{"status":"available","doknr":"OLD285464","ecli":"ECLI:DE:LGDO:2004:0722.15O150.99.00","court":"Landgericht Dortmund","senate":null,"decided":"2004-07-22","aktenzeichen":"15 O 150/99","doktyp":"Schlussurteil","leitsatz":null,"text_plain":"Tenor\n\n. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin\n\n1. 4.466,544 € (i.W.: viertausendvierhundertsechsund-\n\n sechzig 54/100 Euro) nebst 4 % Zinsen seit dem\n\n 05.11.1999\n\nund\n\n2. ein über das durch Teil-Anerkenntnisurteil vom\n\n 19.05.2004 hinausgehendes Schmerzensgeld von noch\n\n 14.451,68 € (i.W.: vierzehntausendvierhundertein-\n\n undfünfzig 68/100 Euro) nebst 4 % Zinsen seit dem\n\n03.03.1997 zu zahlen.\n\nIm. Übrigen wird die Klage abgewiesen.\n\nVon den Kosten des Rechtsstreits tragen die Klägerin\n\n 22 % und die Beklagte 78 %.\n\nDas Urteil ist vorläufig vollstreckbar hinsichtlich\n\ndes Teil-Anerkenntnisurteils; im Übrigen nur gegen Si-\n\ncherheitsleistung in Höhe von 32.500,00 €.\n\nDie Klägerin kann die Zwangsvollstreckung durch Si-\n\ncherheitsleistung in Höhe von 850,00 € abwenden, wenn\n\nnicht die Beklagte zuvor in gleicher Höhe Sicherheit \n\nleistet.\n\n1\n\nTatbestand\n\n 2\n\nDie am 29.02.1960 geborene Klägerin macht neben ihrem Ehemann\n\n 3\n\n(Kläger in dem Verfahren 15 0 154/99 LG Dortmund) aus eigenem\n\n 4\n\nRecht Ansprüche anlässlich des Verkehrsunfalles ihres Sohnes\n\n 5\n\nB am 20.05.1997 geltend.\n\n 6\n\nIhr damals 16 Jahre alter Sohn - Fahrer eines Leichtkraft- .\n\n 7\n\nrades - verstarb an den. Folgen des Unfalles am 28.05.1997.\n\n 8\n\nDen Unfall hat allein schuldhaft die Versicherungsnehmerin\n\n 9\n\nder Beklagten zu vertreten, die einen Pkw Q führte und die\n\n 10\n\nVorfahrt des Leichtkraftrades nicht beachtete. Wegen des\n\n 11\n\nSchmerzensgeldes aus übergegangenem Recht hat das Oberlandes-\n\n 12\n\ngericht Hamm am 09.08.2000 den Eltern insgesamt 30.000,00 DM\n\n 13\n\nzugesprochen (15 0 129/99 - 13 U 58/00). Vorliegend geht es\n\n 14\n\ndaher noch um Ansprüche der Klägerin aus eigenem Schmerzens-\n\n 15\n\ngeld und den materiellen Schaden der Klägerin aus Gründen des\n\n 16\n\nUnfalltodes des Sohnes. Auch begehrt die Klägerin betreffend\n\n 17\n\nzukünftige materielle und immaterielle Schäden, die Feststel-\n\n 18\n\nlung der Ersatzpflicht der Beklagten vorbehaltlich des Forde-\n\n 19\n\nrungsüberganges.\n\n 20\n\nl.\n\n 21\n\nIhren materiellen Schaden hat die Klägerin gemäß Klageschrift\n\n 22\n\nund Anlagen und gemäß Schriftsatz vom 28.06.2001. nebst Anla-\n\n 23\n\ngen wie folgt aufgelistet:\n\n 24\n\n1. Verdienstausfall 01.07. - 31.12.1997:\n\n 25\n\na) 6 x 1.025,98 DM = 6.155,88 DM (Blatt 89 d. A.)