Holstein," werden gestri-
           chen.

      bb) Vor den Worten „und die Liquiditäts-Konsor-
          tialbank" werden die Worte,,, die Investitions-
          bank Schleswig-Holstein - Zentralbereich der
          Landesbank Schleswig-Holstein Girozentrale,
          die Landesinvestitionsbank Brandenburg" ein-
          gefügt.

   b) Nach Nummer 21 wird folgende Nummer 22 ein-
      gefügt:

      ,,22. Bürgschaftsbanken (Kreditgarantiegemein-

            schaften), wenn sie von der Körperschaft-

            steuer befreit sind;".

   c) Am Ende der Nummer 23 wird der Punkt durch
      einen Strichpunkt ersetzt und folgende Nummer 24
      angefügt:
      ,,24. die folgenden Kapitalbeteiligungsgesellschaf-
            ten für die mittelständische Wirtschaft, soweit

            sich deren Geschäftsbetrieb darauf be-

            schränkt, im öffentlichen Interesse mit Eigen-

            mitteln oder mit staatlicher Hilfe Beteiligun-
            gen zu erwerben, wenn_ der von ihnen erzielte
            Gewinn ausschließlich und unmittelbar für die
            satzungsmäßigen Zwecke der Beteiligungs-

            finanzierung verwendet wird:

           Mittelständische     Beteiligungsgesellschaft
           Baden-Württemberg GmbH, Kapitalbeteili-
           gungsgesellschaft für die mittelständische
           Wirtschaft Bayerns mbH, MBG Mittelständi-
           sche     Beteiligungsgesellschaft     Hessen
           GmbH, Mittelständische Beteiligungsgesell-
           schaft Niedersachsen (MBG) mbH, Kapital-
           beteiligungsgesellschaft für die mittelständi-
           sche Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen mbH,
           Mittelständische Beteiligungs- und Wagnis-

           finanzierungsgesellschaft     Rheinland-Pfalz
           mbH, Saarländische Kapitalbeteiligungsge-
           sellschaft mbH, Schleswig-Holsteinische
           Gesellschaft für Wagniskapital mbH, Techno-
           logie-Beteiligungs-Gesellschaft mbH der

           Deutschen Ausgleichsbank. 11

3. § 8 wird wie folgt geändert:
   a) Nummer 9 wird wie folgt gefaßt:

      „9. die Ausgaben im Sinne des § 9 Nr. 3 des
          Körperschaftsteuergesetzes;".
   b) Am Ende der Nummer 11 wird der Punkt durch
      einen Strichpunkt ersetzt und folgende Nummer 12
      angefügt:

      „ 12. Ausländische Steuern, die nach § 34 c des
           Einkommensteuergesetzes oder nach einer
           Bestimmung, die § 34 c des Einkommen-
           steuergesetzes für entsprechend anwendbar
           erklärt, bei der Ermittlung der Einkünfte abge-
           zogen werden, soweit sie auf Gewinne oder
           Gewinnanteile entfallen, die bei der Ermitt-
           lung des Gewerbeertrags außer Ansatz
           gelassen oder nach § 9 gekürzt werden."

4. § 9 wird wie folgt geändert:

  a) Nummer 5 wird wie folgt gefaßt:
      ,,5. die aus den Mitteln des Gewerbebetriebs ge-
           leisteten Ausgaben zur Förderung mildtätiger,
BGBl. 1992, Seite 316 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 316
316                                   Bundesgesetzblatt, J~hrgang 1992, Teil 1

           kirchlicher, religiöser, wissenschaftlicher und
           der als besonders förderungswürdig aner-

           kannten gemeinnützigen Zwecke im Sinne des

           § 1O b Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes

           oder des § 9 Nr. 3 Buchstabe a des Körper-

           schaftsteuergesetzes bis zur Höhe von insge-
           samt 5 vom Hundert des um die Hinzurech-
           nungen nach § 8 Nr. 9 erhöhten Gewinns aus
           Gewerbebetrieb(§ 7) oder 2 vom Tausend der
           Summe der gesamten Umsätze und der im

           Wirtschaftsjahr aufgewendeten Löhne und
           Gehälter. Für wissenschaftliche, mildtätige
           und als besonders förderungswürdig an-
          erkannte kulturelle Zwecke erhöht sich der

          Vomhundertsatz von 5 vom Hundert um wei-
          tere 5 vom Hundert. Überschreitet eine Einzel-
          zuwendung von mindestens 50 000 Deutsche
          Mark zur Förderung wissenschaftlicher oder
          als besonders förderungswürdig anerkannter
          kultureller Zwecke diese Höchstsätze, ist die
          Kürzung im Rahmen der Höchstsätze im Jahr
          der Zuwendung und in den folgenden sieben
          Erhebungszeiträumen vorzunehmen. Die Kür-
          zung ist nur insoweit zulässig, als sie in den
          vorangegangenen Erhebungszeiträumen nicht
          vorgenommen werden konnte. § 10 b Abs. 3

          und 4 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes

          und § 9 Nr. 3 Sätze 3 bis 7 des Körperschaft-

          steuergesetzes gelten entsprechend. Wer vor-

          sätzlich oder grob fahrlässig eine unrichtige

          Bestätigung über Spenden und Mitgliedsbei-

          träge ausstellt oder veranlaßt, daß Zuwendun-

          gen nicht zu den in der Bestätigung angegebe-

          nen steuerbegünstigten Zwecken verwendet

          werden, haftet für die entgangene Steuer.

          Diese ist mit 10 vom Hundert des Betrags der

          Spenden und Mitgliedsbeiträge anzusetzen

          und fließt der für den Spendenempfänger

          zuständigen Gemeinde zu, die durch sinnge-
          mäße Anwendung der Vorschriften des § 20
          der Abgabenordnung bestimmt wird. Sie wird
          durch Haftungsbescheid des Finanzamts fest-
          gesetzt; die Befugnis der Gemeinde zur Er-
          hebung dieser Steuer bleibt unberührt. § 184
          Abs. 3 der Abgabenordnung gilt sinngemäß;".
   b) In Nummer 7 Satz 1 wird der Punkt durch einen
      Strichpunkt ersetzt und folgender neuer Halbsatz
      angefügt:

      „das gilt auch für Gewinne aus Anteilen an einer
      Gesellschaft, die die in der Anlage 4 zum Einkom-
      mensteuergesetz genannten Voraussetzungen

      des Artikels 2 der Richtlinie Nr. 90/435/EWG des
      Rates vom 23. Juli 1990 (ABI. EG Nr. L 225 S. 6)
      erfüllt, weder Geschäftsleitung noch Sitz im Inland
      hat und an deren Kapital das Unternehmen seit

      Beginn des Erhebungszeitraums ununterbrochen

      mindestens zu einem Zehntel beteiligt ist, soweit
      diese Gewinnanteile nicht auf Grund einer Herab-
      setzung des Kapitals oder nach Auflösung der

      Gesellschaft anfallen."

5. § 11 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 1 Satz 3 Nr. 1 wird die Angabe „36 000
      Deutsche Mark" durch die Angabe „48 000 Deut-
      sche Mark" ersetzt.

     b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:

        aa) Die Worte „im Erhebungszeitraum überwie-

            gend die Geschäftsleitung in dem in Artikel 3

            des Einigungsvertrages genannten Gebiet

            haben und" werden gestrichen.

        bb) Die Angaben „12 000 Deutsche Mark" werden
            jeweils durch die Angabe „24 000 Deutsche
            Mark" ersetzt.

    c) Absatz 3 wird wie folgt geändert:

        aa) In Nummer 1 wird die Zahl „ 1." gestrichen und
            das Semikolon durch einen Punkt ersetzt.

        bb) Die Nummer 2 wird aufgehoben.

 6. In § 12 Abs. 1 bis 3 werden jeweils die Worte „gewerb-
    lichen Betriebs" durch das Wort „Gewerbebetriebs"
    ersetzt.

 7. § 13 Abs. 3 wird aufgehoben.

 8. § 35 b wird wie folgt gefaßt:
                              ,,§ 35 b

        (1) Der Gewerbesteuermeßbescheid oder Verlust-

    feststellungsbescheid ist von Amts wegen aufzuheben

    oder zu ändern, wenn der Einkommensteuerbescheid,

    der Körperschaftsteuerbescheid oder ein Feststel-

    lungsbescheid aufgehoben oder geändert wird und

    die Aufhebung oder Änderung den Gewinn aus Ge-

    werbebetrieb oder den Einheitswert des Gewerbebe-

    triebs berührt. Die Änderung des Gewinns aus Gewer-

    bebetrieb oder des Einheitswerts des Gewerbebe-

    triebs ist insoweit zu berücksichtigen, als sie die Höhe

    des Gewerbeertrags, des vortragsfähigen Gewerbe-

    verlustes oder des Gewerbekapitals beeinflußt. § 171

    Abs. 1O der Abgabenordnung gilt sinngemäß.

       (2) Zuständig für die Feststellung des vortrags-
    fähigen Gewerbeverlustes (§ 1O a Satz 2) ist das für
    den Erlaß des Gewerbesteuermeßbescheids zustän-
    dige Finanzamt. Verlustfeststellungsbescheide sind
    zu erlassen, aufzuheben oder zu ändern, soweit sich
    die Besteuerungsgrundlagen ändern und deshalb der
    Gewerbesteuermeßbescheid für denselben Erhe-
    bungszeitraum zu erlassen, aufzuheben oder zu
    ändern ist. Dies gilt entsprechend, wenn der Erlaß, die
    Aufhebung oder die Änderung des Meßbescheids
    mangels steuerlicher Auswirkung unterbleibt."

 9. § 35 d wird gestrichen.

10. § 36 wird wie folgt geändert:

    a) In Absatz 1 wird die Jahreszahl „ 1991" durch die

       Jahreszahl „ 1993" ersetzt.

    b) Absatz 2 wird wie folgt gefaßt:

         ,,(2) § 3 Nr. 2 ist für die Investitionsbank Schles-

       wig-Holstein - Zentralbereich der Landesbank
       Schleswig-Holstein Girozentrale und die Landes-
       investitionsbank Brandenburg erstmals für den Er-
       hebungszeitraum 1991 anzuwenden."

    c) Nach Absatz 2 a werden folgende neue Ab-
       sätze 2 b und 2 c eingefügt:
BGBl. 1992, Seite 317 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 317
         ,,(2 b) § 3 Nr. 22 ist erstmals für den Erhebungs-
        zeitraum 1991 anzuwenden.
          (2 c) § 3 Nr. 24 ist erstmals für den Erhebungs-
        zeitraum 1992 anzuwenden."
    d) Nach Absatz 3 a werden folgende neue Ab-
       sätze 3 b und 3 c eingefügt:
         ,,(3 b) § 8 Nr. 9 ist erstmals für den Erhebungs-
        zeitraum 1991 anzuwenden.

          (3 c) § 8 Nr. 12 ist erstmals für den Erhebungs-
        zeitraum 1992 anzuwenden."
    e) Nach Absatz 4 wird folgender neuer Absatz 4 a
       eingefügt:

         ,,(4 a) § 9 Nr. 5 Satz 1, 2 und 5 ist erstmals für

       den Erhebungszeitraum 1991 anzuwenden. Bei
       Gewerbetreibenden, deren Wirtschaftsjahr vom
       Kalenderjahr abweicht, ist im Erhebungszeitraum
       1991 eine Kürzung um Ausgaben ausgeschlossen,
       die nach § 9 Nr. 5 des Gesetzes in der Fassung der
       Bekanntmachung vom 21. März 1991 (BGBI. 1
       S. 814)• im Erhebungszeitraum 1990 zu berück-
       sichtigen waren.§ 9 Nr. 5 Satz 3 und 4 ist erstmals
       auf Ausgaben anzuwenden, die nach dem 31. De-
       zember 1990 geleistet werden. § 9 Nr. 5 Satz 6

       bis 9 ist erstmals für den Erhebungszeitraum 1992
       anzuwenden."

    f) Der bisherige Absatz 4 a wird Absatz 4 b.

    g) Nach Absatz 4 b wird folgender Absatz 4 c ein-
       gefügt:

        ,,(4 c) § 9 Nr. 7 Satz 1 ist erstmals für den Er-

       hebungszeitraum 1992 anzuwenden."

    h) Absatz 6 a wird wie folgt gefaßt:
         ,,(6 a) § 11 Abs. 3 Nr. 2 und § 13 Abs. 3 des
       Gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung
       vom 21. März 1991 (BGBI. 1 S. 814) sind letztmals

       für den Erhebungszeitraum 1992 anzuwenden."

    i) Folgender Absatz 8 wird angefügt:
        ,,(8) § 35 b ist erstmals auf Verlustfeststellungs-
       bescheide für den Erhebungszeitraum 1990 an-
       zuwenden."

11. § 37 wird wie folgt geändert:

    a) In Satz 1 werden die Worte „und 1992" durch die
       Worte „bis 1994" ersetzt.
    b) In Nummer 1 werden in§ 6 Satz 1 Nr. 1 die Worte
       „die am 1. Januar 1991" durch die Worte „die zu

       Beginn des Erhebungszeitraums und am 1 . Januar

       1991" ersetzt.

                         Artikel 11

                    Änderung
    der Gewerbesteuer-Durchführungsverordnung

  Die Gewerbesteuer-Durchführungsverordnung in der

Fassung der Bekanntmachung vom 21. März 1991 (BGBI. 1

S. 831) wird wie folgt geändert:

1. In § 22 wird das Zitat ,,§ 11 Abs. 3 Nr. 1" durch das Zitat
   ,,§ 11 Abs. 3" ersetzt.

2. In§ 25 Abs. 1 Nr. 2 wird das Wort „Kolonialgesellschaf-
   ten," gestrichen.

3. § 38 wird gestrichen.

                        Artikel 12
        Änderung des Umsatzsteuergesetzes

  Das Umsatzsteuergesetz 1991 in der Fassung der
Bekanntmachung vom 8. Februar 1991 (BGBI. 1 S. 350)
wird wie folgt geändert:

1. In § 3 a Abs. 4 Nr. 3 werden nach dem Wort „Wirt-
   schaftsprüfer," die Worte „Dolmetscher, Übersetzer,"

   eingefügt.

2. § 4 wird wie folgt geändert:
   a) Nummer 7 wird. gestrichen.

   b) In Nummer 12 Satz 2 wird vor den Worten „Vermie-
      tung von Plätzen für das Abstellen von Fahrzeugen"
      das Wort „kurzfristige" gestrichen.
   c) Nummer 16 wird wie folgt geändert:

      aa) Die Einleitung wird wie folgt gefaßt:

          ,,die mit dem Betrieb der Krankenhäuser, Dia-
          gnosekliniken und anderen Einrichtungen ärzt-

          licher Heilbehandlung, Diagnostik oder Befund-
          erhebung sowie der Altenheime, Altenwohn-
          heime, Pflegeheime, Einrichtungen zur vor-
          übergehenden Aufnahme pflegebedürftiger

          Personen und der Einrichtungen zur ambulan-

          ten Pflege kranker und pflegebedürftiger Perso-
          nen eng verbundenen Umsätze, wenn".
      bb) In Buchstabe d wird der Strichpunkt durch das
          Wort „oder" ersetzt.

      cc) folgender Buchstabe e wird angefügt:

          „e) bei Einrichtungen zur vorübergehenden
              Aufnahme pflegebedürftiger Personen und
              bei Einrichtungen zur ambulanten Pflege
              kranker und pflegebedürftiger Personen im
              vorangegangenen Kalenderjahr die Pflege-
              kosten in mindestens zwei Drittel der Fälle
              von den gesetzlichen Trägern der Sozial-
              versicherung oder Sozialhilfe ganz oder
              zum überwiegenden Teil getragen worden
              sind;".
  d) Folgende Nummer 18 a wird eingefügt:

      „ 18 a. die Leistungen zwischen den selbständigen

              Gliederungen einer politischen Partei, soweit

              diese Leistungen im Rahmen der satzungs-
              gemäßen Aufgaben gegen Kostenerstattung
              ausgeführt werden;".

  e) Nummer 25 wird wie folgt geändert:
      aa) In Satz 1 werden die Worte „die folgenden
          Leistungen der förderungswürdigen Träger und

          Einrichtungen der freien Jugendhilfe und der

          Organe der öffentlichen Jugendhilfe:" durch die

          Worte „die folgenden Leistungen der Träger der
          öffentlichen Jugendhilfe und· der förderungs-
          würdigen Träger der freien Jugendhilfe:"
          ersetzt.
BGBl. 1992, Seite 318 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 318
318                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

      bb) In Satz 1 Buchstabe c wird das Wort „Un-
          kosten" durch das Wort „Kosten" ersetzt.

      cc) Satz 2 wird wie folgt gefaßt:

           „Förderungswürdig im Sinne dieser Vorschrift
           sind Träger der freien Jugendhilfe, die kraft
           Gesetzes oder von der zuständigen Jugendbe-
           hörde anerkannt sind oder die die Vorausset-
           zungen für eine Förderung durch die Träger der
           öffentlichen Jugendhilfe erfüllen."
      dd) Satz 4 wird gestrichen.
   f) Nummer 27 wird wie folgt geändert:

      aa) Der bisherige Wortlaut wird Buchstabe a.

      bb) Folgender Buchstabe b wird angefügt:

           ,,b) die Gestellung von land- und forstwirt-
                schaftlichen Arbeitskräften durch juri-
                stische Personen des privaten oder des
                öffentlichen Rechts für land- und forstwirt-
                schaftliche Betriebe (§ 24 Abs. 2) mit höch-
                stens drei Vollarbeitskräften zur Überbrük-
                kung des Ausfalls des Betriebsinhabers
                oder dessen voll mitarbeitenden Familien-
                angehörigen wegen Krankheit, Unfalls,
                Schwangerschaft, eingeschränkter Er-
                werbsfähigkeit oder Todes sowie die

                Gestellung von Betriebshelfern und Haus-

                haltshilfen an die gesetzlichen Träger der

                Sozialversicherung;".

3. In § 12 Abs. 1 werden die Worte „vierzehn vom Hun-
   dert" durch die Worte „fünfzehn vom Hundert" ersetzt.

4. In § 18 Abs. 2 wird in Satz 3 der Betrag „600 Deutsche
   Mark" durch den Betrag „ 1 000 Deutsche Mark"
   ersetzt.

5. § 24 Abs. 1 wird wie folgt gefaßt:

    ,,(1) Für die im Rahmen eines land- und forstwirt-
   schaftlichen Betriebes ausgeführten Umsätze wird die
   Steuer vorbehaltlich der Sätze 2 bis 4 wie folgt fest-
   gesetzt:
   1. für die Lieferungen und den Eigenverbrauch von
      forstwirtschaftlichen Erzeugnissen, ausgenommen
      Sägewerkserzeugnisse, auf fünf vom Hundert,

   2. für die Lieferungen und den Eigenverbrauch der in
      der Anlage nicht aufgeführten Sägewerkserzeug-
      nisse und Getränke sowie von alkoholischen Flüs-
      sigkeiten, ausgenommen die Ausfuhrlieferungen
      und die im Ausland bewirkten Umsätze, auf fünf-
      zehn vom Hundert,
   3. für die übrigen Umsätze im Sinne des § 1 Abs. 1
      Nr. 1 bis 3 auf achtundeinhalb vom Hundert

   der Bemessungsgrundlage. Die Umsätze im Rahmen
   einer Betriebsveräußerung unterliegen nicht der
   Steuer. Eine Betriebsveräußerung im Sinne des Sat-
   zes 2 liegt vor, wenn ein land- und forstwirtschaftlicher
   Betrieb oder Teilbetrieb übereignet oder in eine Gesell-
   schaft eingebracht wird, auch wenn einzelne Wirt-
   schaftsgüter davon ausgenommen werden. Die Befrei-
   ungen nach § 4 mit Ausnahme der Nummern 1 bis 6
   bleiben unberührt; § 9 findet keine Anwendung. Die
   Vorsteuerbeträge werden, soweit sie den in Satz 1

   Nr. 1 bezeichneten Umsätzen zuzurechnen sind, auf
   fünf vom Hundert, in den übrigen Fällen des Satzes 1
   auf achtundeinhalb vom Hundert der Bemessungs-

   grundlage für diese Umsätze festgesetzt. Ein weiterer
   Vorsteuerabzug entfällt. § 14 ist mit der Maßgabe anzu-
   wenden, daß der für den Umsatz maßgebliche Durch-
   schnittsatz in der Rechnung zusätzlich anzugeben ist.
   Abweichend von § 15 Abs. 1 steht dem Leistungsemp-
   fänger der Abzug des ihm gesondert in Rechnung
   gestellten Steuerbetrages nur bis zur Höhe der für den
   maßgeblichen Umsatz geltenden Steuer zu."

