{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"1954-01-15","aktenzeichen":"2 StR 450/53","doktyp":"Urteil","leitsatz":"Die Hehlerei, die sich auf einen Diebstahl .\n\nnach § 17 des Gesetzes über den Verkefir\nmit unedlen Metallen bezieht, ist nach § 2\nAbs 1 StGB strafber, .\n\n*","text_plain":"- Sams - s, -.. Da ER Ze zu R “ \"ER: AP,\nen U 20780 ER 2 vr,” 23 i7 St sn > 2. ‘ # ah x Krß\nans 1 095 j ER PER\n\nFür das Nachschlagewerk!\nFür die Amtliche Sammlung!\n\nmmumen tn Ge. 0m aitndie, 7 Grip BERND Mn Amen der Guy GE Gin Bien SUpn ED Hrn Ara Panne\n\nGesetz: StGB §§ 242,243,261; Gesetz über den‘ Verkehr .\n\nmit unedlen Metallen § 17.\n\nRechtssatz: Die Hehlerei, die sich auf einen Diebstahl .\n\nnach § 17 des Gesetzes über den Verkefir\nmit unedlen Metallen bezieht, ist nach § 2\nAbs 1 StGB strafber, .\n\n*\n\nAktenzeichen: 2 StR 450/53 .\nUrteil des BGH vom 15. Januar 1954 1G Köln\n\n7\n\n2 StR 450/53\n\nına Namen des Volkes\nIr der Strafsache\ngegen\n\nden Rohproduktenhänäler Wiihelm Kon zus rw\n\nGERD, 2:ooren 2m EEE 1902 in rum,\nwegen Hehlerei im Rückfall 8\n\nhat der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in der Sitzung\n\nvom 15. Januer 1954, an der teilgenommen haben:\nBundesrichter Dr, Dotterweich “\nals Vorsitzender, w\nBundesrichter Werner 29\nBundesrichter Dr. Sauer Ri\nBundesrichter Dr. Baldus 3\nBündesrichter Dr. Menges\nals beisitzende Richter, %\nLandgerichtsrat WB in der Verhandlung, “\nBundesanvalt EUER Pei üer Verkündung B\naıs Vertreter der Bundesanwaltschaeft, v:\n\nB\nworna\n\nJustizangestellter Ey\n\nals Urkunäsbeanmter der Geschäftsstelle,\n\n“\n\nPe art% 7\n\nne\n\nES\n\nfür Recht erkannt:\n\nDie Revision des Angeklagten gegen das Urteil\ndes Landgerickts in Köln vom 18, Dezember 1952\n\ns\n\nwird verworfen. “;\nDer Angeklagte hat die Kosten des Rechtsmittels\nzu tragen. za\n\nVon Nechts wegen\n\n-2_\n\nGründe:\n\nDC \"2 BE\n\ns\ns\n\n§ 2 28\n\nPRPR Se PUR?\n\nDie Straikammer kat den Angeklagten wegen Hehierei\nim Rückfall nach § 261 Abs 1 StGB verurteilt. Seine Revision\nist unbegründet,\n\nI. Die Verfshrensrüge ist nicht ausgeführt und deshalb\nunzulässig, § 344 Abs 2 5 2 StPO,\n\nB\nus : note .\n“r x Ya ‘\n> ‘ r 3\n‘ en N.\n5 5 ER s\n\n.\nwre\n\nII. Die Sachbeschwerde kann ebenfalls nicht durchdringen.\n\n1, Die Behauptung der Revision, der von dem Angeklagten\nerworbene Draht stamme nicht aus einem von der Bundespost\nbetrisbenen Telefonnetz, widerspricht den Feststellungen.\nSie ist deshalb unbeachtlich.\n\n.\nx\nah .\n% as\n. .&\nBi\n\n2. Den inneren Tatbestand weist das Urteil einwandfrei\nnach, Die Strafkammer ist überzeugt, daß der Angeklagte die\nHerkunft des Drahtes bei dem Erwerb erkannt hat. Sie stützt\ndiese Annahme auf die gesamten Umstände des Falles. Die\nzevision meint, es ssi fehlernaft, daß die Strafkammer\n\nden Vorsatz \"durch Aufzählung von Umständen\" begründe,\n\n\"die begrifflich nur zu dem Nachweis geeignet sind, daß\nder Täter diesen Umständen die unreelle Herkunft des Drahtes\nhätte entnehmen müssen\", Diese Ansicht ist nicht verständlich. Der Richter kann sich damit begnügen, die Umstände\nanzuführen, die dem Täter die Erkenntnis der sträfbaren\nHerkunft der Sache aufdrängen mussten. Es ist ihm jedoch\nnicht verwehrt, aus diesen Umständen allein oder in Verbindung mit dem eigenen Verhalten des Täters selbst dessen\nWissen um den Makel der Sache zu folgern. Fehlerhaft ist\nes nur, den Vorsatz scwohl unmittelbar els auch durch die\nBeweisregel festzustellen (BGH Urt.v. 29. Mai 1952 - 5 StR\n441/52 -). Das hat die Strafkammer aber nicht getan.\n\nEr\n\nR\n.\n‘ . . . . ’ Fan\nx . > » s e r .\n. .. . Pr ei 48 NE EN Y% . Z . s RS “: .. - .\nwon PR 0 7 . BER B \\ N)\nTE TINTEN Pe DR. U AR Di A Br EEE RR\nP\n\n%\n\n%\n\n- 3.\n\n3 Die Revision wendet schliesslich ein, der Diebstahl\nnach § 17 des Gesetzes über den Verkehr mit unedlen Metallen begründe nicht die Anwendbarkeit des § 261 Abs 1\nStGB. Das ist unzutreifend, Das Reichsgericht hat jede\nWegnahme einer fremden Sache, die die Merkmale des § 242\nStGB erfüllt, auch wenn sie nach einem anderen Gesetz\nmit Strafe bedroht ist, als Diebstahl iS des Strafgesetzbuchs angesehen (RGSt 2. 354% 10, 330). In der\nEntscheidung Goldt.Arch. 75, 37: hat es ausgesprochen,\ndaß § 17 aaO nur einen erschwerenden Umstand zum Tatbestande des einfachen Diebstahis enthalte und deshalb\nzu § 242 StGB in demselben Verhältnis wie § 243 StGB _\nstehe. Dem schliesst sich der Senat an, Die Bezugnahme\nin § 17 aaO auf § 243 StGB stellt auch klar, daß das Verbrechen nach § 17 aa0 ein schwerer Diebstahl iS des\nStrafgesetzbuchs ist. Die Strafkammer hat den Angeklagten\ndeshalb mit Recht nach § 261 Abs 1 StGB verurteilt.\n\nAuch sonst lässt das Urteil keinen Rechtsfehler\nzum Nachteil des Angeklagten erkennen.\n\nDr. Dotterweich Werner Dr. Sauer\nBaldus Menges","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1954-01-15/2-str-450-53","cited_norms":[{"jurabk":"StGB","ref":"§ 261","ref_norm":"261","n":3},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 242","ref_norm":"242","n":2},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 243","ref_norm":"243","n":2},{"jurabk":"StGB","ref":"§ 2","ref_norm":"2","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1954-01-15/2-str-450-53","retrieved":"2026-08-21 23:12:12.166473+00:00"},"card":{"id":"bgh/1954-01-15/2-str-450-53","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. 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