{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"2012-11-20","aktenzeichen":"2 StR 369/12","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n2 StR 369/12\n\nvom\n20. November 2012\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen gewerbsmäßiger Hehlerei\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 20. November 2012 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten vom 12. November 2012\ngegen den Senatsbeschluss vom 27. September 2012 wird auf\nseine Kosten zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\n1 Der Senat hat durch den beanstandeten Beschluss die Revision des\nVerurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 16. März 2012 gemäß\n§ 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Mit seiner dagegen gerichteten\nAnhörungsrüge (§ 356a StPO) macht der Verurteilte geltend, die von ihm in der\nRevisionsbegründung und in seiner Gegenerklärung vorgetragenen Einwände\ngegen das angefochtene Urteil hätten keine Berücksichtigung gefunden.\n\n2 Der Rechtsbehelf ist unbegründet; es liegt keine Verletzung rechtlichen\nGehörs vor. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Verfahrensstoff verwertet, zu dem der Verurteilte nicht gehört worden wäre, noch hat er bei der\nEntscheidung zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten übergangen.\nDie Revisionsbegründung des Verurteilten vom 15. Juni 2012 wie auch seine\nGegenerklärung vom 4. September 2012 waren Gegenstand der Senatsberatung. Art. 103 Abs. 1 GG zwingt die Gerichte nicht dazu, jedes Vorbringen eines\nBeteiligten ausdrücklich zu bescheiden (vgl. BVerfG, Beschluss vom 20. Juni\n2007 - 2 BvR 746/07, StraFo 2007, 463; NJW 2006, 136). Die Anhörungsrüge\n\ndient auch nicht dazu, wenn - wie hier - rechtliches Gehör gewährt worden ist,\ndas Revisionsgericht zu veranlassen, das Revisionsvorbringen und die mit der\nRevision angegriffene Entscheidung nochmals zu überprüfen (vgl. BGH NStZ-RR 2007, 57).\n\nBecker Appl Berger\n\nEschelbach Ott","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2012-11-20/2-str-369-12","cited_norms":[{"jurabk":"GG","ref":"Art 103","ref_norm":"103","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2012-11-20/2-str-369-12","retrieved":"2026-10-24 07:52:51.732684+00:00"},"card":{"id":"bgh/2012-11-20/2-str-369-12","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. Strafsenat","date":"2012-11-20","dockets":["2 StR 369/12"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 20.11.2012 – 2 StR 369/12","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2012-11-20/2-str-369-12","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten vom 12. November 2012\ngegen den Senatsbeschluss vom 27. September 2012 wird auf\nseine Kosten zurückgewiesen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"GG/103","law":"GG","abbreviation":"GG","ref":"103","label":"Art 103 GG","mentions":1},{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":1},{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:52:51.732684+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}