Gesetze / Gesetzblätter
Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2017, S. 656
BGBl. 2017 I S. 656 · 18.507 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
Textauszug (durchsuchbar)

Verordnung
zur Umsetzung der Richtlinie 2014/99/EU
und zur Änderung und Anpassung weiterer immissionsschutzrechtlicher Verordnungen
Vom 24. März 2017
Auf Grund des § 7 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3,
Absatz 1a, des § 23 Absatz 1 Nummer 1 bis 3 und 5,
des § 27 Absatz 4 Satz 1, des § 48a Absatz 1 und 3
sowie des § 62 Absatz 3 des Bundes-Immissions-
schutzgesetzes in der Bekanntmachung vom 17. Mai
2013 (BGBl. I S. 1274), unter Wahrung der Rechte des
Bundestages gemäß § 48b des Bundes-Immissions-
schutzgesetzes und zu § 7 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1
bis 3 und § 23 Absatz 1 des Bundes-Immissions-
schutzgesetzes jeweils nach Anhörung der beteiligten
Kreise verordnet die Bundesregierung:
Artikel 1
Änderung der
Verordnung zur Emissionsbegrenzung von leicht-
flüchtigen halogenierten organischen Verbindungen
§ 2 Absatz 1 Satz 1 der Verordnung zur Emissions-
begrenzung von leichtflüchtigen halogenierten organi-
schen Verbindungen vom 10. Dezember 1990 (BGBl. I
S. 2694), die zuletzt durch Artikel 56 des Gesetzes vom
29. März 2017 (BGBl. I S. 626) geändert worden ist,
wird wie folgt gefasst:
„Der Betreiber einer Anlage hat schädliche Stoffe oder
Gemische, die eingesetzt werden und denen aufgrund
ihres Gehalts an nach der Verordnung (EG)
Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 16. Dezember 2008 über die Einstufung,
Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Ge-
mischen, zur Änderung und Aufhebung der Richtlinien
67/548/EWG und 1999/45/EG und zur Änderung der
Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (ABl. L 353 vom
31.12.2008, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EU)
2016/918 (ABl. L 156 vom 14.6.2016, S. 1) geän-
dert worden ist, als karzinogen, keimzellmutagen oder
reproduktionstoxisch eingestuften flüchtigen organi-
schen Verbindungen die Gefahrenhinweise H340,
H350, H350i, H360D oder H360F zugeordnet sind oder
die mit diesen Sätzen zu kennzeichnen sind, durch
weniger schädliche zu ersetzen.“
Artikel 2
Änderung der
Verordnung zur Begrenzung
der Emissionen flüchtiger organischer
Verbindungen beim Umfüllen oder Lagern von
Ottokraftstoffen, Kraftstoffgemischen oder Rohbenzin
Die Verordnung zur Begrenzung der Emissionen
flüchtiger organischer Verbindungen beim Umfüllen oder
Lagern von Ottokraftstoffen, Kraftstoffgemischen oder
Rohbenzin in der Fassung der Bekanntmachung vom
18. August 2014 (BGBl. I S. 1447) wird wie folgt geän-
dert:
1. In § 1 Absatz 2 werden die Wörter „vom 7. April 2009
(BGBl. 2009 II S. 396), die zuletzt nach Maßgabe der
21. ADR-Änderungsverordnung vom 7. Oktober
2010 (BGBl. 2010 II S. 1134)“ durch die Wörter „der
Neufassung der Anlagen A und B vom 17. April 2015
(BGBl. 2015 II S. 504), die zuletzt nach Maßgabe der
25. ADR-Änderungsverordnung vom 25. Oktober
2016 (BGBl. 2016 II S. 1203)“ und die Wörter
„16. RID-Änderungsverordnung vom 11. November
2010 (BGBl. 2010 II S. 1273)“ durch die Wörter
„20. RID-Änderungsverordnung vom 11. November
2016 (BGBl. 2016 II S. 1258)“ und die Wörter „der
3. ADN-Änderungsverordnung vom 17. Dezember
2010 (BGBl. 2010 II S. 1550)“ werden durch die Wör-
ter „der 6. ADN-Änderungsverordnung vom 25. No-
vember 2016 (BGBl. 2016 II S. 1298)“ ersetzt.
2. § 2 wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 3 werden die Wörter „Richtlinie
2009/46/EG (ABl. L 109 vom 30.4.2009, S. 14)“
durch die Wörter „Richtlinie 2013/22/EU (ABl.
