{"status":"available","doknr":"BGH-Zivilsenate/VI_ZS/2007/VI_ZR_270-07","ecli":null,"court":"BGH","senate":"VI. Zivilsenat","decided":"2008-08-18","aktenzeichen":"VI ZR 270/07","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF \n\nVI ZR 270/07 \n\nBESCHLUSS \n\nvom \n\n18. August 2008 \n\nin dem Rechtsstreit \n\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\nDer VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 18. August 2008 durch die \n\nVizepräsidentin Dr. Müller, den Richter Wellner, die Richterin Diederichsen und \n\ndie Richter Stöhr und Zoll \n\nbeschlossen: \n\nDie Anhörungsrüge des Beklagten vom 14. Juli 2008 gegen den \n\nSenatsbeschluss vom 24. Juni 2008 wird zurückgewiesen. \n\nDie Kosten des Rügeverfahrens hat der Beklagte zu tragen. \n\n1 \n\n2 \n\nGründe: \n\nDie statthafte (vgl. Zöller/Vollkommer ZPO 26. Aufl. § 321a Rn. 5) und \n\nauch im Übrigen zulässige Anhörungsrüge ist nicht begründet. \n\nNach Art. 103 Abs. 1 GG sind die Gerichte verpflichtet, das Vorbringen \n\nder Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Die Gerichte \n\nbrauchen jedoch nicht jedes Vorbringen der Beteiligten in den Gründen der \n\nEntscheidung ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Be-\n\nschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04 - NJW 2005, 1432 f.). Art. 103 \n\nAbs. 1 GG gewährt keinen Schutz gegen Entscheidungen, die den Sachvortrag \n\neines Beteiligten aus Gründen des formellen oder materiellen Rechts teilweise \n\noder ganz unberücksichtigt lassen (vgl. BVerfGE 21, 191, 194; 70, 288, 294; \n\nst.Rspr.). Nach § 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO kann das Revisionsgericht von einer \n\nBegründung des Beschlusses, mit dem es über die Nichtzulassungsbeschwer-\n\nde entscheidet, absehen, wenn diese nicht geeignet wäre, zur Klärung der Vor-\n\naussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist. Von die-\n\nser Möglichkeit hat der Senat im vorliegenden Fall Gebrauch gemacht. Bei der \n\n \n \n\nEntscheidung über die Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde hat er \n\n- ebenso wie im Parallelverfahren VI ZR 269/07 - sowohl seine Zuständigkeit \n\nals auch dabei das mit der Anhörungsrüge des Klägers als übergangen bean-\n\nstandete Vorbringen in vollem Umfang geprüft, jedoch keine Veranlassung ge-\n\nsehen, die Sache an den IV. oder VIII. Zivilsenat abzugeben. Die Klägerin \n\nmacht vorliegend - aus übergegangenem Recht - einen Anspruch aus unerlaub-\n\nter Handlung geltend. Entsprechende Rechtsstreitigkeiten sind nach dem Ge-\n\nschäftverteilungsplan dem VI. Zivilsenat zugewiesen. Auch im Zusammenhang \n\nmit dem Anspruchsübergang stellen sich keine schwerpunktmäßigen versiche-\n\nrungs- oder mietrechtliche Fragen. \n\nMüller Wellner Diederichsen \n\n Stöhr Zoll \n\nVorinstanzen: \nLG Flensburg, Entscheidung vom 09.03.2006 - 2 O 124/05 - \nOLG Schleswig, Entscheidung vom 11.10.2007 - 16 U 32/06 -","source":"bgh","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/VI_ZS/2007/VI_ZR_270-07.pdf?__blob=publicationFile&v=1","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2008-08-18/vi-zr-270-07","cited_norms":[{"jurabk":"GG","ref":"Art 103","ref_norm":"103","n":2},{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 544","ref_norm":"544","n":1}],"authoritative_source":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/VI_ZS/2007/VI_ZR_270-07.pdf?__blob=publicationFile&v=1","attribution":{"source":"bundesgerichtshof.de","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/VI_ZS/2007/VI_ZR_270-07.pdf?__blob=publicationFile&v=1"},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2008-08-18/vi-zr-270-07","upstream":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/VI_ZS/2007/VI_ZR_270-07.pdf?__blob=publicationFile&v=1","retrieved":"2026-07-10 18:41:38.341139+00:00"}}