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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2017, S. 1068

BGBl. 2017 I S. 1068 · 32.515 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2017, Seite 1068 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1068
                                    Erstes Gesetz
                zur Änderung des Düngegesetzes und anderer Vorschriften
                                                 Vom 5. Mai

   Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundes-
rates das folgende Gesetz beschlossen:

                        Artikel 1
                      Änderung
                  des Düngegesetzes
   Das Düngegesetz vom 9. Januar 2009 (BGBl. I S. 54,
136), das zuletzt durch Artikel 370 der Verordnung vom
31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist,
wird wie folgt geändert:
 1.    § 1 wird wie folgt geändert:
       a) Nach Nummer 3 wird folgende Nummer 4 ein-
          gefügt:
         „4. einen nachhaltigen und ressourceneffizien-
             ten Umgang mit Nährstoffen bei der land-
             wirtschaftlichen Erzeugung sicherzustellen,
             insbesondere Nährstoffverluste in die Um-
             welt so weit wie möglich zu vermeiden,“.
       b) Die bisherige Nummer 4 wird Nummer 5.
 2.    § 2 Satz 1 wird wie folgt geändert:

       a) In Nummer 4 wird nach dem Wort „aus“ das
          Wort „allen“ eingefügt.

       b) In Nummer 5 wird der erste Halbsatz wie folgt
          gefasst:

         „5. ist Jauche: Wirtschaftsdünger aus tierischen
             Ausscheidungen, bei dem es sich um ein
             Gemisch aus Harn und ausgeschwemmten
             feinen Bestandteilen des Kotes oder der
             Einstreu sowie von Wasser handelt;“.

       c) In Nummer 7 wird die Angabe „Nummer 16“
          durch die Angabe „Nummer 10“ ersetzt.

 3.    § 3 wird wie folgt geändert:

       a) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
         aa) Satz 1 wird wie folgt gefasst:
             „Nach Maßgabe einer Rechtsverordnung
             auf Grund des Absatzes 4 auch in Verbin-
             dung mit Absatz 5 dürfen Stoffe nach § 2
             Nummer 1 und 6 bis 8 vorbehaltlich des
             Absatzes 3 nur nach guter fachlicher Praxis
             angewandt werden.“
         bb) In Satz 2 wird die Angabe „, preiswerten“
             gestrichen.
       b) Die Absätze 3 bis 5 werden durch die folgen-
          den Absätze 3 bis 6 ersetzt:
            „(3) Nach Maßgabe einer Rechtsverordnung
         auf Grund des Absatzes 4 auch in Verbindung
         mit Absatz 5 dürfen Stoffe nach § 2 Nummer 1
         und 6 bis 8 unbeschadet des Absatzes 2 nur
         so angewandt werden, dass durch die An-
         wendung die Gesundheit von Menschen und
         Tieren nicht geschädigt und der Naturhaushalt
         nicht gefährdet werden.
           (4) Das Bundesministerium für Ernährung
         und Landwirtschaft (Bundesministerium) wird
2017

       ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zu-
       stimmung des Bundesrates die Anwendung
       von Stoffen nach § 2 Nummer 1 und 6 bis 8
       näher zu bestimmen. In Rechtsverordnungen
       nach Satz 1 können insbesondere
       1. die Anforderungen der guten fachlichen
          Praxis im Sinne des Absatzes 2 näher be-
          stimmt werden,
       2. Vorschriften zur Sicherung der Boden-
          fruchtbarkeit erlassen werden,
       3. bestimmte Anwendungen verboten oder be-
          schränkt werden.
          (5) In Rechtsverordnungen nach Absatz 4
       Satz 1 in Verbindung mit Satz 2 Nummer 3
       können auch Vorschriften zum Schutz der Ge-
       wässer vor Verunreinigung, insbesondere durch
       Nitrat, erlassen werden insbesondere über
        1. Zeiträume, in denen das Aufbringen be-
           stimmter Stoffe nach § 2 Nummer 1 und 6
           bis 8 auf landwirtschaftlichen Flächen ver-
           boten ist,

        2. flächen- oder betriebsbezogene Obergren-
           zen für das Aufbringen von Nährstoffen aus
           Stoffen nach § 2 Nummer 1 und 6 bis 8,

        3. das Aufbringen von Stoffen nach § 2 Num-
           mer 1 und 6 bis 8 auf stark geneigten land-
           wirtschaftlichen Flächen,

        4. das Aufbringen von Stoffen nach § 2 Num-
           mer 1 und 6 bis 8 auf wassergesättigten,
           überschwemmten, gefrorenen oder schnee-
           bedeckten Böden,