6. § 28 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 3 wird wie folgt gefaßt:

       ,,(3) § 24 Abs. 1 gilt vom 1. Januar bis zum
      31. Dezember 1992 in folgender Fassung:

        ,,(1) Für die im Rahmen eines land- und forstwirt-
      schaftlichen Betriebes ausgeführten Umsätze wird
      die Steuer vorbehaltlich der Sätze 2 bis 4 wie folgt
      festgesetzt:
      1. für die Lieferungen und den Eigenverbrauch von
         forstwirtschaftlichen Erzeugnissen, ausgenom-
         men Sägewerkserzeugnisse, auf fünf vom Hun-
         dert,

      2. für die Lieferungen und den Eigenverbrauch der

         in der Anlage nicht aufgeführten Sägewerks-

         erzeugnisse und Getränke sowie von alkoholi-

         schen Flüssigkeiten, ausgenommen die Ausfuhr-
         lieferungen und die im Ausland bewirkten
         Umsätze, auf vierzehn vom Hundert,

      3. für die übrigen Umsätze im Sinne des § 1 Abs. 1
         Nr. 1 bis 3 auf acht vom Hundert

      der Bemessungsgrundlage. Die Umsätze im Rah-
      men einer Betriebsveräußerung unterliegen nicht
      der Steuer. Eine Betriebsveräußerung im Sinne des
      Satzes 2 liegt vor, wenn ein land- und forstwirt-

      schaftlicher Betrieb oder Teil betrieb übereignet oder
      in eine Gesellschaft eingebracht wird, auch wenn
      einzelne Wirtschaftsgüter davon ausgenommen
      werden. Die Befreiungen nach § 4 mit Ausn·ahme
      der Nummern 1 bis 6 bleiben unber'ührt; § 9 findet
      keine Anwendung. Die Vorsteuerbeträge werden,
      soweit sie den in Satz 1 Nr. 1 bezeichneten Umsät-
      zen zuzurechnen sind, auf fünf vom Hundert, in den
      übrigen Fällen des Satzes 1 auf acht vom Hundert
      der Bemessungsgruncjlage für diese Umsätze fest-
      gesetzt. Ein weiterer Vorsteuerabzug entfällt. § 14
      ist mit der Maßgabe anzuwenden, daß der für den
      Umsatz maßgebliche Durchschnittsatz in der Rech-
      nung zusätzlich anzugeben ist. Abweichend von
      § 15 Abs. 1 steht dem Leistungsempfänger der
      Abzug des ihm gesondert in Rechnung gestellten
      Steuerbetrages nur bis zur Höhe der für den maß-
      geblichen Umsatz geltenden Steuer zu.""

   b) Die Absätze 4 bis 6 werden gestrichen.

7. § 30 wird gestrichen.

                        Artikel 13
         Änderung des Bewertungsgesetzes

 Das Bewertungsgesetz in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1. Februar 1991 (BGBI. 1 S. 230), geändert
BGBl. 1992, Seite 319 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 319
durch Artikel 8 des Gesetzes vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1
S. 1322), wird wie folgt geändert:

 1. In § 1O Satz 1 werden die Worte „in der Regel" durch
    die Worte ,, , soweit nichts anderes vorgeschrieben
    ist," ersetzt.

 2. § 11 Abs. 2 wird wie folgt geändert:
    a) In Satz 1 wird in dem Klammerzusatz das Wort
       ,, Kolonialgesellschaften," gestrichen.
    b) Satz 3 wird wie folgt gefaßt:

       ,,Bei unbeschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesell-

       schaften wird das Vermögen mit dem Einheitswert

       des Gewerbebetriebs angesetzt, der für den auf

       den Stichtag (§ 112) folgenden Feststellungszeit-

       punkt maßgebend ist."
    c) Folgender Satz wird angefügt:
       ,,Der Einheitswert ist um den Geschäfts- oder Fir-
       menwert und die Werte von firmenwertähnlichen

       Wirtschaftsgütern zu kürzen, soweit sie im Ein-

       heitswert enthalten sind."

 3. § 19 wird wie folgt geändert:

    a) In Absatz 1 Nr. 2 werden die Worte „gewerbliche
       Betriebe" durch das Wort „Gewerbebetriebe"
       ersetzt.

    b) In Absatz 3 Nr. 1 Buchstabe b werden jeweils die
       Worte „gewerblichen Betrieb" durch das Wort

       ,,Gewerbebetrieb" ersetzt.

 4. § 20 Satz 2 wird wie folgt gefaßt:

   „Bei der Ermittlung der Einheitswerte ist § 163 der
   Abgabenordnung nicht anzuwenden; dies giltnicht für
   Übergangsregelungen, die die oberste Finanzbehörde
   eines Landes im Einvernehmen mit den obersten
   Finanzbehörden der übrigen Länder trifft."

 5. In § 22 Abs. 1 Nr. 2 werden die Worte „gewerblichen
    Betrieb" durch das Wort „Gewerbebetrieb" ersetzt.

6. In § 26 werden nach den Worten „zu einer wirtschaft-
   lichen Einheit (§ 2) wird" die Worte „beim Grund-
   besitz, bei den Mineralgewinnungsrechten und beim
   sonstigen Vermögen" eingefügt.

7. In§ 30 Nr. 2 werden die Worte „gewerblichen Betrie-

   ben" durch das Wort „Gewerbebetrieben" ersetzt.

8. § 95 wird wie folgt gefaßt:
                           ,,§ 95
              Begriff des Betriebsvermögens
     (1) Das Betriebsvermögen umfaßt alle Teile eines
   Gewerbebetriebs im Sinne des § 15 Abs. 1 und 2 des
   Einkommensteuergesetzes, die bei der steuerlichen

   Gewinnermittlung zum Betriebsvermögen gehören;

   § 92 Abs. 5 sowie §§ 99 und 100 bleiben unberührt.
   Ausgleichsposten im Falle der Organschaft sind nicht
   anzusetzen.

      (2) Als Gewerbebetrieb gilt unbeschadet des § 97
    nicht die Land- und Forstwirtschaft, wenn sie den
    Hauptzweck des Unternehmens bildet.
      (3) § 20 Satz 2 erster Halbsatz gilt nicht bei
    der Ermittlung von Einheitswerten des Betriebsver-
    mögens."

 9. § 96 wird wie folgt gefaßt:
                            ,,§ 96
                         Freie Berufe
       Dem Gewerbebetrieb steht die Ausübung eines
    freien Berufs im Sinne des § 18 Abs. 1 Nr. 1 des

    Einkommensteuergesetzes gleich; dies gilt auch für

    die Tätigkeit als Einnehmer einer staatlichen Lotterie,

    soweit die Tätigkeit nicht schon im Rahmen eines

    Gewerbebetriebs ausgeübt wird."

10. § 97 wird wie folgt geändert:
    a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:

       aa) In Nummer 1 wird in dem Klammerzusatz das

           Wort „Kolonialgesellschaften" gestrichen.

       bb) Nummer 5 wird wie folgt gefaßt:
            „5. Gesellschaften im Sinne des § 15 Abs. 3
                des Einkommensteuergesetzes."

    b) In den Absätzen 1 bis 3 werden die Worte
       „gewerblichen Betrieb" jeweils durch das Wort
       ,,Gewerbebetrieb" ersetzt.

11 . § 98 a wird wie folgt gefaßt:

                           ,,§ 98 a
                    Bewertungsgrundsätze

       Der Einheitswert des Betriebsvermögens wird in der
    Weise ermittelt, daß die Summe der Werte, die für die
    zu dem Gewerbebetrieb gehörenden Wirtschaftsgüter
    und sonstigen aktiven Ansätze (Rohbetriebsvermö-
    gen) ermittelt sind, um die Summe der Betriebsschul-
    den (§ 103) und der sonstigen nach diesem Gesetz
    zulässigen Abzüge gekürzt wird. Die §§ 4 bis 8 sind
    nicht anzuwenden."

12. § 99 wird wie folgt geändert:
    a) In Absatz 1 werden jeweils die Worte „gewerb-
       lichen Betrieb" durch das Wort „Gewerbebetrieb"
       ersetzt.

    b) In Absatz 2 werden jeweils die Worte „gewerb-
       lichen Betrieb" durch das Wort „Gewerbebetrieb"

       und die Worte „gewerblichen Betriebs" durch das

       Wort „Gewerbebetriebs" ersetzt.

13. § 101 wird wie folgt geändert:
    a) Nummer 4 wird gestrichen.
    b) Die bisherige Nummer 5 wird Nummer 4.

14. § 102 wird wie folgt geändert:

    a) Die Worte „gewerblichen Betrieb" werden jeweils

       durch das Wort „Gewerbebetrieb" ersetzt.

    b) In Absatz 2 Satz 1 werden die Worte ,, , zuletzt
       geändert durch Anlage I Kapitel IV Sachgebiet B
BGBl. 1992, Seite 320 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 320
320                                      Bundesgesetzblatt, J~hrgang 1992, Teil 1

       Abschnitt II Nr. 23 des Einigungsvertrages vom
       31. August 1990 in Verbindung mit Artikel 1 des
       Gesetzes vom 23. September 1990 (BGBI. 1990 II
       S. 885, 978)," durch die Worte ,, , zuletzt geändert
       durch Artikel 17 des Gesetzes vom 25. Februar
       1992 (BGBI. 1 S. 297)," ersetzt.

15. § 103 wird wie folgt gefaßt:

                            ,,§ 103

                       Betriebsschulden
      (1) Schulden werden abgezogen, soweit sie mit der
    Gesamtheit oder einzelnen Teilen des Gewerbe-
    betriebs in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen.

      (2) Weist ein Gesellschafter in der Steuerbilanz
    Gewinnansprüche gegen eine von ihm beherrschte
    Gesellschaft aus, ist bei dieser ein Schuldposten in
    entsprechender Höhe abzuziehen.
      (3) Rücklagen sind nur insoweit abzugsfähig, als ihr
    Abzug bei der Einheitsbewertung des Betriebsvermö-
    gens durch Gesetz ausdrücklich zugelassen ist."

16. § 103 a wird aufgehoben.

17. § 104 wird wie folgt geändert:

    a) Absatz 1 wird wie folgt gefaßt:

         ,,(1) Bei Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn nicht
       nach § 4 Abs. 1 oder § 5 des Einkommensteuer-
       gesetzes ermitteln, kann eine Pensionsverpflich-
       tung nach Maßgabe der folgenden Absätze abge-
       zogen werden."

    b) Die bisherigen Absätze 1 und 2 werden Absätze 2
       und 3.

   c) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 4 und wie folgt
      gefaßt:
         ,,(4) Pensionsverpflichtungen, bei denen der Teil-
       wert der Pensionsverpflichtung als Bemessungs-
       grundlage für die Beitragszahlung an den Träger
       der Insolvenzsicherung zu ermitteln ist (§ 10 Abs. 3
       Nr. 1 des Gesetzes zur Verbesserung der betrieb-
       lichen Altersversorgung vom 19. Dezember 1974,
       BGBI. 1 S. 3610, zuletzt geändert durch Artikel 33

       des Gesetzes vom 18. Dezember 1989, BGBI. 1
       S. 2261) sind höchstens mit dem Teilwert nach
       § 6 a Abs~ 3 des Einkommensteuergesetzes anzu-
       setzen."
    d) Der bisherige Absatz 4 wird Absatz 5. In dem
       neuen Absatz 5 werden die Worte „Absatz 3"
       durch die Worte „Absatz 4" ersetzt.

    e) Die bisherigen Absätze 5 bis 7 werden Absätze 6
       bis 8. In dem neuen Absatz 8 wird Satz 2 wie folgt
       gefaßt:

       ,,Absatz 6 Satz 2 und Absatz 7 gelten ent-

       sprechend."

    f) Die bisherigen Absätze 8 und 9 werden Absätze 9
       und 10. In dem neuen Absatz 10 wird Satz 2 wie
       folgt gefaßt:

       ,,Die Absätze 6 und 7 gelten entsprechend."

    g) Die bisherigen Absätze 10 und 11 werden Ab-
       sätze 11 und 12. In dem neuen Absatz 12 wird
       Satz 2 wie folgt gefaßt:
       ,,Die Absätze 6 bis 11 gelten entsprechend."

    h) Der bisherige Absatz 12 wird aufgehoben.
    i) In Absatz 13 werden die Worte „Absätze 3 bis 12"
       durch die Worte „Absätze 4 bis 12" ersetzt.

    j) In Absatz 14 werden die Worte „Absätze 1 und 2"
       durch die Worte „Absätze 2 und 3" ersetzt.

18. § 105 wird aufgehoben.

19. In § 107 werden jeweils die Worte „gewerblichen
    Betrieb" und „Betrieb" durch das Wort „Gewerbe-
    betrieb" und die Worte „gewerblichen Betriebs" und
    ,,Betriebs" durch das Wort „Gewerbebetriebs" ersetzt.

20. § 109 wird wie folgt geändert:
    a) Absatz 1 wird wie folgt gefaßt:

         ,,(1) Die zu einem Gewerbebetrieb gehörenden
       Wirtschaftsgüter sind bei Steuerpflichtigen, die
       ihren Gewinn nach § 4 Abs. 1 oder § 5 des Einkom-
       mensteuergesetzes ermitteln, vorbehaltlich der
       Absätze 3 und 4 mit den Steuerbilanzwerten an-
       zusetzen."

    b) Nach Absatz 1 wird folgender neuer Absatz 2
       eingefügt:

         ,,(2) Bei Steuerpflichtigen, die nicht unter Absatz 1
       fallen, werden die Wirtschaftsgüter des abnutz-
       baren Anlagevermögens vorbehaltlich des Ab-
       satzes 3 mit den ertragsteuerlichen Werten an-
       gesetzt."

    c) Die bisherigen Absätze 2 und 3 werden Absätze 3
       und 4. Dem neuen Absatz 4 wird der folgende Satz
       angefügt:
       ,,Das Recht auf den Erbbauzins und die Verpflich-
       tung zur Zahlung des Erbbauzinses sind mit dem
       sich nach §§ 13 bis 15 ergebenden Wert anzuset-
       zen."
    d) Der bisherige Absatz 4 wird aufgehoben.

21. Nach § 109 wird folgender § 109 a eingefügt:

                          ,,§ 109 a
                Berichtigung oder Änderung
               von ertragsteuerlichen Werten
      Werden die ertragsteuerlichen Werte dem Grunde
    oder der Höhe nach berichtigt oder geändert, ist der
    Bescheid über die Feststellung des Einheitswerts auf-
    zuheben oder zu ändern, soweit sich die Berichtigung
    oder Änderung auf den Einheitswert auswirkt."

22. § 11 0 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

    a) In Nummer 6 Buchstabe b werden die Worte

       ,,behindert im Sinne des Schwerbehindertengeset-
       zes mit einem Grad der Behinderung von mehr als
       90 ist" durch die Worte „berufsunfähig ist," ersetzt.

    b) In Nummer 8 werden die Worte „gewerblichen
       Betrieb" durch das Wort „Gewerbebetrieb" ersetzt.
BGBl. 1992, Seite 321 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 321
23. § 111 wird wie folgt geändert:

    a) In Nummer 3 Satz 1 werden die Worte „behindert
       im Sinne des Schwerbehindertengesetzes mit
       einem Grad der Behinderung von mehr als 90"
       durch das Wort „berufsunfähig" ersetzt.
    b) Am Ende der Nummer 5 Buchstabe c werden der
       Strichpunkt durch einen Beistrich ersetzt und fol-
       gender Buchstabe d eingefügt:
        ,,d) § 7 des Rehabilitierungsgesetzes vom 6. Sep-
             tember 1990 (GBI. 1 Nr. 60 S. 1459), das nach
             Artikel 3 Nr. 6 der Vereinbarung vom 18. Sep-
             tember 1990 zwischen der Bundesrepublik
             Deutschland und der Deutschen Demokrati-
             schen Republik zur Durchführung und Ausle-

             gung des Einigungsvertrages vom 31. August

             1990 in Verbindung mit Artikel 1 des Gesetzes

             vom 23. September 1990 (BGBI. 1990 II
             S. 885, 1240) mit Maßgaben fortgilt;".

24. In § 116 werden die Worte „oder des Inlandsvermö-
    gens" gestrichen.

25. § 117 a wird wie folgt gefaßt:
                           ,,§ 117 a
               Ansatz des Betriebsvermögens
                inländischer Gewerbebetriebe
       (1) Ist das Betriebsvermögen, für das ein Einheits-
    wert für Zwecke der Vermögensteuer festgestellt ist,
    insgesamt positiv, bleibt es bei der Ermittlung des
    Gesamtvermögens bis zu einem Betrag von 500 000
    Deutsche Mark außer Ansatz. Der übersteigende Teil
    ist mit 75 vom Hundert anzusetzen.
       (2) Betriebsvermögen, das auf Handelsschiffe ent-
    fällt, bei denen in dem vor dem Veranlagungszeitpunkt
    endenden Wirtschaftsjahr die Voraussetzungen des
    § 34 c Abs. 4 Sätze 2 und 3 des Einkommensteuerge-
    setzes vorlagen, ist abweichend von Absatz 1 Satz 2
    mit der Hälfte anzusetzen, wenn sein Wert insgesamt
    positiv ist. Der Freibetrag nach Absatz 1 Satz 1 ist zu
    berücksichtigen, soweit er nicht bei anderem inländi-
    schen Betriebsvermögen berücksichtigt worden ist.
    Zur Ermittlung des nach den Sätzen 1 und 2 begün-
    stigten Vermögens sind vom Wert der Handelsschiffe
    die damit in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen-
    den Schulden und Lasten abzuziehen.
      (3) Werden mehrere Steuerpflichtige zusammen
    veranlagt (§ 14 des Vermögensteuergesetzes), gelten
    die Absätze 1 und 2 für jeden Beteiligten, soweit ihm
    Betriebsvermögen zugerechnet wird."

26. § 118 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

    a) Nummer 1 wird wie folgt geändert:

       aa) In Satz 1 werden die Worte „gewerblichen
           Betrieb" durch das Wort „Gewerbebetrieb"
           ersetzt.

       bb) Satz 2 wird wie folgt gefaßt:

           „Schulden aus laufend veranlagten Steuern
           sind nur abzuziehen, wenn die Steuern für
           einen Zeitraum erhoben werden, der späte-
           stens im Veranlagungszeitpunkt geendet hat."

     b) In Nummer 2 werden die Worte „gewerblichen
        Betrieb" durch das Wort „Gewerbebetrieb" ersetzt.

27. § 121 wird wie folgt geändert:
    a) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
        aa) In Nummer 4 werden die Worte ,, , zuletzt
            geändert durch Anlage I Kapitel IV Abschnitt II
            Nr. 23 des Einigungsvertrages vom 31. August
            1990 in Verbindung mit Artikel 1 des Gesetzes
            vom 23. September 1990 (BGBI. 1990 II
            S. 885, 978)," durch die Worte ,, , zuletzt ge-
            ändert durch Artikel 17 des Gesetzes vom
            25. Februar 1992. (BGBI. 1 S. 297)," ersetzt.

       bb) In Nummer 6 werden die Worte „gewerblichen

           Betrieb" durch das Wort „Gewerbebetrieb"

           ersetzt.

    b) In Absatz 3 Satz 1 werden die Worte ,,§§ 115
       bis 117 und 117 a Abs. 1 und 2" durch die Worte
       ,,§§ 115 bis 117 a" ersetzt.

28. § 124 wird wie folgt gefaßt:
                            ,,§ 124
                 Anwendung des Gesetzes
       (1) Diese Fassung des Gesetzes ist erstmals zu~
    1. Januar 1993 anzuwenden.
      (2) § 11 Abs. 2 ist erstmals für die Bewertung von
    Anteilen an Kapitalgesellschaften auf den 31. Dezem-
    ber 1992 anzuwenden.
       (3) § 97 Abs~ 1 Nr. 5 Buchstabe b und § 11 0 Abs. 1
    Nr. 3 Satz 2 dieses Gesetzes in der Fassung der
    Bekanntmachung vom 1. Februar 1991 (BGBI. 1
    S. 230), geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom
    24. Juni 1991 (BGBI. 1S. 1322), sind auch für Feststel-
    lungszeitpunkte vor dem 1. Januar 1986 anzuwenden,
    soweit die Feststellungsbescheide noch nicht be-
    standskräftig sind oder unter dem Vorbehalt der Nach-
    prüfung stehen.
       (4) § 111 Nr. 5 Buchstabe d und § 136 in der
    Fassung dieses Gesetzes sind erstmals zum
    1. Januar 1991 anzuwenden.

      (5) § 135 ist mit Wirkung vom 1. Juli 1990 an
    anzuwenden."

29. § 136 wird wie folgt geändert:
    a) In der Überschrift und in Satz 1 werden die Worte
       „und 1. Januar 1992" durch die Worte „bis
       1. Januar 1994" ersetzt.
    b) In Nummer 3 Buchstabe a werden die Worte „zum

       1. Januar 1992" durch die Worte „für Feststel-
       lungszeitpunkte 1. Januar 1992 bis 1. Januar
       1994" ersetzt.

30. Nach § 136 wird folgender § 137 angefügt:
                         ,,§ 137

        Bilanzposten nach dem D-Markbilanzgesetz

       Nicht zum Betriebsvermögen gehören folgende
    Bilanzposten nach dem D-Markbilanzgesetz:
    1. das Sonderverlustkonto,
BGBl. 1992, Seite 322 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 322
322                                      Bundesgesetzblatt, J?hrgang 1992, Teil 1

    2. das Kapitalentwertungskonto und

    3. das Beteiligungsentwertungskonto."

                        Artikel 14

                      Änderung
             der Durchführungsverordnung
                zum Bewertungsgesetz

  § 53 der Durchführungsverordnung zum Bewertungs-
gesetz in der im Bundesgesetzblatt Teil 111, Gliederungs-
nummer 610-7-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, die
zuletzt durch § 9 der Verordnung vom 19. Januar 1977
(BGBI. 1 S. 171) geändert worden ist, wird aufgehoben.

