{"status":"available","doknr":"BGH-Zivilsenate/IX_ZS/2004/IX_ZR__22-04","ecli":null,"court":"BGH","senate":"IX. Zivilsenat","decided":"2006-09-28","aktenzeichen":"IX ZR 22/04","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF \n\nIX ZR 22/04 \n\nBESCHLUSS \n\nvom \n\n28. September 2006 \n\nin dem Rechtsstreit \n\nDer IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Dr. Ganter, \n\nRaebel, Dr. Kayser, Cierniak und Dr. Fischer \n\nam 28. September 2006 \n\nbeschlossen: \n\nDie Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem \n\nUrteil des 7. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Naumburg vom \n\n18. Dezember 2003 wird auf Kosten der Klägerin zurückgewiesen. \n\nDer Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf \n\n43.511,55 € festgesetzt. \n\nGründe: \n\n1 \n\nDie Nichtzulassungsbeschwerde ist zulässig (§ 544 ZPO); sie ist jedoch \n\nunbegründet, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und \n\nweder die Fortbildung des Rechts noch die Sicherung einer einheitlichen Recht-\n\nsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (§ 543 Abs. 2 \n\nSatz 1 ZPO). \n\n2 \n\nDer geltend gemachte Verfahrensgrundrechtsverstoß liegt nicht vor. Das \n\nBerufungsgericht hat kein entscheidungserhebliches Vorbringen der Klägerin \n\nübergangen. Die Klägerin hat zwar mit Nichtwissen bestritten, dass die \n\nP. GmbH die verfahrensgegenständlichen Forderungen an die Beklagte \n\nabgetreten hat. Die Feststellung des Berufungsgerichts, eine Abtretung sei er-\n\nfolgt, beruht aber, wie die Bezugnahme auf das in einem Parallelverfahren er-\n\ngangene Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg und die dort erwähnte Se-\n\nnatsentscheidung BGH, Urt. v. 11. Juli 1996 - IX ZR 226/94, ZIP 1996, 1516, \n\n1519 zeigt, ersichtlich auf der - in der Senatsentscheidung angesprochenen - \n\nErwägung, dass die Beteiligten, auch wenn eine Zustimmung des weiteren Ver-\n\ntragspartners nicht erfolgen sollte, im Innenverhältnis jedenfalls einen Übergang \n\nder vertraglichen Vergütungsansprüche wollten. Diese Schlussfolgerung konnte \n\ndas Berufungsgericht aus dem unstreitigen Prozessstoff hinsichtlich der von der \n\nStadt an die Beklagte entrichteten Monatsvergütungen, die zudem durch ent-\n\nsprechende Rechnungsstellungen belegt wurden, im Rahmen zulässiger tatrich-\n\nterlicher Würdigung herleiten. \n\n3 \n\nVon einer weiteren Begründung wird nach § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 \n\nZPO abgesehen. \n\nGanter \n\nRaebel \n\nKayser \n\nCierniak \n\nFischer \n\nVorinstanzen: \n\nLG Halle, Entscheidung vom 20.01.2003 - 9 O 229/02 - \n\nOLG Naumburg, Entscheidung vom 18.12.2003 - 7 U 26/03 -","source":"bgh","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/IX_ZS/2004/IX_ZR__22-04.pdf?__blob=publicationFile&v=1","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2006-09-28/ix-zr-22-04","cited_norms":[{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 544","ref_norm":"544","n":2},{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 543","ref_norm":"543","n":1}],"authoritative_source":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/IX_ZS/2004/IX_ZR__22-04.pdf?__blob=publicationFile&v=1","attribution":{"source":"bundesgerichtshof.de","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/IX_ZS/2004/IX_ZR__22-04.pdf?__blob=publicationFile&v=1"},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2006-09-28/ix-zr-22-04","upstream":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/IX_ZS/2004/IX_ZR__22-04.pdf?__blob=publicationFile&v=1","retrieved":"2026-07-10 20:56:02.378507+00:00"}}