        5. die Bedingungen für das Aufbringen von

           Stoffen nach § 2 Nummer 1 und 6 bis 8
           auf landwirtschaftlichen Flächen in der
           Nähe von Wasserläufen,
        6. die Berücksichtigung von beim Weidegang
           anfallenden sowie durch andere Maßnah-
           men als der Düngung zugeführten Nähr-
           stoffen,
        7. die Aufzeichnungen der Anwendung von
           Stoffen nach § 2 Nummer 1 und 6 bis 8
           sowie die Vorlage-, Melde- und Mittei-
           lungspflichten der Anwender,
        8. die Technik und die Verfahren zum Aufbrin-
           gen von Stoffen nach § 2 Nummer 1 und 6
           bis 8,
        9. die Lagerkapazität für Wirtschaftsdünger
           und Düngemittel, bei denen es sich um
           Gärrückstände aus dem Betrieb einer Bio-
           gasanlage handelt,
       10. Anordnungen der zuständigen Behörden,
           die zum Schutz der Gewässer vor Ver-
           unreinigung, insbesondere zur Einhaltung
           der nach den Nummern 1 bis 9 erlassenen
           Vorschriften erforderlich sind.
BGBl. 2017, Seite 1069 — Originalseite als Abbildung
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          (6) Rechtsverordnungen
       1. nach Absatz 4 Satz 1 in Verbindung mit
          Satz 2 Nummer 1 und 2 oder

       2. nach Absatz 4 Satz 1 in Verbindung mit
          Satz 2 Nummer 3, soweit Vorschriften zum
          Schutz der Gewässer im Sinne des Ab-
          satzes 5 erlassen werden,
       bedürfen des Einvernehmens mit dem Bundes-
       ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und
       Reaktorsicherheit.“

     c) Der bisherige Absatz 6 wird Absatz 7.

4.   Nach § 3 wird folgender § 3a eingefügt:
                           „§ 3a

                         Nationales
                     Aktionsprogramm
                zum Schutz von Gewässern
       vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirt-
      schaftlichen Quellen, Öffentlichkeitsbeteiligung
        (1) Das Bundesministerium erarbeitet im Ein-
     vernehmen mit dem Bundesministerium für Um-
     welt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
     und im Benehmen mit den Ländern ein nationales
     Aktionsprogramm im Sinne des Artikels 5 Absatz 1
     in Verbindung mit den Absätzen 4 und 5 und
     Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a der Richtlinie
     91/676/EWG des Rates vom 12. Dezember 1991
     zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung
     durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen
     (ABl. L 375 vom 31.12.1991, S. 1), die zuletzt
     durch die Verordnung (EG) Nr. 1137/2008 (ABl.

     L 311 vom 21.11.2008, S. 1) geändert worden ist.

     Satz 1 gilt nicht im Hinblick auf die Beschaffen-
     heit, die Lage, die Errichtung und den Betrieb von
     Anlagen zum Lagern oder Abfüllen von Gülle,
     Jauche oder Silagesickersäften sowie von ver-
     gleichbaren in der Landwirtschaft anfallenden
     Stoffen nach Anhang II Buchstabe A Nummer 5
     der Richtlinie 91/676/EWG. Satz 1 in Verbindung
     mit Satz 2 gilt bei einer Änderung des Aktions-
     programms entsprechend. Zu dem Entwurf des
     Aktionsprogramms sowie zu Entwürfen zur Ände-
     rung des Aktionsprogramms wird eine Strate-
     gische Umweltprüfung nach dem Gesetz über
     die Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt.
     Das Aktionsprogramm und seine Änderungen
     sind bei Erlass einer Rechtsverordnung auf Grund
     des § 3 Absatz 4 Satz 1 in Verbindung mit Satz 2
     Nummer 3 und mit Absatz 5 in die Beratungen zur
     Erstellung des Entwurfes einzubeziehen.
        (2) Soweit ein Aktionsprogramm nach Absatz 1
     geringfügig geändert wird und hierbei nach Maß-
     gabe des § 14d des Gesetzes über die Umwelt-
     verträglichkeitsprüfung keine Strategische Umwelt-
     prüfung durchzuführen ist, ist die Öffentlichkeit
     nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen zu
     beteiligen. Der Entwurf der Änderung des Aktions-
     programms sowie Informationen über das Betei-
     ligungsverfahren sind im Bundesanzeiger zu ver-
     öffentlichen. Natürliche und juristische Personen
     sowie sonstige Vereinigungen, insbesondere Ver-
     einigungen des Agrar- und Umweltbereichs, deren
     Belange oder deren satzungsgemäßer Aufgaben-
     bereich durch den Entwurf berührt werden (be-

