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Bundesgesetzblatt, Teil II, Jahrgang 2019, S. 907

BGBl. 2019 II S. 907 · 9.856 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2019, Seite 907 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 907
                                           Achte Verordnung
                         zur Änderung rheinschifffahrtspolizeilicher Vorschriften
                                             Vom 8. November 2019

  Es verordnen auf Grund

– des § 3 Absatz 1 Nummer 1, 2, 2a, 5 bis 6a und Num-

  mer 8 in Verbindung mit Absatz 6 Nummer 1 Buch-

  stabe a und b, Absatz 1 Nummer 1, 2 und 2a jeweils

  auch in Verbindung mit Absatz 2, des Binnenschiff-

  fahrtsaufgabengesetzes in der Fassung der Bekannt-

  machung vom 5. Juli 2001 (BGBl. I S. 2026), von denen

  § 3 Absatz 1 im Satzteil vor Nummer 1 zuletzt durch

  Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a des Gesetzes vom

  25. April 2017 (BGBl. I S. 962) geändert, § 3 Absatz 1

  Nummer 2 durch Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a

  Doppelbuchstabe bb des Gesetzes vom 19. Juli 2005

  (BGBl. I S. 2186) geändert, § 3 Absatz 1 Nummer 2a

  durch Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a Doppelbuch-
  stabe cc des Gesetzes vom 19. Juli 2005 (BGBl. I
  S. 2186) eingefügt, § 3 Absatz 2 durch Artikel 1 Num-
  mer 3 Buchstabe b des Gesetzes vom 19. Juli 2005
  (BGBl. I S. 2186) geändert und § 3 Absatz 1 Nummer 6a
  durch Artikel 3 Nummer 1 des Gesetzes vom 22. No-

  vember 2011 (BGBl. I S. 2279) eingefügt worden sind,

  das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infra-

  struktur,

– des § 3 Absatz 1 Nummer 5 in Verbindung mit Absatz 5
  Satz 2 und Absatz 6 Nummer 1 Buchstabe a und b
  des Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes in der Fas-
  sung der Bekanntmachung vom 5. Juli 2001 (BGBl. I
  S. 2026), von denen § 3 Absatz 1 im Satzteil vor Num-
  mer 1 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a
  des Gesetzes vom 25. April 2017 (BGBl. I S. 962) und
  § 3 Absatz 5 Satz 2 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 3
  Buchstabe b Doppelbuchstabe bb des Gesetzes vom
  25. April 2017 (BGBl. I S. 962) geändert worden sind,
  das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infra-
  struktur im Einvernehmen mit dem Bundesministerium
  für Arbeit und Soziales,
– des § 3 Absatz 1 Nummer 1, 2 und 2a in Verbindung
  mit Absatz 2, Absatz 5 Satz 1 und Absatz 6 Nummer 1
  Buchstabe a und b des Binnenschifffahrtsaufgaben-
  gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom
  5. Juli 2001 (BGBl. I S. 2026), von denen § 3 Absatz 1
  im Satzteil vor Nummer 1 zuletzt durch Artikel 1 Num-
  mer 3 Buchstabe a des Gesetzes vom 25. April 2017
  (BGBl. I S. 962), § 3 Absatz 5 Satz 1 zuletzt durch
  Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe b Doppelbuchstabe aa
  Dreifachbuchstabe bbb des Gesetzes vom 25. April
  2017 (BGBl. I S. 962) und § 3 Absatz 1 Nummer 2 durch

  Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb
  des Gesetzes vom 19. Juli 2005 (BGBl. I S. 2186) ge-

  ändert sowie § 3 Absatz 1 Nummer 2a durch Artikel 1

  Nummer 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe cc des Ge-

  setzes vom 19. Juli 2005 (BGBl. I S. 2186) eingefügt

  und § 3 Absatz 2 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 3

  Buchstabe b des Gesetzes vom 19. Juli 2005 (BGBl. I

  S. 2186) geändert worden sind, in Verbindung mit § 1

  Absatz 2 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom

  16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisa-

  tionserlass vom 14. März 2018 (BGBl. I S. 374) das

  Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

  und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz

  und nukleare Sicherheit gemeinsam:

                        Artikel 1
          Inkraftsetzen von Beschlüssen
   der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt

1. Folgende von der Zentralkommission für die Rhein-

   schifffahrt in Straßburg gefassten Beschlüsse zur Än-

   derung der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung (Anlage

   zu Artikel 1 der Verordnung zur Einführung der Rhein-
   schifffahrtspolizeiverordnung vom 19. Dezember 1994
   (BGBl. 1994 II S. 3816, Anlageband)), die zuletzt durch
   Beschluss vom 7. Dezember 2018 (Anlage 8 zu Arti-
   kel 1 Nummer 2 Satz 1 Buchstabe f der Verordnung
   vom 6. Juni 2019 (BGBl. 2019 II S. 474)) geändert
   worden ist, werden hiermit auf dem Rhein in Kraft ge-
   setzt:
   a) Beschluss vom 29. Mai 2019 (Protokoll 10);

   b) Beschluss vom 29. Mai 2019 (Protokoll 11), soweit
      die Rheinschifffahrtspolizeiverordnung betroffen ist.
   Die Beschlüsse werden nachstehend als Anlagen 1
   und 2 veröffentlicht.
2. Der von der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt
   in Straßburg gefasste Beschluss vom 29. Mai 2019
   (Protokoll 11, soweit die Schiffspersonalverordnung-
   Rhein betroffen ist) zur Änderung der Schiffspersonal-
   verordnung-Rhein (Anlage 1 zu Artikel 1 Nummer 1
   der Rheinschiffspersonaleinführungsverordnung vom
   16. Dezember 2011 (BGBl. 2011 II S. 1300, Anlage-
   band)), die zuletzt durch Beschluss vom 7. Dezember
   2018 (Anlage 2 zu Artikel 1 Nummer 1 Satz 1 Buch-
   stabe b der Verordnung vom 6. Juni 2019 (BGBl.
   2019 II S. 474)) geändert worden ist, wird hiermit auf
BGBl. 2019, Seite 908 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 908
   dem Rhein in Kraft gesetzt. Der Beschluss wird nach-
   stehend als Anlage 3 veröffentlicht.

