{"status":"available","doknr":"BGH-Zivilsenate/IXa_ZS/2003/IXa_ZB_153-03B","ecli":null,"court":"BGH","senate":"IXa. Zivilsenat","decided":"2004-01-30","aktenzeichen":"IXa ZB 153/03","doktyp":"Beschluß","leitsatz":"BRAGO §§ 2, 66 i.V.m. § 11 Abs. 1 Satz 4 Für Rechtsbeschwerden in Zwangsvollstreckungsverfahren vor dem Bundesge- richtshof sind die Gebühren eines Rechtsanwalts nach § 11 Abs. 1 Satz 4 BRAGO (13/10) zu bestimmen.","text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\n\nIXa ZB 153/03\n\nBESCHLUSS\n\nvom\n\n30. Januar 2004\n\nin dem Zwangsvollstreckungsverfahren\n\nNachschlagewerk:\n\nja\n\nBGHZ:\n\nnein\n\nBRAGO §§ 2, 66 i.V.m. § 11 Abs. 1 Satz 4\n\nFür Rechtsbeschwerden in Zwangsvollstreckungsverfahren vor dem Bundesge-\n\nrichtshof sind die Gebühren eines Rechtsanwalts nach § 11 Abs. 1 Satz 4\n\nBRAGO (13/10) zu bestimmen.\n\nBGH, Beschluß vom 30. Januar 2004 - IXa ZB 153/03\n\nDer IXa-Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter\n\nDr. Kreft, die Richter Raebel, Athing, Dr. Boetticher und die Richterin\n\nDr. Kessal-Wulf\n\nam 30. Januar 2004\n\nbeschlossen:\n\nAuf die Erinnerung des Verfahrensbevollmächtigten der Gläubige-\n\nrin wird die seine Vergütung betreffende \"Festsetzung der PKH-\n\nKosten“ der Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle vom 25. Juni\n\n2003 geändert.\n\nDie dem Verfahrensbevollmächtigten der Gläubigerin aus der\n\n(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:6)(cid:5)(cid:8)(cid:7)\n\nBundeskasse zu erstattende Vergütung wird auf 223,76 \n\ne-\n\nsetzt.\n\nGründe:\n\nDer im Wege der Prozeßkostenhilfe beigeordnete Verfahrensbevoll-\n\nmächtigte der Gläubigerin hat die Erstattung einer Vergütung von insgesamt\n\n(cid:1)(cid:11)(cid:10)(cid:13)(cid:12)(cid:14)(cid:5)(cid:16)(cid:15)(cid:17)(cid:10)(cid:11)(cid:7)(cid:18)(cid:5)(cid:20)(cid:19)(cid:4)(cid:12)(cid:22)(cid:21)(cid:23)(cid:21)(cid:4)(cid:10)\n\n(cid:1)(cid:25)(cid:24)(cid:26)(cid:1)(cid:27)(cid:24)(cid:28)(cid:12)(cid:18)(cid:1)(cid:30)(cid:29)(cid:13)(cid:31)! #\"$(cid:31)(cid:4)%’&((cid:1)(cid:4))!*(cid:14)(cid:5)(cid:8)(cid:3)\n\n(cid:1)(cid:4)(cid:3)+)!*(cid:6),-(cid:1)(cid:13)(cid:15)(cid:2)(cid:21)(cid:4)(cid:1)(cid:4)(cid:7)(cid:4)(cid:1)\n\n*(cid:4)(cid:15)0/(cid:2)1(cid:4)1\n\n331,76 \n\n(cid:9)(cid:11).\n\n 2, 11,\n\n(cid:7)(cid:4)(cid:1)(cid:25)2\n\n(cid:5)(cid:8)(cid:1)(cid:13)(cid:12)(cid:22)(cid:21)3(cid:7)(cid:4)(cid:1)(cid:13)45(cid:10)(cid:11))!*(cid:14)(cid:5)76\n\n31 BRAGO) nach einem Gegenstandswert von 1.513,77 \n\nDie Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle hat die zu erstattende Vergütung un-\n\nter Berücksichtigung einer 5/10-Gebühr gemäß § 61 Abs. 1 Nr. 1 BRAGO auf\n\n(cid:9)\n(cid:9)\n(cid:9)\n\ninsgesamt 88,70 \n\nrückgewiesen.