     troffene Öffentlichkeit), haben innerhalb einer Frist
     von sechs Wochen Gelegenheit zur schriftlichen
     oder elektronischen Stellungnahme gegenüber
     dem Bundesministerium; der Zeitpunkt des Frist-
     ablaufs ist bei der Veröffentlichung nach Satz 2
     mitzuteilen. Fristgemäß eingegangene Stellung-
     nahmen der betroffenen Öffentlichkeit werden
     vom Bundesministerium bei der Erarbeitung der
     Änderung des Aktionsprogramms angemessen
     berücksichtigt. Die Fundstelle der vom Bundes-
     ministerium unter Berücksichtigung der Änderung
     des Aktionsprogramms erlassenen und im Bun-

     desgesetzblatt verkündeten Rechtsverordnung ist
     im Bundesanzeiger zu veröffentlichen; dabei ist in
     zusammengefasster Form über den Ablauf des
     Beteiligungsverfahrens und über die Gründe und
     Erwägungen, auf denen die getroffene Entschei-
     dung beruht, zu unterrichten.“

5.   § 4 wird wie folgt geändert:
     a) Das Wort „Inverkehrbringens,“ wird durch die
        Wörter „Inverkehrbringens einschließlich des
        Vermittelns sowie“ ersetzt.
     b) Die Wörter „§ 3 Abs. 1 und 2, auch in Verbin-
        dung mit einer Rechtsverordnung nach Ab-
        satz 3“ werden durch die Wörter „§ 3 Absatz 1,
        2 und 3, auch in Verbindung mit einer Rechts-
        verordnung nach Absatz 4 auch in Verbindung
        mit Absatz 5“ ersetzt.

6.   Nach § 11 wird folgender § 11a eingefügt:
                           „§ 11a

                       Umgang mit

        Nährstoffen im Betrieb, Nährstoffsteuerung

        (1) Bei der landwirtschaftlichen Erzeugung hat
     der Umgang mit Nährstoffen im Betrieb nach guter
     fachlicher Praxis zu erfolgen. Zur guten fachlichen
     Praxis gehört insbesondere, dass bei der land-
     wirtschaftlichen Erzeugung ein nachhaltiger und
     ressourceneffizienter Umgang mit Nährstoffen im
     Betrieb sichergestellt und hierbei Nährstoffver-
     luste in die Umwelt so weit wie möglich vermie-
     den werden. Die Vorschriften über die Anwendung
     der in § 2 Nummer 1 und 6 bis 8 genannten Stoffe
     nach § 3 Absatz 1 bis 3 und einer auf Grund des
     § 3 Absatz 4 auch in Verbindung mit Absatz 5 er-
     lassenen Rechtsverordnung bleiben unberührt.
        (2) Vorbehaltlich des Satzes 2 sind ab dem
     1. Januar 2023 die Zufuhr von Nährstoffen in den
     Betrieb und die Abgabe von Nährstoffen aus dem
     Betrieb in Betrieben mit mehr als 20 Hektar land-
     wirtschaftlicher Nutzfläche oder mehr als 50 Groß-
     vieheinheiten je Betrieb in einer Stoffstrombilanz
     zu erfassen und zu bewerten. Die Verpflichtung
     nach Satz 1 gilt für Betriebe mit mehr als 50 Groß-
     vieheinheiten je Betrieb oder mit mehr als 30 Hek-
     tar landwirtschaftlicher Nutzfläche bei einer Tier-
     besatzdichte von mehr als 2,5 Großvieheinheiten
     je Hektar ab dem 1. Januar 2018. Die Verpflich-
     tungen nach den Sätzen 1 und 2 gelten auch für
     Betriebe, die die dort festgesetzten Schwellen-
     werte unterschreiten, wenn dem Betrieb im jewei-
     ligen Wirtschaftsjahr Wirtschaftsdünger aus ande-
     ren Betrieben zugeführt wird. Das Bundesminis-
     terium erlässt nach Maßgabe des Satzes 5 im Ein-
BGBl. 2017, Seite 1070 — Originalseite als Abbildung
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       vernehmen mit dem Bundesministerium für Um-
       welt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
       durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des
       Bundesrates zur näheren Bestimmung der Anfor-
       derungen an die gute fachliche Praxis beim Um-
       gang mit Nährstoffen im Sinne des Absatzes 1
       die näheren Vorschriften über eine betriebliche
       Stoffstrombilanz. In Rechtsverordnungen nach
       Satz 4 sind insbesondere Vorschriften zu erlassen
       über die Ermittlung, Aufzeichnung und Bewertung
       der Nährstoffmengen, die
       1. dem Betrieb zugeführt werden, insbesondere
          durch Stoffe nach § 2 Nummer 1 und 6 bis 8,
          Futtermittel, Saatgut einschließlich Pflanzgut
          und Vermehrungsmaterial, landwirtschaftliche
          Nutztiere sowie den Anbau von Leguminosen,
       2. vom Betrieb abgegeben werden, insbesondere
          durch Stoffe nach § 2 Nummer 1 und 6 bis 8,
          tierische und pflanzliche Erzeugnisse sowie
          landwirtschaftliche Nutztiere.
       In Rechtsverordnungen nach Satz 4 können ferner
       Vorschriften erlassen werden über
       1. Anordnungen der zuständigen Behörden, die
          für einen nachhaltigen und ressourceneffizien-
          ten Umgang mit Nährstoffen im Betrieb, ins-
          besondere zur Verringerung von Nährstoff-
          verlusten in die Umwelt, erforderlich sind,
       2. Beratungsangebote der zuständigen Behörden,
          die für einen nachhaltigen und ressourcen-
          effizienten Umgang mit Nährstoffen im Betrieb,
          insbesondere zur Vermeidung von Nährstoff-
          verlusten in die Umwelt, erforderlich sind.

