{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BVerwG:2005:060105B10B22.04.0","court":"Bundesverwaltungsgericht","senate":"10. Senat","decided":"2005-01-06","aktenzeichen":"10 B 22.04","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESVERWALTUNGSGERICHT\n\nBESCHLUSS\n\nBVerwG 10 B 22.04\nOVG 20 A 4601/01\n\nIn der Verwaltungsstreitsache\n\nhat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts\nam 6. Januar 2005\ndurch den Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts H i e n und\ndie Richter am Bundesverwaltungsgericht V a l l e n d a r und\nProf. Dr. E i c h b e r g e r\n\nbeschlossen:\n\nDie Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts für das Land\nNordrhein-Westfalen über die Nichtzulassung der Revision\ngegen sein Urteil vom 7. Juni 2004 wird aufgehoben, soweit die\nKlage abgewiesen worden ist.\n\nDie Revision wird zugelassen.\n\nDie Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens\nfolgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.\n\nGründe:\n\nDie Beschwerde ist begründet. Die Revision ist zuzulassen, weil die Rechtssache\ngrundsätzliche Bedeutung i.S.v. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO hat.\n\nIn dem angestrebten Revisionsverfahren kann voraussichtlich geklärt werden, unter\nwelchen Voraussetzungen ein die Beitragspflicht eines Verbandmitglieds rechtfertigender Vorteil im Sinne des § 28 Abs. 4 WVG angenommen werden kann, wenn und\nsoweit die örtliche Wasserversorgung von Wasserversorgungsverbänden und Interessengemeinschaften übernommen worden ist, die aber ebenfalls an das Verbundnetz des Wasserverbandes angeschlossen sind.\n\nRechtsmittelbelehrung\n\nDas Beschwerdeverfahren wird als Revisionsverfahren unter dem Aktenzeichen\nBVerwG 10 C 1.05 fortgesetzt; der Einlegung einer Revision durch den Beschwerdeführer bedarf es nicht.\n\nDie Revision ist innerhalb eines Monats nach Zustellung dieses Beschlusses zu begründen. Die Begründung ist bei dem Bundesverwaltungsgericht, Simsonplatz 1,\n04107 Leipzig, einzureichen.\n\nFür den Revisionskläger besteht Vertretungszwang; dies gilt auch für die Begründung der Revision. Der Revisionskläger muss sich durch einen Rechtsanwalt oder\neinen Rechtslehrer an einer deutschen Hochschule im Sinne des Hochschulrahmengesetzes mit Befähigung zum Richteramt als Bevollmächtigten vertreten lassen. Juristische Personen des öffentlichen Rechts und Behörden können sich auch durch\nBeamte oder Angestellte mit Befähigung zum Richteramt sowie Diplomjuristen im\nhöheren Dienst, Gebietskörperschaften ferner durch Beamte oder Angestellte mit\n\nBefähigung zum Richteramt der zuständigen Aufsichtsbehörde oder des jeweiligen\nkommunalen Spitzenverbandes des Landes, dem sie als Mitglied zugehören, vertreten lassen. In derselben Weise muss sich jeder Beteiligte vertreten lassen, soweit er\neinen Antrag stellt.\n\nHien Vallendar Prof. Dr. Eichberger","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2005-01-06/10-b-22-04","cited_norms":[{"jurabk":"VwGO","ref":"§ 132","ref_norm":"132","n":1},{"jurabk":"WVG","ref":"§ 28","ref_norm":"28","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2005-01-06/10-b-22-04","retrieved":"2026-10-24 07:33:05.806650+00:00"},"card":{"id":"bverwg/2005-01-06/10-b-22-04","court":"BVerwG","court_id":"bverwg","court_as_stated":"Bundesverwaltungsgericht","panel":"10. 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