{"status":"available","doknr":"OLD302105","ecli":"ECLI:DE:OLGK:2001:0430.25WF20.01.00","court":"Oberlandesgericht Köln","senate":null,"decided":"2001-04-30","aktenzeichen":"25 WF 20/01","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"Tenor\n\n1\n\nG r ü n d e\n\n2\n\nDer von dem Antragsteller unter dem 28. November 2000 eingelegte\nWiderspruch gegen den Beschluss des Amtsgerichts - Familiengericht\n- Köln vom 24. Oktober 2000 ist gemäß § 19 FGG als Beschwerde\nstatthaft und zulässig. Ausweislich der Beschwerdebegründung vom\n29. Dezember 2000 wendet sich der Antragsteller mit seinem\nRechtsmittel ausschließlich gegen die Entscheidung über seinen\nZwangsgeldantrag vom 14. April 2000, welcher zurückgewiesen worden\nist.\n\n3\n\nDie Beschwerde ist unbegründet. Die Zurückweisung des\nZwangsgeldantrages begegnet keinen durchgreifenden Bedenken und\nhält einer Prüfung durch den Senat stand. Der Zwangsgeldantrag des\nAntragstellers vom 14. April 2000 bezieht sich auf die Durchsetzung\nder Umgangsregelung im Beschluss des Amtsgerichts\n\n4\n\n- Familiengericht - Berlin Kreuzberg vom 23. Februar 1999\n\n5\n\n- 160 F 13334/97 -. Der Antragsteller macht geltend, das ihm in\ndiesem Beschluss eingeräumte Recht, mit seinem Sohn M. jeden\nSonntag um 10:30 Uhr telefonieren zu dürfen, werde von der\nAntragsgegnerin verhindert. Die beantragte Zwangsgeldfestsetzung\nscheidet aus, nachdem die betreffende Umgangsrechtsregelung bereits\ndurch den gerichtlichen Vergleich vor dem Amtsgericht -\nFamiliengericht - Köln vom 23. März 2000 -312 F 301/99 aufgehoben\nworden ist. Das Zwangsgeld gilt nicht der Sühne für eine begangene\nPflichtwidrigkeit, sondern ist als Beugemittel für die Durchsetzung\neiner bestehenden Regelung in der Zukunft anzusehen. Dieser Zweck\nder Zwangsgeldfestsetzung ist mit Aufhebung des Beschlusses des\nAmtsgerichts - Familiengericht - Tempelhof-Kreuzberg vom 23.\nFebruar 1999 am 23. März 2000 weggefallen.\n\n6\n\nDie Entscheidung, ihm die Kosten des Beschwerdeverfahrens\naufzuerlegen, beruht auf § 13 a Abs. 1 Satz 2 FGG und § 131 Abs. 1\nSatz 1 Nr. 1 KostO.\n\n7\n\nGegenstandswert des Beschwerdeverfahrens: 1.000,00 DM","source":"openlegaldata","source_url":"https://de.openlegaldata.io/case/302105","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/olg-koeln/2001-04-30/25-wf-20-01","cited_norms":[],"authoritative_source":"https://de.openlegaldata.io/case/302105","attribution":{"source":"Open Legal Data","source_url":"https://de.openlegaldata.io/case/302105","license":"Open Database License (ODbL) v1.0","license_url":"https://opendatacommons.org/licenses/odbl/1-0/","notice":"Entscheidungstext bereitgestellt über Open Legal Data (openlegaldata.io), lizenziert unter der Open Database License (ODbL) v1.0."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/olg-koeln/2001-04-30/25-wf-20-01","upstream":"https://de.openlegaldata.io/case/302105","retrieved":"2026-07-09 03:27:50.052340+00:00"}}