{"status":"available","doknr":"CEBGH-BGH_Zivilsenat-11_NA_2020-03-03_XI_ZB_23_19_NA_NA_0","ecli":"ECLI:DE:BGH:2020:030320BXIZB23.19.0","court":"BGH","senate":"11. Zivilsenat","decided":"2020-03-03","aktenzeichen":"XI ZB 23/19","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\nXI ZB 23/19\n\nvom\n\n3. März 2020\n\nin dem Rechtsstreit\n\nECLI:DE:BGH:2020:030320BXIZB23.19.0\n\nDer XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. März 2020 durch den\nVizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, die Richter Dr. Grüneberg und\nDr. Matthias, die Richterin Dr. Derstadt sowie den Richter Dr. Schild von Spannenberg\n\nbeschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge der Beklagten gegen den Beschluss des\nSenats vom 7. Januar 2020 wird auf ihre Kosten als unzulässig\nverworfen.\n\nGründe:\n\n1 Die gemäß § 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO statthafte und am 12. Februar 2020 fristgerecht eingelegte Anhörungsrüge (§ 321a Abs. 2 Satz 1 Halbsatz\n1 ZPO), mit der sich die Beklagte gegen den Senatsbeschluss vom 7. Januar\n2020 wendet, der ihr am 30. Januar 2020 zugestellt worden ist, ist unzulässig.\nDenn die Beklagte legt entgegen § 321a Abs. 2 Satz 5, Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO\neine eigenständige entscheidungserhebliche Verletzung ihres Anspruchs auf\nGewährung rechtlichen Gehörs durch den Senat nicht dar. Die Beklagte hätte\nausführen müssen, aus welchen Gründen sie meint, die Verwerfung ihrer Beschwerde als unzulässig lasse den Schluss zu, der Senat habe entscheidungserheblichen Vortrag nicht beachtet.\n\n2 Im Übrigen wäre die Anhörungsrüge auch unbegründet, weil der Senat\nden Anspruch der Beklagten auf Gewährung rechtlichen Gehörs nicht in entscheidungserheblicher Weise verletzt hat (§ 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 4\nSatz 3 ZPO). Der Senat hat vor der Beschlussfassung am 7. Januar 2020 umfassend geprüft, ob eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde in dem Beschluss der 3. Zivilkammer des Landgerichts Verden vom\n\n27. September 2019 oder eine Rechtsbeschwerde gegen diesen Beschluss\nzulässig ist bzw. wäre und dies verneint.\n\n3 Weitere Eingaben in dieser Sache werden nicht beantwortet.\n\nEllenberger Grüneberg Matthias\n\nDerstadt Schild von Spannenberg\n\nVorinstanzen:\nAG Rotenburg/Wümme, Entscheidung vom 06.09.2019 - 8 C 197/18 (XI) -\nLG Verden, Entscheidung vom 27.09.2019 - 3 T 102/19 -","source":"ce-bgh","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.15153244","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-03-03/xi-zb-23-19","cited_norms":[{"jurabk":"ZPO","ref":"§ 321a","ref_norm":"321a","n":2}],"authoritative_source":"https://doi.org/10.5281/zenodo.15153244","attribution":{"source":"Bundesgerichtshof","source_url":"https://doi.org/10.5281/zenodo.15153244","license":"Creative Commons Zero (CC0 1.0)","license_url":"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/","notice":"Amtliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs. Bereitgestellt über den Corpus der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (CE-BGH) von Seán Fobbe, https://doi.org/10.5281/zenodo.15153244, veröffentlicht unter Creative Commons Zero (CC0 1.0)."},"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-03-03/xi-zb-23-19","upstream":"https://doi.org/10.5281/zenodo.15153244","retrieved":"2026-10-24 08:02:08.130772+00:00"}}