{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BVerfG:2009:rk20091229.2bvr024408","court":"BVerfG","senate":"Kammer des Zweiten Senats","decided":"2009-12-29","aktenzeichen":"2 BvR 244/08","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESVERFASSUNGSGERICHT\n- 2 BVR 244/08 -\n\n                                In dem Verfahren\n                                      über\n                          die Verfassungsbeschwerde\ndes Herrn   R...\n\ngegen a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Celle vom 14. Januar 2008 - 1\n         Ws 465/07 (StrVollz) -,\n\n      b) den Beschluss der Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Lüneburg mit Sitz in Celle vom 26. Oktober 2007 - 17a StVK 278/07 -,\n\n      c) den Beschluss des Oberlandesgerichts Celle vom 13. September 2007 -\n         1 Ws 314/07 (StrVollz) -,\n\n      d) den Beschluss des Oberlandesgerichts Celle vom 27. August 2007 - 1\n         Ws 314/07 (StrVollz) -,\n\n      e) den Beschluss der Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Lüneburg mit Sitz in Celle vom 25. Juni 2007 - 17a StVK 278/07 -,\n\n       f) den Vollzugsplan der Justizvollzugsanstalt Celle vom 12. April 2007\n\nhat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch\n                                 den Vizepräsidenten Voßkuhle,\n                                 den Richter Mellinghoff\n                                 und die Richterin Lübbe-Wolff\n\ngemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473) am 29. Dezember 2009 einstimmig\nbeschlossen:\n\nDie Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.\n\n                                     Gründe:\n Die Verfassungsbeschwerde betrifft die Frage, ob Art. 19 Abs. 4 GG verletzt ist,     1\nwenn in einem Verfahren, in dem ein Gefangener sich gegen Inhalte des für ihn erstellten Vollzugsplans wendet, die Rechtsbeschwerde als unzulässig verworfen wird,\nweil der Rechtsstreit sich durch Fortschreibung des Vollzugsplans erledigt habe und\neine Umstellung des Rechtsschutzbegehrens auf Fortsetzungsfeststellung im\nRechtsbeschwerdeverfahren nicht möglich sei.\n\n                                        I.\n Der Beschwerdeführer wendet sich gegen Feststellungen in dem für ihn erstellten      2\n\n\n\n                                        1/5\n\nVollzugsplan und gegen hierzu ergangene fachgerichtliche Entscheidungen. Mit dem\nzuletzt ergangenen Beschluss des Oberlandesgerichts wurde seine Rechtsbeschwerde kostenfällig verworfen, da der Rechtsstreit sich durch zwischenzeitliche\nFortschreibung des Vollzugsplans bereits vor Einlegung der Rechtsbeschwerde erledigt habe. Nach ständiger Rechtsprechung des Senats trete in einem solchen Fall\nErledigung auch dann ein, wenn der neue Vollzugsplan die konkret angegriffene Regelung des früheren unverändert enthalte. Ferner entspreche es einhelliger Auffassung, dass bei Erledigung der Hauptsache vor Einlegung der Rechtsbeschwerde diese unzulässig sei. Die Rechtsbeschwerde diene zwar nach § 116 Abs. 1 StVollzG\nder Fortbildung des Rechts und der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung,\nsetze aber das Fortwirken der zu überprüfenden Entscheidung voraus; die Entscheidung einer abstrakten Rechtsfrage sei dafür nicht geeignet. § 115 Abs. 3 StVollzG\ngelte dementsprechend nicht für das Rechtsbeschwerdeverfahren. Die Regelung sei\nweder durch § 116 Abs. 4 StVollzG ausdrücklich für anwendbar erklärt worden noch\nkomme eine entsprechende Anwendung in Betracht. Ihre Anwendung würde nämlich\nzur Folge haben, dass das Rechtsbeschwerdegericht erstmals über die Zulässigkeit\nund Begründetheit des Feststellungsantrags befinden müsste, was dem Wesen der\nRechtsbeschwerde widerspräche und vom Rechtsbeschwerdegericht, das keine tatsächlichen Feststellungen treffen dürfe, häufig auch nicht zu leisten wäre.