       Das Bundesministerium untersucht die Auswirkun-

       gen der verbindlichen Stoffstrombilanzierung und

       erstattet dem Deutschen Bundestag hierüber bis

       spätestens 31. Dezember 2021 Bericht. Dieser

       Bericht soll Vorschläge für notwendige Anpassun-
       gen der Regelungen enthalten.

          (3) Eine Rechtsverordnung nach Absatz 2 ist
       dem Bundestag vor der Zuleitung an den Bundes-
       rat zuzuleiten. Die Rechtsverordnung kann durch
       Beschluss des Bundestages geändert oder ab-
       gelehnt werden. Der Beschluss des Bundestages
       wird der Bundesregierung zugeleitet. Hat sich der
       Bundestag nach Ablauf von drei Sitzungswochen
       seit Eingang der Rechtsverordnung nicht mit ihr
       befasst, so wird die unveränderte Rechtsverord-
       nung dem Bundesrat zugeleitet. Soweit die
       Rechtsverordnung auf Grund des Beschlusses
       des Bundesrates geändert wird, bedarf es einer
       erneuten Zuleitung an den Bundestag nicht.“
7.     § 12 wird wie folgt geändert:

       a) Die Überschrift wird wie folgt gefasst:
                               „§ 12
               Überwachung, Datenübermittlung“.

       b) Dem Absatz 3 wird folgender Satz angefügt:
         „Die zuständigen Behörden können insbeson-
         dere verlangen, dass die Auskunftspflichtigen
         ihnen die erforderlichen Auskünfte mündlich
         oder durch Vorlage von Unterlagen erteilen.“

c) Die folgenden Absätze 7 und 8 werden ange-
   fügt:
      „(7) Zum Zweck der Überwachung der Ein-
   haltung der Anforderungen des § 3 Absatz 1
   bis 3 und der auf Grund des § 3 Absatz 4 auch
   in Verbindung mit Absatz 5 und des § 4, jeweils
   auch in Verbindung mit § 15 Absatz 6, erlasse-
   nen Rechtsverordnungen übermitteln die in
   den Nummern 1 bis 4 genannten Stellen und
   Behörden den für die Überwachung nach Ab-
   satz 1 zuständigen Behörden auf Ersuchen die
   folgenden Daten:
   1. die Zahlstellen im Sinne des § 2 Nummer 3
      des InVeKoS-Daten-Gesetzes vom 2. De-
      zember 2014 (BGBl. I S. 1928, 1931), das
      zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom
      8. März 2016 (BGBl. I S. 452) geändert wor-
      den ist, in der jeweils geltenden Fassung
      bereits vorhandene Angaben über
      a) Name oder Firma und Anschrift von Be-
         triebsinhabern sowie die Betriebsnummer,
      b) landwirtschaftliche Flächen der Betriebe
         nach Lage und Größe und die jeweiligen
         Nutzungen,
      c) Arten, Anzahl und Bestandsregister der
         in den Betrieben gehaltenen landwirt-
         schaftlichen Nutztiere,
   2. die nach der Viehverkehrsverordnung in der
      Fassung der Bekanntmachung vom 3. März
      2010 (BGBl. I S. 203), die zuletzt durch
      Artikel 6 der Verordnung vom 3. Mai 2016
      (BGBl. I S. 1057) geändert worden ist, in
      der jeweils geltenden Fassung für die Er-

