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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2002, S. 4580

BGBl. 2002 I S. 4580 · 34.341 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

Textauszug (durchsuchbar)

BGBl. 2002, Seite 4580 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4580
                                            Fünfte Verordnung
                             zur Änderung schifffahrtspolizeilicher Vorschriften
                                              Vom 18. Dezember 2002

  Es verordnen
– auf Grund des § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 7, Abs. 6 Nr. 1 Buch-
  stabe a und b und des § 3e Abs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 2,
  auch in Verbindung mit § 15, des Binnenschifffahrts-
  aufgabengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung
  vom 5. Juli 2001 (BGBl. I S. 2026) das Bundesministe-
  rium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen,
– auf Grund des § 3 Abs. 1 Nr. 1 und 2 in Verbindung
  mit Abs. 5 Satz 1 und des § 3e Abs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 1

  des Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes in Verbindung
  mit § 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom
  16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisati-
  onserlass vom 5. Juni 1986 (BGBl. I S. 864) das Bundes-
  ministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und
  das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
  Reaktorsicherheit gemeinsam,

– auf Grund des § 3 Abs. 1 Nr. 2 und 5 und des § 3e
  Abs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 2 in Verbindung mit § 3 Abs. 5
  Satz 2 des Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes in Ver-
  bindung mit § 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes
  und dem Organisationserlass vom 22. Oktober 2002

  (BGBl. I S. 4206) das Bundesministerium für Verkehr,

  Bau- und Wohnungswesen im Einvernehmen mit dem

  Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit:

                        Artikel 1

                     Verordnung
         zur Übertragung von Befugnissen
       zum Erlassen von Rechtsverordnungen
           im Bereich der Binnenschifffahrt
          (Binnenschifffahrt-Übertragungs-
        verordnung – BinSchÜbertragungsV)

                           §1

              Eder- und Diemeltalsperre
   Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte wird
ermächtigt, im Rahmen des § 1 Abs. 1 Nr. 2, 4 und 5 des
Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes für die Eder- und
die Diemeltalsperre Rechtsverordnungen nach § 3 Abs. 1
Nr. 1 bis 6 und Abs. 6 auch in Verbindung mit Abs. 7 zu
erlassen.

                           §2
                    Lotsenentgelte
  Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest wird
ermächtigt, die Entgelte für die Leistungen der Binnenlot-
sen auf der Bundeswasserstraße Rhein oberhalb Mann-

heim/Ludwigshafen durch Rechtsverordnung nach § 3b
des Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes im Benehmen
mit den beteiligten Ländern und nach Anhörung der be-
teiligten Verbände der Binnenschifffahrt sowie von Ver-
tretern der beteiligten Lotsen festzusetzen.

                        Artikel 2
                  Änderung der

          Binnenschifferpatentverordnung

  Die Binnenschifferpatentverordnung vom 15. Dezember
1997 (BGBl. I S. 3066), zuletzt geändert durch Artikel 425
der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785),
wird wie folgt geändert:

1. In § 7 Abs. 4 werden im einleitenden Satzteil nach dem
   Wort „Schleppboote“ die Wörter „sowie Fähren“ ein-
   gefügt.

2. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 wird folgende Nummer 3a ein-
   gefügt:

   „3a. der Klassen A bis C2 über ein Sprechfunkzeugnis

        nach Anhang 5 der Regionalen Vereinbarung über

        den Binnenschifffahrtsfunk (Bekanntmachung

        vom 28. August 2000, BGBl. II S. 1213) verfü-
        gen;“.

3. In § 11 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b werden die Wörter
   „einem Jahr“ durch die Wörter „zwei Jahren“ ersetzt.

4. In § 16 Abs. 2 Satz 1 werden der Punkt am Ende durch
   ein Komma ersetzt und folgende Nummer 4 angefügt:
   „4. soweit erforderlich, eine Kopie des Sprechfunk-
       zeugnisses (§ 10 Abs. 1 Nr. 3a).“

5. In § 17 Abs. 1 Satz 1 wird die Angabe „die durch Arti-

   kel 2 der Verordnung vom 15. Dezember 1997 (BGBl. I
   S. 3050) geändert worden ist“ durch die Angabe „die
   zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. März
   2002 (BGBl. 2002 II S. 708) geändert worden ist, in der
   jeweils geltenden Fassung“ ersetzt.

