{"status":"available","doknr":"BGH-Strafsenate/2_StS/2007/2_StR_446-07","ecli":null,"court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"2007-12-19","aktenzeichen":"2 StR 446/07","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF \n\n2 StR 446/07 \n\nBESCHLUSS \n\nvom \n\n19. Dezember 2007 \n\nin der Strafsache \n\ngegen \n\nwegen Mordes u. a. \n\nhier: Anhörungsrüge \n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 19. Dezember 2007 be-\n\nschlossen: \n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss \n\nvom 31. Oktober 2007 wird auf seine Kosten zurückgewiesen. \n\nGründe: \n\n1 \n\nDas Landgericht hat den Angeklagten wegen zweifachen tateinheitlich \n\nbegangenen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge zu lebenslanger \n\nFreiheitsstrafe verurteilt. Die gegen dieses Urteil gerichtete Revision des Ange-\n\nklagten hat der Senat auf Antrag des Generalbundesanwalts am 31. Oktober \n\n2007 durch Beschluss gemäß § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. \n\nMit Schriftsatz vom 15. November 2007 hat der Verurteilte seine nachträgliche \n\nAnhörung gemäß § 356 a StPO beantragt, weil sein rechtliches Gehör verletzt \n\nsei. \n\n2 \n\nDer Antrag, das Verfahren in die Lage zurückzuversetzen, die vor dem \n\nErlass der Entscheidung des Senats bestand, war zurückzuweisen, da der Se-\n\nnat bei seiner Revisionsentscheidung den Anspruch des Beschwerdeführers auf \n\nrechtliches Gehör nicht verletzt hat. Eine Verletzung rechtlichen Gehörs ergibt \n\nsich weder aus der Antragsbegründung, noch ist sie sonst ersichtlich. Sie folgt \n\nweder daraus, dass der Verwerfungsbeschluss keine eigene Begründung ent-\n\nhielt (vgl. Senatsbeschluss vom 10. Oktober 2007 – 2 StR 169/07 – m.w.N.) \n\nnoch daraus, dass weder der Generalbundesanwalt noch der Senat Anlass ge-\n\nsehen haben, auf die in der Gegenerklärung vom 27. September 2007 enthal-\n\ntenen Argumente ausdrücklich einzugehen (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Ja-\n\nnuar 2007 – 2 StR 277/06; BVerfG StraFo 2007, 463). Die Behauptung des Be-\n\nschwerdeführers, der Senat habe die Argumente seiner Gegenerklärung nicht \n\nzur Kenntnis genommen, ist schlicht falsch. \n\nRissing-van Saan Bode Rothfuß \n\n Fischer Roggenbuck","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2007-12-19/2-str-446-07","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2007-12-19/2-str-446-07","retrieved":"2026-07-10 20:07:56.578630+00:00"},"card":{"id":"bgh/2007-12-19/2-str-446-07","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. Strafsenat","date":"2007-12-19","dockets":["2 StR 446/07"],"decision_type":"Beschluss","ecli":null,"ids":{"doknr":"BGH-Strafsenate/2_StS/2007/2_StR_446-07","ecli":null},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 19.12.2007 – 2 StR 446/07","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2007-12-19/2-str-446-07","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":null,"tenor_status":"not_marked","cited_norms":[{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":1},{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-07-10T20:07:56.578630+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}