      hebung der Daten für die Anzeige und die

      Registrierung Vieh haltender Betriebe zu-

      ständigen Behörden bereits vorhandene

      Angaben über

      a) Name, Anschrift und Registriernummer
         von Haltern von Tieren nach § 26 Ab-
         satz 1 in Verbindung mit Absatz 2 Satz 1
         Nummer 1 der Viehverkehrsverordnung,

      b) Art und Anzahl der vorhandenen Tiere
         nach Buchstabe a sowie die Klassifi-
         zierung nach Alter, Gewicht und Produk-
         tionsrichtung,
   3. die nach Landesrecht für die Entschädigung
      bei Tierverlusten nach § 20 Absatz 1 Satz 1
      des Tiergesundheitsgesetzes vom 22. Mai
      2013 (BGBl. I S. 1324), das zuletzt durch
      Artikel 4 Absatz 85 des Gesetzes vom
      18. Juli 2016 (BGBl. I S. 1666) geändert
      worden ist, in der jeweils geltenden Fas-
      sung zuständigen Stellen bereits vorhan-
      dene Angaben über
      a) Name, Anschrift und Registriernummer
         von Haltern von Tieren nach § 26 Ab-
         satz 1 in Verbindung mit Absatz 2 Satz 1
         Nummer 1 der Viehverkehrsverordnung,
      b) Art und Anzahl der vorhandenen Tiere
         nach Buchstabe a sowie die Klassifi-
         zierung nach Alter, Gewicht und Produk-
         tionsrichtung,
BGBl. 2017, Seite 1071 — Originalseite als Abbildung
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       4. die für die Erteilung und die Überwachung
          bau- oder immissionsschutzrechtlicher Ge-
          nehmigungen zuständigen Behörden bereits
          vorhandene Angaben über
          a) Name oder Firma und Anschrift von Be-
             triebsinhabern,
          b) die in Baugenehmigungen oder immis-
             sionsschutzrechtlichen Genehmigungen
             aa) genehmigten Arten der landwirtschaft-
                 lichen Nutztiere und die genehmigte
                 Anzahl der landwirtschaftlichen Nutz-
                 tiere,

             bb) genehmigte Anlagenleistung von Bio-
                 gasanlagen,
             cc) genehmigten Anlagen zur Lagerung
                 der anfallenden Wirtschaftsdünger
                 oder Düngemittel, die als Ausgangs-
                 stoff oder Bestandteil Wirtschafts-
                 dünger enthalten,
             dd) enthaltenen Angaben über Anlagen-
                 teile und Verfahrensschritte zum Be-
                 trieb der landwirtschaftlichen Anlage,
                 einschließlich der Abluftreinigung,
          c) die Menge angefallener Wirtschaftsdün-
             ger oder Düngemittel, die als Ausgangs-
             stoff oder Bestandteil Wirtschaftsdünger
             enthalten,

          d) Nachweise über vertragliche Vereinba-
             rungen des Genehmigungsinhabers mit
             einem Dritten über die Abnahme von Wirt-
             schaftsdüngern oder Düngemitteln, die
             als Ausgangsstoff oder Bestandteil Wirt-
             schaftsdünger enthalten.
       Im Falle des Satzes 1 Nummer 4 Buchstabe d
       unterbleibt eine Übermittlung, soweit Betriebs-
       oder Geschäftsgeheimnisse des Dritten ande-
       renfalls gefährdet würden. Die Übermittlung
       der Daten nach Satz 1 kann im automatisierten
       Verfahren, nach Maßgabe des § 10 des Bun-
       desdatenschutzgesetzes auch im automati-
       sierten Abrufverfahren erfolgen.

          (8) Die für die Überwachung nach Absatz 1
       zuständigen Behörden dürfen zu dem in Ab-
       satz 7 Satz 1 genannten Zweck die dort ge-
       nannten Daten erheben, speichern und nutzen.
       Zu dem in Absatz 7 Satz 1 genannten Zweck
       dürfen die zuständigen Behörden diese Daten
       mit Daten abgleichen, die sie nach diesem
       Gesetz oder den auf Grund des § 3 Absatz 4
       oder 5 und des § 4, jeweils auch in Verbindung
       mit § 15 Absatz 6, erlassenen Rechtsverord-
       nungen erhoben, gespeichert oder genutzt ha-
       ben. Die in Satz 1 genannten Daten sind durch
       die nach Absatz 1 zuständige Behörde unver-
       züglich zu löschen, sobald sie zur Erfüllung des
       Zwecks, zu dem sie erhoben, gespeichert oder
       genutzt worden sind, nicht mehr erforderlich
       sind.“