                        Artikel 3
                     Änderung
           der Verordnung zur Einführung
       der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung
  Dem Artikel 1 Abs. 2 der Verordnung zur Einführung der
Rheinschifffahrtspolizeiverordnung vom 19. Dezember
1994 (BGBl. 1994 II S. 3816), die zuletzt durch Artikel 6
BGBl. 2002, Seite 4581 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4581
der Verordnung vom 28. Februar 2001 (BGBl. I S. 335)
geändert worden ist, wird folgender Satz angefügt:
„Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Woh-
nungswesen gibt den aktuellen Stand des Handbuches
im Verkehrsblatt bekannt.“

                         Artikel 4

                  Änderung der
            Verordnung zur Einführung
       der Moselschifffahrtspolizeiverordnung
  Die Verordnung zur Einführung der Moselschifffahrts-
polizeiverordnung vom 3. September 1997 (BGBl. 1997 II
S. 1670), zuletzt geändert durch Artikel 7 der Verordnung
vom 28. Februar 2001 (BGBl. I S. 335), wird wie folgt ge-
ändert:

1. Dem Artikel 1 Abs. 2 wird folgender Satz angefügt:
   „Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Woh-
   nungswesen gibt den aktuellen Stand des Hand-
   buches im Verkehrsblatt bekannt.“

2. Artikel 4 wird wie folgt geändert:
   a) In Absatz 2 Nr. 13 werden vor dem Wort „Abfälle“
      das Komma gestrichen und die Angabe „oder ent-
      gegen § 11.04 Nr. 2 Buchstabe a, b oder c Satz 1
      Behälter als Altölsammelbehälter verwendet,“ ein-
      gefügt.
   b) Absatz 3 Nr. 19 Buchstabe m wird wie folgt gefasst:
      „m) die Benutzung von Sprechfunk auf Verbänden
          nach § 8.07 Nr. 2 oder 6 oder Sprechverbin-

          dungen auf Verbänden nach § 8.07 Nr. 3 bis 5

          oder § 9.04 Nr. 2 oder“.

   c) Absatz 4 wird wie folgt geändert:
      aa) In Nummer 25 werden die Wörter „erster
          Halbsatz“ durch die Wörter „zweiter Halbsatz“

          ersetzt.
      bb) Nummer 30 wird wie folgt geändert:
           aaa) In Buchstabe c wird die Angabe „oder m
                Satz 1 oder 3“ durch die Angabe „Satz 1
                oder Buchstabe m Satz 1“ ersetzt.
           bbb) In Buchstabe e wird das Komma durch
                das Wort „oder“ ersetzt.

           ccc) In Buchstabe f wird am Ende das Wort
                „oder“ gestrichen.

           ddd) Buchstabe g wird gestrichen.
   d) Absatz 6 wird wie folgt geändert:
      aa) In Nummer 1 Buchstabe b wird die Angabe
          „Satz 4“ durch die Angabe „Satz 3“ ersetzt.
      bb) In Nummer 15 werden die Wörter „das schie-
          bende Fahrzeug entgegen § 8.07 Nr. 1 nicht mit
          einer Sprechfunkanlage ausgerüstet ist oder“
          gestrichen.

                         Artikel 5
                   Änderung der
         Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung
  Die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (Anlage zu Arti-
kel 1 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung vom 8. Oktober 1998,

BGBl. I S. 3148, 3317, 1999 I S. 159), zuletzt geändert
durch § 17 der Verordnung vom 18. Dezember 2002
(BGBl. I S. 4569), wird wie folgt geändert:
1. In § 2.02 Nr. 1 wird in dem einleitenden Satzteil das
   Wort „müssen“ gestrichen.