                        Artikel 15
       Änderung des Vermögensteuergesetzes

  Das Vermögensteuergesetz in der Fassung der
Bekanntmachung vom 14. November 1990 (BGBI. 1
S. 2467), zuletzt geändert durch Artikel 9 des Gesetzes
vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1322), wird wie folgt ge-
ändert:

1. § 3 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
   a) Nummer 2 wird wie folgt geändert:

      aa) Die Worte „die Wirtschaftsaufbaukasse Schles-
          wig-Holstein Aktiengesellschaft," und die Worte
          „die Wohnungsbaukreditanstalt des Landes
          Schleswig-Holstein," werden gestrichen.
      bb) Vor den Worten „und die Liquiditäts-Konsortial-
          bank" werden die Worte ,, , die Investitionsbank
          Schleswig-Holstein - Zentralbereich der Lan-
          desbank Schleswig-Holstein Girozentrale, die
          Landesinvestitionsbank Brandenburg" einge-
          fügt.

  b) Nummer 8 wird wie folgt gefaßt:
      „8. Berufsverbände ohne öffentlich-rechtlichen
          Charakter sowie kommunale Spitzenverbände
          auf Bundes- oder Landesebene einschließlich
          ihrer Zusammenschlüsse, wenn der Zweck die-
          ser Verbände nicht auf einen wirtschaftlichen
          Geschäftsbetrieb gerichtet ist. Wird ein wirt-
          schaftlicher Geschäftsbetrieb unterhalten, ist
          die Steuerbefreiung insoweit ausgeschlossen.
          Die Sätze 1 und 2 gelten auch für Zusam-
          menschlüsse von juristischen Personen des
          öffentlichen Rechts, die wie die Berufsverbände

          allgemeine ideelle und wirtschaftliche Inter-
          essen ihrer Mitglieder wahrnehmen;".
  c) Nach Nummer 15 wird folgende Nummer 16 ein-
     gefügt:
      ,, 16. Bürgschaftsbanken     (Kreditgarantiegemein-
             schaften) im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 17 des
             Körperschaftsteuergesetzes, wenn sie die für
             eine Befreiung von der Körperschaftsteuer
             erforderlichen Voraussetzungen erfüllen;".
  d) Nach Nummer 17 wird folgende Nummer 18 ein-
     gefügt:
      ,, 18. die folgenden Kapitalbeteiligungsgesellschaf-
             ten für die mittelständische Wirtschaft, soweit

            sich deren Geschäftsbetrieb darauf be-
            schränkt, im öffentlichen Interesse mit Eigen-

            mitteln oder mit staatlicher Hilfe Beteiligungen
            zu erwerben, wenn der von ihnen erzielte
            Gewinn ausschließlich und unmittelbar für die
            satzungsmäßigen Zwecke der Beteiligungs-
            finanzierung verwendet wird:

            Mittelständische       Beteiligungsgesellschaft
            Baden-Württemberg GmbH, Kapitalbeteili-
            gungsgesellschaft für die mittelständische
            Wirtschaft Bayerns mbH, MBG Mittelständi-
            sche Beteiligungsgesellschaft Hessen GmbH,
            Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Nie-
            dersachsen (MBG) mbH, Kapitalbeteiligungs-
            gesellschaft für die mittelständische Wirtschaft
            in Nordrhein-Westfalen mbH, Mittelständische
            Beteiligungs- und Wagnisfinanzierungsgesell-
            schaft Rheinland-Pfalz mbH, Saarländische
            Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH, Schles-
            wig-Holsteinische Gesellschaft für Wagniska-
            pital mbH, Technologie-Beteiligungs-Gesell-
            schaft mbH der Deutschen Ausgleichsbank;".

2. In § 12 Abs. 3 werden nach den Worten „Die obersten
   Finanzbehörden der Länder" die Worte „oder die von
   ihnen beauftragten Finanzbehörden" eingefügt.

3. § 13 wird wie folgt gefaßt:

                          ,,§ 13
                    Pauschbesteuerung
               bei beschränkter Steuerpflicht
      Die obersten Finanzbehörden der Länder oder die
   von ihnen beauftragten Finanzbehörden können im
   Einvernehmen mit dem Bundesminister der Finanzen
   die Vermögensteuer bei beschränkt Steuerpflichtigen
   ganz oder zum Teil erlassen oder in einem Pauschbe-
   trag festsetzen, wenn es aus volkswirtschaftlichen
   Gründen zweckmäßig oder die Ermittlung der Vermö-
   gensteuer besonders schwierig ist."

4. § 14 Abs. 2 Nr. 2 wird wie folgt gefaßt:

   ,,2. mit Kindern, wenn diese wegen körperlicher, geisti-
        ger oder seelischer Behinderung dauernd außer-
        stande sind, sich selbst zu unterhalten."

5. In § 24 c Satz 1 werden die Worte „und 1992" durch die
   Worte „bis 1994" ersetzt.

6. § 25 wird wie folgt gefaßt:

                         ,,§ 25
                 Anwendung des Gesetzes
     (1) Die vorstehende Fassung des Gesetzes ist,
   soweit in den folgenden Absätzen nichts anderes
   bestimmt ist, erstmals auf die Vermögensteuer des
   Kalenderjahres 1993 anzuwenden.
    (2) § 3 Abs. 1 Nr. 12 Satz 3 ist auch auf die Ver-
  mögensteuer der Kalenderjahre vor 1990 anzuwenden,
  soweit Bescheide noch nicht bestandskräftig sind oder
  unter dem Vorbehalt der Nachprüfung stehen.
    (3) § 24 b ist für das zweite Halbjahr 1990 anzu-
  wenden.
BGBl. 1992, Seite 323 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 323
      (4) § 3 Abs. 1 Nr. 2 ist für die Investitionsbank
   Schleswig-Holstein - Zentralbereich der Landesbank
   Schleswig-Holstein Girozentrale und die Landesinvesti-
   tionsbank Brandenburg erstmals auf die Vermögen-
   steuer des Kalenderjahres 1991 anzuwenden. § 3
   Abs. 1 Nr. 8 und 16 sowie § 24 c in der Fassung dieses
   Gesetzes sind erstmals auf die Vermögensteuer des
   Kalenderjahres 1991 anzuwenden.
     (5) § 3 Abs. 1 Nr. 11 und 18 ist in der vorstehenden
   Fassung erstmals auf die Vermögensteuer des Kalen-
   derjahres 1992 anzuwenden."

7. § 26 wird gestrichen.

                        Artikel 16
                     Änderung
des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes

  Das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz in
der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Februar 1991
(BGBI. 1 S. 468) wird wie folgt geändert:

1. Am Ende des § 3 Abs. 2 Nr. 6 werden der Punkt durch

   einen Strichpunkt ersetzt und folgende Nummer 7
   angefügt:
   „7. was ein Vertragserbe aufgrund beeinträchtigender
       Schenkungen des Erblassers (§ 2287 des Bürger-
       lichen Gesetzbuchs) von dem Beschenkten nach
       den Vorschriften über die ungerechtfertigte
       Bereicherung erlangt."

2. Am Ende von§ 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe i werden der
   Strichpunkt durch einen Beistrich ersetzt und folgender
   Buchstabe j angefügt:

   „j) im Fall des§ 3 Abs. 2 Nr. 7 mit dem Zeitpunkt der
       Geltendmachung des Anspruchs;".

3. § 12 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 1 werden die Worte „Absätzen 2" durch

      die Worte „Absätzen 1 a" ersetzt.

   b) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 1a eingefügt:

        ,,(1 a) Ist der gemeine Wert von Anteilen an einer

      Kapitalgesellschaft zu schätzen (§ 11 Abs. 2 Satz 2

      des Bewertungsgesetzes), wird das Vermögen ab-

      weichend von § 11 Abs. 2 Satz 3 des Bewertungs-
      gesetzes mit dem Einheitswert des Gewerbebe-
      triebs angesetzt, der für den Feststellungszeitpunkt
      maßgebend ist, der der Entstehung der Steuer vor-
      angegangen ist oder mit ihr zusammenfällt. Kann für
      den Gewerbebetrieb ein Einheitswert nicht fest-
      gestellt werden, ist der Wert im Zeitpunkt der Ent-
      stehung der Steuer maßgebend; Absatz 5 gilt ent-
      sprechend."
   c) Absatz 5 wird wie folgt geändert:
      aa) In Satz 2 werden die Worte „103 bis 105, 108
          und 109 Abs. 1 und 4" durch die Worte „ 103
          und 104 sowie 109 Abs. 1, 2 und 4 Satz 2 und
          § 137" ersetzt.

        bb) In Satz 3 werden nach dem Wort „sind" die
            Worte „vorbehaltlich des Absatzes 1 a" ein-
            gefügt.

4. § 13 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
   a) Am Ende der Nummer 7 Buchstabe c werden der
      Strichpunkt durch einen Beistrich ersetzt und fol-
      gender Buchstabe d eingefügt:
       ,,d) § 7 des Rehabilitierungsgesetzes vom 6. Sep-
            tember 1990 (GBI. 1 Nr. 60 S. 1459), das nach
            Artikel 3 Nr. 6 der Vereinbarung vom 18. Sep-
            tember 1990 zwischen der Bundesrepublik
            Deutschland und der Deutschen Demokrati-

            schen Republik zur Durchführung und Ausle-
            gung des Einigungsvertrages .vom 31. August
            1990 in Verbindung mit Artikel 1 des Gesetzes
            vom 23. September 1990 (BGBI. 1990 II S. 885,
            1240) mit Maßgaben fortgilt, in der jeweils gel-
            tenden Fassung;".

   b) Am Ende von Nummer 16 Buchstabe b werden der
      Strichpunkt durch einen Beistrich ersetzt und fol-
      gender Buchstabe c angefügt:
      ,,c) an ausländische Religionsgesellschaften, Kör-
           perschaften, Personenvereinigungen und Ver-

           mögensmassen der in den Buchstaben a und b
           bezeichneten Art, sofern der ausländische
           Staat Gegenseitigkeit gewährt. Der Bundes-
           minister der Finanzen stellt fest, ob diese Vor-
           aussetzung vorliegt;".

5. 28 Abs. 1 wird wie folgt gefaßt:
    ,,(1) Gehört zum Erwerb Betriebsvermögen oder land-
   und forstwirtschaftliches Vermögen, ist dem Erwerber
   die darauf entfallende Erbschaftsteuer auf Antrag bis
   zu sieben Jahren zu stunden, soweit dies zur Erhaltung
   des Betriebs notwendig ist. Die §§ 234, 238 der Ab-
   gabenordnung sind anzuwenden; bei Erwerben von
   Todes wegen erfolgt diese Stundung zinslos. § 222 der
   Abgabenordnung bleibt unberührt."

6. § 29 Abs. 1 Nr. 4 Sätze 2 und 3 werden wie folgt gefaßt:
   „Dies gilt nicht, wenn die Stiftung Leistungen im Sinne

   des§ 58 Nr. 5 der Abgabenordnung an den Erwerber

   oder seine nächsten Angehörigen zu erbringen hat
   oder soweit für die Zuwendung die Vergünstigung nach
   § 10 b des Einkommensteuergesetzes, § 9 Nr. 3 des

   Körperschaftsteuergesetzes oder § 9 Nr. 5 des Ge-

   werbesteuergesetzes in der Fassung der Bekannt-

   machung vom 21. März 1991 (BGBI. 1 S. 814), zuletzt
   geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom
   25. Februar 1992 (BGBI. 1 S. 297), in Anspruch
   genommen wird. Für das Jahr der Zuwendung ist bei
   der Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer und bei
   der Gewerbesteuer unwiderruflich zu erklären, in wel-
   cher Höhe die Zuwendung als Spende zu berücksichti-
   gen ist."

7. Dem§ 37 werden folgende Absätze 6 bis 9 angefügt:
    ,,(6) § 13 Abs. 1 Nr. 7 Buchstabe d findet auf Erwerbe
   Anwendung, für die die Steuer nach dem 31. Dezember
   1990 entstanden ist oder entsteht.
     (7) § 3 Abs. 2 Nr. 7 findet erstmals auf Erwerbe
   Anwendung für die die Steuer nach § 9 Abs. 1 Nr. 1
BGBl. 1992, Seite 324 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 324
324                                     Bundesgesetzblatt, J?hrgang 1992, Teil 1

   Buchstabe j nach dem 28. Februar 1992 entstanden ist
   oder entsteht.

      (8) § 28 Abs. 1 in der Fassung des Artikels 16 Nr. 5

   des Gesetzes vom 25. Februar 1992 (BGBI. 1 S. 297)

   findet erstmals auf Erwerbe Anwendung, für die die

   Steuer nach dem 28. Februar 1992 entstanden ist oder

   entsteht. Wird bei Erwerben von Todes wegen, für die

   die Steuer bis zu diesem Zeitpunkt entstanden ist, die
   Steuer nach § 28 Abs. 1 in der bisher geltenden Fas-
   sung gestundet, erfolgt diese Stundung ebenfalls zins-
   los, soweit Stundungszinsen für den Zeitraum nach
   diesem Zeitpunkt zu erheben wären; bestandskräftige
   Zinsfestsetzungen sind zu ändern oder aufzuheben.
      (9) § 12 Abs. 1, 1 a und 5 Sätze 2 und 3 in der
   Fassung des Artikels 16 Nr. 3 des Gesetzes vom
   25. Februar 1992 (BGBI. 1 S. 297) findet erstmals auf
   Erwerbe Anwendung, für die die Steuer nach dem
   31 . Dezember 1992 entstanden ist oder entsteht."

8. § 38 wird gestrichen.

                        Artikel 17

         Änderung des Außensteuergesetzes

  Das Außensteuergesetz vom 8. September 1972 (BGBI. 1
S. 1713), zuletzt geändert durch Anlage I Kapitel IV Sach-
gebiet B Abschnitt II Nr. 23 des Einigungsvertrages vom
31. August 1990 in Verbindung mit Artikel 1 des Gesetzes
vom 23. September 1990 (BGBI. 1990 II S. 885, 978), wird
wie folgt geändert:

 1. Dem § 1 wird folgender Absatz 4 angefügt:
      ,,(4) Geschäftsbeziehungen im Sinne der Absätze 1
    und 2 liegen vor, wenn die den Einkünften zugrunde
    liegende Beziehung entweder beim Steuerpflichtigen
    oder bei der nahestehenden Person Teil einer Tätig-
    keit ist, auf die die §§ 13, 15, 18 oder 21 des Einkom-
    mensteuergesetzes anzuwenden sind oder wären,
    wenn die Tätigkeit im Inland vorgenommen würde."

 2. In§ 6 Abs. 1 Satz 5 werden die Worte,,§ 49 Abs. 1
    Ziff. 2 Buchstabe c" durch die Worte ,,§ 49 Abs. 1 Nr. 2

    Buchstabe e" ersetzt.

 3. Dem § 7 wird folgender Absatz 6 angefügt:
      ,,(6) Ist eine ausländische Gesellschaft Zwischenge-
    sellschaft für Zwischeneinkünfte mit Kapitalanlage-
    charakter im Sinne des § 10 Abs. 6 Satz 2, bestehen
    ihre Einkünfte überwiegend hieraus und ist ein unbe-
    schränkt Steuerpflichtiger an der Gesellschaft minde-
    stens zu 1 O v. H. beteiligt, sind diese Zwischenein-
    künfte bei diesem Steuerpflichtigen in dem in Absatz 1
    bestimmten Umfang steuerpflichtig, auch wenn die
    Voraussetzungen des Absatzes 1 im übrigen nicht
    erfüllt sind."

 4. Dem § 1O wird folgender Absatz 6 angefügt:
     ,,(6) Absatz 5 gilt nicht, soweit im Hinzurechnungs-
    betrag Zwischeneinkünfte mit Kapitalanlagecharakter

   enthalten sind und die ausländische Zwischengesell-
   schaft überwiegend derartige Einkünfte erzielt. Zwi-
   scheneinkünfte mit Kapitalanlagecharakter sind Ein-

   künfte der ausländischen Zwischengesellschaft, die

   aus dem Halten, der Verwaltung, Werterhaltung oder

   Werterhöhung von Zahlungsmitteln, Forderungen,

   Wertpapieren, Beteiligungen oder ähnlichen Vermö-

   genswerten stammen, es sei denn, der Steuerpflich-

   tige weist nach, daß sie
   1. aus einer Tätigkeit stammen, die einer unter § 8
      Abs. 1 Nr. 1 bis 6 fallenden eigenen Tätigkeit der
      ausländischen Gesellschaft dient, ausgenommen
      Tätigkeiten im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 6 des
      Kreditwesengesetzes,
   2. aus Gesellschaften stammen, an denen die aus-
      ländische Zwischengesellschaft zu mindestens
      einem Zehntel beteiligt ist,

   3. aus der Finanzierung von ausländischen Betriebs-
      stätten oder ausländischen Gesellschaften stam-
      men, die zu demselben Konzern gehören wie die
      ausländische Zwischengesellschaft, oder

   4. einem nach dem Maßstab des § 1 angemessenen
      Teil der Einkünfte entspricht, der auf die von der

      ausländischen Zwischengesellschaft erbrachten
      Dienstleistungen entfällt."

5. Dem § 11 wird folgender Absatz 4 angefügt:

     ,,(4) Soweit im Hinzurechnungsbetrag Zwischenein-
   künfte mit Kapitalanlagecharakter im Sinne des § 10
   Abs. 6 Satz 2 enthalten sind, darf der Hinzurech-
   nungsbetrag nicht nach Absatz 1 um Gewinnanteile
   gekürzt werden. Die Gewinnanteile sind steuerfrei,
   soweit sie diese Zwischeneinkünfte nicht übersteigen.
   Die Absätze 2 und 3 sind auf den in Satz 1 genannten
   Teil des Hinzurechnungsbetrages nicht anzuwenden.
   liegen noch andere Zwischeneinkünfte vor, kann
   insoweit wegen der nach Satz 2 befreiten Gewinn-
   anteile eine Kürzung oder Erstattung nach den Ab-
   sätzen 1 bis 3 nicht verlangt werden."

6. § 12 wird wie folgt geändert:

  a) In Absatz 2 werden die Worte ,,§ 26 Abs. 1 und 6

     des Körperschaftsteuergesetzes" durch die Worte
     ,,§ 26 Abs. 1, 2 a und 6 des Körperschaftsteuer-
     gesetzes" ersetzt.
  b) Nach Absatz 2 wird folgender Absatz 3 angefügt:

        ,,(3) Steuern von den nach § 11 Abs. 4 Satz 2
      befreiten Gewinnanteilen werden auf Antrag im
      Veranlagungszeitraum des Anfalls der zugrunde-
      liegenden Zwischeneinkünfte mit Kapitalanlage-
      charakter angerechnet oder abgezogen. Das gilt
      auch, wenn der Steuerbescheid für diesen Ver-
      anlagungszeitraum bereits bestandskräftig ist."

7. § 13 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
   a) In Nummer 1 Buchstabe b wird das Zitat ,,§ 26
      Abs. 2 bis 4" durch das Zitat,,§ 26 Abs. 2, 3 und 4"
      ersetzt.
BGBl. 1992, Seite 325 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 325
    b) Folgender Satz wird angefügt:
        „Satz 1 ist nicht anzuwenden
       1. für die Körperschaftsteuer, soweit die Gewinn-
          anteile der ausländischen Gesellschaft nach
          § 26 Abs. 5 des Körperschaftsteuergesetzes zu
          berücksichtigen sind,
       2. für die Gewerbesteuer, soweit die Gewinn-
          anteile der ausländischen Gesellschaft nach
          § 26 Abs. 5 des Körperschaftsteuergesetzes
          oder nach§ 9 Nr. 7 Satz 2 und 3 des Gewerbe-

          steuergesetzes zu berücksichtigen sind."

 8. § 14 wird wie folgt geändert:
    a) In Absatz 2 wird folgender Satz angefügt:
       ,,§ 11 Abs. 4 ist sinngemäß anzuwenden."
    b) Absatz 4 wird wie folgt geändert:

       aa) Satz 1 letzter Halbsatz wird wie folgt gefaßt:

           ,, ; § 10 Abs. 6 und § 13 Abs. 4 gelten entspre-
           chend."

       bb) Nach Satz 4 wird folgender Satz angefügt:

           ,,Auf Zwischeneinkünfte einer Untergesell-
           schaft ist§ 10 Abs. 6 Satz 1 auch dann anzu-
           wenden, wenn die Einkünfte aus der Beteili-

           gung einer Obergesellschaft an ihr unter § 1O

           Abs. 6 Satz 2 Nr. 2 fallen."

 9. § 20 wird wie folgt gefaßt:

                           ,,§ 20
                      Bestimmungen
           über die Anwendung von Abkommen
          zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
      (1) Die Vorschriften der §§ 7 bis 18 und der Ab-
    sätze 2 und 3 werden durch die Abkommen zur Ver-
    meidung der Doppelbesteuerung nicht berührt.
       (2) Fallen Einkünfte mit Kapitalanlagecharakter im
    Sinne des § 1O Abs. 6 Satz 2 in der ausländischen
    Betriebsstätte eines unbeschränkt Steuerpflichtigen
    an und wären sie als Zwischeneinkünfte steuerpflich-
    tig, falls diese Betriebsstätte eine ausländische
    Gesellschaft wäre, ist insoweit die Doppelbesteuerung
    nicht durch Freistellung, sondern durch Anrechnung
    der auf diese Einkünfte erhobenen ausländischen
    Steuern zu vermeiden.
      (3) In den Fällen des Absatzes 2 ist bei Vermögen,
    das Einkünften mit Kapitalanlagecharakter im Sinne
    des § 10 Abs. 6 Satz 2 zugrunde liegt, die Doppelbe-
    steuerung nicht durch Freistellung, sondern durch
    Anrechnung der auf dieses Vermögen erhobenen
    ausländischen Steuern zu vermeiden. In den Fällen
    des § 7 ist Satz 1 sinngemäß anzuwenden."