\n\n 26\n\nb) Kürzung Weihnachtsgeld = 615,95 DM (Blatt 85 d. A.)\n\n 27\n\nc) abzüglich Krankengeld = 5.679,00 DM (Blatt 83 d. A.)\n\n 28\n\n2. Verdienstausfall 01.01.1998 - 30.11.1998:\n\n 29\n\na) 11 x 1.025,98 DM = 11.285,78 DM\n\n 30\n\nb) Kürzung Weihnachtsgeld = 1.241,46 DM (Blatt 85 d.A.\n\n 31\n\nc) Urlaubsgeld (1.800,00 - 1.241,46 DM) = 5.58,54 DM\n\n 32\n\nd) abzüglich Krankengeld, Übergangsgeld = 8.618,37 DM\n\n 33\n\n(Blatt 6 d. A.)\n\n 34\n\n3. Verdienstausfall 01.12.1998 - Juni 1999:\n\n 35\n\n7 x (1.025,98 DM - 789,68 DM) = 1.654,10 DM (Blatt 7 d.A.)\n\n 36\n\n4. Nebentätigkeit Firma B (Mai 1997 - Oktober 1998\n\n 37\n\n23 x 90,00 DM = 2.070,.00 DM (Blatt 7 d.A.)\n\n 38\n\n5. Ärztliche Behandlung und Attest:\n\n 39\n\n600,00 DM+ 10,00 DM = 610,00 DM (Blatt 7 d. A.)\n\n 40\n\nII.\n\n 41\n\nHinsichtlich des eigenen Schmerzensgeldes verweist die Kläge-\n\n 42\n\nrin unter Bezugnahme auf die ärztlichen Bescheinigungen\n\n 43\n\nDr. V vom 28.08.1997 und 10.08.1998 auf eine abnorme\n\n 44\n\nTrauerreaktion und Arbeitsunfähigkeit betreffend ihre Tätig-\n\n 45\n\nkeit im G-Kinderheim bis zum 06.10.1998 und dar-\n\n 46\n\nüber hinaus bis Ende November 1998.\n\n 47\n\nIn Anlehnung an den Streitwert laut Klage vom 18.10.1999\n\n 48\n\n(vorläufig 177.093,26 DM und aufgeteilt auf den Antrag 2 b))\n\n 49\n\nstellt sich die Klägerin ein Schmerzensgeld von 32.000,00 DM\n\n 50\n\nzuzüglich dann doch nicht gezahlter 3.000,00 DM vor.\n\n 51\n\nDenn die Beklagte hat ihre Einstandspflicht letztlich gänz-\n\n 52\n\nlich abgelehnt, nachdem zuvor ein Schmerzensgeld von\n\n 53\n\n3.000,00 DM im Raum stand.\n\n 54\n\nIII.\n\n 55\n\nMit Schriftsatz vom 14.05.2004 hat die Klägerin überdies\n\n 56\n\nFeststellungsklage erhoben. Materielle und immaterielle Zu-\n\n 57\n\nkunftsschäden seien zu besorgen. In der psychosomatischen\n\n 58\n\nKlinik Schloss X sei anlässlich des Aufenthaltes\n\n 59\n\nvom 20.01.04 bis 02.03.2004 eine mittelgradige depressive\n\n 60\n\nEpisode bei mehrfacher Belastung und eine Angststörung fest-\n\n 61\n\ngestellt worden. Diese Erkrankungen seien Folge des Unfallto-\n\n 62\n\ndes ihres Sohnes. Es sei nicht abzusehen, welche weiteren ma-\n\n 63\n\nteriellen und immateriellen Schäden noch eintreten könnten.\n\n 64\n\nIn der Sitzung vom 19.05.2004 hat die Beklagte hinsichtlich\n\n 65\n\neines Teilbetrages von 6.000,00 € nebst 4 % Zinsen seit dem\n\n 66\n\n03.03.1997 (Schmerzensgeld) ihr Anerkenntnis erklärt. Die\n\n 67\n\nKlägerin hat den Erlass des Teil-Anerkenntnisurteiles vom\n\n 68\n\n19.05.2004 beantragt.