{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2020:020420B1STR611.19.0","court":"BGH","senate":"1. Strafsenat","decided":"2020-04-02","aktenzeichen":"1 StR 611/19","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n1 StR 611/19\n\nvom\n2. April 2020\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer\nMenge\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nECLI:DE:BGH:2020:020420B1STR611.19.0\n\nDer 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 2. April 2020 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Beschluss\ndes Senats vom 11. Februar 2020 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\n1 Der Senat hat die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts München I vom 19. Februar 2019 mit Beschluss vom 11. Februar 2020\nverworfen.\n\n2 Mit beim Bundesgerichtshof am 28. Februar 2020 eingegangenem undatiertem Schreiben erhebt der Verurteilte die Anhörungsrüge.\n\n3 Der Rechtsbehelf ist bereits unzulässig, weil der Zeitpunkt der für den\nLauf der Wochenfrist nach § 356a Satz 2 StPO maßgeblichen Kenntnisnahme\nnicht glaubhaft gemacht ist. Er wäre zudem unbegründet, da keine Verletzung\nrechtlichen Gehörs (§ 356a Satz 1 StPO) vorliegt. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Tatsachen oder Beweisergebnisse zum Nachteil des Verurteilten\n\nverwertet, zu denen dieser nicht gehört worden wäre, noch hat er bei der Entscheidung zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten übergangen.\n\nRaum Jäger Bellay\n\nHohoff Pernice\n\nVorinstanz:\nMünchen I, LG, 19.02.2019 - 363 Js 157466/17 3 KLs","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-04-02/1-str-611-19","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-04-02/1-str-611-19","retrieved":"2026-10-24 07:52:20.825821+00:00"},"card":{"id":"bgh/2020-04-02/1-str-611-19","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"1. Strafsenat","date":"2020-04-02","dockets":["1 StR 611/19"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BGH:2020:020420B1STR611.19.0","ids":{"ecli":"ECLI:DE:BGH:2020:020420B1STR611.19.0"},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 02.04.2020 – 1 StR 611/19","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-04-02/1-str-611-19","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Beschluss\ndes Senats vom 11. Februar 2020 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":2}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:52:20.825821+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}