{"status":"available","doknr":"BGH-Zivilsenate/III_ZS/2006/III_ZR_214-06","ecli":null,"court":"BGH","senate":"III. Zivilsenat","decided":"2007-11-28","aktenzeichen":"III ZR 214/06","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF \n\nIII ZR 214/06\n\nBESCHLUSS \n\nvom \n\n28. November 2007 \n\nin dem Rechtsstreit \n\nDer III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 28. November 2007 durch die \n\nRichter Dr. Wurm, Dörr, Dr. Herrmann und Wöstmann und die Richterin Hars-\n\ndorf-Gebhardt \n\nbeschlossen: \n\nDie Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Re-\n\nvision im Urteil des 7. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart \n\nvom 27. Juli 2006 - 7 U 43/06 - wird zurückgewiesen. \n\nDie Beklagte hat die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen. \n\nStreitwert: 36.110 € \n\nGründe:\n\n1 \n\nEiner Zulassung der Revision bedarf es nicht. Weder hat die Rechts-\n\nsache grundsätzliche Bedeutung, noch erfordert die Fortbildung des Rechts \n\noder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des \n\nRevisionsgerichts. \n\n2 \n\n1. \n\nInsbesondere teilt der Senat die Auffassung beider Vorinstanzen, dass \n\ndie Erklärungen der bei den Verhandlungen mit der Klägerin tätig gewordenen \n\nnebenberuflichen Handelsvertreter K. und M. der Beklagten (und nicht \n\netwa einem anderen Mitglied der \"F. Finanz\"-Firmengruppe) zuzurechnen \n\nsind. Die Rechtsvorgängerin der Beklagten war hier dasjenige Mitglied der Un-\n\nternehmensgruppe, das im Sinne der Grundsätze des Senatsurteils vom \n\n15. Juni 2000 (III ZR 305/98 = NJW 2000, 3275, 3276) mit der in Frage stehen-\n\nden Gesellschaftsbeteiligung an der Fr. -Aktiengesellschaft befasst war. \n\nDie Handelsvertreter waren - unbeschadet des Umstandes, dass sie mit einer \n\nSchwesterfirma vertraglich verbunden waren - Verhandlungsgehilfen (§ 278 \n\nBGB) der Rechtsvorgängerin der Beklagten. \n\n3 \n\n2. \n\nEtwaige aktienrechtliche Schwierigkeiten bei der Übertragung der Ge-\n\nsellschaftsbeteiligungen der Klägerin auf die Beklagte stehen weder der ange-\n\nordneten Zug-um-Zug-Leistung noch der Feststellung des Annahmeverzugs \n\nentgegen. Diese Schwierigkeiten fallen nämlich in den Risikobereich der scha-\n\ndensersatzpflichtigen Beklagten und nicht in denjenigen der geschädigten Klä-\n\ngerin. \n\n4 \n\n3. \n\nAuch im Übrigen lässt das Berufungsurteil keine für die Zulassung rele-\n\nvanten Rechtsfehler erkennen; von einer weiteren Begründung wird abgesehen. \n\nWurm \n\nDörr \n\nHerrmann \n\n Wöstmann \n\nHarsdorf-Gebhardt \n\nVorinstanzen: \n\nLG Heilbronn, Entscheidung vom 28.02.2006 - 5 O 90/05 - \n\nOLG Stuttgart, Entscheidung vom 27.07.2006 - 7 U 43/06 -","source":"bgh","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/III_ZS/2006/III_ZR_214-06.pdf?__blob=publicationFile&v=1","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2007-11-28/iii-zr-214-06","cited_norms":[{"jurabk":"BGB","ref":"§ 278","ref_norm":"278","n":1}],"authoritative_source":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/III_ZS/2006/III_ZR_214-06.pdf?__blob=publicationFile&v=1","attribution":{"source":"bundesgerichtshof.de","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/III_ZS/2006/III_ZR_214-06.pdf?__blob=publicationFile&v=1"},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2007-11-28/iii-zr-214-06","upstream":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/III_ZS/2006/III_ZR_214-06.pdf?__blob=publicationFile&v=1","retrieved":"2026-07-10 20:02:51.216761+00:00"}}