{"status":"available","doknr":"OLD328012","ecli":null,"court":"Bayerischer Verwaltungsgerichtshof","senate":null,"decided":"2020-05-12","aktenzeichen":"20 NE 20.969","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"Tenor\n\n \n \n\nI. Das Verfahren wird eingestellt.\n\n \n\nII. Die Antragsteller und der Antragsgegner tragen die Kosten des Verfahrens je zur Hälfte.\n\n \n\nIII. Der Streitwert wird auf 10.000,00 EUR festgesetzt.\n\n \n\n \n\nGründe\n\n \n \n\nDie Beteiligten haben die Hauptsache mit übereinstimmenden Erklärungen vom 8. Mai 2020 (Antragstellerin) und vom 11. Mai 2020 (Antragsgegner) für erledigt erklärt. Aufgrund der damit eingetretenen Beendigung des Rechtsstreits war das Verfahren deklaratorisch einzustellen und gem. § 161 Abs. 2 Satz 1 VwGO über die Kosten des Verfahrens nach billigem Ermessen durch Beschluss zu entscheiden.\n\n \n\nBilligem Ermessen entspricht es hier, die Kosten des Verfahrens hälftig zu teilen, da die Erfolgsaussichten des Antrages auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 47 Abs. 6 VwGO als offen angesehen werden müssen. Zwar hat der Senat zu der Regelung des § 5 Abs. 2 und Abs. 3 der 2. BayIfSMV einen entsprechenden Antrag abgelehnt (BayVGH, B.v. 28.4.2020 - 20 NE 20.849 - juris). Die Antragsteller haben jedoch ihren Antrag auf die Regelung des § 7 Abs. 2 und 3 der 3. BayIfSMV umgestellt. Ob diese Vorschrift verfassungskonform ausgelegt werden kann, ist zweifelhaft.\n\n \n\nDie Festsetzung des Streitwertes ergibt sich aus § 53 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 52 Abs. 1 GKG. Da die vom Antragsteller angegriffene Verordnung bereits außer Kraft getreten ist, zielte der Eilantrag inhaltlich auf eine Vorwegnahme der Hauptsache, weshalb eine Reduzierung des Streitwertes für das Eilverfahren auf der Grundlage von Ziff. 1.5 des Streitwertkatalogs für die Verwaltungsgerichtsbarkeit hier nicht angebracht erscheint.\n\n \n\nDieser Beschluss ist nicht anfechtbar (§ 152 Abs. 1 VwGO).","source":"openlegaldata","source_url":"https://de.openlegaldata.io/case/328012","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vgh-bayern/2020-05-12/20-ne-20-969","cited_norms":[{"jurabk":"VwGO","ref":"§ 47","ref_norm":"47","n":1},{"jurabk":"VwGO","ref":"§ 152","ref_norm":"152","n":1},{"jurabk":"VwGO","ref":"§ 161","ref_norm":"161","n":1},{"jurabk":"GKG 2004","ref":"§ 52","ref_norm":"52","n":1}],"authoritative_source":"https://de.openlegaldata.io/case/328012","attribution":{"source":"Open Legal Data","source_url":"https://de.openlegaldata.io/case/328012","license":"Open Database License (ODbL) v1.0","license_url":"https://opendatacommons.org/licenses/odbl/1-0/","notice":"Entscheidungstext bereitgestellt über Open Legal Data (openlegaldata.io), lizenziert unter der Open Database License (ODbL) v1.0."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vgh-bayern/2020-05-12/20-ne-20-969","upstream":"https://de.openlegaldata.io/case/328012","retrieved":"2026-07-09 04:03:40.243667+00:00"}}