{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:VGMI:2007:0531.10K1944.06A.00","court":"Verwaltungsgericht Minden","senate":"UdG","decided":"2007-05-31","aktenzeichen":"10 K 1944/06.A","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"Tenor\n\nwerden auf Antrag 13.04.2007 i.d.F. vom 23.04.2007 die nach dem \nBeschluss des Verwaltungsgerichts Minden vom 10.04.2007\n\nvon der Beklagten\nan den Kläger\n\nzu erstattenden und bereits mitgeteilten Kosten auf \n\n169,99 EUR\n\n(in Worten: Hundertneunundsechzig 99/100 EUR)\n\nnebst Zinsen in Höhe von 5 vom Hundert über dem Basiszinssatz ab 16.04.2007 \nfestgesetzt.\n\nDer weitergehende Antrag wird zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\nDie Festsetzung erfolgt gemäß § 164 der Verwaltungsgerichtsordnung \n(VwGO).\n\nGegenstand des gerichtlichen Verfahrens war eine Streitigkeit nach dem Asylver-\nfahrensgesetz, dem ein Widerspruchsverfahren nicht vorausgeht. \n\nDas Verfahren ist nach § 83 b AsylVfG gerichtskostenfrei.\n\nDie gerichtliche Kostenentscheidung umfasst daher nach § 162 Abs. 1 VwGO \nnur\ndie zur zweckentsprechenden Rechtsverteidigung notwendigen Aufwendungen des \nKlägers für das gerichtliche Verfahren. Hierzu gehören nach § 162 Abs. 2 VwGO \nauch die Gebühren und Auslagen eines Rechtsanwalts, die sich nach dem RVG \nberechnen. \n\nAntragsgemäß wurden die folgenden Anwaltskosten festgesetzt :\n\na) 0,65 Verfahrensgebühr nach Nr. 3100 VV RVG \n (1,3 Ausgangsgebühr abzüglich ½ der 1,3 Geschäftsgebühr nach \n Nr. 2400 VV RVG in der bis zum 30.06.2006 geltenden Fassung \n nunmehr Nr. 2300 VV RVG - vgl. Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV RVG), \n Gegenstandswert: 3.000,00 EUR: \n 122,85 EUR,\nb) Entgelt für Post- und Telekommunikationsdienstleistungen \n nach Nr. 7002 VV RVG: 20,00 \nEUR,\nc) 19 % Umsatzsteuer nach Nr. 7008 VV RVG: 27,14 \nEUR\n- insgesamt: 169,99 \nEUR.\n\nZu a):\n\nDie Verfahrensgebühr wurde von dem Klägerprozessbevollmächtigten im Antrag \nvom 23.04.2007 zutreffend unter Berücksichtigung des eindeutigen, nicht aus-\nlegungsfähigen Wortlautes der Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV RVG nach einem \nGebührensatz von 0,65 berechnet - vgl. BGH, Urteil vom 07.03.2007 in VIII ZR \n86/06, juris; sowie VG München, Beschluss vom 15.03.2007 in M 21 K 05.51331 in \neiner eingehenden Auseinandersetzung mit der hierzu in der \nVerwaltungsgerichtsbarkeit vertretenen Gegenauffassung.\n\nDies wird in der verwaltungsrichterlichen Rechtsprechung ferner vertreten von \nbzw. kann geschlossen werden aus:\n\nVGH Kassel, Beschluss vom 29.11.2005 in 10 TJ 1637/05, NJW 27/2006, S. \n1992 - 1993; juris (Leitsätze); OVG Lüneburg, Beschluss vom 23.02.2006 in 13 OA \n61/06;\nVGH Mannheim, Beschluss vom 27.06.2006 in 11 S 2613/05, juris; VGH München, \nBeschluss vom 25.08.2005 in 22 C 05.1871, juris (sinngemäß - keine Anrechnung da \nverschiedene Gegenstände); Beschluss vom 03.11.2005 in 10 C 05.1131, juris; \nBeschluss vom 06.03.2006 in 19 C 06.268, juris*; Beschluss vom 31.03.2006 in \n19 C 06.851*(*Der 19. Senat hat diese Rechtsprechung inzwischen aufgegeben.); \nBeschluss vom 09.05.2006 in 12 C 06.65, juris; OVG Münster, Beschluss vom \n10.05.2006 in 14 E 252/06, juris (sinngemäß - die Entscheidung befasst sich mit der \nErstattungsfähigkeit von Kosten des behördlichen Ausgangsverfahrens); \nVG Ansbach, Beschluss vom 04.05.2006 in AN 1 K 05.00582; Beschlüsse vom \n06.07.2006 und 01.08.2006 