{"status":"available","doknr":"BGH-Strafsenate/5_StS/2004/5_StR_256-04","ecli":null,"court":"BGH","senate":"5. Strafsenat","decided":"2004-07-21","aktenzeichen":"5 StR 256/04","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"5 StR 256/04\n\nBUNDESGERICHTSHOF\n\nBESCHLUSS\n\nvom 21. Juli 2004\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Betruges\n\nDer 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. Juli 2004\n\nbeschlossen:\n\n1. Das Verfahren wird auf Antrag des Generalbundesan-\n\nwalts im Fall 379 der Anklage (II. 4. 379 der Urteilsgrün-\n\nde) gemäß § 154 Abs. 2 StPO eingestellt.\n\n2. Im übrigen wird die Revision des Angeklagten gegen das\n\nUrteil des Landgerichts Berlin vom 19. Januar 2004 nach\n\n§ 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen.\n\n3. Soweit das Verfahren eingestellt wird, fallen die Kosten\n\ndes Verfahrens und die notwendigen Auslagen des An-\n\ngeklagten der Staatskasse zur Last; die übrigen Kosten\n\ndes Rechtsmittels hat der Beschwerdeführer zu tragen.\n\nG r ü n d e\n\nDer Generalbundesanwalt hat in der Antragsschrift vom 11. Juni 2004\n\nhinsichtlich seines Teileinstellungsantrags folgendes ausgeführt:\n\n„Die Anzahl der im Urteilstenor genannten Betrugsfälle (34) steht im\n\nWiderspruch zu den Urteilsfeststellungen, die 35 Betrugsfälle ausweisen. So\n\nhandelt es sich bei den abgeurteilten Anklagefällen 374 bis 403 um 30 Taten\n\n(UA S. 28, 29) und nicht, wie zunächst im Urteil angegeben, um 29 Taten\n\n(UA S. 39). Die Strafkammer stellt zwar richtigerweise fest, daß – unter Be-\n\nrücksichtigung der weiteren 5 Anklagefälle 347, 352, 366, 367, 368 – alle\n\n35 Taten des Angeklagten in Tatmehrheit stehen (UA S. 41). Sie hat jedoch\n\nfür den Anklagefall 379 (UA S. 28 a. E.) keine Einzelstrafe festgesetzt (UA\n\nS. 61) und damit nur auf der Grundlage von 34 Einzelstrafen die Gesamtfrei-\n\nheitsstrafe gebildet (UA S. 62). Bei dieser Sachlage bedarf es keiner Erörte-\n\nrung, ob hier eine Urteilsberichtigung zulässig wäre (vgl. BGH NStZ 2000,\n\n386) und gegebenenfalls eine Einzelstrafe durch den Senat festgesetzt wer-\n\nden könnte (vgl. BGHR StPO § 354 Abs. 1 Strafausspruch 10).“\n\nDem schließt sich der Senat an. Er stellt das Verfahren im Fall 379 der\n\nAnklage (II. 4. 379 der Urteilsgründe) gemäß § 154 Abs. 2 StPO ein. Im übri-\n\ngen ist die Revision unbegründet im Sinne von § 349 Abs. 2 StPO.\n\nDer geringfügige Teilerfolg der Revision führt nicht zur Anwendung\n\nvon § 473 Abs. 4 StPO.\n\nHarms Häger Gerhardt\n\nRaum Brause","source":"bgh","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/5_StS/2004/5_StR_256-04.pdf?__blob=publicationFile&v=1","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2004-07-21/5-str-256-04","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 154","ref_norm":"154","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 473","ref_norm":"473","n":1}],"authoritative_source":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/5_StS/2004/5_StR_256-04.pdf?__blob=publicationFile&v=1","attribution":{"source":"bundesgerichtshof.de","source_url":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/5_StS/2004/5_StR_256-04.pdf?__blob=publicationFile&v=1"},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2004-07-21/5-str-256-04","upstream":"https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/5_StS/2004/5_StR_256-04.pdf?__blob=publicationFile&v=1","retrieved":"2026-07-10 15:45:34.161399+00:00"}}