\n\n(cid:0)(cid:17)(cid:1)(cid:11)(cid:3)(cid:6)(cid:5)8(cid:7)(cid:4)(cid:1)(cid:11)(cid:3)+(cid:1)(cid:18)(cid:5):9+(cid:5);(cid:19)(cid:4)(cid:12)(cid:22)(cid:21)<(cid:21)(cid:4)(cid:1)=(cid:12)>,-(cid:1)(cid:25)(cid:24)\n\n(cid:5)8(cid:1)=(cid:15)(cid:17)(cid:7)(cid:11)(cid:1)(cid:13)*(cid:22)(cid:1)(cid:13)(cid:12)(cid:22)(cid:21)(cid:11)(cid:1)(cid:13)(cid:12)@?A(cid:1)(cid:13)(cid:15)(cid:2)(cid:7)\n\n(cid:5)(cid:2)(cid:19)(cid:4)(cid:12)(cid:18)(cid:7)(cid:4)(cid:3)+(cid:10)(cid:13)(cid:12)(cid:14)(cid:5)(cid:16)(cid:15)(cid:2)(cid:10)(cid:4)(cid:7)(cid:23)9\n\nu-\n\nHiergegen richtet sich die Erinnerung des Verfahrensbevollmächtigten\n\nder Gläubigerin. Er ist der Auffassung, § 61 BRAGO sei auf die Rechtsbe-\n\nschwerde nach §§ 574 ff ZPO nicht anzuwenden, weil dieser Gebührentatbe-\n\nstand bei der Einführung der Rechtsbeschwerde durch das Zivilprozeßreform-\n\ngesetz nicht geändert oder angepaßt worden sei. Die insoweit bestehende\n\nLücke sei nach § 2 BRAGO durch eine entsprechende Anwendung der §§ 11,\n\n31 BRAGO zu schließen. Hilfsweise wird mit der Erinnerung eine gemäß § 11\n\nAbs. 1 Satz 5 BRAGO um 10/10 erhöhte Gebühr nach § 61 Abs. 1 Nr. 1\n\nBRAGO geltend gemacht.\n\nDie Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle hat der Erinnerung nicht abge-\n\nholfen. Nach Auffassung des Vertreters der Bundeskasse liegt weder eine Re-\n\ngelungslücke noch redaktionelles Versehen des Gesetzgebers vor. Lediglich\n\ndie Sondervorschrift des § 61a BRAGO sehe für Verfahren über die Rechtsbe-\n\nschwerde in Scheidungsfolgesachen, in denen sich die Parteien nur durch ei-\n\nnen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen\n\nkönnen, eine 20/10-Gebühr vor. Daß der Gesetzgeber diese Ausnahmerege-\n\nlung getroffen habe, ohne die übrigen Rechtsbeschwerdefälle zu bedenken, sei\n\nschwerlich anzunehmen.\n\nDer Senat hat Stellungnahmen des Bundesministeriums der Justiz und\n\nder Rechtsanwaltskammer beim Bundesgerichtshof eingeholt. Der Vorstand\n\nder Rechtsanwaltskammer hält einen geringeren Gebührensatz als 20/10 für\n\nnicht auskömmlich, weil bei der ganz großen Mehrzahl der Rechtsbeschwerden\n\n.\n\nder Gegenstandswert nicht über 3.000 \n\nunter 100 \n\n(cid:15)LKNM(cid:13)45(cid:1)(cid:13)(cid:12)(cid:26)6$OP(cid:1)(cid:4)(cid:7)(cid:4)(cid:1)(cid:13)(cid:12)Q(cid:21)(cid:4)(cid:1)(cid:13)(cid:15)R(cid:24)S(cid:12)T&U(cid:1)(cid:4))!*(cid:14)(cid:5)(cid:8)(cid:3)\n\n(cid:1)(cid:4)(cid:3)+)!*N,-(cid:1)=(cid:15)(cid:17)(cid:21)(cid:11)(cid:1)\n\n(cid:1)(cid:13)(cid:15)V(cid:0)(cid:17)(cid:10)=*(cid:4)(cid:15)(cid:2)(cid:1)(cid:13)(cid:12)\n\n4XWY(cid:15)\n\nI(cid:14)J\n\nI(cid:14)J\n\nozeß-\n\n2B(cid:24)C(cid:1)(cid:4)(cid:7)(cid:4)(cid:1)D(cid:19)(cid:4)(cid:12)(cid:22)(cid:21)E(cid:10)(cid:13)(cid:19)(cid:22))!