L 158 vom 10.6.2013, S. 356)“ ersetzt.
b) In Nummer 16 werden die Wörter „Artikel 8 des
Gesetzes vom 23. November 2011 (BGBl. I
S. 2298)“ durch die Wörter „Artikel 10 des Geset-
zes vom 15. April 2015 (BGBl. I S. 583)“ ersetzt.
c) In Nummer 22 wird nach dem Wort „oder“ das
Wort „nach“ eingefügt, werden die Wörter „in

Verbindung mit § 21 Absatz 2 der Betriebssicher-
heitsverordnung vom 27. September 2002
(BGBl. I S. 3777), die zuletzt durch Artikel 5 des
Gesetzes vom 8. November 2011 (BGBl. I S. 2178)
geändert worden ist“ durch die Wörter „in Verbin-
dung mit Anhang 2 Abschnitt 1 Nummer 1 der
Betriebssicherheitsverordnung vom 3. Februar
2015 (BGBl. I S. 49)“ und die Wörter „§ 1 Absatz 2
Satz 1 Nummer 3 und 4“ durch die Wörter „§ 18
Absatz 1 Nummer 4 bis 8 und nach Anhang 2
Abschnitt 3 Nummer 1“ ersetzt.
3. § 4 Absatz 4 wird wie folgt gefasst:
„(4) Tanklager mit Anlagen zur Befüllung von
Straßentankfahrzeugen hat der Betreiber so zu er-
richten und zu betreiben, dass alle Füllstellen die
für die Untenbefüllung festgelegten Anforderungen
in Anhang IV der Richtlinie 94/63/EG des Euro-
päischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezem-
ber 1994 zur Begrenzung der Emissionen flüchtiger
organischer Verbindungen (VOC-Emissionen) bei der
Lagerung von Ottokraftstoff und seiner Verteilung
von den Auslieferungslagern bis zu den Tankstellen
(ABl. L 365 vom 31.12.1994, S. 24), die zuletzt durch
die Verordnung (EG) Nr. 1137/2008 (ABl. L 311 vom
21.11.2008, S. 1) geändert worden ist, einhalten.“
Artikel 3
Änderung der
Verordnung zur Begrenzung
der Kohlenwasserstoffemissionen
bei der Betankung von Kraftfahrzeugen
Die Verordnung zur Begrenzung der Kohlenwasser-
stoffemissionen bei der Betankung von Kraftfahrzeugen
in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. August
2014 (BGBl. I S. 1453), die zuletzt durch Artikel 59 des
Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626) geändert
worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In der Inhaltsübersicht wird die Angabe zu Anlage 1
wie folgt gefasst:
„Anlage 1 (zu den §§ 3 und 5)
Bestimmung der Dichtheit von Gasrückführungssys-
temen und Einstellung des Korrekturfaktors bei
Kraftstoffgemischen“.
2. § 2 wird wie folgt geändert:
a) Nummer 3 wird wie folgt gefasst:
„3. befähigte Person:
eine Person gemäß § 2 Absatz 6 der Betriebs-
sicherheitsverordnung vom 3. Februar 2015
(BGBl. I S. 49);“.
b) In Nummer 13 werden die Wörter „vom 7. April
2009 (BGBl. 2009 II S. 396), die zuletzt nach Maß-
gabe der 21. ADR-Änderungsverordnung vom
7. Oktober 2010 (BGBl. 2010 II S. 1134)“ durch
die Wörter „der Neufassung der Anlagen A und B
vom 17. April 2015 (BGBl. 2015 II S. 504), die zu-
letzt nach Maßgabe der 25. ADR-Änderungs-
verordnung vom 25. Oktober 2016 (BGBl. 2016 II
S. 1203)“ ersetzt.
c) In Nummer 15 werden die Wörter „Artikel 8 des
Gesetzes vom 23. November 2011 (BGBl. I
S. 2298)“ durch die Wörter „Artikel 16 des Geset-
zes vom 11. November 2016 (BGBl. I S. 2500)“
ersetzt.
d) In Nummer 18 werden nach den Wörtern „auf-
gefangenen Kraftstoffdampfes,“ die Wörter „die
am Prüfstand mit dem Messverfahren nach Num-
mer 5.2 der DIN EN 16321-1, Ausgabe Dezember
2013, und den drei Prüftanks nach Anhang A der
DIN EN 16321-1 ermittelt wird,“ eingefügt.