2. Dem § 4.05 Nr. 1 wird folgender Satz angefügt:

   „Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Woh-
   nungswesen gibt den aktuellen Stand des Hand-
   buches im Verkehrsblatt bekannt.“

                         Artikel 6
                       Änderung
                 der Verordnung zur

           Inkraftsetzung der Verordnung
        über die Erteilung von Radarpatenten
  Die Verordnung zur Inkraftsetzung der Verordnung über
die Erteilung von Radarpatenten vom 26. Juni 2000 (BGBl.
2000 II S. 818) wird wie folgt geändert:

1. Artikel 2 wird wie folgt geändert:
   a) Dem Absatz 1 wird folgender Satz angefügt:
      „Abweichend von Satz 1 ist die Wasserschutz-
      polizei-Schule in Hamburg zuständige Behörde für
      den Entzug der von ihr vor dem 1. Januar 2003 aus-
      gestellten Radarpatente.“
   b) Absatz 2 wird aufgehoben.
   c) Dem Absatz 4 wird folgender Satz angefügt:

      „Bescheinigungen der Wasserschutzpolizei-Schule

      in Hamburg über bestandene Prüfungen zum Er-

      werb des Radarpatentes gelten als anerkanntes
      Zeugnis im Sinne des § 3.03 Nr. 3 des Anhangs zu
      Protokoll 28.“

2. Artikel 3 Abs. 2 wird aufgehoben.

3. Dem Artikel 8 wird folgender Absatz 3 angefügt:
    „(3) Die von der Wasserschutzpolizei-Schule in Ham-
   burg vor dem 1. Januar 2003 ausgestellten Radarpa-
   tente bleiben gültig.“

                         Artikel 7

                     Änderung
              der Verordnung über die
       Kennzeichnung von auf Binnenschiff-
    fahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen
  Die Verordnung über die Kennzeichnung von auf
Binnenschifffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen
vom 21. Februar 1995 (BGBl. I S. 226), zuletzt geändert
durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. Februar 2001
(BGBl. I S. 335), wird wie folgt geändert:

1. In der Überschrift wird in der Klammer vor der Anga-
   be „KlFzKV-BinSchV“ die Kurzbezeichnung „(Binnen-
   schifffahrt-Kennzeichnungsverordnung – “ eingefügt.
2. Dem § 2 wird folgender Absatz 6 angefügt:
    „(6) Das Wasser- und Schifffahrtsamt kann auf Antrag
   des Eigentümers ein Kleinfahrzeug nach § 1 Nr. 2
   Buchstabe b bis d, das nur für eine Überführungsfahrt
BGBl. 2002, Seite 4582 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4582
   vorübergehend mit einer Antriebsmaschine mit einer
   effektiven Nutzleistung von mehr als 2,21 kW aus-
   gerüstet wird, von der Führung eines Kennzeichens
   befreien. Zuständig ist das Wasser- und Schifffahrts-
   amt, in dessen Amtsbezirk die Fahrt beginnt. Berührt
   die Fahrt die Amtsbezirke mehrerer Wasser- und
   Schifffahrtsämter, darf die Entscheidung nur einver-
   nehmlich getroffen werden.“

3. In § 8 Abs. 1 werden die Wörter „Probe- oder Vorführ-
   fahrten“ durch die Wörter „Probe-, Vorführ- oder Über-
   führungsfahrten“ ersetzt.

4. In Anlage 2 wird Nummer 1 der „Besonderen Hinweise“
   wie folgt gefasst:
   „1. Das Kennzeichen muss außen an beiden Bug-
       oder Heckseiten oder am Spiegelheck deutlich
       lesbar und in heller Farbe auf dunklem Grund oder
       in dunkler Farbe auf hellem Grund in mindestens
       10 cm großen Buchstaben und Zahlen angebracht
       sein. Es muss jederzeit deutlich sichtbar sein.“

                        Artikel 8

                     Änderung
             der Sportbootvermietungs-
              verordnung-Binnen 2000

  Die Sportbootvermietungsverordnung-Binnen 2000 vom
18. April 2000 (BGBl. I S. 572), geändert durch Artikel 13
der Verordnung vom 28. Februar 2001 (BGBl. I S. 335),
wird wie folgt geändert:

1. In der Überschrift werden die Kurzbezeichnung und die
   Abkürzung wie folgt gefasst:
   „(Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung –
   BinSch-SportbootVermV)“.