*EFG(cid:1)(cid:4)(cid:7)(cid:11)(cid:1)(cid:13)(cid:12)(cid:22)(cid:3)(cid:6)(cid:5)(cid:8)(cid:10)(cid:13)(cid:12)(cid:22)(cid:21)(cid:4)(cid:3)H,-(cid:1)(cid:13)(cid:15)(cid:8)(cid:5)(cid:8)(cid:1)\n\nbevollmächtigten zu erwartenden rechtlichen Durchdringung des Prozeßstoffs\n\nsei auch eine 20/10-Gebühr nur bei einer Mischkalkulation auskömmlich.\n\n2. Die nach § 128 Abs. 3 BRAGO zulässige Erinnerung hat teilweise\n\nErfolg.\n\na) Im Rechtsbeschwerdeverfahren nach §§ 574 ff ZPO sind in den Fäl-\n\nlen des § 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO die Gebühren eines Rechtsanwalts nach § 2\n\nBRAGO in sinngemäßer Anwendung von § 66 i.V.m. § 11 Abs. 1 Satz 4\n\nBRAGO festzusetzen.\n\naa) Die durch das Zivilprozeßreformgesetz vom 27. Juli 2001 (BGBl\n\nS. 1887) als allgemeiner Rechtsbehelf des Zivilprozesses erstmals eingeführte\n\nRechtsbeschwerde nach den §§ 574 ff ZPO wird von keinem der Gebührentat-\n\nbestände der BRAGO erfaßt. § 61 Abs. 1 Nr. 1 BRAGO galt vor der ZPO-Re-\n\nform für Beschwerdeverfahren einschließlich der Verfahren über die weitere\n\nBeschwerde, für die keine besonderen Gebührentatbestände vorgesehen wa-\n\nren, wie etwa nach § 61a BRAGO a.F. für Scheidungsfolgesachen in Verfahren\n\nüber die Beschwerde nach § 621e Abs. 1 und § 629a Abs. 2 ZPO sowie über\n\ndie weitere Beschwerde nach § 621e Abs. 2 und § 629a Abs. 2 ZPO, in denen\n\nsich die Gebühren nach § 11 Abs. 1 Satz 4 und 5 BRAGO richteten. Die vor\n\nder ZPO-Reform in anderen Gesetzen in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten und\n\nähnlichen Verfahren vorgesehenen Rechtsbeschwerden waren und sind dage-\n\ngen auch nach der ZPO-Reform von besonderen Gebührentatbeständen mit\n\nunterschiedlichen Gebühren erfaßt:\n\n(cid:9)\nI\n\n- nach § 46 Abs. 2 BRAGO erhält der Rechtsanwalt in Verfahren über die\n\ndie Aufhebung oder die Vollstreckbarerklärung eines Schiedsspruchs\n\noder in ähnlichen Verfahren in der Rechtsbeschwerdeinstanz die gleichen\n\nGebühren wie im ersten Rechtszug,\n\n- § 65a Satz 3 BRAGO zufolge richten sich die Gebühren im Rechtsbe-\n\nschwerdeverfahren nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkun-\n\ngen nach § 11 Abs. 1 Satz 4 BRAGO,\n\n- nach § 66 Abs. 3 BRAGO richten sich die Gebühren in Rechtsbeschwer-\n\ndeverfahren nach den in Absatz 2 genannten Gesetzen ebenfalls nach\n\n§ 11 Abs. 1 Satz 4.\n\nMit der Neufassung des § 61a BRAGO durch Art. 36 Abs. 2 Nr. 13 ZPO-\n\nRG hat der Gesetzgeber zum einen der Einführung der Nichtzulassungsbe-\n\nschwerde im Revisionsverfahren durch die Gebührenregelung in § 61a Abs. 1\n\nNr. 2 ZPO n.F. Rechnung getragen und in Absatz 3 dieser Vorschrift bestimmt,\n\ndaß sich die Gebühren nach § 11 Abs. 4, 5 BRAGO richten. Dies gilt nach\n\n§ 61a Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 BRAGO n.F. in Scheidungsfolgesachen auch für die\n\nRechtsbeschwerde nach § 621e Abs. 2 und § 629a Abs. 2 ZPO. Insoweit han-\n\ndelt es sich aber nicht um einen neuen Gebührentatbestand, sondern lediglich\n\num