\n\n Mit der Verfassungsbeschwerde rügt der Beschwerdeführer unter anderem eine          3\nVerletzung seines Anspruchs auf effektiven Rechtsschutz (Art. 19 Abs. 4 GG).\n\n                                        II.\n Die Voraussetzungen, unter denen die Verfassungsbeschwerde gemäß § 93a Abs.         4\n2 BVerfGG zur Entscheidung anzunehmen wäre, liegen nicht vor. Grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 93a Abs. 2 Buchstabe a) BVerfGG kommt ihr nicht zu. Obwohl der Beschwerdeführer die Möglichkeit einer Verletzung seines Grundrechts aus\nArt. 19 Abs. 4 GG darlegt (1.), ist es nicht gemäß § 93a Abs. 2 Buchstabe b)\nBVerfGG angezeigt, die Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung anzunehmen\n(2.).\n\n 1. Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei in seinem Grundrecht aus Art. 19      5\nAbs. 4 GG verletzt.\n\n a) Das Oberlandesgericht stützt sich auf die Annahme, dass eine nach eingetretener Erledigung des ursprünglichen Rechtsschutzbegehrens erhobene Rechtsbeschwerde unzulässig sei.\n\n  Dies entspricht der herrschenden Auffassung. Die obergerichtliche Rechtsprechung   7\ngeht einhellig davon aus, dass in der Rechtsbeschwerdeinstanz eine Fortsetzungsfeststellung nicht in Betracht komme (vgl. OLG Koblenz, Beschlüsse vom 13. Juni\n1978 - 2 Vollz (Ws) 7/78 -, ZfStrVO 1979 <Sonderheft>, S. 107 <108>, vom 26. März\n1981 - 2 Vollz (Ws) 10/81 -, ZfStrVO 1981, S. 315 <316> und vom 17. April 1997 - 2\nWs 25/97 -, NStZ 1998, S. 400; Hanseatisches OLG in Bremen, Beschluss vom 29.\n\n\n                                        2/5\n\nMai 1979 - Ws 104/79 -, ZfStrVO 1979 <Sonderheft>, S. 108 f.; OLG München, Beschlüsse vom 8. August 1980 - 1 Ws 733/80 -, NStZ 1981, S. 250 und vom 18. November 1985 - 1 Ws 876/85 - NStZ 1986, S. 96; KG, Beschluss vom 24. Juni 1981 - 2\nWs 27/81 Vollz -, Strafverteidiger 1982, S. 79; OLG Hamm, Beschlüsse vom 23. Mai\n1985 - 1 Vollz (Ws) 56/85 -, NStZ 1985, S. 576, vom 8. April 1999 - 1 Vollz (Ws) 25/99\n-, ZfStrVO 2000, S. 179 f. und vom 4. Oktober 2001 - 1 Vollz (Ws) 201/01 -, ZfStrVO\n2002, S. 243 <244>; OLG Stuttgart, Beschluss vom 6. Dezember 1988 - 4 Ws 330/\n88 -, ZfStrVO 1989, S. 379; OLG Celle, Beschluss vom 4. Januar 1991 - 1 Ws 241/90\n-, ZfStrVO 1994, S. 115; OLG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 27. November 2000\n- 1 Ws 439/00 -, juris; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 13. Januar 2004 - 1 Ws 27/03\n-, ZfStrVO 2004, S. 304; Thüringer OLG, Beschlüsse vom 24. Juni 2004 - 1 Ws 192/\n04 -, ZfStrVO 2005, S. 184 und vom 12. Juli 2004 - 1 Ws 135/04 -, ZfStrVO 2005, S.\n245 <246>; anders noch OLG Hamm, Beschluss vom 27. Dezember 1977 - 1 Vollz\n(Ws) 37/77 -, juris; offenlassend OLG Saarbrücken, Beschluss vom 23. September\n1977 - Ws 315/77 -, ZfStrVO 1978 <Sonderheft>, S. 57; vgl. auch Calliess/Müller-Dietz, StVollzG, 11. Aufl. 2008, § 115 Rn. 26; Kamann/Volckart, in: AK-StVollzG, 5.\nAufl. 2006, § 115 Rn. 65; Arloth, StVollzG, 2. Aufl. 2008, § 115 Rn. 11 sowie § 116\nRn. 2; Schuler, in: Schwind/Böhm/Jehle, StVollzG, 4. Aufl. 2005, § 115 Rn. 17 und\n§ 116 Rn. 11; die Zulässigkeit der Umstellung des Rechtsschutzbegehrens auf Fortsetzungsfeststellung jenseits der Tatsacheninstanzen bejahend dagegen BVerwG,\nUrteil vom 25. Juni 2009 - 3 C 11/08 -, juris; BVerwG, Urteil vom 2. April 2008 - 8 C\n7/07 -, juris).