10. Der bisherige § 20 wird § 21 und wie folgt geändert:

    a) Die Überschrift wird wie folgt gefaßt:
                  ,,Anwendungsvorschriften".

    b) Es werden folgende Absätze 7 und 8 angefügt:

        ,,(7) § 10 Abs. 6, § 11 Abs. 4, § 12 Abs. 3, § 14
       Abs. 2 Satz 2 und § 20 sind erstmals anzuwenden
       1. für die Einkommensteuer und Körperschaft-
          steuer für den Veranlagungszeitraum,

        2. mit Ausnahme des § 20 Abs. 2 und 3 für die
           Gewerbesteuer für den Erhebungszeitraum,
       für den Zwischeneinkünfte mit Kapitalanlage-
       charakter im Sinne des § 1O Abs. 6 Satz 2 hinzuzu-
       rechnen sind, die in einem Wirtschaftsjahr der Zwi-
       schengesellschaft oder der Betriebsstätte entstan-
       den sind, das nach dem 31. Dezember 1991
       beginnt. § 20 Abs. 3 ist erstmals für die Vermögen-
       steuer des Jahres 1993 anzuwenden.

         (8) In den Fällen des § 7 sind die §§ 16 bis 20

       des Auslandsinvestment-Gesetzes nicht anzuwen-
       den."

11. Der bisherige § 21 wird gestrichen ..

                         Artikel 18

              Änderung des Gesetzes
            über steuerliche Maßnahmen

        bei Änderung der Unternehmensform

  Das Gesetz über steuerliche Maßnahmen bei Änderung
der Unternehmensform vom 6. September 1976 (BGBI. 1
S. 2641, 2643), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Geset-

zes vom 25. Juli 1988 (BGBI. 1 S. 1093), wird wie folgt

geändert:

1. § 20 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 6 wird wie folgt gefaßt:
        ,,(6) Die Absätze 1 bis 4 gelten entsprechend für
      die Einbringung von Anteilen an einer Kapitalgesell-
      schaft in eine andere Kapitalgesellschaft, wenn die
      übernehmende Gesellschaft aufgrund ihrer Beteili-
      gung einschließlich der übernommenen Anteile
      nachweisbar unmittelbar die Mehrheit der Stimm-
      rechte an der Gesellschaft hat, deren Anteile ein-
      gebracht werden. Handelt es sich bei der Kapital-
      gesellschaft, deren Anteile eingebracht werden, und
      bei der Kapitalgesellschaft, die die Anteile über-
      nimmt, um in der Anlage bezeichnete Kapitalgesell-
      schaften im Sinne des Artikels 3 der Richtlinie
      90/434/EWG des Rates vom 23. Juli 1990 über das
      gemeinsame Steuersystem für Fusionen, Spaltun-
      gen, die Einbringung von Unternehmensteilen und
      den Austausch von Anteilen, die Gesellschaften
      verschiedener Mitgliedstaaten betreffen (ABI. EG
      Nr. L 225 S. 1), so gilt für die Bewertung der Anteile,
      die die übernehmende Kapitalgesellschaft erhält,
      Absatz 2 Satz 1 bis 4 und 6 und für die Bewertung
      der Anteile, die der Einbringende von der überneh-
      menden Kapitalgesellschaft erhält, Absatz 4 Satz 1
      entsprechend. Absatz 5 Satz 1 und 2 gilt entspre-
      chend, wenn alle Anteile einer Kapitalgesellschaft

      eingebracht werden. Der Anwendung des Satzes 2
      steht nicht entgegen, daß die übernehmende Kapi-
      talgesellschaft dem Einbringenden neben neuen
      Anteilen eine zusätzliche Gegenleistung gewährt,

      wenn diese 1O vom Hundert des Nennwerts oder
      eines an dessen Stelle tretenden rechnerischen
      Werts der gewährten Anteile nicht überschreitet. In
      den Fällen des Satzes 4 ist für die Bewertung der
      Anteile, die die übernehmende Kapitalgesellschaft
BGBl. 1992, Seite 326 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 326
326                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

      erhält, auch Absatz 2 Satz 5 und für die Bewertung
      der Anteile, die der Einbringende erhält, auch
      Absatz 4 Satz 2 entsprechend anzuwenden."

   b) Folgender Absatz 8 wird angefügt:
        ,,(8) Bringt eine unbeschränkt körperschaftsteuer-
       pflichtige Kapitalgesellschaft (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 des
       Körperschaftsteuergesetzes) einen Betrieb oder
      Teilbetrieb in eine inländische Betriebsstätte einer
       beschränkt körperschaftsteuerpflichtigen Kapitalge-
      sellschaft ein, die die in der Anlage bezeichneten
       Voraussetzungen des Artikels 3 der in Absatz 6
       Satz 2 genannten Richtlinie erfüllt, und erhält sie
      dafür neue Anteile an der übernehmenden Kapital-
      gesellschaft, so gelten für die Bewertung des einge-
      brachten Betriebsvermögens in der Betriebsstätte
      der übernehmenden Kapitalgesellschaft und der
      neuen Anteile bei der einbringenden Kapitalgesell-
      schaft Absatz 2 Satz 1 bis 4 und 6, Absatz 4 Satz 1,
      Absatz 5 Satz 2 und Absatz 7 entsprechend. Satz 1
      gilt auch, wenn die einbringende Kapitalgesellschaft
      nur steuerpflichtig ist, soweit sie einen wirtschaft-
      lichen Geschäftsbetrieb unterhält, oder wenn die
      inländische Betriebsstätte der übernehmenden
      Kapitalgesellschaft erst durch die Einbringung des
      Betriebs oder Teilbetriebs entsteht. Absatz 2 Satz 1
      bis 4 und 6, Absatz 4 Satz 1, Absatz 5 Satz 2 und
      Absatz 7 gelten entsprechend für die Bewertung
      des eingebrachten Betriebsvermögens, wenn eine
      in der Anlage bezeichnete beschränkt körperschaft-
      steuerpflichtige Kapitalgesellschaft im Sinne des
      Artikels 3 der in Absatz 6 Satz 2 genannten Richt-
      linie ihre inländische Betriebsstätte im Rahmen der
      Einbringung eines Betriebs oder Teilbetriebs in eine
      in der Anlage bezeichnete unbeschränkt oder be-

      schränkt körperschaftsteuerpflichtige Kapitalgesell-

      schaft im Sinne des Artikels 3 der in Absatz 6 Satz 2

      genannten Richtlinie einbringt. Absatz 4 Satz 1 und
      Absatz 7 gelten entsprechend für den Wertansatz
      der neuen Anteile, wenn die unbeschränkt körper-
      schaftsteuerpflichtige Kapitalgesellschaft im Rah-
      men der Einbringung eines Betriebs oder Teilbe-
      triebs eine in einem anderen Mitgliedstaat der Euro-
      päischen Gemeinschaften belegene Betriebsstätte
      einbringt."

2. § 21 wird wie folgt geändert:
   a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
      aa) Nach ·Satz 3 wird folgender neuer Satz ein-
          gefügt:

          ,,§ 16 Abs. 4 und § 34 des Einkommensteuer-
          gesetzes sind nicht anzuwenden, wenn bei
          einer Sacheinlage nach § 20 Abs. 6 nicht alle
          Anteile der Kapitalgesellschaft eingebracht wor-
          den sind."
      bb) In dem neuen Satz 5 werden die Worte „der
          Sätze 1 bis 3" durch die Worte „der Sätze 1
          bis 4" ersetzt."

   b) In Absatz 2 Satz 1 werden am Ende der Nummer 4
      der Punkt durch das Wort „oder" ersetzt und fol-
      gende Nummer 5 angefügt:

      „5. der Anteilseigner die Anteile verdeckt in eine
          Kapitalgesellschaft einlegt."

3. Dem § 25 wird folgender Absatz 4 angefügt:

     ,,(4) § 20 Abs. 6 Satz 2 ist nicht anzuwenden, wenn die
   übernehmende Kapitalgesellschaft die erhaltenen
   Anteile innerhalb eines Zeitraums von sieben Jahren
   nach der Einbringung veräußert, es sei denn, der
   Steuerpflichtige weist nach, daß die erhaltenen Anteile
   Gegenstand einer weiteren Sacheinlage zu Buchwer-
   ten auf Grund von Rechtsvorschriften eines anderen
   Mitgliedstaats der Europäischen Gemeinschaften sind,
   die § 20 Abs. 6 entsprechen. § 20 Abs. 8 Satz 3 ist nicht
   anzuwenden, wenn die einbringende Kapitalgesell-
   schaft die erhaltenen Anteile innerhalb eines Zeitraums
   von sieben Jahren nach der Einbringung veräußert, es
   sei denn, der Steuerpflichtige weist nach, daß die erhal-
   tenen Anteile Gegenstand einer Sacheinlage zu Buch-
   werten auf Grund von Rechtsvorschriften eines ande-
   ren Mitgliedstaats der Europäischen Gemeinschaften
   sind, die § 20 Abs. 6 entsprechen. § 20 Abs. 8 ist
   außerdem nicht anzuwenden, soweit Gewinne aus dem
   Betrieb von Seeschiffen oder Luftfahrzeugen im inter-
   nationalen Verkehr oder von Schiffen, die der Binnen-
   schiffahrt dienen, nach einem Abkommen zur Vermei-
   dung der Doppelbesteuerung in der Bundesrepublik
   Deutschland nicht besteuert werden können."

4. In § 28 werden folgende neue Absätze 4 b und 4 c
   eingefügt:

   ,,(4 b) § 20 Abs. 6 und 8 ist erstmals auf Einbringun-
  gen anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 1991
  vorgenommen werden.
    (4 c) § 21 Abs. 1 ist erstmals auf Veräußerungen und

  § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 ist erstmals auf verdeckte

  Einlagen anzuwenden, die nach dem 31. Dezember

  1991 vorgenommen werden."

5. Folgende Anlage wird angefügt:

  „Kapitalgesellschaften im Sinne des Artikels 3 der
  Richtlinie 90/434/EWG des Rates vom 23. Juli 1990
  über das gemeinsame Steuersystem für Fusionen,
  Spaltungen, die Einbringung von Unternehmensteilen
  und den Austausch von Anteilen, die Gesellschaften
  verschiedener Mitgliedstaaten betreffen (ABI. EG Nr.
  L 225 S. 1)
  Kapitalgesellschaft im Sinne des Artikels 3 der genann-
  ten Richtlinie ist jede Gesellschaft, die

  1. eine der aufgeführten Formen aufweist:

     - Gesellschaften     belgischen    Rechts    mit   der
       Bezeichnung:
        naamloze vennootschap/societe anonyme, com-
        menditaire vennootschap op aandelen/societe en
        commandite par actions, besloten vennootschap
        met beperkte aansprakelijkheid/societe privee     a
        responsabilite limitee sowie öffentlich-rechtliche
        Körperschaften, deren Tätigkeit unter das Privat-
        recht fällt;

      - Gesellschaften     dänischen    Rechts    mit   der
        Bezeichnung:

        aktieselskab, anpartsselskab;
BGBl. 1992, Seite 327 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 327
  - Gesellschaften     deutschen    Rechts    mit    der
    Bezeichnung:
     Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft auf
     Aktien, Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
     bergrechtliche Gewerkschaft;

  - Gesellschaften griechischen Rechts mit der
    Bezeichnung:

     Avwvuµri EtmQ(a;

  - Gesellschaften     spanischen    Rechts    mit   der
    Bezeichnung:

     sociedad an6nima, sociedad comanditaria por
     acciones, sociedad de responsabilidad limitada
     sowie öffentlich-rechtliche Körperschaften, deren
     Tätigkeit unter das Privatrecht fällt;

  - Gesellschaften französischen Rechts mit der
    Bezeichnung:

     societe anonyme, societe en commandite par
     actions, societe a responsabilite limitee sowie die
     staatlichen Industrie- und Handelsbetriebe und

     -unternehmen;

  - Gesellschaften irischen Rechts mit der Bezeich-

    nung:
     public companies limited by shares or by guaran-
     tee, private companies limited by shares or by
     guarantee, gemäß den lndustrial and Provident
     Societies Acts eingetragene Einrichtungen oder
     gemäß den Building Societies Acts eingetragene
     ,,building societies";

  - Gesellschaften italienischen     Rechts mit der
    Bezeichnung:

     societa per azioni, societa in accomandita per
     azioni, societa a responsabilita limitata sowie die
     staatlichen und privaten Industrie- und Handels-
     unternehmen;
  - Gesellschaften luxemburgischen Rechts mit der
    Bezeichnung:

     societe anonyme, societe en commandite par
     actions, societe a responsabilite limitee;
  - Gesellschaften niederländischen Rechts mit der
    Bezeichnung:

     naamloze vennootschap, besloten vennotschap
     met beperkte aansprakelijkheid;

  - Gesellschaften portugiesischen Rechts in Form
    von Handelsgesellschaften oder zivilrechtlichen
    Handelsgesellschaften oder andere nach portu-
    giesischem Recht gegründete juristische Perso-

    nen, die Industrie- und Handelsunternehmen
    sind;
  - nach dem Recht des Vereinigten Königreichs
    gegründeten Gesellschaften,

2. nach dem Steuerrecht eines Mitgliedstaats der
   Europäischen Gemeinschaften als in diesem Staate
   ansässig und nicht auf Grund eines Doppelbesteue-
   rungsabkommens mit einem dritten Staat als außer-
   halb der Gemeinschaften ansässig anzusehen ist
   und

   3. ohne Wahlmöglichkeit einer der nachfolgenden
      Steuern
      - vennootschapsbelasting/impöt des societes in
        Belgien,

      - selskabsskat in Dänemark,

      - Körperschaftsteuer in Deutschland,

      - cp6Qo~ nooöriµaw~ voµLxwv JtQoown:wv        'XEQ-
        öooxomxou xaQa'X't'Y}Qa in Griechenland,

      - impuesto sobre sociedades in Spanien,

      - impöt sur les societes in Frankreich,
      - corporation tax in Irland,

      - imposta sul reddito delle persone giuridiche in
        Italien,

      - impöt sur le revenu des collectivites in Luxem-
        burg,

      - vennootschapsbelasting in den Niederlanden,

      - imposto sobre o rendimento das pessoas colecti-

        vas in Portugal,

      - corporation tax im Vereinigten Königreich

      oder irgendeiner Steuer, die eine dieser Steuern
      ersetzt, unterliegt, ohne davon befreit zu sein." ·

                       Artikel 19

     Änderung des Solidaritätszuschlaggesetzes

  In § 3 Abs. 1 Nr. 6 des Solidaritätszuschlaggesetzes
vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1318) werden vor dem
Doppelpunkt die Worte „außer in den Fällen des § 44 d des
Einkommensteuergesetzes" eingefügt.

                       Artikel 20

     Änderung des Finanzverwaltungsgesetzes
  Das Finanzverwaltungsgesetz vom 30. August 1971
(BGBI. 1 S. 1426, 1427), zuletzt geändert durch Artikel 2
des Gesetzes vom 5. November 1990 (BGBI. 1 S. 2428),
wird wie folgt geändert:

1. In § 5 Abs. 1 Nr. 2 werden nach dem Klammerzusatz
   die Worte „in den Fällen des § 44 d des Einkommen-
   steuergesetzes sowie" eingefügt.

2. § 23 wird gestrichen.

                       Artikel 21
     Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes

  § 3 d des Kraftfahrzeugsteuergesetzes in der Fassung
der Bekanntmachung vom 1. Februar 1979 (BGBI. 1
S. 132), das zuletzt durch Artikel 19 des Gesetzes vom
24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1322) geändert worden ist, wird
wie folgt gefaßt:
BGBl. 1992, Seite 328 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 328
328                                   Bundesgesetzblatt, J?hrgang 1992, Teil 1

                         ,,§ 3d
          Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge
  Das Halten von Personenkraftwagen, die Elektrofahr-
zeuge (§ 9 Abs. 2) sind und nach dem 31. Juli 1991
erstmals zugelassen werden, ist für einen Zeitraum von

fünf Jahren steuerbefreit. Die Steuerbefreiung beginnt am

Tag der erstmaligen Zulassung des Fahrzeugs zum Ver-
kehr. Eine vorübergehende Stillegung oder ein Halter-
wechsel haben keine Auswirkung auf die Steuerbefrei-
ung."

                         Artikel 22

      Änderung des Feuerschutzsteuergesetzes

  § 11 Abs. 3 des Feuerschutzsteuergesetzes vom
21. Dezember 1979 (BGBI. 1 S. 2353), das zuletzt durch
Artikel 20 des Gesetzes vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1
S. 1322) geändert worden ist, wird wie folgt gefaßt:
  ,,(3) Für die Zwecke der Zerlegung der von den übrigen
Versicherern entrichteten Feuerschutzsteuer ist vom
Gesamtaufkommen der Feuerschutzsteuer der in diesem
Absatz bezeichneten Länder auszugehen. Es ist um die
Beträge zu mindern, die sich bei öffentlich-rechtlichen
Versicherern im Sinne des § 4 Abs. 1 Nr. 1 durch den
höheren Steuersatz ergeben (bereinigtes Gesamtaufkom-
men). Das bereinigte Gesamtaufkommen ist im Kalender-
jahr 1992 um 16 Millionen Deutsche Mark und im Kalen-
derjahr 1993 um 26 Millionen Deutsche Mark zu mindern;
diese Minderungsbeträge sind durch die Finanzbehörde
der Freien und Hansestadt Hamburg an das in § 10 Abs. 5
genannte Finanzamt zu leisten und bei der Zerlegung nach
Absatz 4 als Aufkommen zu berücksichtigen. Auf die ein-
zelnen Länder entfallen nachstehende Anteile am ins-
gesamt bereinigten Gesamtaufkommen:

Baden-Württemberg                             15,33 v. H.
Bayern                                        18,60v. H.
früheres Berlin (West)                         3,26v. H.

Bremen                                         1,19v. H.

Hamburg                                        3,25v. H.

Hessen                                         9,06v. H.
Niedersachsen                                 12,32v. H.

Nordrhein-Westfalen                           25,08v. H.
Rheinland-Pfalz                                5,95v. H.

Saarland                                       1,66v. H.

Schleswig-Holstein                             4,30v. H.

Die nach Satz 4 ermittelten Beträge sind um das den
einzelnen Ländern zustehende Aufkommen nach den Ab-
sätzen 1 und 2 zu kürzen; Satz 2 gilt entsprechend. Die
Zerlegung wird von der Finanzbehörde der Freien und
Hansestadt Hamburg durchgeführt. Absatz 2 letzter Satz
ist entsprechend anzuwenden."

                         Artikel 23

       Änderung des Steuerberatungsgesetzes

  Das Steuerberatungsgesetz in der Fassung der Be- ·

kanntmachung vom 4. November 1975 (BGBI. 1 S. 2735),
zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom

13. Dezember 1990 (BGBI.       1 S.   2756), wird wie folgt
geändert:

1. Dem § 34 Abs. 1 wird folgender Satz angefügt:

   „Die berufliche Niederlassung ist innerhalb von sechs

   Monaten nach der Bestellung zu begründen."

2. § 40 a wird wie folgt geändert:

   a) Die Überschrift wird wie folgt gefaßt:
                  ,,vorläufige Bestellung,
       Voraussetzungen für die endgültige Bestellung".

   b) Der bisherige Text wird Absatz 1 und wie folgt

      gefaßt:
        ,,(1) Als vorläufig bestellt gelten Steuerberater und
      Steuerbevollmächtigte aus dem in Artikel 3 des
      Einigungsvertrages genannten Gebiet, die nach
      dem 6. Februar 1990 auf Grund des Steuerbera-
      tungsrechts der Deutschen Demokratischen Repu-
      blik bestellt worden sind. Steuerbevollmächtigte
      haben mit der vorläufigen Bestellung das Recht zur
      uneingeschränkten Hilfe in Steuersachen für das
      Gebiet des Landes, in dem sie bestellt worden sind.
      Vorläufig bestellte Steuerberater und Steuerbevoll-
      mächtigte sind endgültig als Steuerberater zu
      bestellen, wenn sie an einem von der zuständigen
      Steuerberaterkammer durchgeführten Seminar
      (Grundlagen- und Aufbauteil) erfolgreich teilgenom-
      men haben. Vorläufig bestellte Steuerberater und
      Steuerbevollmächtigte, die nur am Grundlagenteil
      des Seminars erfolgreich teilgenommen haben, sind
      endgültig als Steuerbevollmächtigte zu bestellen.
      Die endgültige Bestellung setzt ferner voraus, daß

      Gründe für eine Rücknahme der vorläufigen Bestel-
      lung nach § 46 Abs. 1 Satz 2 nicht vorliegen. Eine
      vorläufige Bestellung erlischt spätestens mit dem
      31. Dezember 1997. Die Sätze 1 bis 5 gelten nicht
      für Steuerberater und Steuerbevollmächtigte, die

      schon vor dem 7. Februar 1990 als Helfer in Steuer-

      sachen zugelassen oder nach diesem Gesetz
      bestellt waren."

  c) Folgende Absätze 2 bis 7 werden angefügt:

       ,,(2) Das Seminar umfaßt einen Grundlagenteil mit
      120 Stunden und einen Aufbauteil mit 40 Stunden

      und erstreckt sich auf folgende Gebiete:

      1. Grundlagenteil

         a) Steuerliches Verfahrensrecht,
         b) Ertragsteuern,

         c) Umsatzsteuer, Verkehrsteuern,
         d) Besitzsteuern,
         e) Grundzüge des bürgerlichen Rechts und des
            Wirtschaftsrechts,

         f) Berufsrecht.

