{"status":"available","ecli":null,"court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"1953-02-13","aktenzeichen":"1 StR 708/52","doktyp":null,"leitsatz":"AHK-Ges. Nr 35, Art 5\nowe § 55_\n\nGes zur Änderung und Verlängerung des WiStG vom\n25.3.1952 Art 2.\n\nSoweit Art 5 Abs 2 (b) des Gesetzes Nr 33 der\nAlliierten Hohen Kommission auf Vorschriften des\nWirtschaftsstrafgesetzes vom 26. Juli 1949 verweist, die durch das Gesetz zur Änderung und Verlängerung dieses Gesetzes vom 25. März 1952 (BGBl I,\nS 188) aufgehoben sind, haben an Stelle der aufgehobenen Vorschriften die sie ersetzenden Vorschriften des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten vom 25.\nMärz 1952 (BGBl I, S.177) sinngemäss Anwendung zu\n\n“ finden (im Anschluss an 4 ARs 1/53 vom 28.1.1953).","text_plain":"r Für das Nachschlagewerk! 2345 095\n\nNicht für die Amtliche Sammlung!\n\nGesetz:\n\nRechtssatz;\n\nAHK-Ges. Nr 35, Art 5\nowe § 55_\n\nGes zur Änderung und Verlängerung des WiStG vom\n25.3.1952 Art 2.\n\nSoweit Art 5 Abs 2 (b) des Gesetzes Nr 33 der\nAlliierten Hohen Kommission auf Vorschriften des\nWirtschaftsstrafgesetzes vom 26. Juli 1949 verweist, die durch das Gesetz zur Änderung und Verlängerung dieses Gesetzes vom 25. März 1952 (BGBl I,\nS 188) aufgehoben sind, haben an Stelle der aufgehobenen Vorschriften die sie ersetzenden Vorschriften des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten vom 25.\nMärz 1952 (BGBl I, S.177) sinngemäss Anwendung zu\n\n“ finden (im Anschluss an 4 ARs 1/53 vom 28.1.1953).\n\nAktenzeichen: 1 StR .708/52 1. AG Lörrach\nBeschluss des BGH v. 13. Februar 1953 II. OLG Freiburg i.Br.\n\n[ya\n\n1 StR 708/52\n\nre nu mm\n\nB.e schluss 5.\n\nIn der Bussgeldsache\n\ngegen\n\nden Kaufmann Felix T CE aus BEE. dort\ngeboren an @. EEE ED,\n\nwegen Devisenzuwiderhandlung\n\nhat der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs nach Anhörung\ndes Oberbundesanwalts in der Sitzung vom 13. Februar 1953\nbeschlossen;.\n\nSoweit Art 5 Abs 2 (b) des Gesetzes Nr 33 der Alliierten Hohen Kommission auf Vorschriften des Wirtschaftsstrafgesetzes vom 26. Juli 1949 verweist,\ndie durch das Gesetz zur Änderung und Verlängerung\ndieses Gesetzes vom 25. März 1952 (BGBl I, S 188)\naufgehoben sind,. haben an Stelle der aufgehobenen\nVorschriften die sie ersetzenden Vorschriften des\nGesetzes über Ordnungswidrigkeiten vom 25. März\n1952 (BGBl I, S 177) sinngemäß Anwendung zu finden.\n\nGründe;\n\nOb die Vorlage des Oberlandesgerichts Freiburg zulässig war, kann zweifelhaft sein. Das Bayerische Oberste\nLandesgericht hat in seinem Beschluss von 10.Juli 1952\n(NJW 1952 S 1106 Nr 22 = BayObL6St 1952, 136) die Rechtsansicht, von der das vorlegende Oberlandesgericht abwei-\n:chen will, nur als Hinweis für das weitere Verfahren,\nnicht aber zur Begründung seiner Beschwerdeentscheidung\nausgesprochen. Eine der Rechtsauffassung des Oberlandes-\n\n-2-\n\ngerichts Freiburg entgegenstehende Ansicht ist zwar\nauch in dem Beschluss des Oberlandesgerichts Bremen\nvom 25. Juni 1952 (DevRäsch 1952 S 121) vertreten worden; doch war sie dort ebenfalls nicht die Grundlage\nder Entscheidung. Der Oberbundesanwalt hat deshalb die\nVorlage für unzulässig gehalten.\n\nEs kann dahingestellt bleiben, ob diese Bedenken\ndurchgreifen; der vom Bundesgerichtshof in der Entschei-\n„dung 5 StR 763/52 vom 15. Oktober 1952 entschiedene Fail\nlag anders. Inzwischen hat der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in seinem zur Veröffentlichung bestimmten\nBeschluss vom 28. Januar 1953 (4 ARs 1/53) den der Ansicht des vorlegenden Oberlandesgerichts entgegengesetzten Standpunkt eingenommen; seine Entscheidung beruht\nhierauf. Die Vorlage muss daher jedenfalls jetzt nach\n§ 56 Abs'5 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in Ver- .\nbindung mit § 121 ‚Abs 2 GVG für zulässig erachtet werden.\n\nDer jetzt beschliessende Senat tritt der Ansicht\ndes 4. Strafsenats bei. Dieser hat in dem angeführten\nBeschluss überzeugend dargelegt, dass die Bestimmung in\nArt 2 Abs 1 des Gesetzes zur Änderung und Verlängerung\ndes Wirtschaftsstrafgesetzes vom 25. März 1952 (BGBl I,\nS 188) unmittelbar oder sinngemäss auch für die in Art 5\nAbs 2 (b) des Gesetzes Nr 33 der Alliierten Hohen Kommission enthaltenen Verweisungen auf Vorschriften des Wirtschaftsstrafgesetzes vom 26. Juli 1949 gilt. Soweit also\ndiese Vorschriften durch das erwähnte Gesetz vom 25. März\n1952 aufgehoben sind, haben an ihrer Stelle die sie er-\n\nW\n\nIvan\n\nIYa\n\n-3-\n\nsetzenden Vorschriften des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten sinngemäss Anwendung zu finden.\n\nDas war auszusprechen. Der Senat beschränkt sich\nauf die Klärung dieser Rechtsfrage; die Entscheidung\nüber die Rechtsbeschwerde des Betroffenen bleibt dem\nOberlandesgericht überlassen (BGHSt 2, 390, 393).\n\nDr. Hörchner Dr. Peetz Glanzmann\nJagusch Dr. Heimann-Trosien","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1953-02-13/1-str-708-52","cited_norms":[],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/1953-02-13/1-str-708-52","retrieved":"2026-10-24 16:33:16.317668+00:00"},"card":{"id":"bgh/1953-02-13/1-str-708-52","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"1. 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