in AN 14 K 04.03370; Beschluss vom 30.01.2007 in \nAN 14 K 04.02153; Beschluss vom 25.04.2007 in AN 14 M 07.00139; Beschluss \nvom 30.04.2007 in AN 1 M 07.30271; VG Augsburg, Beschluss vom 20.12.2006 in \nAu 1 K 06.79; Beschluss vom 12.02.2007 in Au 6 M 07.30020; VG Düsseldorf, \nBeschluss vom 28.07.2005 in 5 K 1002/05.A, juris; Beschluss vom 15.08.2006 in \n3 K 4568/05.A, juris; VG Göttingen, Beschluss vom 30.05.2005 in 2 A 82/05, \nNiedersächsisches Oberverwaltungsgericht - Rechtsprechungsdatenbank; Beschluss \nvom 30.01.2006 in 4 A 145/05; VG Lübeck, Beschluss vom 08.12.2005 in 7 A 47/05, \njuris; VG Mainz, Beschluss vom 18.01.2007 in 7 K 277/05.MZ, juris; \nVG Minden, Beschluss vom 15.02.2005 in 9 L 677/04, juris; Beschluss vom \n25.07.2005 in 7 L 1048/04, juris; Beschluss vom 07.03.2006 in 9 K 571/05 \n(aufgehoben durch OVG 7 E 410/06); Beschlüsse vom 03.04.2006 in 9 K 1089 und \n1090/05; Beschluss vom 16.04.2007 in 7 L 679/06, juris; Beschluss vom 03.04.2007 \nin 9 L 328/06, juris; Beschluss vom 26.01.2007 in 11 L 615/05, juris (weitere \nBeschlüsse in Parallelverfahren); Beschluss vom 16.05.2007 in 8 K 392/05.A, nrwe;\nVG München, Beschluss vom 19.05.2006 in M 3 K 05.51597; Beschluss vom \n27.11.2006 in M 24 K 05.51246; Beschluss vom 15.03.2007 in M 21 K 05.51331;\nVG Oldenburg, Beschluss vom 05.12.2006 in 11 A 436/06, juris; VG Regensburg, \nBeschluss vom 15.11.2005 in RN 9 K 05.9, juris; Beschluss vom 15.12.2005 in RN 4 \nK 04.1835; Beschluss vom 20.12.2005 in RO 11 S 04.1945, juris; VG Würzburg, \nBeschluss vom 30.03.2005 in W 6 K 04.1370; Beschluss vom 19.04.2005 in W 3 E \n04.1434; Beschluss vom 01.09.2005 in W 2 S 05.241, juris; Beschluss vom \n22.11.2005 in W 5 E 05.307, juris; Beschluss vom 30.08.2006 in W 7 K \n05.30563.\n\nGegenteiliger Auffassung sind:\n\nVGH Mannheim, Beschluss vom 27.7.2006 in 8 S 1621/06; VGH München,\nBeschlüsse vom 10.7.2006 in 4 C 06.1129 und 4 C 06.1195, juris; Beschluss vom \n17.11.2006 in 24 C 06.2463 und 24 C 06.2466, juris; Beschluss vom 05.01.2007 in \n24 C 06.2052, juris; Beschluss vom 19.01.2007 in 24 C 06.2426, juris; Beschluss \nvom 07.12.2006 in 19 C 06.2279 (Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung); \nBeschluss vom 06.03.2007 in 19 C 06.2591; Beschluss vom 14.05.2007 in 25 C \n07.754 (Anschluss an die aus Sicht des Senats mittlerweile ganz überwiegend \nvertretene Auffassung); OVG Münster, Beschluss vom 25.4.2006 in 7 E 410/06, \njuris; Beschluss vom 28.09.2006 in 7 E 957/06, juris (Anrechnung in einem Sonderfall \nbestätigt jedoch generelle Bestätigung des Beschlusses vom 25.04.2006); Beschluss \nvom 18.10.2006 in 7 E 1339/05, juris; VG Darmstadt, Beschluss vom 14.06.2006 in \n4 J 930/06.A; VG Düsseldorf, Beschluss vom 13.03.2006 in 15 K 999/05.A; \nBeschluss vom 31.01.2007 in 16 K 4658/05.A; VG Frankfurt a.M., Beschluss vom \n13.03.2006 in 2 J 662/06, juris; VG Freiburg, Beschluss vom 10.8.2006 in A 3 K \n11018/05, juris; VG Köln, Beschluss vom 16.03.2006 in 18 K 6475/04.A, juris; VG \nLüneburg, Beschluss vom 09.03.2006 in 5 A 42/05, juris; VG Magdeburg, Urteil \nvom 14.10.2005 in 9 A 195/05, juris; VG Minden, Beschluss vom 12.10.2006 in 10 K \n4316/04.A; \nVG München, Beschluss vom 22.09.2006 in M 9 K 05.5411; Beschluss vom \n28.09.2006 in M 23 K 05.50405, juris; Beschluss vom 02.02.2007 in M 15 K \n06.50332; VG Sigmaringen, Beschluss vom 12.06.2006 in 1 K 10321/05, juris. \nEine Vielzahl der vorstehenden Entscheidungen stützt sich auf den o.g. Beschluss \ndes 7. Senats des OVG Münster vom 25.04.2006 in 7 E 410/06, juris.