\n\n 69\n\nDie Klägerin beantragt darüber hinaus,\n\n 70\n\n1. Die Beklagte zu verurteilen, an sie 16.183,34 DM\n\n 71\n\nnebst je 4 % Zinsen aus 7.513,37 DM seit dem\n\n 72\n\n05.02.1998 und aus weiteren 8.669,97 DM seit dem\n\n 73\n\n24.06.1999 zu zahlen sowie\n\n 74\n\n2. die Beklagte zu verurteilen, an sie ein angemessenes\n\n 75\n\nSchmerzensgeld von insgesamt mindestens 35.000,00 DM\n\n 76\n\nnebst 4 % Zinsen seit dem 03.03.1997 zu zahlen und\n\n 77\n\n3. festzustellen, dass die Beklagte verpflichtet ist,\n\n 78\n\nihr allen materiellen und immateriellen Schaden zu er-\n\n 79\n\nsetzen, der ihr aus dem Verkehrsunfall vom 20.05.1997\n\n 80\n\nin I noch entstehen wird, soweit der An-\n\n 81\n\nspruch nicht auf einen Sozialversicherungsträger oder\n\n 82\n\nandere Dritte übergegangen ist.\n\n 83\n\nDie Beklagte beantragt - soweit nicht anerkannt -,\n\n 84\n\ndie Klage abzuweisen.\n\n 85\n\nSie bezieht sich auf ihren Schriftsatz vom 26.11.1999 - dort\n\n 86\n\nSeite 6, II -, auf. ihren Schriftsatz vom 15.12.1999 und ihren\n\n 87\n\nVergleichsvorschlag vom 13.05.2004.\n\n 88\n\nHinsichtlich des Feststellungsantrages vom 14.05.2004 erhebt\n\n 89\n\nsie die Einrede der Verjährung.\n\n 90\n\nWegen der weiteren Einzelheiten des Parteivorbringens wird\n\n 91\n\nauf den Inhalt der vorgetragenen Schriftsätze nebst der über-\n\n 92\n\nreichten Unterlagen verwiesen.\n\n 93\n\nDie Kammer hat gemäß den Beschlüssen vom 05.12.2001,\n\n 94\n\n23.10.2002 und 20.01.2003 Auskünfte der die Klägerin behan-\n\n 95\n\ndelnden Ärzte eingeholt. Auf diese Auskünfte und die\n\n 96\n\nSitzungsniederschrift vom 07.01.2003 wird verwiesen.\n\n 97\n\nWeiter hat die Kammer gemäß Beschluss vom 10.07.2003 ein neu-\n\n 98\n\nrologisch-psychiatrisches Gutachten eingeholt. Insoweit wird\n\n 99\n\nauf das Gutachtendes Sachverständigen Prof. Dr. U\n\n 100\n\nvom 29.03.2004 Bezug genommen.\n\n 101\n\nEntscheidungsgründe\n\n 102\n\nDer Klage war nach Maßgabe des Tenors zu entsprechen, denn es\n\n 103\n\nsteht nach den vorliegenden ärztlichen Berichten und dem Gut-\n\n 104\n\nachten des Sachverständigen Prof. U fest, dass die\n\n 105\n\nKlägerin aus Gründen des Unfalltodes ihres Sohnes erhebliche\n\n 106\n\ngesundheitliche Schäden genommen hat und ihr überdies materi-\n\n 107\n\neller Schaden entstanden ist.\n\n 108\n\nl.\n\n 109\n\nDer materielle Schaden ist durch die vorliegenden Unterlagen\n\n 110\n\nwie folgt nachgewiesen (entsprechend der nummerierten Scha-\n\n 111\n\ndensaufstellung der Klägerin):\n\n 112\n\n1.\n\n 113\n\na) 6 x 1.025,98 = 6.155,88 DM\n\n 114\n\nb) Kürzung Weihnachtsgeld = 615,95 DM\n\n 115\n\nc) abzüglich Krankengeld von 5.679,00 DM\n\n 116\n\n1.092.83 DM\n\n 117\n\n2.