{"status":"available","doknr":"BVERFG-rk20021115_2bvr214901","ecli":"ECLI:DE:BVerfG:2002:rk20021115.2bvr214901","court":"BVerfG","senate":"Kammer des Zweiten Senats","decided":"2002-11-15","aktenzeichen":"2 BvR 2149/01","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESVERFASSUNGSGERICHT\n- 2 BVR 2149/01 -\n\n                                In dem Verfahren\n                                      über\n                          die Verfassungsbeschwerde\ndes Herrn P...,\n\n- Bevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Alexander de Faria und Koll.,\n                   Gustav-Freytag-Straße 19, 65189 Wiesbaden -\ngegen das Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 9. November\n      2001 - 19 U 146/99 -\n\nhat die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch\n                                die Richter Jentsch,\n                                Broß\n                                und die Richterin Lübbe-Wolff\n\ngemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473) am 15. November 2002 einstimmig\nbeschlossen:\n\nDie Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.\n\n                                    Gründe:\n Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, weil die         1\nVoraussetzungen des § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht vorliegen. Die Verfassungsbeschwerde hat keine hinreichende Aussicht auf Erfolg.\n\n Der Beschwerdeführer legt zwar substantiiert dar, dass das Oberlandesgericht gegen Art. 103 Abs. 1 GG verstoßen habe, weil es einen potenziell entscheidungserheblichen Sachvortrag des Beschwerdeführers bei der Entscheidungsfindung nicht\nberücksichtigt habe. Sein Vorbringen enthält jedoch keine gemäß §§ 23 Abs. 1 Satz\n2, 92 BVerfGG hinreichende Begründung dahingehend, dass die angegriffene Entscheidung auf dem Gehörsverstoß beruhe. Es mangelt insoweit an einem schlüssigen Vortrag, dass die anspruchsbegründenden Voraussetzungen des behaupteten\nVerzugs, deren Vorliegen das Oberlandesgericht offen gelassen hat, gegeben sein\nkönnten. Im Schriftsatz vom 10. Januar 2001 wird vom Beschwerdeführer lediglich\nausgeführt, dass die Klägerin des Ausgangsverfahrens sich wegen des Urlaubs ihres\nGeschäftsführers in der Zeit vom 19. Dezember 1996 bis 21. Januar 1997 mit der\nBauausführung in Verzug befunden habe, sodass sich der Rohbau um den Zeitraum\nvom 8. Januar 1997 bis zum 10. Februar 1997 verzögerte. Der Beschwerdeführer\nnimmt zwar Bezug auf den Berufungsbegründungsschriftsatz vom 29. September\n1999; dessen Inhalt teilt er aber nicht mit. Mit diesem Vorbringen genügt der Be-\n\n\n\n                                        1/3\n\nschwerdeführer nicht den Begründungsanforderungen, weil nicht nachvollzogen werden kann, ob sich aus der vertraglichen Vereinbarung oder nach § 286 BGB unter\nZugrundelegung der einen Verzug begründenden Tatsachen, die darzustellen wären,\nein Schadenersatzanspruch ergibt.\n\n Diese Entscheidung ist unanfechtbar.                                              3\n\n              Jentsch                   Broß           Lübbe-Wolff\n\n\n\n\n                                         2/3\n\nBundesverfassungsgericht, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom\n15. November 2002 - 2 BvR 2149/01\n\nZitiervorschlag BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 15. November 2002 - 2 BvR 2149/01 - Rn. (1 - 3), http://www.bverfg.de/e/\n                rk20021115_2bvr214901.html\n\nECLI           ECLI:DE:BVerfG:2002:rk20021115.2bvr214901\n\n\n\n\n                                     3/3\n","source":"ce-bverfg","source_url":"https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2002/11/rk20021115_2bvr214901.html","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2002-11-15/2-bvr-2149-01","cited_norms":[{"jurabk":"BVerfGG","ref":"§ 93a","ref_norm":"93a","n":2},{"jurabk":"BGB","ref":"§ 286","ref_norm":"286","n":1},{"jurabk":"BVerfGG","ref":"§ 92","ref_norm":"92","n":1},{"jurabk":"GG","ref":"Art 103","ref_norm":"103","n":1},{"jurabk":"BVerfGG","ref":"§ 23","ref_norm":"23","n":1}],"authoritative_source":"https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2002/11/rk20021115_2bvr214901.html","attribution":{"source":"Bundesverfassungsgericht","source_url":"https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2002/11/rk20021115_2bvr214901.html","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Bereitgestellt über den Corpus der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (CE-BVerfG) von Seán Fobbe, https://doi.org/10.5281/zenodo.16932395, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0)."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2002-11-15/2-bvr-2149-01","upstream":"https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2002/11/rk20021115_2bvr214901.html","retrieved":"2026-07-10 10:50:32.102333+00:00"}}