{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2020:060220BVZR328.18.0","court":"BGH","senate":"5. Zivilsenat","decided":"2020-02-06","aktenzeichen":"V ZR 328/18","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\nV ZR 328/18\nvom\n\n6. Februar 2020\n\nin dem Rechtsstreit\n\nECLI:DE:BGH:2020:060220BVZR328.18.0\n\nDer V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 6. Februar 2020 durch die\nVorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richter Dr. Kazele und Dr. Göbel,\ndie Richterin Haberkamp und den Richter Dr. Hamdorf\n\nbeschlossen:\n\nDer als Gegenvorstellung auszulegende Antrag der Beklagten\nzu 2 auf Änderung des Gegenstandswerts in dem Senatsbeschluss vom 10. Oktober 2019 wird zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\n1 Die zulässige Gegenvorstellung hat keinen Erfolg.\n\n2 1. Mit ihrer Eingabe wendet sich die Beklagte zu 2 gegen die Festsetzung des Gegenstandswertes durch den Senat. Insoweit ist eine Gegenvorstellung statthaft, die in der für eine Beschwerde geltenden Frist des § 68 Abs. 1\nSatz 3 GKG eingelegt werden muss (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Oktober 2019\n- IV ZR 33/19, ZEV 2019, 706 Rn. 3 mwN). Diese Frist ist hier eingehalten.\n\n3 2. Die Gegenvorstellung ist jedoch unbegründet. Nach § 47 Abs. 1 Satz 1\nGKG bestimmt sich der Streitwert im Rechtsmittelverfahren nach den Anträgen\ndes Rechtsmittelführers. Im Verfahren über die Beschwerde gegen die Nichtzulassung des Rechtsmittels ist Streitwert gemäß § 47 Abs. 3 GKG der für das\nRechtsmittelverfahren maßgebende Wert. Die Beklagte zu 2 hat - wie auch die\nBeklagte zu 1 - die Zulassung der Revision erreichen wollen, um die von ihr in\n\nder Berufungsinstanz gestellten Schlussanträge weiterverfolgen zu können.\nAusweislich des Berufungsurteils hat sie - wie auch die anderen beiden Beklagten - widerklagend beantragt, die Kläger als Gesamtschuldner zur Zahlung von\n442.251 € an den Beklagten zu 1 zu verurteilen. Soweit sie darauf verweist, das\nBerufungsurteil gebe den Schlussantrag unzutreffend wieder, hätte eine Tatbestandsberichtigung (§ 320 Abs. 1 ZPO) bei dem Berufungsgericht beantragt\nwerden müssen; ohne eine solche ist der Inhalt des Berufungsurteils maßgeblich (vgl. § 559 Abs. 1 ZPO). Auch hat die Beklagte zu 2 nicht wie der Beklagte\nzu 3 ihre Nichtzulassungsbeschwerde auf die Zurückweisung der Berufung gegen das ergangene zweite Versäumnisurteil beschränkt. Der Streitwert ist daher\n\nzutreffend mit den Werten der Klageansprüche in Höhe von insgesamt 64.300 €\nund der Widerklage (442.251 €) mit einem Gesamtbetrag von 506.551 € bemessen worden.\n\nStresemann Kazele Göbel\n\nHaberkamp Hamdorf\n\nVorinstanzen:\nLG Oldenburg, Entscheidung vom 15.06.2017 - 17 O 1645/16 -\nOLG Oldenburg, Entscheidung vom 17.10.2018 - 4 U 18/17 -","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-02-06/v-zr-328-18","cited_norms":[{"jurabk":"GKG 2004","ref":"§ 47","ref_norm":"47","n":2},{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 559","ref_norm":"559","n":1},{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 320","ref_norm":"320","n":1},{"jurabk":"GKG 2004","ref":"§ 68","ref_norm":"68","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-02-06/v-zr-328-18","retrieved":"2026-10-24 07:59:26.886604+00:00"},"card":{"id":"bgh/2020-02-06/v-zr-328-18","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"5. 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