\n\n Dabei wird regelmäßig angenommen, dass für den Fall des Eintritts der Erledigung        8\nim Zeitraum zwischen erstinstanzlicher Entscheidung und Einlegung der Rechtsbeschwerde diese als unzulässig zu verwerfen ist (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 8.\nApril 1999 - 1 Vollz (Ws) 25/99 -, ZfStrVO 2000, S. 179 f.; Thüringer OLG, Beschluss\nvom 24. Juni 2004 - 1 Ws 192/04 -, ZfStrVO 2005, S. 184, jeweils mit Kostenentscheidung nach § 121 StVollzG i.V.m. § 473 StPO), während bei Erledigungseintritt nach\nEinlegung der Rechtsbeschwerde das Gericht nur noch die Erledigung auszusprechen und über die Kosten zu entscheiden hat (vgl. etwa KG, Beschluss vom 24. Juni\n1981 - 2 Ws 27/81 Vollz -, Strafverteidiger 1982, S. 79; OLG München, Beschluss\nvom 18. November 1985 - 1 Ws 876/85 -, NStZ 1986, S. 96; OLG Celle, Beschluss\nvom 4. Januar 1991 - 1 Ws 241/90 -, ZfStrVO 1994, S. 115; OLG Sachsen-Anhalt,\nBeschluss vom 27. November 2000 - 1 Ws 439/00 -, juris; OLG Hamm, Beschluss\nvom 4. Oktober 2001 - 1 Vollz (Ws) 201/01 -, ZfStrVO 2002, S. 243 <244>; Thüringer\nOLG, Beschluss vom 12. Juli 2004 - 1 Ws 135/04 -, ZfStrVO 2005, S. 245 <246>; a.A.\nzur Kostenfrage früher OLG Koblenz, Beschluss vom 13. Juni 1978 - 2 Vollz (Ws) 7/\n78 -, ZfStrVO 1979 <Sonderheft>, S. 107 <108>, vgl. dazu Volckart, Anmerkung zu\nKG, Beschluss vom 24. Juni 1981 - 2 Ws 27/81 Vollz -, Strafverteidiger 1982, S. 79,\nm.w.N.; a.A. hinsichtlich der Rechtsfolgen im Übrigen OLG Karlsruhe, Beschluss vom\n13. Januar 2004 - 1 Ws 27/03 -, ZfStrVO 2004, S. 304).\n\n b) Weiter geht das Oberlandesgericht davon aus, dass der Rechtsstreit sich mit der      9\n\n\n\n                                          3/5\n\nFortschreibung des Vollzugsplans erledigt habe (a.A. HansOLG Hamburg, Beschluss\nvom 13. Juni 2007 - 3 Vollz (Ws) 26/07 u.a. -, StraFo 2007, S. 390 <391>).\n\n c) Dies wirft die Frage auf, ob die genannten Annahmen, jedenfalls in ihrer Kombination, den Erfolg von Rechtsbeschwerden eines Gefangenen, die Vollzugsplaninhalte betreffen, prinzipiell in die Hand der jeweiligen Antragsgegnerin legen, weil diese, ohne dem Begehren des Gefangenen abzuhelfen, seiner Rechtsbeschwerde die\nErfolgsaussicht entziehen kann, indem sie nach Ergehen der erstinstanzlichen Entscheidung den Vollzugsplan fortschreibt, ohne ihn in den beanstandeten Punkten zu\nverändern. Hiermit und mit der weiteren Frage, ob es mit Art. 19 Abs. 4 GG - der nicht\nmehrere Instanzen, wohl aber die Wirksamkeit des Rechtsschutzes für jede einfachgesetzlich eröffnete Instanz gewährleistet (vgl. BVerfGE 117, 244 <268>, stRspr) -\nvereinbar ist, wenn über den Erfolg von Rechtsmitteln in dieser Weise die Gegenseite\nverfügen kann, hat sich das Gericht nicht auseinandergesetzt. Auch auf die Frage, ob\neine Pflicht zur Vorlage gemäß § 121 Abs. 2 GVG bestand, ist es nicht eingegangen.\n\n  2. Die Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung anzunehmen, ist jedoch bereits             11\ndeshalb nicht angezeigt, weil der Rechtsweg nicht erschöpft ist. Der Beschwerdeführer macht geltend, in seinem grundrechtlichen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt zu sein, hat hiergegen aber keine Abhilfe mit einer Anhörungsrüge gemäß § 120\nAbs. 1 StVollzG, § 33a StPO gesucht. Die Anhörungsrüge gehört zum Rechtsweg im\nSinne des § 90 Abs. 2 BVerfGG (vgl. BVerfGK 5, 337 <338>; 9, 28 <33>). Da der Beschwerdeführer keine Angaben zu den Gründen gemacht hat, deretwegen ein Gehörsverstoß vorliegen soll, und keine Gründe ins Auge fallen, deretwegen ein solcher\nVerstoß von vornherein ausgeschlossen erschiene, kann nicht festgestellt werden,\ndass die Erhebung einer Anhörungsrüge offensichtlich aussichtslos gewesen und daher entbehrlich (vgl. BVerfGK 7, 115 <116>; 7, 403 <407>; 9, 390 <394>) wäre.