\n\n 118\n\na) II x 1.025,98 DM = 11.285,78 DM\n\n 119\n\nb) Kürzung Weihnachtsgeld = . 1.241,46 DM\n\n 120\n\nc) Urlaubsgeld = nicht belegt\n\n 121\n\nd) abzüglich Krankengeld und Übergangsgeld von 8.618,37 DM\n\n 122\n\n3.908,87 DM\n\n 123\n\n3.\n\n 124\n\n7 x 789,68 DM= 1.654,10 DM\n\n 125\n\n4.\n\n 126\n\n23 x 90,00 DM= 2.070,00 DM\n\n 127\n\n5.\n\n 128\n\nAttest = 10.00 DM\n\n 129\n\nDie psychotherapeutische Behandlung ist der Höhe nach nicht\n\n 130\n\nbelegt.\n\n 131\n\nEs ist daher ein Gesamtschaden von 8.735,80 DM = 4.466,54 €\n\n 132\n\nentstanden nebst 4 % Zinsen seit Rechtshängigkeit\n\n 133\n\n(05.11.1999).\n\n 134\n\nII.\n\n 135\n\nBetreffend das Schmerzensgeld geht die Kammer von einem Ge-\n\n 136\n\nsamtbetrag von 40.000,00 DM aus.\n\n 137\n\nEin Betrag von 6.000,00 e nebst 4 % Zinsen ist durch Teil-\n\n 138\n\nAnerkenntnisurteil bisher zugesprochen.\n\n 139\n\nZu dieser Bewertung gelangt die Kammer mit Rücksicht auf die\n\n 140\n\nnachvollziehbaren und überzeugenden Darlegungen des Sachver-\n\n 141\n\nständigen Prof. U in seinem Gutachten vom\n\n 142\n\n29.03.2004. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die um-\n\n 143\n\nfänglichen Darlegungen in diesem Gutachten verwiesen.\n\n 144\n\nDer Sachverständige ist bei der Untersuchung der Klägerin am\n\n 145\n\n01.10.2003 unter Berücksichtigung der von der Kammer einge-\n\n 146\n\nholten ärztlichen Berichte zu dem Schluss gelangt, dass die\n\n 147\n\nKlägerin bis zum Unfalltod des Sohnes Andreas psychisch ge-\n\n 148\n\nsund und hinsichtlich einer wahrscheinlich vorbestehenden,\n\n 149\n\nlebensgeschichtlich begründeten psychischen Disposition voll-\n\n 150\n\nständig kompensiert war. Der Unfalltod, so der Sachverständi-\n\n 151\n\nge, sei daher als weit überwiegende wesentliche Ursache für\n\n 152\n\ndie zeitnah zum Unfalltod aufgetretene und seitdem protra-\n\n 153\n\nhiert verlaufende psychische Störung anzusehen.\n\n 154\n\nZusammenfassend hat er dargelegt, ab Juli 1997 sei es zur\n\n 155\n\nEntstehung einer Anpassungsstörung im Sinne einer abnormen\n\n 156\n\nTrauerreaktion gekommen. Im weiteren Verlauf habe sich formal\n\n 157\n\neine leicht depressive Episode mit somatischen Beschwerden\n\n 158\n\nund depressiver Symptomatik, Angst und ausgeprägt vegetativ-\n\n 159\n\nfunktionellen körperlichen Beschwerden entwickelt ..Diese psy-\n\n 160\n\nchische Störung habe einen fluktuierenden Verlauf und sei\n\n 161\n\nnoch im Rahmen der Untersuchung nachweisbar gewesen. Die de-\n\n 162\n\npressive Episode mit somatischen Beschwerden sei weiter vor-\n\n 163\n\nhanden; eine Verschlechterung stehe mit Wahrscheinlichkeit\n\n 164\n\nnicht zu erwarten.