e) In Nummer 19 werden die Wörter „in Verbindung
mit § 21 Absatz 2 der Betriebssicherheitsverord-
nung vom 27. September 2002 (BGBl. I S. 3777),
die zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom
8. November 2011 (BGBl. I S. 2178) geändert
worden ist“ durch die Wörter „in Verbindung mit
Anhang 2 Abschnitt 1 Nummer 1 der Betriebssi-
cherheitsverordnung vom 3. Februar 2015 (BGBl. I
S. 49), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung
vom 15. November 2016 (BGBl. I S. 2549) geän-
dert worden ist,“ und die Wörter „§ 1 Absatz 2
Satz 1 Nummer 3 und 4“ durch die Wörter „§ 18
Absatz 1 Nummer 4 bis 8 und nach Anhang 2
Abschnitt 3 Nummer 1“ ersetzt.
3. In § 3 Absatz 2 Satz 1 werden die Wörter „der An-
lage 1 Nummer 1“ durch die Wörter „gemäß Num-
mer 5.2 der DIN EN 16321-1, Ausgabe Dezember
2013,“ ersetzt.
4. In § 4 werden die Wörter „§ 3 Absatz 3 Nummer 2
oder 3 oder Absatz 4 Nummer 1“ durch die Wörter
„§ 3 Absatz 3 Nummer 2 oder 3 und Absatz 4 Num-
mer 1“ ersetzt.
5. § 5 Absatz 2 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 1 werden die Wörter „§ 3 Absatz 3 oder 4“
durch die Wörter „§ 3 Absatz 3 und 4“ ersetzt.
b) In Satz 2 wird die Angabe „Nummer 2“ durch die
Angabe „Nummer 1“ ersetzt.
c) Satz 4 wird wie folgt gefasst:
„Die Überprüfung ist entsprechend Nummer 5.4
der DIN EN 16321-2, Ausgabe Dezember 2013,
durchzuführen. Das Prüfverfahren nach Nummer
5.5 oder 5.6 der DIN EN 16321-2 sollte nur dort
zur Anwendung kommen, wo eine Messung nach
Nummer 5.4 nicht durchgeführt werden kann.“
6. § 10 wird wie folgt geändert:
a) Die Sätze 1 bis 3 werden Absatz 1.
b) Satz 4 wird Absatz 2.
c) Folgender Absatz 3 wird angefügt:
„(3) Tankstellen, die bis zum 12. Mai 2016
errichtet wurden, dürfen bis zum 31. Dezember
2018 abweichend von § 3 Absatz 2 mit einem
Gasrückführungssystem, bei welchem der Wir-
kungsgrad von 85 Prozent unter Anwendung der
Anlage 1 in der bis zum 12. Mai 2016 geltenden
Fassung in Verbindung mit der VDI-Richtlinie: VDI
4205 Blatt 4, Ausgabe August 2005, bestimmt
wurde, betrieben werden. Abweichend von § 5
Absatz 2 dürfen bis zum 31. Dezember 2018 die
Überprüfungen nach der VDI-Richtlinie: VDI 4205
Blatt 2, Ausgabe Juli 2003, und der VDI-Richt-
linie: VDI 4205 Blatt 3, Ausgabe November 2003,
erfolgen.“

7. Die Anlage 1 wird wie folgt geändert:
a) Die Überschrift wird wie folgt gefasst:
„Anlage 1
(zu den §§ 3 und 5)
Bestimmung der Dichtheit von
Gasrückführungssystemen und Einstellung
des Korrekturfaktors bei Kraftstoffgemischen“.
b) Die Nummern 1 bis 1.5 werden aufgehoben.
c) Nummer 2 wird Nummer 1.
d) Nummer 2.1 wird Nummer 1.1.
e) Nummer 2.2 wird Nummer 1.2.
f) Nummer 2.3 wird Nummer 1.3.
g) Nummer 3 wird Nummer 2 und in Satz 1 werden
die Wörter „(zum Beispiel Trockenmessung nach
der VDI-Richtlinie: 4205 Blatt 3, Ausgabe Novem-
ber 2003)“ durch die Wörter „(nach dem Mess-
prinzip mit simuliertem Benzindurchfluss – Tro-
ckenmessverfahren nach Nummer 5.4 der DIN
EN 16321-2, Ausgabe Dezember 2013)“ ersetzt.