8.   § 13 wird wie folgt geändert:
     a) In Satz 2 Nummer 1 werden die Wörter „§ 3
        Abs. 1 oder 2 oder auf Grund des § 3 Abs. 3
        oder 5 erlassene Rechtverordnungen“ durch

       die Wörter „§ 3 Absatz 1, 2 oder 3, auch in
       Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach
       Absatz 4 auch in Verbindung mit Absatz 5,“
       ersetzt.
    b) Folgender Satz wird angefügt:
       „Abweichend von Satz 1 kann die zuständige
       Behörde Anordnungen zum Umgang mit Nähr-
       stoffen im Betrieb im Sinne des § 11a Absatz 1
       nur treffen, wenn die Anforderungen der guten
       fachlichen Praxis beim Umgang mit Nährstof-
       fen im Betrieb in einer Rechtsverordnung nach
       § 11a Absatz 2 näher bestimmt sind.“

8a. Nach § 13 wird folgender § 13a eingefügt:
                          „§ 13a
                    Qualitätssicherung
            im Bereich von Wirtschaftsdüngern
       (1) Zur Förderung der Einhaltung der Vorschrif-
    ten dieses Gesetzes und der auf Grund dieses
    Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen, die für
    die Anwendung, das Inverkehrbringen, das Her-
    stellen, das Befördern, die Übernahme oder das
    Lagern von Wirtschaftsdüngern sowie von Dünge-
    mitteln, die als Ausgangsstoff oder Bestandteil
    Wirtschaftsdünger enthalten, gelten, können Träger
    einer Qualitätssicherung eine regelmäßige Quali-
    tätssicherung nach Maßgabe der folgenden Vor-
    schriften für die genannten Düngemittel einrichten.

       (2) Träger einer Qualitätssicherung ist eine
    juristische Person oder Personengesellschaft des
    Privatrechts, deren Mitglieder, Gesellschafter oder
    Anteilseigner
    1. natürliche oder juristische Personen oder Per-
       sonengesellschaften, die die in Absatz 1 ge-
       nannten Stoffe anwenden, in Verkehr bringen,
       herstellen, befördern, übernehmen oder lagern,
       sowie
    2. Fachverbände oder fachkundige Einrichtungen,
       Institutionen oder Personen
    sind.

       (3) Qualitätszeichennehmer ist eine natürliche
    oder juristische Person oder Personengesell-
    schaft des Privatrechts, die gewerbsmäßig oder
    im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmen die in
    Absatz 1 genannten Stoffe anwendet, in Verkehr
    bringt, herstellt, befördert, übernimmt oder lagert
    und über das Recht verfügt, ein Qualitätszeichen
    eines Trägers der Qualitätssicherung zu verwen-
    den.

      (4) Der Träger der Qualitätssicherung bedarf
    der Anerkennung der zuständigen Behörde. Die
    Anerkennung ist zu erteilen, wenn der Träger
    1. eine für die Leitung und Beaufsichtigung des
       Trägers verantwortliche Person benannt hat
       und deren Vertretungsbefugnis nachweist,
    2. nachweist, dass eine technische Leitung und
       eine Stellvertretung bestellt sind,

    3. nachweist, dass das in den Nummern 1 und 2
       genannte Personal sowie das sonstige Perso-
       nal über die für seine Tätigkeit erforderliche
       Zuverlässigkeit und Fach- und Sachkunde ver-
       fügt und von zu prüfenden Qualitätszeichen-
BGBl. 2017, Seite 1072 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1072
         nehmern, von Mitgliedern, Gesellschaftern oder
         Anteilseignern des Trägers der Qualitätssiche-
         rung sowie von Untersuchungsstellen unab-
         hängig ist,
       4. nachweist, dass eine ausreichende Anzahl von
          Sachverständigen für die Überwachung der
          Qualitätszeichennehmer bestellt ist,
       5. Informationen über die Strategie, die Planung
          und die Umsetzung der Qualitätssicherung ein-
          schließlich der für die Organisation gültigen
          und verbindlichen Regelungen vorgelegt hat
          und
       6. die erforderlichen Maßnahmen einschließlich
          des befristeten oder endgültigen Entzugs des
          Rechts zur Verwendung des Qualitätszeichens
          festgelegt hat, um die Einhaltung der Anforde-
          rungen für die Erteilung des Qualitätszeichens
          durch den Qualitätszeichennehmer sicherzu-
          stellen.
          (5) Der Träger der Qualitätssicherung hat die
       Voraussetzungen für die Verwendung des Quali-
       tätszeichens durch einen Qualitätszeichennehmer
       und die Überwachung dessen Verwendung nach
       Maßgabe des Absatzes 6 Nummer 2 bis 4 und
       des Absatzes 7 so zu bestimmen, dass sie für
       jeden Qualitätszeichennehmer, der das Qualitäts-
       zeichen des Trägers der Qualitätssicherung ver-
       wenden will, verbindlich sind.
         (6) Das Qualitätszeichen darf nur erteilt wer-
       den, wenn der Qualitätszeichennehmer
       1. die Anforderungen nach den in Absatz 1 ge-
          nannten Vorschriften erfüllt,
       2. die Anforderungen des Trägers der Qualitäts-
          sicherung an Nachweispflichten und Analyse-
          verfahren erfüllt,