2. § 2 Abs. 2 Nr. 4 wird wie folgt gefasst:

   „4. See-Sportbootverordnung:
       die Verordnung über die Inbetriebnahme von Sport-
       booten und Wassermotorrädern sowie deren Ver-
       mietung und gewerbsmäßige Nutzung im Küsten-
       bereich vom 29. August 2002 (BGBl. I S. 3457),“.

3. § 4 wird wie folgt geändert:
   a) In Absatz 2 werden der Punkt durch ein Komma
      ersetzt und folgende Wörter angefügt:
      „wenn nicht durch andere geeignete Maßnah-
      men, wie zum Beispiel verstärkte Ausrüstung mit
      Rettungsmitteln oder Fahrtbeschränkungen, ein für
      das jeweilige Fahrtgebiet gleichwertiges Sicher-
      heitsniveau gewährleistet wird.“
   b) In Absatz 4 wird die Angabe „§ 2a Abs. 1 Nr. 1 der
      Sportbootvermietungsverordnung-See“ durch die
      Angabe „§ 7 Abs. 1 Nr. 2 oder § 18 Abs. 1 der See-
      Sportbootverordnung“ ersetzt.

4. In § 5 Abs. 1 Nr. 2 wird nach den Wörtern „des Germa-
   nischen Lloyds“ die Angabe „oder einer anderen be-
   nannten Stelle nach Artikel 9 der Richtlinie 94/25/EG“
   eingefügt.

5. Die Anlagen 2 und 3 werden wie folgt gefasst:
BGBl. 2002, Seite 4583 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4583
                                               Abnahmeprotokoll

         „Anlage 2
(zu § 5 Abs. 1 Nr. 2)
                gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 2 der Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung für
                                                  Sportboote

                 (Zutreffende Zeilen oder Kästchen sind auszufüllen; es bedeuten: 0

Abgenommen wurde das Sportboot:

Amtliches Kennzeichen1) _____________________________________

Amtlich anerkanntes Kennzeichen2) ____________________________

     Name und Anschrift des Unternehmens:

= nein, 1 = ja, 2 = s. Bemerkungen)

                                                          †
                                                          †
      am Sportboot – vorhanden:

                                                          †
                         – beantragt:
      am Sportboot – vorhanden:
     ____________________________________________________________________________________________________
     ____________________________________________________________________________________________________
1.
– Fahrtgebiet: ___________________________________________________________________________________________

I. A n g a b e n ü b e r d a s S p o r t b o o t

1. Allgemeine Angaben

      – Fahrzeugart (Zutreffendes bitte ankreuzen):
        † Motorboot              † Motorjacht          † Motorsegler
        † Segelboot              † Segeljolle          † Segeljacht
        † Ruderboot              † Faltboot            † Schlauchboot
        † Kanu                   † Kanadier            † Tretboot
        † Wasserfahrrad          † Kajütboot           † Luftkissenfahrzeug

† Motorkatamaran             † Wassermotorrad
† Segelkatamaran             † Segeltrimaran
† Paddelboot                 † Kajak
† Ruderjolle                 † Angelkahn
† Sonstiges
      – Hersteller:                                 ___________________________________________________________________
      – Fabrikat (Type):                            ___________________________________________________________________

– Werftbau:
– Eigenbau:
3.

     †
     †
Hinweis: Angaben und Nummern in Kursivschrift entsprechen den Angaben im Bootszeugnis.
1) Amtliche Kennzeichen sind: Die von den Wasser- und Schifffahrtsämtern (WSÄ) erteilten Kennzeichen, die Binnenschiffsregisternummer (gefolgt von
   dem Kennbuchstaben B) mit Namen und Heimat- oder Registerort, Funkrufzeichen (einschl. Unterscheidungssignal), Seeschiffsregisternummer (mit
   Schiffsnamen und Heimathafen) oder IMO-Nummer, die Nummer des Flaggenzertifikats
(gefolgt von dem Kennbuchstaben F), das Vermietungs-
   kennzeichen und die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen anerkannten, nach landesrechtlichen Vorschriften zugeteilten
   amtlichen Kennzeichen.
2) Amtlich anerkannte Kennzeichen sind: Die Nummer des Internationalen Bootsscheines (IBS), gefolgt von dem Kennbuchstaben M, S oder A; bei DMYV
   (M), DSV (S) oder ADAC (A).
BGBl. 2002, Seite 4584 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4584
2. Angaben über den Schiffskörper

  – Baujahr:                  _______________
  – Länge über Alles:         _______________ m
  – Länge (Rumpflänge):       _______________ m
  – Breite über Alles (B):    _______________ m
  – maximaler Tiefgang (T): _______________ m
  – Hauptbaustoff:            † Holz               † Holz/GFK
                              † Aluminium          † Hypalon
    (Zutreffendes

                              † Mischgewebe        † Gummi
    bitte ankreuzen)

                                           3.

