{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2022:150322B2STR211.21.0","court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"2022-03-15","aktenzeichen":"2 StR 211/21","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n2 StR 211/21\nvom\n15. März 2022\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer\nMenge\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nECLI:DE:BGH:2022:150322B2STR211.21.0\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15. März 2022 gemäß § 356a\nStPO beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 15. Februar 2022 wird verworfen.\n\nDer Verurteilte hat die Kosten seines Rechtsbehelfs zu tragen.\n\nGründe:\n\n1 Der Senat hat mit Beschluss vom 15. Februar 2022 die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 29. Januar 2021 als unbegründet verworfen. Dagegen wendet sich der Verurteilte mit der am 2. März 2022\neingegangenen Anhörungsrüge (§ 356a StPO).\n\n2 Der Rechtsbehelf ist unbegründet. Ein Gehörsverstoß liegt nicht vor. Der\nSenat hat die sachlich-rechtlichen Angriffe des Angeklagten gegen den Strafausspruch, zu denen der Generalbundesanwalt Stellung genommen und der Verurteilte repliziert hat, zur Kenntnis genommen und in seine Erwägung einbezogen. Um bei diesem Verfahrensstand nach § 349 Abs. 2 StPO entscheiden zu\nkönnen, muss er sich nur im Ergebnis, nicht aber auch in allen Teilen der Begründung dem Antrag der Staatsanwaltschaft anschließen. Er ist auch verfas-\n\nsungsrechtlich nicht verpflichtet, seine Entscheidung zu begründen (vgl. BVerfG,\nNStZ 2002, 487, 488 f. und NJW 2014, 2563, 2564).\n\nFranke Krehl Meyberg\n\nGrube Schmidt\n\nVorinstanz:\nLandgericht Köln, 29.01.2021 - 114 KLs 28/20 - 186 Js 1074/19","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2022-03-15/2-str-211-21","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2022-03-15/2-str-211-21","retrieved":"2026-10-24 07:53:42.240423+00:00"},"card":{"id":"bgh/2022-03-15/2-str-211-21","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. Strafsenat","date":"2022-03-15","dockets":["2 StR 211/21"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BGH:2022:150322B2STR211.21.0","ids":{"ecli":"ECLI:DE:BGH:2022:150322B2STR211.21.0"},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 15.03.2022 – 2 StR 211/21","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2022-03-15/2-str-211-21","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 15. Februar 2022 wird verworfen.\n\nDer Verurteilte hat die Kosten seines Rechtsbehelfs zu tragen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":2},{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:53:42.240423+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}