Artikel 4
Änderung der
Verordnung zur Begrenzung
von Emissionen aus der Titandioxid-Industrie
In § 7 Nummer 3 der Verordnung zur Begrenzung von
Emissionen aus der Titandioxid-Industrie in der Fas-
sung der Bekanntmachung vom 30. Juli 2014 (BGBl. I
S. 1316) werden nach dem Wort „Absatz“ die Wörter
„1 oder Absatz“ eingefügt.
Artikel 5
Änderung der
Verordnung zur Begrenzung
der Emissionen flüchtiger orga-
nischer Verbindungen bei der Verwendung
organischer Lösemittel in bestimmten Anlagen
Die Verordnung zur Begrenzung der Emissionen
flüchtiger organischer Verbindungen bei der Verwen-
dung organischer Lösemittel in bestimmten Anlagen
vom 21. August 2001 (BGBl. I S. 2180), die zuletzt
durch Artikel 82 der Verordnung vom 31. August 2015
(BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, wird wie folgt
geändert:
1. § 2 wird wie folgt geändert:
a) Nummer 5 wird wie folgt gefasst:
„5. Beschichtungsstoff:
flüssiges, pasten- oder pulverförmiges Ge-
misch, einschließlich aller enthaltenen oder
für seine Gebrauchstauglichkeit zugesetzten
organischen Lösemittel, das dazu verwendet
wird, auf einer Oberfläche eine dekorative,
schützende oder auf sonstige Art und Weise
funktionale Wirkung zu erzielen;“.
b) In Nummer 25 werden die Wörter „Artikel 3 des Ge-
setzes vom 15. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2714)“
durch die Wörter „Artikel 10 des Gesetzes vom
11. März 2016 (BGBl. I S. 396)“ ersetzt.
c) In Nummer 32 werden die Wörter „in Verbindung
mit § 21 Absatz 2 der Betriebssicherheitsverord-
nung vom 27. September 2002 (BGBl. I S. 3777),
die zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom
8. November 2011 (BGBl. I S. 2178) geändert
worden ist,“ durch die Wörter „in Verbindung mit
Anhang 2 Abschnitt 1 Nummer 1 der Betriebssi-
cherheitsverordnung vom 3. Februar 2015 (BGBl. I
S. 49), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung
vom 15. November 2016 (BGBl. I S. 2549) geän-
dert worden ist,“ und die Wörter „§ 1 Absatz 2
Satz 1 Nummer 3 und 4“ durch die Wörter „§ 18
Absatz 1 Nummer 4 bis 8 und nach Anhang 2
Abschnitt 3 Nummer 1“ ersetzt.
2. § 3 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
aa) Satz 1 wird wie folgt gefasst:
„Der Betreiber einer Anlage hat schädliche
Stoffe oder Gemische, denen aufgrund ihres
Gehaltes an nach der Verordnung (EG)
Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 16. Dezember 2008 über
die Einstufung, Kennzeichnung und Verpa-
ckung von Stoffen und Gemischen, zur Än-
derung und Aufhebung der Richtlinien
67/548/EWG und 1999/45/EG und zur Ände-
rung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (ABl.
L 353 vom 31.12.2008, S. 1), die zuletzt durch
die Verordnung (EU) 2016/918 (ABl. L 156
vom 14.6.2016, S. 1) geändert worden ist,
als karzinogen, keimzellmutagen oder repro-
duktionstoxisch eingestuften flüchtigen orga-
nischen Verbindungen die Gefahrenhinweise
H340, H350, H350i, H360D oder H360F zuge-
ordnet sind oder die mit diesen Sätzen zu
kennzeichnen sind, durch weniger schädliche
zu ersetzen.“
bb) In Satz 3 wird nach den Wörtern „flüchtigen
organischen Verbindungen“ ein Komma ein-
gefügt und werden die Wörter „nach Satz 1“
durch die Wörter „die als karzinogen, keim-
zellmutagen oder reproduktionstoxisch ein-
gestuft sind,“ ersetzt.
cc) Folgender Satz wird angefügt:
„Abweichend von Satz 3 dürfen die Emissio-
nen an Formaldehyd einen Massenstrom von
10 Gramm je Stunde oder im gefassten Ab-
gas eine Massenkonzentration von 2 Milli-
gramm je Kubikmeter nicht überschreiten.“
b) Absatz 3 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 werden die Wörter „Ab dem 1. De-
zember 2010 dürfen die Emissionen flüchtiger
organischer Verbindungen“ durch die Wörter
„Die Emissionen flüchtiger organischer Ver-
bindungen dürfen“ und die Wörter „R-Sätze
R 40 oder R 68“ durch die Wörter „Gefahren-
hinweise H341 oder H351“ ersetzt.
bb) Satz 2 wird aufgehoben.
