{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"2006-09-07","aktenzeichen":"2 StR 135/06","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF \n\n2 StR 135/06 \n\nBESCHLUSS \n\nvom \n\n7. September 2006 \n\nin der Strafsache \n\ngegen \n\nwegen Beihilfe zur bandenmäßigen unerlaubten Einfuhr von \n Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u. a. \n hier: Antrag nach § 356 a StPO \n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundes-\n\nanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 7. September 2006 \n\nbeschlossen: \n\nDer Antrag des Verurteilten nach § 356 a StPO gegen den Be-\n\nschluss des Senats vom 23. Juni 2006 wird auf Kosten des Verur-\n\nteilten zurückgewiesen. \n\nGründe: \n\n1 \n\nDer zulässige Antrag ist unbegründet. Im Beschluss des Senats vom \n\n23. Juni 2006 sind weder Tatsachen noch sonstige Umstände verwertet, zu de-\n\nnen der Verurteilte nicht gehört worden wäre. Wie der Generalbundesanwalt in \n\nseiner Zuschrift an den Senat vom 23. August 2006 zutreffend ausgeführt hat, \n\nwar auf das Revisionsvorbringen in der Antragsschrift der Bundesanwaltschaft \n\nvom 20. April 2006 gemäß § 349 Abs. 2 StPO in hinreichendem Umfang einge-\n\ngangen. Die Gegenerklärung des Verurteilten vom 5. Mai 2006 enthielt lediglich \n\neine Wiederholung der mit der Revision vorgetragenen Rechtsansichten. \n\n2 \n\nAuch aus dem Antragsschreiben gemäß § 356 a StPO vom 27. Juli 2006 \n\nergeben sich neue Umstände oder Tatsachen nicht; vielmehr wird ein weiteres \n\nMal vorgetragen, die mit der Revision geltend gemachten Rügen seien begrün-\n\ndet und die Antragsschrift des Generalbundesanwalts sei hierauf teilweise \"in \n\nkeiner Weise eingegangen\"; teilweise lasse sie \"eine ernsthafte Auseinander-\n\nsetzung mit dem Revisionsvorbringen vermissen.\" Beides trifft nicht zu, so dass \n\ndie Voraussetzungen einer Wiedereinsetzung gemäß § 356 a Satz 1 StPO of-\n\nfensichtlich nicht gegeben sind. \n\nRissing-van Saan Otten Rothfuß \n\n Fischer Appl","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2006-09-07/2-str-135-06","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":4},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2006-09-07/2-str-135-06","retrieved":"2026-07-10 20:57:13.841653+00:00"},"card":{"id":"bgh/2006-09-07/2-str-135-06","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. Strafsenat","date":"2006-09-07","dockets":["2 StR 135/06"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 07.09.2006 – 2 StR 135/06","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2006-09-07/2-str-135-06","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Der Antrag des Verurteilten nach § 356 a StPO gegen den Be-\n\nschluss des Senats vom 23. Juni 2006 wird auf Kosten des Verur-\n\nteilten zurückgewiesen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":4},{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-07-10T20:57:13.841653+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}