       3. die erforderlichen Anforderungen an die Orga-
          nisation, die personelle, gerätetechnische und
          sonstige Ausstattung sowie an die Zuverläs-
          sigkeit und Fach- und Sachkunde ihres Perso-
          nals erfüllt,

       4. sich verpflichtet, die Erfüllung der Anforderun-
          gen nach den Nummern 1 bis 3 im Rahmen
          einer fortlaufenden Überwachung gegenüber
          dem Träger des Qualitätszeichens darzulegen.
          (7) Der Träger der Qualitätssicherung darf sich
       für die Überwachung der Qualitätszeichennehmer
       nur solcher Sachverständiger und Untersuchungs-
       stellen bedienen, die die für die Durchführung der
       Überwachung erforderliche Zuverlässigkeit, Unab-
       hängigkeit sowie Fach- und Sachkunde besitzen.
          (8) Ein Qualitätszeichen darf von einem Quali-
       tätszeichennehmer nur geführt werden, solange
       und soweit ihm vom Träger der Qualitätssiche-
       rung das Recht zur Verwendung erteilt ist.
          (9) Das Bundesministerium wird ermächtigt,
       durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des
       Bundesrates, soweit dies zur in Absatz 1 genann-
       ten Förderung durch eine Qualitätssicherung er-
       forderlich ist, Regelungen zu erlassen über
       1. Anforderungen an die Maßnahmen zur Quali-
          tätssicherung einschließlich deren Umfang,

     2. Anforderungen an die Organisation, die perso-
        nelle, gerätetechnische und sonstige Ausstat-
        tung des Qualitätszeichennehmers,
     3. Anforderungen an den Qualitätszeichennehmer
        und die bei ihm beschäftigten Personen, ins-
        besondere Mindestanforderungen an die Fach-
        und Sachkunde und die Zuverlässigkeit sowie
        an deren Nachweis,
     4. Anforderungen an die Tätigkeit der Träger der
        Qualitätssicherung, insbesondere an deren Bil-
        dung, Auflösung, Organisation und Arbeits-
        weise einschließlich der Bestellung, Aufgaben
        und Befugnisse der Prüforgane sowie Mindest-
        anforderungen an die Mitglieder dieser Prüf-
        organe,
     5. Mindestanforderungen an die für die Träger der
        Qualitätssicherung tätigen Sachverständigen
        sowie deren Bestellung, Tätigkeit und Kontrolle,
     6. Anforderungen an das Qualitätszeichen, ins-
        besondere an die Form und den Inhalt sowie
        an seine Erteilung, seine Aufhebung, sein Er-
        löschen und seinen Entzug durch den Träger
        des Qualitätszeichens oder durch die zustän-
        dige Behörde,
     7. die besonderen Voraussetzungen, das Ver-
        fahren, die Erteilung und die Aufhebung der
        Anerkennung sowie die Überwachung des
        Trägers der Qualitätssicherung durch die zu-
        ständige Behörde,
     8. die Pflicht, die erforderlichen Erklärungen,
        Nachweise, Benachrichtigungen oder sonsti-
        gen Daten elektronisch zu führen und Doku-
        mente in elektronischer Form gemäß § 3a
        Absatz 2 Satz 2 und 3 des Verwaltungsverfah-
        rensgesetzes vorzulegen.

