{"status":"available","doknr":"BGH-Strafsenate/5_StS/2007/5_StR__59-07A","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"2007-07-03","aktenzeichen":"5 StR 59/07","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 59/07 \n\nBUNDESGERICHTSHOF \n\nBESCHLUSS \n\nvom 3. Juli 2007 \nin der Strafsache \ngegen \n\nwegen Betruges \n\nhier: Antrag des Verurteilten nach § 356a StPO \n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. Juli 2007 \n\nbeschlossen: \n\nDer den Senatsbeschluss vom 24. Mai 2007 betreffende An-\n\ntrag des Verurteilten H. nach § 356a StPO wird auf \n\nKosten des Verurteilten verworfen. \n\nG r ü n d e \n\n1 \n\nDer Antrag, mit dem der Verurteilte H. eine Verletzung rechtli-\n\nchen Gehörs bei der nach § 349 Abs. 2 und Abs. 4 StPO ergangenen Revi-\n\nsionsentscheidung des Senats geltend macht, ist wegen Versäumung der \n\nWochenfrist des § 356a Satz 2 StPO bereits unzulässig. Der Verurteilte hat \n\nden Zeitpunkt der Kenntniserlangung von den tatsächlichen Umständen, aus \n\ndenen sich die behauptete Gehörsverletzung ergeben soll, entgegen § 356a \n\nSatz 3 StPO nicht glaubhaft gemacht. \n\n2 \n\nDie Einhaltung der Wochenfrist ergibt sich auch nicht etwa aus den \n\nAkten. Vielmehr ist der Senatsbeschluss vom 24. Mai 2007 nach dem Erledi-\n\ngungsvermerk der Geschäftsstelle am 6. Juni 2007 an den Verurteilten und \n\nseinen Verteidiger abgesandt worden, so dass davon auszugehen ist, dass \n\nder Verurteilte wenige Tage danach Kenntnis von der Entscheidung erlangt \n\nhat. Mithin konnte mit der Antragsschrift des Verteidigers vom 22. Juni 2007, \n\ndie am gleichen Tage per Telefax beim Bundesgerichtshof eingegangen ist, \n\ndie Wochenfrist nicht eingehalten werden. \n\n3 \n\nIm Übrigen hätte die Anhörungsrüge, die sich im Wesentlichen darin \n\nerschöpft, weite Teile der Verfahrensrügen aus der Revisionsbegründung \n\nwortwörtlich zu wiederholen, zu der der Generalbundesanwalt in seiner An-\n\ntragsschrift vom 22. März 2007 umfassend Stellung genommen hat, auch in \n\nder Sache keinen Erfolg. Denn der Senat hat weder zum Nachteil des Verur-\n\nteilten Tatsachen oder Beweisergebnisse verwertet, zu denen dieser nicht \n\ngehört worden wäre, noch hat er zu berücksichtigendes Vorbringen des Ver-\n\nurteilten übergangen. \n\nBasdorf Häger Gerhardt \n\nBrause Schaal","source":"bgh","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/5_StS/2007/5_StR__59-07A.pdf?__blob=publicationFile&v=1","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2007-07-03/5-str-59-07","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":4}],"authoritative_source":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/5_StS/2007/5_StR__59-07A.pdf?__blob=publicationFile&v=1","attribution":{"source":"bundesgerichtshof.de","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/5_StS/2007/5_StR__59-07A.pdf?__blob=publicationFile&v=1"},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2007-07-03/5-str-59-07","upstream":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/5_StS/2007/5_StR__59-07A.pdf?__blob=publicationFile&v=1","retrieved":"2026-07-10 21:48:43.066227+00:00"},"card":{"id":"bgh/2007-07-03/5-str-59-07","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"5. Strafsenat","date":"2007-07-03","dockets":["5 StR 59/07"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"doknr":"BGH-Strafsenate/5_StS/2007/5_StR__59-07A","ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 03.07.2007 – 5 StR 59/07","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2007-07-03/5-str-59-07","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Der den Senatsbeschluss vom 24. Mai 2007 betreffende An-\n\ntrag des Verurteilten H. nach § 356a StPO wird auf\n\nKosten des Verurteilten verworfen.","basis":"court_formula","source":"bgh"},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":4}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":"bgh","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/5_StS/2007/5_StR__59-07A.pdf?__blob=publicationFile&v=1","retrieved_at":"2026-07-10T21:48:43.066227+00:00","text_quality":"native","attribution":{"source":"bundesgerichtshof.de","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/5_StS/2007/5_StR__59-07A.pdf?__blob=publicationFile&v=1"}},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}