Rechtsprechung / § 220 AO 1977
Entscheidungen zu § 220 AO 1977
169 Entscheidungen · Fälligkeit
- VG Schwerin, 28.02.2023 – 4 A 1679/18 SN Urteil
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BFH, 04.05.2004 – VII R 45/03
Urteil
Leitsatz Das FA kann im Insolvenzverfahren mit Forderungen aufrechnen, die vor Verfahrenseröffnung entstanden sind, ohne dass es deren vorheriger Festsetzung, Feststellung oder Anmeldung zur Insolvenztabelle bedarf.
- OVG Thüringen, 09.11.2021 – 4 EO 630/21 Beschluss
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BGH, 06.12.2012 – VII ZR 189/10
Urteil
Leitsatz Wird über das Vermögen des Steuerschuldners das Konkurs- bzw. Insolvenzverfahren eröffnet, werden - vorbehaltlich spezieller steuergesetzlicher Fälligkeitsbestimmungen - die in diesem Zeitpunkt entstandenen Steuerforderu…
- OLG Celle, 21.03.2006 – 14 U 182/05 Urteil
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BFH, 04.02.2005 – VII R 20/04
Urteil
Leitsatz 1. Wird nach dem Gesetz nicht geschuldete Umsatzsteuer in einer Rechnung ausgewiesen, entsteht im Zeitpunkt der Rechnungsausgabe eine Umsatzsteuerschuld, die auch dann erst in dem Besteuerungszeitraum, in dem die Rechnun…
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BFH, 14.12.1999 – VII R 9/99
Urteil
Leitsatz Entstandene Milchgarantiemengenabgaben werden fällig und sind bei Nichtentrichtung zu verzinsen, unabhängig davon, ob sie angemeldet oder festgesetzt worden sind.
- FG Baden-Württemberg, 01.04.2010 – 9 V 5068/09 Beschluss
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BFH, 27.08.2025 – II R 50/21
Urteil
Leitsatz 1. Ist ein Grundstück vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens in eine Gesamthandsgemeinschaft eingebracht und der steuerbare Erwerbsvorgang nach § 5 Abs. 2 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) ganz oder teilweise von der…
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BFH, 27.10.2009 – VII R 51/08
Urteil
Leitsatz 1. Die Änderung einer durch arglistige Täuschung eines fremden Dritten zugunsten des Steuerschuldners erwirkten Anrechnungsverfügung ist zulässig. Sie setzt jedoch eine Abwägung widerstreitender Gesichtspunkte voraus und…
- FG Baden-Württemberg, 06.04.2011 – 1 K 808/08 Urteil
- OLG Celle, 23.12.2008 – 14 U 108/08 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 15.04.2008 – 1 K 119/05 Urteil
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BFH, 09.05.1996 – V R 62/94
Urteil
Leitsatz Die Umsatzsteuer für das Kalenderjahr (Jahressteuer) entsteht i. S. des § 233a Abs. 2 Satz 1 AO 1977 (Beginn des Zinslaufs) in dem Zeitpunkt, in dem sie nach § 16 Abs. 1 und 2 UStG 1980 berechenbar ist. Dieser Zeitpunkt …
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BFH, 25.02.1992 – VII R 8/91
Urteil
Leitsatz Der Umstand, daß das FA seinen Erstattungsanspruch nach § 37 Abs. 2 AO 1977 nicht zuvor in einem besonderen Rückforderungsbescheid festgesetzt hat, steht seiner Aufnahme in einen Abrechnungsbescheid nach § 218 Abs. 2 AO …
- OVG Schleswig, 27.02.2026 – 6 LA 140/24 Beschluss
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 10.05.2022 – 3 LB 14/15 Urteil
- VG Neustadt an der Weinstraße, 11.04.2014 – 1 L 215/14.NW Beschluss
- FG Schleswig, 23.10.2013 – 4 K 186/11 Urteil