                                           3.
                                           3.
                                           3.
† Stahl              † Eisen
† Trevira            † GFK

† Polyäthylen        † Sonstiger
  – fest angebrachte Bau-/Serien-Nummer oder Bootsidentifizierungsnummer: ______________________________3.
3. Angaben über den Antriebsmotor (weitere Motoren auf anliegendem Blatt)

  – Einbaumotor:                     1. Motor
                                     † mit 1 Schraube
                                     † mit 2 Schrauben (Duoprop)
                                     † mit 1 Strahlpumpe
                                     † mit 2 Strahlpumpen
                                     † mit 1 Luftschraube
                                     † mit 2 Luftschrauben

    • Motornummer:                   _________________

  – Außenbordmotor:                  1. Motor
                                     † mit 1 Schraube
                                     † mit 2 Schrauben (Duoprop)

    • Motornummer:                   _________________

  – Fabrikat (Hersteller und Typ):   _________________

  – Baujahr:                         _________________

– Antriebsleistung:                  _______________ kW

– Kraftstoff:
  • Diesel
  • Benzin
  • Sonstiger
– Elektroantrieb:
– Solarantrieb:

2. Motor
† mit 1 Schraube
† mit 2 Schrauben (Duoprop)
† mit 1 Strahlpumpe
† mit 2 Strahlpumpen
† mit 1 Luftschraube
† mit 2 Luftschrauben

_________________

2. Motor
† mit 1 Schraube
† mit 2 Schrauben (Duoprop)

_________________

_________________

_________________             4.

                                   †
                                   †
                                   †
                                   †
                                   †
Hinweis: Angaben und Nummern in Kursivschrift entsprechen den Angaben im Bootszeugnis.
BGBl. 2002, Seite 4585 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4585
II.   Schiffskörper und Ausrüstung
      (Sportboote mit und ohne Antriebsmaschine)

1.    Schiffskörper
      Schiffskörper in ausreichendem Zustand:
      Besichtigt wurde
      – Außenhaut:
      – Schotte:
      – Deck:
      – Aufbauten:

      – erforderlicher Restauftrieb nachgewiesen (nur

                                                     †

                                     †
                                     †
                                     †
                                     †

Sportboote ohne CE-Kennzeichnung):                   †
Bemerkungen: __________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________

2.    Lenzeinrichtungen
2.1 Motorlenzpumpe
      – funktionstüchtig:
2.2 Handlenzpumpe
      – funktionstüchtig:

†

†
Bemerkungen: __________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________

3.    Ankerausrüstung
3.1 Anker
      – Art der Anker: ____________________
      – Anker in ausreichendem Zustand:
      – Ankerkette/-leine in ausreichendem Zustand:
3.2 Schleppleine
      – Länge: _______________ m
      – Schleppleine in ausreichendem Zustand:

†
†

†
Bemerkungen: __________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________

4.    Handfeuerlöscher
Feuerlöschtyp:
4.1 Anzahl:
4.2 Füllgewicht:
4.3 Letztes Prüfdatum:
4.4 an geeigneter Stelle

_______________
_______________
_______________
_______________
                                †
BGBl. 2002, Seite 4586 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4586
5.   Erforderliche Ausrüstung (nur bei Sportbooten mit Antriebsmaschine)

        5.1 zugelassene Signalleuchten vorhanden
        5.2 Sichtzeichen (Kegel)
        5.3 funktionstüchtiges Schallsignalgerät vorhanden
        5.4 Rettungsmittel
              – Art:               _______________
              – Anzahl:            _______________
        5.5 Reservepaddel
        5.6 Bootshaken
        5.7 Leinen
              – Art:               _______________
              – Anzahl:            _______________
        5.8 Fender
              – Anzahl:            _______________
        5.9 Verbandskasten

6.   Heizgeräte mit flüssigen Brennstoffen
     – Heizgeräte mit flüssigen Brennstoffen vorhanden:
     – Baumusterprüfbescheinigung oder gleichwertige Bescheinigung liegt vor:

†
†
†
†

†
†
†

†

†
 6.