       (10) Die Landesregierungen können Rechts-
     verordnungen nach Absatz 9 erlassen, soweit
     das Bundesministerium von seiner Ermächtigung
     keinen Gebrauch macht. Die Landesregierungen
     können die Ermächtigungen nach Satz 1 durch
     Rechtsverordnung ganz oder teilweise auf andere
     Behörden übertragen.“

9.   § 14 wird wie folgt geändert:
     a) Absatz 2 Nummer 1 wird wie folgt geändert:
       aa) Buchstabe a wird durch die folgenden
           Buchstaben a bis c ersetzt:
           „a) nach § 3 Absatz 4 oder 5 Nummer 2, 3,
               5, 6, 8 oder 10, auch in Verbindung mit
               § 15 Absatz 6 Satz 1, oder nach § 11a
               Absatz 2 Satz 6 Nummer 1, auch in
               Verbindung mit § 15 Absatz 6 Satz 1
               oder 2 Nummer 1,
           b) nach § 3 Absatz 5 Nummer 1 oder 9,
              jeweils auch in Verbindung mit § 15 Ab-
              satz 6 Satz 1 oder 2 Nummer 1, oder
              nach § 3 Absatz 5 Nummer 4, auch in
              Verbindung mit § 15 Absatz 6 Satz 1,
           c) nach § 3 Absatz 5 Nummer 7 oder
              § 11a Absatz 2 Satz 4 oder 6 Num-
              mer 2, jeweils auch in Verbindung mit
              § 15 Absatz 6 Satz 1 oder 2 Nummer 1,
BGBl. 2017, Seite 1073 — Originalseite als Abbildung
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                oder nach § 11 Absatz 3 Nummer 7
                oder 8,“.
        bb) Die bisherigen Buchstaben b bis d werden
            die Buchstaben d bis f.
        cc) In den neuen Buchstaben d bis f wird je-
            weils die Angabe „§ 15 Abs. 6“ durch die
            Wörter „§ 15 Absatz 6 Satz 1 oder 2 Num-
            mer 1“ ersetzt.
        dd) Der bisherige Buchstabe e wird aufge-
            hoben.
      b) Absatz 3 wird wie folgt gefasst:

           „(3) Die Ordnungswidrigkeit kann in den

        Fällen des Absatzes 2 Nummer 1 Buchstabe b
        mit einer Geldbuße bis zu einhundertfünfzig-
        tausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2
        Nummer 1 Buchstabe c mit einer Geldbuße
        bis zu zehntausend Euro und in den übrigen
        Fällen mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtau-
        send Euro geahndet werden.“
      c) In Absatz 4 Satz 1 wird die Angabe „Buch-
         stabe c“ durch die Angabe „Buchstabe e“ er-
         setzt.
10.   § 15 Absatz 6 wird wie folgt geändert:
      a) Satz 2 wird wie folgt geändert:
        aa) In Nummer 1 wird die Angabe „§ 3 Abs. 3
            Nr. 2 bis 8“ durch die Wörter „§ 3 Absatz 5
            Nummer 2 bis 6, 8 und 10“ ersetzt.
        bb) In Nummer 2 wird die Angabe „Abs. 3“
            durch die Wörter „Absatz 4 auch in Verbin-
            dung mit Absatz 5“ ersetzt.

      b) In Satz 3 wird die Angabe „§ 3 Abs. 4“ durch
         die Wörter „§ 3a Absatz 1 Satz 4 und 5 sowie
         Absatz 2“ ersetzt.
11.   § 17 wird aufgehoben.

                       Artikel 2
                  Folgeänderungen
   (1) In § 13 der Klärschlamm-Entschädigungsfonds-
verordnung vom 20. Mai 1998 (BGBl. I S. 1048), die
zuletzt durch Artikel 368 der Verordnung vom 31. Au-
gust 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, wird
die Angabe „Buchstabe e“ durch die Angabe „Buch-

stabe b“ ersetzt.

  (2) In § 7 der Verordnung über das Inverkehrbringen
und Befördern von Wirtschaftsdünger vom 21. Juli
2010 (BGBl. I S. 1062) wird die Angabe „Buchstabe b“
durch die Angabe „Buchstabe c“ ersetzt.
  (3) § 9 der Düngemittelverordnung vom 5. Dezember
2012 (BGBl. I S. 2482), die zuletzt durch Artikel 1 der
Verordnung vom 12. April 2017 (BGBl. I S. 859) geän-
dert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In Absatz 1 wird die Angabe „Buchstabe c“ durch
   die Angabe „Buchstabe d“ ersetzt.
2. In Absatz 2 wird die Angabe „Buchstabe d“ durch
   die Angabe „Buchstabe e“ ersetzt.

                       Artikel 3
                    Inkrafttreten
  Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in
Kraft.
                                 Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es
                              ist im Bundesgesetzblatt zu

                                Berlin, den 5. Mai 2017
verkünden.
                                            Der Bundespräsident
                                                 Steinmeier
                                            Die Bundeskanzlerin
                                              Dr. A n g e
l a M e r k e l
                                         Der Bundesminister
                                  für Ernährung und Landwirtschaft
                                          Christian Schmidt

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2017 I S. 1068. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes db1e53747eac80dd….