{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"V. Zivilsenat","decided":"2007-06-14","aktenzeichen":"V ZR 200/06","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF \n\nV ZR 200/06 \n\nBESCHLUSS \n\nvom \n\n14. Juni 2007 \n\nin dem Rechtsstreit \n\nDer V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 14. Juni 2007 durch den \n\nVorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger, die Richter Dr. Lemke und Dr. Schmidt-\n\nRäntsch, die Richterin Dr. Stresemann und den Richter Dr. Czub \n\nbeschlossen: \n\nDer Gegenstandswert des Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens \n\nwird auf 2.337.000 € festgesetzt. \n\nGründe \n\n1 \n\n2 \n\nDer Gegenstandswert des Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens richtet \n\nsich nach dem Umfang, in dem das Berufungsurteil angegriffen werden soll. \n\nDas waren hier 2.337.000 €. \n\n1. Der Kläger hat von der Beklagten zwar Zahlung von zuletzt \n\n(15.102.582,30 € abzüglich in erster Instanz zugesprochener 163.683,39 € =) \n\n14.938.898,91 € nebst gestaffelten Zinsen verlangt. Er hat seine weitergehen-\n\nden Ansprüche aber nur in Höhe eines Betrags von 2.337.000 € nebst Zinsen \n\nzum Gegenstand des Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens gemacht. \n\n3 \n\n2. Er hat zunächst nur einen in der Zielrichtung nicht näher präzisierten \n\nAntrag auf Prozesskostenhilfe eingereicht. Nichtzulassungsbeschwerde hat er \n\nerst erhoben, nachdem ihm der Senat in Höhe aussichtsreicher 2.337.000 € \n\nProzesskostenhilfe bewilligt hatte. Dagegen hat er am 20./21. September 2006 \n\n- ohne Erfolg - zunächst Gegenvorstellung an den Senat und anschließend Ver-\n\nfassungsbeschwerde an das Bundesverfassungsgericht erhoben, weil er Pro-\n\nzesskostenhilfe für einen vollen Angriff gegen das Berufungsurteil erreichen \n\nwollte. Er hat aber in seiner Gegenvorstellung zugleich ausdrücklich erklärt, \n\ndass er das Berufungsurteil ohne eine weitergehende Bewilligung von Prozess-\n\nkostenhilfe auch nicht weitergehend angreifen könne und werde. \n\n4 \n\n3. Der Umfang, in dem der Kläger das Berufungsurteil angreifen würde, \n\nkonnte sich deshalb erst aus der nach Bewilligung von Prozesskostenhilfe ein-\n\ngereichten Beschwerdebegründung ergeben. Diese ließ den Umfang des An-\n\ngriffs nicht erkennen. Sie verband nämlich einen Antrag auf Verurteilung der \n\nBeklagten zur Zahlung von 2.337.000 €, in dessen Höhe ihm Prozesskostenhil-\n\nfe bewilligt worden war, mit einem Antrag auf Feststellung der Verpflichtung der \n\nBeklagten zum Ersatz seines darüber hinausgehenden Schadens. Diese wei-\n\ntergehende Ersatzpflicht der Beklagten hatte der Kläger indessen im Beru-\n\nfungsverfahren schon zum Gegenstand eines weitergehenden Zahlungsantrags \n\ngemacht, der abgewiesen worden war. Sein weitergehendes Ersatzinteresse \n\nkonnte er in dieser Verfahrenssituation nur mit einem weitergehenden Zah-\n\nlungsantrag weiterverfolgen, den er aber nicht gestellt hat. Der gestellte Fest-\n\nstellungsantrag war dazu ungeeignet und erhöhte den Wert daher nicht. \n\nKrüger Lemke Schmidt-Räntsch \n\n Stresemann Czub \n\nVorinstanzen: \n\nLG Leipzig, Entscheidung vom 13.11.2003 - 3 O 10774/97 - \n\nOLG Dresden, Entscheidung vom 08.03.2006 - 11 U 59/04 -","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2007-06-14/v-zr-200-06","cited_norms":[],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2007-06-14/v-zr-200-06","retrieved":"2026-07-10 21:44:12.181583+00:00"},"card":{"id":"bgh/2007-06-14/v-zr-200-06","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"V. 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