\n\n Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.\n\n Diese Entscheidung ist unanfechtbar.                                                      13\n\n               Voßkuhle               Mellinghoff            Lübbe-Wolff\n\n\n\n\n                                           4/5\n\nBundesverfassungsgericht, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom\n29. Dezember 2009 - 2 BvR 244/08\n\nZitiervorschlag BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 29. Dezember 2009 - 2 BvR 244/08 - Rn. (1 - 13), http://www.bverfg.de/e/\n                rk20091229_2bvr024408.html\n\nECLI           ECLI:DE:BVerfG:2009:rk20091229.2bvr024408\n\n\n\n\n                                     5/5\n","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2009-12-29/2-bvr-244-08","cited_norms":[{"jurabk":"GG","ref":"Art 19","ref_norm":"19","n":4},{"jurabk":"BVerfGG","ref":"§ 93a","ref_norm":"93a","n":3},{"jurabk":"StVollzG","ref":"§ 116","ref_norm":"116","n":2},{"jurabk":"BVerfGG","ref":"§ 90","ref_norm":"90","n":1},{"jurabk":"BVerfGG","ref":"§ 93d","ref_norm":"93d","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 33a","ref_norm":"33a","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 473","ref_norm":"473","n":1},{"jurabk":"StVollzG","ref":"§ 115","ref_norm":"115","n":1},{"jurabk":"StVollzG","ref":"§ 121","ref_norm":"121","n":1},{"jurabk":"GVG","ref":"§ 121","ref_norm":"121","n":1},{"jurabk":"StVollzG","ref":"§ 120","ref_norm":"120","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2009-12-29/2-bvr-244-08","retrieved":"2026-07-10 10:59:12.571835+00:00"},"card":{"id":"bverfg/2009-12-29/2-bvr-244-08","court":"BVerfG","court_id":"bverfg","court_as_stated":"BVerfG","panel":"Kammer des Zweiten Senats","date":"2009-12-29","dockets":["2 BvR 244/08"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BVerfG:2009:rk20091229.2bvr024408","ids":{"ecli":"ECLI:DE:BVerfG:2009:rk20091229.2bvr024408"},"cite_as":"BVerfG, Beschluss vom 29.12.2009 – 2 BvR 244/08","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2009-12-29/2-bvr-244-08","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"GG/19","law":"GG","abbreviation":"GG","ref":"19","label":"Art 19 GG","mentions":4},{"id":"BVerfGG/93a","law":"BVerfGG","abbreviation":"BVerfGG","ref":"93a","label":"§ 93a BVerfGG","mentions":3},{"id":"StVollzG/116","law":"StVollzG","abbreviation":"StVollzG","ref":"116","label":"§ 116 StVollzG","mentions":2},{"id":"BVerfGG/90","law":"BVerfGG","abbreviation":"BVerfGG","ref":"90","label":"§ 90 BVerfGG","mentions":1},{"id":"BVerfGG/93d","law":"BVerfGG","abbreviation":"BVerfGG","ref":"93d","label":"§ 93d BVerfGG","mentions":1},{"id":"StPO/33a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"33a","label":"§ 33a StPO","mentions":1},{"id":"StPO/473","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"473","label":"§ 473 StPO","mentions":1},{"id":"StVollzG/115","law":"StVollzG","abbreviation":"StVollzG","ref":"115","label":"§ 115 StVollzG","mentions":1},{"id":"StVollzG/121","law":"StVollzG","abbreviation":"StVollzG","ref":"121","label":"§ 121 StVollzG","mentions":1},{"id":"GVG/121","law":"GVG","abbreviation":"GVG","ref":"121","label":"§ 121 GVG","mentions":1},{"id":"StVollzG/120","law":"StVollzG","abbreviation":"StVollzG","ref":"120","label":"§ 120 StVollzG","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. 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