{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"2010-12-15","aktenzeichen":"2 StR 387/10","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n2 StR 387/10\nvom\n15. Dezember 2010\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Vergewaltigung\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15. Dezember 2010 gemäß\n§ 356a StPO beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 14. Oktober 2010 wird auf seine Kosten als unzulässig\nzurückgewiesen.\n\nGründe:\n\n1 Das Schreiben des Verteidigers des Verurteilten vom 11. November\n2010 ist als Anhörungsrüge gegen die Senatsentscheidung vom 14. Oktober\n2010 zu werten. Diese ist gemäß § 356a Satz 2 und 3 StPO unzulässig, da der\nVerurteilte nicht mitteilt, wann er von der Verletzung rechtlichen Gehörs erfahren hat (BGH NStZ 2005, 462). Der Rechtsbehelf hätte binnen einer Woche\nnach Kenntniserlangung angebracht werden müssen. Da sich eine Kenntniserlangung auch nicht den Akten entnehmen lässt, ist dem Senat eine entsprechende Prüfung nicht möglich.\n\n2 Unbeschadet der Unzulässigkeit der Rüge ist für eine Entscheidung gemäß § 356a StPO aber auch in der Sache kein Raum. Der Senat hat bei seiner\nEntscheidung weder Tatsachen noch Beweisergebnisse verwertet, zu denen\nder Verurteilte zuvor nicht gehört worden war, noch zu berücksichtigendes Vorbringen übergangen oder sonst dessen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Eine Beweisaufnahme - hier die von dem Verurteilten begehrte Inaugen-\n\nscheinnahme des dem Senat übersandten Videobandes - findet in der Revisionsinstanz nicht statt.\n\nRissing-van Saan Fischer Appl\n\nEschelbach Ott","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2010-12-15/2-str-387-10","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2010-12-15/2-str-387-10","retrieved":"2026-10-24 07:52:44.021361+00:00"},"card":{"id":"bgh/2010-12-15/2-str-387-10","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. Strafsenat","date":"2010-12-15","dockets":["2 StR 387/10"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 15.12.2010 – 2 StR 387/10","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2010-12-15/2-str-387-10","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 14. Oktober 2010 wird auf seine Kosten als unzulässig\nzurückgewiesen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":2}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:52:44.021361+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}