{"status":"available","doknr":"BVERWG-310702B1B229020","ecli":"ECLI:DE:BVerwG:2002:310702B1B229.02.0","court":"Bundesverwaltungsgericht","senate":"1. Senat","decided":"2002-07-31","aktenzeichen":"1 B 229.02","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"In der Verwaltungsstreitsache hat der 1. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 31. Juli 2002 durch die Vorsitzende Richterin am Bundesverwaltungsgericht E c k e r t z - H ö f e r , die Richterin am Bundes- verwaltungsgericht B e c k und den Richter am Bundes- verwaltungsgericht Dr. E i c h b e r g e r beschlossen:\n\nDie Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 16. April 2002 wird verworfen. Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.\n\nGründe\n\nDie Beschwerde des Klägers ist unzulässig. Der allein geltend gemachte Zulassungsgrund der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) ist nicht den Anforderungen des § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO entsprechend dargetan.\n\nDie Zulassung der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache setzt voraus, dass eine klärungsfähige und klärungsbedürftige R e c h t s frage aufgeworfen wird. Eine solche lässt sich der Beschwerde nicht entnehmen. Die von ihr aufgeworfenen Fragen,\n\nob generalisierend festgestellt werden kann, dass rückkehrenden Tamilen, die mit sogenannten \"Emergency Certificates\" nach Sri Lanka einreisen, keine politische Verfolgung droht und\n\nob die Feststellung von Exzesshandlungen einzelner Amtsträger srilankischer Polizei gegenüber tamilischen Volkszugehörigen abstrakt vorgenommen werden kann,\n\nführen nicht auf Rechtsfragen, sondern zielen auf die den Tatsachengerichten vorbehaltene Klärung der politischen Verhältnisse in Sri Lanka. In Wahrheit wendet sich die Beschwerde mit ihren Ausführungen gegen die ihrer Ansicht nach unzutreffende Sachverhalts- und Beweiswürdigung des Berufungsgerichts im Rahmen der tatrichterlichen Verfahrensprognose. Damit kann sie eine Zulassung der Revision nicht erreichen.\n\nDie Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Gerichtskosten werden gemäß § 83 b Abs. 1 AsylVfG nicht erhoben. Der Gegenstandswert ergibt sich aus § 83 b Abs. 2 AsylVfG.","source":"bverwg","source_url":"https://www.bverwg.de/de/310702B1B229.02.0","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2002-07-31/1-b-229-02","cited_norms":[{"jurabk":"AsylVfG 1992","ref":"§ 83b","ref_norm":"83b","n":2},{"jurabk":"VwGO","ref":"§ 132","ref_norm":"132","n":1},{"jurabk":"VwGO","ref":"§ 133","ref_norm":"133","n":1},{"jurabk":"VwGO","ref":"§ 154","ref_norm":"154","n":1}],"authoritative_source":"https://www.bverwg.de/de/310702B1B229.02.0","attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2002-07-31/1-b-229-02","upstream":"https://www.bverwg.de/de/310702B1B229.02.0","retrieved":"2026-10-03 20:00:50.965758+00:00"}}