{"status":"available","ecli":"ECLI:DE:BGH:2018:080518B2STR26.18.0","court":"BGH","senate":"2. Strafsenat","decided":"2018-05-08","aktenzeichen":"2 StR 26/18","doktyp":"Beschluss","leitsatz":null,"text_plain":"BUNDESGERICHTSHOF\nBESCHLUSS\n2 StR 26/18\nvom\n8. Mai 2018\nin der Strafsache\ngegen\n\nwegen Vergewaltigung\n\nECLI:DE:BGH:2018:080518B2STR26.18.0\n\nDer 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. Mai 2018 beschlossen:\n\nDie Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 20. März 2018 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.\n\nGründe:\n\nI.\n\n1 Der Senat hat mit Beschluss vom 20. März 2018 die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 16. Oktober 2017 gemäß\n§ 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Dagegen wendet sich der Verurteilte mit der am 26. März 2018 eingegangenen Anhörungsrüge (§ 356a StPO).\n\nII.\n\n2 Der Rechtsbehelf ist unbegründet. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Verfahrensstoff verwertet, zu dem der Verurteilte nicht gehört worden wäre, noch hat er zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten übergangen.\n\n3 1. Der Senat hat über die Revision des Angeklagten – unter Berücksichtigung auch der in der Stellungnahme der Verteidigung vom 17. Februar 2018\nneu vorgetragenen Argumente – eingehend beraten und dann dem Antrag des\nGeneralbundesanwalts entsprechend durch Beschluss gemäß § 349 Abs. 2\n\nStPO entschieden. Der Umstand, dass er der Rechtsauffassung der Revision\nnicht gefolgt ist, begründet keinen Gehörsverstoß. Art. 103 Abs. 1 GG zwingt\ndie Gerichte nicht dazu, jedes Vorbringen eines Beteiligten ausdrücklich zu bescheiden.\n\n4 2. Eine entscheidungserhebliche Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt\nauch nicht darin, dass dem Verteidiger des Verurteilten nicht nochmals Akteneinsicht gewährt worden ist (vgl. BGH, Beschluss vom 11. August 2009 – 3 StR\n131/09).\n\nSchäfer Appl Zeng\n\nGrube Schmidt","source":null,"source_url":null,"url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2018-05-08/2-str-26-18","cited_norms":[{"jurabk":"StPO","ref":"§ 349","ref_norm":"349","n":2},{"jurabk":"GG","ref":"Art 103","ref_norm":"103","n":1},{"jurabk":"StPO","ref":"§ 356a","ref_norm":"356a","n":1}],"authoritative_source":null,"attribution":null,"source_info":{"name":"nu:legal Deutsches Recht","operator":"Nulegal GmbH","terms":"https://recht.nulegal.eu/nutzungsbedingungen","attribution":"Source: nu:legal – recht.nulegal.eu","license_url":"https://recht.nulegal.eu/license","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2018-05-08/2-str-26-18","retrieved":"2026-10-24 07:53:19.955312+00:00"},"card":{"id":"bgh/2018-05-08/2-str-26-18","court":"BGH","court_id":"bgh","court_as_stated":"BGH","panel":"2. Strafsenat","date":"2018-05-08","dockets":["2 StR 26/18"],"decision_type":"Beschluss","ecli":"ECLI:DE:BGH:2018:080518B2STR26.18.0","ids":{"ecli":"ECLI:DE:BGH:2018:080518B2STR26.18.0"},"cite_as":"BGH, Beschluss vom 08.05.2018 – 2 StR 26/18","url":"https://recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2018-05-08/2-str-26-18","headnotes":[],"leitsatz_status":"not_captured","tenor":{"text":"Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss\nvom 20. März 2018 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.","basis":"court_formula","source":null},"tenor_status":"held","cited_norms":[{"id":"StPO/349","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"349","label":"§ 349 StPO","mentions":2},{"id":"GG/103","law":"GG","abbreviation":"GG","ref":"103","label":"Art 103 GG","mentions":1},{"id":"StPO/356a","law":"StPO","abbreviation":"StPO","ref":"356a","label":"§ 356a StPO","mentions":1}],"cited_norms_basis":"extracted_from_text","normenkette":null,"proceeding":{"entries":[],"has_records":false,"note":"No Verfahrensgang record names this decision. That says nothing about whether earlier or later decisions exist."},"fundstellen":[],"provenance":{"source":null,"source_url":null,"retrieved_at":"2026-10-24T07:53:19.955312+00:00","text_quality":"native","attribution":null},"ai_summary":null,"ai_summary_available":false}}