{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2022:130122BVZR135.21.0","court":"BGH","senate":"5. Zivilsenat","decided":"2022-01-13","aktenzeichen":"V ZR 135/21","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\nV ZR 135/21\nvom\n\n13. Januar 2022\n\nin dem Rechtsstreit\n\nECLI:DE:BGH:2022:130122BVZR135.21.0\n\nDer V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 13. Januar 2022 durch die\nVorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richterin Dr. Brückner, die Richter\nDr. Göbel und Dr. Malik und die Richterin Laube\n\nbeschlossen:\n\nDie Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem\nUrteil des Kammergerichts - 21. Zivilsenat - vom 25. Mai 2021 wird\nauf Kosten der Beklagten zurückgewiesen.\n\nDer Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt\n75.000 €.\n\nGründe:\n\n1 1. Die Nichtzulassungsbeschwerde erweist sich im Ergebnis als zulässig.\nAllerdings haben die Beklagten nicht - wie geboten (vgl. nur Senat, Beschluss\nvom 6. Mai 2021 - V ZR 189/20, GE 2021, 821 Rn. 4 mwN) - dargelegt und glaubhaft gemacht, dass der Wert der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer den Betrag von 20.000 € übersteigt. Da sie verurteilt worden sind, die\nErweiterung der bestehenden Grunddienstbarkeit um ein Gehrecht zu bewilligen,\nrichtet sich ihre Beschwer allein nach der Wertminderung, die ihr Grundstück erleidet, wenn es bei der Verurteilung bliebe (vgl. Senat, Beschluss vom 30. Januar 1957 - V ZR 263/56, BGHZ 23, 205 ff.; Beschluss vom 26. März 2009\n- V ZR 209/08, GE 2009, 715 Rn. 2 mwN). Auf die Wertminderung des klägerischen Grundstücks kommt es hingegen nicht an; die Vorschrift des § 7 ZPO, auf\n\ndie sich die Nichtzulassungsbeschwerde insoweit stützt, findet im Rechtsmittelverfahren keine Anwendung (näher Senat, Beschluss vom 30. Januar 1957\n- V ZR 263/56, BGHZ 23, 205 ff.). Angesichts der besonderen Lage des Grundstücks der Beklagten, seiner aus den in Bezug genommen Aktenbestandteilen\nersichtlichen Größe und der Bedeutung des Gehrechts an dem Flurstück 1760\ngeht der Senat jedoch im Wege der Schätzung davon aus, dass die Beschwer\nder Beklagten mindestens 75.000 € beträgt (vgl. Senat, Beschluss vom 21. Juni\n2018 - V ZB 254/17, NJW-RR 2018, 1421 Rn. 5 a.E. mwN).\n\n2 2. Die Rechtssache wirft keine entscheidungserheblichen Fragen von\ngrundsätzlicher Bedeutung auf. Eine Entscheidung ist auch nicht zur Fortbildung\ndes Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erforderlich\n(§ 543 Abs. 2 ZPO).\n\n3 3. Von einer weiteren Begründung wird abgesehen (§ 544 Abs. 6 Satz 2\nZPO).\n\nStresemann Brückner Göbel\n\nMalik Laube\n\nVorinstanzen:\nLG Berlin, Entscheidung vom 13.11.2020 - 22 O 353/19 -\nKG Berlin, Entscheidung vom 25.05.2021 - 21 U 1104/20 -","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2022-01-13/v-zr-135-21","cited_norms":[{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 7","ref_norm":"7","n":1},{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 543","ref_norm":"543","n":1},{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 544","ref_norm":"544","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2022-01-13/v-zr-135-21","retrieved":"2026-10-24 07:59:28.990733+00:00"},"card":{"id":"bgh/2022-01-13/v-zr-135-21","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"5. Zivilsenat","date":"2022-01-13","dockets":["V ZR 135/21"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BGH:2022:130122BVZR135.21.0","ids":{"ecli":"ECLI:DE:BGH:2022:130122BVZR135.21.0"},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 13.01.2022 – V ZR 135/21","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2022-01-13/v-zr-135-21","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem\nUrteil des Kammergerichts - 21. Zivilsenat - vom 25. Mai 2021 wird\nauf Kosten der Beklagten zurückgewiesen.\n\nDer Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt\n75.000 €.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"ZPO/7","law":"ZPO","abbreviation":"ZPO","ref":"7","label":"§ 7 ZPO","mentions":1},{"id":"ZPO/543","law":"ZPO","abbreviation":"ZPO","ref":"543","label":"§ 543 ZPO","mentions":1},{"id":"ZPO/544","law":"ZPO","abbreviation":"ZPO","ref":"544","label":"§ 544 ZPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:59:28.990733+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}