{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"2014-03-26","aktenzeichen":"5 StR 628/13","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n5 StR 628/13\n\nvom\n26. März 2014\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Computerbetruges u.a.\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 26. März 2014 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten vom 10. März 2014 gegen\nden Beschluss des Senats vom 20. Februar 2014 wird auf seine\nKosten zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\n1 Der Senat hat durch den beanstandeten Beschluss die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Bremen vom 19. Juni 2013 gemäß § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Hiergegen hat der Verurteilte die bezeichnete Anhörungsrüge erhoben.\n\n2 Eine Verletzung rechtlichen Gehörs liegt nicht vor. Der Senat hat bei der\nEntscheidung weder Verfahrensstoff verwertet, zu dem der Revisionsführer\nnicht gehört worden wäre, noch zu berücksichtigendes Vorbringen übergangen.\n\n3 Dass der Senat nach sachlicher Stellungnahme durch den Generalbundesanwalt im Beschlusswege nach § 349 Abs. 2 StPO entschieden hat, stellt\nkeinen Gehörsverstoß dar. Ein Anspruch auf mündliche Verhandlung wird\ndurch Art. 103 Abs. 1 GG nicht begründet (vgl. BVerfGE 36, 85, 87; BVerfG,\nNStZ 2002, 487, 488); den von Art. 103 Abs. 1 GG gewährleisteten Einflussnahmemöglichkeiten eines Revisionsführers ist im Verfahren nach § 349 Abs. 2\nStPO Genüge getan (vgl. BGH, Beschluss vom 3. September 2013\n– 1 StR 189/13, NStZ-RR 2013, 385; BVerfG, aaO). Auch die Ausgestaltung\nder Beratungspraxis in den Strafsenaten des Bundesgerichtshofs vermag einen\n\nGehörsverstoß nicht zu begründen (vgl. BVerfG NJW 1987, 2219, 2200) und\nentspricht dem Gesetz (vgl. Mosbacher, NJW 2014, 124).\n\nSander Schneider Dölp\n\nKönig Bellay","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2014-03-26/5-str-628-13","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":3},{"jurabk":"GG","ref":"Art 103","ref_norm":"103","n":2}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2014-03-26/5-str-628-13","retrieved":"2026-10-24 07:56:10.202675+00:00"},"card":{"id":"bgh/2014-03-26/5-str-628-13","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"5. Strafsenat","date":"2014-03-26","dockets":["5 StR 628/13"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 26.03.2014 – 5 StR 628/13","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2014-03-26/5-str-628-13","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten vom 10. März 2014 gegen\nden Beschluss des Senats vom 20. Februar 2014 wird auf seine\nKosten zurückgewiesen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":3},{"id":"GG/103","law":"GG","abbreviation":"GG","ref":"103","label":"Art 103 GG","mentions":2}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:56:10.202675+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}