      †
      †
     Ausgestellt von: ______________________________________________________________________________________

7.   Flüssiggasanlagen
     – Flüssiggasanlagen vorhanden:
     – Prüfbescheinigung nach DVGW-Arbeitsblatt G 608 liegt vor:
     Prüfungszeugnis-Nr.: _________________

III. A n t r i e b s a n l a g e
1.   Maschineneinrichtung
1.1 Antriebsanlage funktionstüchtig:
1.2 Brennstoffsystem
     – Anzahl der Tanks:
     – dicht:
     – in betriebssicherem Zustand:
1.3 Abgassystem in betriebssicherem Zustand:

                  †
                  †

                  †

__________________
                  †
                  †
                  †
Bemerkungen: __________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________
Hinweis: Angaben und Nummern in Kursivschrift entsprechen den Angaben im Bootszeugnis.
BGBl. 2002, Seite 4587 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4587

2.   E-Anlage
2.1 Batterie:


                                                                                                                                                                †
     – Anzahl:                                                                                                                               ______________


                                                                                                                                                                †
     – in ausreichendem Zustand:


                                                                                                                                                                †
     – ordnungsgemäß aufgestellt:
     – ausreichende Belüftung:


                                                                                                                                                                †
     – Gesamtkapazität:                                                                                                                      ______________
2.2 Verteilernetz in gutem Zustand:


                                                                                                                                                                †
2.3 Alle Verbraucher funktionstüchtig


                                                                                                                                                                †
     – Signalleuchten:


                                                                                                                                                                †
     – Schallsignalgerät:
     – übrige Verbraucher:

Bemerkungen: __________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________



                                                                                                                                                                †
IV. E r g e b n i s


                                                                                                                                                                †
1.   Das Sportboot ist zum Zeitpunkt der Untersuchung fahrtauglich:


                                                                                                                                                                †
2.   Auflagen erforderlich:
3.   Festsetzung der Mindestbesatzung erforderlich:
4.   Zugelassene Personenzahl:                                                                                                               ______________

Bemerkungen (betr. Auflagen, Mindestbesatzung): _________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________________




Das Abnahmeprotokoll ist gültig bis ...................................................

Die Abnahme erfolgte durch: ..............................................................




Ort und Datum .....................................................




                             Stempel                                              Unterschrift .....................................................................

BGBl. 2002, Seite 4588 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4588
Anlage 3
(zu § 5 Abs. 2)

Wasser- und Schifffahrtsamt

__________________________
                           Abnahmeprotokoll und Fahrtauglichkeitsbescheinigung
                   gemäß § 5 Abs. 2 der Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung

† Erste Untersuchung                       † Nachuntersuchung
des Sportbootes mit folgenden Identitätsmerkmalen:

1. Technische Daten des Bootes:
   – Fahrzeugart:
   – Fahrzeughersteller, Fabrikat:
   – Bau-/Serien-Nr., Bootsidentifizierungs-Nr.:
   – Hauptbaustoff:
   – Länge: ______                   Breite: ______
   – Baujahr:
   – Höchstzulässige Personenzahl:

2. Technische Daten des Elektromotors:
                                               1. Motor:
   – Motor-Nr.:                                ______________
   – Motorhersteller:                          ______________
   – Motor-Fabrikat (Typ):                     ______________
   – Leistung in kW:                           ______________
   – Baujahr:                                  ______________
   Weitere Motoren siehe Beiblatt!