      2. Aufbauteil

         a) Körperschaftsteuer,

         b) Finanzgerichtsordnung.
BGBl. 1992, Seite 329 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 329
      An einem Seminar sollen nicht mehr als 40 Berufs-
      angehörige teilnehmen.

        (3) Das Seminar gilt als besondere Einrichtung
      der Berufskammern im Sinne des § 79 Abs. 2.
         (4) Die erfolgreiche Teilnahme an einem Seminar
      ist durch eine vor einem Seminarausschuß abzu-

      legende Prüfung nachzuweisen. Die Prüfung be-

      steht aus einem schriftlichen und einem mündlichen

      Teil. Die mündliche Prüfung ist nach dem Grund-
      lagenteil und die schriftliche Prüfung nach dem Auf-
      bauteil abzulegen. Die Prüfungsthemen sind aus
      den in Absatz 2 genannten Gebieten zu entnehmen.

        (5) Der Seminarausschuß ist für den Oberfinanz-

      bezirk zu bilden. Ihm gehören an

      1. zwei von der Finanzverwaltung zu bestimmende
         Beamte oder Ruhestandsbeamte, davon ein
         Beamter des höheren Dienstes als Vorsitzender,

      2. zwei endgültig bestellte Steuerberater oder
         Steuerbevollmächtigte.
      Für einen Oberfinanzbezirk können mehrere Semi-
      narausschüsse gebildet werden. Mit Zustimmung
      der für die Finanzverwaltung zuständigen obersten
      Landesbehörden kann ein Seminarausschuß die

      Prüfung von Bewerbern aus anderen Oberfinanz-
      direktionen übernehmen.

        (6) Für die Teilnahme an der Prüfung hat der

      Antragsteller an die für die Finanzverwaltung

      zuständige oberste Landesbehörde bis zu einem
      von dieser zu bestimmenden Zeitpunkt eine Gebühr
      von 500 DM zu zahlen.

         (7) Der Bundesminister der Finanzen wird
      ermächtigt, nach Anhörung der Bundessteuerbera-
      terkammer durch Rechtsverordnung mit Zustim-
      mung des Bundesrates Bestimmungen zu erlassen
      über

      1. Einzelheiten des Seminarstoffs,

      2. das Verfahren bei der Durchführung des Semi-
         nars und der Prüfung,

      3. das Verfahren bei der Berufung der Mitglieder
         des Seminarausschusses,

      4. die Verlegung der beruflichen Niederlassung

         eines vorläufig bestellten Steuerbevollmächtig-
         ten in ein anderes Land, über die dabei zu erfül-
         lenden Voraussetzungen und über eine von den

         beteiiigten Oberfinanzdirektionen zu erteilende

         Genehmigung."

3. § 46 wird wie folgt geändert:

   a) Dem Absatz 1 wird folgender Satz angefügt:
      ,,Eine vorläufige Bestellung (§ 40 a) ist zurückzu-
      nehmen, wenn sie rechtswidrig war und der Begün-
      stigte die Umstände kannte oder kennen mußte, die

      die Rechtswidrigkeit begründen, oder wenn die
      Bestellung von einer sachlich unzuständigen
      Behörde ausgesprochen wurde und die zuständige
      Behörde die Bestellung nicht hätte aussprechen
      dürfen."
   b) Absatz 2 Nr. 1 wird wie folgt gefaßt:

       „ 1. seinen Wohnsitz in einen Staat verlegt, der

            nicht Mitglied der Europäischen Gemeinschaf-

            ten ist;".

4. Dem § 48 Abs. 1 wird folgender Satz angefügt:
   ,,Ein vorläufig bestellter Steuerberater oder Steuer-
   bevollmächtigter (§ 40 a), der auf sein_e Bestellung ver-

   zichtet hat, kann bis zum 31. Dezember 1997 jederzeit

   vorläufig wiederbestellt werden."

5. § 167 wird wie folgt geändert:

   a) In der Überschrift w_erden die Worte „Land Berlin,"
      gestrichen.
   b) Absatz 1 wird gestrichen; der bisherige Absatz 2
      wird der Wortlaut des § 167.

                        Artikel 24

            Änderung der Abgabenordnung

   Die Abgabenordnung vom 16. März 1976 (BGBI. 1
S. 613), zuletzt geändert durch Artikel 8 Abs. 8 des Geset-

zes vom 17. Dezember 1990 (BGBI. 1 S. 2847), wird wie

folgt geändert:

§ 366 erhält folgende Fassung:
                          ,,§ 366

    Form und Inhalt der Rechtsbehelfsentscheidung
  Die Rechtsbehelfsentscheidung ist schriftlich abzufas-
sen, zu begründen, mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu
versehen und den Beteiligten bekanntzugeben. § 122 gilt
entsprechend."

                        Artikel 25
      Änderung des Bundeskindergeldgesetzes

  Das Bundeskindergeldgesetz in der Fassung der
Bekanntmachung vom 30. Januar 1990 (BGBI. 1 S. 149),

zuletzt geändert durch Artikel 15 des Gesetzes vom
24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1322), wird wie folgt geändert:

1. In § 10 Abs. 1 Satz 1 wird die Zahl „50" durch die Zahl

   ,,70" ersetzt.

2. § 11 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 2 wird nach Nummer 2 folgende Num-
      mer 2 a eingefügt:
      ,,2 a. der nach § 33 b Abs. 5 des Einkommen-
             steuergesetzes für das nach Absatz 3 oder 4
             maßgebliche Kalenderjahr abgezogene Be-
BGBl. 1992, Seite 330 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 330
330                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

            hinderten-Pauschbetrag für ein Kind, für das
            der Freibetrag nach § 10 Abs. 2 Satz 3 erhöht
            worden ist,".

   b) In Absatz 2 a wird nach Nummer 3 folgende Num-
      mer 3 a eingefügt:
      „3 a. der für das nach Absatz 3 oder 4 maßgebliche
            Kalenderjahr bei der Besteuerung nach aus-
            ländischem Steuerrecht abgezogene dem
            Behinderten-Pauschbetrag nach § 33 b Abs.
            5 des Einkommensteuergesetzes entspre-
            chende Betrag für ein Kind, für das der Frei-
            betrag nach § 10 Abs. 2 Satz 3 erhöht worden
            ist,".

3. In § 14 Abs. 2 wird die Zahl „50" durch die Zahl „70"
   ersetzt

4 § 44 e wird wie folgt geändert:
   a) Der bisherige Wortlaut wird Absatz 1; in Satz 4
      werden die Worte „oder einer anderen Person"
      gestrichen.

   b) Folgender Absatz 2 wird angefügt:

        ,,(2) Für die Jahre 1983 bis 1985 erfolgt die Minde-

      rung des Kindergeldes nach § 10 Abs. 2 für das
      dritte, vierte oder fünfte Kind eines Berechtigten,
      dem für kein sechstes oder weiteres Kind Kinder-
      geld zustand, in den Fällen, in denen über die
      Minderung noch nicht bindend entschieden worden
      ist, mit der Maßgabe, daß als Sockelbetrag für das
      jeweils jüngste dieser Kinder vorbehaltlich des § 10
      Abs. 2 Satz 2

      200 Deutsche Mark, wenn dieses Kind das dritte ist,
      180 Deutsche Mark, wenn dieses Kind das vierte ist,
      155 Deutsche Mark, wenn dieses Kind das fünfte
      ist,

      zu berücksichtigen sind. Absatz 1 Satz 2 und 3 ist

      anzuwenden, Absatz 1 Satz 2 jedoch mit der Maß-
      gabe, daß an die Stelle der Verkündung des Steuer-
      änderungsgesetzes 1991 die Verkündung des
      Steueränderungsgesetzes 1992 vom 25. Februar
      1992 (BGBI. 1 S. 297) tritt. Satz 1 sowie Absatz 1
      Satz 2, soweit dieser nach Satz 2 anzuwenden ist,
      gelten nicht für ein Jahr, für das dem Berechtigten
      Kindergeld

      1. für ein drittes, nicht aber für ein weiteres Kind
         zustand und bei ihm für zwei der Kinder, für die
         ihm Kindergeld zustand, je einer der in Absatz 1
         Satz 4 genannten Kinderfreibeträge abgezogen
         werden kann;

      2. für ein viertes, nicht aber für ein weiteres Kind
         zustand und bei ihm für eines der Kinder, für die
         ihm Kindergeld zustand, ein Kinderfreibetrag von
         2 432 Deutsche Mark abgezogen werden kann;

      3. für ein fünftes Kind zustand und bei ihm für eines
         der Kinder, für die ihm Kindergeld zustand, einer
         der in Absatz 1 Satz 4 genannten Kinderfrei-
         beträge abgezogen werden kann."

                         Artikel 26
   Änderung des Wohnungsbau-Prämiengesetzes

  Das Wohnungsbau-Prämiengesetz in der Fassung der
Bekanntmachung vom 27. März 1991 (BGBI. 1S. 826) wird
wie folgt geändert:

1. In § 2 Abs. 2 wird nach Satz 3 folgender Satz eingefügt:
   „Dies gilt ebenfalls für den Erwerb von Rechten zur
   dauernden Selbstnutzung von Wohnraum in Alten-,
   Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen oder -an-
   lagen."

2. In § 2 a wird in Absatz 2 Satz 2 das Semikolon durch
   einen Punkt ersetzt und der folgende Halbsatz ge-
   strichen.

3. § 3 wird wie folgt geändert:
   a) Absatz 3 wird wie folgt gefaßt:
        ,,(3) Ehegatten im Sinne dieses Gesetzes sind
      Personen, welche nach § 26 b des Einkommen-
      steuergesetzes zusammen veranlagt werden oder,
      falls eine Veranlagung zur Einkommensteuer nicht
      durchgeführt wird, die Voraussetzungen des § 26
      Abs. 1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes er-

      füllen."

   b) In Absatz 4 wird nach Satz 1 folgender neuer Satz
      eingefügt:
      „Ein Kind, dessen Eltern die Voraussetzungen des
      § 26 Abs. 1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes
      erfüllen, bildet mit diesen eine Höchstbetrags-
      gemeinschaft (Absatz 2); werden die Eltern nach
      § 26 a oder § 26 c des Einkommensteuergesetzes
      zur Einkommensteuer veranlagt, besteht ein Wahl-
      recht, mit welchem Elternteil das Kind die Höchst-
      betragsgemeinschaft bildet."

4. § 10 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 1 wird die Angabe „ 1990" durch die
      Angabe „ 1992" ersetzt.

   b) Absatz 3 wird wie folgt gefaßt:
        ,,(3) § 2 Abs. 2 Satz 4 ist erstmals für das Kalender-
      jahr 1991 anzuwenden."

   c) Absatz 4 wird wie folgt gefaßt:
       ,,(4) § 3 in der Fassung der Bekanntmachung vom
      27. März 1991 (BGBI. 1 S. 826) ist letztmals für das
      Kalenderjahr 1991 anzuwenden."

   d) Folgender Absatz 8 wird angefügt:
       ,,(8) Für Beiträge an Bausparkassen nach § 2
      Abs. 1 Nr. 1, die auf Grund von Verträgen geleistet
      werden, die nach dem 31. Dezember 1991 abge-
      schlossen werden, gelten§§ 4 und 5 mit folgenden
      Abweichungen:

      1. Die Prämie wird auf Antrag des Prämienberech-
         tigten nach Ablauf des Sparjahrs festgesetzt. Die
         Bausparkasse leitet den Antrag an das für
         die Besteuerung des Einkommens zuständige
         Finanzamt weiter. Wird dem Antrag entspro-
         chen, teilt das Finanzamt der Bausparkasse die
         Höhe der festgesetzten Prämie mit. Die Bau-
BGBl. 1992, Seite 331 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 331
         sparkasse merkt die festgesetzte Prämie im
         Konto des Bausparers gesondert vor.

      2. Sobald

         a) der Bausparvertrag zugeteilt ist oder

         b) die in § 2 Abs. 2 Satz 1 genannte Frist über-
            schritten ist oder

         c) unschädlich im Sinne des§ 2 Abs. 2 Satz 2
            bis 4 verfügt worden ist,
         fordert die Bausparkasse die festgesetzten Prä-
         mienbeträge bei dem zu diesem Zeitpunkt für
         die Besteuerung des Einkommens zuständigen
         Finanzamt an. Dabei hat sie zu bestätigen, daß
         die Voraussetzungen für die Gewährung der
         Prämie vorliegen. Wird eine solche Bestätigung
         abgegeben, überweist das Finanzamt den ange-
         forderten Prämienbetrag an die Bausparkasse.

      3. Wird der Bausparvertrag in den Fällen der Num-
         mer 2 Buchstaben a und b fortgeführt, sind anfal-
         lende Prämien jährlich an die Bausparkasse aus-

         zuzahlen.

      4. Die Bestimmungen über die Rückforderung von
         Prämien gelten für die Prämienfestsetzung sinn-
         gemäß."

   e) Folgender Absatz 9 wird angefügt:
        ,,(9) In den Kalenderjahren 1992 und 1993 gilt
      Absatz 6 Nr. 1 und 2 sinngemäß bei Aufwendungen
      für den ersten Erwerb von Anteilen an Bau- und
      Wohnungsgenossenschaften (§ 2 Abs. 1 Nr. 2),
      deren Zweck auf den Bau und die Finanzierung

      sowie die Verwaltung, Veräußerung oder woh-

      nungswirtschaftliche Betreuung von Wohnungen
      gerichtet ist, die ausschließlich in dem in Artikel 3
      des Einigungsvertrags genannten Gebiet belegen
      sind."

5. § 11 wird gestrichen.

                       Artikel 27
     Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes

  § 4 des Grunderwerbsteuergesetzes vom 17. Dezember
1982 (BGBI. 1 S. 1777), das zuletzt durch Artikel 23 des ·
Gesetzes vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1322), geändert
worden ist, wird wie folgt geändert:

a) In Nummer 5 werden die Worte „der übertragenden

   Kommune" durch die Worte „den übertragenden Kom-

   munen" und der Punkt durch ein Semikolon ersetzt.

b) Folgende Nummer 6 wird angefügt:

   ,,6. der Erwerb eines Grundstücks durch den Bund,
        ein Land, eine Gemeinde oder einen Gemeinde-

        verband, wenn das Grundstück vor dem 1. Januar

        1994 im Rahmen der Zuordnung des Verwaltungs-

        oder Finanzvermögens nach den Vorschriften der
        Artikel 21 und 22 des Einigungsvertrages über-
        tragen wird."

                        Artikel 28

   Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes

  Das Gemeindefinanzreformgesetz in der Fassung der
Bekanntmachung vom 28. Januar 1985 (BGBI. 1 S. 201 ),
zuletzt geändert durch Artikel 14 des Gesetzes vom
24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1322), wird wie folgt geändert:

1. § 6 Abs. 2 wird wie folgt geändert:
   a) Satz 1 wird wie folgt gefaßt:
      „Die Umlage wird in der Weise ermittelt, daß das
      Istaufkommen der Gewerbesteuer nach dem
      Gewerbeertrag und nach dem Gewerbekapital im
      Erhebungsjahr durch den von der Gemeinde für
      dieses Jahr festgesetzten Hebesatz der Steuer
      geteilt und mit 28 vom Hundert vervielfältigt wird."
   b) Satz 2 wird aufgehoben.

2. § 11 wird gestrichen.

                        Artikel 29

                   Änderung
    des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes

  Das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in de,r Fas-
sung der Bekanntmachung vom 28. Januar 1988 (BGBI. 1
S. 100), zuletzt geändert durch Artikel 13 des Gesetzes
vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1322), wird wie folgt
geändert:

1. § 2 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

   a) In Nummer 1 wird Buchstabe a durch folgende

      Fassung ersetzt:

      „a) verkehrswichtigen innerörtlichen Straßen mit
          Ausnahme von Anlieger- und Erschließungs-
          straßen".
   b) In Nummer 1 wird nach dem Buchstaben e folgen-
      der Buchstabe f angefügt:
      ,,f) Verkehrsleitsystemen sowie von Umsteigepark-
           plätzen zur Verringerung des motorisierten Indi-
           vidualverkehrs".

   c) In Nummer 1 wird nach dem Buchstaben f folgender
      Buchstabe g angefügt:
      ,,g) öffentlichen Verkehrsflächen für in Bebauungs-
           plänen ausgewiesene Güterverkehrszentren
           einschließlich der in diesen Verkehrsflächen lie-
           genden zugehörigen kommunalen Erschlie-

           ßungsanlagen nach den §§ 127 und 128 Bau-

           gesetzbuch in den Jahren 1992 bis 1995."

   d) In Nummer 2 werden die Worte „in Verdichtungs-

      räumen oder den zugehörigen Randgebieten lie-
      gen" gestrichen.

   e) In Nummer 3 werden die Worte „verkehrswichtigen

      Umsteigeanlagen" ersetzt durch die Worte „Halte-

      stelleneinrichtungen".

   f) Nummer 4 wird durch folgende            Formulierung
      ersetzt:
BGBl. 1992, Seite 332 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 332
332                                     Bundesgesetzblatt, J~hrgang 1992, Teil 1

      .,4. Beschleunigungsmaßnahmen für den öffent-
           lichen Personennahverkehr, insbesondere

           rechnergesteuerte Betriebsleitsysteme und
           technische Maßnahmen zur Steuerung von
           Lichtsignalanlagen".
   g) In Nummer 6 werden nach den Worten „eingesetzt
      werden" die Worte,,, von Schienenfahrzeugen des
      öffentlichen Personennahverkehrs sowie in den
      Ländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vor-
      pommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
      in den Jahren 1992 bis 1995 auch die Modernisie-
      rung und Umrüstung vorhandener Straßenbahn-
      fahrzeuge" angefügt.

2. § 3 wird wie folgt geändert:

   a) In Nummer 1 wird folgender Buchstabe d angefügt:

      „d) Belange Behinderter, alter Menschen und
          anderer Personen mit Mobilitätsbeeinträchti-
          gungen berücksichtigt."

   b) Nummer 3 wird gestrichen.

3. § 4 Abs. 1 wird wie folgt gefaßt:

     ,,(1) Die Förderung von Vorhaben nach § 2 Abs. 1
   bis 6 aus den Finanzhilfen des Bundes ist bis zu
   75 vom Hundert, in den Ländern Brandenburg, Meck-

   lenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und

   Thüringen im Jahr 1992 bis zu 90 vom Hundert, im Jahr

   1993 bis zu 85 vom Hundert und im Jahr 1994 bis zu 80

   vom Hundert der zuwendungsfähigen Kosten zulässig.
   Soweit die Vorhaben Bestandteil der nach § 6 Abs. 1
   erstellten Programme des Bundesministers für Verkehr
   sind, beträgt die Förderung bis zu 60 vom Hundert der

   zuwendungsfähigen Kosten."

4. § 6 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 1 wird wie folgt gefaßt:

       .,(1) Der Bundesminister für Verkehr stellt auf
      Grund von Vorschlägen der Länder und im Beneh-
      men mit ihnen besondere ergänzende Programme
      auf für Vorhaben nach § 2 Abs. 1 Nr. 2, die in
      Verdichtungsräumen oder den zugehörigen Rand-
      gebieten liegen und zuwendungsfähige Kosten von
      100 Millionen Deutsche Mark überschreiten."
   b) Absatz 2 Satz 1 wird wie folgt gefaßt:

      „Jedes Land stellt Programme für Vorhaben nach

      § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 6 auf, wobei das Ziel einer
      Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auch
      außerhalb der Verdichtungsräume besonders zu
      berücksichtigen ist."
   c) In Absatz 2 Satz 2 werden die Worte „Satz 3 zur
      Verfügung stehenden Mittel" ersetzt durch die

      Worte „Satz 3 zur Verfügung stehenden Mittel,

      abzüglich der nach § 1O Abs. 2 Satz 4 vorbehalte-

      nen Mittel".

   d) In Absatz 2 Satz 5 werden nach den Worten
      ,, 1,25mal" folgende Worte angefügt: ,, , in den Län-
      dern Berlin, Bremen und Hamburg 1,35mal".

5. § 1O wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 2 wird wie folgt geändert:

      aa) Nach Satz 1 wird ein neuer Satz 2 wie folgt
          eingefügt;
          .,Zusätzlich zu den Mitteln nach Absatz 1 wer-
          den den Ländern 1992 ein Betrag von 1 500
          Millionen Deutsche Mark und 1993 bis 1995
          jeweils ein Betrag von 3 000 Millionen Deutsche
          Mark zur Verfügung gestellt."

      bb) Im neuen Satz 3 werden die Worte „Im übrigen
          sind die Mittel" durch die Worte „Mit Ausnahme
          des Betrages nach Satz 1 sind die Mittel nach
          Absatz 1 und 2" ersetzt.

      cc) Nach dem neuen Satz 3 wird folgender neuer
          Satz 4 eingefügt:

          „Je 20 vom Hundert der Mittel nach Absatz 2
          Nr. 1 und Nr. 2 bleiben den Vorhaben der
          Programme nach § 6 Abs. 1 vorbehalten."

      dd) Die bisherigen Sätze 3 bis 6 werden gestrichen.
          Der bisherige Satz 7 wird der neue Satz 5.

      ee) An den neuen Satz 5 wird folgender neuer
          Satz 6 angefügt:

          ,,Soweit diese Mittel bereits in bestehende För-

          derprogramme des Bundesministers für Ver-

          kehr eingestellt sind, findet § 6 Abs. 2 keine

          Anwendung."

   b) Die Absätze 3 und 4 werden gestrichen.