\n\n 165\n\nDiese nach dem 01.06.1999 anhaltende Beeinträchtigung bedingt\n\n 166\n\neine Minderung der Erwerbsfähigkeit von 10 % bis zur Gutach-\n\n 167\n\ntenerstattung. Hingegen ist von einer Minderung der Erwerbs-\n\n 168\n\nfähigkeit für den Zeitraum 01.06.1997 - 31.10.1997 von 100 %,\n\n 169\n\n01.11.1997 - 30.04.1998 von 50 %, 01.05.1998 bis 31.07.1998\n\n 170\n\nvon 30 % und für den Zeitraum 01.08.1998 - 31.05.1999 von\n\n 171\n\n20 % auszugehen.\n\n 172\n\nBei der Bemessung des Schmerzensgeldes hatte die Kammer über-\n\n 173\n\ndies zu berücksichtigen, dass die Beklagte, obwohl ja die At-\n\n 174\n\nteste Dr. V vorlagen, eine Zahlung schlicht verweigert\n\n 175\n\nhat. Möglicherweise wäre die erhebliche Erkrankung der Kläge-\n\n 176\n\nrin abgemildert worden, hätte die Beklagte wenigstens eine\n\n 177\n\nVorschusszahlung geleistet.\n\n 178\n\nDanach war ein Schmerzensgeld von 40.000,00 DM = 20.451,68 €\n\n 179\n\nnebst 4 % Zinsen seit dem 03.0.3.1997 auszuurteilen. Durch \n\n 180\n\nTeil-Anerkenntnisurteil wurden schon 6.000,00 € nebst 4 %\n\n 181\n\nZinsen seit dem 03.03.1997 zugesprochen.\n\n 182\n\nIII.\n\n 183\n\nHinsichtlich des Feststellungsantrages greift die Einrede der\n\n 184\n\nVerjährung. Die Klägerin hatte Kenntnis vom Schaden\n\n 185\n\n1997/1998. Es ist nicht erforderlich, dass sie den Schaden in\n\n 186\n\nseinen einzelnen Elementen und Ausprägungen überschaut. In\n\n 187\n\nnicht verjährter Zeit hätte danach die Feststellungsklage er-\n\n 188\n\nhoben werden müssen.\n\n 189\n\nAllerdings sei auf die Beurteilung des Sachverständigen hin-\n\n 190\n\ngewiesen, der nur noch eine Minderung der Erwerbsfähigkeit\n\n 191\n\nvon 10 % bis zur Untersuchung am 01.10.2003 annimmt.\n\n 192\n\nDie Nebenentscheidungen folgen aus §§ 284 ff. BGB, 92, 708\n\n 193\n\nNr. 1, Nr. 11, 709, 711 ZPO.","source":"openlegaldata","source_url":"https://de.openlegaldata.io/case/285464","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2004-07-22/15-o-150-99","cited_norms":[{"jurabk":"BGB","ref":"§ 284","ref_norm":"284","n":1}],"authoritative_source":"https://de.openlegaldata.io/case/285464","attribution":{"source":"Open Legal Data","source_url":"https://de.openlegaldata.io/case/285464","license":"Open Database License (ODbL) v1.0","license_url":"https://opendatacommons.org/licenses/odbl/1-0/","notice":"Entscheidungstext bereitgestellt über Open Legal Data (openlegaldata.io), lizenziert unter der Open Database License (ODbL) v1.0."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2004-07-22/15-o-150-99","upstream":"https://de.openlegaldata.io/case/285464","retrieved":"2026-07-09 03:02:02.888421+00:00"}}