3. In § 5 Absatz 4 Satz 1 werden die Wörter „einer nach
§ 29b des Bundes-Immissionsschutzgesetzes be-
kannt gegebenen Stelle“ durch die Wörter „Stellen,
die über eine Bekanntgabe für den Tätigkeitsbereich
der Gruppe I Nr. 1 und den Stoffbereich G gemäß der
Anlage 1 der Bekanntgabeverordnung (41. BImSchV)
verfügen,“ ersetzt.

4. Der Fünfte Teil wird aufgehoben.
5. In Anhang II Nummer 4.1 wird die Angabe „Richtlinie
97/27/EG (ABl. EG Nr. L 233 S. 1)“ durch die Wörter
„Richtlinie 2006/40/EG (ABl. L 161 vom 14.6.2006,
S. 12)“ ersetzt.
6. Anhang III wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 3.1.2 Buchstabe b wird die Angabe
„KWL“ durch die Wörter „organischen Lösemit-
teln einschließlich KWL“ ersetzt.
b) Nach Nummer 11.1.1 wird folgende Num-
mer 11.1.2 angefügt:
„11.1.2 Besondere Anforderungen
Anlagen der Nummer 6.3 des Anhangs I
der Richtlinie 2010/75/EU mit einem Lö-
semittelverbrauch von 10 Tonnen oder
mehr haben einen Gesamtemissions-
grenzwert von 23 g C/m² einzuhalten“.
c) In Nummer 16.1.1 werden die Wörter
„Altanlagen:2)
2) Gilt bis zum 31. Dezember 2013.“
gestrichen.
7. Anhang IV wird wie folgt geändert:
a) Abschnitt B wird wie folgt geändert:
aa) In Nummer 5 werden in den beiden Spiegel-
strichen die Wörter „die Masse“ jeweils durch
die Angabe „1 Kilogramm“ ersetzt.
bb) In Nummer 6 werden die Wörter „zu Form-
massen, Formteilen oder Fertigerzeugnissen“
gestrichen.
b) Abschnitt C wird wie folgt geändert:
aa) In Nummer 3 werden die Wörter „bis zum
31. Dezember 2012“ gestrichen.
bb) In Nummer 4 werden nach dem Wort „Für“
die Wörter „nicht genehmigungsbedürftige“
eingefügt.
cc) In den Nummern 1, 2, 4, 5 und 6 werden je-
weils die Wörter „in Übereinstimmung mit den
Zeitvorgaben nach Abschnitt B Nr. 1“ gestri-
chen.
8. Anhang V Nummer 2.1.2 wird wie folgt geändert:
a) In Buchstabe a werden die Wörter „2.2.1a oder
der Nummer 2.2.2a“ durch die Wörter „2.2 Mittel-
bare Methode a oder der Nummer 2.2 Direkte
Methode a“ ersetzt.
b) In Buchstabe b werden die Wörter „2.2.1b oder
der Nummer 2.2.2b“ durch die Wörter „2.2 Mittel-
bare Methode b oder der Nummer 2.2 Direkte
Methode b“ ersetzt.
Artikel 6
Bekanntmachungserlaubnis
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit kann den Wortlaut der Ver-
ordnung zur Emissionsbegrenzung von leichtflüchtigen
halogenierten organischen Verbindungen und der Ver-
ordnung zur Begrenzung der Emissionen flüchtiger or-
ganischer Verbindungen bei der Verwendung organi-
scher Lösemittel in bestimmten Anlagen in der vom
5. April 2017 an geltenden Fassung bekannt machen.
Artikel 7
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung
in Kraft.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Berlin, den 24. März 2017
Die Bundeskanzlerin
Dr. A n g e
Die Bundesministerin
l a M e r k e l
für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Barbara Hendricks
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2017 I S. 656. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
Prüfwert des Textes 9b74ec3b5682b467….