6. § 11 Abs. 2 erhält folgende Fassung:

    ,,(2) Die Förderung von Vorhaben nach Absatz 1
   bedarf der Zustimmung des beteiligten Landes."

7. An § 14 wird folgender Absatz 5 angefügt:

    ,,(5) Vorhaben nach § 11, die vor dem 1. Januar 1992
   begonnen wurden, werden als Teil der Programme
   nach § 6 Abs. 1 abgewickelt."

8. § 16 wird gestrichen.

                       Artikel 30

          Änderung des Schutzbaugesetzes

  § 7 Abs. 4 des Schutzbaugesetzes vom 9. September
1965 (BGBI. 1 S. 1232), das zuletzt durch Artikel 9 des
Gesetzes vom 21. Dezember 1974 (BGBI. 1 S. 3656)
geändert worden ist, wird wie folgt gefaßt:

 ,,(4) Die Vorschriften der Absätze 1 bis 3 gelten für

Schutzräume, die nach dem 31. Dezember 1974 fertig-

gestellt worden sind und mit deren Herstellung vor dem

1. Januar 1992 begonnen worden ist. Als Beginn der
Herstellung gilt bei Baumaßnahmen, für die eine Bau-
genehmigung erforderlich ist, der Zeitpunkt, in dem der
Bauantrag gestellt wird."
BGBl. 1992, Seite 333 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 333
                        Artikel 31
               Änderung des Gesetzes
   zur Änderung des Hauptfeststellungszeitraums
          für die wirtschaftlichen Einheiten
               des Betriebsvermögens
         und der Mineralgewinnungsrechte
       sowie des Hauptveranlagungszeitraums
               für die Vermögensteuer

  § 2 des Gesetzes zur Änderung des Hauptfeststellungs-
zeitraums für die wirtschaftlichen Einheiten des Betriebs-
vermögens und der Mineralgewinnungsrechte sowie des
Hauptveranlagungszeitraums für die Vermögensteuer vom
24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1322, 1336) wird wie folgt

geändert:

1. Der bisherige Wortlaut wird Absatz 1.

2. Folgender Absatz 2 wird angefügt:

     ,,(2) Ist ein Bescheid über die Vermögensteuer für das
   Kalenderjahr 1992 nicht erteilt worden, gilt die Steuer
   für dieses Kalenderjahr in Höhe der für das Kalender-
   jahr 1991 festgesetzten Jahressteuer als festgesetzt
   und ist ohne besondere Aufforderung nach dem IV. Ab-
   schnitt des Vermögensteuergesetzes zu entrichten.
   § 16 sowie §§ 18 und 19 des Vermögensteuergesetzes
   bleiben unberührt."

                        Artikel 32
       Änderung des Mineralölsteuergesetzes

  Das Mineralölsteuergesetz in der Fassung der Bekannt-
machung vom 20. Dezember 1988 (BGBI. 1 S. 2277),
zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 24. Juni
1991 (BGBI. 1 S. 1318), wird wie folgt geändert:

1. In § 4 Abs. 2 wird die Angabe ,,§ 8" durch die Angabe
   ,,§§ 8, 8 a und 16" ersetzt.

2. In § 8 Abs. 2 Satz 1 werden die Worte ,, , zum Antrieb
   von Gasturbinen und Verbrennungsmotoren in orts-
   festen Anlagen, die ausschließlich der Erzeugung von
   Strom oder Wärme oder dem leitungsgebundenen
   Gastransport oder der Gasspeicherung dienen," gestri-
   chen.

3. § 8 a wird wie folgt gefaßt:
                           ,,§ 8 a

      (1) Mineralöle nach § 1 Abs. 2 Nr. 5 dürfen unver-
   mischt mit anderen Mineralölen unter Steueraufsicht
   als Kraftstoff verwendet werden, und zwar

   1. Flüssiggase  zum ermäßigten          Steuersatz   von
      61,25 DM für 100 kg,

   2. Erdgas und andere gasförmige Kohlenwasserstoffe
      zum ermäßigten Steuersatz von 47,60 DM für
      1 MWh.

     (2) Mineralöle nach § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, die nach
   § 8 Abs. 2 Satz 2 bis 4 gekennzeichnet sind, sowie
   Mineralöle nach § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 und 5 dürfen zu

   den dort jeweils vorgesehenen Steuerbegünstigungen
   unter Steueraufsicht zum Antrieb von Gasturbinen und
   Verbrennungsmotoren in ortsfesten Anlagen verwen-
   det werden, wenn diese Anlagen ausschließlich
   1. der gekoppelten Erzeugung von Wärme und Kraft
       (Kraft-Wärme-Kopplung) oder

   2. der Abdeckung von Spitzenlasten in der öffentlichen
      Stromversorgung oder

   3. der Stromerzeugung aus gasförmigen Kohlenwas-
      serstoffen nach§ 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Buchstabe c
      oder

   4. dem leitungsgebundenen Gastransport oder der

      Gasspeicherung

   dienen. Im Falle der Nummer 1 hängt die Begünstigung
   davon ab, daß im Jahresdurchschnitt mindestens
   60 v. H. des Energiegehalts des verwendeten Mineral-
   öls in Form der begünstigt erzeugten Wärme- und
   mechanischen Energie genutzt werden.

     (3) Ortsfest im Sinne dieses Gesetzes sind Anlagen,
   die nach ihrer jeweiligen Zweckbestimmung auch
   äußerlich erkennbar für eine dauernde Nutzung nur an
   einem Standort errichtet und mit dem Boden fest ver-
   bunden sind. Nicht als ortsfest gelten Anlagen, bei
   denen nach den tatsächlichen Umständen, insbeson-
   dere wegen der zeitlichen Begrenzung des Einsatzes
   am vorgesehenen Standort, die spätere Wiederauf-
   hebung schon im Zeitpunkt der Errichtung der Anlagen
   zu erwarten ist.

     (4) Petrolkoks der Unterpositionen 2713.11 und
   2713.12 des Zolltarifs darf unter Steueraufsicht un-
   versteuert zur Verkokung von Steinkohle verwendet
   werden.

     (5) Wer Mineralöl zu begünstigten Zwecken nach
   den Absätzen 1 bis 4 verteilen oder verwenden will,
   bedarf der Erlaubnis. § 8 Abs. 6 gilt sinngemäß."

4. § 12 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 7 Satz 2 wird die Angabe ,,§ 8 Abs. 2 Nr. 1
      und nach § 15 Abs. 2 Nr. 8 Buchstabe e" durch die
      Angabe ,,§ 8 a Abs. 2, § 15 Abs. 2 Nr. 8 Buchstabe e
      und § 16 Abs. 1 " ersetzt.

   b) In Absatz 8 Satz 1 wird nach der Angabe,,§ 8 Abs. 2
      und 3" die Angabe ,, , § 8 a Abs. 2 oder § 16 Abs. 1"
      eingefügt.

5. In § 14 Abs. 3 wird nach der Angabe ,,§ 8 Abs. 2" die
   Angabe ,, , § 8 a oder § 16" eingefügt.

6. § 15 Abs. 2 wird wie folgt geändert:

   a) In Nummer 2 wird die Angabe ,,§§ 8, 8 a, 10, 11
      und 12" durch die Angabe ,,§§ 8, 8 a, 10, 11, 12
      und 16" ersetzt.

   b) In Nummer 2 Buchstabe d wird die Angabe ,,§ 8
      Abs. 2" durch die Angabe ,,§ 8 Abs. 2, § 8 a
      oder § 16" ersetzt.
BGBl. 1992, Seite 334 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 334
334                                      Bundesgesetzblatt,

   c) In Nummer 8 Buchstabe a werden die Worte „der
      nach § 8 Abs. 2 begünstigten Mineralöle" durch die
      Worte „der nach § 8 Abs. 2, § 8 a Abs. 2 und § 16
      Abs. 1 begünstigten Mineralöle" ersetzt.

   d) In Nummer 9 wird die Angabe ,,§§ 8 und 8 a" durch

      die Angabe ,,§§ 8, 8 a und 16" ersetzt.

7. Folgender § 16 wird angefügt:

                             ,,§ 16

                     Übergangsregelung
      (1) Mineralöle nach § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, die nach
   § 8 Abs. 2 Satz 2 bis 4 gekennzeichnet sind, sowie
   Mineralöle nach § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Buchstaben a
   und b und Nr. 5 dürfen bis zum 31. Dezember 2001
   unter Steueraufsicht abweichend von § 8 a Abs. 2 auch
   in anderen ortsfesten Anlagen, die ausschließlich der
   Erzeugung von Strom oder Wärme dienen, zum Antrieb
   von Gasturbinen und Verbrennungsmotoren zu den in
   § 8 Abs. 2 jeweils vorgesehenen Steuerbegünstigun-
   gen verwendet werden. Dies gilt bei Anlagen, die nach
   dem 31. März 1992 errichtet worden sind, erst ab dem
   ersten Tag des zweiten Jahres, das dem Jahr folgt, in
   dem die Stromerzeugung am Ort der Errichtung der
   Anlage aufgenommen wird.
     (2) Wer Mineralöl zu begünstigten Zwecken nach
   Absatz 1 verteilen oder verwenden will, bedarf der
   Erlaubnis. § 8 Abs. 6 gilt sinngemäß.

      (3) Der Bundesminister der Finanzen ist ermächtigt,
   zur Anpassung der Energieversorgung in dem in Arti-
   kel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet durch

   Rechtsverordnung zu bestimmen, daß für eine befri-
   stete Übergangszeit Blockheizkraftwerke zur öffent-
   lichen Versorgung mit Strom und Fernwärme auch
   dann als ortsfest gelten, wenn sie nicht ausschließlich
   für eine dauernde Nutzung am Standort der Errichtung
   ausgelegt sind."

                        Artikel 33
         Änderung des Tabaksteuergesetzes

   Das Gesetz zur Einführung eines befristeten Solida-
ritätszuschlags und zur Änderung von Verbrauchsteuer-
und anderen Gesetzen vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1
S. 1318) wird wie folgt geändert:

Artikel 5 Nr. 1 wird wie folgt gefaßt:

,, 1. § 4 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

    a) Nummer 2 wird wie folgt gefaßt:
       „2. für Zigaretten
           8,3 Pf je Stück und 24,8 vom Hundert des
           Kleinverkaufspreises, mindestens 11 Pf je
           Stück;".

    b) Nummer 3 Buchstabe a wird wie folgt gefaßt:

       „a) wenn mehr als 1O vom Hundert des Gewichts
           der Tabakteile weniger als 1,4 mm lang oder
           breit sind (Feinschnitt), 30,21 DM je kg und
Jahrgang 1992, Teil 1

             18, 12 vom Hundert des Kleinverkaufspreises,
             mindestens 45 DM je kg,"."

                          Artikel 34

        Änderung des Gesetzes zur Verbesserung

           der betrieblichen Altersversorgung

     Das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Alters-
  versorgung vom 19. Dezember 1974 (BGBI. 1 S. 3610),

  zuletzt geändert durch Artikel 33 des Gesetzes vom
  18. Dezember 1989 (BGBI. 1 S. 2261 ), mit Maßgaben für
  das Gebiet der ehemaligen DDR durch Anlage I Kapi-
  tel VIII Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 16 des Einigungs-
  ver1rages vom 31. August 1990 (BGBI. 1990 II S. 889,
  1024), wird wie folgt geändert:

  § 10 Abs. 3 Nr. 3 wird wie folgt gefaßt:

  ,,3. Bei Arbeitgebern, die eine betriebliche Altersversor-
       gung über eine Unterstützungskasse durchführen, ist
       Beitragsbemessungsgrundlage das Deckungskapital
       für die laufenden · Leistungen (§ 4 d Abs. 1 Nr. 1
       Buchstabe a des Einkommensteuergesetzes) zuzüg-
       lich des Zwangzigfachen der nach§ 4 d Abs. 1 Nr. 1
       Buchstabe b Satz 1 des Einkommensteuergesetzes
       errechneten jährlichen Zuwendungen für Leistungs-
       anwärter im Sinne von § 4 d Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe b
       Satz 2 des Einkommensteuergesetzes."

                          Art.ikel 35

     Änderung des zweiten Wohnungsbaugesetzes

    Das Zweite Wohnungsbaugesetz in der Fassung der
  Bekanntmachung vom 14. August 1990 (BGBI. 1S. 1730),
  zuletzt geändert durch Anlage I Kapitel XIV Abschnitt II
  Nr. 5 des Einigungsvertrages vom 31. August 1990 in
  Verbindung mit Artikel 1 des Gesetzes vom 23. September
  1990 (BGBI. 1990 II S. 885, 1126), wird wie folgt geändert:
  In § 88 a Abs. 1 Buchstabe b und in § 116 Nr. 2 wird die
  Zahl „40" durch die Zahl „60" ersetzt.

                          Artikel 36

                    Änderung
      des Wohnungsbaugesetzes für das Saarland

    Das Wohnungsbaugesetz für das Saarland in der Fas-
  sung der Bekanntmachung vom 20. November 1990
  (Amtsblatt des Saarlandes 1991, S. 273) wird wie folgt
  geändert:

  In § 51 b Abs. 1 Buchstabe b wird die Zahl „40" durch die
  Zahl „60" ersetzt.

                          Artikel 37

            Änderung des Wohngeldgesetzes

    (1) Das Wohngeldgesetz in der Fassung der Bekannt-
  machung vom 4. Juli 1991 (BGBI. 1 S. 1433) wird wie folgt
  geändert:
BGBl. 1992, Seite 335 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 335
1. § 8 Abs. 1 wird wie folgt gefaßt:
   ,,(1) Bei der Gewährung des Wohngeldes wird die Miete oder Belastung insoweit nicht berücksichtigt, als sie
  monatlich folgende Höchstbeträge übersteigt:

für Wohnraum, der bezugsfertig geworden ist

                                                  ab
                                              1. Januar
                   ab 1. Januar 1966             1978         ab
                                  bis zum 31. Dezember 1965                   bis zum                bis zum    1. Januar

                  in Ge-

     bei einem   meinden
    Haushalt mit mit Mieten

                 der Stufe      ohne         mit

                               Sammel-     Sammel-

                               heizung     heizung

                                 und        oder

                              ohne Bad     mit Bad

                                 oder        oder

                              Duschraum   Duschraum

    einem           1           220         255
    Allein-         II          235         270
    stehenden       III         250         290
                    IV          270         315
                    V           290         335
                    VI          310         360

    zwei            1           285         330
    Familien-       II          305         350
    mitgliedern     III         325         375
                    IV          350         405
                    V           375         435
                    VI          400         465

    drei            1           340         395
    Familien-       II          360         420
    mitgliedern     III         385         445
                    IV          415         480
                    V           445         520
                    VI          475         555

    vier            1           395         455
    Familien-       II          420         485
    mitgliedern     III         445         520
                    IV          485         560
                    V           520         600
                    VI          555         645

    fünf            1           450         520
    Familien-       II          480         555
    mitgliedern     III         510         590
                    IV          550         640
                    V           590         685
                    VI          630         735

   Mehrbetrag       1            55          65
   für              II           60          70
   jedes            III          65          75
   weitere          IV           70          80
   Familien-        V            75          85
   mitglied         VI            80         90
                31. Dezember 1977            31. De-       1992
                                             zember

                                               1991

                            Wohnraum
    mit
                                mit
 Sammel-
                             Sammel-
 heizung
              sonstiger      heizung
   und
              Wohnraum         und
 mit Bad
                             mit Bad
   oder
                               oder
Duschraum
                            Duschraum

            Deutsche Mark

    310          275          355             380         445
    335          295          380             405         475
    355          315          405             430         505
    380          340          435             465         545
    410          365          470             500         585
    440          390          500             535         625

   400           360          460             490         575
   430           380          490             525         615
   455           405          525             555         655
   495           440          565             600         705
   530           470          605             645         760
    565          505          650             690         810

   480           425          550             585         690
   515           455          585             625         740
   545           485          625             665         785
    590          525          675             715         850
   635           560          725             770         910
   675           600          775             825         970

    560          495          640             680         800
    595          530          680             725         855
    635          565          725             770         910
   685           610          785             835         985
   735           655          840             895       1 055
   785           700          900             955       1130

   635           565          730             775         910
   680           605          775             825         975
   725           640          825             880       1 035
   780           695           895            950       1 120
   840           745           960          1 020       1 200
   895           795         1 025          1 090       1 285

     80           70            90             95         110
     85           75           100            105         120
     90           80          105             110         125
     95           85          110             120         135
    105           90          120             125         145
    110          100          125             135         155".
BGBl. 1992, Seite 336 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 336
336                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

2. Die Anlage 1 wird wie folgt geändert:
   a) Die Vorspalte wird um folgende Zeilen ergänzt:

          1360-1380
          1380-1400
          1400-1420

      b) Folgende Spalten werden angefügt:

             540      560      580      600
             bis      bis      bis      bis
             560      580      600     620
              29      30       31       32

            464       481     499      516
            457       474     491      508
            449       466     483      500
            442       459     475      492

            435       451     467      484
            427       443     460      476
            420       436     452      468
            413       428     444      460
            405       421     437      452
            398       413     429      444
            391
                      406     421      437
            383       399     414      429
            376       391     406      421
            369       384     398      413
            362       376     391      406
            354       369     383      398
            347       361     375      389
            339       353     367      381
            332       345     359      373
            324       338     351      365
            316       330     343      357
            309       322     335      348
            301       314     327      340
            293       306     319      332

            286       298     311      323
            278       290     303      315
            270       282     294      307
            262       274     286      298
            255       266     278      290
            247       258     270      282
            239       250     262      273
            231       242     253      265
            223       234     245      256
            214       225     236      247
            206       217     228      238
            198       209     219      230
            190       200     210      221
            182       192     202      212
            173       183     193      203
            165       175     184      194
            157       166     176      185
            148       157     167      176
            140       149     158      167
            131       140     149      158
                     540          560         580         600     620
                      bis         bis         bis         bis     bis
                     560          580         600         620     640

                      29          30          31          32      33

                     123        132           140         149     158
                     114        123           131         140     148
620                  106        114           122         131     139
 bis                  97        105           113         122     130
640                   89         97           104         112     120
 33                   80         88            95         103     111
                      71         79            86          94     101
                      63         70           77           85      92
                      54         61           68           75      82
                      45         52           59           66      73
533
525                   37         43           50           57      63
517                   28         34           41           47      54
                      19         25           32           38      44
509                   10         16           22           28      34
500                                           13           19      25
492                                                                15
484
476
468       3. Die Anlage 2 wird wie folgt geändert:
460
             a) Die Vorspalte wird um folgende Zeilen ergänzt:
452
444               1920-1940
436               1940-1960
428               1960-1980
420               1980-2000
412
404          b) Folgende Spalten werden angefügt:
395
387
378
370                 700     720         740         760    780    800
361                 bis     bis         bis         bis     bis   bis
353                 720     740         760         780    800    820
344
                     37     38          39          40      41    42
336
327
319
310
302                 608     625         643      660       677    695
293                 601     618         635      653       670    687
284                 594     611         628      645       662    679
276                 587     604         621      638       655    672
267                 580     597         614      631       647    664
258                 574     590         607      623       640    657
249                 567     583         600      616       633    649
240                 560     576         593      609       625    642
231                 553     569         586    . 602       618    634
222                 546     562         579      595       611    627
213                 539     555         572      588       604    620
204                 533     549         565      580       596    612
195                 526     542         558      573       589    605
185                 519     535         551      566       582    598
176                 513     528         544      559       575    590
167                 506     521         537      552       568    583
BGBl. 1992, Seite 337 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 337
700   720   740    760    780    800
bis   bis   bis    bis    bis    bis
720   740   760    780    800    820

37    38    39     40     41     42

499   515   530    545    561    576
492   508   523    538    554    569
486   501   516    531    547    562
479   494   509    524    539    554
472   487   502    517    532    547
465   480   495   509     524    539
458   473   487   502     517    531
451   466   480   495     509    524
444   458   473   487     501    516
437   451   466   480     494    508
430   444   458   472     486    500
423   437   451   465     479    493
416   430   444   457     471    485

409   423   436   450     464    477

402   416   429   443     456    470

395   409   422   435     449    462

388   401   415   428     441    454
                          433    446
381   394   407   420
374   387   400   413     426    439
367   380   393   405     418    431

360   373   385   398     411    423
353   366   378   391     403    415
346   359   371   383     395    408
339   351   363   376     388    400
332   344   356   368     380    392

325   337   349   361     373    384
318   330   342   353     365    377
311   323   334   346     357    369
304   315   327   338     350    361
297   308   320   331     342    353

290   301   312    323    335    346
283   294   305    316    327    338
275   287   298    308    319    330
268   279   290    301    312    322
260   271   282    293    304    315
253   264   274    285    296    307
245   256   267    277    288    298

238   248   259    269    280    290

230   240   251    261    271    282
222   233   243    253    263    273
215   225   235    245    255    265
207   217   227    237    247    257
200   209   219    229    239    248
192   201   211    221    230    240
184   194   203    213    222    232
176   186   195    204    214    223
169   178   187    196    206    215
161   170   179    188    197    206
153   162   171    180    189    198
145   154   163    172    181    189

