{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"2008-10-02","aktenzeichen":"3 StR 272/08","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF \n\n3 StR 272/08 \n\nBESCHLUSS \n\nvom \n\n2. Oktober 2008 \n\nin der Strafsache \n\ngegen \n\nwegen gewerbsmäßiger Hehlerei \n\nhier: Anhörungsrüge \n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 2. Oktober 2008 beschlossen: \n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Beschluss \n\ndes Senats vom 14. August 2008 wird auf seine Kosten \n\nverworfen. \n\n1 \n\n2 \n\nGründe: \n\nDer Antrag auf Nachholung rechtlichen Gehörs (§ 356 a StPO) ist unzu-\n\nlässig. \n\nEin die Anhörungsrüge eröffnender Gehörsverstoß wird vom Verteidiger \n\ndes Verurteilten weder schlüssig behauptet und dargelegt, noch ist ein solcher \n\nersichtlich. Die Schlussfolgerung, aus dem in der nach § 349 Abs. 2 StPO ge-\n\ntroffenen Revisionsentscheidung vom 14. August 2008 enthaltenen Zusatz des \n\nSenats ergebe sich, dass dieser sich mit den Verfahrensrügen Nrn. 1. und 2. \n\ndes Verurteilten im Revisionsverfahren nicht hinreichend auseinandergesetzt \n\nhabe, ist weder nachvollziehbar noch zutreffend. Dies gilt auch für die sich an-\n\nschließende Schlussfolgerung eines hieraus folgenden angeblichen Gehörsver-\n\nstoßes. Dieser Vortrag kann die Statthaftigkeit der Anhörungsrüge nicht be-\n\ngründen. Tatsächlich macht der Verurteilte nach dem Inhalt seiner Antragsbe-\n\ngründung geltend, dass die Verwerfung seiner Revision im Hinblick auf die bei-\n\nden ersten Verfahrensrügen in der Sache zu Unrecht erfolgt sei und erstrebt \n\neine Überprüfung und Änderung der erfolgten Revisionsverwerfung. Die Anhö-\n\nrungsrüge dient jedoch nicht dazu, die angegriffene Entscheidung nochmals in \n\nder Sache überprüfen zu lassen (vgl. Meyer-Goßner, StPO 51. Aufl. § 356 a \n\nRdn. 1 m. w. N.; BGH, Beschl. vom 8. Juli 2008 - 3 StR 97/08). Die - ausdrück-\n\nlich erhobene - Anhörungsrüge nach § 356 a StPO erweist sich daher als unzu-\n\nlässig. \n\nBecker Miebach Pfister \n\n Sost-Scheible Hubert","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2008-10-02/3-str-272-08","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2008-10-02/3-str-272-08","retrieved":"2026-07-10 18:56:03.768487+00:00"},"card":{"id":"bgh/2008-10-02/3-str-272-08","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"3. Strafsenat","date":"2008-10-02","dockets":["3 StR 272/08"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 02.10.2008 – 3 StR 272/08","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2008-10-02/3-str-272-08","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Beschluss\n\ndes Senats vom 14. August 2008 wird auf seine Kosten\n\nverworfen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":2},{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-07-10T18:56:03.768487+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}