{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2020:200820B3STR158.20.0","court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"2020-08-20","aktenzeichen":"3 StR 158/20","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n3 StR 158/20\n\nvom\n20. August 2020\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Körperverletzung u.a.\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nECLI:DE:BGH:2020:200820B3STR158.20.0\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 20. August 2020 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 9. Juni 2020 wird verworfen.\n\nDer Verurteilte hat die Kosten seines Rechtsbehelfs zu tragen.\n\nGründe:\n\n1 Der Senat hat mit Beschluss vom 9. Juni 2020 die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Oldenburg vom 12. Dezember 2019\nnach § 349 Abs. 2 StPO verworfen. Mit persönlich verfasstem Schreiben vom\n13. Juli 2020, beim Bundesgerichtshof eingegangen am 29. Juli 2020, hat der\nVerurteilte mitgeteilt, dass er mit der Revisionsentscheidung nicht einverstanden und ihm das rechtliche Gehör verwehrt worden sei.\n\n2 Die Anhörungsrüge erweist sich bereits als unzulässig. Es fehlt gleichermaßen an der Einhaltung der Wochenfrist des § 356a Satz 2 StPO wie an der\nGlaubhaftmachung des Zeitpunktes der Kenntniserlangung im Sinne des\n§ 356a Satz 3 StPO.\n\n3 Die Anhörungsrüge wäre auch unbegründet. Der Senat hat bei seiner\nEntscheidung weder Verfahrensstoff verwertet, zu dem der Verurteilte nicht gehört worden wäre, noch zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten\n\nübergangen. Eine Begründungspflicht für letztinstanzliche, mit ordentlichen\nRechtsmitteln nicht mehr angreifbare Entscheidungen besteht nicht (BVerfG,\nBeschlüsse vom 17. Juli 2007 - 2 BvR 496/07, juris Rn. 15 und vom 30. Juni\n2014 - 2 BvR 792/11, NJW 2014, 2563 Rn. 14).\n\nSchäfer Wimmer Paul\n\nBerg Erbguth\n\nVorinstanz:\nOldenburg, LG, 12.12.2019 - 800 Js 44030/18 2 KLs 36/19","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-08-20/3-str-158-20","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-08-20/3-str-158-20","retrieved":"2026-10-24 07:54:38.752887+00:00"},"card":{"id":"bgh/2020-08-20/3-str-158-20","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"3. Strafsenat","date":"2020-08-20","dockets":["3 StR 158/20"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BGH:2020:200820B3STR158.20.0","ids":{"ecli":"ECLI:DE:BGH:2020:200820B3STR158.20.0"},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 20.08.2020 – 3 StR 158/20","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-08-20/3-str-158-20","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 9. Juni 2020 wird verworfen.\n\nDer Verurteilte hat die Kosten seines Rechtsbehelfs zu tragen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":2},{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:54:38.752887+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}