{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BVerwG:2005:031105B10B37.05.0","court":"Bundesverwaltungsgericht","senate":"10. Senat","decided":"2005-11-03","aktenzeichen":"10 B 37.05","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESVERWALTUNGSGERICHT\n\nBESCHLUSS\n\nBVerwG 10 B 37.05\nOVG 9 C 10875/04\n\nIn der Verwaltungsstreitsache\n\nhat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts\nam 3. November 2005\ndurch den Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts H i e n und die Richter\nam Bundesverwaltungsgericht V a l l e n d a r und Prof. Dr. E i c h b e r g e r\n\nbeschlossen:\n\nDie Entscheidung des Flurbereinigungsgerichts für Rheinland-Pfalz und das Saarland über die Nichtzulassung der Revision\ngegen sein Urteil vom 16. Februar 2005 wird aufgehoben.\n\nDie Revision wird zugelassen.\n\nDie Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens\nfolgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.\n\nGründe:\n\n<rd nr=\"1\"/>Die Beschwerde des Klägers ist zulässig und begründet. Die Revision ist\ngemäß § 138 Abs. 1 Satz 2 FlurbG i.V.m. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zuzulassen. Sie kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, ob die Verpflichtung nach\n§ 44 Abs. 3 Satz 3 1. Halbsatz FlurbG, dass Grundstücke durch Wege zugänglich\ngemacht werden müssen, mit einem selbstständig durchsetzbaren Anspruch geltend\ngemacht werden kann oder unselbstständiger Teil des Anspruchs der Flurbereinigungsteilnehmer auf Abfindung mit Land von gleichem Wert ist.\n\nRechtsmittelbelehrung\n\nDas Beschwerdeverfahren wird als Revisionsverfahren unter dem Aktenzeichen\nBVerwG 10 C 12.05 fortgesetzt; der Einlegung einer Revision durch den Beschwerdeführer bedarf es nicht.\n\nDie Revision ist innerhalb eines Monats nach Zustellung dieses Beschlusses zu begründen. Die Begründung ist bei dem Bundesverwaltungsgericht, Simsonplatz 1,\n04107 Leipzig, schriftlich oder in elektronischer Form (Verordnung vom 26. November 2004, BGBl I S. 3091) einzureichen.\n\nFür den Revisionskläger besteht Vertretungszwang; dies gilt auch für die Begründung der Revision. Der Revisionskläger muss sich durch einen Rechtsanwalt oder\neinen Rechtslehrer an einer deutschen Hochschule im Sinne des Hochschulrahmengesetzes mit Befähigung zum Richteramt als Bevollmächtigten vertreten lassen. Juristische Personen des öffentlichen Rechts und Behörden können sich auch durch\nBeamte oder Angestellte mit Befähigung zum Richteramt sowie Diplomjuristen im\nhöheren Dienst, Gebietskörperschaften ferner durch Beamte oder Angestellte mit\nBefähigung zum Richteramt der zuständigen Aufsichtsbehörde oder des jeweiligen\nkommunalen Spitzenverbandes des Landes, dem sie als Mitglied zugehören, vertreten lassen. In derselben Weise muss sich jeder Beteiligte vertreten lassen, soweit er\neinen Antrag stellt.\n\nHien Vallendar Prof. Dr. Eichberger","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2005-11-03/10-b-37-05","cited_norms":[{"jurabk":"FlurbG","ref":"§ 138","ref_norm":"138","n":1},{"jurabk":"VwGO","ref":"§ 132","ref_norm":"132","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2005-11-03/10-b-37-05","retrieved":"2026-10-24 07:33:09.253098+00:00"},"card":{"id":"bverwg/2005-11-03/10-b-37-05","court":"BVerwG","court_id":"bverwg","court_as_stated":"Bundesverwaltungsgericht","panel":"10. 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