\n\nDie gegenteilige Auffassung wird hier aus den nachstehenden Gründen nicht \ngeteilt:\n\n1. Die Anrechnungsbestimmung ist wie bereits angeführt wegen ihres \neindeutigen \n Wortlaut einer Auslegung nicht zugänglich.\n\n Der BGH führt hierzu in seinem Urteil vom 07.03.2007 in VIII ZR 86/06, juris; \naus \n (Leitsatz):\n\"Ist nach der Vorbemerkung 3 Abs. 4 zu Nr. 3100 VV RVG eine wegen desselben \nGegenstands entstandene Geschäftsgebühr anteilig auf die Verfahrensgebühr des \ngerichtlichen Verfahrens anzurechnen, so vermindert sich nicht die bereits \nentstandene Geschäftsgebühr, sondern die in dem anschließenden gerichtlichen \nVerfahren anfallende Verfahrensgebühr.\"\n\nZur Begründung der Gegenansicht wird gelegentlich der Beschluss des BGH \nvom 20.10.2005 in I ZB 21/05, juris= NJW-RR 2006, 501 = BB 2006,127; \nangeführt\n(u.a. OVG Münster, Beschluss vom 25.04.2006 in 7 E 410/06, juris). \nDieser Beschluss befasst sich jedoch ausschließlich mit der Frage, ob der nichtan-\nzurechnende Teil der Geschäftsgebühr festsetzungsfähig ist.\n \n2. Durch die Nichtanrechnung der anteiligen Geschäftsgebühr würden dem \n behördlichen Ausgangsverfahren zuzurechnende Kosten zur Festsetzung\n gelangen, obwohl diese nach § 162 Abs. 1 VwGO nicht erstattungsfähig sind.\n\n Neumann führt hierzu in Sodan/Ziekow, Großkommentar zur VwGO, 2. \nAuflage, \n Anm. 63 zu § 162 aus: \"Was der erstattungsberechtigte Beteiligte dem von ihm \n beauftragten Rechtsanwalt nach dem RVG schuldet, kann er auf den erstattungs-\n pflichtigen Beteiligten abwälzen.\" \n\nEs gibt keinen allgemeinen Grundsatz, dass Kosten zu erstatten sind, die \neinem Beteiligten im Verwaltungsverfahren bei der Ausgangsbehörde entstanden \nsind \n- vgl. OVG NRW, Beschluss vom 10.05.2006 in 14 E 252/06, juris; BVerwG, Urteil \nvom 17.02.2005 in 7 C 14/04 und Beschluss vom 01.09.1989 in 4 B 17.89, jeweils \njuris. Eine derartige Kostenregelung wäre zudem nicht durch die Gesetzgebungs-\nkompetenz des Bundes gedeckt - vgl. OVG Münster, Beschluss vom 06.09.2001 \nin 21 E 626/01, juris. Daher kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass \nder Gesetzgeber eine derartige Regelung beabsichtigt hat.\n\nDem Rechtsuchenden wird zugemutet, das behördliche Ausgangsverfahren \nauf eigene Kosten durchzuführen. Daher ist es nicht sinnwidrig, wenn er diese \nKosten \nnicht auf die im gerichtlichen Verfahren unterlegene Gegenseite abwälzen kann \n- vgl. u.a. VG Minden, Beschluss vom 03.04.2007 in 9 L 328/06, juris; sowie \nBeschluss vom 16.05.2007 in 8 K 392/05.A, nrwe; a.A. OVG Münster, Beschluss \nvom 25.04.2006 in 7 E 410/06, juris.\n\n3. Die Anrechnung führt nicht zu sinnwidrigen Ergebnissen, sondern verhindert \n diese - vgl. VG Minden, Abschnitt ae) der Absetzungsbegründung des Kosten-\n festsetzungsbeschlusses vom 10.01.2007 in 7 L 679/06, juris; sowie Kostenfest-\n setzungsbeschluss vom 04.04.2007 in 9 K 1052/05, juris.\n\n4. Ändert sich der Umsatzsteuersatz nach Abschluss des vorgerichtlichen \nVerfahrens \n führt die gegenteilige Auffassung zu einer falschen steuerlichen Behandlung der \n Anwaltskosten und vermittelt dem Erstattungsberechtigten ggf. einen Steuervorteil.\n Dies läßt sich nur vermeiden, wenn der anzurechnende Geschäftsgebührenanteil\n festgestellt wird.