3. Kennzeichen:

† Sonderuntersuchung

_________________________________
_________________________________
_________________________________
_________________________________
maximaler Tiefgang: ______________
_________________________________
_________________________________

2. Motor:
______________
______________
______________
______________
______________
4. Name und Adresse des Unternehmens: ___________________________________________________________
   ________________________________________________________________________________________________

Ergebnis:
1. Nachweis des erforderlichen Restauftriebs vorhanden
2. Das Kennzeichen ist angebracht
3. Name und Anschrift des Unternehmens sind angebracht
4. Zul. Personenzahl ist angebracht
5. Fahrtbereiche sind angebracht

† ja         † nein
† ja         † nein
† ja         † nein
† ja         † nein
† ja         † nein
6. Das Sportboot befindet sich zur Zeit der Abnahme in fahrtauglichem Zustand † ja         † nein
7. CE-Kennzeichnung vorhanden
8. Herstellerbescheinigung über Prototypenabnahme liegt vor
† ja         † nein
† ja         † nein
BGBl. 2002, Seite 4589 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4589
 9. Es wurden folgende Mängel festgestellt:

    † keine Mängel

10. Folgende Ausrüstung

    † ist vorhanden:
    _______________________________
    _______________________________
    _______________________________
    _______________________________
    _______________________________
    _______________________________

11. Mindestbesatzung:

† folgende Mängel
_______________________________
_______________________________
_______________________________

Die Mängel sind abzustellen bis
_______________________________

† muss ergänzt werden:
_______________________________
_______________________________
_______________________________
_______________________________
_______________________________
_______________________________
    _____________________________________________________________________________________________________

12. Anschrift der Betriebsstätte:
    _____________________________________________________________________________________________________
13. Das Fahrzeug darf auf folgenden Wasserstraßen vermietet werden:
    _____________________________________________________________________________________________________
    _____________________________________________________________________________________________________
    _____________________________________________________________________________________________________

14. Folgende Bedingungen/Auflagen sind

zu beachten:
    _____________________________________________________________________________________________________
    _____________________________________________________________________________________________________
    _____________________________________________________________________________________________________

15. Bemerkungen:
    _____________________________________________________________________________________________________
    _____________________________________________________________________________________________________
    _____________________________________________________________________________________________________
    _____________________________________________________________________________________________________

Die Fahrtauglichkeitsbescheinigung ist

    _________________________
    Untersuchungsort

gültig bis _________________________

  _______________              _________________“.
  Datum                        Unterschrift
BGBl. 2002, Seite 4590 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 4590
                            Artikel 9
                   Änderung der
            Wassermotorräder-Verordnung
   Die Wassermotorräder-Verordnung vom 31. Mai 1995

(BGBl. I S. 769), geändert durch Artikel 427 der Verord-
nung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785), wird wie
folgt geändert:

1. Nach § 2 Nr. 3 wird folgende Nummer 4 eingefügt:
   „4. die Wasserskiverordnung vom 17. Januar 1990
       (BGBl. I S. 107), zuletzt geändert durch Artikel 10
       der Verordnung vom 18. Dezember 2002 (BGBl. I
       S. 4580),“.
2. § 3 Abs. 1 Satz 2 und 3 wird wie folgt gefasst:

   „Satz 1 gilt nicht für

   1. Fahrten zum Erreichen der nächstgelegenen frei-
      gegebenen Wasserfläche und für Touren- oder
      Wanderfahrten,
   2. den Einsatz als ziehendes Fahrzeug im Sinne des
      § 3 Abs. 3 Satz 2 der Wasserskiverordnung auf den
      durch das Tafelzeichen E.17 (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
      der Wasserskiverordnung) freigegebenen Strecken
      und Wasserflächen,

   3. Rettungseinsätze mit Dienstfahrzeugen der als
      gemeinnützig anerkannten Körperschaften und
      Diensteinsätze mit Dienstfahrzeugen des öffent-
      lichen Dienstes.

