{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2019:020519B3STR210.18.0","court":"BGH","senate":"3. Strafsenat","decided":"2019-05-02","aktenzeichen":"3 StR 210/18","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n3 StR 210/18\nvom\n2. Mai 2019\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Bandenhandels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a.\n\nhier: Anhörungsrüge\n\nECLI:DE:BGH:2019:020519B3STR210.18.0\n\nDer 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 2. Mai 2019 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten vom 1. April 2019 gegen den\nSenatsbeschluss vom 19. Februar 2019 wird verworfen.\n\nDer Verurteilte hat die Kosten seines Rechtsbehelfs zu tragen.\n\nGründe:\n\n1 Der Senat hat die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Duisburg vom 16. Oktober 2017 mit Beschluss vom 19. Februar 2019\ngemäß § 349 Abs. 2 StPO verworfen. Dagegen wendet sich der Verurteilte mit\nder durch seinen Verteidiger erhobenen Anhörungsrüge (§ 356a StPO). Er\nbeanstandet, sein Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt worden, und\nwiederholt seine Einwände gegen die Strafzumessung.\n\n2 Der Rechtsbehelf ist unbegründet. Das Verfahren nach § 356a StPO\ndient nicht der inhaltlichen Überprüfung der angegriffenen Entscheidung. Der\nSenat hat, soweit es durch die Revisionsbegründung einschließlich der erst\nnach der Antragsschrift des Generalbundesanwalts verfassten Einzelausführungen zur Sachrüge veranlasst gewesen ist, das landgerichtliche Urteil umfassend auf Rechtsfehler überprüft und dabei weder Verfahrensstoff verwertet, zu\ndem der Verurteilte nicht gehört worden wäre, noch hat er zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten übergangen. Aus dem Umstand, dass der Senat die Verwerfung der Revision nicht näher begründet hat, kann nicht auf einen\nVerstoß gegen den Grundsatz der Gewährung rechtlichen Gehörs geschlossen\n\nwerden. Eine Begründungspflicht für letztinstanzliche, mit ordentlichen Rechtsmitteln nicht mehr anfechtbare Entscheidungen besteht nicht. Das gilt auch\ndann, wenn - wie hier - in einer Gegenerklärung zur Antragsschrift des\nGeneralbundesanwalts und in späteren Schriftsätzen die Sachrüge erstmals\nnäher ausgeführt wird. Eine Mitteilung des Gerichts, warum es nachgeschobene Beanstandungen für unbegründet erachtet, ist nicht erforderlich (vgl. BGH,\nBeschluss vom 24. Januar 2019 - 5 StR 619/18, juris Rn. 3 mwN).\n\nSchäfer Gericke Wimmer\n\nBerg Hoch","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2019-05-02/3-str-210-18","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":2},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2019-05-02/3-str-210-18","retrieved":"2026-10-24 07:54:30.788039+00:00"},"card":{"id":"bgh/2019-05-02/3-str-210-18","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"3. 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