\n \n Beispiel:\n Schuldet der Erstattungsberechtigte seinem Anwalt im Innenverhältnis eine \n 1,3 Geschäftsgebühr nebst 16 % Umsatzsteuer für die vorgerichtliche Vertretung \n und eine 0,65 Verfahrensgebühr nebst 19 % Umsatzsteuer für die gerichtliche \n Vertretung, so kann er für den anzurechnenden Geschäftsgebührenanteil auch im \n Außenverhältnis nur 16 % Umsatzsteuer beanspruchen. \n\nAbgesetzt wurden:\n\nA) 1,3 Geschäftsgebühr nach Nr. 2400 VV RVG a.F. nebst anteiliger \nMehrwertsteuer\n (insoweit beträgt der Steuersatz tatsächlich 16 %).\n\nDie für den Kläger angemeldete 1,3 Geschäftsgebühr nach Nr. 2400 VV RVG \na.F. kann nicht nach § 162 VwGO festgesetzt werden, weil es sich hierbei nicht \num erstattungsfähige Vorverfahrenskosten sondern um nicht erstattungsfähige \nKosten des behördlichen Ausgangsverfahrens handelt.\n\nB) 1,0 Erledigungsgebühr nach Nr. 1002, 1003 VV RVG nebst anteiliger \nMehrwert- \n steuer.\n\n Zur Begründung wird auf die insoweit zutreffenden Ausführungen der \nBeklagten \n im Schriftsatz vom 02.05.2007 verwiesen.\n\nErgänzend wird darauf hingewiesen, dass der nicht gebührenauslösende \nanwaltliche Schriftsatz vom 23.03.2007 der Beklagten erst am 02.04.2007 und damit \nnach der Aufhebung des angefochtenen Bescheids zur Kenntnis übersandt worden \nist. Dies spricht gegen die im Schriftsatz vom 23.04.2007 geäußerte Annahme des \nKlägerprozessbevollmächtigten: \"Hinsichtlich des Ansatzes der Erledigungsgebühr \nnehme ich Bezug auf meinen Schriftsatz vom 23.03.2007. Unter der Last der \nArgumente ist die gegnerische entgegenstehende Auffassung zusammengebrochen, \nso dass die Erledigung eingetreten ist.\"","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-minden/2007-05-31/10-k-1944-06-a","cited_norms":[{"jurabk":"VwGO","ref":"§ 162","ref_norm":"162","n":4},{"jurabk":"AsylVfG 1992","ref":"§ 83b","ref_norm":"83b","n":1},{"jurabk":"VwGO","ref":"§ 164","ref_norm":"164","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-minden/2007-05-31/10-k-1944-06-a","retrieved":"2026-10-28 15:55:38.128445+00:00"},"card":{"id":"vg-minden/2007-05-31/10-k-1944-06-a","court":"VG Minden","court_id":"vg-minden","court_as_stated":"Verwaltungsgericht Minden","panel":"UdG","date":"2007-05-31","dockets":["10 K 1944/06.A"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:VGMI:2007:0531.10K1944.06A.00","ids":{"ecli":"ECLI:DE:VGMI:2007:0531.10K1944.06A.00"},"cite_as":"VG Minden, Beschluss vom 31.05.2007 – 10 K 1944/06.A","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-minden/2007-05-31/10-k-1944-06-a","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"werden auf Antrag 13.04.2007 i.d.F. vom 23.04.2007 die nach dem\nBeschluss des Verwaltungsgerichts Minden vom 10.04.2007\n\nvon der Beklagten\nan den Kläger\n\nzu erstattenden und bereits mitgeteilten Kosten auf\n\n169,99 EUR\n\n(in Worten: Hundertneunundsechzig 99/100 EUR)\n\nnebst Zinsen in Höhe von 5 vom Hundert über dem Basiszinssatz ab 16.04.2007\nfestgesetzt.\n\nDer weitergehende Antrag wird zurückgewiesen.","basis":"source_label","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"VwGO/162","law":"VwGO","abbreviation":"VwGO","ref":"162","label":"§ 162 VwGO","mentions":4},{"id":"AsylVfG 1992/83b","law":"AsylVfG 1992","abbreviation":"AsylVfG 1992","ref":"83b","label":"§ 83b AsylVfG 1992","mentions":1},{"id":"VwGO/164","law":"VwGO","abbreviation":"VwGO","ref":"164","label":"§ 164 VwGO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. 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