die redaktionelle Anpassung der bisher für die weitere Beschwerde in den\n\ngenannten Scheidungsfolgesachen der in § 61a BRAGO a.F. getroffenen Ge-\n\nbührenregelung, die im übrigen beibehalten wurde. Entgegen der Auffassung\n\ndes Vertreters der Bundeskasse läßt sich aus der Neufassung des § 61a\n\nBRAGO nicht der Schluß ziehen, daß der Gesetzgeber andere Rechtsbe-\n\nschwerdeverfahren gebührenrechtlich nach § 61 Abs. 1 Nr. 1 BRAGO behan-\n\ndeln wollte. Das Bundesministerium der Justiz hat auf Anfrage mitgeteilt: \"Die\n\nMaterialien des ZPO-Reformgesetz enthalten keinen Hinweis, ob bei der Ein-\n\nführung der Rechtsbeschwerde bewußt von der Schaffung eines besonderen\n\nGebührentatbestandes abgesehen worden ist.\" Die Bundesgebührenordnung\n\nfür Rechtsanwälte enthält insoweit eine Lücke im Sinne einer planwidrigen Un-\n\nvollständigkeit des Gesetzes als Voraussetzung für eine gesetzesimmanente\n\nRechtsfortbildung (vgl. BGH, Urt. v. 5. Februar 1981 - III ZR 66/80, NJW 1981,\n\n1726, 1727; BGH, Urt. v. 4. Mai 1988 - VIII ZR 196/87, BGH NJW 1988, 2109,\n\n2110).Dafür spricht auch, daß der Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung\n\ndes Kostenrechts (BT-Drucks. 15/1971) in Anlehnung an die genannten Vor-\n\nschriften wiederum Regelungen für bestimmte Rechtsbeschwerdeverfahren\n\nvorsieht (Vorbemerkung 3.2.1 und 3.1 Abs. 2 des Vergütungsverzeichnisses,\n\nAnlage 1 zu Art. 3 Abschnitt 1 § 2 Abs. 2 des Entwurfs, aaO S. 99, 97), daß\n\ndaneben aber nunmehr in Nr. 3502 eine besondere Verfahrensgebühr für das\n\nVerfahren über andere Rechtsbeschwerden (§ 574 ZPO) vorgesehen ist. Dies\n\nsoll dem bei Rechtsbeschwerden vor dem Bundesgerichtshof nach den\n\n§§ 574 ff ZPO erhöhten Aufwand Rechnung tragen (BT-Drucks. 15/1971,\n\nS. 219).\n\nbb) Nach § 2 BRAGO sind in Fällen, in denen über die Gebühren für\n\neine Berufstätigkeit des Rechtsanwalts im Gesetz nichts bestimmt ist, die Ge-\n\nbühren in sinngemäßer Anwendung der gesetzlichen Vorschriften zu bestim-\n\nmen. Insoweit kommt aber nur die sinngemäße Anwendung einer der Sonder-\n\nregelungen der Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte für Rechtsbe-\n\nschwerdeverfahren in Betracht, nicht aber der Beschwerdeverfahren im allge-\n\nmeinen erfassende Tatbestand des § 61 Abs. 1 Nr. 1 BRAGO. Die Rechtsbe-\n\nschwerde nach §§ 574 ff ZPO ist ebenso wie die von den Sonderregelungen\n\nerfaßten Rechtsbeschwerden bewußt revisionsähnlich ausgestaltet worden und\n\nkann wirksam nur durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechts-\n\nanwalt eingelegt werden (vgl. BGH, Beschl. v. 21. März 2002 - IX ZB 18/02,\n\nNJW 2002, 2181). Diese Ausgestaltung des Verfahrens vermag jedoch in Ver-\n\nfahren, in denen - wie im vorliegenden Zwangsvollstreckungsverfahren - die\n\nRechtsbeschwerde nach § 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO nur dann statthaft ist, wenn\n\nsie das Beschwerdegericht in dem Beschluß zugelassen hat, die sinngemäße\n\nAnwendung auch des § 11 Abs. 1 Satz 5 BRAGO (Gebühr: 20/10) nicht zu\n\nrechtfertigen. Die von der Erinnerung angeführte Entscheidung des Bundesge-\n\nrichtshofs vom 26. Januar 1983 - VIII ZR 13/82 (NJW 1983, 1270), nach der\n\ndie Gebühren nach § 11 Abs. 1 BRAGO zu bestimmen sind, betrifft die nun-\n\nmehr in §§ 15 bis 17 AVAG i. d. F. von Art. 29 Nr. 1 bis 3 ZPO-RG geregelte\n\nRechtsbeschwerde, die keiner besonderen Zulassung bedarf, sondern unter\n\nden Voraussetzungen des § 15 AVAG von Gesetzes wegen statthaft ist (vgl. §\n\n574 Abs. 1 Nr. 1 ZPO). Bei Rechtsbeschwerden nach § 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO\n\nbedarf es einer Darlegung zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen des § 574\n\nAbs. 2 ZPO nicht.\n\nBei einer Gesamtbetrachtung von Verfahrensgegenstand und Begrün-\n\ndungsaufwand ist es in diesen Fällen nicht geboten, in entsprechender Anwen-\n\ndung von § 61a Abs. 3 i.V.m. § 11 Abs. 1 Nr. 5 eine 20/10-Gebühr anzusetzen.\n\nVielmehr erscheint in sinngemäßer Anwendung des § 66 Abs. 3 i.V.m. § 11\n\nAbs. 1 Satz 4 BRAGO eine 13/10-Gebühr angemessen.\n\nb) Demzufolge ist die Vergütung des Verfahrensbevollmächtigten der\n\n,Z(cid:24)\n\n(cid:1)[(cid:0)\n\n2C(cid:7)(cid:18)(cid:5)(cid:18)(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:6)(cid:5)V9\n\nGläubigerin nach dem Gegenstandswert von 1.513,77 \n\nusetzen:\n\nJ\n\n13/10-Gebühr gemäß §§ 2, 31 Abs. 1 Nr. 1,\n§ 66 Abs. 3 i.V.m. § 11 Abs. 1 Satz 4 BRAGO\n\nPauschale gemäß § 26 Satz 2 BRAGO\n\n16 % Mehrwertsteuer\n\n172,90 \n\n20,00 \n192,90 \n\n30,86 \n223,76 \n\n3. Eine Kostenentscheidung ist nicht veranlaßt (§ 128 Abs. 5 BRAGO).\n\nKreft\n\n Raebel\n\nAthing\n\n Boetticher\n\nKessal-Wulf\n\n6","source":"bgh","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/IXa_ZS/2003/IXa_ZB_153-03B.pdf?__blob=publicationFile&v=1","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2004-01-30/ixa-zb-153-03","cited_norms":[{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 574","ref_norm":"574","n":6},{"jurabk":"AVAG 2001","ref":"§ 15","ref_norm":"15","n":2},{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 36","ref_norm":"36","n":1}],"authoritative_source":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/IXa_ZS/2003/IXa_ZB_153-03B.pdf?__blob=publicationFile&v=1","attribution":{"source":"bundesgerichtshof.de","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/IXa_ZS/2003/IXa_ZB_153-03B.pdf?__blob=publicationFile&v=1"},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2004-01-30/ixa-zb-153-03","upstream":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/IXa_ZS/2003/IXa_ZB_153-03B.pdf?__blob=publicationFile&v=1","retrieved":"2026-07-10 15:08:25.819500+00:00"}}