          700     720     740            760         780        800
          bis     bis     bis            bis         bis        bis
          720     740     760            780         800        820

          37      38          39         40          41         42

          138     146     155            163         172        181
          130     138     147            155         164        172
          122     130     139            147         155        164
          114     122     130            139         147        155
          106     114     122            130         138        147
           98     106     114            122         130        138
           90      98     106            114         122        129
           82      90      98            105         113        121
           74      82      90             97         105        112
           67      74      81             89          96        103
           59      66         73          80          87         95
           51      58         65          72          79         86
                                                      70         77
           43      49         56          63
                                                      62         69
           34      41         48          55
                                                                 60
           26      33         40          46          53

           18      25         31          38          44         51

           10      17         23          29          36         42

                              15          21          27         33
                                          12          18         25
                                                      10         16

4. Die Anlage 3 wird wie folgt geändert:

   a) Die Vorspalte wird um folgende Zeilen ergänzt:

       2380-2400
       2400-2420

       2420-2440
       2440-2460
       2460-2480

   b) Folgende Spalten werden angefügt:

          840   860     880        900         920     940      960
                        bis        bis         bis        bis    bis
          bis    bis
          860   880     900        920         940     960      980

          43     44     45         46          47          48    49

          723   740     758        775         793     810      828
          716   733     751        768         785     803      820
          709   726     743        760         778     795      812
          702   719     736        753         770     787      804
          694   711     728        745         762     779      796
          687   704     721        738         755     771      788
BGBl. 1992, Seite 338 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 338
338                           Bundesgesetzblatt,

      840   860   880   900   920   940    960
      bis   bis   bis   bis   bis    bis   bis
      860   880   900   920   940   960    980

      43    44    45    46    47     48    49

      680   697   713   730   747   764    780
      673   689   706   722   739   756    772
      665   682   698   715   731   748    764
      658   674   690   707   723   740    756
      650   666   683   699   715   732    748
      643   659   675   691   707   723    740
      635   651   667   683   699   715    731
      627   643   659   675   691   707    723
      620   636   652   668   684   700    715
      613   629   645   661   676   692    708
      607   622   638   653   669   685    700
      600   615   631   646   662   677    693
      593   608   623   639   654   670    685
      586   601   616   632   647   662    677
      579   594   609   624   639   654    670
      572   587   602   617   632   647    662
      565   580   595   610   625   639    654
      558   573   588   602   617   632    647
      551   566   581   595   610   624    639
      544   559   573   588   602   617    631
      538   552   566   581   595   609    624
      531   545   559   573   588   602    616
      524   538   552   566   580   594    608
      517   531   545   559   573   587    601
      510   524   538   551   565   579    593
      503   517   530   544   558   572    585
      496   510   523   537   550   564    578
      489   503   516   530   543   557    570
      482   495   509   522   536   549    562
      475   488   502   515   528   541    555

      468   481   495   508   521   534    547

      461   474   487   500   513   526    539

      454   467   480   493   506   519    532

      447   460   473   486   498   511    524

      441   453   466   478   491   504    516

      434   446   459   471   484   496    509

      427   439   451   464   476   489    501

      420   432   444   456   469   481    493

      413   425   437   449   461   473    485

      406   418   430   442   454   466    478

      399   411   423   434   446   458    470
      392   404   415   427   439   451    462
      385   397   408   420   431   443    455
      378   389   401   412   424   435    447
      371   382   394   405   417   428    439

      364   375   387   398   409   420    432
      357   368   379   390   402   413    424
      350   361   372   383   394   405    416
      343   354   365   376   387   398    408
      336   347   358   368   379   390    401
Jahrgang 1992, Teil 1

            840    860   880   900   920   940   960
             bis   bis   bis   bis   bis   bis   bis
            860    880   900   920   940   960   980

             43    44    45    46    47    48    49

            329    340   350   361   372   382   393
            322    333   343   354   364   375   385
            315    326   336   346   357   367   378
            308    318   329   339   349   360   370
            301    311   321   332   342   352   362
            294    304   314   324   334   344   354
            287    297   307   317   327   337   347
            280    290   299   309   319   329   339
            273    282   292   302   312   321   331
            266    275   285   294   304   314   323
            258    268   277   287   296   306   315
            251    261   270   279   289   298   308
            244    253   263   272   281   290   300
            237    246   255   265   274   283   292
            230    239   248   257   266   275   284
            223    232   241   250   258   267   276
            216    225   233   242   251   260   268
            209    217   226   235   243   252   260
            202    210   219   227   236   244   253
            194    203   211   220   228   236   245
            187    196   204   212   220   229   237
            180    188   196   205   213   221   229
            173    181   189   197   205   213   221
            166    174   182   190   197   205   213
            159    166   174   182   190   198   205
            152    159   167   174   182   190   197
            144    152   159   167   174   182   190
            137    145   152   159   167   174   182
            130    137   145   152   159   166   174
                   130   137   144   152   159   166
            123
                               137         151   158
            116    123   130         144
                         122   129   136   143   150
            108    115
                                           135   142
            101    108   115   122   128
                                           127   134
             94    101   107   114   121
                               107   113   120   126
             87     93   100

             80     86   93    99    105   112   118

             73     79   85    91     98   104   110

             65     72   78    84     90    96   102

             58     64   70    76     82    88    94

             51     57   63    69     75    81    87

             44     49    55    61   67     73    79
             36     42    48    54   59     65    71
             29     35    40   46    51     57    63
             22     27    33   38    44     49    55
             15     20    25   31    36     41    47

                    13    18    23    28    34    39
                          10    16    21    26    31
                                      13    18    23
                                            10    15
BGBl. 1992, Seite 339 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 339
5. Die Anlage 4 wird wie folgt geändert:
   a) Die Vorspalte wird um folgende Zeilen ergänzt:

       3120-3140
       3140-3160
       3160-3180
       3180-3200
       3200-3220
       3220-3240
       3240-3260

  b) Folgende Spalten werden angefügt:

            960         980          1 000      1 020
            bis         bis           bis        bis
            980        1 000         1 020      1040

            48           49           50         51

            827         845          862        880
            821         838          856        873
            814         832          849        866
            808         825          842        860
            801         818          835        853
            794         811          828        846
            788         805          822        839
            781         798          815        832
            774         791          808        824
            767         784          801        817
            760         777          794        810
            754         771          787        804
            748         765          781        797
            742         758          775        791
            736         752          768        785
            730         746          762        778

            724         740          756        772
            718         734          750        766
            712         727          743        759
            705         721          737        753
            699         715          731        746
            693         709          724        740
            687         703          718        734
            681         697          712        727
            675         690          706        721
            669         684          699        715
            663         678          693        708
            657         672          687        702
            651         666          680        695
            645         659          674        689.
            639         653          668        683
            632         647          662        676
            626         641          655        670
            620         635          649        663
            614         628          643        657
            608         622          636        651

1 040        1 060   1 080   1100   1120
 bis          bis     bis    bis    bis
1060         1 080   1100    1120   1140

 52           53      54      55     56

898          915     933     950    968
891          908     926     943    961
884          901     919     936    953
877          894     911     929    946
870          887     904     922    939
863          880     897     914    931
856          873     890     907    924
848          865     882     899    916
841          858     875     892    909
834          851     867     884    901
827          843     860     877    893
820          837     853     870    887
814          830     847     863    880
807          824     840     856    873
801          817     833     850    866
794      1
             811     827     843    859
788          804     820     836    852
781          797     813     829    845
775          791     807     823    838
769          784     800     816    832
762          778     793     809    825
756          771     787     802    818
749          765     780     796    811
743          758     773     789    804
736          751     767     782    797
730          745     760     775    790
723          738     753     768    784
717          732     747     762    777
710          725     740     755    770
704          719     733     748    763
697          712     727     741    756
691          705     720     735    749
684          699     713     728    742
678          692     707     721    735
671          686     700     714    729
665          679     693     708    722
BGBl. 1992, Seite 340 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 340
340                  Bundesgesetzblatt,

      960    980    1 000      1 020
      bis    bis     bis        bis
      980   1 000   1 020      1 040

      48     49      50         51

      602   616     630        644
      596   610     624        638
      590   604     618        632
      584   598     611        625
      578   591     605        619
      572   585     599        612
      565   579     592        606
      559   573     586        600
      553   567     580        593
      547   560     574        587
      541   554     567        580
      535   548     561        574
      529   542     555        568
      523   536     548        561
      517   529     542        555
      511   523     536        549
      504   517     530        542
      498   511     523        536
      492   505     517        529
      486   498     511        523
      480   492     504        517
      474   486     498        510
      468   480     492        504
      462   474     486        497
      456   468     479        491
      450   461     473        485
      444   455     467        478
      437   449     460        472
      431   443     454        466
      425   437     448        459
      419   430     442        453
      413   424     435        446
      407   418     429        440
      401   412     423        434
      395   406     416        427
      389   399     410        421
      382   393     404        414
      376   387     397        408
      370   381     391        402
      364   374     385        395
      358   368     378        389
      352   362     372        382
      346   356     366        376
      340   350     359        369
      333   343     353        363
      327   337     347        357
      321   331     341        350
      315   325     334        344
      309   318     328        337
      303   312     322        331
Jahrgang 1992, Teil 1

  1 040       1 060     1 080   1100   1120
   bis         bis       bis     bis    bis
  1 060       1 080     1100    1120   1140

   52          53        54     55     56

   658        673       687     701    715
   652        666       680     694    708
   645        659       673     687    701
   639        653       667     680    694
   633        646       660     674    687
   626        640       653     667    681
   620        633       647     660    674
   613        626       640     653    667
   607        620       633     647    660
   600        613       627     640    653
   594        607       620     633    646
   587        600       613     626    639
   581        594       607     619    632
   574        587       600     613    626
   568        580       593     606    619
   561        574       587     599    612
   555        567       580     592    605
   548        561       573     586    598
   542        554       566     579    591
   535        548       560     572    584
   529        541       553     565    577
   522        534       546     559    571
   516        528       540     552    564
   509        521       533     545    557
   503        515       526     538    550
   496        508       520     531    543
   490        501       513     525    536
   483        495       506     518    529
   477        488       500     511    522
   470        482       493     504    516
   464        475       486     498    509
   457        469       480     491    502
   451        462       473     484    495
   444        455       466     477    488
   438        449       460     470    481
   431        442       453     464    474
   425        436       446     457    467
   418        429       440     450    461
   412        422       433     443    454
   405        416       426     436    447
   399        409       419     430    440
   392        403       413     423    433
   386        396       406     416    426
   379        389       399     409    419
   373        383       393     402    412
   366        376       386     396    405
   360        369       379     389    398
   353        363       372     382    392
   347        356       366     375    385
   340        350       359     368    378
BGBl. 1992, Seite 341 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 341
960   980           1 000     1020       1 040      1060
bis    bis           bis       bis        bis        bis
980   1 000         1020      1040       1060       1 080
48     49            50         51        52         53

297   306           315        324       334        343
291   300           309        318       327        336
284   293           303        312       321        330
278   287           296        305       314        323
272   281           290        299       308        317
266   275           284        292       301        310
260   269           277        286       295        303
254   262           271        279       288        297
248   256           265        273       282        290
241   250           258        267       275        283
235   244           252        260       268        277
229   237           246        254       262        270
223   231           239        247       255        264
217   225           233        241       249        257
211   219           227        234       242        250
205   212           220        228       236        244
198   206           214        222       229        237
192   200           208        215       223        230
186   194           201        209       216        224
180   187           195        202       210        217
174   181           188        196       203        210
168   175           182        189       197        204
162   169           176        183       190        197
155   162           169        176       184        191
149   156           163        170       177        184
143   150           157        164       170        177
137   144           150        157       164        171
131   137           144        151       157        164
125   131           138        144       151        157
118   125           131        138       144        151
112   119           125        131       138        144
106   112           119        125       131        137
100   106           112        118       125        131
 94   100           106        112       118        124
 88    94           100        106       112        118
 81    87            93         99       105        111
 75    81            87         93        98        104
 69    75            81         86        92         98
 63    69            74         80        85         91
 57    62            68         73        79         84
 51    56            61         67        72         78
 45    50            55         60        66         71
 38    44            49         54        59         64
 32    37            42         47        53         58
 26    31            36         41        46         51
 20    25            30         35        39         44
 14    19            23         28.       33         38
       12            17         22        26         31
                     11         15        20         24
                                          13         18
                                                     11

1 080   1100   1120
 bis    bis    bis
1100    1120   1140
 54      55     56

352     362    371
346     355    364
339     348    357
332     341    350
325     334    343
319     327    336
312     321    329
305     314    322
299     307    316
292     300    309
285     293    302
278     287    295
272     280    288
265     273    281
258     266    274
251     259    267
245     252    260
238     246    253
231     239    246
225     232    239
218     225    232
211     218    226
204     211    219
198     205    212
191     198    205
184     191    198
177     184    191
171     177    184
164     171    177
157     164    170
150     157    163
144     150    156
137     143    149
130     136    142
124     129    135
117     123    129
110     116    122
103     109    115
 97     102    108
 90      95    101
 83      88     94
 76      82     87
 70      75     80
 63      68     73
 56      61     66
 49      54     59
 43      47     52
 36      41     45
 29      34     38
 22      27     31
 16      20     24
         13     17
                10
BGBl. 1992, Seite 342 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 342
342

6. Die Anlage 5 wird wie folgt
        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

geändert:
  a) Die Vorspalte wird um folgende Zeilen ergänzt:
          3540-3560
          3560-3580
          3580-3600
          3600-3620
          3620-3640
          3640-3660
      b) Folgende Spalten werden angefügt:

             1100      1120
              bis       bis
             1120      1140

              55        56

             945       962
             938       956
             931       949
             925       942
             918       935
             911       928
             904       921
             897       914
             891       908
             885       902
             879       896
             873       889
             866       883
             860       877
             854       870
             848       864
             842       858
             836       852
             829       845
             823       839
             817       833
             811       827
             805       820
             799       814
             792       808
             786       802
             780       795
             774       789
             768       783
             761       777
             755       770
             749       764
             743       758
             737       751
             731       745
             724       739
             718       733
             712       726

1140        1160      1180       1200      1220    1240    1260    1280
 bis         bis       bis        bis       bis     bis     bis     bis
1160        1180      1200       1220      1240    1260    1280    1300

 57          58        59         60        61      62      63      64

980         997       1 015     1033       1050    1 068   1 085   1103
973         991       1 008     1 026      1043    1 061   1 078   1 096
966         984       1 001     1 018      1036    1053    1 071   1088
959         977        994      1 011      1029    1 046   1063    1 081
952         970        987      1 004      1 021   1038    1 056   1073
945         962        980        997      1014    1 031   1048    1065
938         955        972        989      1006    1024    1041    1 058
931         948        965        982        999   1 016   1 033   1050
925         942        959        976       992    1009    1026    1043
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BGBl. 1992, Seite 343 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 343
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BGBl. 1992, Seite 344 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 344
344                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992,

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      291    299    307         316        324       332
      284    293    301         309        317       326
      278    286    294         303        311       319
      272    280    288         296        304       312
      266    274    282         290        298       306
      259    267    275         283        291       299
      253    261    269         277        285       292
      247    255    263         270        278       286
      241    248    256         264        271       279
      235    242    250         257        265       272
      228    236    243         251        258       266
      222    230    237         244        252       259
      216    223    231         238        245       253
      210    217    224         231        239       246
      204    211    218         225        232       239
      197    204    211         218        225       233
      191    198    205         212        219       226
      185    192    199         205        212       219
      179    185    192         199        206       213
      172    179    186         193        199       206
      166    173    179         186        193       199
      160    166    173         180        186       193
      154    160    167         173        179       186
      148    154    160         167        173       179
      141    148    154         160        166       173
      135    141    147         154        160       166
      129    135    141         147        153       159
      123    129    135         141        147       153
      116    122    128         134        140       146
      110    116    122         128        133       139
      104    110    115         121        127       133
       98    103    109         115        120       126
       92     97    103         108        114       119
Teil 1

   1220   1240   1260   1280
    bis    bis    bis    bis
   1240   1260   1280   1300

    61     62     63     64

    455    465    475    485
    449    458    468    478
    442    451    461    471
    435    445    454    464
    428    438    447    457
    422    431    440    450
    415    424    434    443
    408    417    427    436
    401    411    420    429
    395    404    413    422
    388    397    406    415
    381    390    399    408
    374    383    392    401
    368    376    385    394
    361    370    378    387
    354    363    371    380
    347    356    364    373
    341    349    357    366
    334    342    351    359
    327    335    344    352
    321    329    337    345
    314    322    330    338
    307    315    323    331
    300    308    316    324
    294    301    309    317
    287    294    302    310
    280    288    295    303
    273    281    288    296
    267    274    281    289
    260    267    274    282
    253    260    268    275
    246    253    261    268
    240    247    254    261
    233    240    247    254
    226    233    240    247
    219    226    233    240
    213    219    226    233
    206    212    219    226
    199    206    212    219
    192    199    205    212
    186    192    198    205
    179    185    191    198
    172    178    184    191
    165    171    178    184
    159    165    171    177
    152    158    164    170
    145    151    157    163
    138    144    150    156
    132    137    143    149
    125    130    136    142
BGBl. 1992, Seite 345 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 345
           1 100      1120      1140       1160       1180    1 200
            bis        bis       bis        bis        bis     bis
           1120       1140      1160       1180       1200    1220

            55         56         57        58         59      60

             85        91         96        102        107     113
             79        84         90         95        101     106
             73        78         83         89         94      99
             67        72         77         82         87      93
             60        65         71         76         81      86
            54         59         64        69          74      79
            48         53         58        63          68      73
            42         47         51        56          61      66
            35         40         45        50          55      59
            29         34         39        43          48      53
            23         28         32        37          41      46
            17         21         26        30          35      39
            11         15         19        24          28      33
                                  13        17          22      26
                                            11          15      19
                                                                13

7. Die Anlage 6 wird wie folgt geändert:
  a) Die Vorspalte wird um folgende Zeilen ergänzt:

       3900-3920
       3920-3940
       3940-3960
       3960-3980
       398o-4000

  b) Folgende Spalten werden angefügt:

           1240      1260       1280       1300       1320    1340
            bis       bis        bis        bis        bis     bis
           1260      1280       1300       1320       1340    1360

            62         63        64         65         66      67

          1 061      1 078      1 096      1113      1131     1148
          1 055      1 072      1 090      1107      1124     1142
          1 049      1 066      1 083      1100    · 1118     1135
          1 043      1 060      1 077      1 094     1111     1128
          1 036      1 054      1 071      1 088      1105    1122
          1 030      1 047      1 064      1 081      1 098   1115
          1 024      1 041      1 058      1 075      1 092   1109
          1 018      1 035      1 052      1 068      1 085   1102
          1 012      1 029      1 045      1 062      1 079   1 096

1220        1240   1260    1280
 bis         bis    bis     bis
1240        1260   1280    1300

 61          62     63      64

 118         124    129     135
 111         117    122     128
 105         110    115     121
  98         103    108     113
  91          96    101     106
  84          89     94      99
  78          83     87      92
  71          76     81      85
  64          69     74      78
  57          62     67      71
  51          55     60      64
  44          48     53      57
  37          41     46      50
  30          35     39      43
  24          28     32      36
  17          21     25      29
  10          14     18      22
                     ·11     15

1360        1380   1400    1420
 bis         bis    bis     bis
1380        1400   1420    1440

 68          69     70      71

1166        1183   1200    1 218
1159        1176   1194    1 211
1152        1170   1187    1204
1146        1163   1180    1197
1139        1156   1173    1190
1132        1149   1166    1183
1126        1143   1160    1176
1119        1136   1153    1170
1112        1129   1146    1163
BGBl. 1992, Seite 346 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 346
346                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992,

      1 240   1 260   1 280       1 300     1 320     1 340
       bis     bis     bis         bis       bis       bis
      1 260   1 280   1300        1 320     1340      1360

       62      63      64          65        66         67

      1 006   1 022   1 039      1 056      1 072     1 089
        999   1 016   1 033      1 049      1 066     1 082
        993   1 010   1 026      1 043      1 059     1 076
        987   1 003   1 020      1 036      1 053     1 069
        981     997   1 013      1 030      1 046     1 063
       975     991    1 007      1 023      1 040     1 056
       968     984    1 001      1 017      1 033     1 049
       962     978      994      1 010      1 026     1 043
       956     972      988      1 004      1 020     1 036
       950     965      981        997      1 013     1 029
       943     959     975         991      1 007     1 023
       937     953     969         984      1 000     1 016
       931     946     962         978        994     1 009
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       706     719     732         745       757        770
       699     712     725         738       750        763
       693     706     718         731       744        756
Teil 1

   1 360   1380    1 400   1420
    bis     bis     bis     bis
   1380    1400    1420    1440

    68      69      70      71

  1106     1122    1139    1156
  1 099    1 116   1132    1149
  1 092    1109    1125    1142
  1 086    1102    1118    1135
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BGBl. 1992, Seite 347 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 347
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 bis      bis       bis        bis    bis    bis
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 486      495       504         513    523   532
 479      488       497         506    516   525
 473      482       491         500    509   518
 466      475       484         493    502   510
 459      468       477         486    495   503
 453      461       470         479    488   496
 446      455       463         472    480   489
 439      448       456         465    473   482
 433      441       450         458    466   475
 426      434       443        451     459   468
 419      428       436        444     452   461
 413      421       429        437     445   454
 406      414       422        430     438   447
 399      407       415        423     431   439
BGBl. 1992, Seite 348 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 348
348                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992,

