{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"2005-04-07","aktenzeichen":"2 StR 537/04","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF \n\n2 StR 537/04 \n\nBESCHLUSS \n\nvom \n\n7. April 2005 \n\nin der Strafsache \n\ngegen \n\nwegen schweren Raubes u.a. \n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundes-\n\nanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 7. April 2005 gemäß \n\n§ 349 Abs. 2 StPO beschlossen: \n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts \n\nFrankfurt am Main vom 28. April 2004 wird mit der Maßgabe, daß \n\ndie Verurteilung wegen tateinheitlich zur gefährlichen Körperver-\n\nletzung begangenen Landfriedensbruchs entfällt, als unbegründet \n\nverworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisi-\n\nonsrechtfertigung im übrigen keinen Rechtsfehler zum Nachteil \n\ndes Angeklagten ergeben hat. \n\nDer Beschwerdeführer hat die den Nebenklägern im Revisions-\n\nverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen; im üb-\n\nrigen wird davon abgesehen, die Kosten und Auslagen des Revi-\n\nsionsverfahrens dem Angeklagten aufzuerlegen. \n\nGründe: \n\nDie Verurteilung wegen tateinheitlich begangenen Landfriedensbruchs \n\nim Fall II 3 der Urteilsgründe (Tat vom 2. Mai 2003) kann aus Rechtsgründen \n\nkeinen Bestand haben. Die Subsidiaritätsklausel des § 125 StGB greift auch \n\ndann ein, wenn ein besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs nach \n\n§ 125 a StGB vorliegt. Diese Vorschrift ist kein den Landfriedensbruch qualifi-\n\nzierender Tatbestand, sondern eine Strafzumessungsregel (BGHR StGB \n\n§ 125 a Konkurrenzen 1). \n\nRissing-van Saan Detter Otten \n\n Rothfuß Roggenbuck","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2005-04-07/2-str-537-04","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 125","ref_norm":"125","n":1},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 125a","ref_norm":"125a","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2005-04-07/2-str-537-04","retrieved":"2026-07-10 16:36:14.550348+00:00"},"card":{"id":"bgh/2005-04-07/2-str-537-04","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. Strafsenat","date":"2005-04-07","dockets":["2 StR 537/04"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 07.04.2005 – 2 StR 537/04","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2005-04-07/2-str-537-04","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts\n\nFrankfurt am Main vom 28. April 2004 wird mit der Maßgabe, daß\n\ndie Verurteilung wegen tateinheitlich zur gefährlichen Körperver-\n\nletzung begangenen Landfriedensbruchs entfällt, als unbegründet\n\nverworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisi-\n\nonsrechtfertigung im übrigen keinen Rechtsfehler zum Nachteil\n\ndes Angeklagten ergeben hat.\n\nDer Beschwerdeführer hat die den Nebenklägern im Revisions-\n\nverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen; im üb-\n\nrigen wird davon abgesehen, die Kosten und Auslagen des Revi-\n\nsionsverfahrens dem Angeklagten aufzuerlegen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StGB/125","law":"StGB","abbreviation":"StGB","ref":"125","label":"§ 125 StGB","mentions":1},{"id":"StGB/125a","law":"StGB","abbreviation":"StGB","ref":"125a","label":"§ 125a StGB","mentions":1},{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-07-10T16:36:14.550348+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}