                        Artikel 2
                   Änderung der
             Verordnung zur Einführung
       der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung
  In Artikel 2 Absatz 7 der Verordnung zur Einführung der
Rheinschifffahrtspolizeiverordnung vom 19. Dezember
1994 (BGBl. 1994 II S. 3816), die zuletzt durch Artikel 3
der Verordnung vom 6. Juni 2019 (BGBl. 2019 II S. 474)

                                Berlin, den 8. November 2019

geändert worden ist, wird die Angabe „§ 12.01 Nr. 2“
durch die Wörter „§ 12.01 Nummer 3 und 7“ ersetzt.

                                  Artikel 3
                             Inkrafttreten
  (1) Artikel 1 Nummer 1 Satz 1 Buchstabe a, der in
Artikel 1 Nummer 1 Satz 1 Buchstabe a genannte Be-
schluss und Artikel 2 treten am 1. Dezember 2019 in
Kraft.
  (2) Im Übrigen tritt diese Verordnung am 1. Januar
2020 in Kraft.
                                                  Der Bundesminister
                                    f ü r Ve r k e h r u n d d i g i t a l e I n f ra s t r u k t u r
                                                    Andreas Scheuer

                                      Die Bundesministerin
                         für Umwelt, Naturschutz und nukleare
                                         Svenja Schulze

Sicherheit
BGBl. 2019, Seite 909 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 909

                                                                                                                           Anlage 1
                                                                                          (zu Artikel 1 Nummer 1 Satz 1 Buchstabe a)
                                           Änderung der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung
§ 14.05 wird wie folgt gefasst:

                                                                   „§ 14.05
                                                                    Bingen
1. Die Reede erstreckt sich vor Bingen am linken Ufer von km 524,20 bis km 528,50.
2. Für Fahrzeuge, ausgenommen Fahrzeuge der Schubschifffahrt, die keine Bezeichnung nach § 3.14 führen müssen, werden be-
   stimmt:
   Liegestellen von       km 527,55 bis km 527,97 und
                          km 528,20 bis km 528,50.
3. Für alle Fahrzeuge, die keine Bezeichnung nach § 3.14 führen müssen, wird bestimmt:
   Liegestelle von km 526,50 bis km 526,70 längs des Hafendamms im Kemptener Fahrwasser. Es dürfen zwei Fahrzeuge neben-
   einander stillliegen.
4. Für alle Fahrzeuge, die die Bezeichnung nach § 3.14 Nummer 1 führen müssen, wird bestimmt:
   Liegestelle von km 526,71 bis km 527,30 längs des Hafendamms im Kemptener Fahrwasser.
5. Für alle Fahrzeuge, die eine Bezeichnung nach § 3.14 Nummer 2 oder 3 führen müssen, wird bestimmt:
   Liegestelle von km 524,20 bis km 524,70 entlang der Ilmenaue.“

                                                                                                 Beschluss vom 29. Mai 2019 (Protokoll 10)




                                                                                                                           Anlage 2
                                                                                          (zu Artikel 1 Nummer 1 Satz 1 Buchstabe b)
                                           Änderung der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung
§ 1.01 Buchstabe ah wird wie folgt gefasst:
„ah) „ES-TRIN“ der Europäische Standard der technischen Vorschriften für Binnenschiffe Ausgabe 2019/11. Bei der Anwendung des
     ES-TRIN ist unter Mitgliedstaat ein Rheinuferstaat oder Belgien zu verstehen.“

                                                                                                 Beschluss vom 29. Mai 2019 (Protokoll 11)

1 Europäischer Standard der technischen Vorschriften für Binnenschiffe (ES-TRIN), Edition 2019/1, vom Europäischen Ausschuss zur Ausarbeitung von
 Standards im Bereich der Binnenschifffahrt (CESNI) angenommen mit Beschluss 2018-II-1 vom 8. November 2018.




                                                                                                                               Anlage 3
                                                                                                           (zu Artikel 1 Nummer 2 Satz 1)
                                            Änderung der Schiffspersonalverordnung-Rhein
§ 1.01 Nummer 40 wird wie folgt gefasst:
„40. „ES-TRIN“ der Europäische Standard der technischen Vorschriften für Binnenschiffe Ausgabe 2019/12. Bei der Anwendung des
     ES-TRIN ist unter Mitgliedstaat ein Rheinuferstaat oder Belgien zu verstehen.“

                                                                                                 Beschluss vom 29. Mai 2019 (Protokoll 11)

2 Europäischer Standard der technischen Vorschriften für Binnenschiffe (ES-TRIN), Edition 2019/1, vom Europäischen Ausschuss zur Ausarbeitung von
 Standards im Bereich der Binnenschifffahrt (CESNI) angenommen mit Beschluss 2018-II-1 vom 8. November 2018.

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2019 II S. 907. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes b06209b6ab1aaf1e….