      1 240   1 260   1 280       1 300     1 320     1 340
       bis     bis     bis         bis       bis       bis
      1 260   1 280   1 300       1 320     1340      1 360

       62      63      64          65        66         67

       361     369     377         385       393        400
       354     362     370         378       386        394
       348     356     364         371       379        387
       342     349     357         365       373        380
       335     343     351         358       366        373
       329     337     344         352       359        367
       323     330     338         345       353        360
       316     324     331         338       346        353
       310     317     325         332       339        346
       304     311     318         325       332        340
       297     305     312         319       326        333
       291     298     305         312       319        326
       285     292     299         306       312        319
       278     285     292         299       306        313
       272     279     286         292       299        306
       266     272     279         286       292        299
       259     266     273         279       286        292
       253     260     266         273       279        286
       247     253     260         266       272        279
       240     247     253         259       266        272
       234     240     247         253       259        265
       228     234     240         246       252        259
       221     228     234         240       246        252
       215     221     227         233       239        245
       209     215     221         227       232        238
       202     208     214         220       226        232
       196     202     208         213       219        225
       190     195     201         207       212        218
       183     189     195         200       206        211
       177     183     188         194       199        205
       171     176     182         187       192        198
       165     170     175         180       186        191
       158     163     169         174       179        184
       152     157     162         167       172        177
       146     151     156         161       166        171
       139     144     149         154       159        164
       133     138     143         147       152        157
       127     131     136         141       146        150
       120     125     130         134       139        144
       114     118     123         128       132        137
       108     112     117         121       126        130
       101     106     110         115       119        123
        95      99     104         108       112        117
        89      93      97         101       106        110
        82      86      91          95        99        103
        76      80      84          88         92        96
        70      74      78          82         86        90
        63      67      71          75         79        83
        57      61      65          68         72        76
        51      54      58          62         66        69
Teil 1

   1 360   1 380   1 400   1 420
    bis     bis     bis     bis
   1 380   1400    1420    1440

    68      69      70      71

    408     416     424     432
    402     409     417     425
    395     403     410     418
    388     396     403     411
    381     389     396     404
    374     382     389     397
    367     375     382     390
    361     368     375     383
    354     361     368     376
    347     354     361     368
    340     347     354     361
    333     340     347     354
    326     333     340     347
    319     326     333     340
    313     319     326     333
    306     312     319     326
    299     306     312     319
    292     299     305     312
    285     292     298     305
    278     285     291     297
    272     278     284     290
    265     271     277     283
    258     264     270     276
    251     257     263     269
    244     250     256     262
    237     243     249     255
    231     236     242     248
    224     229     235     241
    217     222     228     233
    210     215     221     226
    203     209     214     219
    196     202     207     212
    189     195     200     205
    183     188     193     198
    176     181     186     191
    169     174     179     184
    162     167     172     177
    155     160     165     170
    148     153     158     162
    142     146     151     155
    135     139     144     148
    128     132     137     141
    121     125     130     134
    114     118     123     127
    107     112     116     120
    100     105     109     113
     94      98     102     106
     87      91      95      99
     80      84      88      91
     73      77      81      84
BGBl. 1992, Seite 349 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 349
           1 240         1260             1280           1300
            bis              bis           bis           bis
           1260          1280             1300           1320

            62               63            64             65

                 44           48            52             55
                 38           41            45             49
                 32           35            39             42
                 25           29            32             35
                 19           22            26             29
                 13           16            19             22
                                            13             16

8. Die Anlage 7 wird wie folgt geändert:
  a) Die Vorspalte wird um folgende Zeilen ergänzt:
       424o-4260
       426o-4280
       428o-4300
       4300-4320

  b) Folgende Spalten werden angefügt:

          1360        1 380        1400          1420      1440
           bis         bis          bis           bis      bis
          1380        1400         1420          1440     1460

           66          67           68            69           70

         1174         1191         1 209         1 226    1 243
         1168         1185         1 203         1220     1 237
         1162         1179         1197          1 214    1 231
         1156         1173         1190          1 208    1 225
         1150         1167         1184          1 201    1 218
         1144         1161         1178          1195     1 212
         1138         1155         1172          1189     1 206
         1132         1149         1166          1183     1199
         1126         1143         1160          1176     1193
         1120         1137         1153          1170     1187
         1 114        1131         1147          1164     1180
         1108         1124         1 141         1158     1174
         1102         1118         1135          1151     1168
         1 096        1112         1129          1145     1161
         1 090        1106         1122          1139     1155
         1 084        1100         1 116         1132     1148
         1 077        1 094        1 110         1126     1142
         1 071        1 087        1103          1 119    1136
         1 065        1 081        1 097         1113     1129
         1 059        1 075        1 091         1107     1123
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1320     1340          1360             1380          1400       1420
 bis      bis              bis           bis           bis        bis
1340     1360          1380             1400          1420       1440

 66       67               68            69            70         71

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                                                        10         13

1460    1480        1500         1520         1540      1560     1580
 bis     bis         bis          bis          bis      bis       bis
1480    1500        1520         1540         1560     1580      1600

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1171    1187        1204         1220         1236     1253      1269
1165    1181        1197         1 213        1230     1246      1 262
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1132    1148        1164         1179         1195     1 211     1 227
BGBl. 1992, Seite 350 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 350
350                           Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

      1360    1380    1400    1 420   1440     1460    1480     1 500
       bis     bis     bis     bis     bis      bis     bis      bis
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       66      67      68      69      70       71      72       73

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1 520   1 540   1560    1580
 bis     bis     bis     bis
1 540   1560    1580    1600

 74      75      76      77

1173    1188    1204    1 220
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1159    1175    1190    1206
1152    1168    1183    1199
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BGBl. 1992, Seite 351 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 351
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BGBl. 1992, Seite 352 — Originalseite als Abbildung
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352                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

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       128    132    136    140      144     148      152     156
       122    126    130    133      137     141      145     149
       115    119    123    127      130     134      138     142
       109    113    116    120      124     127      131     134
       102    106    110    113      117     120      124     127
        96     99    103    106      110     113      117     120
        89     93     96    100      103     107      110     113
        83     86     90     93       96     100      103     106
        77     80     83     86       89      93       96      99
        70     73     76     79       83      86       89      92
        64     67     70     73       76      79       82      85

1 520   1540   1560   1580
 bis     bis    bis    bis
1540    1560   1580   1600

 74      75     76     77

 437     444    452    459
 430     437    444    451
 423     430    437    444
 416     423    430    437
 409     416    423    429
 402     409    415    422
 395     401    408    415
 388     394    401    407
 380     387    393    400
 373     380    386    393
 366     373    379    385
 359     365    372    378
 352     358    364    370
 345     351    357    363
 338     344    350    356
 331     337    342    348
 324     329    335    341
 316     322    328    334
 309     315    321    326
 302     308    313    319
 295     301    306    311
 288     293    299    304
 281     286    291    297
 274     279    284    289
 267     272    277    282
 259     265    270    275
 252     257    262    267
 245     250    255    260
 238     243    248    252
 231     236    240    245
 224     228    233    238
 217     221    226    230
 210     214    218    223
 202     207    211    216
 195     200    204    208
 188     192    197    201
 181     185    189    193
 174     178    182    186
 167     171    175    179
 160     163    167    171
 152     156    160    164
 145     149    153    156
 138     142    145    149
 131     135    138    142
 124     127    131    134
 117     120    124    127
 110     113    116    120
 102     106    109    112
  95      98    102    105
  88      91     94     97
BGBl. 1992, Seite 353 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 353
          1360      1380        1400           1420       1440     1460    1480      1500         1520            1540       1560     1580
           bis       bis         bis
bis        bis      bis     bis       bis          bis             bis        bis      bis
          1 380     1 400       1 420          1 440      1460     1480    1500      1 520        1540            1560       1580     1600

           66        67            68

            57          60           63
            51          53           56
            44          47           50
            38          40           43
            31          34           36
            25          27           30
            18          21           23
            12          14           16
                                     10

9. Die Anlage 8 wird wie folgt geändert:

69         70       71      72           73          74            75         76       77

  66        69       72       75          78            81          84         87        90
  59        62       65       68          71            74          77         80        83
  53        55       58       61          64           ·57          69         72        75
  46        49       51       54          57            60          62         65        68
  39        42       44       47          50            52          55         58        60
  32        35       37       40          43           45           48         50        53
  26        28       31       33          36           38           41         43        46
  19        21       24       26          28           31           33         36        38
  12        14       17       19          21           24           26         28        31
                     10       12          14           17           19         21        23
                                                                    12         14        16
  a) Die Überschrift und der Einleitungstext werden wie folgt gefaßt:
                                               „Wohngeld für acht und mehr Familienmitglieder
        (1) Bei einem Haushalt mit acht und mehr Familienmitgliedern beträgt das Wohngeld monatlich".
  b) Die Vorspalte wird um folgende Zeilen ergänzt:

       4560-4580
       4580-4600
       4600-4620
       4620-4640

  c) Folgende Spalten werden angefügt:

         1 500    1520       1 540      1 560
          bis      bis        bis        bis
         1520     1540       1560       1580

          73       74         75          76

         1 312    1330       1 347      1364
         1 307    1324       1 341      1 359
         1 301    1 318      1 335      1 353
         1 295    1 312      1 330      1 347
         1 290    1 307      1 324      1 341
         1 284    1 301      1 318      1 335
         1 278    1 295      1 312      1 329
         1272     1 289      1306       1 323
         1 266    1 283      1 300      1 317
         1 261    1 277      1 294      1 311
         1 255    1 271      1 288      1 305
         1 249    1 266      1 282      1 299
         1 243    1 260      1 276      1 293

1580     1600    1620    1640    1660        1680       1700      1720      1740    Steige-
 bis      bis     bis     bis     bis         bis        bis       bis       bis    rungs-
1600     1620    1640    1660    1680        1700       1720      1740      1760    betrag

   77     78      79      80      81          82           83         84     85       86

1382     1 399   1 416   1434    1 451       1469       1486      1 503     1 521     17
1376     1 393   1 410   1428    1445        1462       1480      1497      1 514     17
1370     1387    1404    1422    1439        1456       1473      1490      1508      17
1364     1 381   1 398   1 415   1432        1450       1467      1484      1 501     17
1 358    1 375   1392    1409    1426        1443       1460      1477      1495      17
1 352    1 369   1386    1403    1420        1437       1454      1 471     1488      17
1346     1363    1380    1397    1 414       1 431      1447      1464      1 481     17
1340     1357    1374    1 390   1 407       1424       1 441     1458      1475      17
1334     1350    1 367   1384    1401        1 418      1434      1 451     1468      17
1 328    1344    1 361   1378    1 395       1 411      1428      1445      1 461     17
1 321    1338    1355    1 371   1388        1405       1421      1438      1455      16
1 315    1332    1 349   1365    1 382       1398       1 415     1 431     1448      16
1 309    1326    1342    1 359   1375        1392       1408      1 425     1441      16
BGBl. 1992, Seite 354 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 354
354                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1

      1 500   1 520   1 540   1 560
       bis     bis     bis     bis
      1 520   1 540   1 560   1 580

       73      74      75      76

      1 237   1 254   1 270   1 287
      1 231   1 248   1264    1 280
      1 225   1 242   1 258   1 274
      1 219   1 236   1 252   1 268
      1 213   1 230   1 246   1 262

      1 207   1 224   1 240   1 256
      1 201   1 217   1 233   1 250
      1195    1 211   1 227   1 243
      1189    1 205   1 221   1 237
      1183    1199    1 215   1 231

      1177    1193    1 209   1 224
      1171    1187    1202    1 218
      1165    1 181   1196    1 212
      1159    1174    1190    1 205
      1153    1 168   1184    1199
      1146    1162    1177    1193
      1140    1156    1171    1186
      1134    1149    1165    1180
      1128    1143    1158    1173
      1 121   1137    1152    1167

      1115    1130    1145    1160
      1109    1124    1139    1154
      1103    1117    1132    1147
      1 096   1 111   1126    1 141
      1 090   1105    1 119   1134

      1 083   1 098   1113    1128
      1 077   1 092   1106    1 121
      1 071   1 085   1100    1 114
      1 064   1 079   1093    1108
      1058    1 072   1 087   1101

      1 051   1 066   1 080   1 094
      1 045   1 059   1 073   1 088
      1 038   1 052   1 067   1 081
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BGBl. 1992, Seite 355 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 355
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 879    .890    902    914    926     938     950     962     12
 871    883    895     907    919     930     942     954     12
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BGBl. 1992, Seite 356 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 356
35R                                 Bundesgesetzblatt. Jahrgang 1992, Teil !

      1 500   1 520   1 540   1 560    1 580   1 600   1 620   1 640   1660
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       73      74      75      76       77      78      79      80     81

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1 680   1700    1 720   1 740   Steige-
 bis     bis     bis     bis    rungs-
1700    1 720   1 740   1 760   betrag

 82      83      84      85       86

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 389     395     401     407       6
 382     388     393     399       6
 374     380     386     391       6
 366     372     378     383       6
 359     364     370     375       6
 351     357     362     368       5
 343     349     354     360       5
 336     341     346     352       5
 328     333     339     344       5
 320     325     331     336       5
 313     318     323     328       5
 305     310     315     320       5
 297     302     307     312       5
 289     294     299     304       5
 282     286     291     296       5
 274     279     283     288       5
 266     271     275     280       5
 258     263     268     272       5
BGBl. 1992, Seite 357 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 357
      1 500   1520    1540      1560    1580   1600
       bis     bis     bis       bis     bis    bis
      1520    1 540   1560      1 580   1600   1620

        73     74      75        76      77     78

        210    215     219       224     228    233
        203    208     212       216     221    225
        196    200     205       209     213    218
        189    193     198       202     206    210
        182    186     190       195     199    203
        175    179     183       187     191    195
        168    172     176       180     184    188
        161    165     169       173     176    180
        154    157     161       165     169    173
        146    150     154       158     162    165
        139    143     147       150     154    158
        132    136     140       143     147    150
        125    129     132       136     139    143
        118    121     125       128     132    135
        111    114     118       121     124    128
        104    107     110       114     117    120
         97    100     103       106     110    113
         89     93      96        99     102    105
         82     85      88        91      95     98
         75     78      81        84      87     90
         68     71      74        77      80     83
         61     64      66        69      72     75
         53     56      59        62      65     67
         46     49      52        54      57     60
         39     42      44        47      50     52
         32     34      37        40      42     45
         25     27      30        32      35     37
         17     20      22        25      27     29
         10     13      15        17      20     22
                                  10      12     14

d) Folgender Absatz 2 wird angefügt:
    ,,(2) Bei einem Haushalt mit mehr als acht Fami-
  lienmitgliedern gilt Absatz 1 entsprechend mit fol-
  genden Maßgaben:

   1. Es ist von einem monatlichen Familieneinkom-
      men auszugehen, das sich für das neunte und
      zehnte Familienmitglied um je 340 Deutsche
      Mark und für jedes weitere Familienmitglied um
      je 380 Deutsche Mark ermäßigt.

   2. Bei einer nach § 8 Abs. 1 zu berücksichtigen-
      den Miete oder Belastung von mehr als 1760
      Deutsche Mark wird für jede weiteren angefan-
      genen 20 Deutsche Mark der nach Anwendung
      der Nummer 1 sich aus Absatz 1 Spalte 85
      ergebende Betrag um einen Steigerungsbetrag
      nach Absatz 1 Spalte 86 erhöht.
   3. Bei einem nach Nummer 1 ermäßigten monat-
      lichen Familieneinkommen von mehr als 4 640

1620   1640    1660    1680    1700    1720     1740   Steige-
 bis    bis     bis     bis     bis     bis      bis   rungs-
1640   1660    1680    1 700   1720    1740     1760   betrag

 79     80       81     82       83      84      85      86

 237    242      246    251      255     260     264      5
 230    234      239    243      247     252     256      5
 222    226      231    235·     239     244     248      5
 215    219      223    227      232     236     240      4
 207    211      215    220      224     228     232      4
 200    204      208    212      216     220     224      4
 192    196      200    204      208     212     216      4
 184    188      192    196      200     204     208      4
 177    181      185    188      192     196     200      4
 169    173      177    181      184     188     192      4
 162    165      169    173      177     180     184      4
 154    158      161    165      169     172     176      4
 146    150      154    157      161     164     168      3
 139    142      146    149      153     156     160      3
 131    135      138    141      145     148     152      3
 124    127      130    134      137     140     144      3
 116    119      123    126      129     132     136      3
 108    112      115    118      121     124     127      3
 101    104      107    110      113     116     119      3
  93     96       99    102      105     108     111      3
  85     88       91     94       97     100     103      3
  78     81       84     86       89      92      95      3
  70     73       76     79       81      84      87      3
  63     65       68     71       73      76      79      3
  55     58       60     63       65      68      71      2
  47     50       52     55       57      60      63      2
  40     42       44     47       49      52      54      2
  32     34       37     39       41      44      46      2
  24     26       29     31       33      36      38      2
  16     19       21     23       25      28      30      2
         11       13     15       17      20      22      2
                                          12      14      2

              Deutsche Mark wird für jede weiteren angefan-
              genen 20 Deutsche Mark der nach Anwendung
              der Nummern 1 und 2 sich ergebende Betrag
              um 5 Deutsche Mark vermindert. Wohngeld
              unter 10 Deutsche Mark wird nicht gewährt."

  10. Die Anlagen 9 und 10 entfallen.

  11. In§ 2 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2, § 8 Abs. 2, § 31 Abs. 4
      Nr. 2, § 32 Abs. 6 Satz 1, § 35 Abs. 2 Nr. 1, § 36 Abs. 2
       Nr. 1 Sätze 1 und 3 sowie Satz 4 Buchstaben a und b
       und § 42 Abs. 3 Satz 1 werden die Worte „Anlagen 1
       bis 10" durch die Worte „Anlagen 1 bis 8" ersetzt.

    (2) Der Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen
  und Städtebau kann die Anlagen 1 bis 8 des Wohngeld-
  gesetzes in der ab 1. Januar 1992 geltenden Fassung im
  Bundesgesetzblatt bekanntmachen.
BGBl. 1992, Seite 358 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 358
358                                   Bundesgesetzblatt,

                       Artikel 38
                    Änderung
   des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung

   In Artikel 97 a § 1 des Einführungsgesetzes zur Ab-
gabenordnung vom 14. Dezember 1976 (BGBI. 1S. 3341,
1977 1 S. 667), der durch Artikel 17 des Gesetzes vom
Jahrgang 1992, Teil 1

     (3) Die auf Artikel 2, 4, 11 und 14 beruhenden Teile der
   Lohnsteuer-Durchführungsverordnung, der Einkommen-
   steuer-Durchführungsverordnung, der Gewerbesteuer-
   Durchführungsverordnung und der Durchführungsverord-
   nung zum Bewertungsgesetz können durch Rechtsverord-
   nung geändert werden.
24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1322) geändert worden ist, wird                            Artikel 40
die Angabe „1992" jeweils durch die Angabe „ 1994"
ersetzt.

                       Artikel 39

                    Neufassung
 der betroffenen Gesetze und Rechtsverordnungen,
   Rückkehr zum einheitlichen Verordnungsrang

  (1) Der Bundesminister der Finanzen kann den Wortlaut
der durch einen Artikel dieses Gesetzes geänderten
Gesetze in der sich aus diesem Gesetz ergebenden Fas-
sung im Bundesgesetzblatt bekanntmachen.

  (2) Für die durch Artikel 2, 4, 11 und 14 geänderten
Rechtsverordnungen gilt Absatz 1 entsprechend.
                       Inkrafttreten

  (1) Dieses Gesetz tritt vorbehaltlich des Absatzes 2 am
Tage nach der Verkündung in Kraft.

   (2) Artikel 12 Nr. 2 Buchstaben a und f tritt mit Wirkung
vom 22. Dezember 1990 in Kraft. Artikel 12 Nr. 2 Buch-
stabe e und Artikel 27 treten mit Wirkung vom 1. Januar
1991 in Kraft. Artikel 12 Nr. 2 Buchstaben b, c und d,
Artikel 25 Nr. 1 , 2 und 3 sowie Artikel 35 bis 37 treten mit
Wirkung vom 1. Januar 1992 in Kraft. Artikel 32 Nr. 1 bis 5
und 7, die Nummer 7 nur, soweit sie den neuen§ 16 Abs. 1
und 2 des Mineralölsteuergesetzes betrifft, tritt am ersten
Tage des auf die Verkündung folgenden Kalendermonats
in Kraft. Artikel 12 Nr. 3 bis 5 und 6 Buchstabe b sowie
Artikel 14 treten am 1. Januar 1993 in Kraft.
                               Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und
                             wird im Bundesgesetzblatt verkündet.
                                Bonn, den 25. Februar 1992
                                            Der Bundespräsident
                                                Weizsäcker
                                             Der Bundeskanzler
                                              Dr. Helmut
Kohl
                                    Der Bundesminister der Finanzen
                                             Theo Waigel
                                    Der Bundesminister für Wirtschaft
                                          Jürgen W. Möllemann
                                            Der Bundesminister
                                       für Arbeit und Sozialordnung
                                               Norbert Blüm
                                           Die Bundesministerin
                                         für Familie und
Senioren
                                             Hannelore Rönsch
                                     Der Bundesminister für Verkehr
                                            Günther Krause
                                       Die Bundesministerin
                             für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau
                                           1. Schwaetzer

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 1992 I S. 297. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 23150919e2f61bca….