{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"2014-06-25","aktenzeichen":"1 StR 740/13","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n1 StR 740/13\n\nvom\n25. Juni 2014\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Steuerhinterziehung\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 25. Juni 2014 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge der Verurteilten gegen den Beschluss des\nSenats vom 21. Mai 2014 wird auf ihre Kosten zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\n1 Der Senat hat die Revision der Verurteilten mit Beschluss gemäß § 349\nAbs. 2 StPO verworfen. Der Beschluss ist dem Wahlverteidiger der Verurteilten\nam 28. Mai 2014 zugegangen. Mit am 3. Juni 2014 beim Bundesgerichtshof\neingegangenem Schriftsatz des Wahlverteidigers wird „gemäß § 356a StPO\nWiedereinsetzung in den vorherigen Stand hinsichtlich des bislang nicht beschiedenen Beiordnungsantrags vom 10.04.2014“ beantragt. Zur Begründung\nwird ausgeführt, dass dem Beschluss des Senats vom 21. Mai 2014 nicht zu\nentnehmen sei, dass das Vorbringen der Beschwerdeführerin in ihrem Schriftsatz vom 10. April 2014, insbesondere der Beiordnungsantrag, Gegenstand der\nBeratung im Revisionsverfahren gewesen ist.\n\n2 Aufgrund der Begründung des Antrags ist das Begehren zumindest auch\nals gegen den Senatsbeschluss vom 21. Mai 2014 gerichtete Anhörungsrüge\ngemäß § 356a StPO auszulegen. Die Anhörungsrüge ist unbegründet.\n\n3 Der Senat hat die Ausführungen im Schriftsatz vom 10. April 2014 zur\nKenntnis genommen und zur Grundlage seiner Beratung gemacht. Ein Verstoß\ngegen das Gebot rechtlichen Gehörs liegt deshalb nicht vor. Aus der Tatsache,\ndass der im Schriftsatz vom 10. April 2014 enthaltene Beiordnungsantrag nicht\ndurch Senatsbeschluss beschieden wurde, folgt nichts anderes, denn nicht der\nSenat, sondern der Vorsitzende hat über diesen Antrag zu entscheiden (vgl.\n\nauch Senat, Beschluss vom 25. Juni 2014 – 1 StR 723/13). Über den weitergehenden Antrag entscheidet deshalb ebenfalls der Vorsitzende.\n\nRothfuß Graf Jäger\n\nRadtke Mosbacher","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2014-06-25/1-str-740-13","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2014-06-25/1-str-740-13","retrieved":"2026-10-24 07:52:09.613855+00:00"},"card":{"id":"bgh/2014-06-25/1-str-740-13","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"1. Strafsenat","date":"2014-06-25","dockets":["1 StR 740/13"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 25.06.2014 – 1 StR 740/13","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2014-06-25/1-str-740-13","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge der Verurteilten gegen den Beschluss des\nSenats vom 21. Mai 2014 wird auf ihre Kosten zurückgewiesen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":2},{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:52:09.613855+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}