{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"2002-01-25","aktenzeichen":"2 StR 511/01","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\n2 StR 511/01\n\nBESCHLUSS\n\nvom\n\n25. Januar 2002\n\nin der Strafsache\n\ngegen\n\n1.\n\n2.\n\n3.\n\nbzgl. Angekl. 1: wegen Vergewaltigung\n\nbzgl. Angekl. 2: wegen Beihilfe zur Vergewaltigung\n\nbzgl. Angekl. 3: wegen Vergewaltigung\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbun-\n\ndesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer am 25. Januar 2002\n\ngemäß §§ 44, 349 Abs. 2 StPO beschlossen:\n\n1. Der Angeklagte M. wird auf seinen Antrag gegen die\n\nVersäumung der Frist zur Begründung der Revision gegen das\n\nUrteil des Landgerichts Köln vom 10. August 2001 im Hinblick\n\nauf die im Schriftsatz vom 22. Oktober 2001 enthaltenen Ver-\n\nfahrensrügen in den vorigen Stand wiedereingesetzt.\n\nDie Kosten der Wiedereinsetzung trägt dieser Angeklagte.\n\nMit der Revisionseinlegung hatte der Verteidiger des Ange-\n\nklagten die allgemeine Sachrüge erhoben. Der per Telefax\n\nübermittelte Schriftsatz des Verteidigers vom 22. Oktober 2001\n\nzur weiteren Revisionsbegründung mit Verfahrensrügen war\n\nmit Ausnahme der letzten Seite, die neben einigen Ausführun-\n\ngen zur Sachrüge die Unterschrift des Verteidigers enthielt, am\n\nletzten Tag der Frist um 23.57 Uhr bei Gericht eingegangen,\n\nder vollständige Schriftsatz ging fünf Minuten später um 0.02\n\nUhr ein. Dies begründet ausnahmsweise die Wiedereinsetzung\n\ngegen die Versäumung der Frist zur Anbringung der Verfah-\n\nrensrügen, da es allein darum geht, einen in der fehlenden\n\nUnterschrift liegenden Formfehler bei einer bereits innerhalb\n\nder Frist eingegangenen Revisionsbegründung zu beseitigen\n\n(vgl. auch BGHSt 31, 161).\n\n2. Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landge-\n\nrichts Köln vom 10. August 2001 werden als unbegründet ver-\n\nworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisi-\n\nonsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der An-\n\ngeklagten ergeben hat.\n\nJeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels\n\nund die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstande-\n\nnen notwendigen Auslagen zu tragen.\n\nJähnke Otten Rothfuß\n\n Fischer Elf","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2002-01-25/2-str-511-01","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 44","ref_norm":"44","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2002-01-25/2-str-511-01","retrieved":"2026-07-10 12:48:39.439176+00:00"},"card":{"id":"bgh/2002-01-25/2-str-511-01","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. Strafsenat","date":"2002-01-25","dockets":["2 StR 511/01"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 25.01.2002 – 2 StR 511/01","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2002-01-25/2-str-511-01","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":null,"tenor_status":"not_marked","cited_norms":[{"id":"StPO/44","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"44","label":"§ 44 StPO","mentions":1},{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-07-10T12:48:39.439176+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}