   Satz 2 Nr. 1 gilt nur, wenn ein klar erkennbarer Gerade-

   auskurs eingehalten wird.“

3. § 9 wird durch folgende Vorschrift ersetzt:

                                „§ 9

                      Übergangsregelung

      § 2 Nr. 4 und § 3 Abs. 1 Satz 2 und 3 sind ab dem
   1. Januar 2006 nicht mehr anzuwenden. Ab diesem
   Zeitpunkt ist § 3 Abs. 1 in der am 31. Dezember 2002
   geltenden Fassung wieder anzuwenden.“

                            Artikel 10
                      Änderung
               der Wasserskiverordnung

  Die Wasserskiverordnung vom 17. Januar 1990 (BGBl. I
S. 107), zuletzt geändert durch Artikel 426 der Verordnung
vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785), wird wie folgt
geändert:

1. § 1 Abs. 1 wird wie folgt geändert:
   a) Satz 1 Nr. 4 wird wie folgt gefasst:

       „4. wenn der Wasserskiläufer eine verkehrssicher-
           heitstechnisch geeignete Wasserskiausrüstung
           verwendet und“.

   b) Satz 2 wird wie folgt gefasst:
       „Eine Wasserskiausrüstung gilt als verkehrssicher-
       heitstechnisch geeignet, wenn sie für die geordnete
       Ausübung des Wasserskilaufens über
       1. ausreichenden Auftrieb,
       2. ausreichenden Aufprallschutz und

      3. ausreichende Bewegungsfreiheit
      verfügt.“
   c) Die Sätze 3 und 4 werden gestrichen.

2. Dem § 3 wird folgender Absatz 3 angefügt:

    „(3) Als ziehendes Fahrzeug darf ein Wasserfahrzeug
   nur eingesetzt werden, wenn es
   1. ausreichenden Platz für den Beobachter bietet, um
      in sicherer Position mit dem Rücken zum Schiffs-
      führer zu sitzen,
   2. über ausreichenden Platz oder Einrichtungen ver-
      fügt, um im Notfall einen Wasserskiläufer bergen zu
      können.
   Ein Wassermotorrad (§ 1 Nr. 3 der Wassermotorräder-
   Verordnung vom 31. Mai 1995 (BGBl. I S. 79), die zu-

   letzt durch Artikel 9 der Verordnung vom 18. Dezember
   2002 (BGBl. I S. 4580) geändert worden ist, in der
   jeweils geltenden Fassung) darf als ziehendes Fahr-
   zeug nur eingesetzt werden, wenn es zusätzlich zu den
   Anforderungen nach Satz 1 über ausreichende Kipp-
   stabilität verfügt und sein Typ in einer amtlichen Liste
   des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und
   Wohnungswesen, die im Verkehrsblatt bekannt ge-
   macht wird, aufgeführt ist. Die Aufnahme in die Liste
   erfolgt, wenn der Typ die Anforderungen nach den
   Sätzen 1 und 2 erfüllt.“

3. § 8 wird durch folgende Vorschrift ersetzt:

                               „§ 8

     § 3 Abs. 3 ist ab 1. Juli 2006 nicht mehr anzuwenden.“

                           Artikel 11

          Außerkrafttreten von Vorschriften

  Es treten außer Kraft:

1. die Vierte Verordnung zur Übertragung von Befug-
   nissen auf dem Gebiet der Binnenschifffahrt vom
   18. Dezember 1959 (BGBl. 1959 II S. 1510), zuletzt ge-
   ändert durch § 3 Abs. 5 des Gesetzes vom 27. Dezem-
   ber 2000 (BGBl. I S. 2048),
2. die Zehnte Verordnung zur Übertragung von Befugnis-
   sen auf dem Gebiet der Binnenschifffahrt vom 30. Juni
   1965 (BGBl. 1965 II S. 904), zuletzt geändert durch die
   Verordnung vom 16. Mai 1983 (BGBl. I S. 603),

3. die Verordnung über die Erweiterung älterer Lotsen-
   patente für den Mittelrhein vom 8. Juli 1976 (BGBl. I
   S. 1807),
4. die §§ 5 bis 9 des Preußischen Gesetzes vom 17. März
   1870, betreffend die Ausführung der Revidierten
   Rheinschifffahrtsakte vom 17. Oktober 1868 (Preußi-
   sche Gesetzsammlung S. 187),

5. die §§ 10 bis 20 des Preußischen Regulativs vom
   23. März 1870, betreffend die Ausführung der Revi-
   dierten Rheinschifffahrtsakte vom 17. Oktober 1868
   (Amtsblatt der Regierung Wiesbaden S. 169).

                           Artikel 12
                      Inkrafttreten
  Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2003 in Kraft.

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2002 I S. 4580. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes dee3a392a82e7749….