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BGH, Beschluss vom 17.03.2021 – XII ZB 547/20

12. Zivilsenat

ECLI:DE:BGH:2021:170321BXIIZB547.20.0

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XII ZB 547/20

vom

17. März 2021

in dem Rechtsstreit

ECLI:DE:BGH:2021:170321BXIIZB547.20.0

Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. März 2021 durch den Vorsitzenden Dose und die Richter Schilling, Dr. Nedden-Boeger, Dr. Botur und Guhling

beschlossen:

1. Das Ablehnungsgesuch des Beklagten wird als offensichtlich unzulässig verworfen (vgl. BVerfG NJW 2018, 3438 mwN und Senatsbeschluss vom 8. Juli 2015 - XII ZA 34/15 - FamRZ 2015, 1698 Rn. 2 mwN).

2. Die im Übrigen als Anhörungsrüge zu behandelnde Eingabe gegen den Senatsbeschluss vom 3. Februar 2021 wird auf Kosten des Beklagten verworfen.

Gründe§

1 Die Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 1 ZPO ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 ZPO). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge

(BGH, Beschlüsse vom 16. Juli 2009 - I ZB 41/09 - GuT 2009, 2016 und vom 18. Mai 2005 - VIII ZB 3/05 - NJW 2005, 2017 mwN).

Dose Schilling Nedden-Boeger Botur Guhling

Vorinstanzen: AG Stuttgart-Bad Cannstatt, Entscheidungen vom 13.02.2020 und 18.06.2020 - 8 C 612/19 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 07.09.2020 - 9 AR 3/20 -