- FG Sachsen-Anhalt, 15.08.2012 – 3 K 1201/11 Urteil
- FG Köln, 19.10.2011 – 9 K 1772/10 Urteil
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BGH, 05.03.2009 – IX ZR 172/05
Versäumnisurteil
Leitsatz StBerG § 68 a.F. Beruht der Schadensersatzanspruch des Mandanten auf einer fehlerhaften Be- ratung hinsichtlich des Entstehens von Säumniszuschlägen, so beginnt der Lauf der Verjährung nicht mit der Verwirkung des Säumni…
- BGH, 05.03.2009 – IX ZR 173/05 Versäumnisurteil
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BFH, 19.03.2019 – VII R 27/17
Urteil
Leitsatz Zuständig für den Erlass eines Abrechnungsbescheids ist die nach den allgemeinen Zuständigkeitsregelungen der §§ 16 ff. AO zuständige Finanzbehörde. An seiner mit Urteil vom 12. Juli 2011 VII R 69/10 (BFHE 234, 114) vert…
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BFH, 11.12.2013 – XI R 42/11
Urteil
Leitsatz 1. Wechselt ein Kindergeldberechtigter seinen Arbeitgeber, geht infolgedessen die sachliche Zuständigkeit für die Festsetzung und Auszahlung des Kindergeldes von der Familienkasse auf einen öffentlich-rechtlichen Arbeitg…
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BFH, 10.05.2007 – VII R 18/05
Urteil
Leitsatz 1. Besteht zwischen einer Haftungsforderung und einem Erstattungsanspruch (hier: hinsichtlich des Bundesanteils von einer Organgesellschaft gezahlter Umsatzsteuer) materiell-rechtlich Gegenseitigkeit, kann die Körperscha…
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BFH, 15.06.1982 – VIII B 138/81
Beschluss
Leitsatz Der Senat hält daran fest, daß eine Aufhebung der Vollziehung nicht hinsichtlich angerechneter Lohnsteuerabzugsbeträge oder anderer Vorleistungen angeordnet werden darf.
- VG München, 05.06.2025 – M 16 S 25.729 Beschluss
- VG Berlin, 05.11.2024 – 21 K 492/22 Urteil
- OVG NRW, 13.02.2024 – 14 B 1292/23 Beschluss
- FG Köln, 13.09.2023 – 9 K 2150/20 Urteil
- VG Greifswald, 05.02.2021 – 3 A 1530/20 HGW Urteil
- VG Cottbus, 29.05.2020 – 6 L 586/17 Beschluss
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 05.02.2018 – 1 L 89/14 Beschluss
- VGH Baden-Württemberg, 29.06.2017 – 2 S 1750/15 Urteil
- FG Thüringen, 16.03.2017 – 1 K 512/15 Urteil
- VG Stuttgart, 16.03.2017 – 1 K 2131/15 Urteil
- FG Saarland, 01.06.2016 – 2 K 1184/14 Urteil
- VG Saarland Saarlouis, 23.05.2016 – 3 K 958/15 Entscheidung
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 21.05.2014 – 1 L 91/09 Urteil
- OVG Sachsen-Anhalt, 19.09.2013 – 4 L 150/13 Urteil
- FG Saarland, 13.03.2013 – 2 K 1499/09 Urteil
- FG Berlin-Brandenburg, 29.04.2010 – 9 K 1968/05 Urteil
- VGH Baden-Württemberg, 20.01.2010 – 2 S 1171/09 Urteil
- FG Niedersachsen, 06.10.2009 – 12 K 113/09 Urteil
- VG Karlsruhe, 23.04.2009 – 2 K 4176/07 Urteil
- VGH Baden-Württemberg, 28.04.2005 – 2 S 677/04 Urteil
- OLG Celle, 19.02.2004 – 14 U 134/03 Urteil
- BVerfG, 18.02.2003 – 2 BvR 1114/01 Beschluss
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BGH, 19.05.2011 – IX ZR 222/08
Urteil
Leitsatz Ein bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestehendes Aufrechnungsrecht bleibt auch dann erhalten, wenn die aufgerechnete Gegenforderung nach einem rechtskräftig bestätigten Insolvenzplan als erlassen gilt .
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