{"status":"available","doknr":"CEBGH-BGH_Strafsenat-2_NA_2022-05-24_2_StR_214_21_NA_NA_0","ecli":"ECLI:DE:BGH:2022:240522B2STR214.21.0","court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"2022-05-24","aktenzeichen":"2 StR 214/21","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n2 StR 214/21\nvom\n24. Mai 2022\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Verabredung zum schweren Raub\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nECLI:DE:BGH:2022:240522B2STR214.21.0\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 24. Mai 2022 gemäß § 356a\nStPO beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 29. März 2022 wird auf seine Kosten verworfen.\n\nGründe:\n\n1 Der Senat hat mit Beschluss vom 29. März 2022 die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 7. Januar 2021 gemäß § 349\nAbs. 2 StPO verworfen. Dagegen wendet sich der Verurteilte mit am 5. Mai 2022\neingegangenem Schreiben, mit dem er „Revision“ einlegt und u.a. rügt, er „vermisse“ seine „Anhörung“.\n\n2 Der gemäß § 300 StPO als – allein zulässige – Anhörungsrüge (§ 356a\nStPO) auszulegende Rechtsbehelf ist unbegründet. Ein Gehörsverstoß liegt nicht\nvor. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Verfahrensstoff verwertet, zu\ndem der Verurteilte nicht gehört worden wäre, noch hat er zu berücksichtigendes\nVorbringen des Verurteilten übergangen. Er hat über die vom Verteidiger des\nVerurteilten ausführlich begründete Revision eingehend und umfassend beraten\nund dann dem Antrag des Generalbundesanwalts entsprechend durch Beschluss\ngemäß § 349 Abs. 2 StPO entschieden. Eine Begründungspflicht für letztinstanzliche, mit ordentlichen Rechtsmitteln nicht mehr angreifbare Entscheidungen besteht nicht (vgl. BVerfG, Beschluss vom 17. Juli 2007 – 2 BvR 496/07, BeckRS\n2007, 25607; BGH, Beschluss vom 8. April 2009 – 5 StR 40/09, BGHR StPO\n§ 356a Gehörverstoß 3 mwN).\n\n3 Der Vortrag des Verurteilten zur Begründung seiner Anhörungsrüge erschöpft sich in einer Wiederholung des Revisionsvorbringens. Die Anhörungsrüge dient aber nicht dazu, das Revisionsgericht zu veranlassen, das Revisionsvorbringen nochmals zu überprüfen (vgl. BGH, Beschluss vom 19. November\n2014 – 1 StR 114/14, BeckRS 2014, 22847 mwN).\n\n4 Die Kostenentscheidung folgt aus einer entsprechenden Anwendung des\n§ 465 Abs. 1 StPO (vgl. u.a. BGH, Beschluss vom 5. Mai 2014 – 1 StR 82/14,\nBeckRs 2014, 10051).\n\nFranke Appl Zeng\n\nGrube Schmidt\n\nVorinstanz:\nLandgericht Köln, 07.01.2021 - 120 KLs 14/20 - 220 Js 755/19","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2022-05-24/2-str-214-21","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 300","ref_norm":"300","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 465","ref_norm":"465","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2022-05-24/2-str-214-21","retrieved":"2026-10-24 07:53:43.433718+00:00"},"card":{"id":"bgh/2022-05-24/2-str-214-21","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. Strafsenat","date":"2022-05-24","dockets":["2 StR 214/21"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BGH:2022:240522B2STR214.21.0","ids":{"doknr":"CEBGH-BGH_Strafsenat-2_NA_2022-05-24_2_StR_214_21_NA_NA_0","ecli":"ECLI:DE:BGH:2022:240522B2STR214.21.0"},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 24.05.2022 – 2 StR 214/21","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2022-05-24/2-str-214-21","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 29. März 2022 wird auf seine Kosten verworfen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":2},{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":2},{"id":"StPO/300","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"300","label":"§ 300 StPO","mentions":1},{"id":"StPO/465","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"465","label":"§ 465 StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:53:43.433718+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}